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781

Samstag, 11. August 2018, 16:30

Hi Vasco,

Ein halbes Jahr kupfern. Hut ab vor deinem Durchhaltevermögen! Ist gut geworden.

Grüße

Dany
Im Bau: Halve Maen

782

Montag, 13. August 2018, 07:54

Vielen Dank!
Das gibt doch gleich wieder mal einen Motivationsschub! :)

@HMS: So weit bin ich auch schon. Nur beim Vergleichen von Plänen und Bildern fällt mir auf, dass die Türmchen manchmal ganz außen angebracht sind und manchmal ein kleines Stückchen zur Schiffsmitte hin versetzt wurden.

Ich habe irgendwie auch ein ungutes Gefühl, wenn die Außenkante des Türmchens gleich mit der Außenkante des Rumpfes ist.

783

Montag, 8. Oktober 2018, 13:44

Hallo zusammen,

das Bugschott nimmt langsam Formen an.
Diesbezüglich habe ich mich an verschiedenen Vorbildern wie z.B. der HMS Agamemnon orientiert.
Es zeigt jedoch noch nicht den finalen Stand und bedarf nun eurer Verbesserungsvorschläge.

Ich habe hierfür in zwei der Rundbögen Türen vorgesehen, welche aber vergleichsweise sehr groß sein dürften.
Wie wurde das früher gehandhabt?
Waren das normale Türen oder eher Luken? Sollte ich diese einfach durch Schnitte mit dem Messer andeuten?

Aber ich lasse einfach mal die Bilder sprechen.







Außerdem habe ich mich nochmals mit der Farbgebung des Rumpfes beschäftigt.
Ich hatte damals leider eine schwarze Farbe mit der Eigenschaft "Seidenmatt" erwischt, welche für meinen Geschmack zu sehr glänzte und glitzerte und dabei kleine Details wie die Zierleisten total untergehen ließ.
Als ich kürzlich die Farbe für das Bugschott besorgte, fiel mir ein komplett mattes Schwarz in die Hände. Auf den Bildern ist der Unterschied kaum zu erkennen, in Echt aber total.

Gleichzeitig mache ich mir auch nochmal Gedanken über den gelben Part und zum wiederholten Male halte ich ein mattes Ocker in meinen Händen.
Ich bitte deshalb nochmal um eure Meinung bezüglich der Farbgebung des Rumpfes.



Vielen Dank!

784

Montag, 8. Oktober 2018, 16:22

Hallo Vasco, m. E. ist das Gelb zu "gelb". Ein Ockerton wie z. B. bei der "Victory" wäre möglicherweise treffender. Falls du keine Fotos von der Victory hast, sende ich dir gern welche. Herzliche Grüße Klaus
Fertig: Französische Fregatte auf der Basis des Krick-Bausatzes President, Flying Fish von 1860, American Beauty - Schoner sind schöner

785

Montag, 8. Oktober 2018, 16:26

Hallo Piet!

Auch ich bin mittlerweile der Meinung, dass mein verwendetes gelb zu künstlich aussieht.
Gern darfst du mir Bilder schicken oder, sofern es dir Recht ist, sogar direkt hier in den Baubericht posten!
Ich würde mich freuen!

786

Montag, 8. Oktober 2018, 18:28

Moin,

ich persönlich verwende immer Revell 88 für den gelben Teil der Biene Maja. Bilder siehe den BB meiner französischen Engländerin.

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


787

Dienstag, 9. Oktober 2018, 08:31

Moin Ingo,

ja damals stand ich auch vor der Entscheidung zwischen diesem Gelb und dem Matt 88.
Ich würde hier gerne nochmal den Rest befragen und entscheiden lassen.

1. Die Farbe so lassen, wie sie aktuell ist.
2. Ocker Matt 88, so wie bei Ingo.
3. Oder doch sogar auf die Matt 16 "Sand" zurückgreifen?

Welche Farbe macht den natürlichsten bzw. authentischsten Eindruck?

Gibt es zum Thema Bugschott noch etwas anzufügen?

Thomas

788

Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:44

Eine Auswahl anhand von Bildschirmdarstellungen zu treffen ist wenig sinnvoll weil das auf jedem Computerbildschirm etwas anders aussieht.
Und noch nicht mal Revell schafft es auf ihre Farbdöschen in einer einheitlichen Farbe die jeweiligen Farben zu drucken ...
https://i.ebayimg.com/images/g/cvcAAOSw9v1azNGf/s-l1600.jpg

zum Gelb:
vergleiche doch nochmals mit zeitlich passenden historischen Museumsmodellen und auch historischen Gemälden aus dieser Zeit ... müssen aber aus dem fraglichen Zeitraum sein ... keine neueren Datums.

Gab es überhaupt "das eine Gelb" ? .. mangels Standardisierung sicher nicht ... das sieht man an den unterschiedlichen Intensitäten ... hing wie ebei den meisten Farben wohl eher vom beliefernden Steinbruch ab ... und insbesondere vom Geldbeutel des damaligen Auftraggebers.
Sowohl 88 als auch 16 passen beide ... hast Du nicht irgendein Plastikstück wo Du das ausprobieren kannst ?

Ähnlich ist es beim Schwarz ...
eine sehr neue oder gar frisch aufgetragene schwarze Farbe ist ganz sicher ölig glänzend ... geht durch die Bewitterung mit Sonne, Salzwasser etc bald in ein tiefes Mattschwarz über ... oft mit erkennbaren Rissen bei denen sich die einzelnen Planken klar abzeichnen ... und dann in einen mehr oder minder schmutzigen Grauton.

Zur Frage der Toilettenhäuschen ... je näher die an der Bordwand standen desto kürzer die erforderlichen Rohre um die Exkremente los zu werden.
hier zum Beispiel bei der Victory direkt an der Bordwand:
https://www.hms-victory.com/sites/all/mo…g/poi_2-g-6.jpg

Frage der Türen am Bugschott ...
wenn da genug Platz und Höhe war dann waren das auch normale Türen um einen möglichst guten Durchgang zu gewährleisten ... entweder um schnellstmöglich im Bug arbeiten zu können oder auch auf die Toiletten zu kommen.
Beispiele:
https://lh6.googleusercontent.com/-8BZsK…use%2520mod.jpg
https://www.zaglowce.ow.pl/historyczne/v…eksinski/12.jpg
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

789

Dienstag, 9. Oktober 2018, 13:24

Vielen Dank Showrodder, für deinen ausführlichen Text!

Wir hatten ja das ganze Thema mit der Farbgebung schon einmal..
Auch da wurden Tests mit den drei oben aufgeführten Farben durchgeführt.

Vergleiche ich nun dein Bild der Victory mit den getesteten Farben, so stimmt keine überein. Jedoch wäre dann wohl Ocker Matt88 am nähesten dran.
Dies favorisiere ich aktuell auch, und zwar nicht nur bei der Rumpffarbe sondern nach genauerem Studieren des Victory-Bildes, auch mit den Zierleisten des Bugschotts.
Hierfür habe ich nämlich Gold verwendet.

Dem Bugschott selbst werde ich zwei normalgroße Türen verpassen, das macht das Ganze einfach stimmiger.

Auch bei der schwarzen Farbe gebe ich dir recht, jedoch ist das seidenmatte Schwarz (hat das sonst noch jemand an einem Rumpf?) im Gesamten betrachtet, unmöglich anzusehen.

Dann werde ich mich heute nochmal meinen Pinsel schwingen! :D

Vielen Dank Showrodder, Ingo und Klaus für euren Vorschlag!

790

Dienstag, 9. Oktober 2018, 13:31

Der Bugschott gefällt mir!

Zum Ocker (damals einfach "yellow" genannt) war eine Mischung zwischen weiss und Erde. Der Farbton hing von der Erde und von der Mischung ab. Ausserdem sicher auch vom Alter des Anstrich (wurde aber vermutlich öfters erneuert). Ein Offizier der die Schlacht vom Nil 1797 beobachtet hat hat die Farbgebung der Schiffe schriftlich festgehalten. Grob zusammengefasst beschreibt er viele gelbe Schiffe die mal dunkler, mal heller bemalt sind. Die Farbe die von der Admiralität finanziert war war gelb. Die Kapitäne hatten aber das Recht, aus eigener Tasche das edlere Rot zu bezahlen wenn sie es wünschten. Somit waren manche Schiffe, auf englischer Seite glaube ich am Nil nur 1, auf franz. aber deutlich mehr rot bemalt. Da das gelb auf Grund der Qualität der Erde sehr matt und sehr ungleichmässig war war es nicht sehr beliebt. Trotzdem setzte es sich als Standard ziemlich schnell durch.
Der aktuelle Anstrich der Victory ist wahrscheinlich zutreffender als der vor wenigen Jahren. Aber mit Fotos wäre ich grundsätzlich sehr vorsichtig, aus den Gründen die von Showrodder schon genannt wurden.

Ich würde zu einer sehr hellen matten Farbe tendieren. Es könnte aber auch ein wenig rot mit beigemischt sein. Je nach Prestigewünschen des Kapitäns. Die meisten Gemälde sind aber als Vorbilder wahrscheinlich zu geschönt um als Vorbilder zu fungieren.

lg,

hms

791

Dienstag, 9. Oktober 2018, 13:41

Hallo hms,

erstmal Danke!

Du tendierst eher zu einem hellen Matt..

Ich möchte für alle hier nochmals auf den Beitrag Nr. 582 (Seite 20) verweisen.

Hier wurden Matt16 "Sand" (heller) und Matt88 "Ocker" (dunkler) an einer Holzleiste getestet.

Man könnte auch beides mischen, dann müsste man sich nicht zwischen eins von beidem entscheiden! :wacko:

Tendenz geht aber meiner Meinung nach auch eher in Richtung Ocker :pinch:

792

Dienstag, 9. Oktober 2018, 16:28

Hallo, ich bin ab jetzt auch gerne bei Deinem Baubericht dabei! Wie Du schon gesagt hast, haben wir ja quasi fiktive Schwesterschiffe!
Zum Farbton: Ich habe mir die Admirality-Colours von Caldercraft bestellt und war anfänglich bestürzt über den dunklen gelb-ocker Farbton. Ich habe dann direkt dort nachgefragt (JoTiKa) und siehe da, die meisten Modelle werden viel zu gelb dargestellt. Caldercraft hat sogar das Titelbild der Agamemnon geändert und den korrekten Farbton auf den Produktfotos abgebildet:

Der alte, falsche Farbton:

Der neue richtige Farbton:

Vielleicht hilft das auch weiter...
In Bau: H.M.S. Agamemnon, Fertig: Russische Brigg Mercury, H.M.S Victory von Heller, USS Kearsarge 1861 von Revell

793

Dienstag, 9. Oktober 2018, 21:54

Es ist vollbracht!
Ich habe den Rumpf nun im matten Ocker (Matt88) gestrichen und bin begeistert!

Der Unterschied zur alten Farbe ist gewaltig. Die matte Eigenschaft wird zwar hier den Großteil beitragen, jedoch kommt der Rumpf nun viel realistischer rüber.

Auch habe ich nun den/das Bugschott durch weitere Zierleisten modifiziert und nun alle von Gold auf Ocker geändert.

Bilder hierzu folgen demnächst.

794

Freitag, 12. Oktober 2018, 12:17

Hallo zusammen!

@Brahms: Du machst mich aktuell mit deiner Agamemnon ziemlich fertig! Umso öfter ich mir Bilder und Bauberichte dieses tollen Schiffes anschaue, umso mehr drängt sich wieder ein altbekanntes Problem auf.
Es wurde hier schon des Öfteren heiß und lang diskutiert und zieht sich wie ein roter Faden durch den Baubericht. Aber es hat den Anschein, als müsste man 1x jährlich darüber reden. :cracy: :lol:

Es geht um die Anzahl der Stückpforten.

Dass die Anordnung bzw. Anzahl meiner nicht ganz realitätsnah ist, wissen wir alle. Damals habe ich mir das Ganze nicht zugetraut, aufgrund von mangelnder Erfahrung und Fähigkeiten.
Mittlerweile hatte ich mich schon ziemlich gut damit abgefunden, dass pro Deck lediglich ca. 8-9 Pforten sind.
Ging damals nicht anders, da im unteren Batteriedeck zu viele massive Spanten gesetzt wurden.

Sehe ich mir jetzt jedoch die Agamemnon an, welche relativ ähnlich von Größe und Form zu meiner ist, so sind es pro Deck ca. 13 Pforten.

Damals hatte schon ein Forumskollege gesagt, dass es für viele Außenstehende kaum auffallen wird, ob 8 oder 13 Pforten. Ich selbst jedoch werde immer wissen, dass es nicht passt.
Und er hat Recht behalten. Auch mit vielen Kompromissen, aber ganz lässt es mich nicht los.



Viele Grüße
Thomas
Ich habe mich also nochmal drangesetzt und die Anordnung der Agamemnon grob auf meinen Rumpf übertragen. Vieles wäre gar nicht so schlimm, teils nur leichte Verschiebungen. An anderer Stelle müsste aber der ein oder andere Spant weichen. Die Frage ist nur, ob sich der ganze Aufwand nochmal lohnt.. Mittlerweile ist die Rumpfwandstärke eh schon viel zu breit, als eigentlich vorgesehen und hat außen schon die dritte Lage drauf. Innen wäre es kein Problem, da man das untere Batteriedeck später sowieso nicht mehr sieht und das obere auch nur im Bereich der Kuhl.

Aber ich stelle nun einfach das Bild ein, mit der Bitte um eure Meinung.

Besser? Schlechter? Zu viel?
Lohnt es sich, oder sollte man es besser lassen?
Vermutlich würde ich die Anordnung sogar noch ein wenig in die Länge ziehen, vor allem Richtung Bug wäre noch ein wenig Spielraum.

795

Freitag, 12. Oktober 2018, 13:16

Allein deine Frage zeigt, daß du mit dem bisherigen Zustand Bauchschmerzen hast. Mir gefällt es jetzt (neu) besser.
Nachdem es jede Menge historische Abbildungen gibt, bei denen die Schiffe teilweise geschlossene Stückpforten haben, kannst du das doch genauso machen. Historisch korrekt ist das allemal. Das Thema der Spanten kann dir somit doch egal sein ... wo es nicht paßt kommt eine geschlossene Pforte drauf und Schluß !
Wichtiger ist doch, daß das Gesamtbild für dich paßt ... deine Werft, dein Schiff, deine Entscheidung.
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

796

Freitag, 12. Oktober 2018, 14:41

Moin,

Wichtiger ist doch, daß das Gesamtbild für dich paßt ... deine Werft, dein Schiff, deine Entscheidung.

und dem ist nichts hinzuzufügen. :hand:
(Zumindest von mir nicht ;) )
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


797

Freitag, 12. Oktober 2018, 15:02

Bauchschmerzen hab ich wegen diesem Thema definitiv. Gleich ob ich es lassen oder mir doch die Bürde auftue, alles abzuändern.

Eine Fachfrage habe ich nich an euch.

Von Stückpforten Mitte zu Mitte habe ich 5cm bzw. 3,3m Abstand.
Ist das realistisch? Könntet ihr, den Pfortenabstand an euren Schiffen nachprüfen?

798

Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:13

Mich freut dass deine Ansprüche soweit gestiegen sind dass dich mittlerweile dieser Umstand stört. Tatsächlich ist dies der Schwachpunkt von deinem Modell. Alles andere ist super!

Allerdings muss ich sagen dass die kleinsten 2-Decker, die 50-Kanoner (siehe Leopard), die ja der Grösse deines Schiffs deutlich näher kommen als so ein 64er wie die Agamemnon nur 11 Pforten pro Deck haben (soweit ich mich richtig errinern kann).

Ich würde auf garkeinen Fall 13 machen! Das ist viel zu viel für so einen kleinen Zweidecker. 11 wären aber optimal!

lg,

hms

799

Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:56

Ja auch wenn es Aussenstehenden kaum auffallen wird, so wird es mich aber immer nerven.

Mittlerweile sind alle Spanten entfernt und ein Teil der Pforten sind schon geschlossen.


Über die Anzahl der Stückpforten müssen wir uns noch ausgiebig unterhalten.
Da wir ja dann quasi von null anfangen, können wir es so gestalten, wie es am besten passt.

Gibt es nun einen Richtwert bzgl. dem Abstand von Pforten?


13 sind zuviel?

800

Sonntag, 14. Oktober 2018, 14:51

Ich habs versucht mal anhand anderer Schiffsmodelle vom Maßstab umzurechnen ... die haben aber zum Teil unregelmäßige Abstände zwischen den Pforten ... zwischen 2,3-3,3 Meter fand sich da so einiges ... und ich vertraue dem aber nicht so ganz, weil ich nicht weiß ob die Maßstabsangaben der Kits wirklich stimmen.

Vielleicht gibt es ja auch eine Faustformel.

Ich hatte mal für französische Schiffe eine Faustfomel gelesen in der von achzehneinhalb Fuß Achsabstand ausgegangen wurde ... aber welchem Maß entspricht ein Fuß aus dieser vormetrischen Zeit und welcher Fuß welcher Region wurde dazu zu Grunde gelegt ? Also auch zu viele Variablen.

Schau doch mal die Pläne der genannten Leopard an ... das scheint mir eine passende Größenordnung
https://www.google.com/search?q=hms+leop…iw=1260&bih=693

wenn dir das gefällt kannst du es ja auf dein Schiff sinngemäß übertragen
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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801

Montag, 15. Oktober 2018, 14:29

Von Stückpforten Mitte zu Mitte habe ich 5cm bzw. 3,3m Abstand.
Ist das realistisch? Könntet ihr, den Pfortenabstand an euren Schiffen nachprüfen?

Ich könnte Dir meine Planvorlage für die Stückpforten abfotografieren und schicken. Dann kannst Du Dir nochmal ein klareres Bild machen bzw. ausdrucken und mal an die Bordwand halten. Dann siehst Du ob Du ungefähr hinkommst wo Du hinwillst.
:ok:
In Bau: H.M.S. Agamemnon, Fertig: Russische Brigg Mercury, H.M.S Victory von Heller, USS Kearsarge 1861 von Revell

802

Montag, 15. Oktober 2018, 14:53

@Brahms: Das wäre eine tolle Sache.

@Alle: Da wir nun einen völligen neuen Stand haben, ist meiner Meinung nach grundsätzlich nochmal festzustellen, in welche Kategorie mein Schiff fällt.

Die reale Rumpflänge liegt bei ca. 43m umgerechnet. Es stellt sich nun einfach die Frage, wie viele Stückpforten es verträgt.
Aktuell schwanke ich zwischen den stabilen 11 und verlockenden 13 Pforten.

Hierbei ist euer Fachwissen nochmal gefragt.

Thomas

803

Montag, 15. Oktober 2018, 16:40

@Brahms: Das wäre eine tolle Sache.

@Alle: Da wir nun einen völligen neuen Stand haben, ist meiner Meinung nach grundsätzlich nochmal festzustellen, in welche Kategorie mein Schiff fällt.


Ich denke Du hast ein Linienschiff 4. Ranges oder 5. Ranges.
Die Agamemnon hat eine "Rumpflänge" von 57 Metern. Bei
1:64 sind das dann 89cm und zwar quasi "Länge über alles" abzüglich
Galionslieger, also nur bis zum Ende des Schegs. Also ungefähr der
Bau-Stand Deiner Intervention.
Das heiß
also, dass Deine Intervention doch um einiges "kleiner" ausfällt.
Bezogen auf die Stückpforten wären das dann doch weniger als bei der
Agamemnon. Mein Hauptbatteriedeck hat 13 Stückpforten. Ich würde also an
Deiner Stelle eher von 11 Stückpforten ausgehen, das käme ebenfalls gut hin für ein Linienschiff 4. Ranges.
Foto schick ich Dir per pn!
In Bau: H.M.S. Agamemnon, Fertig: Russische Brigg Mercury, H.M.S Victory von Heller, USS Kearsarge 1861 von Revell

804

Montag, 15. Oktober 2018, 18:05

Warum nicht einen Riss von einem wirklichen Schiff nehmen und vollkommen neu beginnen.

Das wäre in meinen Augen einfacher und schneller und weniger aufwendig bei mehr Erfolg.

Dich stören als nächstes die Linien die bei keinem Schiff zu finden sind. Also ich will es dir nicht madig reden, aber wenn du dich jetzt nicht eisern an deine plan hällst, Bau lieber neu. Warum nicht gleich die reinrassige kampfmaschine die du jetzt als Vorbild nehmen willst.

Ich hab das auch durch.

805

Montag, 15. Oktober 2018, 21:52

Hallo zusammen.

Erstmal vielen Fank Brahms für dein Foto.

Zwischen 43 und 57 Meter ist dann doch ein kleiner Unterschied.

Das Thema mit den Pforten ist noch nicht ganz durch.

@William, ich kann deinen Aspekt vollkommen verstehen. Aber das kommt für mich gar nicht in Frage. Das Schiff wird definitiv zu Ende gebaut.
Dafür habe ich schon zu viel Herzblut und Geld in das Projekt gesteckt.

Eigentlich ist es aktuell nur noch die Pfortenanzahl, die mich stört.

Das schaukeln wir schon ;)

806

Dienstag, 16. Oktober 2018, 16:02

@William, ich kann deinen Aspekt vollkommen verstehen. Aber das kommt für mich gar nicht in Frage. Das Schiff wird definitiv zu Ende gebaut.
Dafür habe ich schon zu viel Herzblut und Geld in das Projekt gesteckt.



Ich würde 2 Varianten vorschlagen: Entweder baust du 11 Pforten pro Deck, was schon für die Grösse des Schiffs eher zu viel als zu wenig ist. Und du nimmst die Leopard als Vorbild, und zwar ist der NMM-Plan natürlich ein sicheres Vorbild.

Oder du überträgst die Pforten vom Originalplan auf das Oberdeck und passt das Unterdeck daran an. Das wär wahrscheinlich die realistischste Version. Das reinbrechen von Pforten im unteren Deck um aus einem Handelsschiff ein Kriegsschiff zu machen ist ja belegt. Und als ehemaliges schwedisches Handelsschiff das nun als englisches Kriegsschiff im Betrieb ist wär es ja durchaus glaubwürdig.

lg

hms

807

Dienstag, 30. Oktober 2018, 15:54

Hallo zusammen!

Status-Update:

Sämtliche Spanten im Batteriedeck wurden entfernt und die Trempelrahmen der Stückpforten wurden entfernt und mit Balsaholz verschlossen.
Fender und Treppenstufen entlang des Rumpfes mussten leider auch weichen.
Die oberen Zierleisten wurden hierbei leider teilweise beschädigt. Da stellt sich die Frage, ob diese bleiben können und man stellenweise das Stückeln anfängt, oder ob sie komplett neu gemacht werden müssen.

Nun sind die weiteren Schritte sorgfältig zu planen.

Betrachtet man den Verlauf der Stückpforten genauer, so verlaufen diese bis knapp vor dem Heck eigentlich vollständig im "gelben" Bereich. Die schwarzen Barkhölzer bleiben glücklicherweise verschont und werden wie gesagt, nur im Heckbereich tangiert.

Gleich ob wir dem Batteriedeck nun 10 (passend zum Originalplan)oder 11 Stückpforten verpassen, sind vorab ein Paar Fragen zu klären.

1. Durch das Entfernen der Spanten haben wir nun freie Platzierungsmöglichkeiten der neuen Pforten. Jedoch ist die Innenansicht im Batteriedeck alles andere als ein Augenschmaus.
Es ist jedoch zu beachten, dass dieses Deck später vollkommen verschlossen wird und maximal durch die Stückpforten selbst einsehbar sein werden.
somit wäre die einfachste Möglichkeit, diese unschönen Wände wieder in rot zu streichen und einfach so zu belassen.

Es könnte aber auch mit viel Mühe versucht werden, diesen Innenbereich zu Beplanken. Jedoch müsste man dann mit Spachtelmasse massiv vorarbeiten, um einen geraden, glatten Untergrund zu bekommen. Ist es das wert?

2. Ich habe mir für die Stückpforten neue Trempelrahmen angefertigt. Bei den vorherigen wurde ja nur Löcher gebohrt/gefeilt und dann ringsrum mit Planken ausgerahmt. Dementsprechend hatte jede Pforte ihre eigens individuelle Form und Außenmaße.
Dieses Problem habe ich nun durch das Anfertigen von einem fertigen Rahmen behoben. Dieses Verfahren habe ich mir von einigen BB's hier im Forum abgeschaut. :pfeif:
Die lichten Maßen der Rahmen liegen hierbei bei 13x13(oder 13x14) mm bzw. 14x15 mm. Die Rahmenstärke beträgt jeweils 3mm, wobei im verbauten Zustand jeweils 1mm ringsrum noch sichtbar bleiben würde.

Es ist nun festzulegen, ob die Maße hierfür passen, oder ob man sich auf eine der beiden Größen beschränken sollte.
Angedacht hätte ich, überall die 13x13mm zu verwenden und nur das untere Batteriedeck mit den 14x15mm Pforten auszustatten.
Somit hätten die größten Pforten ein lichtes Maß von 1,00m.

Passt das so?

3. Die Pforten werden neu gebohrt/gefeilt und die Trempelrahmen eingesetzt. Diese werden danach bündig zum Rumpf geschliffen.
Zu guter letzt werden sowohl innen als auch außen nochmal 0,5x5mm Nussbaumleisten als Beplankung aufgetragen. Diese sind im "gelben" Bereich kein Problem.
Bei der jeweils ersten Leiste der Barkhölzer müsste man sich etwas überlegen... :idee:


4. Die Fragen aller Fragen
Wie viele Pforten nehmen wir nun?
11 im oberen Deck und 10 im Batteriedeck würden dem Originalplan des schwedischen Handelsschiffes entsprechen und wären glaubwürdig bzw. "erklärbar".

12 im oberen Deck und 11 im Batteriedeck würden dem Gesamtbild aber möglicherweise besser zutragen.

Dass mehr als 12 Pforten zu viel sind, dem muss ich mittlerweile auch zustimmen!
Wie machen wir's?
Vasco

808

Dienstag, 30. Oktober 2018, 16:49

Dass mehr als 12 Pforten zu viel sind, dem muss ich mittlerweile auch zustimmen!

Ich würde oben 11 machen. Aber 12 dürften ok wirken.

. Ich habe mir für die Stückpforten neue Trempelrahmen angefertigt. Bei den vorherigen wurde ja nur Löcher gebohrt/gefeilt und dann ringsrum mit Planken ausgerahmt. Dementsprechend hatte jede Pforte ihre eigens individuelle Form und Außenmaße.
Achtung: Jede Pforte soll (!) ihre eigene Form und Ausmasse haben! Dieser verbreitete Trick liefert nur ein falsches und nicht sehr schönes Ergebnis!

Die Form jeder Pforte ist aus folgendem Grund individuell: Die Decks (die ja nicht parallel zur Beplankung sind) sind nicht parallel zur Wasserlinie sondern leicht gewölbt. Die Ober- und Unterkante jeder Pforte ist Paralell zu den Decks. Die Seiten der Pforten sind jedoch senkrecht. Das wirkte bis jetzt bei deinem Schiff gut (ich weiss aber nicht ob es wirklich so war?) und sollte bei den neuen Pforten unbedingt auch so sein!

lg

hms

809

Montag, 5. November 2018, 15:46

Hallo zusammen,

ich habe eine gute Nachricht! Jedoch ist diese auch mit einer neuen Entscheidung verbunden.

Ich habe mir nochmal meinen Originalplan des schwedischen Schiffes angesehen. Zu meiner Verwunderung musste ich feststellen, dass diese von Haus aus 12 Stückpforten hat.

Somit vereinigt sich wieder Wunsch mit Realität.

Jedoch steh ich nun vor einem erneuten Problem.

Die Pfortenabstände sind, aufgrund anderer baulicher Voraussetzungen wie die Rüsteisen und Treppenaufgänge nicht immer gleich.
Diese variieren sogar teilweise recht stark. Ich rede hier von einem minimalen Abstand von 36mm und einem maximalen Abstand von 60mm.

Nun die alles entscheidende Frage. Lage der Stückpforten gemäß dem Originalplan übernehmen oder doch einen gleichmäßigen Abstand von immer 42mm wählen?
Es geht ja hierbei auch im die Anordnung des darunterliegenden Batteriedecks. Hier würde eine gleichmäßige Anordnung wohl ein viel besseres Bild machen?
Ich bin der festen Meinung, dass man die Rüsteisen den späteren Pforten anpassen kann.


Die nächste Frage wären dann die Pforten im Heckbereichs des Obersten Decks.
Hier waren es bisher 4 Stück.
Nun hätten wieder zwischen 4 und 6 Pforten Platz. Wie viele empfiehlt ihr?

106201881216.jpg

810

Dienstag, 6. November 2018, 17:59

Hm gar nicht so einfach zu beantworten :huh:. Ich würde einen Kompromiss versuchen. Abweichung ja - so ist es ja im Original auch - aber mit Bedacht auf die Rüsteisen etc. Die Anzahl der oberen Stückpforten würde ich dann auf 5 oder 6 setzten, eher aber 5. Rechne es Dir einfach über die Abstände aus und plaziere die neuen Stückpforten mal so, dass Du mit den Rüsteisen keine Probleme hast.

Vg
In Bau: H.M.S. Agamemnon, Fertig: Russische Brigg Mercury, H.M.S Victory von Heller, USS Kearsarge 1861 von Revell

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