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1

Freitag, 14. Juli 2006, 23:07

Aufbereitung von Farben (Umrühren)

Hallo zusammen.
Ich geh mal davon aus, das der Ein oder Andere auch schon meine Idee hatte. Aber für die, die noch nicht drauf gekommen sind, möchte ich euch zeigen wie ich meine Farben im Döschen, schnell und ohne große Sauerei umrühre. Hier zwei Fotos:





Wie Ihr seht, nehm ich ich nen Stinkordinären Rouladenspieß, den ich in meine Mini-Bohrmaschine einspanne. Das funktioniert für meine Begriffe wunderbar.
Viele Grüße, der Babbsack!


2

Samstag, 15. Juli 2006, 01:29

Hallo Andy der III,
ich lege immer eine Luftgewehrkugel in die Farbdose und schüttel dann die Farbdose, bevor ich den Deckel öffne, klappt prima. :wink:

Grüße
Mike
Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch :wink:

3

Montag, 17. Juli 2006, 21:56

Hallo Mike,
mache das so ähnlich verwende dazu aber Kugel aus einem geknacktem Kugellager :ok:

4

Montag, 17. Juli 2006, 22:37

RE: Wie rührt Ihr eure Farben um?

Ich nehm dafür schon länger diese praktischen Mehrzweckholzstäbchen vom Mekkes. :)

Wenn ich da meinen FBS nehmen würde, hätte ich Angst, das mir bei den 3000 u/min (oder drehst du da richtig auf? *g*) die Farbe um die Ohren fliegt. ;)

5

Montag, 17. Juli 2006, 23:06

Hm ümrühren, joa da habsch so meine eigenen methoden, die ich aber keinen verschreiben will :abhau:
1. mit nem Zahnstocher immer fein von oben nach unten rühren, klappt besser als es sich anhört ;)
2. ne Kugel aus nem Radlager (ich hab da jetzt kein bevorzugtes Automodell ;) ) in die Dose kippen und dann kräftig schütteln
3. die Dose umdrehen, deckel gut festhalten und schön mit dem Zeighefingergelenk druffkloppe bis der ganze feste schnodder nach oben gewandert ist und ich methode 1 anwenden kann :abhau:
Derzeit im Bau : Cinderella und Tinkerbell von Kabuki Models, Modellbahn :ahoi:
Zuletzt fertiggestellt: Chun-Li Bonus Stage (e2046 contest Teilnahme 2019)

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6

Mittwoch, 2. August 2006, 23:50

Hi zusammen. :wink:
Das mit der Luftgewehr- oder der Radlagerkugel sind auch keine schlechten Ideen.
Da ich aber noch viele Farben habe, die schon einige Jahre alt sind, ist das mit den Kugeln denk ich mal nicht möglich. Wär aber mal nen Versuch wert. :) :)
Viele Grüße, der Babbsack!


7

Mittwoch, 6. September 2006, 20:52

Servus!!!

Ich praktiziere Babbsack's :ok: Idee mit der Bohrmaschine in etwas abgewandelter Form. Ich hab mir im 1€-Laden zwei elektr. Milchaufschäumer geholt und das klappt wunderbar - man muss auch keine Angst haben, dass die Geschwindigkeit zu hoch wird.

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8

Mittwoch, 6. September 2006, 21:35

Hi Shooter :wink:
Hab grad deinen Beitrag gelesen. Die Milchaufschäumer die ich kenne, passen doch aber nicht in so ein kleines Farbdöschen rein? Oder?

Nichts desto trotz, deine Variante ist auch nicht schlecht :ok::ok:
Viele Grüße, der Babbsack!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Babbsack« (6. September 2006, 21:35)


9

Mittwoch, 6. September 2006, 23:23

@Babbsack:
Hast schon recht, hab's einmal mit dem normalen Aufsatz probiert und ordentlich Farbverluste gehabt. Mittlerweile nehm ich entweder wie Du schon sagtest kleine Rouladenspieße oder Draht, den ich zu recht gebogen hab.

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10

Donnerstag, 7. September 2006, 01:20

Hallo zusammen,

ich benutze ja nur noch Acrylfarben in Fläschchen mit Tropfenspender und da reicht es sie so etwa 5 Sekunden kurz zu schütteln. Solche Probleme wie es mit den Dosen gab kenne ich zum Glück nicht mehr.ich kann jedem nur raten umzusteigen.

Andy

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11

Donnerstag, 7. September 2006, 08:15

Moin zusammen :wink:

@Shooter
Das man die Aufsätze austauschen kann, wußte ich garnicht :nixweis: . Werd ich mal ausprobieren.

@andy
Ich denk schon ne ganze Weile darüber nach, zu wechseln. Ich hab da an "Hobby Color" von Gunze Sangyo gedacht. Was ich bei denen gut finde, ist das man sie Wasserverdünnbar sind.
Und die Reinigung er Pinsel ist wohl auch simpler. Mußte schon einige Pinsel entsorgen, weil ich sie nicht richtig sauber bekommen hab.
Welche Farbe benutzt du denn eigentlich?
Viele Grüße, der Babbsack!


12

Donnerstag, 7. September 2006, 11:45

Mahlzeit!!!

@Babbsack:
Ich hab zwei Modelle bei denen man den Rührer einfach abziehen kann. Ich sag's ja - 1-Euro-Laden halt. Und dann einfach den gewünschten Aufsatzt, vorrausgesetzt er passt in das Loch.
Aber was nicht passt, wird passend gemacht!! :!!

13

Donnerstag, 7. September 2006, 12:12

Hallo Andy :wink:

Es ist ja wohl kein Geheimnis, dass ich für die neuen Acryl-Farben bin. Als ich erfuhr, dass sie wasserlöslich und ungiftig sind, gab es für mich kein langes Überlegen.

Ob du nun Acryl-Farben von Illu oder Andrea, Schmincke oder Vallejo, Grunze oder Tamiya nimmst, spielt eigentlich keine große Rolle. Ausschlaggebend könnte eigentlich nur der Preis sein, und wie schnell du sie bekommen kannst.

Wenn du Acrylfarben für Airbrush nimmst, dann hast du den Vorteil dass diese sehr fein pigmentiert sind, d. h. bei einer detaillierten Oberfläche kommen die Details wesentlich besser gur Geltung. Das fängt bei der Spaltbreite an und hört bei Verziehrungen auf. Ausserdem sind die Acrylfarben geruchsfrei.

Und wenn du dann noch ne Aztec-Pistole hast, dann bläst du nach Gebrauch einfach Wasser mit 4 at durch die Düse, schraubst sie ab und legst sie in Wasser - fertig. Diese Reinigungsorgien wie bei den herkömmlichen Airbrush-Farben mit Lösungsmittel gibt es nicht.
Gebrauchte Düse runter, neue Düse drauf und weiter.

Andy I hat die preisgünstigsten Vallejo-Farben und ein sehr umfangreiches Farbangebot.

Gerd :wink:
:verrückt: Gefährlich ist`s den Leu zu wecken, vergänglich ist des Tiger`s Zahn.
Doch der schrecklichste aller Schrecken ist der Modellbauer in seinem Wahn
:verrückt:
Im Bau: Immer noch Mehrere :nixweis:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »glueman« (7. September 2006, 12:46)


14

Donnerstag, 7. September 2006, 12:19

Gerd schön wäre es wenn man die Tamiya Farben nur mit Wasser weg bekommt, hier bleiben Reinigungs Orgien mit Lösungsmittel leider nicht aus. Bei den neuen Revell Aqua Colors hingegen reicht wirklich Wasser aus, deshalb liebe ich die Farben :) . Ich rühre die Farben mit einem Zahnstocher um oder ein mal kräftig schütteln.

15

Donnerstag, 7. September 2006, 12:23

Hallo Thomas :wink:

ich habs schon immer geahnt - Tamiya Farben sind bäähh und : kotz :

gerd :wink:
:verrückt: Gefährlich ist`s den Leu zu wecken, vergänglich ist des Tiger`s Zahn.
Doch der schrecklichste aller Schrecken ist der Modellbauer in seinem Wahn
:verrückt:
Im Bau: Immer noch Mehrere :nixweis:

16

Donnerstag, 7. September 2006, 12:29

Gerd, wenn man das mit dem Putzen mal weg lässt, sind es die Farben mit dem besten Lackergebniss die mir je unter gekommen sind. Muss man ncith verdünnen zum sprühen und die Farben halten super, und Tamiya hat echt schöne Farbtöne die ich bei Revell vermisse.

17

Donnerstag, 7. September 2006, 12:44

Hallo Thomas :wink:

Sagen wir es einmal so:

Jeder Modellbauer benutzt das Zubehör, mit dem er die besten Erfahrungen gemacht hat - und genauso soll es sein.

Ich habe einmal eine Tamiya Farbe benutzt und - Pech gehabt. Das kann vorkommen.

Von Revell Aqua habe ich nur die Farbe weiss-matt, die ich als Grundierung benutze.

Die Autolacke in Dosen, die ich noch hier stehen habe, sind zwar schnell zu handhaben aber die Farbpigmente sind für die meisten meiner Modelle viel zu dick.

Ich bin dabei, komplett auf Vallejo-Farben umzusteigen.

Gerd :wink:
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18

Donnerstag, 7. September 2006, 13:22

Hallo zusammen :wink:
@Shooter
Siehst du mal. Bei meinem kannst du nichst austauschen:nixweis: . Werd dann wohl bei meiner minibohrmaschine bleiben. :) :)

@Gerd
Das mit dem Geruch ist auch ein ausschlaggebender Faktor bei meiner Entscheidung. Ich hab vor kurzem erst einen der Masten meiner Conny mit Revell-Airbrush Matt-Weiß lackiert und da hab ich mal wieder festgestellt, das die ziehmlich heftig riechen. Ich liebäugel halt mit den Gunze-Farben, weil ich selbst die ganz günstig bekommen kann. Was das Reinigen der Brush betrifft, das mit dem Wasser durchpusten, müßte doch bei anderen Modellen genauso funktionieren?
Viele Grüße, der Babbsack!


19

Donnerstag, 7. September 2006, 15:13

Hallo Andy :wink:

Natürlich funktioneirt das Durchpusten auch mit andere Pistolen. Die Frage ist, ob die ziemlich lange Nadel auch wirklich farbfrei ist.

Bei der Aztec ist die Nadel nur 10mm lang und befindet sich im Gehäuse der Düse, die ich nach dem Gebrauch abschrauben und durch eine andere Düse - ebenfalls wieder mit einer 10 mm langen Nadel - ersetzen kann.

Man könnte einmal ausprobieren, wie hoch der Zeitaufwand für die Reinigung bei einer Pistole mit langer Nadel ist.

Wieviel ml sind denn in den Grunze-Döschen und wieviel kosten sie?

Gerd :wink:
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20

Donnerstag, 7. September 2006, 15:56

Der Zeitaufwand ist hoch, deshalb nehme ich Tamiya Farben nur noch bei besonderen Modellen. Selbst bei Aqua colors muss ich noch die ganze Pistole auseinander nehmen um alles Putzen zu können, aber bei ner Harder Evo geht des zum Glück leicht. Zeitaufwand je nachdem welche Farbe man nimmt zwischen 5 und 20 minuten ( 20 nur wenn man ne Farbe hat die sich mit den besten Verdünnungen nur schwer löst) Die leichte zerlegbarkeit der Evo war mit ein Grund warum ich die genommen habe,d er Preis war aber recht hoch für meine Verhältnisse. Ich liebäugel immer noch mit nem Ultraschallreiniger und ner Pulle Aceton.

21

Donnerstag, 7. September 2006, 17:17

RE: Wie rührt Ihr eure Farben um?

Hallo Andy !
Die Idee mit dem Spieß und der Bohrmaschiene ist klasse, das werde ich gerne auch so machen. Ich hatte immer mit einem abgebrochenen Stück vom Spritzling gerührt, aber da ging immer mal Farbe daneben.
Gute Idee...
Gruß Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael1« (7. September 2006, 17:18)


22

Mittwoch, 18. April 2007, 20:37

Zitat

Original von Babbsack
.....Da ich aber noch viele Farben habe, die schon einige Jahre alt sind, ...


Habe auch noch (viel zu) große Vorräte. Die bewahre ich in einer flachen Schachtel auf, die ich ab und zu (ca. 1x monatlich) einfach mal auf den Kopf stelle. Tut's bis jetzt.

Zum Umrühren: Es gab mal vor ein paar Jahren einen Farbquirl zu kaufen - den benutze ich seitdem - ist praktisch äquvalent zu dem Rouladenspieß. Weis nicht, wie viele Umdrehungen mein Bohrer schafft, aber um die Ohren ist mir bis jetzt noch nicht viel geflogen (halte bei Mischen zwangsläufig die Finger um die Dose und die Finger lassen sich relativ leicht reinigen). Den Quirl säubere ich dann in einem alten Jägermeister-Fläschchen mit Verdünnung - einmal brrrrrm - fertig.

So long / scale25

23

Mittwoch, 18. April 2007, 20:49

RE: Wie rührt Ihr eure Farben um?

Zitat

Original von Michael1
.... Ich hatte immer mit einem abgebrochenen Stück vom Spritzling gerührt, aber da ging immer mal Farbe daneben......



Das war mir klar!!! (Sorry, soll keine Schadenfreude sein ... ) So'n Spritzast hat immer 'ne heftige Unwucht & schlägt beim Rotieren aus

Tip: laß das Ding mal in der Luft rotieren. (Vorsicht: dabei ist mir auch schon mal was abgebrochen - AUA!!!) Wenn der Draht/Gußast ... oder was Du gerade eingespannt hast beim Rotieren vibriert und einen Kegel bildet, hast Du ne Farbschleuder. Ich hatte mir mal aus 'nem Draht so einen Spieß zurechtgeschustert und dann eeewig dran hin und her gebogen, bis das Ding endlich sauber genug lief.


So long / Scale25

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24

Mittwoch, 18. April 2007, 21:19

Hi scale25 :wink:

Die Erfahrung mit den Gießästen, hab ich auch schon gemacht. Bei nem Test, ist mir der Gießast um die Ohren geflogen. Bin zum Glück Brillenträger. ;)
Viele Grüße, der Babbsack!


25

Mittwoch, 18. April 2007, 21:46

Hallo zusammen,wer Angst vor Spritzern hat:alten Dosendeckel, Loch rein,Spiess durch,rein in die Maschiene,Deckel auf die Dose und los gehts.
Gruiss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

26

Mittwoch, 18. April 2007, 22:13

Hi Leute,
also ich Persönlich halte nichts von Elektrischen Umrührhilfen bei Modellfarben, bei den Farben die ich auf die Wand Streiche nimm ich diese Hilfe gern in Anspruch weil ich da ja eine Menge Farbe Umrühren muss.
Mir kommt so eine Hilfe vor als ob man mit Kanonen auf Spatzen schießt.
Wie gesagt meine Meinung.

Ich rühre meine Farben mit Zahnstocher auf.

@ Glueman du nimmst Acryl Farben von Andrea oder Vallejo zum Lackieren von Automodellen??

Ich verwende meist Tamiya Farben aus der Spraydose die Lassen sich Perfekt mit der Airbrush verarbeiten kein Verdünnen und ich nimm nur so viel Farbe aus Dose wie ich brauche.
Lg
Kurt

27

Donnerstag, 19. April 2007, 22:48

Hallo Andy III

Deine Idee mit dem Spiess ist echt nicht schlecht. Wenn du eh umsteigen willst, wirst du in nicht mehr oft brauchen. :D
Bei den Gunzefarben reicht ein Giessaststück völlig. Ich rühre mit der Hand. ;)

Die Gunzefarben sind echt klasse benutz ich schon seit Jahren. Haben halt die richtigen RLM Töne für mich. :pfeif:
Ich verdünne sie aber nicht mit Wasser sondern mit Isopropanol. Die Pistole reinige ich auch mit Isopropanol. Damit kriegst du jeden Farbrest weg.

@Gerd, die Gunzefarben kosten ca. 2€ & es sind 10ml im Gläschen.
Wenn man die Farben ein wenig verdünnt sind sie sehr ergiebig. Ich bin mit den Farben sehr zufrieden.

Nächster Stammtisch Ende Juli 2011
Es gibt eine Sache auf der Welt, die teuerer ist als Bildung - keine Bildung (JFK)

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