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Dienstag, 16. Oktober 2007, 17:48

Trocknungszeiten Revell-Acrylfarben mit Revell-Verdünner

Liebe Modellbauer,

nachdem ich hin und wieder Probleme mit sich ablösenden Lackschichten hatte, bin ich testweise von meiner sonst sehr geliebten Universalverdünnung, auf die Revell-Verdünnung umgestiegen.

Folgende Probleme traten auf:

1. Grundiert mit seidenmatter Acrylfarbe von Revell. Die Farbe war mit Hängen und Würgen nach 3 Tagen trocken. :!!

2. Lackieren mit Tamiya Chromsilber (auch mit Revell-Verdünner). Alles bestens, keine Probleme :ok:

3. Versiegeln mit Klarlack von Revell. Das war vor 5 Tagen und es gibt immernoch klebrige Stellen. :motz:

Habt ihr ähnliche Erfahrungswerte gesammelt? Was mache ich falsch?

Mischungsverhälltnis war jeweils grob 50:50.
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2

Dienstag, 16. Oktober 2007, 18:41

haste die revell Acryl Farben den mit der normalen Revell verdünnen gemischt also die für Email farben, dann ist das kein wunderf

Gruß Marco

3

Dienstag, 16. Oktober 2007, 20:17

Hallo Markus,

Dat verträcht sich jetz nit so doll :roll:

Ich denke Marco hat mit seiner Vermutung recht. Das war auch mein erster Gedanke.

Das hört sich wirklich ganz danach an, dass Du wohl die falsche Verdünnung benutzt hast.
Die Aquacolor kannst Du mit Alkohol oder Wasser verdünnen. Diese basieren ja schon auf Wasserbasis.
Wenn Du allerdings die Verdünnung für die Enamels verwendet hast ...dann ist das kein Wunder. Denn die basieren auf Lösungmitteln.

Edit: Ach ja und gegen ablösende Lackschichten habe ich auch ein "Rezept"! Einfach eine Grundierung drunter und Du solltest diese Probleme nicht haben!

Beste Grüße,
Leif

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Glow« (16. Oktober 2007, 20:18)


4

Dienstag, 16. Oktober 2007, 23:18

Das man Aqua Color Farben mit Wasser verdünnt ist klar, also nochmal etwas genauer:

Diese Farbe habe ich mit dieser Verdünnung verdünnt. Gemäß Produktbeschreibung von Moduni sollte das also passen. :will:

Edit: Also diese Revell-Farben in den Metallpöttchen heißen Enamels und nicht Acrylfarben? Dann war die Bezeichnung aus meinem ersten Post wohl falsch. :doof:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beastmaster« (16. Oktober 2007, 23:53)


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5

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 10:58

Hallo,

richtig du hast lkeine Acryl sondern Enamael farben verwendet,das ist schon ein riesiger Unterschied..
Nun zu deinem Problem:
Hast du das Modell vorher entfettet bevor du lackiert hast?? Hast du einen Haftgrund,sprich Microfiller oder Grundierer verwendet??Beides sollte man unbedingt machen wenn man lackiert.Auf die trockene Grundierung oder Microfiller (ist in der regel nach 1 Std trocken) kommt der erste farbauftrag,dieser sollte natürlich in dünnen Schichten gesprüht werden und nicht dick unf flächig. Immer die Schichten durchtrocknen lassen(das kann bei Modellbaufarben Enamels schon mal etwas länger dauern3-4 Std etwa.) Wenn die letzte Schicht drauf ist dann sehr gut abtrocknen lassen. Wenn du anschließend Metallfarben auf die farbe aufbringst ist es ratsam mit einem Klarlack zu versiegeln,ich benutze dafür Seidenmatten Lack. dann eben den anderen farbton darauf und wieder trocknen lassen.

Andy

Aber das wichitigste ist das entfetten vorher und ganz wichtig,beim Lackieren nicht mehr mit den Fingern die teile anfassen sonst hast du gleich wieder einen feinen fettfilm auf dem Modell.

6

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 13:51

Hallo miteinander,

@anfatman
Grundsätzlich alles richtig, was du schreibst, aber das erklärt nicht das Problem was beastmaster hat.

@all: Ich kann selbst ein Lied von nicht oder sehr langwierigen Trocknungsprozessen der Revell Enamels singen.
Dieses Problem taucht auch nur bei bestimmten Farbtönen auf, speziell bei den Seidenmatten Farben.
Ob das nun an der Farbmischung liegt weiß ich auch nicht. Letztlich hilft hier nur warten warten warten. Den Trocknungsprozess kann man allgemein beschleunigen in dem man den Lack in das Modell "einbrennt", will heißen das Modell einfach mal `ne viertel bis `ne halbe Stunde bei 40-50 Grad in den Backofen und dann einen Tag stehen lassen. Wirkt wunder.

Gruß

Christian
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann...
...gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann...
...und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommst du geschenkt

7

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 14:02

Bei den Email Farben von Revell ist eine trocknungszeit von 4-14 tagen schon vorrauszusehen, wenn man schon die seidenmatt farben betrachtet die aleine schon eine woche oder mehr brauchen bis die durchgetrocknet sind.

wenn man die Farben dann noch verdünnt kann diese anstecken

Gruß Marco

8

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 19:34

Zitat

Original von anfatman
... Hast du das Modell vorher entfettet bevor du lackiert hast?? Hast du einen Haftgrund,sprich Microfiller oder Grundierer verwendet??Beides sollte man unbedingt machen wenn man lackiert.Auf die trockene Grundierung oder Microfiller (ist in der regel nach 1 Std trocken) kommt der erste farbauftrag,dieser sollte natürlich in dünnen Schichten gesprüht werden und nicht dick unf flächig ...


Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, aber wie Brummbär bereits festgestellt hat löst das mein Problem nicht, denn die Frabe löst sich nicht ab sondern trocknet nicht.

Einen Zusammenhang zwischen Trocknungszeit und Vorbehandlung kann ich aus Deinen, wenn auch sehr guten, Erklärungen nicht ableiten.
Wenn es eine wissenschaftliche Grundlage für den Zusammenhang Trocknungszeit/Vorbehandlung gibt, dann immer her damit.

Mit der Universalverdünnung bestand dieses in den 3 Jahren die ich brushe Problem niemals, weder bei matt, seidenmatt, glänzend oder metallic. Das Problem mit der Universalverdünnung lag beim Ablösen.

Die Vorgehensweise die Brummbär vorgeschlagen hat werde ich ausprobieren um das Modell zu retten, obwohl das Problem damit nicht gelöst ist.

Vielleicht liegt es am Mischungsverhältnis, wer weiß.

Bis dahin erstmal vielen Dank für eure Meinungen.

EDIT: Hat funktioniert, allerdings hab ich statt des Backofens einen Fön benutzt und dann mit Kaltluft auf höchster Stufe.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beastmaster« (18. Oktober 2007, 19:26)


Beiträge: 1 358

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9

Freitag, 19. Oktober 2007, 17:39

Servus Beastmaster,
das was Du da geschildert hast, ist mir bei einer Phantom passiert, da habe ich mit seidenmatt Enamel Farben von Revell lackiert und das Ding war nach einer Woche immer noch nicht grifffest.
Wie sind eigendlich die AquaColor seidenmatt Farben von der Trocknung her.
Weiß das jemand?

Gruß Sven
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

10

Freitag, 19. Oktober 2007, 17:50

Moin Euch allen :wink:

Zitat

von mopf1000:

Wie sind eigendlich die AquaColor seidenmatt Farben von der Trocknung her.


Die Aqua-Farben trocknen, bis auf die Glänzenden, recht schnell. Die matten und seidenmatten sind nach kurzer Zeit schon staubtrocken, nach ca. 45 min könnte man sie schon anfassen. Laut Angabe von Revell sind sie nach 1Std. überlackierbar. Das kommt gut hin. Ich habe Teile nach ca. 1 Std. Trocknungszeit schon verbaut, ohne daß die Lackierung irgendeinen Schaden z.B. durch Fingerabdrücke genommen hat...

Viele Grüße Haddi :wink:

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11

Freitag, 19. Oktober 2007, 19:25

Haddi, hab dank. Dann werde ich für meine P-61 mal seidenmatt schwarz
Aquafarben ausprobieren. Und wenn das gut gegangen ist, werde ichs nochmal mit der Phantom probieren.

Gruß Sven
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

12

Sonntag, 4. November 2007, 19:55

So kleines Update.

Für ein anderes Projekt habe ich ein Teil mit matter Farbe lackiert. Mit dem Universalverdünner konnte man immer nach ca. 30 minuten erkennen, dass das Ganze am Ende matt werden wird.

Mit dem Revell-Verdünner war es nach 5 Stunden noch patschnass. Komisch ist das. :motz:

Naja dann warten wir mal. :kaffee:
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13

Freitag, 9. November 2007, 10:36

moin :)

Also ich arbeite seit 28 Jahren nur mit dem sog. genannten Pinselreiniger
von revell zum Pinselreinigen und zum verdünnen der revell farben.

Ich weis nicht wozu revell den Color mix kram raus gebracht hat? föllig überfüssig.

Ich denke aber das sich der color mix nicht schnell genug verflüchtigt, die konsestenz ist leicht ölig.

Holger112

unregistriert

14

Freitag, 9. November 2007, 11:21

Hallo,

ich verwende ausschließlich Tamiya farben,mit denen ich persönlich die besten erfahrungen gesammelt habe,denn die lassen sich super auftragen und trocknen sehr schnell.

Gruß
Holger
:wink:

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