Hallo Roland, also erst einmal vielen Dank für Dein Lob, und dann muss ich ja eigentlich sagen: Schön, dass ich zu euch finden durfte...
Doch nun zu der heutigen Ausbeute, groß war sie nicht, es gab einige private Querschläger, die ich erst einmal verdauen musste. Aber so'n büschen habe ich ja doch geschafft:
Also, erst einmal hat sich die Gallizierin einen Damenbart zugelegt...

nein, nicht wirklich, des Rätsels Lösung:

Ich habe Blöcke eingestroppt und innen mit Ringbolzen angebracht; es war aber von immen kein Platz mehr zum Bohren, also: radikal von aussen einmal durchbohren...
Die vorderen vier Blöcke sollen Taljen für die Krawummgeräte werden; ich habe mir überlegt, das Taljen doch wohl mehr Sinn machen wie nur einfache Art Brooktaue, denn zum Einen muss der Rückstoß ja irgendwie kompensiert werden, und wenn die Geschütze auch als Kammergeschütze Hinterlader waren, irgendwie müssen sie aber ja doch wieder vorne rausgucken können... Das hintere Takel wird eine Art Ruderreep, aber nicht, um dem Rudergänger das Steuern zu erleichtern. Die Talke wird "endlos" geschoren und dient dazu, Seeschläge gegen das Ruderblatt abzufedern, damit es dem Helmsman nicht aus der Hand geschlagen wird, wenn z. B. bei Raumwindkursen eine See gegen das Ruderblatt schlägt. Diese Technik ist schon seit dem 13. Jahh. bekannt und wurde bis ins vergangene Jahrhundert z. B. auf Küstenseglern mit Pinnensteuerung angewandt, man sieht sie z. T. heute noch auf alten niederländischen Plattbodenschiffen.
Danach wurde der "Damennart" aussen rasiert, für solche Arbeiten hat sich bei mir ein Nagelclip bewährt und dann mit dentistischem Feinwerkzeug verspachtelt

Eigentlich wollte ich ja etwas noch feineres haben, aber wie soll man in diesem Trümmerfeld noch irgendetwas finden?

Und nun sieht das Ganze so aus und harret der weiteren Behandlung mit Farbe...

Und wenn es dann so weit ist, kommt mehr...
Und jetzt ins Heiabuzzibett in der Hoffnung auf eine Mütze voll Schlaf...
Hagen