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31

Samstag, 11. August 2018, 23:03

Hallo Modellbaufreunde,
es geht zwar etwas langsam voran, aber hier kommen die nächsten Ergebnisse.

Die Ablageschale hinten und die Aussparung für die 3.Bremsleuchte sind ausgearbeitet.





Damit wäre die Dachform soweit fertig.



Danach habe ich mich mit dem Aufsetzrahmen fürs Tiefziehen beschäftigt.
Für ein exaktes Ergebnis und um mir unnötige Handarbeit zu ersparen, habe ich den Rahmen in Corel Draw entworfen.
Der Rahmen ist ausgelegt für die Standardplatten 300x150mm von Evergreen.
Mit der entstandenen Datei habe ich einen Besuch im Protohaus Braunschweig gemacht.

Dort wurde auf dem Lasercutter der Rahmen zugeschnitten.

Hier der Lasercutter bei der Arbeit.



Nach dem Entfernen der Schnittreste sind die beiden Teile des Rahmens übrig.



So sieht das Endergebnis mit einer eingespannten Sheetplatte aus.
Die Sheetplatte ist mit den umliegenden M5-Schrauben im Rahmen fixiert.





Durch die 4 verlängerten Ecken kann der Halter im Backofen ganz einfach in die vorhandenen Schienen geschoben werden.

Und damit wünsche ich allen Lesern ein schönes Wochenende.
Bis bald :wink:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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32

Freitag, 14. September 2018, 22:39

Hallo Modellbaufreunde,
nachdem das Forum nun wieder online ist, möchte ich die Aktivitäten, die im KMF als Baubericht weitergeführt wurden, bis zum aktuellen Stand nachreichen.

Frei nach Hanibal: "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"

Hier die Vollzugsmeldung für das Dach.
Doch der Reihe nach.

Die Dachlöcher für die Schrauben waren passend für die M5-Schrauben gebohrt.
Ich habe nur nicht bedacht, dass sie ja durch die Dachschräge auch etwas schräg in den Löchern sitzen.
Sie wollten einfach nicht aus den Löchern heraus.
Deshalb habe ich dann kurzerhand das Dachstück herausgetrennt.





Nach dem Aufsetzen auf das Blech ist nun ein schöner Abstand vorhanden.



Damit komme ich nun auch zur Auflösung, warum mich die Kantenabplatzer nicht sonderlich gestört haben.
Doch zuvor musste noch das Blech durchgehend perforiert werden.



Nach dem Aufsetzen und Verschrauben der Form wurde rundherum abgeklebt und der verbliebene Spalt mit normalem Gips aufgefüllt.
Hier nach dem Aushärten und Abziehen der Abklebung.



Damit habe ich etwas mehr Höhe zum Abtrennen des eigentlichen Dachstückes und laufe nicht Gefahr, eine Rundung der unteren Kante ausgleichen zu müssen.
Man erhält in jedem Falle eine gerade Schnittkante an der Unterseite.

Die letzte Vorbereitung war das Anbringen eines Dichtbandes, damit später keine Nebenluft gezogen wird.
Auch alle nicht notwendigen Löcher wurden mit Tesaband zugeklebt.



Nachdem ich mir noch einmal etliche Videos zum dem Thema bei YouTube angesehen hatte, konnte es in die Küche gehen.
Backofen ausgeräumt, Staubsauger und Form bereitgestellt und den Ziehrahmen eingeschoben.
Einen wichtigen Tip aus einem Video habe ich noch beherzigt.
Auf die untere Ebene ein Blech mit Backpapier, damit es keinen Ärger mit der Chefin gibt, wenn wirklich mal etwas Sheet heruntertropfen sollte.
Mit ihrem Backofen sind die Frauen eigen!



Die Ziehform kam auf die 2. Schiene und es wurde nur der Grill an der Oberseite eingeschaltet.



Nach 2-3 Minuten begann die Sheetplatte durchzuhängen.
Jetzt den Staubsauger einschalten, die Ziehform herausnehmen und sofort auf die Form stülpen.

Ich konnte es kaum glauben.
Der erste Versuch war ein fast perfektes Ergebnis.



Nach dem Ausschneiden des Daches kam mir das 0,3er Material allerdings etwas schwabbelig vor.
Also flugs ins Bastelzimmer, um ein 0,5er Sheet zu holen.

Nach dem Lösen der Schrauben wurde das fertige Dach grob herausgeschnitten und die Reste aus dem Rahmen herausgezogen.
Dadurch mussten nur 2 Schrauben an der Stirnseite komplett entfernt werden, um die neue Platte einzuschieben.



Leider war ich beim Aufheizen in meiner Euphorie etwas zu ungeduldig.
Die 0,5er Platte war nicht heiss genug.
Hier im Vergleich das entsprechende Ergebnis.
Die Platte konnte nicht weit genug gezogen werden.



Da dies meine letzte 0,5er Platte war, musste ich einkaufen gehen, oder ggf. sogar im Netz bestellen.
Also dauert es noch ein wenig bis zum entgültigen Ergebnis.
Auf jeden Fall weiß ich, das es funktioniert.

Die Zeit bis dahin habe ich mich mit der Fahrzeugfront beschäftigt.
Hier die Frontmaske des Bausatzes .



Die roten Markierungen zeigen die Größe der neuen Scheinwerfer.
Desweiteren muss der Grill völlig umgebaut werden.
Der Spoiler wird auch nicht benötigt.
Ich werde ihn aber erst ganz zu Schluß entfernen.
Bis dahin dient er noch prima als Halter.

Und das ist das Ziel des Umbaus.
Ein völlig neues Gesicht.



Da ich einen solchen Umbau zum ersten Mal mache, habe ich dafür die Front des Schrottmodells einem Dowanolbad unterzogen und grob die überflüssigen Teile mit dem Dremel entfernt.
Falls es nicht klappt, habe ich noch das neue Bausatzteil liegen.



Danach wurden noch etwas die Kanten gesäubert.



Das Mittelteil der Front wurde mit 0,3er Sheet in der Größe des späteren Grills verschlossen.
Darauf kam der neue Mittelsteg, der jetzt durchgehend in der Mitte positioniert ist.



Dann wurden die weiteren waagerechten Stege verklebt.
Für die senkrechten Stege wurde jeweils ein Stab eingeklebt und nach dem Trocknen abgeschnitten.



Die Abgrenzungen zu den Scheinwerfern sind angebracht.



Der Grill wurde vervollständigt und die neuen Blinkerrückwände eingesetzt.
Unter dem Grill sind beim A-Team-Van 3 kurze Langlöcher angedeutet.
Bei meinem Van sind nur 2 lange Löcher vorhanden.
Also wurde zunächst der neue Mittelsteg eingeklebt.



Sicherlich sieht der Grill im Original noch etwas filigraner aus.
Doch für den ersten Umbau bin ich ganz zufrieden.
Zumal später auch noch die Ramme davorsitzt.
Viele Grüße
Willie

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33

Freitag, 14. September 2018, 22:39

Jetzt ging die Frickelei aber erst richtig los.
Der Grill wurde mit einem spitzen Skalpell Stück für Stück geöffnet.
Auch die beiden Langlöcher unter dem Grill wurden aufgeschnitten.



Danach wurden die Rückwände für die Scheinwerfer eingepasst.
Da der gesamte Grill gebogen ist, sitzen die äußeren Scheinwerfer etwas tiefer.
Da ich nebenher schon die Scheinwerfereinsätze angefertigt habe, wurde zwichenzeitig dem neuen Mittelsteg schon etwas Schwarz mit dem Pinsel verabreicht.



2 exakt passende Scheinwerfergläser hat Bernd (WMF Truckoldi) aus seiner Restekiste beigesteuert.
Die beiden weiteren Gläser habe ich aus einem Doppelscheinwerfer eines Peterbild zugeschnitten.
Die Blinkergläser sind aus einer Kunststoffbox entstanden und wurden nur mit Schleifpapier mattiert.
Da man im Original auch nur einen Hauch von Gelb sieht, war diesmal das eigentliche für Blinker unbrauchbare Clear Yellow von Revell die beste Wahl für die rückwärtige Lackierung.
Alle Scheinwerfer und Blinkergläser haben dann auf der Rückseite noch einen Chromüberzug erhalten.

Zum Abschluß für heute habe ich mal alle Teile lose zusammengelegt, um die neue Optik mit dem Bausatzteil zu vergleichen.



Bevor es ans Lackieren ging, mussten aber noch die Ramme und die beiden Hörner der Stoßstange angefertigt werden, da das Bausatzteil völlig unpassend ist.

An dieser Stelle erst einmal herzlichen Dank an Urs (KMF) für seinen Hinweis zur Kantenfusselbearbeitung.
Da Tamiya Extra Thin Cement nicht in meinem Fundus ist, habe ich es mit Ethylacetat probiert und es funktioniert prächtig.

Hier mein Testobjekt vor und nach dem Einpinseln der Kanten mit Ethylacetat.



Doch nun zu den Fortschritten.
Zunächst habe ich die Hörner passend geschliffen.
Sie wurden mit 1mm-Stiften versehen, damit ich sie nach dem Verchromen der Stoßstange anbringen und von innen verkleben kann.



Die Doppelnieten markieren genau die Position für die Anbringung.
Den oberen Niet durch eine Bohrung ersetzt, den unteren Niet abgeschliffen und schon kann man die Optik betrachten.



Um die Befestigungen der Ramme des Bausatzes nicht für die entsprechende Breite auffüttern zu müssen, habe ich die Halter neu angefertigt.
Zuerst wurde der erste Halter mit Corel entworfen.
Der Ausdruck wurde auf ein 2mm-Sheet geklebt und zunächst die Bohrungen gesetzt.
Anschließend wurden die Konturen passend gefeilt.



Um einen identischen 2. Halter herzustellen, habe ich den fertigen Halter auf ein Sheetstück gesetzt und die Bohrungen kopiert.
Danach wurden beide Teile mit kurzen Stiften fixiert.



Fest eingeklemmt in einen Stielfeilkloben konnten die Konturen des 2. Halters erst grob abgeschnitten und dann feingeschliffen werden.



Nach dem Schleifen sehen 2 Teile wie 1 aus.



Die kurzen Stifte wurden durch Stäbe der passenden Länge ersetzt.
Durch diese Kopierarbeit sind alle Rohre exakt parallel.



Eine weitere Passprobe.



Dann wurde der das äußere Rohr gebogen und verbaut.
Auch diese Halter sind wieder mit Einbaustiften versehen.



Zum Vergleich mal die Bausatzramme und den Eigenbau.
Hier wird deutlich, wie sehr sie sich unterscheiden.



Zum Abschluß die Ansicht an der Front.
Hier sieht man auch schon die Verspachtelung der linken Scheinwerfermulden.
Die rechte Seite muss noch verspachtelt werden.



In den Tagen danach sind nur ein paar Kleinigkeiten entstanden.
2 alte Dachleuchten des A-Team-Vans wurden kleiner geschliffen und mit Einbauzapfen versehen.



Ein Schrottgolf hat 2 Scheinwerfergläser beigesteuert.



Der Spoiler an der Front wurde entfernt und die Vertiefungen in der Stoßstange mit schwarzem GAP verspachtelt.
Nach dem Schleifen wurden die Löcher für die Nebelscheinwerfer gebohrt.
Die Nebelscheinwerfer wurden verchromt und die Gläser mit Holzleim aufgeklebt.
Hier nun zur Ansicht in der entspechenden Position angebracht.



Während der Trocknungszeiten habe ich mich schon einmal mit einem Teil der Inneneinrichtung beschäftigt.
In meinem Chevy hatte ich einen Küchenblock von Westfalia verbaut.
Marcel hat mir einen entsprechenden Block eines T3 überlassen.
Nachdem die überflüssigen Teile entfernt waren, wurden die Seiten und der Boden verschlossen.



Viele Grüße
Willie

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34

Freitag, 14. September 2018, 22:39

Bei den Positionsstangen gibt es nur 2 Fotos zu sehen, da ich während des Baus das Fotografieren der Einzelteile schlicht vergessen habe.
Für das erste Foto habe ich 1mm Rundmaterial auf Länge geschnitten und gebogen.
An das obere Ende wurden 2mm Rohrabschnitte und an das untere Ende 1,5mm Rohrabschnitte aufgeschoben und verklebt.
An die beiden unteren Abschnitte wurde noch jeweils ein Sheetstück angeklebt.
Dies dient zur späteren Befestigung an der Stoßstange.
Zusätzlich wurde ein 1mm Rundstab mit den Enden in Tamiya Clear Orange getaucht.
Dies sind die Lämpchen auf den Positionsstangen.
Sie werden aber erst nach dem Lackieren angebracht.



Zum Abschluß der Frontarbeiten wurden noch einmal alle Einzelteile lose zusammengefügt, um die Optik abschließend zu überprüfen.
Nach dem Lackieren und Verchromen wird sich die Ansicht allerdings noch einmal krass verändern.
Mit dem provisorisch aufgesetzten Hochdach erinnert jetzt nichts mehr an den A-Team Van.



Nun waren ein paar Tage erfüllt von Abkleben, Lackieren, während des Trocknens in den Garten und das Ganze von vorn.
Wer meine letzten Bauberichte gelesen hat, wird sich erinnern, dass es selten ohne Nebenschauplätze abging.
Diesmal ist nebenher eine Auftragsarbeit für die Chefin zu erledigen.
Da ich 2 Bäume bis auf 1,5m gekappt und keine Lust auf das Ausgraben der Wurzeln habe, müssen dafür 2 Vogelhäuser gebaut werden.
Damit fungieren die Baumstümpfe als Ständer.

Hier der Zwischenstand des 1. Hauses.



Doch nun zu den Farbarbeiten.

Der Küchenblock hat zunächst seine Grundfarbe erhalten.



Das Bedienfeld wurde gebrusht und die Front mit einem leichten hellen Washing für die Vertiefungen versehen.



Anschließend von Hand die restlichen Konturen gepinselt, die Belüftungsöffnungen geschwärzt und der Schriftzug trockengemalt.



Damit ist er fertig und kann in die Sammelkiste.

Für die Front habe ich mir die Nachfüllbox für den Molotovstift bestellt.



24€ incl. Versand ist nicht gerade billig.
Aber es läßt sich wie Vallejo-Farben tropfenweise in die Gun portionieren.
Die Untergrundfarbe spielt auch keine Rolle.
Einfach um Längen besser als Alclad.

Hier die damit lackierte Frontramme.



Jetzt war die Front an der Reihe.
Zunächst wurde die obere Seite Mattschwarz lackiert.
Anschließend für das schmale Stück Fahrzeuglack abgeklebt.



Nachdem der Klarlacküberzug durchgetrocknet war, musste für die Verchromung abgeklebt werden.



Damit sich kein Spühnebel durch die Hintertür einschleicht, wurden das Frontgitter und die Lüftungsöffnungen auch von der Rückseite verschlossen.



Hier die Ansicht nach der Chromdusche.



Nach dem Trocknen wurden die Bumper auf die Ramme aufgepinselt und die schwarzen Vertiefungen an der Front noch punktuell versäubert.
Nach dem Befestigen der fertigen Anbauteile hat sich das Erscheinungsbild der Front, wie angedroht, völlig verändert.
Die Positionsstangen sind absichtlich noch nicht angebracht.
Sie sind so empfindlich, dass sie erst nach dem Befestigen der Front kurz von Schluß angebaut werden.

Und hier nun endlich die entgültige Frontansicht.



Ich hoffe, das Ergebnis ist zur allgemeinen Zufriedenheit.

Als nächsten Bauabschnitt habe ich mir die Anfertigung der Fenster vorgenommen.
Dazu habe ich mir die Fenstergrößen in Corel entworfen und auf selbstklebendes Papier gedruckt.
Vor dem Aufkleben ist die neue Sicke der Flügeltüren geritzt worden.
Die Karosserieöffnung für Schiebetür und Flügeltüren hat die exakt gleiche Größe.
Schloss und Türgriff werden später versetzt.

Hier der erste Ausblick.







Folgende Vorgehensweise habe ich mr dazu überlegt.
1. Die gleichen Vorlagen werden auf ein Stück 0,3mm Sheet für die Fensterdichtung geklebt.
2. Dann wird die Innenmarkierung herausgetrennt.
3. Klarsichtsheet wird mit der Außenmarkierung zugeschnitten und von hinten an die Rahmen geklebt.
4. Dann werden die Dichtungen mit etwas Überstand abgeschnitten.
5. Erst dann werden die Fensteröffnungen entsprechend des Klarsichtsheets in die Karosse geschnitten.

Die Fenster werden später nach der Außenlackierung eingeklebt.
Hört sich in der Theorie prima an.
Mal sehen, ob es sich auch so umsetzen läßt.
Viele Grüße
Willie

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35

Freitag, 14. September 2018, 22:39

Nachdem ich mit den Vorbereitungen für meine Wochenendtour fertig war, blieb noch Zeit für einen ersten Versuch übrig.
Da es erst gegen Mittag losging, hier noch eben die Fotos der Durchführung.
Meine geplante Vorgehensweise hat doch tatsächlich auf Anhieb funktioniert.

Die Vorlagen wurden auf die Sheetstücke geklebt und herausgetrennt.
Der breite Außenrahmen bietet noch Halt für die Finger und Stabilität für die Innenstreben.



Dann wurden vorsichtig die Vorlagen abgezogen.



Nun wurde die Außenseite des Rahmens mit Vallejo Matt Schwarz lackiert.
Wichtig waren dabei die Innenseiten des Rahmens und der Streben.
Damit laufe ich nicht Gefahr, später bei Pinseln die Scheiben einzusauen.



Nach dem Trocknen wurde der Rahmen auf einem Stück Platine fixiert und die Scheibe darauf positioniert. und ebenfalls fixiert.



Geklebt wurde nun mit Ethylacetat und einem Hämatokritröhrchen.
Durch den Kapillareffekt zieht sich das Acetat zwischen Rahmen und Scheibe und sogar bis unter die Streben und verschweißt Scheibe und Rahmen miteinander.
Im Gegensatz zu normalem Kleber kann dabei nichts auf die Scheibe hervorquellen.

Nach knapp 5 Minuten kann bereits die Fixierung abgelöst werden.





Nun konnte einfach mit einer Schere der Außenrahmen passend zugeschnitten werden.
Die Stabilität bringt nun die Scheibe.



Auf der Rückseite kann man den Auflagerand erkennen.



Zum Abschluß mal die Ansicht auf der Karosse.



Jetzt müssen nur noch die Außenseiten des Rahmens nachgeschwärzt werden und der Rahmen kann in die Wartekiste.

Ich muss gestehen, das ich selbst einigermaßen überrascht war, wie problemlos die Anfertigung funktioniert hat.
Es lohnt sich eben doch, vorher gründlich zu überlegen, statt in blinden Aktionismus zu verfallen.


Zitat

Ich bin mir nur noch etwas unklar wie die gerade Scheibe in die Karosserie passt da sie im unteren Bereich ja auch über die ausgestellten Blechbereiche raus geht


Ich war mir zu dem Zeitpunkt auch noch völlig uneins, wie ich dieses Problem angehe.
Auf den nächsten Bildern ist zu sehen, dass die umlaufende Wulst im Original viel flacher ist, als bei dem Modell.







Dies ist wohl dem Modelljahr des Vans geschuldet.
Wobei ich für meinen Umbau halt nur diese Modellvariante zur Verfügung habe.
Wenn man nicht den exakten Nachbau des Modelljahres hat, kommt man leider um Kompromisse nicht herum.
Ich sehe z.Z. nur 2 Wege, dieses Problem zu lösen.

1. Die umlaufende Wulst soweit cleanen, dass die Fenster gerade aufliegen. Schon fast eine Strafarbeit, zumal an der Innenseite die Wulst vorher hinterfüttert werden muss, damit ich keine Löcher hineinschleife.

2. Die Fenster in der Wulst zu versenken, wie es der Modellbaukollege Badboy seinerzeit schon einmal gebaut hat.
Leider wäre das dann sehr weit von der Optik meines Vans entfernt.



3. Es wäre natürlich auch möglich, eine Kombination auszuprobieren.
Die Wulst nur soweit herunterschleifen, dass die Fenster zwar auch in die Wulst eingelassen sind, aber die Oberfläche mit dem Fensterrahmen abschließt.

Dazu habe ich im KMF um Meinungen gebeten.

Allerdings gab es zum letzten Foto auch unterschiedliche Ansichten zur Auslegung des Urheberrechts zwischen der Forenleitung und mir, was darin gemündet hat, dass das Foto vom Admin gelöscht wurde und ich daraufhin meinen parallelen Baubericht im Kölner Forum abgebrochen habe und dort nicht mehr weiterführe.

Für die Fenster habe ich mich zwischenzeitig für Punkt 3 entschieden.

Leider gab es auch einen kleinen Rückschlag.
Die ersten Fenster haben zuerst gehalten, sind aber nach dem Zuschneiden der Aussendichtung wieder auseinandergefallen.
Das vermeintliche klare PS muss ein anderes Material sein.
Es hat nur oberflächlich geklebt und nicht verschweißt.

Also habe ich mir neues ClearSheet von Evergreen besorgt und alle Fenster noch einmal neu gebaut.





Zur Zeit trocknen sie in der Lackierkabine.
Die Ergebnisse kann ich also erst später zeigen.

btw.
Auch das Vogelhaus für die Chefin ist mittlerweile fertig.



Damit seid ihr nun wieder auf dem aktuellen Stand.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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36

Samstag, 15. September 2018, 08:03

Moin Willie,

Gratulation zum tiefziehen, das hat ja schon mal gut gekappt und das mit 0,5mm Sheet bekommst du auch noch hin.
Der neue Grill gefällt mir auch, sieht viel besser als der aus dem Bausatz und gibt den von deinem Van auch viel besser wieder. Schön das ich dir helfen konnte, ach ja das verloren gegangene Teil, habe ich vor ein paar Tagen wieder gefunden, allerdings an ganz anderer Stelle wo ich gesucht hatte, wenn du es noch brauchst sag Bescheid.
Kannst du nicht die Wulst wegschleifen, dann die Fenster einbauen und dann die Wulst aus Sheet neu und schmäler wieder aufbauen? Nur so als Idee. :nixweis:
Ach ja, schicke Vogelhütte, dachte zuerst du baust ne Garage für den Van... :abhau:


LG Bernd
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37

Samstag, 15. September 2018, 10:29

Moin Bernd,
Abschleifen und neu aufbauen wäre noch aufweniger als nur dünner schleifen.

Das Vogelhaus wäre als Garage viieel zu groß für die Vitrine.
Aber ab und an muss man halt Sonderwünsche der Chefin einschieben, damit man danach in Ruhe weiterfrickeln kann. :D
Heute morgen hat das Haus auch seinen entgültigen Platz auf dem alten Apfelbaumstumpf eingenommen.

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Willie

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Donnerstag, 20. September 2018, 14:01

Hi Willie,

mal wieder ein geiles Projekt :ok: :ok: :ok:
Zum Thema Tiefziehen, wenn der Zug nix wird, also nicht tief genug runter zieht, sodass sämtliche Konturen wie gewünscht und der untere Rand ausgebildet werden, einige Erfahrungstips von mir.
1.) Bauteil noch höher positionieren auf der Grundplatte (ich habe immer mind. 5mm Sperrholzunterlage drunter), damit es bis zum Rand scharf gezogen wird, weil unten zur Lochplatte hin bildet sich immer ein Radius
2.) wenn sheet nicht eingerissen beim "Fehlversuch", dann einfach wieder in der Backofen, das zieht sich "gerade" und wenn dann genug Durchang von der Seite zu erkennen ist (also Material weich genug), einen neuen Versuch starten.
3.) bei mir war es hilfreich vom normalen Staubsauger auf Industriesauger (also sonn Werkstattteil aussem Baumarkt) umzuschwenken, der zieht noch ein bissl mehr
4.) wenn ich von 0,3mm auf 0,5mm gehe, dann gehe ich 10-15° höher in der Temperatur

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39

Donnerstag, 20. September 2018, 15:49

Hallo Andreas,
Eine Erhöung habe ich ja schon mit der extra Gipsschicht auf der Platte eingebaut.
Einen Fehlversuch wieder neu aufzuheizen, war mir neu.
Das werde ich beim nächsten Fehlversuch probieren. :five:

Da ich keinen Industriesauger habe, werde ich beim nächsten Versuch einfach den Staubbeutel vorher entfernen.
Dann sollte er auch mehr Durchzug haben.
Die neuen Platten sind auch schon da.

Die letzten 2 Wochen hatte ich neben der Arbeit nur noch Einiges an Haus und Hof zu tun.
Und da Müdigkeit keine gute Hilfe beim Bauen ist, habe ich mir beim Modellbau halt eine Pause verordnet.

Nur soviel vorweg, bis es weitergeht.
Der Fensterbau ist doch noch etwas diffizieler, als ich vermutet habe.
Ich bin noch am Testen, wie es denn nun am Besten funktioniert.
Die Ergebnisse von "Try and Error" stelle ich auf jeden Fall vor.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Donnerstag, 20. September 2018, 22:30

Hiho,

kenn ich mit der "Buckelei" zu Hause :prost: , ich schaffe aktuell auch nix weg :heul: , fahre nur meine Slotcars "kaputt" :ahoi: und komme nicht zum Reparieren.

zu 1.) noch angemerkt zum Aufbocken, ich mache das immer am "Boden des Originalteils und bei Bedarf minimal kleiner machen den Bock umlaufend, sodass "um die Ecke" gezogen wird und sich Deine "wichtige Kante scharf ausbildet".
Zudem haste damit dann die Unterkante vom Modell als Führungskante für den Cutter/Klinge zum sauberen Schnitt/Führung und da "immer" ne scharfe Klinge nehmen

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Montag, 24. September 2018, 00:02

Hallo Modellbaufreunde,
heute möchte ich euch zeigen, was bisher beim Fensterbau schiefgegangen ist.

Ich hatte von einem Modellbaukollegen etwas Klarsichtsheet von der Rolle bekommen.
Leider habe ich wohl bei unserem Gespräch überhört, dass es KEIN Polystyrol, sondern PVC ist.
Das habe ich nach der Fertigstellung der Fenster feststellen müssen, da sie sich bei der kleinsten Verwindung abgelöst haben. :bang:



Hier kann man auch sehen, dass die Verklebung nur oberflächlich war.



Nach dem Ablösen der Scheibe von einem Klebeversuch mit dem ClearSheet von Evergreen kann man nun deutlich die Verschweißung von Scheibe und Rahmen sehen.



Das Verkleben mit dem neuen Sheet hat auch die Verformungsfestigkeit deutlich verbessert.



Mit dem neuen Sheet kam auch die Erkenntnis, dass der Auftrag des Ethylacetats mit einem Hämatokritröhrchen bei einer normalen Verklebung perfekt funktioniert, jedoch bei Scheiben einfach zuviel des Guten ist.
Das Acetat hat sich in die Scheibe und sogar bis an die Fixierungen gezogen.
Deutlich durch die matten Stellen außen herum und den Streifen an den 4 Seiten zu erkennen.
Ein Auspolieren war nicht mehr möglich. :(



Besser war die Fixierung an nur 2 Seiten und der Auftrag des Acetats mit einem Pinsel an den verblieben Seiten.
Trocknen lassen und dann Seitenwechsel.

Darüberhinaus war mir noch ein weiterer Fehler unterlaufen.
Die Seiten- und Hecktüren sollen ja geöffnet werden.
Demnach kann man die Fenster auch von innen sehen.
Was soll also der Blödsinn, die Trennstege der Fenster von innen weiß zu lassen? :verrückt:

Also habe ich sämtliche Fenster noch einmal zugeschnitten und diesmal auch die Innenseite geschwärzt.



Nachdem mir für die großen Fenster noch eine Idee im Kopf herumschwirrt, muß ich erst noch einmal einkaufen gehen, bevor die Scheiben eingeklebt werden.
Doch davon später mehr.

Derweil habe ich mich mit der Seitenwulst an der Karosse beschäftigt.
Die Seitenwülste wurden auf der Innenseite der Karosse zunächst aufgefüttert.
Dann habe ich 2 Streifen 0,3mm Sheet mit Aussparungen für die Seitenleuchten zugeschnitten.



Desweiteren 2 etwas breitere Streifen für das Oberteil der Seitenwände.
Alle Streifen wurden auf doppelseitiges Klebeband geklebt.



Nach dem Abtrennen der Überstände haben die Streifen eine Stärke von 0,35mm.
Das ist etwas mehr als die Hälfte der Stärke der Seitenwulst.



Die Streifen sorgen nach dem Aufkleben auf die Karosse für ein gleichmäßiges Schleifergebnis über die Fahrzeuglänge.
Sie schützen die Karosserieteile, die nicht geschliffen werden sollen.
Und zusätzlich werden auch noch die Seitenleuchten gleichmäßig heruntergeschliffen, da sie auch deutlich zu dick waren.
Die linke Seite nach dem Aufkleben.



Die rechte Seite nach dem Schleifen.



Nach dem Ablösen der Schablonen und dem Waschen der Karosse sieht die Seitenansicht schon viel besser aus.
Aus der rundlichen Wulst ist eine glatte Erhebung geworden, bei der später die Fensterrahmen etwas höher stehen.



Bis demnächst. :wink:
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Montag, 24. September 2018, 07:57

Moin Willie,

Die Idee, dünnes Sheet zum Schutz der Karosse, beim Schleifen, zu verwenden, ist mal eine gute Idee, das werde ich mir mal merken.
Aber warum hast du für das Verkleben, der Fenster, nicht Schmucksteinkleber verwendet? Härtet Glasklar aus, gibt kein ausblühen an den Rändern und hält auch gut, sogar bei leichten Verformungen.


LG Bernd
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Montag, 24. September 2018, 08:10

Moin Bernd,
die Scheiben liegen gerade mal einen halben Millimeter auf den Rahmen auf.
Ich muss sie erst genau ausrichten und dann fixieren, damit sie für das Verkleben nicht mehr verrutschen.
Trage ich den Kleber vorher auf, verschmiere ich beim Ausrichten wieder die Kanten.
Aus dem Grund ist der Kapillareffekt so vorteilhaft.
Nur man darf es eben mit der Menge nicht übertreiben.
Viele Grüße
Willie

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Montag, 1. Oktober 2018, 23:15

Hallo Modellbaufreunde,
zur Zeit ist die Motivation zum Bauen nicht so besonders ausgeprägt. :sleeping:
Daher ist die letzte Woche nicht allzuviel passiert.

Da beim T3 das Tönen des Sonnendachs mit dem Tamiya Clear erst beim 4. oder 5. Mal funktioniert hat, wollte ich mir die Prozedur für die 7 Scheiben beim Van nicht antun.
Deshalb habe ich mir bei einem Betrieb fürs Scheibenfolieren etwas Material besorgt.
Da es nur 50µm dick ist, kann man es für Modelle problemlos benutzen.
Allerdings war mir, obwohl es schon die schwächste Tönung war, die sie auf Lager hatten, das Ergebnis doch noch zu dunkel.
Im Original wirkt es noch dunkler, als es das Foto vermittelt.



Demzufolge bleiben die Fenster nun ungetönt.

Nachdem mir der Auftrag des Ethylacetats auch mit dem Pinsel wieder auf die Scheiben gelaufen ist, nehme ich den Hinweis von Bernd auf und verklebe den nächste Anlauf mit Schmucksteinkleber.
Da er aber erheblich länger zum Aushärten braucht, hier nur der momentane Stand der ersten verklebten Seite.



Mit dem neuen 0,5er Material habe ich das Hochdach neu gezogen.
Nach dem groben Ausschneiden aus der Ziehform wurde mit einem Bleistift die umlaufende Schnittkante angezeichnet.



Dann wurde mit einem Dremelsägeblatt die Kante geschnitten.



Passt!



Mit dem Austrennen des Daches soll aber kein Cabrio enstehen.



Für den Innenausbau benötige ich die volle Innenhöhe.
Die Kanten, die an den Seiten übrig blieben sind, dienen zum einen der Steifigkeit der Karosse, sowie später zum Befestigen der Einbauten.

Danach konnte das Hochdach fixiert und verklebt werden.



Das war die magere Ausbeute der letzten Woche.
Mal sehen, wann mich wieder das volle Baufieber packt.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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45

Dienstag, 2. Oktober 2018, 14:29

Das selbsgebaute Hochdach mit der Karosserie verheiraten nennst Du magere Ausbeute? Ich finds klasse. Ist super geworden. :ok:

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46

Dienstag, 2. Oktober 2018, 17:38

Hallo Willie,

ich habe für "Luise" und den Porsche T3 einen Sonnenblendstreifen verwendet. Diese sind von sehr leichter (15%) bis starker (65%) Tönung erhältlich. Auch gibt's verschiedene Farbtöne davon.
Diese Folie ist auch relativ dünn und ich konnte sie gut verarbeiten. Und teuer sind die auch nicht.

Vielleicht hilft dir der Tipp ja etwas.
Marcel

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47

Dienstag, 2. Oktober 2018, 22:31

Hallo Michael,
vielen Dank für die Aufmunterung, aber die magere Ausbeute bezog sich eigentlich mehr auf den handwerklichen Aufwand.

Hallo Marcel,
die Tönungsfolie, die ich bekommen habe, ist auch nur 18% Tönung.
Sie erschien mir dennoch als viel zu dunkel.

Hallo an den Rest der Modellbaugemeinde,
ein wenig habe ich heute schon mal weitergemacht.
Die Hochzeit mit der Karosse war nur erst der "grobe" Teil des Hochdachbaus.

Jetzt geht es an die Feinarbeit.
Am unteren Rand des Daches ist ein Absatz, den ich beim Tiefziehen bewusst ausgelassen habe.



Jetzt wird der Absatz nachgerüstet.
Dazu habe ich in Ermangelung eines passenden Profils einfach ein U-Profil einseitig abgeschnitten.



Dies wurde an der Seite fixiert und mit Ethylacetat verklebt.



So scharf hätte ich den Absatz mit Tiefziehen nicht hinbekommen.





Jetzt müssen noch die Reste des Absatzes verspachtelt werden.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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48

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 06:05

...die Tönungsfolie, die ich bekommen habe, ist auch nur 18% Tönung.

Wenn ich mir dein Bild so ansehe, dann kann uch nicht glauben, das dies 18% Tönung sein sollen. :( Das sieht nach mehr aus.
Aber ich habe gestern noch gesehen, das es auch Folien mit 5% Tönung gibt.
Marcel

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49

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 08:36

Moin Willie,

Ich denke, das mit der Kante, war eine gute Entscheidung, diese separat zumachen, auf jeden Fall sieht es bis her so aus. :ok:
Transparente Glasmalfarbe, wäre noch eine Lösung für deine Scheiben, die bekommt man auch in den unterschiedlichsten Grautönen und es gibt sie in den meisten Läden für Bastelkrimskrams.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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50

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 12:36

Hallo Willie,

ich habe mal meinen Profi gefragt, er meinte, das du eine Folie bekommen hast, die 18% Lichtdurchlässig ist. Denn bei den Folien wird der Wert von klein (kaum lichtdurchlässig) bis hoch (mehr lichtdurchlässig) angegeben.
Marcel

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51

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 18:43

Hallo Bernd, hallo Marcel,
es ist schon erstaunlich, wie schnell man bei der Auswahl der Materialien aneinander vorbeireden kann.
Da habe ich wohl wirklich das flasche Material bekommen.
Aber seis drum.
Wie schon geschrieben, verzichte ich nun auf die Tönung.
Trotzdem vielen herzlichen Dank für Eure Recherche und Rückmeldung dazu. :hand:

Ein wenig habe ich heute mal weitergemacht.
Das 0,5er Sheet hat sich beim Tiefziehen geweigert, die Mulde für die 3. Bremsleuchte abzubilden.



Ich habe sie heute nachgerüstet.
Zuerst habe ich die Außenabmessung in die Rückwand geschnitten.



Dann wurde ein Stück gefaltetes 0,3er Sheet aus der Restekiste eingesetzt und verklebt.



Nach dem Trocknen die überstehenden Teile abgeschnitten . . .



. . . und die Rückwand eingeklebt.



Nach dem Spachteln und Schleifen sieht es nun aus, wie es sein soll.



Bei der Bearbeitung der rechten Seite des Daches ist mir noch ein Fehler aufgefallen, den ich bisher übersehen hatte.
Für die beiden Klapptüren habe ich den Außenumriss der Schiebetür so gelassen, wie es in der Bausatzform vorgegeben ist.
Ich hatte nur die Außenbreite von Schiebetür und Klapptüren verglichen.
Bei meinem Van ist jedoch die Oberkante der Seitentüren auf einer Höhe mit der Beifahrertür.
Die bisherige Panelline wurde also verspachtelt und auf der richtigen Höhe neu angebracht.



Das soll es für heute gewesen sein.
Morgen muss ich mir erst noch Profile für die hintere Dachkante und die Regenrinne einkaufen.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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52

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 23:26

Hallo Willie!

Nach einer langen Pause melde ich mich mal wieder zu Wort. Deine Fortschritte zu deinem Chevy Van-Projekt sehen wiedermal fantastisch aus. Auch das Tiefziehen mit dem Dach hat sich gelohnt.
Die neue Fahrzeugfront schaut richtig super aus. :thumbsup:
Ich werde deine Fortschritte weiterhin gespannt mitverfolgen.

Gruß :wink:
Eugen S.

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53

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 13:24

Hallo Eugen,
vielen Dank! :five:
Das baut wieder ein wenig auf.

Guten Morgen Modellbaugemeinde,
gestern Abend war ich ziemlich gefrustet.
Warum kann ich ein Modell nicht einfach OOB bauen?
Aber selbst das hätte nicht geholfen.
Es war mir schon im Vorfeld klar, dass Einiges angepasst werden muss.
Aber selbst die Bausatzteile, die eigentlich passen sollten, müssen angepasst werden. :motz:
Aber der Reihe nach.

Da ich für das Dach neues Material brauchte, wollte ich mal eine Stellprobe vornehmen, um den Radstand und die Radhaustiefe zu kontrollieren.
Den Boden in die Karosse hineinzubekommen, war schon eine Mordsfrickelei.
Wie soll das erst werden, wenn Anbauteile, wie das Armaturenbrett oder Rahmen und Achsteile auch schon verbaut sind.
Ich bin gespannt, ob es später ohne Lackschäden abgeht.
Ich hoffe, dass es den Einbau erleichtert, wenn die Hecktüren draußen sind, was ja OOB gar nicht vorgesehen ist.

Nachdem der Boden endlich drin war, habe ich den Rahmen, die Blattfedern und das Hinterachsdifferential mit den Achsstummeln provisorisch befestigt.
Wie zu erwarten standen die breiteren Räder extrem heraus.



Da die Achsstummel am Differential nicht gekürzt werden können, ohne die Auflage auf den Blattfedern zu verlieren, müssen die Achsstummel an der Rädern etwas verkürzt werden.
Ohne Differential mit einer gekürzten Metallachse sitzen die Räder vorerst prima im Radhaus.
Dabei schleift nichts an der Innenseite und es muss also an den Radkästen auch nichts geändert werden.



In der Seitenansicht sieht es schon völlig anders aus.
Die Auflagepunkte der Blattfedern sitzen nicht genau mittig im Radhaus.
Da die Originalreifen den gleichen Durchmesser haben, muss ich mich schon fragen, was sich AMT dabei gedacht hat. :verrückt:



Die Hinterachse muss auf jeden Fall um 1,5 mm nach hinten versetzt werden, damit sie mittig im Radhaus sitzt.

Da das Armaturenbrett auch geändert werden muss, habe ich auch hier die erste Passung der Bausatzteile kontrolliert.



Aber hier kaum vernünftige Anschlagpunkte für die Einzelteile.
Einzig die Bordwand lässt sich sauber anschlagen.
Tunnel und Armaturenbrett sind eher geschätzt anzubringen.
Auch der Bauplan ist keine besondere Hilfe dabei.

Ich habe dann ca. 3 Stunden über Google und YouTube gesucht, ob ich irgendetwas Hilfreiches zum Ansehen finde.
Der Bausatz muss ja wohl schon tausendmal gebaut worden sein.
Aber nichts – Njente – Nada. :bang:
Kein Baubericht oder Fotos dazu in irgendeiner Form zu finden.

Demnach muss ich wohl die Einzelteile später erst leicht anheften, um die Passform in der Karosse zu kontrollieren und erst, wenn alles ok ist, entgültig verkleben.

Damit die Karosse für das Ausschneiden der Türen etwas mehr Festigkeit hat, kümmere mich jetzt erst einmal um die Seitenverkleidung, die ja auch (welch Wunder) völlig verändert werden muss.

An der linken Seite wurden die Teile provisorisch angebracht.



Und hier das Ziel, wie die Seitenverkleidung aussehen muss.



Also weiter ans Werk.

Bis dann. :wink:
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Willie

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54

Freitag, 5. Oktober 2018, 07:53

Moin Willie,

AMT-Bausätze!!! da ist es nun mal so wie es ist und eigentlich ist das auch Normalität, ich kenne das von jedem AMT Truck, den ich gebaut, oder Umgebaut habe, das hier nichts passt und ständiges Anpassen zwingend erforderlich ist.

Aber was du bis jetzt gemacht hast, sieht doch schon richtig gut aus und die Hinterachse um 1,5mm zu versetzen, sollte da auch kaum ein Problem sein.
Nur solltest du jetzt schon auf den Kardan aufpassen, ob und wie er später passt, also nicht gleich um die 1,5mm verlängern.
Denn nur zu oft ist es dann bei AMT so das er trotzdem, oder gerade auch weil du die Achse versetzt, nun ganz einfach besser passt.
Aber gut, du machst das schon, da bin ich mir sicher.


LG Bernd
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55

Sonntag, 7. Oktober 2018, 20:49

Hallo Bernd,
das krieg ich schon hin. :ok:


Hallo Modellbaufreunde,
im heutigen Wochenendupdate geht es um einige Arbeiten, die durch die Wartezeit nach dem Kleben parallel ausgeführt wurden.

Nachdem die Kotflügelverbreiterungen eingeklebt waren, wurden die Trittbretter neu angefertigt und eingeklebt.



Auf dem folgenden Bild ist der Grund dafür zu sehen.
Die Bausatztrittbretter waren schlicht zu kurz.



An der Unterseite wurde noch ein Profil eingeklebt, um eine sichere Verbindung zur Karosse zu gewährleisten.



Nachdem die restlichen Spalten verspachtelt waren, habe ich mich dem nächsten Anpassungsfall gewidmet.
Die Achsstummel der Hinterräder wurden um jeweils 5mm gekürzt.



Dann wurden die Achslöcher tiefer gebohrt, damit ich die Metallachse nicht ablängen muss.
Je tiefer die Achse in den Felgen sitzt, desto stabiler wird die Verbindung.

Nach dem Zusammenstecken der Räder mit dem Differential kam die Kontrolle auf der Karossenunterseite.
Jetzt passt die Breite.





Im nächsten Abschnitt wurden die Rahmenteile verschliffen und an den Boden geklebt.



Da die vordere Bordwand brauchbare Anschlagpunkte hatte, konnte sie verklebt werden.
Für die Tunnelabdeckung wurden 2 Sheetstücke als Anschlag eingesetzt.



Wenn die Abdeckung nun an die Bordwand geschoben wird, kann sie nicht mehr zur Seite verrutschen.



Den Ansatz für das Armaturenbrett kann ich jedoch erst ermitteln, wenn der Boden das nächste Mal in der Karosse sitzt.
Da das Einsetzen des Rohbodens schon problematisch war und er sich durch die Versteifung der Rahmenteile nicht mehr verwinden lässt, wird dies erst passieren, wenn die Hecktüren herausgetrennt sind.
Dafür müssen aber erst die Arbeiten an der Karosse beendet sein.

Am Hochdach wurde mit einem 0,5mm Profil die Regenrinne fixiert und verklebt.



Aus 2 Sheetresten wurden die hinteren Verlängerungen der Kotflügelverbreiterung angefertigt und verbaut.





Die Dachrinne wurden von den Fixierungen befreit und die dadurch offenen Verbindungen noch verklebt.



Zum Abschluß für heute noch einmal die Zusammenfassung der Karosseriearbeiten im Bild.





Weiter geht es mit den Spachtel- und Schleifarbeiten an den Seitenverkleidungen.

Bis dahin noch einen schönen Wochenendausklang und einen guten Start in die neue Woche. :wink:
Viele Grüße
Willie

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56

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13:11

Hiho Willie,

Zitat

Das 0,5er Sheet hat sich beim Tiefziehen geweigert, die Mulde für die 3. Bremsleuchte abzubilden.


Falls das an solchen "Nestern" nicht gezogen wird, hilft es meist Bohrungen in die "iefsten" Ecken zu setzen, die dann aber durchs komplette Urmodell gehen müssen, damit dort auch dann "richtig" Unterdruck erzeugt werden kann.
Im besten Fall sind die Bohrungen dann auch exakt auf Deiner Lochplatte der Ziehvorrichtung zu platzieren, damit da wirklich "abgesaugt" wird.
Ich postioniere meine Ziehform auch immer so, daß der umlaufende Rand auf "halben" Löchern positioniert ist, dann kriegt man besser schärfere Ränder hin.

Zum Bau, sehr schöne Fortschritte :ok:

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57

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 21:40

Hallo Andreas,
danke für den Hinweis.
Die Zusatzbohrungen sind mir auch in den Sinn gekommen.
Aber erst, nachdem ich die Form gezogen hatte. :verrückt:
Ist ja auch logisch.
Wo soll denn die Luft der Mulde hin, wenn die Außenkontur schon an der Form anliegt.
Also aus dem Fehler lernen und merken fürs nächste Mal. :roll:
Die Mulde für die Bremsleuchte aus Resten nachzufügen erschien mir aber als der geringste Aufwand.
Viele Grüße
Willie

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58

Freitag, 12. Oktober 2018, 23:16

Hallo Modellbaufreunde,
Während der Spachtel an den Seitenteilen trocknete, habe ich noch die fehlenden Seitenleisten nachgearbeitet.
Dazu wurde in ein Stück Sheet eine Rille geritzt.



In die Rille passte ein 0,5mm Rundprofil zur Hälfte hinein.
Der überstehende Teil des Profils konnte damit abgeschliffen werden.
Die nun halbrunden Profilstücke wurden auf die Türen geklebt.



An der Seitentür wurde die Mulde für den Türgriff versetzt.



Jetzt konnte die Karosse mit Scheuermilch entfettet werden.



Auf dem schwarzen Material sind Einzelheiten immer nur schwer erkennbar.
Durch die Grundierung werden die Konturen und Arbeitsfehler endlich besser sichtbar.

Hier nun das vorläufige Ergebnis.









Da nun so einige Stellen sichtbar geworden sind, die der Nacharbeit bedürfen, habe ich mir für die Trocknungsphasen die nächsten Teile zum Bearbeiten vorbereitet.

Das alte Armaturenbrett muss vollständig geändert werden.



Dazu wurde es zunächst einem Dowanolbad unterzogen.



2 Sheetstücke 3mm wurden auf 7x10mm zugeschnitten und auf ein Stück des herausgetrennten Dachstückes geklebt.
Daraus werden die Seitenspiegel, die im Bausatz auch nicht enthalten sind.



So denn.
Auf geht’s zur nächsten Spachtel- und Schleiforgie.

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Samstag, 13. Oktober 2018, 07:50

Moin Willi,

So langsam nimmt dein Van ja Gestalt an, auch wenn du noch hier und da nacharbeiten musst. Das Anfertigen der Zierleisten ist eine gute Idee, die werde ich mir merken, vor allem wenn man so etwas mal nicht fertig zur Hand hat. :ok:
Bin auf weiteres schon sehr gespannt.


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Samstag, 13. Oktober 2018, 08:25

Moin Bernd,
0,5er Profil gab es nicht als Halbrund.
Es ging nur selbst herstellen.
Viele Grüße
Willie

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