Sie sind nicht angemeldet.

31

Sonntag, 28. April 2013, 20:11

Hallo Jan :wink:

Gratulatione zu dem (Renn-) Footy. Der Brushless zieht sicher ganz schön durch!? Den Empfänger würde ich aber lieber nicht in die Nähe vom Motor bringen, da könnten Störungen auftreten - Empfänger immer schön weit weg vom Motor!! Was nimmst du denn für Akkus? Bei Lipo`s hast du sicher kein Problem, Footy trägt ganz gut.
Tja, was deine Endy und dem Mahagonie: Bei meiner Classic hab ich auch eine gespachtelte Stelle drin und es sieht nicht gut aus. Ist zum Glück nur eine kleine Stelle aber ich weiß es und es stört mich sehr. Wenn du aber viele solche Stellen drauf hast, dann streiche einfach diese, in meinen Augen sehr schöne RoyalBlau. Ist zwar schade um das Mahagonie aber wenn die Mahagoniestruktur nicht prefekt ist ärgerst dich bestimmt und streicht es sowieso irgendwann über. Da bin ich mir sicher.
P.S. stell doch mal ein Bildchen ein.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

32

Montag, 29. April 2013, 17:54

Hallo Torsten,

auf dem [img]https://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=Attachment&attachmentID=87445&embedded=1[/img] kann man es anhand der hellen Stellen leicht erkennen. Aber du hast recht, wenn es mich jetzt schon stört und Zweifel aufkommen lässt, sollte man es ändern. Vorhin war ich im Baumarkt und habe mir die passende Farbe organisiert. Nun würd der Rumpf grundiert und dann geht es endlich an die finale Lackschicht.

Bei der Footy bin ich auch schon gespannt, wie sie im Wasser liegt. Als Stromquelle wollte ich einen 2S bzw 3S Lipo verbauen. Der Regler kann beides. Nur muss ich mit dem Platz ein wenig haushalten, da ich die Akkus gern außerhalb des Schiffes laden möchte.

Gruß Jan

33

Montag, 29. April 2013, 20:51

Hallo Jan :wink:

Die hellen Flecken sehen schon heftig aus. Schade. Aber mit der blauen Farbe macht die Endy sicher auch ein gute Figur. Viel Glück beim Lackieren.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

34

Donnerstag, 2. Mai 2013, 20:50

Moin Moin Männers,

eigentlich wollte ich gestern die Endy grundieren. Naja, Sohnemann stand am Vormittag mit der Malerrolle und nen Eimer voll blauer Farbe vorm "Bastelzimmer". Somit ging es bis zum Mittag bunt und fröhlich im Kinderzimmer einher. In der Mittagsphase musste ich mich dann um die Autos kümmern. Blieb zum Arbeitertag nur noch der Nachmittag übrig.
Und da stand das Kind mit dem Ball in der einen und mit dem Fahrradhelm in der anderen wieder vor mir. Somit hat sich das Grundieren erledigt. Aber ganz ohne irgendetwas am Schiff gemacht zu haben konnte ich den Tag gestern nicht vergehen lassen. Also schnell den Rucksack geschnappt, die Footy (wir haben uns auf Speedy als Name geeinigt) reingestopft und die Radtour zum Spielplatz geschickt um den See gelenkt.
Nun war er da, der entscheidene Moment. Wird Speedy schwimmen oder eher mit dem hohen Gewicht kentern.

Mehr nach der Werbung....

Ok, bin nicht so. Torsten hat es schon geschrieben und ich war selber sehr erstaunt, wieviel Gewicht das Ding einstecken kann:



Eine Probefahrt mit dem Brushless ging leider noch nicht. Die Elektronik muss noch fertig gemacht werden. Aber sie liegt trotz des großen Akkus ganz gut im Wasser. Nun heißt es aber ranklotzen. Übernächstes Wochenende geht es wieder nach Berlin zu den Ellis. Und die haben einen Pool, der gleich als Testgelände herhalten muss. Ich hoffe, sie gefällt euch.

Gruß Jan

35

Dienstag, 14. Mai 2013, 22:08

Moin Männers,

am Wochenende wurde die erste Jungfernfahrt gemacht. Fazit, der Brushless muss eindeutig gedrosselt werden, auf ca. 10% Leistung :ok: . Ansonsten liegt die Footy wie ein Brett auf dem Wasser. Da es aber ein Segelboot werden soll, fehlt aber noch das entscheidene - das Segel. Und da fangen meine Probleme an.
Den Baubericht von Torsten habe ich mir nun schon mehrfach durchgelesen. Als erstes gilt es ein vernünftiges Segel zu bauen. Leider habe ich die Ausgabe von der Modellwerft 2/2012 nicht, in der der Bauplan + Segel der Footy vorgestellt worden ist. Wer kann mir mit ein paar Maßen weiterhelfen?
Das andere Problem ist die Beschaffung geeigneter Segelstoffe. Mein Plan war es, einfach Drachenstoff zu nehmen. Hier in Leipzig wird es ja so ein Shop geben. Gefunden habe ich ihn leider noch nicht.
Woher bezieht Ihr für eure RC-Segler den Segelstoff? Bitte helft mir. Das Kind wird schon ungeduldig.

Gruß Jan

36

Donnerstag, 16. Mai 2013, 11:36

Hallo Jan :wink:

Alles NullProblemo, bekommst eine PN. Das mit dem Brushless war mir schon beinahe klar. Ok, also drosseln. Segelstoff kannst du vergessen, nimm doch Overheadfolie, hab ich gemacht. Wenn du eine Laserdrucker hast, kannst du sogar noch etwas raufdrucken.

Bis denne dann und entschuldige bitte die späte Antwort.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

37

Donnerstag, 16. Mai 2013, 21:31

Hallo Torsten,

vielen Dank für das Angebot. Das nehme ich gern an. Laserdrucker habe ich leider nicht. Aber die Idee mit der Folie ist super.
Meine Frau hat einen kleinen Hobby-Plotter. Vielleicht lass ich mir darüber noch ein wenig Deko für das Segel einfallen.

Viele Grüße
Jan

38

Samstag, 18. Mai 2013, 09:42

Hallo Jan :wink:

Ich hoffe es klappt mit den Segeln. Diese Folie (A4) macht sich ganz gut. Mit bekleben wäre ich etwas zurückhaltend, nicht das sie zu starr erden. Vielleicht mit einem Edding den Junior mal ranlassen, denke er würde sich riesig freuen da er ja anscheinend so malfreudig ist.
Schöne verbastelte Pfingsten.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

39

Sonntag, 26. Mai 2013, 18:08

Moinsen Männers,

ich gestehe, ich komme echt nicht mehr dazu, mir jeden Baubericht anzuschauen und bin stellenweise froh, meinen eigenen zu füttern. Ich bitte um Verständnis...

Nun wieder ein paar Zeilen zum Zwischenbericht Footy. Als erstes hat sie nun ihre erste Feuertaufe bestanden und den Pool unsicher gemacht. Hier die Beweisfotos:







Zwei Erkenntnisse brachte mir die Fahrt. Als erstes war der Motor viel zu stark und zu kräftig. Aus der Footy wurde eine Power-Race-Footy. Also wurde der Motor stark gedrosselt. Nun sind es ungefähr 10 % der Ursprungsleistung, aber darüber bin ich nun nicht traurig. Ich weiß, sie hat noch Reserven :D .
Die zweite Erkenntnis, ich muss meine Decksöffnung achtern nochmals überdenken. Als Optimist gehe ich davon aus, dass mein Ruderservo niemals nicht kaputt geht und habe somit die Öffnung stark verkleinert, beplankt, gebeizt und mit Klarlack lackiert. Als Kalfaterung habe ich weißes Polystorol ausprobiert. Wenn man nicht zum Schluss beizen würde, ist das echt eine sehr gute Idee, weiße Kalfaterung bei 30er Jahre Mahagonie - Motorboote darzustellen. Ein Versuch dazu werde ich bestimmt im nächsten Winter starten.
Dann gab es für den Rumpf noch eine Scheuerkante aus Mahagonie-Funier. Es kaschiert gleichzeitig den Übergang zwischen Deck und Rumpf.
Als nächstes wurde aus 2 Antennenstäben eine Reeling angebracht, in der ich die Antenne der 40 MHz-Anlage integriert habe. Ich grübel noch darüber, ob ich das überstehende Ende abschneide, habe aber Angst, dass die Reichweite stark darunter leiden wird...

Nun blieb nur noch mein großes Sorgenkind über. Das Rig. Dankenswerter Weise hat mir Torsten wieder weiter geholfen. Anhand eines Plans ging es nun los. Als erstes wurde ein Carbon-Rohr mit 54 cm Länge zurecht gesägt. Um die Enden gegen Aussplittern zu sichern, habe ich noch 2 Aluhülsen an den Enden angebracht.





Nun wurde der untere Bereich des Mastes in einer Z-Form gebogen. Er nimmt das Karbonrohr (unterer Baum) auf und ist gleichzeitig die Bereich des Mastes, der in das Boot gesteckt wird.



Wie in der Abbildung zu sehen ist, wird daran mittels Schrumpfschlauch noch ein Karbonrohr angebracht und geht über die Z-Form hinaus. Mit der reinen Fixierung mittels Schrumpfschlauchs war ich nicht zufrieden und habe alles noch mit Isolierband ummantelt.
Fehlt nur noch die Aufnahme für das Segelschot am unteren Baum. Dazu habe ich wieder eine Alu-Hülse genommen und in die Unimat eingespannt. Sie soll an der Aufnahme das Carbonrohr stützen.





Anschließend wurde sie auf das Carbonrohr aufgeschoben und dient gleichzeitig als Bohrschablone. Als nächstes konnte ich an den Baum eine abgelängte Büroklammer als Haltebügel durchstecken. Die Enden wurden dann abgekantet und mit Schrumpfschlauch und Isolierband gegen verrutschen gesichert.





Ist sicherlich nicht die schönste Variante, bleibt aber vorerst so. Ggf werde ich später das Isolierband gegen mit Sekundenkleber getränktes Garn austauschen.

Nun konnte ich endlich das Schot am Rig anbringen. Zum leichteren Transport entschied ich mich, dass man das Segel abnehmen kann. Dazu befestigte ich am Schott einen kleinen Karabinerhaken. Meine Frau war so lieb und hat ihn gesponsort...







Nun hat die Footy noch einen Namen bekommen. Anhand der Erfahrungen aus dem Pool wurde die Gute Speedy getauft. Dank eines kleinen Plotters wurde schnell mit Möbelfunierfolie der Schriftzug ausgeschnitten und auf das Boot übertragen. Zur Sicherheit gab es noch einen Anstrich mit Lack. Leider bin ich vom Pinselergebnis des Klarlacks überzeugt... Kommt Zeit, kommt Rat...

Leider regnet es bei uns heute den ganzen Tag. Daher wurde Speedy nun ins Regal gestellt und wartet auf besseres Wetter. Ich freue mich schon auf das erste Mal segeln.



Nachdem die Footy soweit fertig ist, werde ich mich wieder der Endy widmen. Aber welche? da bin ich mir selber noch nicht so sicher. Die Yacht wurde grundiert und offenbart noch Stellen, die ich definitiv noch spachteln muss. Auf jeden Fall wird es in nächster Zeit an der Stelle weiter gehen, versprochen. Fazit aber, wer "schnell" ein leichtes, handliches Segelboot basteln will, der sollte sich auf jeden Fall mit der Footy auseinander setzen. Es gibt viele kostenlose Baupläne mit unterschiedlichen Rumpfformen und einer scheinbar großen Fangemeinde. Für mein Verständnis ist sie auch das ideale Einstiegsprojekt für RC-Segelneulinge mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand.

Viele Grüße aus dem verregneten Leipzig
Jan :ahoi:

40

Sonntag, 26. Mai 2013, 22:26

Hallo Jan :wink:

Sieht gar nicht mal so schlecht aus. Sohnemann feut sich sicherlich über den Speedyfooty. Die Lösung mit den Antennenröhrchen finde ich gut. Bei mir dümmpelt sie nur im Rumpf herum. Naja, soweit will ich ja auch nicht hinaus, denn irgendwann ist das Schiffchen ja nicht mehr zu sehen; ich denke 200 m Reichweite sollten reichen. Kannst du ja einfach mal testen.
Bis denne dann
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

41

Montag, 27. Mai 2013, 07:41

Ich Doofy, vielen Dank Torsten. Ich versuche das mal und werde ein Teil der Antenne in den Rumpf verlegen. Hoffentlich bekomme ich die Antenne verlegt. Der Klarlack hat das Kabel gut eingeklebt...

Ausbilder von der Powerfooty werden Folgen.

Gruß Jan

42

Dienstag, 28. Mai 2013, 11:14

Hallo Jan :wink:

Lass es doch so wie es ist. Meiner Ansicht nach, wäre als Farbe der Antenneröhrchen Schwarz, Rot oder Chrom besser gewesen. Aber dass ist ja nun nicht wirklich sooooo schlimm. Das Unterlieck sieht noch sehr straff aus, wenn du das Segel waagerecht hälst, sollte das Segel einen kleinen Bauch machen und das Unterliek etwas durchhängen.

Was meinst du eigentlich mit "Ausbilder von der Powerfooty" ???? Braucht man dafür echt einen Ausbilder? Welchen Abschluß kann man da erweben? Powerfootyführerschein? Das muß ja ein heißes Eisen sein. :abhau: :abhau: :abhau: :abhau:
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

43

Dienstag, 28. Mai 2013, 19:54

Hallo Torsten,
da hast du mich erwischt. Früher saß man an einem PC und hat all4s liebevoll über die Tastatur eingetippt. Nun ssind Laptops und PC's zum aussterben verdammt und man sitzt auf dem Sofa mit so einem Tablet mit automatischer Wortkorrektur. und genau da passieren solche Fehler. Natürlich meinte ich Fotos auf "hoher" See. Wenn ich mir aber meine Brushless-Powerfooty anschaue, und dann den Lütten, dann wäre eine Spezialschulung vielleicht gar nicht so verkehrt.

Gruß Jan

44

Montag, 7. Oktober 2013, 20:28

Moinsen Männers,

kurzer Abriss an der Front. Die Speedy/Footy hatte ihren ersten Einsatz am See mit einer neuen, nichtbeabsichtigten Funktion beendet -> Tauchen. Eine schnelle Bergung hat zum Glück schlimmeres verhindert. Die Elektronik hat es überlebt. Fazit aus dem ganzen: Das Boot ist zu schwer, segelt nicht (wahrscheinlich ist Drachenstoff nicht das geeignete Segelmaterial und zu schwer) und der Deckel hat den Wellen nicht standgehalten. Daher auch der Wassereinbruch.

Die Footy wurde daraufhin abgespeckt. Als erstes entledigte ich mich des Motors. Das brachte schon einiges ein. In dem Zusammenhang konnte man nur noch am Zusatzgewicht und am Akku sparen. Beides wurde reduziert. Nun wartet die Speedy nur noch auf ein neues Segel und passende Wetterbedingungen. Vom Umbau gibt es aber keine Bilder.

Bilder gibt es aber vom eigentlichen Star von diesem Baubericht. Viel hatte sich seit dem letzten Sommer nicht getan. Da ich auch von Cooks Endy ein wenig Abstand brauchte, habe ich mich um das Thema Decksbalken gekümmert. Passende Balken waren schnell hergestellt. Um alles schön stabil im Rumpf unter zu bekommen, wollte ich alle Spanten mit Streben miteinander verbinden. Insgesammt sollen 3 Stück durch den Rumpf verlaufen. Also schnell überall die Mitte angezeichnet und die Spanten zu einem Block zusammen gefasst. Dank der Unimat konnte ich mir recht schnell eine Fräse zusammenbauen. Die Decksspanten kamen auf denKoordinatentisch und schon konnte es losgehen.






Die Balken kamen alle wieder in die Endy rein und wurden mit Klammern an den Spanten fixiert. Nun brauchte ich nur noch die Leisten einleimen und warten, bis alles trocken ist. Es passt alles so gut, dass ich das Gerüst einfach in den Rumpf reinlegen kann, ohne dass es durchfällt. Hier das Endergebnis.



Als nächstes muss der Innenausbau des Schiffes weiter voran gehen. Sprich ich muss mir Gedanken um die Segelverstellung und um das Ruder machen. Vorher kann ich leider nicht das Deck einbauen und die Aussparungen machen. Hoffentlich komme ich diesen Winter dazu...

Gruß Jan

45

Freitag, 25. Juli 2014, 16:45

Hallo Modellbaufreunde :wink: ,

nachdem mich der Baubericht über die Yacht Altair von Oliver regelmäßig an mein vor über 2 Jahren begonnen Projekt erinnert und das Sportboot Classic von Aeronaut so gut wie fertig ist, konnte ich mich nicht mehr weiter sperren und habe die Endeavour vom Regal runter genommen und auf den Arbeitsbereich platziert. Da ich mich nun in Elternzeit befinde, hoffe ich, Euch regelmäßig in Bilde zu halten und auch wieder aktiver im Forum mitzumachen. Aber der Nachwuchs hat doch einiges an Zeit und Nerven (demzufolge auch Unlust) gefordert.
Als letztes Update war gab es das Fräsen der Decksspanten und das Verkleben der Querstreben. Bevor es an die Elektronik und Mechanik geht, wollte ich mich noch der Decksbeplankung widmen. Als erstes wurde auf das Decksspantengerippe eine 1mm dicke Sperrholzplatte verleimt. Nachdem alles durchgetrocknet ist, wurde das Deck mit Überstand auf den Rumpf gelegt und die Umrisse angezeichnet. Nachdem der Überstand abgeschnitten wurde, ging es an die Planung für die Positionen der Decksaufbauten und Aussparungen. Es wurde somit mal wieder das Internet gequält. Erstaunlicherweise gibt es recht wenig verwertbares Material. Bauberichte sind hier auch Mangelware, obwohl Bausätze aus dem Hause Amati im Handel angeboten werden.
Bei meinen Recherchen bin ich schlussendlich auf eine amerikanische Seite (LinK) gestoßen, die von einigen Teilen der Decksaufbauten Lasercuts anbieten. Glücklicherweise wurde das Bildmaterial so online gestellt, dass es lediglich eine Skalierung auf meinen Maßstab erforderlich war. Schnell ausgedruckt und auf Sperrholz geklebt, konnten die Teile mit dem Skalpell heraus gelöst werden. Nun lag ein Puzzle ohne Anleitung vor mir. Heraus kam am Ende der Niedergang mit Sitzecke. Die restlichen Teile für die Oberlichter müssen noch heraus getrennt werden. Dank des Plans, an dem ich mich auch schon bei den Spanten orientiert habe, wurden die Positionen der Aufbauten geplant. Anhand des Verlaufs der Decksplanken und der Position der Aufbauten werde ich eine große Rumpföffnung planen, die verschraubt werden soll. Somit wird hoffentlich ein einfacher Zugang zur Technik möglich und es besteht die Möglichkeit, im Nachgang noch zu optimieren.

Eine Frage an die Freaks unter Euch. Gilt die Plankenlänge von ca. 6-7m auch noch für Segler der 30er Jahre?

So, nun genug geredet, hier noch die passenden Bilder in der Reihenfolge.















Über Kritik und Anregungen würde ich mich wie immer sehr freuen.

Viele Grüße
Jan :ahoi:

46

Freitag, 25. Juli 2014, 18:26

Moin Jan.

Der Bericht ist mir gerade aufgefallen. Eine J - wunderschön. Ich konnte die Endeavour mal in Newport mal von außen bewundern. Die hat eine Linienführung und eine Takelage - ein Traum sage ich Dir. So etwas elegantes wird heute gar nicht mehr gebaut. Hier bleibe ich dran.
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

Meine Projekte

Einführung Kartonmodellbau

47

Samstag, 26. Juli 2014, 08:43

Hallo Bernd,

die J Klasse Yachten sind schon schick. Sie wurden zum Teil wieder neu gebaut, wie die Endy, die du gesehen hast. Die alten wurden entweder abgewrackt oder waren so marode, dass ein Neubau effektiver war. Heute sind sie auch mit Motoren ausgestattet.
Fotos hattest du damals keine gemacht, oder?

Gruß Jan

48

Samstag, 26. Juli 2014, 14:09

Fotos hatte ich damals schon gemacht, leider hat sich dann der Chip im Laufe der Reise selbstständig gemacht. Es waren noch die Zeiten, wo bei 128 MB schluss und ein Chipwechsel erforderlich war. Das war schon ärgerlich, denn es waren auch noch Bilder der Nautilus und aus Mystik-Seaport mit drauf. Als ich das letzte mal in Newport war, lag leider keine der großen Yachten im Hafen.
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

Meine Projekte

Einführung Kartonmodellbau

49

Freitag, 8. August 2014, 22:31

Hallo Bernd,

das ist ja ärgerlich mit der Karte. Wenn man dann auch noch überlegt, was man heute mit 128 MB anstellen kann, da fällt mir eigentlich nicht viel ein. Wenn ich hochauflösend mit meiner DSLR fotografieren würde und die Bilder als RAW speichere, dann wäre ja schon nach 6 Bildern Feierabend...

Nun denn, zurück zum Baubericht. In den paar Stunden zwischen Windeln wechseln und Kinder bespaßen konnte ich auch wieder ein wenig am Deck der Endy weiter machen. Zur Beplankung hatte ich mir vor... ähm.... 2 Jahren schon Lindenholzleisten gekauft. Die sind nun mehr als nötig abgelagert und warten schon seit geraumer Zeit auf ihre Verarbeitung. Nach ein wenig messen und Bilder anschauen vom Modell der Rainbow kam ich zum Entschluss, dass die Decksplanken wie auch bei den klassischen Seglern irgendwo zwischen 5-7m Länge liegen mussten. Anhand der Decksaufbauten war dann auch recht schnell klar, wie der Abstand er Spanten zueinander liegen mussten. Bewaffnet mit Linial, Taschenrechner, Bleistift und Geodreieck habe ich mir nun die Lage der Spanten auf dem Deck markiert. Nun konnte das Beplanken los gehen.
Ursprünglich wollte ich bei der Kalfaterung mal einen neuen Weg gehen und zwischen den Planken Abstandstücke einsetzen. Nach dem Durchtrocknen wollte ich das Deck mit Karroseriekleber spachteln und anschließend abziehen. Die Idee ist super, dichtet das Deck perfekt ab. Leider aber nicht für den Maßstab geeignet.
Daher habe ich wieder angefangen, Pappstreifen zuzuschneiden und zwischen die Planken zu legen.
Nachdem nun ein gewisse Anzahl von Planken gelegt wurde, habe ich mich an die Decksöffnung heran gewagt. Aufgrund der Segelsteuerung mittels Segelwinde wollte ich eine recht große Öffnung haben, um später gut an die Technik heran zu kommen. Mit einem Skalpell konnte man mit ein wenig Geschick gut an den bestehenden Plankengang entlang fahren und da 1mm dicke Sperrholz schneiden. Im Anschluss wurde von unten mit dem Dremel die Deckspanten durchtrennt.
Nachdem die Schnittstelle versäubert wurde, kam das innere Decksequment wieder rein. Die Trennstelle habe ich gegen Kleberückstände mit Tesa geschützt. Nun konnte das Deck weiter um eine Plankenbreite weiter beplankt werden.

Beim Versäubern der Schnittkante konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen und bin an einer Stelle mit dem Bandschleifer über das Deck gefahren. Ich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden bin. Nun habe ich genug geschrieben, hier die passenden Bilder.

Gruß Jan :ahoi:











50

Samstag, 9. August 2014, 21:14

Auha!!!
Das wird ja wohl mal richtig Klasse!!!!!!!!!!!!
Glückwunsch zu der mehr als gelungenen Decksbeplankung.
Gruß Ray

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

51

Sonntag, 10. August 2014, 21:30

Danke Ray,

noch bin ich nicht fertig. Die OP zur Trennung der Deckshälften hat zumindest geklappt. Nun muss ich mir Gedanken zur Königsplanke machen und die Mahagoniwassergänge für die Aufbauten festlegen. Dann kann es endlich auf die Schlussgeraden der Decksbeplankung gehen.

Gruß Jan

Beiträge: 1

Realname: Marius

Wohnort: Ingolstadt

  • Nachricht senden

52

Montag, 18. August 2014, 16:43

Hallo Jan, ich verfolge deinen Baubericht mit Spannung, da ich mir auch einen Bauplan für die Endeavour zugelegt habe. Ich werde meine aber doppelt so gross aufbauen. Das mit der Beplankung sieht echt gut aus!

53

Mittwoch, 24. September 2014, 15:24

Hey Jan! :wink:
Heute ist Dein Wiegenfest! Dir alles Liebe, bleib gesund und lass uns weiterhin an Deinen Werken teilhaben! Lass Dich standesgemäß feiern!
:happy: :hand: 8o :party: :prost: :happy:
Herzlichen Glückwunsch!! :thumbsup:


Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



54

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 20:37

Moin Männers und Freunde des gepflegten Modellbaus :wink: ,

auch wenn es hier so aussieht, als wenn nichts vorwärts geht - ich kann Euch beruhigen. Das Tempo ist zwar bescheiden, aber auch in kleinen Schritten kommt man zum Erfolg.
Aber als erstes möchte ich mich nochmals bei Chris für die Glückwünsche bedanken.

So wo bin ich stehen geblieben? Achja, bei der Decksbeplankung. Die konnte ich zum Glück mittlerweile beenden. Nach der Plankerei stand nun das Schleifen des Decks an. An 2 Stellen werde ich wohl aber nochmals nachspachteln müssen, da habe ich zu ungenau gearbeitet.
Generell habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, die Königsplanke (die mittlere Planke) als erstes einzukleben und dann die restlichen Planken einzuarbeiten. Beim ersten Anlauf habe ich es genau anders herum gemacht und das Ergebnis hat mich nur bedingt befriedigt. Nun wird noch ein wenig am Deckel gefriemelt und dann kann ich mich langsam nicht mehr vor der Technik drücken. Es soll eine Segelwinde und ein Ruderservo verbaut werden. Ggf. werde ich zur Trimmung der Segel noch ein Trimmservo verbauen. Das wird sich aber erst noch beim Bau zeigen.
Eine weitere Überlegung ist immernoch der Einbau eines Hilfsantriebs. Leider ist der Platz im Kiel sehr begrenzt. Zudem will ich einen externen Balast montieren, der in zwei Rohre, die bis über die Wasserlinie reichen, Gewindestangen aufnehmen sollen, die oben das Gewicht mit Flügelmuttern sichern soll. Leider würden sich an der Stelle Rohre und Stevenrohr behindern. Habt Ihr da zur Not noch eine Idee?

Nun genug geschrieben hier ein paar Eindrücke vom aktuellen Stand:











Leider habe ich von den Zwischenschritten keine Fotos gemacht. Gefühlt hatte ich beim Planken kleben genauso viel Kleber an den Fingern wie an dem Holz. Da war mir der Einsatz eines Fotoapparats dann doch zu gewagt.

Wie immer freue ich mich über Kritik und Hinweise.

Es grüßt Euch
Jan :ahoi:

55

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 21:10

Hallo Jan :wink:

Ja nee, das Deck sieht schon ganz gut aus. Da ich nun auch mal sowas gebaut habe (siehe Krabbenkutter) weiß ich es zu schätzen. Sieht immer wieder g...ääääh gut aus. Den Hilfsantrieb, lass ihn einfach wech. Das ist dann Segeln pur und in der Not kannst doch einen 2.Kahn mitnehmen oder schwimmen, was meine erste Segelerfahrung war. Also Ansegeln bei Badetemperatur, besser ist das. :D
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

56

Freitag, 26. Dezember 2014, 14:02

Hohoho liebe Bastelfreunde :wink: ,

lange ging es hier nicht weiter, was aber nicht heißt, dass ich untätig war. Zu Weihnachten möchte ich Euch nun auf den aktuellen Stand bringen. Lange habe ich mich mit der Entscheidung herum gequält, ob ich in die Endy ein Hilfsantrieb verbaue. Da man sich beim Replika dazu entschieden hat, einen zu verbauen, konnte ich kein Argument finden, mich gegen einen Antrieb zu entscheiden. Also wurden nun die ersten Vorkehrungen getroffen und Aussparungen in den Rumpf für die Schraube gesägt und den Ausgang für das Stevensrohr eingepasst. Um die Aussparung auf beiden Seiten symetrisch hin zu bekommen, habe ich die Zeichnung der Aussparung auf Pauspapier übertragen, ausgeschnitten und auf die gegenüberliegenenden Rumpfhälfte übertragen. Um den Rumpf wieder dicht zu bekommen, wurden nun mit Balsa Füllstücke eingepasst. Diese werden demnächst mit Harz und 1-2 Lagen Glasfaser getränkt.
Da es nun erforderlich ist, auch mal die Schraube zu wechseln bzw. die Welle auszubauen, musste nun eine Möglichkeit geschaffen werden, das Ruder zu demontieren. Dazu habe ich nun das untere Ruderlager aus dem Kiel herausgesägt. In die nun entstandene Öffnung wurde ein Alustück eingepasst, in der noch Gewindelöcher für das neue Ruderlager eingebracht werden muss.
Das neue Ruderlager wurde ebenfalls aus Alu hergestellt. Die Form habe ich grob heraus gefräst und dann mit dem Bandschleifer in die Endform verschliffen. Hier werden passend zum Gegenstück im Kiel Löcher für Schrauben eingebracht.
Nebenbei habe ich auch angefangen, die Aufbauten mit Mahagoni-Funier zu verkleiden. In den nächsten Schritten wird es mit der Segel- und Ruderansteuerung und den genannten Restarbeiten bei der Ruder- und Antriebsanlage weiter gehen.

Viel Text, anbei nun auch die passenden Bilder zum aktuellen Stand der Endy.

Gruß Jan :ahoi:






















57

Freitag, 26. Dezember 2014, 15:54

Moin Jan! :wink:
Ich freu mich, wieder mal von Dir zu lesen/zu sehen! Schön, dass Du Dich mal wieder meldest. Wie man sieht, gehst Du gerade mit groben Gerät an den Rumpf- Respekt, sowas braucht immer etwas Mut, so in den Kiel reinzuflexen :respekt: . Aber es sieht so aus, als ob Du voll der Lage Herr bist! Also wird es nun ein Repliekenmodell? Auch das geht ja... :ok:

Hoffe, Du meldest Dich nun wieder öfters, wenn es Deine Zeit erlaubt? :hey:

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



58

Freitag, 26. Dezember 2014, 17:32

Hallo Chris,
ich lese hier ja fleißig weiter, komme aber in letzter Zeit wenig zum Bauen und zum Schreiben. Ichbhabe ja die Hoffnung, dass es 2015 besser wird und ich die angefangenen Projekte stellenweise abschließen kann. Ideen für neues gibt es schon genügend.

Gruß Jan

59

Sonntag, 28. Dezember 2014, 15:37

Hallo Jan :wink:

Nimmst Du wieder einen Brushlessmotor???????????? :D Duck und wech
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

60

Dienstag, 12. Mai 2020, 20:28

Moin Jungs,
angeregt durch Hans Juergen (gobidoc) und seinem aktuellen Projekt und der sehr netten Nachfrage werde ich versuchen, in naher Zukunft auch an meiner Endeavour weiter zu bauen. Ich habe es damals gehasst, in Foren nur angefangene Bauberichte zu diesem sehr schönen Segler zu finden und muss mir mittlerweile eingestehen, dass ich nicht besser war. Das soll sich nun ändern. Vorher muss ich aber noch eine andere Baustelle abschließen. Es wird Zeit, offene Projekte zu Ende zu bringen.
Mit Hans Juergen habe ich ausgemacht, dass wir den Bau beider Schiffe mit einem regen Austausch gestalten wollen. Kurzzeitig war der Begriff Challange gefallen. Allerdings wollen wir daraus keinen Wettbewerb machen sondern eher einen gemeinsamen Bau. Ob es nun in einem gemeinsamen Baubericht geschieht oder wir beide unseren eigenen fortführen, das ist eine spannende Frage. Was sagt denn die Gemeinschaft dazu?

Liebe Grüße aus der Versenkung
Jan

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Werbung