
Du grillst nebenbei mit Sekundenkleber? Gesundheitlich mehr als bedenklich!
Beide Rumpfhälften waren spiegelverkehrt identisch, von einer Tür jedoch nirgends eine Spur. Aha, also eine heckwärtige am Spiegel?! Nö, gibt’s auch nicht. Sollte die Gallerie am Ende nur ein Fake gewesen sein??
. Also habe ich den betreffenden Fensterrahmen plangeschliffen und darunter einen Ausschnitt angebracht, in welchen ich eine schlichte mit Bretterprofil und Rahmen versehene Holztür eingesetzt habe. Das Ergebnis könnte zugegebenermaßen besser sein, Holz gegen seine natürliche Maserung zu strukturieren ist nicht ganz einfach. Aber da die Tür sowieso noch lackiert werden musste und später zur Hälfte von der Galerie verdeckt sein wird, reicht’s für meine Zwecke.

Da da ja später noch eine Verglasung rein sollte, musste ich diese seitlich vorsichtig planschleifen, damit die hintergesetzte Scheibe später plan aufliegt. Ging aber ganz gut soweit. Sieht nur ziemlich rustikal aus. Aber ich will ja hier keinen Innenausbau machen. Die Innenseiten nehme ich sowieso immer ganz gerne als Pallette aus Originalmaterial um meine angemischten Farbtöne mal in natura auszuprobieren.




. Aber jetzt ist das soweit geschafft und ich finde das Rohergebnis soweit zufriedenstellend. 
: Da konnte sich übrigens sowieso niemand mehr dran erinnern- nach 40 Jahren!! Aber besser is schon, als unerwartete Anwaltsschreiben mit Unterlassungsklagen aus dem Commonwealth zu bekommen...

Da konnte sich übrigens sowieso niemand mehr dran erinnern- nach 40 Jahren!!
Ich halte das deshalb auch nicht für besonders unrealistisch.
darf ich fragen welche Takelagezeichnungen nach Recherche Du schon hast?Da ich genaueres über Takelage, Rigg und Belegungspunkte erfahren wollte
. Sonst ist alles gleich sehr schnell krumm und schief.
Ich wundere mich gar nicht, warum ich die Seite nicht gefunden habe: "Gnlpxrszwrt wrztzlwtzl" hätte ich auf Anhieb nie für das russische "Golden Hinde" gehalten- eventuell noch für eine höherwertige Wodkamarke oder eine ehemalige Warschauer Pakt Langstreckenwaffe...
Erzähl es niemandem! Das ist ein großes Geheimnis!!!Ich wundere mich gar nicht, warum ich die Seite nicht gefunden habe: "Gnlpxrszwrt wrztzlwtzl" hätte ich auf Anhieb nie für das russische "Golden Hinde" gehalten- eventuell noch für eine höherwertige Wodkamarke oder eine ehemalige Warschauer Pakt Langstreckenwaffe...![]()
...). Historisch korrekt ist allerdings eine Pinne, die im Ruderkopf verzagt ist und dann durch eine rechteckige Öffnung im Spiegel, dem Hennegatt, heckseitig ins Schiffsinnere läuft.
) Ich musste erst mal hier und dort spachteln, um die Schnittstellen zu verschließen und anschließend mit der Feile angleichen zu können, um die Ansatzstelle für den Pinnenstumpf plan zu





. Dies bedeutete, dass ich den Spiegel, obwohl bereits fertig lackiert,
. Okay, was also tun? Natürlich könnte man ihn wieder komplett aus Holz nachbilden, das wäre die sicherste aber aufgrund der Details auch aufwändigere Lösung und mein Plan B. Aber dann kam mir eine andere Idee: Und zwar- und jetzt nicht lachen- in der Markthalle am Fischstand
!! Dort gab es Aale. Bereits ausgenommen, geräuchert und mit Bauchschnitt der Länge nach. Bingo, das isses
! So könnte es klappen. Ab nach Hause und die Trennscheibe in den Dremel gespannt. Dann habe ich den Kollegen Bugspriet ebenfalls der Länge nach von der Unterseite her aufgeschnitten, mit der Schlüsselfeile ausgehölt und ihm dann einen eingeklebten Stahldrahtkern als Gräte einverleibt. Anschließend wurde die Wunde zugespachtelt und verschliffen. Jetzt ist er schön schwer und viel stabiler.


Deine OP scheint geglückt zu sein und im Gegensatz zu den Aalen geht es dem Patienten den Umständen entsprechend gut. Mit den Heckspiegel ist es aber tierisch ärgerlich und deine Wut kann ich vollkommen nachvollziehen. Aber an der guten Umsetzung mache ich mir bei dir definitiv keine großen Sorgen.
..!) wurde erstmal dick mit schwarzer Plakafarbe „eingejaucht“ (der Begriff trifft’s einfach am besten!) und anschließend nach und nach mit dem Lappen wieder abgetragen.
.





Die Farbgebung gefällt mir soweit ganz gut: Ein -wie ich finde- dunkler, nicht zu homogener und gleichzeitig warmer Holzton, wie ich ihn mir nach dem Teeren vorstelle, eine Prise Witterungseinflüsse und Gebrauchsspuren.
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