
.
. Noch ein Kuriosum: Wie man auf diesem Referenzbild sieht, ist die Blindenrah asymmetrisch aufgehängt, man sieht es an der Rahklampe, die deutlich versetzt weiter nach Backbord zeigt: Hat da jemand geschludert??
Ich denke nein! Meine Erklärung: Der Sprit sitzt so weit auf Steuerbord und auch nicht angeschrägt, so dass er an seinem äußeren Ende wieder die Schiffslängsachse sticht. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist die Rah wohl in gezeigter Art befestigt, damit sie wieder mittig am Schiff angebracht ist. An der Hinde ist vieles nicht unbedingt achsensymmetrisch und wirkt erst mal seltsam ungewohnt. Naja, an meiner Triumph lieht der Motor auch nicht ganz mittig, vielleicht mag der Engländer einfach generell solche kleinen Eigenheiten?? Deshalb fährt er ja vielleicht auch links und verwendet Zollgewinde...?






So viele Details an einem Modell sieht man selten und gleich gar nicht in der Qualität. Dazu gibt es gratis Untericht im historischen Schiffbau.
Da lernt man, wie ein Rigg funktioniert...

Die Barkhölzer und selbst der zumeist nie 100%ig gerade Montageständer irritieren nämlich oftmals das Auge!




Chris
...
(hätte ich allerdings wohl ebenfalls gemacht!!
)
. Nach meiner Rückkehr hab ich mir erst mal einen Überblick verschafft, was Ihr hier so alles wieder großartiges auf die Beine gestellt habt. Meinen Respekt hier an Euch alle Schaffenden!
. Das ließ sich auch nicht retten. Ich wollte es aber auch nicht notdürftig flicken oder kleben und den Schaden somit womöglich nur noch größer machen
. Also hab ich es resolut gekappt und die Jungfer komplett neu eingerüstet, zum Glück hatte ich noch brünierte Restdrahtstücke übrig gelassen, man weiß ja nie..?! Schwierig war es, die Kette wieder richtig an das Eisen zu fädeln, da diese ja am Rumpf bombensicher befestigt war. Da sie dann nach der Montage etwas durchhing und mir das so nicht gefiel, musste ich ein Kettenglied rausnehmen. Jetzt ist alles wieder repariert, die Kettenkürzung fällt glücklicherweise nicht auf, die Jungfer hängt wieder stabil. Uff!!
. Diese zeigen die Beflaggung der Replika: Zwei St. George Cross
. Für den Besanmast habe ich mir eine schöne Tudor-Rose gesucht, für den Großmast ein kräftiges St. George Cross und für den Fockmast ein Naval Ensign als militärisches Flottenzeichen. Außerdem
. Was meint Ihr denn diesbezüglich und geschmacklich so??




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