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121

Mittwoch, 6. April 2016, 20:08

Servus Michael,

Schon mal ein Dankeschön für die hilfreichen Infos.
Viel wichtiger aber, vielen Dank für den Denkanstoss der mich dazu gebracht hat über ein "Perimeter Brake System" für hinten wieder nachzudenken. Nachdem ich die bisher fertigen Teile so zusammengesteckt hab, ist mir auch eine machbare Lösung dafür eingefallen und das freut mich.
.......wie machst du dein Antrieb zum Hinterrad?
Der Antrieb wird ein überdimensionierter Riemenkranz, innerer DM 18".



LG
Norbert

122

Freitag, 8. April 2016, 09:17

Krasse Ideen

ich lese hier mehr als das ich selber baue,

und das hier ist schon high end der Handarbeit :respekt:

Als 1:9ner Fetischist ist mir deine Passgenauigkeit bei den Komponenten aufgefallen.

Hast Du da noch genügend "Luft" und die Teile zu lackieren?

123

Freitag, 8. April 2016, 19:41

Servus Kendo,

ja meistens schon. Beim Lackieren ist es halt wesentlich mehr an Vorbereitungsarbeiten.

LG
Norbert

124

Donnerstag, 14. April 2016, 18:58

Grias Eich,

Wie schon in meinem vorletzten Post angedeutet, hab ich mir Gedanken zu einer weiteren Variante der Hinterradbremse gemacht, der Perimeterbremse. (Nochmals Danke an Michael für den Denkanstoss)

Der Bremsring war recht schnell gebaut, selbes Verfahren wie immer, die Zange ist die umgebaute der Pulley-Bremse. Einzig die Halterung hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, die ist fast symmetrisch zur Schwingenaufhängung gebaut. Die Bremszange wird an der Halterung nicht
verschraubt, sondern per Schnellverschluss fixiert (der kleine Hebel an der Halterung).










to be continued


125

Donnerstag, 14. April 2016, 21:05

Perfekte Lösung! So sieht das richtig super aus und noch dazu sieht man die Bremse auch schön. Die erste Version wäre ja von der Kupplung fast komplett verdeckt gewesen

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Realname: Tom

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126

Freitag, 15. April 2016, 09:41

richtig stark, super :ok:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

127

Samstag, 16. April 2016, 15:11

Hi Norbert,

das schaut richtig brutal und zugleich elegant aus. Es bereitet mir jedesmal Freude, hier hereinzuschauen. Saubere Arbeit :ok:

beste Grüße
Christian

128

Samstag, 14. Mai 2016, 21:41

Grias Eich,

Zur Zeit ist eher modellbauerische Flaute, bin lieber im Garten oder auf 2 Rädern unterwegs. Weder nach der Gartenarbeit noch nach dem Mrad fahren geht was mit Hardcore-Modellbau.
Und so bleiben mir nur die Sch……wettertage.

Dem Tank hab ich endlich seinen Verschluss verpasst, ist nicht weiter aufregend. In die Löcher kommen Imbus Atrappen von MFH



Bei der Gestaltung des Lenkers waren wieder einige Überlegungen notwendig. An und für sich bin ich ein Fan von allem minimalistisch ausgeführten Armaturen. Auch bei meinem 1:1 Eigenbau hab ich die klobigen Lenkerarmaturen für Licht, Blinker, Hupe, etc. gegen im Lenker verbaute Mikrotaster und
–schalter getauscht, und das vor 20 Jahren !

Durch Zufall bin ich auf Bilder und Videos von historischen Flat Track Racern gestossen. Keine Vorderradbremse, somit kein Bremshebel, offensichtlich keine Kupplung und somit auch kein Kupplungshebel, keinen elektrischen Schnick Schnack, einfach nur ein Lenker mit Gasgriff und damit fertig.

Sowas in der Richtung wollte ich auch bauen (bin eben ein fauler Hund). Das mit der minimalistischen Schalterei war von vornherein klar. Nur so Dinge wie Bremserei und Kupplung wollte ich weitestgehend „reduzieren“. Auf der Suche nach der kleinst möglichen Mechanik bin ich auf zwei Lösungen einer absolut genialen Bauweise gestoßen, nämlich NAHEZU NIX. Fast alles ist im Lenker integriert, sogar die Flüssigkeitsbehälter. Von der Ideallösung waren leider nur 3 winzige Bilder zu finden, Infos über den Hersteller gar nicht. Also hab ich mich an die nächstbeste Lösung gehalten. Das kommt der Ideallösung schon ziemlich nahe; ein Lenker, zwei Griffe und zwei Hebel, basta.

Einzig die Hebel haben mir nicht wirklich so gefallen.
Um wirklich eine Auswahl treffen zu können hab ich mir 3 mögliche Varianten der Hebel gebaut. Einmal eine straigthe Retro-Variante, eine kurze, stark gekröpfte Zwei-Finger Variante, und ein „Mittelding“.



Beim Lenker selbst ist die Form noch nicht 100%ig. Wie stark, ob überhaupt, ob aufwärts oder abwärts gekröpft, wird sich noch zeigen.

Diese kleinen Schlitze sind die Füllstandsfenster der Brems- u. Kupplungsarmaturen.







To be continued

129

Sonntag, 15. Mai 2016, 10:07

Hi,

Zitat

...beim 1:1 Eigenbau hab ich die klobigen Lenkerarmaturen für Licht, Blinker, Hupe, etc. gegen im Lenker verbaute Mikrotaster und -schalter getauscht...
optisch sicher erste Sahne, aber praktisch? So mit dicken Handschuhen, im Regen etc? Oder geht`s nur bei schönem Wetter bis zur nächsten Eisdiele? ;)


Bei Deinem Modell keine Frage, da gehört das einfach hin :ok:

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

130

Sonntag, 15. Mai 2016, 13:21

Grias Di Ray,

Komfort, Bequemlichkeit war damals auch schon kein Thema, alles auf's notwendigste reduziert.
Bei einer Sitzhöhe von 58cm, angewinkelte Beine weil die Fußrasten fast unterm Sitz positioniert waren, da war eh nix mit größeren Distanzen.
Bin eher wie ein Jokey auf seinem Rennpferd gesessen.

LG
Norbert

131

Donnerstag, 1. September 2016, 21:47

Grias Eich

Anfangs wollte ich zur Einleitung schreiben „Um die Totenruhe hier ein bisschen zu stören gibt's meinerseits wieder mal ein Update“.

In den letzten Tagen ist aber wieder etwas Leben ins Forum gekommen, somit stimmt’s nicht mehr so ganz.

Viel ist es zwar nicht für die lange Zeitspanne, für gut 2 Monate hab ich aber an der Harley auch keinen einzigen Handgriff gemacht.

Der Wiedereinstieg war die Anpassung der Einspritzung und der Anschluss zum Luftholen. Dazu hab ich dem Originalstutzen den Luftfilteranschluss gekappt und durch einen 90° Winkelstutzen ersetzt und passend dazu dem Tank noch das Gegenstück. Alle Anschlüsse, wie Gasseil, und alle Sensoren sind auch wieder dran gekommen.



Den Anschluss am Tank werd ich optisch noch absetzen, wahrscheinlich mit einer Fuge und Nieten, vielleicht auch farblich, irgend so was halt.



Der nächste Patient war der Scheinwerfer. Dem hat u. a. das Glas gefehlt. Wie schon bei bisherigen Modellen hab ich das Glas tiefgezogen. Vorgehensweise: Grundform aus Plastik, davon eine Gussform aus Gips um dann letztendlich eine Tiefziehform aus Lötzinn zu bekommen. Warum Lötzinn? Damit beim Tiefziehen für Korrekturen noch mit der Heißluftpistole nachgeholfen werden kann. Verwendet hab ich eine PUR Folie, ca. 0,3mm stark, wie sie auch sonst für Verpackungen verwendet wird.



Weil ich schon bei der Beleuchtung war hab ich mich gleich dem anderen Ende gewidmet. Da die Teile vom Rücklicht doch etwas zu klein für Tiefziehformen sind hab ich einen anderen Weg gewählt, Gussformen aus Silikon und Abgüsse aus transparentem Resin. Das Resin dürfte irgendwie mit dem blau gefärbten Vernetzer vom Silikon reagieren. Auf jeden Fall hab ich mich, nach 4 Abgussversuchen, damit abgefunden das die Teile einen leichten Blaustich haben. Vorteilhaft wirkt sich das aber wieder beim einfärben aus. Ich brauch mich beim Lackieren nicht langsam an ein dunkleres, gedecktes Rot herantasten, wie's halt bei unbeleuchteten Rückleuchten so ist. Ich kann einfach mit einem Quietsch-Rot lackieren das Abdunkeln ergibt sich automatisch.





Dann ist wieder Röhrlbiegen dran gewesen, diesmal für die Auspuffanlage. Nachdem die Harley schon viel Abluft produziert, hat sie auch eine ziemlich fette Verrohrung.1 3/4 Zoll ergibt masstabsgerecht ca. 7,4mm. Nachdem die Krümmungen wieder ziemlich eng und verwinkelt sind, kann man den DM wieder nur mit einer Seele aus Aludraht und Profilsegmenten in die gewünschte Form bringen. Wie schon bei der Schwinge gezeigt, das selbe Verfahren aus Aludraht, und zwei Stärken PS Rohrprofil.

Das Biegen hat diesmal viel Zeit in Anspruch genommen. Nicht einmal hab ich das Ergebnis verworfen. Tricky dabei war ja den 4mm Aludraht so zu biegen, dass die Biegung dann einerseits auch noch mit 7mm DM funktioniert und beide Auspuffrohre zusammen ebenfalls.

Diesmal wird die Auspuffanlage aber nicht homogen einfärbig, sondern bekommt die typische thermische Verfärbung was bei diesen, aus Segmenten geschweißten, Auspuffrohren einen besonders schönen Effekt ergibt.

Ein Beispiel dafür wie's ungefähr aussehen soll ist H I E R

Und Auspufffedern dürfen dann auch nicht fehlen.











To be continued

132

Donnerstag, 1. September 2016, 22:12

Ohne Worte :kaffee: :kaffee: :kaffee: :kaffee:

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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133

Donnerstag, 1. September 2016, 22:28

einfach genial gemacht :ok:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

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134

Sonntag, 4. September 2016, 22:10

:wink: Moin ,Norbert !

Wie immer sagenhafte Bauleistung ,es macht einfach nur Spaß dir dabei zuzusehen. :respekt:

Guzzi-Grüße , Burkhard

135

Sonntag, 4. September 2016, 23:02

Grias di Burkhard,

schön von dir zu höen . Freut mich das'd auch wieder aus deinem Bau rauskommst :thumbup:

136

Donnerstag, 24. November 2016, 17:49

Grias Eich

Beruflich bedingt hat sich die Zeit für den Modellbau deutlich reduziert, somit auch die Fortschritte. Wenn was weitergeht dann meist nur Kleinigkeiten und Details.

Z. B. für die Scheinwerferhalterung gab's keine lange Planung im 3D Programm, da hab ich einfach drauf los gebaut. Erster Versuch war eine „Außen rum“ Version, vorne beweglich zur Höhenverstellbarkeit, leider aber zu klobig. Zweiter Versuch eine „Innen durch“ Version, ebenfalls Höhenverstellbar, in der Frontalansicht leider ebenfalls zu viel, zu gut gemeint. Dritter, finaler Versuch, wieder eine „Innen durch“ Version, diesmal keine Höhenverstellbarkeit, aber schlanker und filigraner.











In den letzten Tagen konnte ich dann endlich ein großes Thema weitestgehend abhaken; das Reifenprofil. Fast ein Monat hab ich es in meinem Kopf hin und her geschoben, von links nach rechts, von oben nach unten, wie bekomm ich das „Muster“ auf den - und wie „in“ den Reifen, welches Material
welche Technik, bis hin zum 3D Druck. Nach einigen Tests bin ich vorläufig zu dieser Lösung gekommen.

Das dafür notwendige Werkzeug



Wie bei einer Zwiebel wird das Problem Schicht für Schicht immer kleiner und die Lösung immer einfacher.
Vielleicht noch Info zum Reifenmaterial. Wieder ist es ein Schaumstoff, diesmal aber nicht aus dem Baumarkt sondern aus dem Künstlerbedarf. Schon in schöne handliche Blöcke geschnitten, keine Dellen keine Macken dafür aber auch 10x teurer.



Weil die Schnittformen für die Kurven ja in zwei Achsen gekrümmt sind
hab ich Milliput dünn ausgewalzt, in Form geschnitten und direkt am
Reifenrohling aushärten lassen.



Das Profil selbst hab ich mit jeweils zwei parallelen Schnitten in den Schaumstoff geschnitten und anschließend mit dem Rundprofil eingedrückt, nur so erreicht man die scharfen Kanten.





Nächste Herausforderungen sind die seitlichen Beschriftungen und der viel zierlichere Vorderreifen.

To be continued

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137

Donnerstag, 24. November 2016, 18:18

sehr sehr geile Arbeit, kann man nix weiter zu sagen :ok:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

138

Donnerstag, 5. Januar 2017, 21:01

Grias Eich im neichn Joa

Weiter ging’s mit dem Vorderreifen. Wie befürchtet war der um einiges schwieriger herzustellen als der hintere. Da das Profil viel dichter ist als beim Hinterreifen ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und Unregelmäßigkeiten ungleich höher und fallen eher auf. Insgesamt waren 5 Versuche notwendig bis ein halbwegs akzeptabler Reifen rausgekommen ist. Ob der nun wirklich gut ist weiß ich frühestens beim Lackieren.

Da is er ! Mit neu angefertigten Felgenbändern mit etwas höherem Felgenhorn. Da der Reifen im Original eine scharfe Kante zwischen Lauffläche und Flanke hat, die aber im dem Schaumstoff so nicht realisierbar ist, hab ich den Reifen einmal rundherum eingeschnitten und ein 0,25 x 1,5 mm Rechteckprofil drin versenkt, geklebt nur mit Klarlack.



Nachdem ich beim Profilschnitzen schon so viel Übung hatte, hab ich auch den Hinterreifen noch mal gemacht. Beide liegen nun gut verpackt im Regal und werden erst wieder für die Farbgebung rausgeholt.

Meine Grenzen hab ich bei den Beschriftungen der Reifen erreicht, da geht’s mit meinen Möglichkeiten nicht mehr.
Die Schriftzüge hab ich mir in Corel soweit hergerichtet um sie mit dem Schneidplotter auf eine Kunststofffolie zu bekommen um diese dann auf die Reifen zu kleben (so hab ich gehofft die Reliefartigkeit darstellen zu können). Aber, leider nix, das ist über die Möglichkeiten des Plotters und
meiner Fingerfertigkeit hinaus gegangen.

Zur Veranschaulichung; die Reifenflanke, vom Felgenhorn bis zur schwarzen Linie ist grad einmal 7,2 mm hoch. Die Umrisslinie vom „M“ grad mal 0,2mm stark und die Schrift der Reifendimension liegt irgendwo bei 1,5mm und sollte auch nur mit Umriss dargestellt sein.



Bis ich keine Lösung für diese Aufgabe habe muss ich die Reifen einmal bei Seite legen. Vielleicht fällt euch dazu etwas ein. Eine Überlegung wäre, mir die Schriftzüge ätzen zu lassen, die Gretchenfrage aber, wo ?

Wenn schon keine Beschriftungen, dann zumindest ein Dach über dem Kopf, zumindest für den Vorderen.

Im 3D Programm hab ich verschiedene Varianten ausprobiert, Gelandet bin ich dann bei einer 180 Grad Version, allerdings von vorn bis hinten voll. Die hab ich dann auch erst einmal gebaut, das selbe Verfahren wie für die Reifenprofilschablone. Miliput auf 0,75mm ausgewalzt, Rechteck raus geschnitten und über einen Gipsabguss des Reifens gelegt und aushärten lassen. Irgendwie hat er mir aber dann doch nicht so gefallen, zu massiv. Es macht doch einen großen Unterschied das echte Teil in der Hand zu halten gegenüber einem digitalen 3D Modell, dargestellt auf einem 2D Monitor.
Um diese Massivität aufzubrechen sind mir die „Lüftungsschlitze“ eingefallen.

Erste Bauversion war nicht zufriedenstellend, da die Schlitze zu eng gesetzt und zu schmal waren. Außerdem hatte die Version überhaupt keine Stabilität. Zweite Version; diesmal komplett aus PS Profilen mit zusätzlicher Verspachtelung mit einem Gemisch aus in Kleber aufgelöstem PS
Abfall. Die Idee dazu hab ich hier aus dem Forum, bei euch heißt es glaub ich GussAstPampe.





Und hier noch der fertige Roller auf eigenen Reifen.



To be continued

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139

Sonntag, 8. Januar 2017, 16:06

richtig geiles Teil, immer wieder beeindruckend wie du dir das alles selbst ausdenkst und aufbaust, bravo :five:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

140

Sonntag, 8. Januar 2017, 22:57

Servus Tom,

Danke für die Blumen.

Schön langsam nimmt sie Formen an.

LG
Norbert

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141

Montag, 9. Januar 2017, 17:58

:wink: Moin ,Norbert !

Na , Dein Rolling Chassis steht ja schon gut da . Schöne Fortschritte ,schöne Arbeit ! :ok:

Grüße vonne Ostsee ,Burkhard

142

Dienstag, 10. Januar 2017, 19:53

Grias Di Burkhard,

das mit den Fortschritten ist relativ. Dzt hab ich das Gefühl nur im Schneckentempo voran zu kommen.

LG
Norber

143

Sonntag, 29. Januar 2017, 17:26

Grias Eich,

Gleich nachdem ich den vorderen Kotflügel fertig hatte, kam der hintere dran. Wie den vorderen hab ic den hinteren ebenso aus PS Profilen gebaut. Ging ja alles ganz gut und ich konnte ihn soweit fertig für die Farbe machen. Allerdings hat er sich mit der Zeit etwas verformt, keine Ahnung warum, und ist somit nicht mehr brauchbar. Kurzerhand hab ich den Kotflügel aus Andrea Putty neu gebaut, eine volle Version. Leider, wo Vorteile da auch Nachteile. Einmal ausgehärtet behält hervorragend die Form, ist allerdings doch sehr spröde, und bei einer Wandstärke von 0,5mm, einmal runterfallen, und du hast ein Puzzle. Also eine dritte Version bauen, diesmal wieder mit Lüftungsschlitzen. Sollte es da nochmals Probleme geben hab ich noch ein Ass im Ärmel; die Kurtl’sche Resin-Tiefziehmethode.





Zwischendurch hab ich dem Luftanschluss am Tank einen „würdigen Rahmen“ verpasst. Einfach PS Sheet rundherum geklebt und innen mit Andrea Putty aufgefüllt. In die Löcher kommen Schraubendummys rein, Sechskant, entweder Senk- oder Linsenkopf.



Weil ich schon am A…. war, hab ich mir den Anstriebsstrang vorgenommen. Diesmal sind die Zähne vom Pulley und Zahnkranz nicht aus zusammengesetzten PS Profilen gebaut, sondern aus einer optimierten Evergreen Profilplatte, genannt Metal Siding (die typische Fasadenverkleidung aus Metall
die man immer bei Hurricanes durch die Luft fliegen sieht). Einfach nur entsprechend breite Streifen runter geschnitten und auf einen Rundform aufgeklebt. Die Zahnung musste noch etwas optimiert werden, indem die fast rechteckigen Täler einfach rund vertieft wurden, dadurch sind aus den Zahnstummeln richtige Zähne geworden. Danach nur mehr Deckel und die Halterungen für die Felge drauf, fertig. Für den Riemen selbst wird mir wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben als die Zähne einzeln zu kleben.









Und Alles noch einmal zusammen



To be continued

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144

Sonntag, 29. Januar 2017, 18:41

:wink: Moin ,Norbert !

Jetzt geht`s ja mit großen Schritten vorwärts ; der erste Probelauf ist ja fast schon in "Hörweite " . :ok:

Grüße,Burkhard

145

Donnerstag, 23. Februar 2017, 18:26

Grias Eich,

Und wieder einige kleine Schritte weiter. Diesmal hab ich mich über die ersten Leitungen hergemacht; vordere Bremsleitungen und die Ölleitungen.

Zwecks Übung und Justierung der Feinmotorik hab ich mit den Ölleitungen angefangen. Von Anfang an war klar das die Leitungen in der Geflechtoptik gehalten werden. Dazu hab ich einiges ausprobiert, von Schuhbändern über 1mm Geflechtschlauch bis hin zu Stahlgeflechtschläuchen von Tuner Model Manufactory um € 2,50 für 5cm. Geworden ist es die teuerste Variante, ein 1,5mm DM Stahlgeflecht von TMM. Allerdings hab ich die 0,3mm Drahtseele durch einen 1mm Aludraht ersetzt. Lässt sich jetzt schöner biegen und hat in engen Biegungen nicht den Quetsch-Look wie mit der 0,3er Seele.



Wie bei der Auspuffanlage war die Biegerei wieder etwas tricky. Einerseits die Leitungswege und anderseits die Leitungen zueinander. Bei einer musste ich mir mit einem steifen Teilstück helfen da ich sonst mit dem Auspuff des hinteren Zylinders nicht klar gekommen wäre.

Hier die verlegten Leitungen






Mit den Anschlüssen an den vorne liegenden Öltank



Dann noch den Auspuff drüber und schwups weg sind sie, nix mehr zu sehen.



Für die Bremsleitungen hab ich mich ebenfalls für das Stahlgeflecht von TMM entschieden, allerdings die 1mm Variante. Auch hier hab ich die 0,3er Seele durch eine 0,6er ersetzt. Nachdem ich ja bei den Ölleitungen üben konnte sind sie um einiges schneller gegangen. Nachdem es ja nix am Markt gibt musste jedes Fitting angefertigt werden + ein paar mit anderen Winkeln in Reserve. Hier ein Bild der Bestandteile. Erwähnen möchte ich die 6kant Muttern. Die sind von einem 1,5mm Profil runtergeschnitten und mit einer halbwegs zentrischen 1,1mm Bohrung versehen, Gewinde hab ich aber keins geschnitten. ;(






Hand in Hand mit den Bremsleitungen haben auch die „Gabelschuhe“ ihre endgültige Form und die Gabel noch eine zusätzliche Brücke zur Stabilisierung bekommen die gleichzeitig den Kotflügel halten wird.






Auch hier ist das Konzept, alle Leitungen so gut wie möglich irgendwo integrieren, oder auch verstecken, und so sieht der Leitungsweg der vorderen Bremse letztendlich aus.

Raus aus dem Lenker und rein in den Gabelholm.



Raus aus dem Gabelholm und rein in die Zange und die Weiterleitung in die zweite Hälfte. Hier überleg ich mir noch ob ich das nicht auch noch irgendwie integriere.



Und so sieht der Vorbau aktuell aus.



To be continued

146

Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:21

Vom Feinsten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

147

Samstag, 25. Februar 2017, 17:50

Hallo Norbert,
gefällt mir sehr gut was du da baust. Sieht sehr futuristisch aus und trotzdem sehr geschmackvoll .Obwohl ich kein Fan von modernen Motorrädern bin ist deine "Erfindung" eine Augenweide. Einige Probleme die du beschreibst, bereiten mir auch Kopfzerbrechen. zB. die Beschriftung der Reifen. Darüber grüble ich schon jahrelang. Mir ist auch noch nichts machbares eingefallen. Vielleicht können wir uns da gegenseitig inspirieren. Weiter so, es macht Freude zuzusehen.
Gruß Peter
Historische Motorräder als scratch - bau. Mehr Infos unter www.bk350.wordpress.com

148

Montag, 27. Februar 2017, 18:40

Servus Peter,

Ja, ja, das mit den Reifenbeschriftungen ist schon eine ordentliche Hürde. Im 1:6er Maßstab sollte man meinen müßte das doch einfacher zu lösen sein, is es aber nicht. Bei dem Maßstab hab ich dann schon wieder andere Detailansprüche. In meinem Fall, dem Metzeler Marathon XL sind es ja nicht volle, erhabene Schriftzüge, sondern stark erhabene Konturen und teilweise eine waffelmusterartige "Füllung", weniger erhaben.
Die, theoretisch, einzige Möglichkeit die ich sehe ist Ätztechnik, mit der solche Details dargestellt werden können. Wie gesagt eben nur theoretisch, denn mehr Infos dazu hab ich nicht, und auch noch nicht gefunden. Die Frage hab ich ja schon einmal in einem meiner Posts in den Raum gestellt, bisher aber noch keine Antworten bekommen. Ist überhaupt etwas ruhig hier geworden. Irgendwo ist das Wissen sicherlich vorhanden, entweder muß ich lauter schreien, oder es woanders probieren.

LG
Norbert

149

Samstag, 8. April 2017, 23:16

Hallo Bertl. Bis jetzt gibt`s ja nix zu meckern, aaaber, Die Bremsleitung in einer Telegabel wird so nicht funktionieren. Nachdem im Standrohr die "Dämpfung" der Gabel verbaut ist, müsstest Du die Bremsleitung durch diese hindurchführen. Auch die Bremsleitung in der Gabel würde unüberwindbare Probleme aufwerfen.

Nur mal zum dran entlangdenken.

:wink:

Günther
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150

Sonntag, 9. April 2017, 15:28

Na Günter, schau noch einmal genau hin, dann wirst du feststellen, dass die Dämpfung im Falle dieser Gabel extern angebracht ist.
Die Standrohre sind hier einfach nur feststehende Rohre. Federung und Dämpfung finden oben im Trapez am Gabelkopf statt.

VG Toddi :wink:

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