Dann wollen wir mal.
Ausgabe 2
Ausgabe 2 kommt mit gleich 2 Überraschungen im Pack.
Das eine ist diese riesige DIN A 1 (?) Rißzeichnung der F14, von der ich nicht recht weiß, was ich damit tun soll, denn unser Innenleben sieht eh komplett anders aus. Aber nett. Der eine oder andere mag sich sowas vielleicht an die Wand hängen. Wenn einer Verlangen danach hat, PN bitte.
Die zweite Überraschung ist, daß Ausgabe 1 nochmals beigepackt ist, da Hachette das Papier der Erstausgabe nicht hübsch genug fand. Das ist lieb gemeint Hachette und euer Stolz auf euer Magazin ehrt euch, aber ganz ehrlich, es interessiert niemanden wirklich. Wir kaufen die Dinger wegen den Gimmicks. Wie YPS-Hefte. Wenn ich wirklich was über die F14 wissen wollte, würde ich mir ein Buch kaufen. (Es ist übrigens auch niemand wirklich "von weithin als Experte erkennbar", nur weil er nen Ordner hat auf dem in 80er Jahre Schrift "F14" steht

)
Jeeeedenfalls zurück ans Fleisch:
Wir erhalten das erste Druckguß-Teil und 2 Cockpit-Verriegelungen. Ein Rahmenteil OHNE Lackschäden/Fehllackierung zu finden, erforderte wie erwähnt eine mittelgroße Rundtour. Da wär eine bessere oder überhaupt eine QA wünschenswert. Das Teil, daß ich jetzt habe, hat den hier über Seiten diskutierten kleinen Nietenfehler, aber nur gaaaaanz schwach ausgeprägt, im Grunde nicht sichtbar, wenn man es nicht weiß. Ein weiterer kleiner Schönheitsfehler ist eine etwas ungleichmäßige Lackierung des gelben Rescue-Panels backbords. Hier hatte sich die Farbe beim Trocknen in einer Ecke leicht angesammelt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und in der Gesamtsicht ignorabel.
Was den Bau betrifft, so werden die Cockpit Verriegelungen mit ein paar Minitropfen Sekundenkleber am Rumpfteil angebracht. Hier bitte mit Zahnstocher oder Nadel oder CA-Applikator arbeiten, es sind nur winzigste Mengen nötig (Ich hab Videos von Bananenbauern gesehen, da wird einem ganz anders, erstmal schön alles in Kleber ertränkt). Die Zapfen der Verriegelungen passen jeweils nur für eine Seite korrekt, so kann hier nichts schiefgehen.
Schließlich wird die Cockpit-Frontscheibe eingesetzt. Um das Teil an die richtige Stelle zu bekommen, müssen die Zapfen für die spätere Verschraubung VORSICHTIG leicht nach innen gebogen werden. Wenn seitlich noch Spalts zu sehen sind, läuft was falsch, das Teil passt dort nahtlos.