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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 407.

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:20

Forenbeitrag von: »pollux«

Saint Louis (Airfix)

Hallo zusammen, nach längerer Pause mal wieder eine Regung meinerseits. Erst mal Gratulation zum Modell, wird ein Augenschmaus, wie nicht anders erwartet. Die Galionsfigur stellt Zeus bzw. Jupiter dar. Krone, Adler, Blitzbündel, alles an Attributen ist da. Jupiter/Zeus läuft einem bei der Deko von Schiffen häufig über den Weg. Auch Chapman macht in seiner Architectura gerne Gebrauch.

Montag, 19. Februar 2018, 10:11

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Deine Umbauten sind phantastisch. Ich frage mich aber, ob es nicht einfacher wäre das Modell völlig frei aufzubauen, statt einen vorhandenen Bausatz umzubauen. Du mußt Probleme lösen, die es eigentlich nicht gibt Zum Einfall der Spantstützen. Über den Daumen gepeilt kannst du 1/3 der Raumhöhe zwischen den Decks für den Einfall der Bordwand pro Seite rechnen. Entweder bogenförmig oder auch S-förmig, hilfreich zum Einschätzen der Form sind Trittstufen oder Leitern außen an der Bordwand. Mußt du ma...

Mittwoch, 7. Februar 2018, 09:30

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Der Löwe schaut gut aus und sitzt nun auch an der richtigen Stelle. Eine Anmerkung zum Galion, das war anfangs recht flach und wurde später steiler. Für dein Modell würde ich eher zu einer flacheren Variante tendieren. In #169 müßte Hoeckels Zeichnung der Wappen von Hamburg aus dem Mondfeld abgebildet sein. Die oberste Regel sitzt schon recht hoch und "schließt" das Vorschiff ein. Bei der Velde Zeichnung im gleichen Post ist eine ältere Variante dargestellt. Die obere Regel verläuft tiefer, die ...

Donnerstag, 25. Januar 2018, 15:13

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Finde auch, daß es gut ausschaut. Eventuell den Großmast vor bis zur Kante und den Fockmast nochmals ein wenig nach vorn.

Montag, 8. Januar 2018, 09:57

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Gratulation! Bei dir hat sich zwischenzeitlich richtig viel getan. Das Modell gefällt mir außerordentlich gut, die Bordwand ist klasse geworden und schaut sehr harmonisch aus. Die Vasa als Teilespender zu verwenden ist eine gute Idee. Weiter so.

Montag, 11. Dezember 2017, 16:36

Forenbeitrag von: »pollux«

Ray`s WASA

Zitat PS: Abschließende Frage: Wozu waren diese Sandplanken gut? Als Schutz des Kiels /Steven bei Grundberührung, sozusagen als Opferholz? Nein, die ersten Plankengänge am Kiel heißen im Niederländischen einfach Zandstrock, im Deutschen sagt man einfach Kielgänge dazu. Der Achtersteven war am unteren Ende ausgeklinkt und die Kielgänge liefen bis ans Ende des Stevens durch. Die Gänge darüber endeten in einer Sponung im Achtersteven. Du hast bei deinem Modell einfach etwas zuviel des Guten gemach...

Montag, 11. Dezember 2017, 16:25

Forenbeitrag von: »pollux«

Wasa von Airfix in 1/144.

Glückwunsch zur Fertigstellung Ein tolles Modell, kommt auf den Bildern sowas von gut rüber

Sonntag, 10. Dezember 2017, 14:14

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Das schaut wirklich gelungen aus. Ist das Probestück inklusive der offenen Bereiche oder kämen die noch oben drauf? Die Stufen scheinen mir recht wei achtern zu beginnen, wo steht denn der Großmast in dem Modell? Der Bereich der Back sollte schon ein Stück abgesetzt werden, andererseits kommt mir die Reling mitschiffs recht hoch vor. Allerdings hängt das auch von den Decks dahinter ab, das kann ich anhand der Bilder schlecht einschätzen. Ich finde aber, daß du auf einem guten Weg bist.

Samstag, 2. Dezember 2017, 18:10

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Ich hatte oben ein Besteck aus dem Buch von van Yk verlinkt. Mit dem beschäftige ich mich derzeit. Hier ein Entwurf, der auf diesen Daten beruht. Zu sehen die Berghölzer, Klinkerung und gebrochenen Gänge. Auch die gleiche Ausgangslage über dem Raaholz vorn bei der Back und achtern. index.php?page=Attachment&attachmentID=357133

Samstag, 2. Dezember 2017, 16:52

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Markus' Entwurf schaut doch gut aus. Lediglich nahmen die Berghölzer von unten nach oben in der Stärke ab, daher sollten hier das Raaholz und das Bergholz darunter die Plätze tauschen. Wenn du die Mitte des Jahrhunderts anvisiertst, sollten es aber die geklinkerten Seiten sein. Die durchlaufenden Leisten waren dann schon aus der Mode. Die Handläufe von Back und der ersten Stufe achtern sollten in einer Flucht liegen, der Mittelteil wurde über der Kuhl quasi "rausgeschnitten".

Freitag, 1. Dezember 2017, 09:29

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Zitat Das Raaholz soll durch die Pforten gehen, das gibt m.E. gleichmäßigere Abstände. Zitat Oder vielleicht doch besser so, wie du es eingezeichnet hast? Tja, das liegt an dir. So wie du es schöner findest. Zeitgenössisch und für die Niederlande wäre aber ein durchbrochenes Raaholz in der Schiffsmitte ungewöhnlich. In dieser Höhe dann eher keine Geschütze, oder tiefer, daß die Kanone drüber paßt, oder höher, daß die Kanone drunter paßt. Auf das Raaholz wurde gewöhnlich eine Planke gesetzt, bei...

Donnerstag, 30. November 2017, 19:00

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Ich habe das Prinzip in der Abbildung skizziert. index.php?page=Attachment&attachmentID=356922 Rot ist das Raaholz, das ist das oberste Bergholz. Darüber liegen nur noch Leisten. Berghölzer liegen direkt auf den Spanten, Leisten sind auf Planken gesetzt. Grün wären dann die Leisten der Gillungsgänge, blau wären dann die Klinkerbeplankung der Aufbauten (Vertuining). Wo soll das Raaholz liegen? Als oberer Abschluß der Reling in der Kuhl, oder durch die Oberdeckspforten unterbrochen?

Dienstag, 28. November 2017, 22:45

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Du meine Güte, ich bin beruflich unterwegs und schaue sporadisch rein. Jetzt hast du ja den ganz großen Umbau geplant. Die Pforten würde ich belassen wie sie sind. Aber die Abstufung der Reling ist wichtig. Die 1. Stufe darf größer als alle anderen sein und in Höhe des Großmasts beginnen. Die letzte Stufe sollte in Höhe des Besans liegen. Die Reling hinter dieser Stufe darf ruhig länger sein als die anderen Stücke Außer Stufe 1 sollten alle anderen ähnlich hoch sein, die Verteilung sollte symmet...

Sonntag, 26. November 2017, 20:14

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Die achteten Aufbauten gehen hier nur in zwei recht großen Stufen nach oben. Das war bei einem realen Schiff anders. Ich rate dir zu vier Stufen, gleichmäßig über die Länge verteilt. Die obere Leiste der offenen Reling sollte dabei in die untere Leiste der nächsten Stufe übergehen, das schaut auch gut aus.

Sonntag, 19. November 2017, 17:21

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Halte mal das Ruderblatt hinten gegen den Steven. Die Gillung sollte so weit auskragen, daß das Ruder vollständig überdeckt wird. Ist die Gillung recht flach, ist eine Öffnung in dieser, um den Kopf des Ruders beim Ein- und Aushängen durchzulassen. So wie z.B. bei der Vasa. Dies muß dann beim Überhang noch berücksichtigt werden. Ist die Gillung dagegen so hoch, daß das Ruder auch ohne anzustoßen eingehängt werden kann, muß die Gillung nicht ganz so weit ausladen. Das hängt nun von deinem Modell ...

Samstag, 18. November 2017, 12:22

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Hallo Schmidt, der verkürzte Rumpf schaut für mich sehr viel stimmiger aus. Wichtig ist, daß das Ruder noch vollständig überragt wird. Hallo Markus / Showrodder, eine Webseite ist mir leider nicht bekannt. Speziell für die Holländer sind zwei Werke zum Schiffbau überliefert, der "Witsen" und der "van Yk". Witsen enthält unglasublich viel Ballast, geht aber auch auf diverse Schiffstypen ein. Ab Hoving hat dazu ein sehr gutes Buch geschrieben. Es gibt eine niederländische und eine englische Versio...

Donnerstag, 16. November 2017, 22:40

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Klar gibt es bei Durchschnittswerten größere und kleinere. Allerdings gibt es noch etliche Bauspezifikationen aus der Zeit und dort werden auch Raumhöhen genannt, die liegen zwischen 5,5 und 7, bei großen Schiffen auch 8 Fuß. das reicht von 1,56 - 1,98/2,26 m. Wobei 6-5.5 Fuß den Schwerpunkt bilden. Aus heutiger Sicht untragbar. Es gab etliche Methoden einen Rumpf auszumessen. In den Niederlanden zur fraglichen Zeit fällte man das Lot an den Außenkanten von Vor- und Achtersteven und nahm die hor...

Donnerstag, 16. November 2017, 17:11

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

OK, 18 / 19 cm über die Steven bei 1/150 entspräche einem Schiff von 98 Amsterdamer Fuß Länge. Das nannte man damals eher eine Jacht. In diesem Fall solltest du die Batterie auf dem Oberdeck streichen, das ist zu viel für ein kleines Schiff, die Batterie auf dem Unterdeck genügt. Für die Orientierung an den van de Veldes gibt es eine nützliche Daumenregel, um die Größe des Schiffes abzuschätzen. 100 Fuß Länge über die Steven hatten 6 Wanten pro Seite am Großmast, rund alle 15 Fuß kam ein Want pr...

Mittwoch, 15. November 2017, 15:58

Forenbeitrag von: »pollux«

De Zwarte Parel

Hallo Schmidt, eine sehr interessante Idee. Ich denke da kann man schon weit kommen, wenn auch nicht alles ohne erheblichen Aufwand möglich ist - wie Joerg schon angemerkt hat. Schön gemacht sind die Stückpforten, die dem Verlauf der Berghölzer folgen. Das spricht dann eher für die Zeit um 1630, dazu paßt das recht steile Galion aber nicht. Vermutlich ist es einfacher das Galion flacher zu legen, als die Stückpforten zu versetzen. Orientierst du dich an den Niederländern, gibt es bei der Back ei...

Montag, 23. Oktober 2017, 15:19

Forenbeitrag von: »pollux«

Ray`s WASA

Wie schon erwähnt sind die dicken Hautplanken die Berghölzer. Die verjüngte man an den Enden nicht, das wäre aufwendig gewesen. Man regelte das über die dünneren Außenplanken. Manchmal ist auch erwähnt, daß die Berghölzer vorn dichter zusammenliegen als am Heck. In diesem Fall ist dann die Füllung dazwischen unterschiedlich breit. Auf die Vasa trifft dieser Fall meines Wisssens aber nicht zu. Balkweger gibt es aber dennoch. Weger sind "Innenplanken", die innen über die "Spanthölzer" laufen. Balk...

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