Guten Morgen an Alle,
hallo Jochen und Steffen,
nach dem Enkeltag braucht man einen Tag Urlaub.
Zu Euren Statesments:
Mein Bautempo hat nichts mit mehr oder weniger Details, Qualität etc zu tun.
Ich würde auch bei geringem Tempo nicht wirklich viel anders bauen. (das steckt nun mal so drin)
Ich bin einfach nur gerade (oder auch schon länger) in der Phase wo`s richtig Spaß macht.
Wenn man einen Lauf hat, soll man ihn nicht stoppen.
Und alle anderen Bedingungen passen auch gerade, so dass ich auch die Zeit zum Bauen finde.
Nun aber wieder zum Thema. Habe hier mal ein Originalbild (Quelle?) wo man ersehen kann,
das die Rohre doch nicht alle gleich lang waren.
Und nun zum nächsten Bauabschnitt. Die Reling um das hintere Deck.
Auch hier wollte ich nichts fertig Gekauftes. Habe mir Federstahldraht in 0,5mm und 0,3 mm aus dem Net besorgt.
Da die Drähte immer das Bestreben haben in die Gerade zu kommen, konnte man die Geländerstreben im Slalom um
die Stützen legen und wunderbar in die gewünschte Position bringen. Danach einen Tropfen Sekundenkleber drauf und fertig.
Was auf meiner Skizze etwas grobschlächtig aussieht....
...ist im Modell kaum zu sehen. Gerade in kurvenförmigen Schiffskonturbereichen macht sich diese Art Relingbau super.
Man muss natürlich den Kompromiss machen, nicht historisch korrekt zubauen.
Aber ich denke, auch gerade für den Kartonmodellbau ist das eine durchaus überlegenswerte Relingalternative.
Und die Kosten gegenüber fertig zu kaufenden Stützen bzw. Relings belaufen sich auf ein Hundertstel.
So, zum Schluss werde ich dann mal noch Flagge zeigen (ausdrücklich
ohne politisch motivierten Hintergrund!)
Diese ist erstmal nur so zur Probe lose über den Fahnenmast gezogen.
Weiter geht`s dann mit weniger Tempo beim Beplanken des Hauptdecks.
Da brauche ich dann zum Durchhalten natürlich auch wieder Eure Unterstützung.