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Freitag, 14. September 2018, 17:46

FUJIMI Ferrari 330 P4 in 1/24

Liebe Klebegemeinde,
das Wettringer ist wieder online und somit eine gute Gelegenheit einen kleinen Baubericht zu starten. Gebaut wird ein Ferrari 330 P4 von FUJIMI. Da das Modell keinen Motor hat und auch ansonsten nichts zu öffnen ist, möchte ich es straight aus der Kiste, also OOB bauen.
Wie immer sind kritische Anmerkungen ausdrücklich erwünscht. Auch freue ich mich über Tipps und Verbesserungsvorschläge während der Bauphase.
An dieser Stelle auch meinen besonderen Dank an Thomas (Tommy123), der mir im Vorfeld in Punkto Lacke und Lackiertechnik sehr geholfen hat.



Das Modell befindet sich seit 1989 auf dem Markt und wurde seither mit kleinen Veränderungen an der Kartonage und den Decals immer wieder neu aufgelegt.



Mein Modell ist aus den letzten Chargen, da es schon den offiziellen Ferrari Aufkleber hat.



Hier mal einen ersten Blick in den Karton. Mit 120 Teilen ein übersichtlicher Bausatz. Leider sind alle Spritzlinge in schneeweiß gehalten. Nur die Felgen sind in Silber, müßten aber eigentlich Gold sein.



Seit 2013 wird der Bausatz mit der Startnummer 26 und fotogeätzten Teilen unverändert vertrieben. Die Decals sind sauber gedruckt. Inwieweit man die Ätzteile verwenden kann wird sich zeigen.



Eine Anbauanleitung liegt dem Bausatz ebenfalls bei. Interessanter Weise sind hier die Felgen in Gold gehalten.


Bis demnächst
Euer Günter

2

Freitag, 14. September 2018, 23:29

Hallo Günter,

Ein Baubericht eines Ferrari, noch dazu eines so schönen, durch Deine kundige Hand kann nur hochinteressant werden.
Du kannst versichert sein, dass ich Deinen Bau von A bis Z aufmerksam verfolgen werde. :kaffee:

Wirst Du Deine bewährte Erfolgsformel beim Lack - also Tamiya TS aus der Dose nebst Politur, aber ohne Klarlack- hier beibehalten oder beabsichtigst Du eine andere Vorgehensweise?

Ich wünsche Dir schonmal ein gutes Gelingen!
Gruß
Thomas

Zuletzt fertiggestellt:
Jaguar XJ-S V12
Corvette Roadster 1962
Nissan 240 ZG Fairlady

3

Samstag, 15. September 2018, 21:21

Hallo Thomas,
schön, dass dir mein Ferrari-Baubericht zusagt. Die Karosserie wird sicherlich schwer zu lackieren sein. In der Regel besteht bei den meisten Bausätzen die Karosserie aus einem oder wenigen Teilen. Bei diesem Modell sind es insgesamt dreizehn Teile, die in der Wagenfarbe lackiert werden müssen. Hinzu kommen die vielen Lufteinlässe sowie Ecken und Kanten. Auch sind viele Nieten angedeutet, die ich sehr gerne erhalten möchte. Deshalb habe ich mir gedacht, um die Feinheiten nicht mit Farbe zuzuschwemmen, wie immer ohne eine Grundierung zu arbeiten. Vermutlich werde ich mit einem dekandierten TAMIYA Knickellack arbeiten. Ob ein Klarlack notwendig ist, und welchen ich dann benutze, weiß ich noch nicht, aber bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit.
Beste Grüße
Günter

4

Sonntag, 16. September 2018, 11:52

Servus Günter,


dieses Fahrzeug hab ich als Bausatz noch gar nicht so richtig wahrgenommen. Sieht aber mächtig interessant aus.

Welche Grundierung nutzt Du?? Gibt doch auch von Tamiya bzw. ZeroPaints die Rosa Grundierung für Rote Farben.

Gruß Jürgen

5

Sonntag, 16. September 2018, 13:33

Hallo Jürgen,
schon das Du hier vorbei schaust. Wie ich schon geschrieben habe (s.o.) werde ich keine Grundierung benutzen. Aber ich wußte gar nicht, dass Tamiya auch eine rosa Grundierung im Programm hat. Gibt es die Grundierung in der Sprühdose, oder abgefüllt für die Airbrush?
Beste Grüße
Günter

6

Sonntag, 16. September 2018, 13:41

Hallo Günter,

soweit ich weiß gibt es die rosa Grundierung nur als Spraydose, funktioniert aber super - das rot wird strahlender & kräftiger als bei einer weißen Grundierung ...
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

Zuletzt gebaut: Ferrari 360 Modena von Tamiya; Ferrari F430 Spider von Revell
Im Bau: Ferrari 360 Spider von Tamiya

7

Sonntag, 16. September 2018, 13:44

einfach mal googlen

Warum nimmst du keine Grundierung????

8

Sonntag, 16. September 2018, 14:35

Hallo Peter,
herzlich Wilkommen zum Baubericht. Bisher kannte ich nur die Weiße- und Graue Grundierung von Tamiya. Benutzt habe ich sie nur zu versuchszwecken und für kleinere Ausbesserungsarbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass die Pink-Grundierung eine gute alternative für die ZeroPains darstellen. Einen Versuch wäre es sicher wert, da die Zeros zwingend eine Grundierung benötigen.
Mit Grüßen
Günter

Hallo Jürgen,
wie schon geschrieben werde ich bei diesem Modell keine Grundierung benutzen. Die weiße Karosserie ist farblich eine gute Grundlage für den roten Tamiya TS Lack, auch die Haftung ist ausreichend gut. Eine Grundierung enthält einen Füller, der mir nur unnötig Details zuschwemmen würde.
Es grüßt
Günter

9

Sonntag, 16. September 2018, 17:48

Ich benutz eigentlich nur noch Grundierungen von Zero. Die sind echt mega dünn aufzutragen und sehr gut in der Haftung. Auch davon gibt es eine Rosa Grundierung.

Gruß JÜrgen

10

Sonntag, 16. September 2018, 20:11

Liebe Bastelgemeinde,
heute habe ich mich mal eingehend mit dem Bauplan beschäftigt, die Teile von den Gussästen gelöst und mir einen Eindruck von der Passgenauigkeit verschafft. Wie man an den nachfolgenden Bildern unschwer erkennen kann, ist das Modell schon einige tausend Male durch die Gussformen gelaufen. Insbesondere die Klarsichtteile haben einige Schlieren welche man aber herauspolieren kann. Sieht man von einigen zugeschwemmten Lüftungsschlitzen und Fischhäuten ab, hat man aber eine gute Basis mit der man arbeiten kann.
Wie schon erwähnt, besteht die zu lackierende Karosserie aus 13 Einzelteilen. Die Schweller unter den Türen werden erst nach dem Lackieren angeklebt. Sollten die Decals also mit Klarlack versiegelt werden, muß man dieses ebenfalls vor dem Zusammenbau anbringen.
Wie ich die beiden kleinen geätzten Frontspoiler anbringe, weiß ich noch nicht. Vermutlich muß man die Karosse an der betreffenden Stelle schlitzen um den nötigen Halt zu bekommen. Die richtige Vorgehensweise wird sich später ergeben. Jetzt werde ich erstmal die Teile bearbeiten und zusammengehörendes verkleben.



















Bis demnächst
Euer Günter

11

Montag, 17. September 2018, 11:11

Ich benutz eigentlich nur noch Grundierungen von Zero. Die sind echt mega dünn aufzutragen und sehr gut in der Haftung.

wie schon geschrieben werde ich bei diesem Modell keine Grundierung benutzen. Die weiße Karosserie ist farblich eine gute Grundlage für den roten Tamiya TS Lack, auch die Haftung ist ausreichend gut. Eine Grundierung enthält einen Füller, der mir nur unnötig Details zuschwemmen würde.

Zunächst einmal schließe ich mich Jürgen an, der Zero Paints Primer mit "Microfiller" ist wirklich sehr gut und sehr dünn. Ich schleife ihn noch jeweils nass an, sodass eine noch dünnere Schicht verbleibt.
Günter, wie Du weißt, ist zumindest beim Einsatz von ZP-Lackfarben der Primer unverzichtbar.
Aber Du gehst hier ja einen anderen Weg. Was ich richtig finde, denn Deine Resultate seinerzeit am Daytona Spyder - mit der gleichen Vorgehensweise erzielt - sprechen ja für sich.
Zudem geht bei alten Fahrzeugen mMn nichts über den natürlich wirkenden Glanz von sauber polierten TS-Farben. In einem englischen Forum hat ein wirklich gut Modellbauer vor einigen Monaten den selben Bausatz mit 2k-Klarlack versiegelt. Handwerklich zwar gut gemacht, aber an diesem Modell mit seinem extremen Hochglanz in meinen Augen einfach fehl am Platz!
Die Schweller unter den Türen werden erst nach dem Lackieren angeklebt. Sollten die Decals also mit Klarlack versiegelt werden, muß man dieses ebenfalls vor dem Zusammenbau anbringen.
Hier würde ich mir keinen Kopf machen, Günter. Solltest Du zu dem Schluß kommen, Klarlack verwenden zu wollen, würde ich die Decals mit den Startnummern anschließend darüber anbringen. So sind sie in der Realität doch auch angebracht worden...
Gruß
Thomas

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Wohnort: Braunschweig

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12

Montag, 17. September 2018, 17:28

Hallo Günter,
nachdem ich von deinem BB des Daytona schon sehr viele Arbeitstechniken gelernt habe, schaue ich dir gern wieder gespannt zu. :ok:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Fertig:

VW Bus T3 – Mein erster Tourbus

In Bearbeitung:
Chevy G20 Van in 1:25 nach realem Vorbild

Fertige Projekte im Portfolio!

13

Montag, 17. September 2018, 20:32

Hallo Willie,
schön, dass du meinen Baubericht verfolgen wirst.
Vielen Dank für die lobenden Worte zu meinem Daytona.
Der P4 wird sicher nicht so interessant werden, da ich ihn wie angekündigt, so wie er ist "aus der Kiste" bauen werde.
Allerbeste Grüße, Günter

14

Montag, 17. September 2018, 22:00

Hallo Günter,
mir geht es ähnlich wie Willie - ich habe deinen legendären Baubericht zum Daytona geradezu verschlungen und auch immer wieder darin rumgeblättert. Nun freue ich mich sehr, Neues von dir zu lesen (ich bin ein stiller Mitleser in diesem Forum, da ich kaum Zeit für das Hobby habe).
Herzliche Grüße
Christoph

15

Dienstag, 18. September 2018, 22:05

Es geht wieder los...

16

Dienstag, 18. September 2018, 23:48

Hallo zusammen,
es gibt nicht viel zu berichten. Ich habe lediglich alle Teile von den Gußästen abgeknipst und ihnen eine Grundbearbeitung unterzogen. Wie man sehen kann, gab es eine Menge Abfall.





Hallo Christoph,
vielen Dank für Dein Interesse an meinem Baubericht und Deine lobenden Worte bezüglich des Daytonas.

Hallo Jens,
"es geht wieder los", aber nur OOB. Ich würde mich freuen, wenn Du dabei bleibst.

Bis demnächst
Euer Günter

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