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241

Donnerstag, 22. Juli 2010, 00:21

Danke schön für das Lob und die Tipps.

Ich hab es mal mit selber modellieren versucht.
Dies ist der erste Versuch.
Mal sehen, wie es nach der Bemalung aussieht....ansonsten 2. Versuch.




LG
Frank (lappes)

242

Donnerstag, 22. Juli 2010, 11:08

Hi Frank,

auf den ersten Blick kommen se "rattig" rüber :) , zur finalen Beurteilung wäre eine Makroaufnahme hilfreich ;)

:wink:
Gruß Andreas

243

Donnerstag, 22. Juli 2010, 22:44

Hallo Andreas,
ich hoffe, Du kannst auf den Bildern mehr erkennen. Viele sind leider recht dunkel.

Die Ratten wurden mit Rasenkleber von Noch eingepinselt, mit Rasen bestreut, dies mit den Fingern angedrückt und mit der Spraygun in Hobbycolor Reifenschwarz gebrushed.

Hier mal die Bilder, die ersten zwangsläufig mit Blitz.

















LG
Frank (lappes)

244

Freitag, 23. Juli 2010, 09:50

Die Ratten wurden farblich noch ein wenig bearbeitet....leicht rosa Ohren und Schwanz..
Danach wurden sie auf dem Dio fixiert.
Das Bild einer alten Zeitung "Front und Heimat" wurde aus dem Internet heruntergeladen und auf 190 x 140 Pixel skaliert, ausgedruckt, ausgeschnitten, zerknüllt und auf das Dio geklebt.
Jetzt kann jeder Betrachter für sich selbst entscheiden, ob der Landser durch das umfallende Rohr (durch das Gewicht der Ratte), das Geraschel der Zeitung (bearbeitet durch die andere Ratte auf der Suche nach etwas Fressbarem) oder sogar beidem alarmiert bzw. in Schreck versetzt wird.











LG
Frank (lappes)

245

Freitag, 23. Juli 2010, 11:45

Hi Frank,

:ok: :ok: :ok: :ok: uuuuhhhhaaaaa, darf ich gar nicht meiner Frau zeigen die rennt gleich weg :D :abhau:
Sehen echt geil aus, Rasen als Fell :idee: , ja darauf bin ich nicht gekommen :ok: , hatte auch schon überlegt.
Top umgesetzt, so glänzend dunkle Augen (ggf. Tröpfchen Kleber (eingefärbt)?) würde ich Ihnen geben :) .

:wink:
Gruß Andreas

Edit...oder hammse die Augen schon, auf dem einen Bild sieht es so aus?

246

Sonntag, 25. Juli 2010, 19:07

Danke schön.
Augen haben die lieben Viecher noch nicht.
Das ist auf jeden Fall schon mal ein guter Tipp....Danke, Andreas.

Zum Baufortschritt:


Nach einer kleinen Pause habe ich heute weitergemacht.
Zuerst stellte ich wieder eine ganze Menge Ziegel für die Bruchstellen der Hauswand her.
Zur Erinnerung:
Zuerst wurde eine Scheibe Modelliermasse in Streifen geschnitten und diese wieder in ziegelgroße Stücke geschnitten.
Dies muß jetzt eine Weile trocknen.





Dann habe ich die Schulterriemen der Gewehre für 2 Figuren gebastelt.
Dies machte ich wieder aus dem Blech einer Stövchenkerze.
Mit Sekundenkleber fixiert und umbra gebrannt (Ölfarbe) gestrichen.



Die Figur von Legend auf dem ersten Modul wurde fertiggestellt. Die mittlerweile fixierte Ausrüstung (Messer, Klappspaten und Schulterstütze der MP40) wurde bemalt. Der Soldat auf dem Dio fixiert.




Und zuletzt wurde bisher der Boden des Erdgeschosses gebaut.
Dazu fertigte ich zuerst eine Schablone aus Pappe an, da der Boden mit dem Außenrand des Dios abschließen soll.
Dann wurden die "Balken" zurechtgeschnitten und an einen querlaufenden Balsaholzvierkantstab (zur Stabilität und Fixierung an der Wand) geleimt.
Die "Balken" bestehen aus Balsaholzleisten 5 x 15 mm.
Auf die Oberseite wurde ein "Parkett" aus zurechtgeschnittenem und eingepaßten Brettchen aufgeklebt.
Diese wurden auf die gesamte Länge mit einem Bastelmesser und Stahllineal angeritzt.
Auf die Unterseite kam ebenfalls 3 mm Balsaholzbrett...allerdings ohne eingeritzte Fugen.















LG
Frank (lappes)

247

Sonntag, 25. Juli 2010, 20:34

Es schreitet zügig voran.
Vorhin habe ich noch den Kellerboden mit Holzdielen versehen.
Dann wurden die Nagellöcher mit einer Holzschraube eingestanzt und das Ganze mit stark verdünnter Ölfarbe umbra gebrannt lasiert.
Danach klebte ich den Boden des Erdgeschosses ein.

Hier die Bilder:











LG
Frank (lappes)

248

Sonntag, 25. Juli 2010, 23:25

Als letzte Tat heute habe ich die Fensterrahmen des Erdgeschosses aus Kiefernleiste 3 x 3 mm gebaut.
Mit dem Bastelmesser schnitt ich eine Kante als Passung für den Fensterflügel heraus.
Dann modellierte ich den Durchbruch des Hauses im Keller.
Dies soll den groben Beton der 20er Jahre darstellen.
Ich habe mir die Betonoptik bei einem Wohnhaus in der Nachbarschaft abgeschaut.

Des weiteren wurden 2 Mauerbruchstellen modelliert.
Dazu wurde zuerst eine Stück Modelliermasse auf die Mauer geklebt und dann mit einem Spachtel bearbeitet.
Danach wurden die Ziegel eingearbeitet.
Vorher wurden diese noch mit Klebstoff versehen.
Ich habe mich jetzt recht kurz gefasst, da ich den Vorgang schon vor ein paar Monaten beim Bau des ersten Moduls beschrieben habe.
Falls dennoch Fragen oder Anregungen bestehen.....nur zu.

Hier mal die Bilder - Die Kanten werden natürlich noch versäubert:



















LG
Frank (lappes)

249

Dienstag, 27. Juli 2010, 08:28

Gestern habe ich noch die letzte Bruchkante erstellt. Die Aufwändigste, da Übereck.
Alles nach dem gleichen Prinzip, daher erspare ich mir die Beschreibung.








Dazu veröffentliche ich noch ein paar Bilder mit Blick aus den Fenstern der Ruine auf den Köti und den Rest des Dio, um einen Überblick von der Rückseite gesehen zu geben.
Die Bilder der Gesamtperspektive sprengen die Größe meines provisorischen "Fotohintergrunds", vermitteln aber vielleicht einen Eindruck mal aus anderer Perspektive.

















LG
Frank (lappes)

250

Mittwoch, 28. Juli 2010, 17:59

Zur Abwechslung habe ich heute am Gelände weitergemacht.
Zuerst wurde eine 4 cm dicke Hartschaumplatte angepaßt.
Dann wurde die Position der Ketten des Köti und die verschiedenen Gefälle markiert bzw. eingezeichnet.
Dann habe ich im Garten mit der Hobbylötlampe die Hartschaumplatte die Gestaltung der Platte vorgenommen.
Mit dem Messer war es mir erstens zu anstrengend und zweitens zu viel Dreck. Dann lieber ein wenig Gestank im Garten.
Nach mehrmaligen Korrekturen habe ich dann die Platte aufgeklebt.
Dann wurden mit selbsthärtender Modelliermasse die Kettenspuren hergestellt.
Da der Panzer über den Graben um das Hauseck gefahren sein soll, war dies nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen.
Denn dazu muß der Panzer ca. eine achtel Umdrehung auf der Stelle gemacht haben.
Eine gerade Spur zu basteln ist nicht schwer, aber eine Drehung auf der Stelle?
Da die Drehung nach rechts geht, mußte die linke Kette drehen, die rechte dagegen stillstehen.
Mit den verbliebenen Kettengliedern drückte ich zuerst die gerade Spur der rechten Kette ein. Dann wurde versucht, die Drehung nachzubilden. Ich ging vom Drehpunkt - also der Kettenmitte der rechten Kette aus und drückte die Kettenglieder ein. Genauso verführ ich mit der linken Kette, wobei mir zugute kam, das ich reichlich Kleber benutzt habe, um die Modelliermasse auf dem Hartschaum zu fixieren. Dieser vermischte sich mit der Modelliermasse und beim Abheben der Kette riß der "Boden" auf. Ich denke, dies ist bei der drehenden Panzerkette bei eine Drehung auf der Stelle durchaus realistisch und hoffe, es realistisch und vor allen Dingen paßgenau hingekriegt zu haben. Denn mit dem Köti möchte ich das im feuchten Zustand der Modelliermasse noch nicht testen.












LG
Frank (lappes)

251

Mittwoch, 28. Juli 2010, 18:08

Ich kann nicht mehr viel sagen, aber bei dir schau ich immer wieder gerne rein :ok:

Dein Einfallsreichtum ist wirklich beneidenswert :respekt:
Kann man das fertige Dio - wenn die bei dir überhaupt mal "fertig" werden :D - vielleicht auch mal irgendwo in natura bewundern?
Für die Arbeit würde ich sogar einen längeren Anfahrtsweg in kauf nehmen.
Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.

252

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:28

Danke für das dicke Lob.
Ich weiß nicht, ob das Dio je bei einer Ausstellung dabei sein wird......vielleicht in Engstingen, falls die mich nehmen. Ich weiß allerdings auch nicht, ob da überhaupt noch etwas startet.


Die Modelliermasse ist jetzt relativ gut getrocknet und ich konnte den Köti mal darauf setzen.
Stellenweise muß noch ein wenig nachgebessert werden, aber im Großen und Ganzen sollte es so ok sein.
Ich bin auf jeden Fall recht zufrieden mit dem bisherigen Resultat.
Was mir an dem Trumpeter Köti gut gefällt ist, daß er so richtig schwer "rüberkommt".
















LG
Frank (lappes)

253

Donnerstag, 29. Juli 2010, 00:33

Als letzte Tat des heutigen Basteltages (geht in der Regel bis 4:00 Uhr des Folgetages) habe ich ein Stück des Grabens an der Trennungsfuge der Module weiterbearbeitet.
Zuerst wurde mit Hartschaum der Boden des Grabens aufgefüllt, danach erstellte ich aus Balsaholzbrettchen und Rundhölzern die Grabenwand des 2. Moduls.
Hier die Bilder, auch zur Probe mit Figuren und entwurzelten Bäumen.














Desweiteren erstellte ich 2 Fensterflügel für das 1. Fenster aus 3 x 3 mm Kiefernleiste. Diese wurde zusätzlich an den Kanten bearbeitet. Nach dem Anstrich werden noch geborstene Glasscheiben eingesetzt (aus einer Blisterverpackung).
Die Flügel des 2. Fensters folgen natürlich auch noch.

Heute Morgen (bzw. gestern) hatte ich noch die Wände innen mit Fertigspachtel bearbeitet.
Tapete werde ich mir sparen....ich könnte mir vorstellen, daß ungarische Verwaltungsgebäude innen zu der Zeit recht spartanisch ausgestattet waren.








LG
Frank (lappes)

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254

Donnerstag, 29. Juli 2010, 07:45

Hallo Frank :wink:

nachdemich Deine letzten Schritte (wie imemr) mit offenem Mund verfolgt habe, möcht ich Dir mal wieder ein ganz fettes Lob aussprechen. Du baust recht zügig und das in einer wahnsinnig guten Qualität! Respekt vor dem Können! :respekt: :respekt:

Deine Geschichte zu dem Dio, das mit den Ratten und den erschrockenem Landser, paßt doch. Ich hab mir keine sooo großen Gedanken um die Geschichte herum gemacht, weil ich eher von dem Gesamtbild und der detailliebe begeistert bin, als mich zu fragen: "warum drehen sich die einen und die anderen machen Pause?" Nein, das paßt!

Ich schau Dir mal weiter zu, was Du noch für tolle einfälle hast. Das sieht so leicht aus...... :cracy:

Zu Deinen Figure sei angemerkt, das sie mir sehr gut gefallen. Am besten dermit den Kopfhöhrer :ok:

255

Samstag, 31. Juli 2010, 18:24

Vielen Dank für das sehr nette Feedback und Lob, Dominik.
Es freut mich sehr, daß es Dir gefällt.

Die letzten Tage habe ich nicht besonders viel gemacht.
Deshalb poste ich mal kurz eine kleine Zusammenfassung.
Die Fensterflügel wurden eingesetzt, mit weiß lasiert und mit Glassplittern versehen. Die Glassplitter wurden mit einem Bastelmesser aus einer Blisterverpackung ausgeschnitten und mit Bastelkleber (transparent trocknend) in den Rahmen eingeklebt.
Desweiteren erstellt ich einen weiteren Boden für den ersten Stock.
Dies genauso wie den Ersten aus Balsaholz (s. ein wenig weiter oben).
Der Boden des Erdgeschosses und des ersten Stocks wurden dann ramponiert, d. h.: Löcher wurden hineingeschlagen und mit einem Schraubendreher durchstoßen.
Der obere Stock natürlich mehr als der Untere.
Die Unterseite wurde mit Spachtelmasse verspachtelt, Die Oberseite mit Ölfarbe umbra gebrannt stark verdünnt lasiert.















LG
Frank (lappes)

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256

Sonntag, 1. August 2010, 00:56

Hammer!

...Frank, schau Dir mal das Bild an was Du uns immer mal so zeigst, und laß es nur einen Augenblick wirken:


DAS sieht dermaßen echt aus!!!!
Du bist sicher, das dies Dein Modell ist?

H-A-M-M-E-R-! Jetzt weißt Du, mit welchen Leckerbissen Du uns verwöhnst. Da bleibt der Mund nunmal gerne offen und das Hirn fragt sich, ob da jemand einen Streich spielt. Ich bin baff...Hammerhart.....

257

Sonntag, 1. August 2010, 11:03

Vielen Dank, Dominik.
Leider ist die Bildqualität nicht so besonders.....aber meine Kamera kompensiert schon ziemlich gut mein Unfähigkeit im Fotografieren.
Details fehlen da natürlich noch einige, aber diese Kleinigkeiten halten immer am längsten auf.

Hier kommt der nächste Fortschritt....leider wieder nur ein kleiner, aber er sollte der Vollständigkeit halber genannt werden.

Die Fenster wurden verspachtelt.
Die Leiste an der Außenseite ebenfalls.
Ein Bild des ungarischen Befehlshabers beim Angriff auf Rußland wurde heruntergeladen, skaliert und ausgedruckt.
Das Bild wurde auf Balsaholz 1mm stark geklebt. Das Balsaholz mit einem Messer an die Bildumrandung angepaßt.
Ein Stück einer Blisterverpackung wurde in Bildgröße ausgeschnitten.
Glasscherben wurden herausgeschnitten und Sprünge im Glas eingeritzt.
Dies wurde mit transparenttrocknendem Kleber auf dem Bild fixiert. Schade, das fällt auf dem Foto gar nicht so auf.
Ein Rahmen wurde aus Leisten zurechtgeschnitten um am Rand fixiert. Die rechte Rahmenseite wurde beschädigt dargestellt. Der Rahmen wird noch dunkelbraun lackiert.
Mehrere Brettchen wurden in die Bruchstellen des Bodens eingeklebt.



















LG
Frank (lappes

258

Sonntag, 1. August 2010, 11:07

Hallo du Talent
ich verfolge deinen BB schon von Anfang an und muss immer wieder staunen, wie gut du das machst.
GAAAAANZ GROOOSE KLAAASEEEEEE!!!!
:respekt: :gegen: :bang: :dafür:

259

Sonntag, 1. August 2010, 13:47

(...)Du bist sicher, das dies Dein Modell ist? (...)


Stimmt Dominik.
Ich finde es auch ganz schön dreist das hier jemand Bilder von seinem Geräteschuppen ins Netz stellt und dann einfach behauptet das ist ein Modell. :du:
Fällt doch nur ein Blinder drauf rein :baeh:

Frank, kann es sein das du den falschen Beruf ausübst? Du wärst als Künstler und Architekt bestimmt Weltklasse :ok:
Falls es dich interessiert. Dein Dio hat einen neuen Modellbauer hervorgebracht.
Ein Arbeitskollege von mir stand bislang auf dem Standpunkt, "Modellbau ist Plastikteile verkleben, Farbe und Aufkleber drauf und gut ist. Sind aber alles keine Modelle die ich mir in die Vitrine stellen würde. Da muss es schon Spritzguss sein."

Nachdem ich ihm hier im Forum einige Bauberichte gezeigt habe wurde er schon deutlich ruhiger. Deine Arbeit war der ausschlaggebende Punkt, "Das ist so geil. Das muss ich auch probieren".
Zack haben wir beide ein neues Gesprächsthema auf der Arbeit. Nicht immer nur Frauen und Fußball, - jetzt dreht sich alles um Modellbau.
Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.

260

Sonntag, 1. August 2010, 15:00

Vielen Dank für Eure netten Komplimente...das spornt an!!!!

Da entwickel ich mich doch nicht etwa zum Messias für unser schönes Hobby? :D ;)
Freut mich sehr!! Aber über die anderen Themen kann man trotzdem sehr gut reden.....he he.
Wenn ich das als Beruf ausüben würde, würde mir der Spaß abhanden gehen.......dann lieber so.

Zum Dio:

Vorhin habe ich ein wenig an der Fassade gearbeitet.
Die Stuckumrandungen der Fenster wurden mit Balsaholz erstellt.
Dazu nahm ich Balsaholzleiste 15 x 5 mm und zeichnete die entsprechenden Schnittlinien auf.
Für den Sturz 90 mm breit, in der Mitte 15mm, an den Rändern 5 mm hoch.
Die Fenstereinfassungen 5 x 5 mm und die Fensterbank 10mm tief und 5 mm hoch.
Nach dem Ausschneiden mit dem scharfen Bastelmesser und einem Lineal klebte ich diese mit Bastelleim an die Fassade.
Für das obere Geschoß erstellte ich das natürlich ohne Sturz und stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Kellerfenster werden schmucklos dargestellt.
Bald beginne ich dann mit der Außenfassade analog dem Fabrikgebäude auf den ersten Modul.

Hier ein paar Bilder:









LG
Frank (lappes)

261

Sonntag, 1. August 2010, 19:59

Ich habe jetzt mit der Fassadenseite weitergemacht und die Mauer um den Durchbruch mit Modelliermasse vorgearbeitet.
Da die Kellerwände aus groben Beton bestehen, habe ich in die Modelliermasse mit einem Spachtel gestochert und dies mit der flachen Seite wieder geglättet.
Dies soll wie minderwertigerer Beton aussehen mit vielen Sand und Kiesnestern.
Nach dem Trocknen habe ich dies mit etwas Spachtelmasse nachgeglättet. Eine weitere Behandlung erfolgt nach dem Durchtrocknen.
Mal sehen, wie es dann nach der farblichen Behandlung "rüberkommt"
Im Moment sieht es noch etwas abenteuerlich aus(vor allen Dingen auf den Fotos, da die Strukturen durch den Schatten zu stark betont werden).







Da ich noch weiße Modelliermasse übrig hatte habe ich noch ein paar Sandsäcke modelliert und dies auf dem Grabenrand platziert. Die Säcke am Grabenknick sind durch das Drehmanöver des Köti verschoben und ein Teil in den Graben geworfen worden.
Die Herstellung der Säcke erfolgte folgendermaßen:
Modelliermasse wurde zu einer Wurst gerollt und in mehrere gleichgroße Stücke zerteilt.
Mit einem Messer wurde eine Mittelnaht eingedrückt. Die Säcke wurden in Form modelliert und auf dem Dio platziert. Daher konnten sie sehr schön an ihren Platz angepaßt werden.















LG
Frank (lappes)

262

Sonntag, 1. August 2010, 22:24

Die andere Wand wurde jetzt auch mit dem "Beton" versehen.

Dies erfolgte ebenfalls wie im ersten Modul:
Zuerst doppelseitiges Klebeband auf die Fassade kleben.
Dann mit einem Nudelholz selbsthärtende Modelliermasse flach rollen.
Mit einem Messer die Umrisse der Modelliermasse begradigen.
Modelliermasse auf die Fassade legen und vorsichtig andrücken.
Fenster mit einem Messer ausschneiden.
Strukturen einprägen bzw. erstellen, wie im Post zuvor beschrieben.









Es wird auch auf dieser Seite eine Behandlung mit Spachtelmasse erfolgen.

LG
Frank (lappes)

263

Dienstag, 3. August 2010, 21:41

Mittlerweile habe ich auch die 2. Seite des Kellergeschosses verspachtelt.
Dann habe ich die erste Bahn Modelliermasse über dem Kellergeschoß mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt und mit einer Ziegelstruktur versehen.
Die Fugen wurden mit einem Lineal eingedrückt und dann mit einem Spachtel nachgearbeitet.
Nach oberflächlichem Antrocknen der Modelliermasse wurden die Oberflächen der "Ziegel" mit einem Harten Pinsel betupft, um etwas Oberflächenstruktur zu bekommen und die "Ziegel" in Form zu bringen.
Die Kellerfenster wurden begradigt, d.h.: die Kanten wurden mit einem Messer nachgearbeitet.
Das von vorne linke Kellerfenster erhielt einen kompletten Holzrahmen mit einer Fensterscheibe.
Dieser Rahmen wurde aus einem Grillanzünderstreichholz gebaut. Die Glasscheibe wurde aus einer Blisterverpackung ausgeschnitten.
Das 2. Fenster erhielt nur einen defekten Rahmen ohne Glas.
Zusätzlich erhielten die Kellerfenster Eisenstäbe (Draht) als Einbruchsschutz.
Die folgenden Bilder zeigen zum einen das 2. Modul aus Sichtweise vom Graben, zum anderen die Aufnahmen des bisherigen Baufortschritt des Hauses.




















LG
Frank (lappes)

264

Mittwoch, 4. August 2010, 00:19

Die Sandsäcke am Graben wurden heute noch mit 1 Lage Papierttaschentuch laminiert. Dazu wurden sie zuerst dünn mit Weißleim eingestrichen und dann wurde die dünne Lage daraufgepreßt. An einem Ende mußte etwas von dem Papier überstehen....dies wird verdrillt und wird noch mit einer Schnur zusammengebunden.
Danach habe ich die Säcke zusammengeklebt, damit sie nicht mehr verrutschen können.
Morgen wird die Geschichte dann bemalt und die Säcke mit einer Schnur versehen.







LG
Frank (lappes)

265

Donnerstag, 5. August 2010, 00:00

Heute habe ich nur die Sandsäcke mit der Airbrush gefärbt.
Da muß noch das eine oder andere korrigiert werden, aber ansonsten ist es ok so.












LG
frank (lappes)

266

Freitag, 6. August 2010, 21:32

Heute wurde die restliche Fassade erstellt.
Man geht dabei Stück für Stück vor, da sonst die Modelliermasse zu schnell trocknet und sich nicht mehr verarbeiten läßt.
Zuerst wurde doppelseitiges Klebeband auf die Fassade geklebt.
Danach wurde ein Stück Modelliermasse zu einem max. 2 mm dicken "Pfannkuchen" gewalzt.
Dieser wird vorsichtig mit einem Spachtel vom Untergrund gelöst und auf dem doppelseitigen Klebeband platziert und leicht angedrückt.
Mit einem Messer werden die Konturen der Fenster, des Randes und die Abgrenzung zur fertigen Fassade entfernt und die Modelliermasse mit einem Spachtel angedrückt und angepaßt.
Dann werden mit einem Lineal die waagerechten Fugen eingedrückt. darauf achten, daß der Abstand der Fugen möglichst gleichmäßig ist und die Fugen immer waagerecht liegen.
Danach habe ich mit einer alten Nagelpfeile die senkrechten Fugen eingearbeitet und die waagerechten Fugen korrigiert.
Nach jedem so geschaffenen "Ziegelstein" wurde dieser vorsichtig mit der Fingerkuppe in Form gedrückt. Wölbungen nach außen sind möglichst zu vermeiden.
Nach diesem Verarbeitungsschritt wurde mit einem harten Pinsel noch die Oberflächenstruktur eingetupft und der Ziegel nochmals in Form gestrichen und getupft.
Fugen sind evtl. nochmals nachzuarbeiten.
Hier die Bilder des bisherigen Fortschritts:
















LG
Frank (lappes)

267

Freitag, 6. August 2010, 23:30

Ein kleines Update möchte ich heute noch posten.

Da das Gebäude schön vor sich hin trocknet möchte ich es nicht stören und habe mich zur Abwechslung mal wieder dem Graben zugewandt.
Die Bretter Grabenwand wurden mit Ölfarbe gestrichen.
Zuerst Washing mit Umbra gebrannt, dann Nachbehandlung mit weiß, englischrot hell und schwarz.
Dann wurden noch die obligatorischen krummen Nägel "eingetrieben".
Dies geht sehr einfach - ein dünnes Stück Draht mit ein wenig Bastelkleber (trocknet transparent) benetzen, mit einer Zange vorsichtig in das Balsaholz drücken und dann mit der Schere knapp über dem Holz abschneiden und wunschgemäß biegen.
Danach mit Ölfarbe englischrot hell "verrosten".

Hier die Bilder (leider aufgrund der Lichtverhältnisse sehr schlecht):
















LG
Frank (lappes)

268

Sonntag, 8. August 2010, 19:02

Heute etwas Größeres.
Der Außenanstrich des Hauses wurde zu einem großen Teil fertiggestellt.
Da das Kellergeschoß außen, die Stuckeinfassungen der Fenster und der Stucksims hellgrau sein sollten, wurde erstmal fleißig alles abgeklebt, was evtl. im Sprühbereich der Airbrush sein könnte. Ziemlich viel Arbeit, aber es muß sein. Die Kellerfenster wurden mit Papiertaschentuch maskiert.
Danach wurde mit der Airbrush hellgrau auf die vorgenannten Stellen aufgetragen.
Nachdem ich mit dem Farbauftrag zufrieden war, wurde das Klebeband und die Papiertaschentücher entfernt.
Jetzt wurde an verschiedenen Stellen der Ziegelfugen weiß aufgetragen. Hierzu werden Stellen an den Fugen bevorzugt, die sich anbieten, hervorquellenden Mörtel zu imitieren.
Danach wurden verschiedene Ziegel mit Ölfarbe englischrot hell "gedrybrushed".
Letztendlich erhielt das komplette Gebäude von oben nach unten ein Washing mit Ölfarbe umbra, dann mal ein wenig stark verdünntes englischrot hell, ein wenig schwarz, ein wenig weiß.
Entspricht in etwa dem Fading bei Panzermodellen.
Dies erfolgt, bis der gewünschte Effekt erzielt ist.
Tut mir leid...ich hätte dies gerne genauer erklärt. Aber es ist einfach eine Sache des Probierens und kann leider nicht besser beschrieben werden.
Zuletzt erfolgte noch ein Washing der Innenseite des Gebäudes.
Versehentlich sind einige Sprtzer vom Washing des Mauerdurchbruchs an die Kellerwand gekommen.
Den entstandenen Effekt finde ich gar nicht schlecht....sieht ein wenig wie Stockflecken im Mauerwerk aus.
Das oberste Geschoß hat ein stärkeres Washing erhalten, da es deutlich mehr in Mitleidenschaft gezogen worden ist.


































LG
Frank (lappes)

269

Sonntag, 8. August 2010, 21:25

Nachdem die Farbe ziemlich angetrocknet ist, habe ich ein Drybrushing der relevanten Stellen durchgeführt.
Dies erfolgte ganz dezent mit weißer Ölfarbe.
Falls zuviel aufgetragen wird, kann dies immer noch recht gut verwischt werden.
Zuletzt erfolgt ein Übernebeln der Außenwände des Kellergeschosses, der Bruchstellen und der Innenseite des Obergeschosses mit Hobbycolor sand (ein recht helles braun, kein gelb).
Jetzt folgen noch einige Detailarbeiten und der Schutt, dann sollte das Gebäude fertig sein.

Hier die Bilder:




















LG
Frank (lappes)

270

Dienstag, 10. August 2010, 00:50

Zum Baubericht:

Heute habe ich den Bodens des Grabens teilweise modelliert.
Dies machte ich mit Modelliermasse, da sich diese einfach länger als Gips verarbeiten läßt.
Wie beim Mauerwerk wurde zuerst doppelseitiges Klebeband auf den Boden geklebt.
Dann wurde die Modelliermasse flach gewalzt und auf das klebeband gedrückt.
Ein Brettchen wurde als Stufe eingeklebt und die Modelliermasse angepaßt.
Danach wurden kleinere Brettchen in die Modelliermasse eingedrückt und geklebt.
Danach wurde mit einem Spachtel in die Modelliermasse und die Oberfläche nachmodelliert, um eine Bodenstruktur herzustellen.
Zuletzt wurden mit den Figuren Fußabdrücke eingedrückt.
Eine farbliche Behandlung wird noch später erfolgen.
Eventuell zusätzlich noch eine Behandlung mit Pigmenten.












Und beinahe - hätte ich es vergessen - die Reste der Stützmauer des Kellerabganges.
Damit kaschiere ich zusätzlich den Übergang zwischen den Modulen.
Die Mauerreste wurden folgendermaßen gebaut.
Als Grundlage klebte ich eine Balsaholzleiste (15 x 5 mm) im rechten Winkel zusammen (die eine Seite ist zwar recht kurz, aber trotzdem)
Dann knetete ich 2 fingerdicke "Würste" selbsthärtende Modelliermasse und fixierte diese mit doppelseitigem Klebeband beidseitig auf dem Balsaholz.
Danach wurde die Modelliermasse mit einem Spachtel gestochert und selbsthergestellte Ziegel (s. oben) wurden mit Bastelkleber eingearbeitet.
Das Resultat sieht dann so aus:











LG
Frank (lappes)

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