Hallo Rudi,
ich möchte nicht Deine Träume zerstören, aber ........
Nach meiner langjährigen Erfahrung (mit Berücksichtigung meiner Vorgehensweise) ist eine Grundbedingung für einen wirklich originalgetreuen Nachbau (mit den
Rahmenbedingungen die Du auch stellst) der freie Zugang zum Original.
Bei Oldtimer-Restaurationen gibt es im Englischen zwei Begriffe die es meiner Meinung nach gut beschreiben - "Original" und "Look alike". "Original" wäre der Bugatti 35 B und "Look
alike" der Nachbau auf Käfer-Basis.
So ein originalgetreuer Nachbau dauert Monate bis Jahre. Es müssen die Teile Vermessen werden (ggf. am Original sorgar demontiert werden um eine Vermessung überhaupt zu ermöglichen), Zeichnungen erstellt werden, die Teile hergestellt und dann ggf. lackiert und zusammengebaut werden. Wenn Du wirklich einen originalgereuen
Nachbau in Handarbeit im verkleinerten Maßstab willst, müsstest Du Seine Harley zur Vermessung zur Verfügung stellen und Kosten kalkulieren die leicht in den 4-
bis 5-stelligen Bereich gehen. Da die Vermessungen nicht in einem Schritt erfolgen können, sonden im Laufe des Baufortschritts immer wieder aktualisiert bzw. konkretisiert werden müssen, solltest Du Deine Harley am Besten bis zur Fertigstellung des Modells "aus der Hand geben"

.
Meiner Meinung bleibt Dir nur der Weg des „sieht aus wie“ und dann in 3D-Druck.
Ich bin nun absolut kein Spezialist im 3D-Druck, aber ich glaube die Herstellung der Teile ist dann doch einfacher (und damit auch preisgünstiger), als "mit der Feile in der Hand".
Alle "3D-Drucker“ können mich da jetzt gerne korrigieren und ich lerne gerne dazu.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Realisierung Deines Wunsches und es wäre schön, wenn Du uns dann drüber berichten würdest.
Viele Grüße
Frank