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31

Freitag, 8. Mai 2026, 15:59

Hallo Christian, hallo Arne,

vielen Dank für eure lobenden Worte.
Wie ich bereits erwähnt hatte, habe ich bislang noch nie ein Modell aus Metall in dieser Größenordnung gebaut. Für mich ist das Ganze daher auch ein experimentelles Unterfangen – insbesondere im Hinblick darauf, wie sich das Material bearbeiten lässt und welche Möglichkeiten es bietet.
Der Sitz ist mir im Rückenbereich etwas zu kurz geraten. Ich denke aber, dass sich das später noch etwas ausgleichen wird, sobald der Keder angebracht ist und die Höhe dadurch stimmiger wirkt.
Ansonsten ist diese Woche leider nicht allzu viel passiert, da ich wieder einige andere Baustellen hatte. Ich habe allerdings einmal den Versuch gestartet, die Vorderachsstreben zu polieren. Dabei habe ich festgestellt, dass sich das Material, sofern keine allzu großen Lunker vorhanden sind, durchaus sehr schön auf Hochglanz bringen lässt.
Außerdem sind noch zwei Befestigungsmöglichkeiten hinzugekommen, an denen das Modell später in einer Vitrine beziehungsweise auf einer Grundplatte verschraubt werden kann. Verwendet habe ich dazu M2-Gewinde, die ich hinter dem Öldeckel sowie an der Vorderseite mit Epoxidharz befestigt habe.
Solche Befestigungsmöglichkeiten lassen sich an einem fertigen Modell kaum noch sinnvoll anbringen, weshalb ich diese Dinge bereits im Vorfeld berücksichtige.

Demnächst geht es weiter.
Günter










32

Samstag, 16. Mai 2026, 15:40

Die Abgasanlage

Um bei der komplexen Konstruktion überhaupt einen besseren Überblick zu bekommen, wurden einige Teile bereits im Vorfeld überarbeitet und grundiert.
Die Auspuffanlage stellte sich anschließend als eine äußerst komplizierte Angelegenheit heraus. Sie besteht aus insgesamt zwölf Einzelteilen, die teilweise mit kleinen Fahnen und einem Buchstaben für linke und rechte Seite gekennzeichnet waren. Besonders tückisch waren die unterschiedlich langen Endrohre aus gedrehtem Aluminium, die praktisch dazu einluden, versehentlich vertauscht zu werden, was mir auch fast gelungen wäre.
Als Erstes habe ich die vier Hauptkomponenten vorbereitet, die Klebeflächen gründlich angeraut und anschließend bündig auf Stoß mit Sekundenkleber miteinander verklebt. Danach wurde die komplette Einheit probeweise auf den Motor gesteckt. Dabei zeigte sich allerdings, dass die Auspuffrohre kreuz und quer in sämtliche Richtungen zeigten und demzufolge unbedingt ausgerichtet werden mussten.
Also begann die eigentliche Geduldsarbeit: vorsichtiges Biegen und permanentes Anpassen anhand der Referenzbilder. Das war durchaus heikel, denn das Material erwies sich als ziemlich steif, sodass man teilweise schon ordentlich Kraft aufwenden musste. Gleichzeitig bestand ständig die Sorge, dass die Verklebungen an den Stoßstellen wieder aufbrechen könnten.
Nach einigem langen Hin und Her ist es letztlich aber gelungen, die gesamte Auspuffanlage entsprechend der Referenzbilder auszurichten.

Bis dahin
Günter














33

Samstag, 16. Mai 2026, 17:19

Moin Günter.


Ich möchte mich auch gern dazu gesellen. Viel Spaß bei deinem Projekt.


LG Frank
Im Bau: Lancia Delta HF integrale von Hachette, Lancia 037 von IXO. Coming soon: Nascar Chevrolet Monte Carlo Jeff Gordon von DeAgostini UK



Meine Wunschmodell Top 10: 1. Lancia Delta Evo, 2. Lancia Delta S4, 3. Audi Quatro S1/Sport, 4. Alfa Romeo 155 V6 TI DTM, 5. Ford RS 200, 6. BMW M3 E3 , 7. Ferrari F40, 8. DeTomaso Panthera/Mangusta , 9. Subaru Impreza 22B, 10. Colt Sievers Truck.

34

Samstag, 16. Mai 2026, 19:44

Ich möchte mich auch gern dazu gesellen.


Hallo Frank, sehr gern, schön dass Du mit dabei bist.

Viele Grüße
Günter

35

Donnerstag, 21. Mai 2026, 15:43

Um die Auspuffanlage zu befestigen, waren am Getriebekäfig zwei T-förmige Stützen angebracht, die sowohl als Auflage als vermutlich auch für eine Klebeverbindung gedacht waren. Zusätzlich sollten dort zwei dem Bausatz beiliegende Federn montiert werden, was sich jedoch als nahezu unmöglich erwies. Die tatsächliche Befestigung am Originalfahrzeug war völlig anders konstruiert und lud geradezu zu einem Umbau ein.
Daher habe ich die Bausatzlösung verworfen und anhand von Referenzbildern eine authentischere Variante angefertigt. Zum Einsatz kam ein Reststück Aluminiumblech, das ich an die Bolzen der gekürzten T-Stücke angepasst habe. Später werden die Bolzen mit einer Schraubmutterimitation abgedeckt. Um auch die Spannfedern anzubringen, brachte ich vier 0,3-mm-Bohrungen an.
Anstelle der T-Verbinder hätte ich mir von Model Factory Hiro an dieser Stelle allerdings ein passendes PE-Teil gewünscht, was durchaus machbar und sinnvoll gewesen wäre.
Die Spiralfedern ließen sich im Originalzustand leider auch nicht verwenden: Sie waren zum einen viel zu lang und zum anderen deutlich zu hart. Deshalb habe ich sie zunächst mit einem Feuerzeug ausgeglüht. Der nun butterweiche Stahl ließ sich anschließend prima verarbeiten und in Form bringen. Der lange Appendix bleibt vorerst als Einfädelhilfe erhalten und wird erst beim finalen Zusammenbau gekürzt.

Das war es erstmal wieder.

Bis demnächst

Günter


















36

Samstag, 23. Mai 2026, 14:53

Kleines Update:

Die konischen Endrohre aus Aluminium sind an der Verbindungsstelle im Durchmesser etwas größer als die gegossenen Auspuffrohre und passen deshalb natürlich nicht. Daher habe ich sie nun großzügig mit Tamiya-Putty ummantelt, um die Übergänge später sauber beischleifen zu können. Jetzt muss das Ganze allerdings erst einmal ordentlich durchtrocknen, denn die Menge an Spachtelmasse wird vermutlich noch etwas einfallen. Ich lasse die Teile daher lieber ein paar Tage in Ruhe, bevor ich mit dem Schleifen weitermache.

Bis demnächst,
Günther




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