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31

Freitag, 23. Mai 2014, 14:23

Moin Jochen.

Ob 21-Tage-Loch oder wie lange auch immer, so ein Motivationsloch kenne ich auch. Man hat das Gefühl, dass man schon ewig am dem Projekt arbeitet und es keine richtigen Fortschritte gibt. Da hilft nur Zähne zusammen beißen und weitermachen. Bei dem, was Du bisher gezeigt hast kann ich nur sagen: Ich bin entzückt. :respekt: :ok: Den Rest schaffst Du auch noch.
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

Meine Projekte

Einführung Kartonmodellbau

32

Freitag, 23. Mai 2014, 15:47

Tja, selbst einer der Vögel baut, kann längst noch nicht fliegen. ;)

Darum immer schön auf dem Boden bleiben und sich Schritt für Schritt zum Ziel vorarbeiten.

Aber ich bin ohne Sorge, Du machst das schon, und Du machst das dazu noch oberaffentittengeil.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

33

Freitag, 23. Mai 2014, 18:16

Tja, selbst einer der Vögel baut, kann längst noch nicht fliegen. ;)
Ich bin noch nichtmal schwindelfrei!!! ;)
Gruß Jochen

34

Samstag, 24. Mai 2014, 00:08

Was bisher geschah...



Erstmal wurde die Augenhöhle so ausgehöhlt, das die Halbkugel des Augapfels hineinpasst.
Glupschie lässt grüßen 8| 8o :cracy: . Ich hätte die Breitmaul-Ente lassen sollen, mit diesen Augen hätte sie ne prima Comicfigur abgegeben :lol:



Dann das Augenlied gebastelt. Bei Vögeln wirkt das eher ringartig und ledern.
Material: Depron 4mm. Ein wenig Struktur eingeritzt.
Augäpfel sind ja im Innern des Körpers und man sieht nur einen kleinen Teil davon. Durch das Lid sind wir mit dem sichtbaren Durchmesser wieder bei Vorlagengröße.


Passprobe.


Dann nochmal neue Halbkugeln geholt, da ich den weißen Ring darstellen wollte. Drauflackieren wollte ich nicht, da das die Iris ist und im Innern des Augfapfels zu sein hat.
Passprobe mit fertig lackierten Teilen. Das kommt natürlich alles nochmal raus bis alles fertig ist.
Theoretisch hätte ich das noch viel authentischer nachbilden können, von der Form her. Das Lid rundherum hätte übrigens auch etwas schmaler sein dürfen. Aber da das Federkleid drumherum auch dunkel ist, lass ich es jetzt so.

Und natürlich könnte man die Iris mit einer weiteren Depronscheibe erhaben ins Innere bauen und nur den Augenhintergrund schwarz lassen während die Linse durchsichtig bleibt. Auf Nahaufnahmen von Spechten ist dieser 3D-Effekt tatsächlich zu sehen (Wikipedia hat z.B. ein hochauflösendes Bild drin ). Für ein endloses Privatprojekt wäre es auch sicher angebracht, für ein Museumsstück ebenfalls. Für ein Auge in 4m Höhe aber kein Muss, es warten schließlich noch eine Menge anderer Aufgaben auf mich. Wichtig ist nur, dass es plakativ wirkungsvoll und für einen Vogelexperten wiedererkennbar ist.
Da muss man sich irgendwo selbst das Ende des Detailgrads setzen, lange vor dem technisch und handwerklich Möglichen, sonst ist man irgendwann dabei, die Struktur jeder einzelnen Feder aus tausenden dünner Nylonfäden zusammenzubasteln... ;)
Gruß Jochen

35

Sonntag, 25. Mai 2014, 10:17

meanwhile...


Laminiert wird mit nassfestem Papier.


Sieht beim Auftragen zwar erstmal runzlig aus,...


...aber trocknet glatt auf wie Babypopo.
Ich habe mich entschieden auf weiteres Styroschleifen sowie Spachtel- und Schmirgelarbeiten zu verzichten. Nicht aus Faulheit oder Zeitgründen, sondern weil mir die Struktur so gefällt. Ich glaube, das kommt der Bemalung eher zugute.
Am Ende werden es etwa 3-4 Schichten Papier sein.


Fahrwerksschächte

Schablone für's Fahrwerk

Übliche Bauweise: Seitenriss auf Platten übertragen und verleimen.

Erste Schnitzarbeiten am Fahrwerk.
Gruß Jochen

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36

Montag, 26. Mai 2014, 12:43

Hallo Jochen,

auch von meiner Seite aus mal an dieser Stelle ein großes Kompliment für Dein Werk, die damit verbundene Kreativität und die ungewöhnliche Bauausführung!
Genau solche Berichte machen für mich den Reiz dieses Forums aus.

Mein alter Herr (schon über 90) war zeit Lebens begeisterter Ornithologe. Von daher werde ich ihm mal den Link zusenden für eine akribische fachliche Prüfung ;)

Eine Bitte hätte ich freilich noch:
Kannst Du uns verraten, was für eine Idee bzw. Motivation hinter dieser überlebensgroßen Darstellung steht? Geht es um Marketing für einen Naturpark, einen reinen Spaß, oder um die sehr bewusste Wiedergabe genau dieses Vogels?

Gruß und weiter gutes Gelingen,
Johannes

keramh

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37

Montag, 26. Mai 2014, 13:00

moin,

der Grünspecht ist übrigens Vogel des Jahres 2014!

38

Montag, 26. Mai 2014, 14:08

Zitat

der Grünspecht ist übrigens Vogel des Jahres 2014!
Richtig :) und das ist auch mit ein Grund (s.u.) - hab ich sogar im Untertitel des Threads ergänzt.

Johannes, dankeschön für deinen Kommentar und das Interesse! Mein Dad ("erst" über 70) ist ebenfalls Vogelkundler und Naturfotograf, von ihm sind auch einige
Vorlagenbilder. Da sind schon ein paar kritische Blicke gefallen :D ich selbst hab aber mit Vögeln weniger am Hut. Ähm, ich meine natürlich nur die gefiederten Tiere, versteht sich :whistling:
Sowas hier posten zu können und auf Interesse zu stoßen, macht auch für mich den Reiz dieses Forums aus. Vorreitern wie u.a. Yuriko sei Dank.
Kannst Du uns verraten, was für eine Idee bzw. Motivation hinter dieser überlebensgroßen Darstellung steht? Geht es um Marketing für einen Naturpark, einen reinen Spaß, oder um die sehr bewusste Wiedergabe genau dieses Vogels?
Zur Intention versuche ich mich möglichst kurz zu fassen:
Ein Bekannter von mir hat vor einiger Zeit die Initiative "Streuobstwiesenretter" im Zuge der Biotoperhaltung in der Gegend Bergstraße/Odenwald und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Naturschutzorganisationen, Vereinen und Personen ins Leben gerufen.
Desweiteren wird im Rahmen des "Hessentages", einer 10-tägigen Großveranstaltung welche in diesem Jahr bei uns in der Gegend stattfindet (6.-15. Juni), ein Themenpark "Natur auf der Spur" eingerichtet (wird seit Wochen aufgebaut), wo auch die "Streuobstwiesenretter" neben etlichen anderen Organisationen ein kleines Freiluftareal haben (2 Infostände, Lagerfeuer, Hängematten, Sonnensegel, Saftbar, Insektenhotel, 2 Gehege für Schafherde und wasweisich).
Nun ist der Grünspecht Vogel des Jahres und dient laut Wikipedia: "[...] als Stellvertreter für den Lebensraum Obstwiese, auf dessen Gefährdung im Rahmen der Kampagne aufmerksam gemacht werden soll."
Jener Bekannte hat mich nun gefragt, ob ich einen überlebensgroßen Grünspecht bauen könnte, er hätte einen 6m hohen und ca. 40cm dicken alten Baumstamm, wo er als Blickfang drankommen könnte (Bilder s.o.), da die Themen "Natur auf der Spur", "Streuobstwiese" und "Vogel des Jahres" ja prima zusammenpassen würden.
So hat sich das Thema, die Größe sowie Art der Ausführung (Blickfang und plakative Fernwirkung in ca. 4m Höhe, aber auch für Naturexperten "korrekt" genug) ergeben. Material bekomme ich erstattet, ansonsten ist das ein Geschenk an die Initiative.
Gruß Jochen

Beiträge: 2 494

Realname: Johannes

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39

Montag, 26. Mai 2014, 16:28

Hi Jochen,

herzlichen Dank für die Aufklärung rund um die ornithologischen Aspekte von Vögeln. Ich finde es toll, dass sich Menschen für Dinge, die wir als völlig normal erachten und kaum wertschätzen, derart engagieren!

Aus einzelnen ganz entfernt ähnlichen eigenen Projekten heraus folgender Vorschlag:
Wenn Du zum Schluss Deines Aufbaus das Werk mit mehreren Lagen mattem Klarlack überziehst (mit Spritzpistole geht das binnen weniger Minuten), dann wird es mitunter mehrere komplette Sommer überstehen.
Ich fände es schön solch ein Maß an Arbeit zu "konservieren" - zumal mit Sicherheit der Spaß der Betrachter nach der kurzen Phase des geplanten Events nicht erloschen sein wird.
Zur Not könntest Du immer noch die Farbgebung auf schwarz/weiß/rot ändern und den Burschen anlässlich kommenden Nachwuchses als Storch veräußern...

Und nun warten wir mit Spannung auf den letzten Akt des Schauspiels,
Gruß,
Johannes

P.S.: Um in die Liga "Yuriko" Einzug zu halten, muss Dein Specht zumindest mit 20 Servos, komplexester Kinematik und tonnenweise Hydraulik oder Pneumatik ausgestattet werden. Ach ja - und fliegen können sollte er selbstredend auch...

40

Dienstag, 27. Mai 2014, 23:43

Eine Schutzschicht kommt natürlich noch drauf. Danach soll er natürlich auch aufgehoben werden, wird aber wahscheinlich an eine geschützte Stelle kommen. Da wäre das dann kein Thema mehr, würde ihn auch nochmal restaurieren falls was drankommt.
Johannes, kannst du einen bestimmten Lack empfehlen oder von irgendwas dringend abraten? Ich hab längst nicht alles ausprobiert was der Markt hergibt...

Hier mal meine bisherigen Gedanken zu den Lackschichten:
Das Papier wurde mit einer Tapetenkleistermischung auflaminiert. Zwar mit Kleber versetzt und schon relativ unempfindlich, aber immer noch wasserlöslich.
Egal welche Schicht ich nun an Lack oder Farbe aufbringe (auch sprühend), der Kleister wird immer mit angelöst und diffundiert in die oberste Schicht. Womit diese wieder etwas wasserlöslich wird. Immer weniger zwar, aber man darf das nicht ignorieren.
Mit einer deckenden Schicht Fassadenweiß ist der Effekt zwar erstmal weg, aber deckende Farbschichten sind so stark pigmentiert, dass sie nicht mehr elastisch sind. Und falls das Papier etwas Feuchtigkeit zieht (auch Morgentau z.B.) dehnt es sich etwas aus und beim Trocknen spannt es sich wieder. Gerade im Sommer mit schneller Trocknungszeit kann das nach dem Nasswerden dann zu vielen Rissen bis hin zu abbröckelnder Farbe führen.
Was ich mache: nach und nach mehrere Schichten gut pigmentierte Acryl-Weiß 1:1 mit Acrylbinder Matt vermischt als Grundierung. Dieser Film bleibt elastisch. Dünne Schicht draufpinseln, gut trocknen lassen, nächste Schicht. Die Farben selbst werden sowieso lasierend (ebenfalls mit Binder und mit Wasser verdünnt) aufgetragen und setzen das Schema somit fort. Als Finish ist evtl. verdünnter Tapetenschutz geplant (leicht seidenmatt), vielleicht auch ein Klarlack matt. Tapetenschutz hab ich halt noch rumstehen.
Hoffe zumindest, dass das der beste Weg ist.

Dann will ich euch mal auf dem Laufenden halten was die letzten Tage geschah:


Die Beine haben als Ende des Federkleids Halbröhren (unten offen) bekommen. Sinn ist folgender: die Krallen werden der Baumkrümmung angepasst und bleiben dran, der Vogel wird praktisch draufgesteckt. Die Röhren kaschieren den Übergang. Wird natürlich noch gekürzt und "gefiedert".
Und dann gab's Speed-Modeling für die Füße: Styro, Pappe, Heißkleber, alles irgendwie zusammen und einmal großzügig Klebeband drum.
Ist wie beim Kitbashing: sieht erstmal wild aus...
...aber gleichmäßig eingedeckt wirds plötzlich ein Alien:


Äh, Fuß.


Eine Sache hat mir noch nicht gefallen: die Flügelkanten waren gerade am Schulteransatz zu dünn. Und die Pappkanten kamen mir auf der Fläche zu sehr raus. Ursprünglich war sowieso noch eine Schicht Depron geplant. Hab aber nun 1cm Styro genommen um das zu korrigieren.


Wie immer sieht's erstmal wilder aus...


...als es danach eigentlich ist.



Dann die Aufhängung. Ich versuchs mal in wenigen Worten, Zeichnung mach ich jetzt nicht:
- Stamm ist relativ morsch, Haken mit Holzgewinde eindrehen is nich.
- 1m Gewindestab wird quer durch den Stamm gejagt und auf beiden Seiten mit großer Unterlegscheibe verschraubt.
- quer durch den Vogel kommt ein Elektrorohr aus Kunststoff, welches auf den Gewindestab gesteckt werden kann.
- damit man den Stab auch von der Leiter aus einhändig besser trifft, wird als "Bauchnabel" ein 8cm-Trichter als Führung eingeklebt.


So sieht's fertig aus, außerdem wurde der Übergang an den Halbröhren nun ausgefranst.

Heute wurde alles schon zweimal grundiert (hab kein Bild mehr gemacht, sieht nämlich immer noch weiß aus), Freitag gehts voraussichtlich weiter und am Wochenende sollte er dann farbiger sein als jetzt.
Gruß Jochen

41

Mittwoch, 28. Mai 2014, 14:25

Nicht dumm, die Sache mit dem Trichter. Ähnlich wie bei einer Luftbetankungssonde. Ich hatte mich schon gefragt, wie Du den Vogel sicher am Baum befestigen willst. Wie sicherst Du dann den Vogel gegen ungewolltes abziehen? Durch die Drähte die man erkennen kann?
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

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Einführung Kartonmodellbau

42

Mittwoch, 28. Mai 2014, 15:19

Ähnlich wie bei einer Luftbetankungssonde.
Guter Vergleich :ok:


[img]https://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=Attachment&attachmentID=174874&embedded=1[/img]

Wegen dem Sichern blätter ich nochmal ein paar Bilder zurück: Die Drähte waren nur Montagehilfe beim Arbeiten und sind inzwischen ab.
Etwa auf Höhe des Klötzchens am Bauch sitzt nun der Trichter, der Kanal/Gewindestab verläuft dann parallel zum Draht bis in den Rücken. Da der Stamm gekrümmt ist, sitzt der Bauch noch ein paar cm näher am Stamm, da wird also kaum was zu sehen sein.
Am Schwanzende kommt ein passend gebogenes Flachblech dran, welches per Flügelmutter am Baum festgeschraubt werden kann (wahrscheinlich bohren wir an der Stelle auch nochmal komplett durch den Stamm - da hab ich jemanden der das macht und auch die Geräte und entsprechend lange Holzbohrer dazu hat). Die Leiste verschwindet zwischen den Schwanzfedern.
Mit diesem Fixpunkt kann die Figur nicht mehr abgezogen werden. Falls das zu viel Spiel hat, wird noch irgendwo an den Füßen fixiert, da muss ich aber nächste Woche erstmal schauen wie er sitzt und wo man noch am Besten dran kann.
Ideal wäre, wenn man zum Abnehmen nur auf Höhe des Schwanzendes muss, Flügelmutter lösen, Leiste greifen und abziehen. Noch wäre er sogar leicht genug, um ihn mit einer Hand an dieser Leiste halten zu können, aber die Farbe wird noch einiges wiegen - darf man nie unterschätzen.


Edit: beim Bearbeiten seh ich das Bild, beim Posten klappts nicht.
Hier der Direktlink: https://www.wettringer-modellbauforum.de…4874&embedded=1
Gruß Jochen

43

Sonntag, 1. Juni 2014, 22:46

So, ein paar neue Bilder, von der Grundierung übers Farblayout bis zu den ersten Pinselstrichen.







Der momentane Stand:
Rückengefieder und Flügelkanten sind auch zeimlich weit, Bauch, Beine und ein paar Korrekturen stehen noch aus. Bilder vom aktuellen Stand hab ich noch keine.
Zeitplan: ein Tag hinterm Wunschdenken, aber immer noch mindestens zwei Tage Puffer. "Schuld" sind u.a. eine Geburtstagsparty, DVD-Nacht, lecker Spargelessen. Also alles gute Gründe, einen Grünspecht mal links liegen zu lassen :D
Gruß Jochen

44

Montag, 2. Juni 2014, 22:41

Erstmal Schatten für ein paar Federn vormalen. Nicht hübsch, macht aber die folgenden Schritte einfacher.
Und Auge testen. Schielt etwas nach oben, ist aber nur lose reingesteckt.


Dann wird "gefeathert". Die Kanten dezentuiert, sozusagen.
Ohne Tageslicht ist man da verloren, im Kunstlicht können die Kontraste nämlich ganz anders wirken.
Auf den Bildern stören noch manche Stellen, weil noch feucht.







Und die typischen Zebrastreifen der Flügelfedern nicht vergessen. An den Flügelspitzen sind mehrere Federn übereinandergeschichtet, also leichte Schattenkante rein.
Auf dem letzten Bild sieht man auch das Flacheisen zwischen den Schwanzfedern. Das ist fest mit der Latte verschraubt die durch den Körper geht, und wird dann per Flügelmutter am Baum fixiert.

Ich bin mit den Bildern immer etwas hintendran, für den aktuellen Stand hat mir mal wieder das Tageslicht gefehlt. Im Nacken ist er noch etwas dunkler geworden (nach Expertenrat), das Gesicht wurde nochmal ein wenig angepasst, Backen wieder aufgehellt... Kleinigkeiten eben.
Morgen wird nochmal kritisch drübergeschaut, dann stehen eigentlich nur noch Lack- und Montagearbeiten aus. Ich freu mich jedenfalls auf Letzteres und das finale Fotoshooting :ok:
Gruß Jochen

45

Dienstag, 3. Juni 2014, 06:33

Hallo Jochen,

beeindruckende Arbeit, dein Specht - gefällt mir ausgesprochen gut.
Bin mal echt gespannt, wie der aus der Entfernung fotografiert am Baum aussieht...

viele Grüße
Thomas
Ab jetzt mit eigenem Blog - Besuch auf eigene Gefahr :pc:

zu meinem Blog

46

Dienstag, 3. Juni 2014, 10:07

Danke dir, da bin ich selbst gespannt!
Bei dieser Größe ist es doch was anderes, wenn man das die ganze Zeit direkt vor der Nase hat.
Gruß Jochen

47

Dienstag, 3. Juni 2014, 16:15

Hallo Jochen,
mindestens ein Pfund Like Buttons von mir. :ok:
Thomas

48

Dienstag, 3. Juni 2014, 17:45

Tolle Großarbeit "Großmodell" :thumbup:

49

Dienstag, 3. Juni 2014, 21:24

Don`t say, it`s only a Specht.
It`s great :ok: :tanz: :ok:

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

50

Mittwoch, 4. Juni 2014, 11:11

Ich finds toll, dass ein eigentlich ziemlich unübliches Modellbauthema in ziemlich ungewöhnlichem Maßstab hier so gut ankommen :)

Gestern haben wir die Gewindestange durch den Baum gejagt und er durfte mal probehängen. Alles prima, bis auf die Tatsache dass ich nun doch ein Loch in den Rücken machen werde, um eine Kontermutter aufschrauben zu können. Ist besser so.
Danach gings nochmal heim zum Überlackieren, Augen einkleben,...

Morgen abend wird er endgültig augfgehängt, Freitag Vormittag beginnt die Veranstaltung.

Fotostory werde ich natürlich nachliefern!
Gruß Jochen

51

Mittwoch, 4. Juni 2014, 13:14

Tolles Modell und ein sehr interessanter Baubericht
Gruß Christian

in der Werft: im Moment nichts


"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

52

Donnerstag, 5. Juni 2014, 12:13

Moin Jochen.

Echt toll geworden, Dein Specht. Besonders die Bemalung finde ich sehr gelungen. Ich bin auf die Bilder vom Aufstellen gespannt.
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

Meine Projekte

Einführung Kartonmodellbau

53

Donnerstag, 5. Juni 2014, 23:34

Feddisch :tanz:

Da es ein Baubericht ist, erst noch ein paar Daten:
Materialkosten waren bei etwa 65 € (Schrauben, Winkel, Gewindestange, Leisten, Styropor etc.; vorhandenes Verbrauchsmaterial wie Farben, Kleister, Papier wurden hochgerechnet).
Aufwand schätze ich so um die 70 Stunden (inkl. Referenzen sammeln, Plan erstellen, Materialbesorgungen,...).
Die endgültige Größe mit gestrecktem Schnabel so wie er am Baum sitzt ist ca. 1.45m (die ursprünglich genannten 1.30m sind sozusagen das Staumaß, wenn Schnabel/Rücken gerade sind).
Gewogen habe ich ihn leider nicht, aber man kann ihn am Schnabel oder an der Schwanzspitze mit einer Hand quer(!) halten. Stabil genug dafür ist er auch. An den Flügelkanten kann man ihn wie an Griffen fassen.
Natürlich ist die Oberfläche nicht so hart wie ein Kunststoff, hält aber dennoch einiges aus (mehrere Transporte im Kofferraum schadlos überstanden, ohne dass er besonders eingepackt werden musste) und die Farbschichten sind wie geplant flexibel geblieben, also brechen nicht gleich bei Belastung und Stößen. Die Grundierungsschichten mit reichlich Acrylbinder scheinen sowohl in der mechanischen Festigkeit und Flexibilität als auch in der Dichtigkeit (merkt man ja beim Nass-in-Nass-Pinseln) einiges gebracht zu haben. Versiegelt ist er nochmal zusätzlich mit 2 Schichten Tapetenschutz leicht Seidenmatt, was auch optisch sehr gut passt wie ich finde.

Ich hab mal ein paar Bilder ausgesucht, ich hoffe es reicht für einen Eindruck des finalen "Dioramas" ;)
Die letzten Bilder zeigen mich im Größenvergleich und nochmal einen kleinen Ausschnitt des Areals. Rundherum ist ein richtiges kleines Dorf entstanden.

Viel Spaß beim Anschauen!













Gruß Jochen

Beiträge: 428

Realname: Heng

Wohnort: Zentrum Europas LUXEMBURG

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54

Freitag, 6. Juni 2014, 00:32

Einfach STARK :respekt: :sabber: :thumbup:

55

Freitag, 6. Juni 2014, 14:09

Super umgesetzt. :thumbsup: Vor allem mal ein ganz anderes Thema. :respekt:
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

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Dicker63

unregistriert

56

Freitag, 6. Juni 2014, 15:34

Sehr beeindruckend, vor allem, auch einmal zu sehen, wie es von der Idee zum fertigem
Vogel funktioniert. Dafür meinen allerhöchsten :respekt: und Dank.

57

Freitag, 6. Juni 2014, 16:13

Sehr schön, sehr schön! Klasse gemacht. Gruß Gunter.

58

Samstag, 7. Juni 2014, 12:45

Interesantes Projekt mit einem sehr tollen Ergebnis, Gratulation!
Es hat Spaß gemacht dir dabei zuzuschauen.
Beste Grüße Thomas

59

Samstag, 7. Juni 2014, 20:38

Klasse Arbeit!
Schon allein der Gedanke,dann die perfekte Ausführung,Sagenhaft! :ok:
Gruss Ralf :wink:

Beiträge: 7 581

Realname: Roland

Wohnort: Pernitz (Niederösterreich)

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60

Sonntag, 8. Juni 2014, 11:31

SUUUUUUUUUUUPPPEEEEEEEEEEEERRR Arbeit :thumbsup: :respekt: :dafür: :hand: is nur zu hoffen dass er seinen Artgenossen nicht auch gefällt :pfeif: ;)
mfG :wink:
Roland :thumbup:
ALLE Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren

Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm, ein letztes Mal.
Dies Möge die Stunde sein da wir gemeinsam Schwerter ziehen, Grimmetaten erwachet auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morden

„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ - „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“

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Grünspecht, Vogel

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