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  • »HeKa« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Realname: Herbert Kaufmann

Wohnort: Schopfheim

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1

Donnerstag, 8. November 2018, 11:57

Bausatz H.M.S. FLY von VictoryModels

Hallo zusammen,

Nachdem ich mich gestern als Forums-Neuling vorgestellt habe komme ich gleich zu meinem Anliegen:

Ich habe den Bausatz H.M.S. Fly von VictoryModells bei Krick gekauft. Der Beschreibung konnte ich entnehmen, daß hochwertige Materialien verwendet werden. Dies kann ich für die Rumpfteile sowie für das Leisten- und Rundmaterial bestätigen. Mit den lasergeschnittenen Teilen aus 1,5 mm Nußbaumsperrholz habe ich allerdings Probleme. Bei Teilen, welche ineinander gefügt und verklebt werden sollen sind die Klebespalte viel zu groß. Es sieht fast so aus, als sei bei der Programmierung der Laserschnitte die

Schnittbreite nicht berücksichtigt worden, die Aussparungen sind zu groß und die Gegenseite zu klein. Auch andere Formteile sind teilweise kaum zu gebrauchen.

Als Beispiele habe ich die Abdeckleisen (Reling) mit den Spantenköpfen sowie die Längs- und Quersaling der Fock- und Großmarssaling gescannt und beschriftet. Daraus könnt Ihr die sich ergebenden Klebespalte oder Lücken ersehen.


Nun die Frage:
Ist dieses Problem bei alten „Modellbauhasen“ bekannt oder ist dies erst bei neueren Produktserien entstanden? Ich habe im Forum aus den Bildern der Bauberichte entnommen, daß zumindest beim Rumpf Änderungen vorgenommen wurden, früher Sperrholz, neuerdings MDF.

Für Rückmeldungen bin ich dankbar.
Ich habe obiges Problem bei Krick reklamiert. Es wurde mir Ersatz versprochen, ich bezweifle aber, ob Amati sich der Sache wirklich annimmt und die Teile korrigiert. Es geht mir einerseits darum in Erfahrung zu bringen, ob das womöglich schon früher zu Reklamationen geführt hat, andererseits möglicherweise Forumsmitglieder auf das Problem hinzuweisen.
Liebe Grüße,
Herbert

2

Donnerstag, 8. November 2018, 13:15

Hallo Herbert,
Willkommen im Forum! Zwar bin ich kein alter Modellbauhase, aber vielleicht kann ich Dir etwas behilflich sein. Mein letzter Bausatz war auch von Victory Models (Amti), die Brig Mercury (Baubericht hier im Forum). Dabei habe ich auch diverse Passungenauigkeiten festgestellt. Wie bei Deinem Modell war bei mir auch die Saling nicht passgenau gelasert uvm.

Generell gilt bei Holz-Baukästen: Einen 100% Alles-Tip-Top-Baukasten gibt es nicht. Als Beispiel: Bei meinem Bausatz der Agamemnon von Caldercraft sind alle Schnitte viel zu eng ausgeführt, teilweise sind Holzteile in der Maser leicht ausgefranst und eingerissen, die Gussteile sind teilweise gebrochen und/oder verbogen. Ich könnte so weiter erzählen, was mir nicht alles nicht passt. Es gilt daher immer: Nacharbeiten, ausbessern, verbessern. Und wenn man das Ganze weiter spinnt, dann landet man beim Scratch-Bau. Die Unzufriedenheit mit dem Bausatz ist der Anfang, bei steigender Erfahrung/Wissen möchte man dann immer mehr verbessern und historisch korrekter darstellen...
Ich wünsche Dir aber, dass Du umgehend Ersatz für Deinen reklamierten Bausatz erhaltest. Ob es dann anders sein wird, wage ich zu bezweifeln.
Grüße,
Stefan
In Bau: H.M.S. Agamemnon, Fertig: Russische Brigg Mercury, H.M.S Victory von Heller, USS Kearsarge 1861 von Revell

3

Donnerstag, 8. November 2018, 14:50

Hallo Herbert! :wink:

ich bin ebenfalls kein "alter Modellbauhase", zumindest im Holzbereich. Aber ich kann Dir berichten, dass es bei meinem aktuellen Projekt, der "Endeavour" von Caldercraft/JoTiKa ähnlich aussieht. Genau z.B. die Problematik mit den Spantköpfen undsoweiter. Obwohl der Bausatz ziemlich gut bewertet wird und auch entsprechend teuer war. Komischerweise passen andere Teile wieder megaexakt. Was mich am meisten stört, sind aber die zum Teil extrem augenscheinlich ausgefransten vorgefrästen Teile. Zuerst dachte ich, da kannst Du niemals ein Teil von verwenden. Aber dann kam ich auf eine Idee und die gebe ich mal hier als Tipp: Ich habe für meinen Dremel rotierende Bürstenaufsätze. Wenn man die Teile also vorsichtig aus den Rahmen löst (Stemmklinge für Skalpellhalter) und hinterher vorsichtig bürstet, fallen Frässpane ab, so dass die Teile schon mal deutlich besser aussehen. Dann bearbeite ich alles mit Feile und Schleifpapier nach. Danach wird nochmal mit Bürste poliert und dann sind die Teile sehr schön glatt und die Konturen klar. Wenn dennoch etwas nicht passt, muss man es passend umarbeiten oder Spachteln, so ist es bei meinem bausatz leider auch. Daher habe ich mich auch entschieden, zum Teil mit Farbe zu arbeiten, um derartige Korrekturen zu kaschieren. Schwarze Salings sehen ja auch schick aus und so waren sie zum Glück auch.
Ein Witz ist auch mein Plan: Die Maße stimmen zum Teil hinten und vorne nicht. Zum Glück habe ich das frühzeitig bemerkt und nicht am Plan Maß genommen :cursing: ...
Schöne Grüße
Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



4

Donnerstag, 8. November 2018, 15:21

Früher gab es den Begriff der Werkstoffpackung. Das war ehrlich.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

5

Donnerstag, 8. November 2018, 16:14

Gude und herzlich willkommen,

das mit der Passgenauigkeit schein sich echt durchzuziehen. Ich baue grad meinen 4 Baukasten, die Royal Louis, und da ist das auch hier und da so.
Ein paar Teile passen bestens, andere...na ja...

Ich denke, das ist bei Bausätzen einfach so. Selbst die teuersten Baukästen haben so Macken. Aber irgendwie gehört das ja zum Modellbau auch dazu.
"Mitdenken" in Form von: "Was zum Geier haben die sich da gedacht?" und anpassen/nachbessern sind ja schon ein guter Teil.

Richtig witzig wird´s dann noch, wenn die Pläne und Teilanleitungen handgezeichnet sind - einschließlich aller dadurch auftretenden Ungenauigkeiten.

Beste Grüße und viel Spaß beim Bau,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Fletcher-Klasse (Platinum Edition); Jeep Willys

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

6

Donnerstag, 8. November 2018, 17:46

Die Werkstoffpackung als sinnvollen Begriff gibts auch heute noch für überraschend viele Bausätze ... ( wieso eigentlich fällt mir gerade Wertstoffhof ein ? )

Das Unglückliche an der Definition von "hochwertigen Materialien" entsteht dann wenn sie sich im wahrsten Sinne des Wortes nur auf das verwendete Material bezieht ... nicht aber auf eine hochwertige Verarbeitung dieser hoffentlich auch hochwertigen Materialien ... was zwar sehr wünschenswert aber eine andere Definition wäre ... und genau in dieser Falle steckst du .

Es ist auch der weitverbreitete Irrglaube, daß wenn nur irgendwo Laser, Computer, CNC als leuchtende Sterne einer höchstmöglichen Perfektion an den Modellbauhimmel geschrieben werden, daß dann in nahezu perfekter Vorverarbeitung all diese Halbwerkstoffe gleich Legos zu einer Miniatur allerhöchster Präzision zusammenploppen.

Sorry, aber das ist nur eine Illusion ...
bei den meisten Online-Medien reichts noch nicht mal zu brauchbarer Rechtschreibung ... zwei Welten treffen sich ... und das trotz der ständig einschreitenden Online-Schreibkorrektur, die für sich gesehen auch nicht die Weisheit gefressen hat. .. die Ursachen finden sich meist schon in der Grundschule und das Resultat sitzt vor der Tastatur.

Vergeht auch nur ein einziger Monat ohne Medienberichte über problematische Betriebssystem-Updates ?
Nur ein einziger Monat ohne irgendwelche Datenskandale und Hacker ?
All das ist nur möglich weil es eben nicht perfekt ist ... noch nie perfekt war ... mit größter Wahrscheinlichkeit auch niemals sein wird ! Die Komplexität und Größe von Programmen nimmt unaufhörlich zu und damit die Fehleranfälligkeit ... im Grunde eine Kumulation menschlicher Irrtümer ...

Aber es wird uns verkauft als wäre eine von Datenfluten durchdrungene Welt die Sicherste und Beste überhaupt ... Industrie 7 Punkt Null und die Datenautobahn ... und schon sind die Probleme des Planeten gelöst ... so einfach ist das ! ... wirklich ?

Hinter all den wundervollen Beschreibungen in und um die Computerkonstruktionswelt auch unserer Modelle stehen Menschen die diese Programme programmieren und andere , die in diese Programme die entsprechenden Daten eingeben ... danke für deine Photos, die das eindrucksvoll veranschaulichen .

Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.“ (Hieronymus; Seneca, Epistulae morales VI,57,12; Cicero, Orationes Philippicae 12,2), was wie folgt übersetzt wird: „Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch.“

Rund 2000 Jahre ist das jetzt her ... und immer noch topaktuell !

( und ja ... auch ich bin mächtig genervt wenn Teile aus nem Kit nicht passen ! )
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

Beiträge: 243

Realname: Peter

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7

Donnerstag, 8. November 2018, 18:18

Hallo Markus,

dem kann ich nur zustimmen.

Gruß Peter

8

Freitag, 9. November 2018, 10:19

Hallo Herbert,
ich bin ja einer der Bastler der die Fly von Victory Models gebaut hat, einen Link zu meinem Baubericht findest Du unten in meiner Signatur.
Also wenn Dir diese Passgenauigkeit der Relingsteile und der Salinge nicht gefällt dann würde ich an Deiner Stelle ganz schnell überlegen ob Du die Fly überhaupt anfängst zu bauen oder den Kasten gleich wieder verscherbelst ;( . Du wirst Dich noch wundern was so alles an dem Baukasten angepasst werden muss damit das Modell am Ende auch ordentlich aussieht. Sorry wenn ich es so deutlich schreibe, aber auch wenn der Baukasten in meinen Augen wunderschön zu verarbeiten ist, viele Dinge muss man einfach anpassen oder neu machen.
LG
Oliver

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9

Samstag, 10. November 2018, 16:38

Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen

Hallo liebe Modellbaufreunde - Stefan, Chris, Schmidt, Björn, Markus, Peter und Oliver,

ich bin überwältigt! Mit so vielen Rückmeldungen und Anregungen habe ich nicht gerechnet :hand:

Ich bin schon etwas überrascht, daß die von mir geschilderten Ungenauigkeiten scheinbar weit verbreitet und "gang und gäbe" sind. Daß in den Bausätzen je nach Hersteller diverse Qualitätsunterschiede zu erwarten sind ist mir bekannt und auch logisch. Mit diversen Nacharbeiten oder auch mal ein Teil neu erstellen habe ich kein Problem. Das Interessante am Modellbau ist ja auch, für die unterschiedlichsten Problemstellungen eine Lösung zu suchen und zu finden.
Im Bausatz von VictoryModels /Amati sind die Leisten und Rundhözer von erstklassiger Qualität, jedoch entsprechen vor allem einige Lasertteile aus 1,5 mm Sperrholz nicht den üblichen Qualitätsanforderungen. So grobe Abweichungen möchte ich nicht einfach so hinnehmen. :motz: Ich möchte den Lieferanten bzw. Hersteller schon in die Pflicht nehmen, etwas genauer hinzuschauen und auch auf Maßqualität zu achten. :motz: Ob ich letztendlich etwas bewegen kann werde ich daran erkennen, ob es sich beim versprochenen Ersatz um Teile einer korrigierten Serie oder um die ursprüngliche Version handelt. Ich werde sehen......
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht als Klugscheißer auftreten. Aber ich finde es sinnvoll, zumindest über den Reklamationsweg auf Probleme aufmerksam zu machen.

An Oliver:
Ich habe Deine Bauberichte durchstöbert und bin beeindruckt! :respekt:Auch wie Du das alles dokumentiert hast ist schon eine super Leistung!

Daß ich noch auf einige Problemstellungen stoßen werde ist mir bewusst. Doch ich lasse mich nicht entmutigen, ich ziehe das Projekt durch! Ich habe kein Problem damit, etwas anzupassen oder anders zu machen, es gibt immer eine Lösung. Und wenn es dann doch nicht hin haut habe ich ja noch die Möglichkeit, im Forum Hilfe zu bekommen. Trotzdem vielen Dank!
Liebe Grüße,
Herbert

10

Samstag, 10. November 2018, 17:09

Zitat

So grobe Abweichungen möchte ich nicht einfach so hinnehmen. :motz:
Ich möchte den Lieferanten bzw. Hersteller schon in die Pflicht nehmen,
etwas genauer hinzuschauen und auch auf Maßqualität zu achten. :motz:
Ob ich letztendlich etwas bewegen kann werde ich daran erkennen, ob es
sich beim versprochenen Ersatz um Teile einer korrigierten Serie oder um
die ursprüngliche Version handelt. Ich werde sehen......

Das finde ich absolut richtig! Nur so besteht überhaupt eine Chance auf Nachbesserung. Im Restaurant auf die Frage "Hat's geschmeckt?" antwortet man ja auch nicht "Großartig", wenn's die letzte Mumpe war ;) . Sonst ändert sich ja nix. Und bleibt eben auch zukünftig die letzte Mumpe... Halte uns bitte auf dem Laufenden! :thumbsup:

Schöne Grüße
Chris :ahoi:
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Realname: Herbert Kaufmann

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11

Sonntag, 11. November 2018, 11:03

Hallo Chris,
danke für Deine Rückmeldung. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, aber es wird noch dauern. Ich habe bereits Anfang September reklamiert und war seither mehrfach in Kontakt mit Krick. Ich bleibe dran!
Liebe Grüße,
Herbert

12

Sonntag, 11. November 2018, 11:21

Schätze das wird noch dauern ... falsch gelaserte Teile bedeuten eine falsche Programmierung ... was wiederum eine komplette Produktion mit diesen Ungenauigkeiten bedeutet ... die haben bis zur Umprogrammierung mit großer Wahrscheinlichkeit keine anderen Teile auf Lager, woher denn auch ?

Erst nach einer Korrektur und Neuproduktion kann geliefert werden ... es sein denn der Fehler ist schon vor einiger Zeit bemerkt worden und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet worden ... dann kann's natürlich schneller gehen
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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13

Mittwoch, 14. November 2018, 16:50

Schätze das wird noch dauern ... falsch gelaserte Teile bedeuten eine falsche Programmierung ... was wiederum eine komplette Produktion mit diesen Ungenauigkeiten bedeutet ... die haben bis zur Umprogrammierung mit großer Wahrscheinlichkeit keine anderen Teile auf Lager, woher denn auch ?

Erst nach einer Korrektur und Neuproduktion kann geliefert werden ... es
sein denn der Fehler ist schon vor einiger Zeit bemerkt worden und
entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet worden ... dann kann's
natürlich schneller gehen

Hallo Markus,

das sehe ich schon auch so. Es ist mir bewußt, daß ich eventuell noch lange warten muß. Die Reklamation habe ich Anfang September abgesetzt. Wenn sich überhaupt etwas bewegt ist das zumindest vorerst kein Problem. Ich bin nämlich nicht so schnell, ich baue nach Lust und Laune. Bin momentan noch mit der zweiten Beplankung beschäftigt, bis zur Reling dauerts noch....
Liebe Grüße,
Herbert

14

Mittwoch, 14. November 2018, 17:22

Hallo Herbert! :wink:

Bei den Spantköpfen habe ich mir beholfen, in dem ich sie unten leicht angephast hatte mit Schleifklotz. Dann passten sie "saugend" rein. Mit Holzleim sitzen sie nun richtig gut fest. Da ich die Relingabdeckung bereits verleimt hatte, konnte ich ja die Aussparungen nicht ausfeilen. das nur mal so als Notfall-Tipp...
Schöne Grüße
Chris :ahoi:
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15

Mittwoch, 14. November 2018, 18:41

Ich sehe das eher pragmatisch: Kit und Späne machen´s scheene.

Nicht lang ärgern, man ist Modellbauer und nicht Schüttelkastenzusammenkleber. Bei einem Bilderpuzzel würde ich den Ärger eher verstehen.

Übermaß lässt sich in Sekunden mit dem Skalpell auf Maß bringen und Untermaß mit einem Span auffüttern. Geht mit Sicherheit schneller als allein nur die Dokumentation der Ungenauigkeiten.

Außerdem ist Holz kein so genormter Werkstoff wie Stahl nach Din-Norm sondern lebendiger Werkstoff. Je nach Holzwuchs, dessen Trocknungsgrad und Lasereinstellung können da die 3 Zehntel wie bei der Timberheaddicke schnell daneben sein.

Dass die Längssaling unten so schmal ist ist auch dem Bausatz geschuldet, da die Quersaling prouktionstechnisch die Aussparung auf der Unterseite nicht haben kann. Und dann ist mir der etwas breitere Schlitz lieber, da eine Presspassung hier sofort die Längssaling aufbrechen würde.

Meine Empfehlung: Die Übermaße von Timberheads mit Skalpell vorsichtig schmälern oder die Löcher auffeilen - easy.

Dort wo bei Timberheads oder Saling Schlitze bleiben: Aus dem Restholz mit dem Skalpell einen passenden Span machen und einleimen. Richtig gemacht sieht man das kaum, wenn Farbe drüberkommt sowieso nicht.

Erziehungsarbeit beim Hersteller kann man dann immer noch machen, sollte aber losgelöst vom eigenen Baufortschritt erfolgen :-)

Ganz lieber Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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Realname: Herbert Kaufmann

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16

Heute, 12:17

Hallo Chris, Hallo Daniel,

danke für Eure Kommentare. Ich möchte nur klarstellen, es geht nicht um Nacharbeiten oder ein zu Viel an Material, sondern um zu große Lücken / Klebespalte. Es ist für mich auch kein Problem, für die eine oder andere Situation eine passende Lösung zu finden.

zur Info: Ich habe von Krick das beanstandete Nußbaumbrettchen mit den Laserteilen erhalten. Natürlich wie zu erwarten aus der gleichen Produktionsserie mit den gleichen Fehlern. Ich habe dies bereits wieder reklamiert. Mal sehen, wie es weiter geht. Ich bleibe dran und baue derweil weiter.
Liebe Grüße,
Herbert

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