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Donnerstag, 2. April 2026, 10:22

Talbot Lago GP, Heller, 1:24

Hoi zäme

Pünktlich auf Ostern, mein Gelber Beitrag fürs Körbchen ;)
Der Hellerbausatz sollte allgemein bekannt sein. Gelb sollte er werden. Ich finde, die Farbe steht im gut. Auf die Rennnummern habe ich verzichtet. Kein Klarlack, davon habe ich mich unterdessen abgenabelt. Geschliffen und poliert wird auch nicht mehr. Damit der Talbot nicht so geschleckt daherkommt, habe ich ihn mit dunklen Grautönen gewaschen. Ist halt Geschmackssache. By the way ist ein Rennen eine Materialschlacht, da ölt und qualmt es aus allen Löchern :D










Frohe Ostern :ok:

Beste Grüsse

Peter

2

Dienstag, 7. April 2026, 06:55

Frohe Nachostern, Peter :D

Das gelbe vom Ei, nun musst du aber noch das Eiweiß verbauen :abhau: . Spaß beiseite, der alte Renner ist schon gut geworden. Schön das du auf Klarlack verzichtet hast, der wäre auch völlig fehl am Platze. Startnummern oder zumindest runde Kreise wären meiner Meinung nach nicht verkehrt gewesen, sowas haben Rennwagen ja immer während sie sich auf Rennstrecken abhetzen. Hat deine Umsetzung ein direktes Vorbild, Peter ?

Bernd

3

Dienstag, 7. April 2026, 08:32

Hallo Bernd

Vielen Dank für deine Rückmeldung. :hand:
Klarlack verwende ich nur noch bei Metallic oder matten Basislacken. Mir gefällt die direkt aufgetragene Farbe am besten. Zudem komme ich langsam vom perfekten Lackbild ab. Klar, grober Staub oder Fremdkörper dulde ich nicht im Lack. Das wird wieder gefixt. Jedoch schleifen und polieren bis der Arzt kommt, ist nicht mehr mein Ding.
Vielen Dank für den Hinweis der fehlenden Nummern. Das mit den Nummern respektive Nummernkreise habe ich mir schon überlegt, dann jedoch wieder verworfen. Mir hat das irgendwie nicht zugesagt. Also die weissen Kreise bekomme ich schon lackiert, (dann wäre das Eiweiss auch vorhanden :thumbsup: )die 6 wäre dann ausgeschnitten aus den Decals auch zu Verfügung gewesen. Decals so verwenden hätte an der Front nicht gut funktioniert, wegen den Kiemen. Weichmacher hin oder her...
Mein Vorbild ist der gelbe Talbot Lago mit der Nr. 6...LINK Dabei fällt auf, dass die Renner damals schon Werbekleber aufgeklebt hatten. Diese wären dann kosequenterweise auch nötig gewesen, was mir bei diesem Auto einfach nicht zusagte. Selbstkritisch finde ich das Washing in dunkelgrau nicht optimal. Da habe ich noch keine Lösung für ein bessere Wikung. Oels auf glänzender Oberfläche wirkt immer seltsam. Eigenlich müsste man zuerst matten Klarlack auftragen, die Kiemen "verschmutzen, darüber Glanzlack auftragen und dann die Sicken mit dem Ölwash behandeln. Bei den Flieger ist es die umgekehrte Reienfolge. Mal schauen, vielleicht teste ich das mal....
Beste Grüsse

Peter

4

Dienstag, 7. April 2026, 20:37

Sieht doch gut aus. :ok: Und dieser Heller-Bausatz ist deutlich detaillierter als der von SMER, vor allem die Speichenräder.
Die gelbe Farbe ist ja mal ungewöhnlich, sticht aber gut ins Auge.
Klarlack auf alten Autos wirken immer etwas deplatziert, ist also schon richtig das weg zu lassen.
.
.
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: die hier gezeigten Modelle im Thread "Querbeet". --- Ansonsten viel Gartenarbeit beim Erstellen eines neuen Gartens auf einem komplett runtergekommenen Geröll- und Müll-Grundstückes. usw .

5

Dienstag, 7. April 2026, 21:42

Hallo Thomas

Vielen Dank :hand: , freut mich, wenn dir der Talbot gefällt. Ja, gelb war meine erste Wahl, weil blau habe ich schon einige in der Vitrine.

Beste Grüsse

Peter

6

Mittwoch, 8. April 2026, 06:18

Klarlack verwende ich nur noch bei Metallic oder matten Basislacken. Mir gefällt die direkt aufgetragene Farbe am besten. Zudem komme ich langsam vom perfekten Lackbild ab.

Das mache ich auch so ähnlich, Glanz-Klar kommt nur bei Metallic und ab und an bei Neuwagen zum Einsatz :)

Bernd

7

Freitag, 10. April 2026, 12:34

Hallo Peter,

ja, der gefällt mir auch. Bei "Talbot Lago" kommen bei mir gleich unschöne Assoziationen auf, beim Gedanken an den Merit/Atlantis/Směr-Kit...
Aber der Heller spielt da ja in einer anderen Welt (wie oft kann man das behaupten...).
Das knallige Gelb wirkt auf einem solch extremen Auto auch nicht übertrieben. :ok:


Klarlack auf alten Autos wirken immer etwas deplatziert, ist also schon richtig das weg zu lassen.

Bei Aussagen dahingehend, dass auf alten Autos gleich "immer" alles besser oder schlechter mit oder auch ohne Klarlack, wäre ich zurückhaltend. Es kommt schon auf das Vorbild an, dessen (Original-) Lack und mit welchem Modell-Lack man lackiert. Und welchen Eigenglanz dieser mitbringt.
Grundsätzlich finde ich hingegen eine sichtbare Orangenhaut auf Modellen eher kritisch, da diese auf die Originalgröße des Vorbilds hochgerechnet fast schon einem "Hagelschaden" entspräche.
Daher bin ich immer für eine möglichst glatte Oberfläche mit einem moderaten Glanz. Üblicherweise bekommt man das mit den gängigen 1K-Klarlacken gut hin.
Gruß
Thomas

Eine Übersicht meiner fertigen Bauten gibt es hier:
Modelle von Tommy124

KEEP CALM & MODEL ON!

8

Freitag, 10. April 2026, 17:12

Hallo Thomas

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Auch für das differenzierte, nicht wertende Feedback zum Thema Klarlack :hand:
​Ich wollte hier keinesfalls eine neue Grundsatzdiskussion über Klarlack lostreten oder bewerten, welches Verfahren „besser“ ist. Mir geht es rein um meine eigene Auffassung und den Look meiner Modelle.
​Auch ohne abschließenden Klarlack achte ich natürlich auf ein glattes und glänzendes Lackbild – wie man es hier bei meinem Talbot sieht. Das Modell ist weder geschliffen noch poliert; kleinere Staubeinschlüsse nehme ich dabei bewusst in Kauf. Mir gefällt das direkte Lackbild. Wen Klarlack aufgetragen ist, wirkt auf mich der Grundlack immer so indirekt...fällt mir jerzt kein anderer Befriff ein. Je dicker die Klarlackschicht, je indirekter wirkt die Grundfarbe auf mich. Ich finde, bei den Massstäben in dem wir normalerweise bauen, fällt das auf.
​Back To The Roots: Inspiriert wurde ich durch meine alten Modelle aus der „Email-Ära“. Damals habe ich grundsätzlich ohne Klarlack gearbeitet. Mein Ansatz war simpel: Ein Versuch ... und wenn es schiefging (sprich: zu viel Staub oder Orangenhaut), wurde das Ganze mit Terpentinersatz wieder entlackt.
​Durch den Austausch hier im Forum habe ich gelernt, dass Acrylfarben in Kombination mit Klarlack einen entscheidenden Vorteil bieten: Sicherheit beim Schleifen und Polieren. Mit einer schützenden Klarlackschicht ist das Risiko deutlich geringer, die eigentliche Farbschicht „durchzuschleifen“. Bei den alten Email-Lacken hatte ich zudem oft das Problem, dass der Klarlack mit der Zeit vergilbte, weshalb ich ihn damals, bis auf Metalliclacke, kaum genutzt habe. Unterdessen konnte ich meine Airbrush Skills entwickeln und es kommt relativ selten zu Entlackaktionen.
​Den Glanzgrad steuere ich heute – je nach Vorbild – durch die Zugabe von Mattiermittel. Ein gutes Beispiel ist mein Delahaye Feuerwehrauto, das einen unrestaurierten Museumszustand darstellen soll: LINK
​Auch wenn ich ein akkurates, hochglänzendes Finish sehr schätze, darf es bei meinen Autos eben auch mal etwas matter oder „einfacher“ zugehen. Es muss für mich einfach zum Charakter des jeweiligen Modells passen.

Beste Grüsse

Peter

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9

Freitag, 10. April 2026, 19:26

Abend Peter :wink:


Das ´´used´´ steht dem Talbot gut. Gefällt mir. :ok:


Gruß Fredl

10

Freitag, 10. April 2026, 20:14

Hoi Fredl

Vielen Dank für deine Rückmeldung :hand:

Beste Grüsse

Peter

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Verwendete Tags

1:24, Heller, Talbot Lago GP

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