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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17:13

Spalt in Rundung auffüllen - lieber Innen oder außen?

Hallo zusammen,

da bei meinem aktuellen Projekt zur Zeit warten angesagt ist, habe ich mal einen Blick auf mein nächstes geworden. Bei einer ersten, lockeren Passprobe ist mir aufgefallen, dass der ovale Kühlergrill in der dafür vorgesehenen Öffnung der Karosserie zu viel Spiel hat. Während die eine Seite sehr gut passt, ist auf der anderen Seite ein Spalt von ca. 0,5-1mm um die seitliche Rundung des Grills. Nun wäre es bei geraden Teilen kein Problem, dies zu verspachteln oder anderweitig zu füllen. Bei runden Teilen hatte ich das aber noch nicht. Deshalb überlege ich, ob ich lieber auf den Grill außen Spachtel auftrage und dann passend schleife, oder an der Karo die Rundung innen antrage. Am Grill zu spachteln hätte den Vorteil, dass ich - weil außen - besser dran komme. Die Karo zu spachteln hätte den Vorteil, dass der Grill nicht an einer Seite dicker wirkt. Andereseits ist es wohl schwieriger, in Form zu schleifen.
Hat jemand von Euch sowas schon mal gemacht und kann mir nen Tipp geben?
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

Zuletzt gebaut: Ferrari 360 Modena von Tamiya; Ferrari F430 Spider von Revell
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2

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:07

Hallo Peter,

vielleicht wäre es ganz nett, wenn du uns mitteilen könntest, um was es für ein Modell (Sparte) geht.
Weil "Grill" alleine bringt nichts.
Ansonsten erzähle ich dir etwas über meinen Weber-Grill; und der ist perfekt. Da muss nichts nach gespachtelt werden.

Gruß Peter

3

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:11

ich würde jetzt mal auf einen Ferrari Bausatz tippen 8) kannst du den (Kühler)Grill vermitteln so das du an beiden Seiten was auftragen kannst :?: wenn ja würde ich das so machen

keramh

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4

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:19

moin,

da diese Fuge ja nichts mehr halten muss würde ich hier definitv mit Wachs arbeiten.
Ich habe ein Wachsspachtelgerät und gerade für kleine fugen ein superflüssiges Füllwachs.
Das liest super ein und lässt sich oberflächlich ganz leicht nachbearbeiten.
Zu viel Material kann man ganz leicht mit einer Klinge abziehen ohne das vom Bauteil was beschädigt wird.
Bislang habe ich es immer bei Figuren eingesetzt und da sind ja Rundungen überall vorhanden.

5

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 21:18

Danke für Eure Antworten :ok:

@ Peter:

dachte die Worte 'Kühlergrill' & 'Karosserie' in einem Satz würden auf eteas vier-rädriges hinweisen :hey: geht um ein Auto ...

@ Toti:

stimmt genau, ein Ferrari :rolleyes: genauer der 250 GT California Spyder von Revell

@ Marek:

Wachsspachtel klingt interessant - aber könnte ich das auch lackieren? schließlich muss der Spalt zwar leine Belastung aushalten, ist aber sichtbar ...


Habe mir überlegt, einfach dünne Sheet-Streifen auf die Stelle zu kleben, wo der Spalt ist und diese dann passend schleifen. Sie könnte ich definiert Substanz aufbauen ... und 0,25 oder 0,5-Sheet müsste doch - ggf. mit Heißluftbearbeitung - flexibel genug sein, oder?
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

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keramh

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6

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 07:31

moin,

diese Wachse lassen sich völlig ohne Probleme weiterbearbeiten, sprich lackieren.
Selbst bei flächigerem Auftrag hatte ich beim anschließenden Farbauftrag keine Schwierigkeiten.
Ich arbeite sehr gern damit da es schnell geht, man zügig ohne Trocknungsphase weiter arbeiten kann und es leichter geht als herkömlicher Spachtel.

7

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 14:59

Danke für Eure Antworten :ok:

@ Peter:

dachte die Worte 'Kühlergrill' & 'Karosserie' in einem Satz würden auf eteas vier-rädriges hinweisen :hey: geht um ein Auto ...

@ Toti:

stimmt genau, ein Ferrari :rolleyes: genauer der 250 GT California Spyder von Revell

@ Marek:

Wachsspachtel klingt interessant - aber könnte ich das auch lackieren? schließlich muss der Spalt zwar leine Belastung aushalten, ist aber sichtbar ...


Habe mir überlegt, einfach dünne Sheet-Streifen auf die Stelle zu kleben, wo der Spalt ist und diese dann passend schleifen. Sie könnte ich definiert Substanz aufbauen ... und 0,25 oder 0,5-Sheet müsste doch - ggf. mit Heißluftbearbeitung - flexibel genug sein, oder?


Mit dem Wachsspachteln bzw. der Recherche dazu habe ich mich zufälligerweise erst vor ein paar Tagen beschäftigt und bin für mich mit dem Fazit daraus gegangen, es sein zu lassen. Ich zweifle die Funktionsweise per se nicht an, allerdings hat man mit dem Wachs (im Vergleich zum Plastik) dann doch eine ganz andere "Substanz" im Spiel und diese hat natürlicherweise auch eine andere Konsistenz. Und dass dies unter bestimmten Umständen, sei es beim Lackieren, Schleifen, sich nicht mal negativ auswirken kann, kann ich mir nicht vorstellen, dies habe ich auch so in den Meinungen anderer Leute in diversen Foren so wiedergefunden. Meine Einschätzung bezieht sich allerdings auf den Einsatz beim Fahrzeugmodellbau, wo man Auffälligkeiten in glatten Flächen durchaus eher bemerkt, als vermutlich z.B. im Figurenbau.

Genau aus diesem Grund, Peter, würde ich auch die von Dir selbst vorgeschlagene Vorgehensweise verfolgen!
Gruß
Thomas

Zuletzt fertiggestellt:
Jaguar XJ-S V12
Corvette Roadster 1962
Nissan 240 ZG Fairlady

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