Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Hagen



Hier ist ja mal wieder eine wirklich interessante Diskussion am "Toben"- zu der ich leider aber auch nichts neues beitragen kann
. Ich schließe mich allerdings insofern an, dass es wohl nicht (mehr)eindeutig zu klären sein wird: Für jedes Beispiel lässt sich in meinen Quellen ein Gegenbeispiel finden. Ich denke, es war also von Fall zu Fall verschieden, damals gab es noch keine "Vorschriften", deshalb löste man pragmatisch-vermutlich. Und je nach Gusto des Schiffsbaumeisters. Bei meiner Hinde- die sich ja eng an der Replika und somit an Christian Noorgards Entwurf anlehnt (allerdings wird auch er's nicht 100%ig wissen) sind die Stückpforten quadratisch und folgen dem Deckssprung- was zur Folge hat, das einige Geschütze, speziell achterlich, ziemlich schief gestanden haben. Die Replika hat kein gestuftes Gundeck, soweit ich rausfinden konnte...


Ein schlauer Zug die Replik nachzuempfinden, da erübrigt sich so manches Kopfzerbrechen.
Nö, das Buch ist nicht scheiße, es beschreibt das Dilemma mit den schwereren Kanonen. Um diese zu bedienen wäre ein flaches Deck ideal. Die Berghölzer draußen hatten aber noch eine sehr große Biegung. Man traute sich zunächst nicht diese für eine Pforte zu zersägen, die sie für die Statik wichtig sind. Eine Lösung sind Stufen im Deck, um mit der Pforte dann unter oder über die Berghölzer zu springen. Nebeneffekt davon sind eher rechteckige Pforten, da das Deck im Schiff recht eben sein konnte. Legt man das Deck innen so steil wie die Berghölzer außen vermeidet man zwar auch das Zerschneiden, aber die Geschütze stehen recht schräg und damit ziemlich wackelig. Daraus ergeben sich dann die trapezförmigen Pforten, da innen das Deck entsprechend gebogen ist. Peilt man an alten Zeichnungen und Gemälden an den Ober- / Unterkanten der Pfortenreihe entlang, bekommt man ein ganz gutes Bild, wie das Deck innen verläuft. Tanzt eine Pforte aus der Reihe, hat man eine Decksstufe gefunden.
Zitat
Da stimme ich Holger weiter oben zu, die am Schnellsten zu findende Bezugslinie ist das Deck, wenn hier Deck und Planken parallel laufen sollten natürlich um so mehr.
Zitat
Beispiel der Linke Zapfen höher liegt als der rechte, so denke ich, wird der Pfortendeckel beim Öffnen an der linken Seite klemmen und sich beim Schließen evtl. nicht ordentlich in die Öffnung einfügen, da er ja sozusagen "verkantet" aufschwingt
Forensoftware: Burning Board®, entwickelt von WoltLab® GmbH