Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Maekki« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 42

Realname: Markus

Wohnort: Münster / Westf.

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 14. August 2011, 23:09

HILFE!! Tamiya Klarlack zieht matt und rau weg mit Airbrush EVO gun!!!!!

Hallo zusammen

Ich dreh bald durch :bang: :bang:

Habe meine Karosse super grundiert und lackiert. Nach der Trocknungszeit von ca. 24H habe ich
original Tamiya Klarlack mit dem Tamiya Verdünner X20a zu 1:4 (1= Klarlack : 4=Verdünner) angemixt.
Bei einem Druck von ca. 1 - 1,5 Bar alles schön gleichmäßig gespritzt.

Als der Klarlack noch (naß) war glänzte die Karo super schön.
Als sie dann weiter trocknete zog der Klarlack dann plötzlich matt weg.
Die Oberfläche wurde rau wie 800er Schleifpapier.

Also nochmal mit einer Mischung von 1:2 und weniger Druck = wieder dasselbe.
Mischung 1:1 mit Druck von ca. 2 bar = dasselbe rau und matt

Ich benutze eine Evolution mit 0,2er Düse.
Nach erfolgloser Suche im Netz habe ich dann mal die Revell Gun mit 0,6er Düse benutzt - ohne Erfolg,
immer rau und matt, egal ob nah oder weiter weg gesprüht.

Unser Lacki meinte das die Zusammensetzung des Verdünners und des Klarlackes nicht passt!?? Ist doch beides von Tamiya
Bei den "echten" Tamiya Farben (farbige Farben) geht der Verdünner - Nur beim Klarlack bekomme ich dieses Phänomen.

Was mache ich falsch? Das muss doch irgendwie zu machen sein. Ich habe schon viel lackiert (mit der Dose) aber das habe ich noch nie gesehen.
Wenn jemand einen Tipp hat was ich sonst noch probieren kann oder gar weiß warum der Klarlack immer wieder matt weg zieht und rau wird
möchte mir doch bitte helfen.

Grüße Markus
"Glück ist eine Hure"

Zitat von Arthur Spooner



2

Montag, 15. August 2011, 09:45

Welcher Klarlack ist es denn genau? Der X-22 ? Wenn ja, dann kann das nicht an der Mischung Verdünner/Lack liegen, das *muß* passen. Vielleicht eher ein Problem der Trocknung, mitunter reagieren Lacke übel auf zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Being kind to the cruel results in cruelty to the kind.

Im Bau:
1/48: Eduard Yak-3 Weekend
1/48: Stug III Tamiya
1/72: Zvezda T-34 "Snap-Together" Kit

3

Montag, 15. August 2011, 11:01

Morgen :wink:

Ich glaube, dass das schnell in den Griff zu bekommen sein sollte. Ich hab auch die Evo und lackiere mit dem Tamiya-Klarlack und da wird nix matt.

Als erstes solltest du die 0,4er Düse nehmen (falls du die Evo 2in1 hast). Dann verdünne ich die Farbe 1:1 (damit erziele ich mit der Evo die besten Ergebnise) und du solltest vielleicht mit weniger Druck brushen. Ich arbeite zwischen ca. 1 - 1,2 bar bei gedrücktem Hebel.
Wenn du die Farbe so stark verdünnst(1:4) und dann mit 2bar raushaust, dann trocknet die ja schon qausi auf dem Weg zum Modell. Und nicht dass du das X-21 benutzt, das ist ja Mattierungsmittel :grins:

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

4

Montag, 15. August 2011, 16:41

Hallo Markus,

hatte das gleiche Problem, einfach mehrere Schichten lacken, trocknen lasse, anschleifen, nochmals lacken ....
bis die Lackschicht eine gewisse Dicke erreicht hat, dann anschleifen und polieren mit Tamiya Politur grob mittel finish, macht ein wenig Arbeit, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.
Ich denke, da der Lack verdammt schnell trocknet, kommt es auf das Zusammenspiel Verdünnung Arbeitsdruck Sprühabstand und verwendeter Düse an, ich selbst verwende diesen Klarlack nicht mehr.

mfg :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

  • »Maekki« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 42

Realname: Markus

Wohnort: Münster / Westf.

  • Nachricht senden

5

Montag, 15. August 2011, 17:44

Hallo

Danke für die Antworten :ok:

Ich benutze die den Klarlack X22 Tamiya und den Verdünner X-20A.
@Gregor: Mattierungsmittel brauche ich im Moment nicht, das klappt bei mir auch so mit X22 :D :D

Über einen 0,4er Düsensatz hab ich auch schon nachgedacht. Werde ihn wohl demnächst auch ordern.
Ich werde gleich mal Deinen Tipp mit dem Druck von 1 - 1,2 Bar bei gedrücktem Hebel und einer Mischung von 1:1 beherzigen.
Hoffentlich klappt´s ;(
Dass die Farbe bei 2 Bar und stark verdünnt schon quasi trocken aus der Düse rausgeflogen kommt leuchtet ja eigendlich auch ein - naja
was macht mann alles wenn man beim tüfteln verzweifelt.

Ist es denn nornmal, dass Klarlacke lt. Rainer´s Methode immer wieder angeschliffen werden müssen und noch ne Schicht wieder drauf muss um
die "Poren" auf zu füllen?
Ich kenne und wollte es genauso wie bei den großen Auto´s machen.
Wenn der Basislack im Ofen klebrig haftet dann kommen 2 Gänge Klarlack drüber und fertig ist die Lackierung. Trocknen lassen und der Glanz ist sofort da.

Grüße Markus
"Glück ist eine Hure"

Zitat von Arthur Spooner



6

Montag, 15. August 2011, 20:44

Hallo Markus,

Zitat

Ist es denn nornmal, dass Klarlacke lt. Rainer´s Methode immer wieder angeschliffen werden müssen und noch ne Schicht wieder drauf muss um
die "Poren" auf zu füllen?
Ich kenne und wollte es genauso wie bei den großen Auto´s machen.
Wenn der Basislack im Ofen klebrig haftet dann kommen 2 Gänge Klarlack drüber und fertig ist die Lackierung. Trocknen lassen und der Glanz ist sofort da.


Ich mache das grundsätzlich so, ich hatte noch nie eine fertige glatte glänzende Fläche nach dem Lackieren, entweder war leichter Sprühnebel drauf ober ich hatte eine Orangenhaut. :doof:

Eine einigermaßen glänzende Lackierung bekomme ich nur mit Revell oder Humbrol Enamel Farben hin, diese trocknen extrem langsam, da kann man erst einnebeln, einige Minuten warten und dann eine deckende Schicht drüber, dann wird der Lack auch schön gleichmäßig, habe dies bis jetzt aber nur bei kleinen Teilen hinbekommen.
Der Nachteil dieser Farben ist jedoch dass sie leicht vergilben mit der Zeit.

mfg :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

  • »Maekki« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 42

Realname: Markus

Wohnort: Münster / Westf.

  • Nachricht senden

7

Montag, 15. August 2011, 22:03



Ich mache das grundsätzlich so, ich hatte noch nie eine fertige glatte glänzende Fläche nach dem Lackieren, entweder war leichter Sprühnebel drauf ober ich hatte eine Orangenhaut. :doof:


Hallo Rainer

Bei mir klappts eigendlich sehr gut mit dem Basislack Auftrag - habe keine Orangenhaut, keine Lackläufer oder gekrussel im Lack. Nur das :D Lackfinsih mit dem Klarlack funtzt noch nicht so LOOOOOOL :D
Da können wir uns beide ja zusammen tun - Ich mach den Basislack und Du den Klarlack = TOP Ergebnis :D :ok:

Habe gerade mal rum experimentiert:

Gregors Tip war supi :ok: ..........für den Basislack. Ging erheblich besser und auch Flächendeckender mit weniger Sprühdruck etc..... DANKE dafür :hand:
Mit dem Klarlack hats wieder nicht hingehauen - Genauso gemacht und Matt isset wieder :idee:
Dann hab ich mal ein olles Bburago Auto genommen, zerlegt, geschliffen und mal eine Tinktur probiert:
Tamiya Lack und Universal Verdünnung ausm Baumarkt anstatt den X-20A Tamiya Thinner.
Ich persönlich meine mit dem Universal Verdünner besser klar zu kommen und das Ergebnis ist genial geworden. - Stinkt aber erheblich bissiger :wacko:
Habe mal eine glänzende Tamiya Farbe, also die X Farbe, genommen und dies so ausprobiert.
Der Farbverlauf ist aber mal richtig gut und der Glanz ist super vorhanden. Zwar nicht Klavierlack aber immerhin mehr als Seidenmatt allemal.
Ich glaube ich lass das mit dem Klarlack in glänzend und sprühe nur noch mit den X Farben.

Weiter habe ich dann mal meinen original BMW Farbstift genommen und die original BMW Metallic Farbe mit der Baumarkt Verdünnung in 1:2 gemixt - ohne Härter :du:
Das Bburagoauto nur mit 1500er Papier naß geschliffen und ohne Grundierung druff mit der Brühe. Wollte mal sehen was passiert. Ergebnis = Klappt auch super :ok:
Wie sich die Verdünung jedoch mit der Plastikkarosse verträgt weiß ich noch nicht........traue mich auch noch nicht so recht ehrlich gesagt. Das Bburagoauto ist ja aus Metall.
Nicht das mir die Verdünnung das Plastik angreift - mal sehen.

Grüße Markus
"Glück ist eine Hure"

Zitat von Arthur Spooner



8

Dienstag, 16. August 2011, 07:58

Hi,

Zitat

Wie sich die Verdünung jedoch mit der Plastikkarosse verträgt weiß ich noch nicht........traue mich auch noch nicht so recht ehrlich gesagt. Das Bburagoauto ist ja aus Metall.
Nicht das mir die Verdünnung das Plastik angreift - mal sehen.


Die Vedrdünnung wird das Plastik angreifen, ich hab das mal mit den Tamiya Farben aus der Dose, verdünnt mit Verdünnung, auf einem Abfallstück getestet, das Ergebnis war ziemlich rau.
Abhilfe schaft da eine dünne Schicht Grundierung.

mfg :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

9

Dienstag, 16. August 2011, 08:08

Verdünner aus der baumarkt wird dir die Karrosse weg schmelzen lassen,garantiert!Ist viel zu agressiv!Und ob an dauer auch für die Brush dichtungen gut ist bezweifele ich!
Hoffe das die probleme in den griff bekommst aber wie gesagt keine Verdünner auf die plaste karosse!Geht in die hose.
Und jetz zu klarlack auftragen!
Der Klarlack wird auf gut beluftet aber noch nicht ganz trockene grundfarbe gespritzt!mann wartet paar minuten und dann geht nochmal drüber nachdem der lack etwas beluftet hat (In der regel nach paar minuten)allerdings ist auch raum temperatür und Luftfeuchtigkeit zu beruchsicchtigen,je kalt udn feucht desto länger muss man warten bevor die neue schicht drauf pustet.Um auf nummer sicher zu gehn kann man die sogenannte FADENTEST durchführen!Mann spritzt die erste schicht und wartet paar minuten!Dann tupft man die karosse mit den finger auf eine stelle die am ende nicht zu sehr ins augen fällt!Wenn der klarlack FADEN zihet ist jetz der zeit punkt gekommen und die neue schicht drauf zu spritzen!Beim tupfen wird nichts kaputt gehn das der lack noch nicht ganz trocken ist und die neue schicht sie wieder etwas flußiger machen wird und sich wieder von selbst glättet!
Und noch was!
KLARLACK wird NIE zwischengeschliefen!Wenn überhaupt nur am ende der lackierung nach so gute 48 stunden.Mit 2000er nass papier und dann schön mit politür!Dann sieht echt klasse aus
grüße
Flo!

10

Dienstag, 16. August 2011, 09:00

Moin.

@Markus: Warum das bei dir immer noch nicht klappt weiß ich auch nicht. Wenn ich mit dem Klarlack lackiere sieht der Glanz dann so aus:


Da ist jetzt noch nix poliert oder geschliffen. Dann könnte man bestimmt noch mehr glanz rausholen, aber matt ist der Sitz nicht :(

Mit Verdünnung würde ich auch nicht an Kunststoff gehen, der wird nämlich weich und matt. Kauf dir lieber vernünftige Grundierung, da hast du wirklich was von.

@Aerodyne: Kannst du mir mal bitte sagen, warum man keinen Zwischenschliff beim Klarlack auf einem Modell machen sollte? Ich hab ein paar Modelle mit Zwischenschliff schon gesehen und die zählen mit zu den top Modellen in Germany. Ich glaube, dass du da Mumpitz erzählst. Ein echtes Auto schleift man nicht mehr zwischen, aber im Modellbau ist das schon üblich. Damit bekommt man die besten Ergebnise hin. Also das musst du mir jetzt erklären, warum man keinen Zwischenschliff machen sollte :hey:

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

11

Dienstag, 16. August 2011, 12:32

Also das mit den MUMPITZ lasse ich jetz so in raum stehn und tue so als hätte das übersehn!
Wenn mann mit so eine technich lackiert wie ich vorgeschlagen habe ist völlíg normal das mann nicht zwischenschleift weil die farbe doch noch feucht ist!Andere seite wurde mich aber sehr interessieren aus welschen grund man beim klarlack zwischenschleifen sollte!Wie du schon gesagt hast (Vorbildlich) bei echte autos wird den klarlack nicht zwischengeschliefen und frage mich jetz natürlich wo der ünterschied liegt!Es mag ja sein das die modelle die du zwischengeschliefen gesehn hast zu der besste Deutschland gehören.Aber in der tat gibt keine faustregel oder eine einzige regel was das klarlack und dessen lackierung angeht!Aber in der tat wirdst du nie in eine lackiererei erleben das ein wagen klar lackiert wird,zwischengeschliefen und nochmal lackiert !Der zwishenschliff dient nur dazu das die öberfläsche etwas rauer wird und der lack sich besser drauf verankern kann,was wiederum nich nötig ist wenn der lack nochh feucht ist ,weil die erste schicht die mann lackiert hat von zweite noch frisch so zusagen gelöst wird und sich miteinander verbindet!Ich bin natürlich jeder zeit bereit was neues zu lernen,und auch vorschläge anzunehmen,und stelle dir mal vor!
Ich schaffe das alles, ohne beleidigend zu werden oder beleidigen zu wollen :-)
Wünsche dir eine schönen tag noch und viel spass beim bastelln
grüße
Flo

12

Dienstag, 16. August 2011, 13:18

Hmmm. evtl. kann man das Problem auch noch etwas anders angehen. Wichtig ist beim Klarlack, das Du "feucht" spritzt, aber sich keine Nasen bilden.
Mit Baumarktverdünner würde ich nicht arbeiten. Das kann, muß aber auch nicht, zu Problemen führen. Hängt halt immer davon ab, was drin ist, so generisch bezeichnet kann das praktisch alles enthalten, auch Bestandteile, die Polystyrol auflösen.

Damit Du eine glattere Oberfläche bekommst, könntest Du z.B. einen Verdünner verwenden, der bereits einen Retarder (=Trocknungsverzögerer) enthält, wie den Gunze Leveling Thinner oder diesen noch extra dazugeben. Den Gunze Retarder gibt es auch einzeln zu kaufen, es gibt auch Retarder anderer Firmen, auch aus dem Künstlerbedarf. Alternativ geht auch z.B. etwas Propylenglykol beizumischen.
Der Retarder sorgt dafür, das die Farbe langsamer trocknet, dadurch laufen die einzelnen Farbtröpfchen besser ineinander und es bildet sich eine glattere Oberfläche.

Alternativ: Einen anderen Klarlack nehmen. Da kämen z.B. "Future/Klear" oder der Alclad Klarlack oder Alclad Acryl-Klarlack in Frage. Sicher auch noch andere, aber die vorher aufgeführten kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen.
Being kind to the cruel results in cruelty to the kind.

Im Bau:
1/48: Eduard Yak-3 Weekend
1/48: Stug III Tamiya
1/72: Zvezda T-34 "Snap-Together" Kit

Beiträge: 3 454

Realname: Daniel

Wohnort: Traun, Österreich

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 16. August 2011, 13:33

Hallo.

@Aerodyne & Ted
Wenn der Lack naß in naß gespritzt wird ist klar dass es nix zum zwischenschleifen gibt, aber wenn man mehrere Schichten lackiert und dazwischen trocknen läßt, dann muß ich Grgor recht geben. Denn dann dient das Schleifen nicht nur dazu der neuen Schicht mehr Halt zugeben, sondern auch um Unebenheiten od. Schmutz aus der Schicht zuentfernen, den eine Orangenhaut wird mit jeder Schicht ohne schleifen schlimmer.

Grüße
Daniel
ALFA ROMEO - Geschmack macht einsam!


14

Dienstag, 16. August 2011, 13:59

Wenn der Lack naß in naß gespritzt wird ist klar dass es nix zum zwischenschleifen gibt, aber wenn man mehrere Schichten lackiert und dazwischen trocknen läßt, dann muß ich Gregor recht geben. Denn dann dient das Schleifen nicht nur dazu der neuen Schicht mehr Halt zugeben, sondern auch um Unebenheiten od. Schmutz aus der Schicht zuentfernen, den eine Orangenhaut wird mit jeder Schicht ohne schleifen schlimmer.


@Daniel: :five: Genau so schauts aus.

Natürlich kann und sollte man nicht eine noch naße Schicht zwischenschleifen. Aber das hab ich jetzt mal für slebstverständlich genommen. Obwohl man gleiche Materialien verwendet, wie im Autolackierbereich, so muss man bei einem Modell etwas anders vorgehen. Wie Daniel schon geschrieben hat, schleift man zwischen, um Staub rauszubekommen und um eventuell vorhandene Orangenhaut zu minimieren. Da bei einem kleinen Modell sowas natürlich sofort ins Auge sticht. Aber du (Aerodyne) kannst uns gerne von deiner Technik überzeugen und uns deine Modelle zeigen. Ich bin für alles offen.
Nukular, das Wort heißt Nukular.

15

Dienstag, 16. August 2011, 14:31

Und eben das sist der punkt!mann nimmt klarlack als finisch.Entwieder weil dacals zu konservieren gibt,oder weil man das decklack schutzen möchte oder natürlich weil man metallic lackiert hat! unebenheiten sollte mann schon davor weg geschliefen haben so wie orangenhaut!Orangenhaut kommt in vorschein beim klarlackieren?Wird erst komplett in mehrere schichten aufgetragen und nach gut trocknen mal mit nasspapier geschliefen und dann poliert!
Aber am ende wie schon gesagt gibt keine feste regel wie mann vorgeht!
Nur das der klarlack eine finich produkt ist,das steht fest, die wircklich sehr wenig zutun mit orangenhaut oder staub einschluße hat!Wenn so wäre könnte mann unzälige schichten lackieren und nochmal schleifen und wenn der lack trocken ist, wieder staub drauf haben oder orangenhaut!also wieder schleifen lackieren und warten?Für mcih mach kein sinn sorry!das A und O für ein gutes finich mit klarlack ist eben der hintergrund!Der MUSS sauber fettfrei und sollte auch keine orangenhaut vorzeigen.Und das ist nicht eine meinung von mir ,sonder eine tat sache.Ich finde nur das so eine welle über so eine sache zu machen irgendwie nciht wircklich angebracht ist.
Eine wendet eine methode an, und ein andere eben eine andere methode!Ist jeder selbst überlassen wie am besten klar kommt!Und ich bin halt eine die nass in nass lackiert und am ende halt ne halbe stunde poliert,und fertig ist die geschichte!das ganze mit unebenheit und orangenhaut am modell hat überhaupt ncihts mit den klarlack zutun,und kann damit auch nicht korregiert werden!Diese probleme tretten üblischcerweise bevor man zum klarlackieren kommt.
Bis bald Flo!

16

Dienstag, 16. August 2011, 14:50

Natürlich hat jeder so seine Methode. Ich schleife den Basislack auch vor dem Klarlacken, damit der eben ist und keinen Staub hat. Dann kommen 2 Schichten Klarlack drauf. Klar ist der Lack dann glänzend, aber oft hat man hier und da einen Staubeinschluss oder er ist nicht spiegelglatt. Dann schleif ich das raus und sehe zu, dass alle Flächen glatt sind. Dann kommt eine letzte Schicht Klarlack drauf, die dann etwas mehr verdünnt wird. Und diese muss dann sitzen.

Du hast geschrieben:

Zitat

KLARLACK wird NIE zwischengeschliefen!


Und das sah ich als falsch an. Natürlich kann man zwischen den Schichten schleifen, wenn der Lack trocken ist. Warum denn nicht? Die Ergebnise sprechen doch für sich. Und wenn deine Methode so toll ist, dann nicht viel erzählen, sondern zeigen.

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

Kammerfeger

unregistriert

17

Dienstag, 16. August 2011, 15:12

Hi Jungs,

ich denke ihr BEIDE meint das Selbe, sprecht aber von anderen Dingen.

Für "Aerodyne" ist der Klarlack die ABSOLUT letzte Schicht, die drauf kommt. Ab da wird maximal noch noch poliert.

Für "Ted" und einige andere ist auch der 1. Klarlack nicht die letzte Schicht.

Was "Aerodyne" hier meint ( wenn ich das jetzt richtig interpretiere) ist, dass es hier nicht unbedingt auf die Art der Auftragung des Lackes ankommt, sondern eher auf das "Umfeld" ( Lackierkabine, Staubfreiheit, etc. )
Je sauberer das Umfeld umso weniger Einschlüsse und Fehl-Lackierungen werden gemacht. -> ergo ist der Klarlack die allerletzte Schicht. ( unter noch saubereren Bedingungen )

Man sollte daher ( im Besonderen, wenn beim Decklack schon solche Einschluesse und Verunreinigenen, etc. aufgetreten sind ) beim Klarlack BESONDERS darauf achten, dass hier ein absolut REINER Arbeitsplatz vor zu finden ist.

Viele ( wenn nicht die meisten ) hantieren immer nur an den Einstellungen am Kompressor, der Düse, dem Verdünnungsverhältnis... , ABER die wenigsten machen sich Gedanken über das Umfeld -> Luffeuchte, Staubfreiheit, etc.

Also -> Emotionen raus - Tipps rein

18

Dienstag, 16. August 2011, 15:49

Hallo kammerfeger!
am ende hätte doch einfacher werden wenn ich mcih so ausgedrückt hätte wie du gerade eben gemacht hast!Genau die punkte die du angesprochen hast sind die die ich auch gemeint habe!
Du hast aber wesentlich besser auf der punkt gebracht als ich je hätte machen konnen :-)
Grüße
Flo!

19

Dienstag, 16. August 2011, 16:11

Ihr habt ja recht damit, dass es auch auf das Umfeld ankommt, gar keine Frage. Auch ich habe eine kleine Lackierkabine mit einer Abzugshaube, trotzdem kann ich es nicht immer verhindern, dass sich ein Staubkorn im Lack festsetzt.
Und nun? Soll ich es jetzt drin lassen? Ich schleif es weg. Was machst du denn, wenn du die Nass in Nass Technik anwendest und einen Staubeinschluss hast? Nass in Nass lackieren ist ja schön und gut, aber was machst du dann bei einer Karosserie mit 2 oder 3 Farben? Da musst du doch auch warten, bis sie trocken sind, damit du sie abkleben kannst.
Ich will ja garnicht streiten, ich möchte nur Disskutieren und wissen, wie er dabei vorgeht. Weil mir sich die Vorteile noch immer nicht erschließen wollen :nixweis: Dann bin ich zu doof dafür :doof:

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

20

Dienstag, 16. August 2011, 16:51

Hallo ted!Du bist nicht Doof und sachwissen hast du auch ne menge!Es lag größen teil an mir di.Hätte mich doch etwas klar ausdrücken konnen.Aber entschudkige wenn ich sage das zum beispiel den vergleich mit den multifarbe lackierung nicht wircklich hinhaut!
Bis jetz war die rede von Klarlack,und die wird ja auf das gesamte modell drüber gepustet ,oder wenn nur ein teil davon mit klarlack versehn werden sollte dann ist der umgebung natürlich ab zu kleben!
Klar das warend der lackierungab und an sowas wie staub sich drauf setzen kann,aber wenn man so wie ich meinte lackiert nass in nass(Also mit zwischen luften) hat mann doch noch zeit umd eine eventuell fremdkörper zu entdecken und auch mal zu entfernen (Nagelspitze oder so was).Wenn sowas gelingt wird der lack keine schade davon tragen da sowieso noch feucht ist und sich wieder schlißen wird.Spätestens beim nächste schicht frische lack wird das passieren.Am ende ist das so das der staub sich sowieso auf die oberfläsche sich drauf lägt!das heisst das wenn der lack durschgetrocknet ist(Meistens nach zwei tagen,drei noch besser)das modell poliert werden kann und dabei auch der letze körnchen staub entfernt!Ich möchte mich hier nciht als besser wisser hinstellen,in gegenteil wollte nur ein tip geben und meine erfarungen mit euch austauschen und wenn meine kommentare komisch rüber gekommen sind möchte ich mich natürlisch entschuldigen weil auf keinen fall hatte ich vor jemanden zu beleidigen oder was auch immer!
Hofe nur das was ich meinte jetz auch gut klären könnte
und wünsche alle eine schöne zeit beim bastelln,lackieren und ja auch Flüchen :D
grüße
Flo!

21

Dienstag, 16. August 2011, 17:10

Hey, jetzt kommen wir der Sache doch schon näher. Auch ich bin kein Lackiermeister, aber ich bin sehr neugierig. Ich wollte dich und deine Technik auch nicht angreifen, sondern erklärt haben. Jetzt merke ich, dass wir ans gleiche Ziel wollen, aber auf unterschiedliche Weise. Ich denke mal, dass du von Beruf was mit Lackieren zutun hast, daher kennst du dich auch mit Autos in 1:1 aus. Dort ist es ja auch üblich, dass man nicht mehr zwischenschleift. Daher arbeitest du bei deinen Modell nach dem gleichem Verfahren. Der Vergelich mit den mehrfarbigen Lack gilt natürlich nicht für den Klarlack. Auch ich strebe nach einer sauberen und perfekten Lackierung, deswegen hab ich mich auch viel mit dem Thema beschäfftigt, daher war mir die Aussage, dass man keinen Zwischenschliff machen soll, etwas platt. Wenn der Basislack stimmt, dann braucht man bei dem Klarlack nicht mehr viel machen. Aber mit einem Zwischenschliff, sieht das Ergebnis bei mir besser aus. Daher Prost :prost:

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

22

Dienstag, 16. August 2011, 17:36

hallo Flo hallo Gregor,

schön dass ihr wieder zueinandergefunden habt :hand: :prost:
Es ging ganz oben um den Tamiya Klarlack aus dem kleinen Döschen, bei kleinen Teilen wie einem Sitz komme ich damit auch klar,
aber bei Karossen wird das so ein Problem,
die eine Seite ist angenebelt, dann die nächste Seite annebeln, dann wieder vorige Seite,
die ist nun aber schon trocken, da geht nicht mehr nass in nass, ist mir nur bei diesem Lack passiert, bei allen anderen bis dato noch nicht, oder noch nicht so extrem.
Wenn man da nicht aufpasst ist der schon beim Auftreffen auf das Plastik trocken, daher sehr wahrscheinlich auch die Rauheit des Lackes nach dem Durchtrocknen.
Da ist die genebelte Schicht schon zu trocken um sich mit der, später aufgebrachten, nassen Schicht zu verbinden.

mfg :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

Beiträge: 3 454

Realname: Daniel

Wohnort: Traun, Österreich

  • Nachricht senden

23

Dienstag, 16. August 2011, 17:56

Hallo Rainer.

Die Tamiya x- und xf-Farben sind Acryllacke, kannst du anstatt des teuren Verdünners auch mit Brennspiritus verdünnen(funktioniert bestens ;) ), die trocknen generell schneller als Kunstharzfarben. Wenns mit diesem Klarlack garnicht wird, probier mal den TS-13(glaub ich) aus der Dose. Einfach dekantieren und mit der Gun auftragen, trocknet langsamer und sollte daher schöner verfließen. Wenn du damit auf Decals od. x- bzw. xf-Farben lackierst, dann die erste Schicht nur ganz fein und dann trocknen lassen, ansonsten greift er die Decals und Farbe an (ist mir bei meinem Fiat mit Mr.Superclear Klarlack passiert, Tamiya ist ähnlich agressiv)

Grüße
Daniel
ALFA ROMEO - Geschmack macht einsam!


24

Dienstag, 16. August 2011, 19:23

MHHHHHHHHHHHH!Freu mich selber sehr das wir am ende verstanden haben gregor :prost:
Nur hab mittlerweile der start tehma aus den augen verloren sorry!
Also wenn der lack so schnell trocknet das man nicht die erste seite nochmal anpusten kann nach dem die zweite fertig ist,gibt mehrere möglichkeiten die dafür verantwortlich sein könnten!
Als alle erste fällt mir die temperatur und luftfeuchtigkeit von raum ein!Wärme bringt der lack zum trocknen oder wenn zu kalt eben nicht oder sehr langsam.
Aber bei diese spezifische klarlack treten die problemen beim trocknen,was mich dazu bringt zu befüchten das irgendwas mit den komponenten nicht stimmt!
Sind alle von Tamiya,der decklack wurde verdünnt und gab keine probleme beim trocknen,und soweit ist alles gut!Jetz kommt der klarlack in spiel udn auch die geschilderte probleme.
Klarlack wird mit den gleische verdünner wie für decklack verdünnt nehme ich an und dann abgespritzt!Alles gut bis die farbe in kontakt mit luft anfängt zu arbeiten und sich zusammen zieht!
Wird matt und rau.MHHHHHHH
Ist der klarlack selber in ordnung(Abgelaufen?Zu alt?Falsch gelagert?)Oder ist der verdünner daran schuld?Ich wurde ein alte modell nehmen oder eine schrott objekt und daran das ganze prozedere nochmal wieder holen,mit den selber produkten und gleische zusammensetzung,und schauen was passiert!Wenn die ergebniss die selber ist wurde dann mit ne neue dose klarlack probieren und so weiter bis das problem sch erledigt hat!das kann natürlich was dauern aber am modell selber wurde cih nicht mehr erum sperimentieren weil denke das dir doch zu scade wäre!
Lass mal wissen wie ausgegangen ist ,und hoffe das bald das problem aus der welt ist!
Grüße
Flo!
@ALFISTI!
Il 131 e´na bestia di macchina :D
Salutoni
Flo

Kammerfeger

unregistriert

25

Dienstag, 16. August 2011, 21:06

Hi,

habe mit den Tamyia Farben keine persönlichen Erfahrungen.

Allerdings hatte ich ähnliche Probleme mit anderen Herstellern. ( unter anderen auch Baumarkt-Produkten )

Bei mir lies sich das Problem lösen, indem ich den Klarlack stets "satter" ( größere Düse ) auftrage. also nicht unbedingt nur fein "einnebeln" wie beim Decklack. ;)

  • »Maekki« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 42

Realname: Markus

Wohnort: Münster / Westf.

  • Nachricht senden

26

Mittwoch, 17. August 2011, 20:27

Hallo zusammen

Uiiijuiii Harte Disskussionen, aber ist ja aber alles wieder im Lot.
Ersteinmal nochmals ein fettes Dankeschön für die vielen Tipp und Erfahrungswerte.
Jetzt bin ich schon etwas weiter. Habe mir heute einen 0,4er Düsensatz geholt und musste ersteinmal
damit klar kommen. Ist schon etwas anderes als die 0,2er Düse.
Hier muss man noch weiter vom Objekt weg gehen damit die Farbe nicht wegläuft.
Das positive ist dass man beim sprühen von ganze Karo´s nicht so oft nachgehen muss bis die Farbe endlich deckt.
Bei 1 - 1,2 bar komme ich ganz gut damit zurecht. (Danke Gregor :ok: hatteste Recht)

Wenn die Farbe trocken ist versuch ich´s morgen nochmal mit dem Tamiya Klarlack und dem 0,4er Düsensatz bei obiger Druckeinstellung.
Ich denke ich Mische Verdünner und Farbe dann auch zu 1:1 bei 1 - 1,2 bar.
Frage ist nur ob ich jetzt den Klarlack lieber nebeln soll wie die Farbe oder besser behutsam "FETT" drauf donnern soll?

Grüße Markus

@Ted
Der Sitz sieht genail aus. So einen Glanz habe ich bei weitem nicht - bisher.
Ich mache mal Fotos vom Ergebnis morgen
"Glück ist eine Hure"

Zitat von Arthur Spooner



27

Mittwoch, 17. August 2011, 23:42

Da ich Fahrzeuglackierer bin, möchte ich etwas dazu sagen:

Je glatter der Untergrund, desto besser das Finish. Ein rauh aufgetragener Basislack kann z.B den Klarlack matt werden lassen, weil dieser von der "sandigen" Oberfläche des Basislack aufgesogen wird. Gleiche Aussage für Grundierung /Basislack. Je dünner man den Lack einstellt, desto weniger bekommt man dieses Manko mit den nachfolgenden Schichten abgedeckt.
Basislack muß vor dem Klarlack 100% trocken sein.
In den Basislack kommt kein Härter.
Metallic Basislack darf vor dem Auftrag des Klarlack nicht geschiffen werden! Bei Unifarbtönen funktioniert das problemlos.
Klarlack kann sehr wohl eine Orangenhaut nach dem Auftrag auf die Karosse aufweisen. Und zwar dann, wenn man zu dünn lackiert /nebelt, Spritzdruck zu hoch, Lackmaterial zu dickflüssig, die Düse für das Objekt zu klein ist, oder die Verdünnung durch hohe Temperaturen sich zu schnell verflüchtigt. Oder eine Kobination aus allem ;)
Klarlack kann zwischengeschliffen werden. Ob das bei einer Modellkarosse Sinn macht, muß jeder selbst entscheiden. Bei einem originalen PKW ergibt sich bei einer weiteren Klarlackschicht zumindest ein wesentlich besserer Verlauf sowie eine bessere Tiefenwirkung, besonders bei schwarzen Farbtönen. Dies wird aus Kostengründen am Original aber recht selten gemacht, die Werkslackierung ist in den seltensten Fällen glatt und hat meist auch eine leichte Orangenhaut. Hinzu kommt im Modellbaubereich, dass einem durch die hohe Schichtdicke evtl. die Details "zulaufen". Polieren nach dem Klarlack ist bei einem Modell wohl die bessere Alternative.

Was mir ab und an mal auffällt ist, dass für Modelle Metallic - Basislack aus dem 1:1 Maßstab genutzt werden. Durch die groben Flakes sieht das meiner Meinung nach an einem Modell unmöglich aus. Aber das ist natürlich Geschmackssache und evtl mangels Alternativen nicht zu ändern.
MfG,

Jürgen

28

Donnerstag, 18. August 2011, 00:10

Als Beispiel eine Kabine von einem MAN TGA in 1/24. Diese wurde zuerst mit weisser Grundierung von Tamiya aus der Spaydose versehen, um die Deckkraft der roten Farbe zu verbessern. Das Plastik war dunkelblau eingefärbt. Lackiert wurde mit Revell Airbrushfarbe, die fertig verdünnt ist, sowie einer Triplex mit 0,3 Düse und 1,5 Bar



Anschliessend wurden selbstgemacht Decals aufgebracht und die Oberfläche mit 2K Klarlack versiegelt. Ich hab zuerst die Türen mit einem Spritzgang lackiert, um die Decals zu versiegeln. Nach dem trocknen diese leicht beigeschliffen, um den Rand vom Trägerfilm der Decals veschwinden zu lassen. Danach wurde die komplette Karosse noch einmal relativ dünn mit Klarlack versiegelt. Bei 2K Klarlack darf man es nicht übertreiben, sonst passen die Scheiben ect nicht mehr hinein, da der Lack bei normaler Schichtdicke zu dick aufträgt. Poliert wurde nichts.





MfG,

Jürgen

Kammerfeger

unregistriert

29

Donnerstag, 18. August 2011, 09:00

Was mir ab und an mal auffällt ist, dass für Modelle Metallic - Basislack aus dem 1:1 Maßstab genutzt werden. Durch die groben Flakes sieht das meiner Meinung nach an einem Modell unmöglich aus. Aber das ist natürlich Geschmackssache und evtl mangels Alternativen nicht zu ändern.
Alternative:

ich mische zum Decklack ein wenig "Silber" hinzu. Je nach gewünschtem ( leicht/grob ) Metallic-Effekt. Aber sehr vorsichtig beimengen.

Wichtig ist, dass man die Farbe für das GESAMTE Modell in EINEM Becher anmischt. -> also kein "Nachmischen" erforderlich sein darf.

30

Donnerstag, 18. August 2011, 09:29

@Markus: Bei Karosserien ist meine erste Schicht nur leicht aufgenebelt. Die 2 weiteren sind "behutsam FETT" :grins: aufgetragen. Wichtig ist, immer in Bewegung bleiben, aber nicht zu hektisch. Sobald der Lack anfängt schön zu glänzen reicht es in der Regel. Wobei ich sagen muss, dass ich für Karosserien mittlerweile von den Gunze/Tamiya-Zeugs weg bin und 2K-Lack benutze. Aus mehreren Gründen: a) günstiger b) besseres Lackergebnis c) einfach zu handhaben.

Benutzt wird der 2K Cristal Clear von Standox. Das Set kostet zwar 26€, dafür lackiere ich aber 10 mal mehr Karosserien mit, als mit gleich teuren Dosen. Zum Vergleich, mit der Gunze-Dose hab ich max. 2 Karos geschafft und die kostet locker 10€.

Das Ergebnis mit den Standox kennst du ja vielleicht beim Olds/Hurst in der Gallerie. Oder schau dir die Modelle vom Oldstyle oder Desmo an. Die benutzen auch den 2K lack. Nach meiner Meinung, kann man nur damit zum absoluten finish kommen. Ist aber Geschmackssache. Es gibt auch Leute, die kloppen dich mit einer Gunze/Tamiya Lackierung um.

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

Werbung