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Dienstag, 24. April 2018, 21:31

Kenworth K100 Aerodyne Towtruck

Servus Modelbaukollegen,

Nun ja wie ihr schon an der Überschrift lesen konntet, wird es nun doch keine Sattelzugmaschine, ich hatte zwar schon etwas an der Kabine rum gewerkelt, aber irgendwie gemerkt das der Mack so nicht an mich geht, zumindest zur Zeit nicht. Denn dieses Projekt hier, geht mir schon seit 2015 nicht mehr aus dem Kopf und da ich alles was ich dafür brauche da habe, war es mir klar, du fängst jetzt mit dem großen Wrecker, bzw. Towtruck an und was für mich auch schon lange klar war, es wird kein normaler schnöder Cando!
Nun also zu den Grundbausätzen, die ich für den Umbau benötige, da wären einmal ein noch original verpackter Cando Bausatz von Revell, den ich letztes Jahr günstig bekommen hatte. Als zweites ein weiterer Cando Bausatz, der schon mal angefangen, aber nie fertig gebaut wurde, den hatte ich vor 3 Jahren fast geschenkt bekommen. Dieser wird mir als Teilespender dienen, da ich ihn eh schon etwas gefleddert hatte, die Breitreifen sind auf meinen 359 Pete Daycab und die Randaleleuchten zieren meinen 352 Pete Wrecker, was aber genau noch benötigt wird, kommt dann, wenn es soweit ist.




Als nächstes braucht es eine Kenworth Aerodyne Kabine, auch da habe ich zwei von, eine brandneue mit allen Teilen und eine aus einem Bastelschrott Bausatz, so kann ich, falls etwas schiefgeht noch ausweichen.
An dieser Stelle aber noch mal meinen Dank, für die neue Aerodyne Kabine, die mir Sebastian (The Cabover) besorgt und kostenlos überlassen hat, danke dafür mein Freund.




Nun aber zu dem was ich hier diesmal vorhabe, denn wie beim Pete Wrecker, einfach mal so die Kabine austauschen, ist diesmal nicht, den es soll ein sixteen wheeler werden! Die Idee dazu stammt von diesem Foto was ich schon vor langer Zeit entdeckt hatte.




Ok, ich weiß das ist ein K200 und ich weiß auch das es dafür einen Konversionskit, bei A&N, gibt, aber dazu braucht man dann auch noch den Motor und alles zusammen würde teurer werden als das was ich damals für den Cando bezahlt hatte. Auch ist das ein rechts Lenker und müsste also auch umgebaut werden. Aber was mit einem K200 geht, im Original, ginge bestimmt auch mit einem K100 und so war meine Idee geboren, einen fünf achsigen K100 Towtruck zu bauen. Dazu hatte ich mir dann, in den letzten Tagen, eine Studie zusammen gestellt, damit ich es einmal vor Augen habe wie es dann später aussehen könnte. Achso ja, die Farbgebung wird auf jeden Fall nicht so werden und auch für diese Comicfigur habe ich nicht viel übrig, so gesehen steht die Farbgebung noch nicht so ganz fest, aber auffälig soll sie schon werden.




So, wer nun also Lust dazu verspürt, mich auf diesem etwas schrägem Trip zu begleiten, ist herzlich eingeladen dies zu tun. Denn eines ist klar ein kurze Reise wird es nicht, wie lange sie dauert? Keine Ahnung und ob ich damit erfolgreich bin, kann ich auch nicht sagen, denn leicht wird es nicht werden, soviel ist mir schon mal klar.
Ok, angefangen wird aber erst Morgen, denn erst einmal muss ich ein paar Teile zerlegen, bevor etwas gebaut werden kann. :D

Bis bald dann,

LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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2

Dienstag, 24. April 2018, 22:04

Hallo Bernd,

Ich bin mit dabei, und ich würde sagen.....jetzt geht los mit einem sehr großen Kenny! :ok:
Viel spaß beim bau!

Grüß Hermann. :wink:

3

Dienstag, 24. April 2018, 22:07

Moin Bernd....
Das nenn ich ma ein dicken Brummer :D ich guck dir auf jedenfall zu, auch wenn ich nix schreibe, ich bleib dran...
Gutes gelingen wünsche ich dir und hauptsache der Spass am basteln ist dabei :ok:
Schöne Grüße Alex :wink:

4

Mittwoch, 25. April 2018, 01:37

na da setz ich mich doch gleich mal dazu und genieße das spektakel :D
...und jeder noch so kleine wimpernschlag vermag den verlauf zu ändern.

Im Bau: Tiger Wiederbelebung

Beiträge: 1 691

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

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5

Mittwoch, 25. April 2018, 08:01

Servus Bernd.....
Schräger Trip?? ... na klar.... genau darum schleiche ich mich in Deine Berichte und schau Dir über die Schulter....
Bin schon gespannt.... Gutes Gelingen!!
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

6

Donnerstag, 26. April 2018, 11:52

Hallo Bernd.
Aussergewöhnliches ist das was interessanten Truckmodellbau ausmacht,abhebt von mehr oder weniger normalen Modellen.
Ich sehe Dir wie immer gerne zu und es wird bestimmt sehr interessant ! :ok:
Alles was denkbar ist lässt sich als modell umsetzen.:wink:

7

Freitag, 27. April 2018, 10:02

Servus miteinander,

Das freut mich aber sehr, das ihr, hier schon mal vorbeigeschaut habt und noch mehr das ihr beim Bau auch mit dabei seit. Danke auch für die guten Wünsche beim bauen, auch wenn ich bestimmt Spaß haben werde, so rechne ich aber doch auch mit Ärger, bzw. Verdruss. Ein Umbau lässt sich leider nicht so genau voraus planen, wie ein Selbstbau.

Aber gut, angefangen habe ich dieses mal, mit den Teilen, womit das Projekt dann auch steht oder fällt, es geht um die Verlängerung der Seitenteile, vom Kranaufbau.
Zunächst bin ich davon ausgegangen, die Teile, von meinem Teilespender zu verwenden, dazu habe ich den schon fast fertigen Aufbau, wieder zerlegt.




Wahre Wunder dazu, hat hier mein Ethylazetat bewirkt, vorsichtig etwas mit dem Pinsel an den Klebestellen entlanglaufen lassen, kurz warten, schauen wie weit es schon abgeht und das dann mit einem Zahnstocher, vor erneutem verkleben abgesichert.




Kurz gesagt, der Aufbau war im nu zerlegt. :grins:




Nun habe ich aber sehr schnell gemerkt, das ich da einen Denkfehler gemacht hatte, denn zum Verlängern brauche ich je zwei Staukastenteile, pro Seite, aber nur eines ist, für jede Seite , an den Oiginalteilen vorhanden. Also gut habe ich mir gesagt, bevor ich hier mit Stückelungen usw. anfange, baue ich das einfach mal neu. :D
Wie immer, habe ich dann die original Teile eingescannt und daraus dann die Teile entworfen.




Das was nun folgt, kennt ihr ja schon von mir, auf Etikettenpapier ausdrucken, aufkleben und die Teile ausschneiden.




Anschließend wurden die Teile, mit den Öffnungen, für die Türgriffe, zusammen geklebt, vor dem anbringen der Türplatten, wurden hier noch die Kanten gebrochen und die Ecken abgerundet.




Nachdem dann auch die Öffnungen für die Türgriffe noch etwas bearbeitet wurden, von innen glatt schleifen, die Kanten nach außen hin brechen und die Ecken abrunden, konnten die unteren Abschlussplatten angeklebt werden.




Als nächstes wurden die Klebekanten an allen Teilen, also auch an den Originalen, komplett Plan geschliffen und die Seitenteile zusammen geklebt.




Nach dem das soweit fest war, wurde von der Innenseite etwas überstehendes Material abgedremelt und die Klebenaht zusätzlich erst einmal mit GAP verschlossen.




Und hier einmal der Längenvergleich, oben die neuen langen Seitenteile, darunter die Teile in Bausatzlänge.




So Freunde, das ist nun der Stand der Dinge, nicht viel passiert, aber dafür entscheidenes, für den Weiterbau. Als nächstes werde dann die Seitenteile, von innen verschliffen und neue Anschlagstreifen, für die Bodenplatte, anbringen und wenn alles gut geht habe ich über das Wochenende den Aufbau soweit zusammen, das ich dann mit dem Fahrgestell anfangen kann, bis dahin dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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8

Freitag, 27. April 2018, 12:22

Hallo Bernd,

da werde ich Dich auch wieder begleiten auf Deinem langen Weg zum nächsten berndtypischen Charaktermodell.

Einmaligkeits-und Wiedererkennungswert 100% :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

dagmar bumper

Moderator

Beiträge: 2 672

Realname: Matze

Wohnort: Insel Fehmarn

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9

Freitag, 27. April 2018, 13:50

Howdy Bernd :wink:,

dicker, fetter Brummer. WOW, da bleib ich dabei

So long

Matze

10

Freitag, 27. April 2018, 13:56

Wow wieder ein außergewöhnlicher Truck!! Da bin ich auf jeden Fall dabei :thumbsup:

11

Freitag, 27. April 2018, 19:38

ja hola die Waldfee. Was für ein Projekt nach dem Mack jetzt so ein "riesen" Teil bin dabei. Anfang sieht :ok: :ok: aus.

12

Samstag, 28. April 2018, 06:51

Moin allerseits,

Na dann herzlich Willkommen an Bord, Ray, Matze, Philippe und Stefan, freue mich sehr das ihr auch mit dabei Seit und für genug Platz sorge ich ja gerade. :grins:
Ein langer Weg wird es auf jeden Fall werden Ray und bis Wettringen werde ich den Großen, auf keinen Fall fertig bringen... , auch ein Grund warum ich mir heute eine Auszeit nehme und einem guten Freund, bei seinem Flohmarkt verkauf helfen werde. Ob ich dann noch große Lust habe, etwas zu machen, wenn ich wieder Zuhause bin, steht auch in den Sternen. ;)
Ich denke aber das es Morgen ein paar Fortschritte, mit Bildern, zu vermelden geben könnte.

Allen schon mal ein schönes Wochenende wünsche und bis bald dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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13

Samstag, 28. April 2018, 09:30

Moin Bernd

ist schon ein extremes Gerät dein K100. Diesmal wieder nach Vorbild oder eher mal sehen wo die Reise hin geht?

14

Samstag, 28. April 2018, 16:43

Hallo Bernd!

Das wird wieder mal was grandioses von Dir. Ich setz mich auch schon mal hin und werde begeistert deinen Baubericht weiterverfolgen. Der Anfang sieht bei dir schon sehr gut aus. :ok:

Gruß :wink:
Eugen S

15

Samstag, 28. April 2018, 17:36

Hallo Bernd,

mal was ganz seltenes, was ich so als Modell noch nie gesehen habe. Ich bleibe auf jedenfall dabei :ok:

16

Samstag, 28. April 2018, 18:35

Hallo Bernd
Du schreibst das das Ethylazetat wahre Wunder bringt beim ablösen von fertigen Teile.Wo bekommt man das Ethylazetat?
War heute in ein paar Bauhäuser aber dort gibt es das nicht.
Mich interessiert es weil ich ein paar angefangene Modelle von meinem Bruder bekommen habe die noch einmal neu aufgebaut werden müssten.

Gruß Andreas

dagmar bumper

Moderator

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17

Samstag, 28. April 2018, 19:27

Howdy Modelers :wink:,

sorry Bernd für meine Voreiligkeit ;)

@ Andreas: Ethylazetat sollte man in einer Apotheke kaufen. Da ist es vielleicht etwas teurer, aber man kann sicher sein, dass man bekommt, was man bezahlt

H I E R

gibt's weiterführende, wichtige Informationen zum Thema

So long

Matze

18

Samstag, 28. April 2018, 19:49

Danke Matze für die Info. Werde Montag mal bei unsere Apotheke vorbei schauen.
gruß Andreas

19

Sonntag, 29. April 2018, 08:18

Moin zusammen,

Alles gut Matze, ich hatte Gestern zum Antworten, sowie so keine Zeit und da dieses Zeug eh sehr bedenklich ist, hätte ich das so wahrscheinlich nicht so formulieren sollen.

Aber Andreas wenn du die Hinweise von Matze beachtest ist der Umgang damit kein Problem. Ich benutze es vor allem zum Kleben, meiner Umbauten, weil sonst vieles so gar nicht möglich ist und es löst so gut wie jeden herkömmlichen Kunststoffkleber an.
Es sich in der Apotheke zu besorgen ist auf jeden Fall die beste Wahl, ich habe meines auch da gekauft, allerdings ist die kleinste Einheit, bei meiner Apotheke, 1 Liter gewesen und das ist auf den ersten Blick nicht gerade billig. Aber gemessen an der Menge die ich für ein Modell brauche, liegt es dann doch weit unter dem Preis normaler Kunststoffkleber und es muss kühl gelagert werden. Ok Andreas wenn du, oder andere, noch Fragen habt, dann nur zu.

Stefan, ein direktes Vorbild habe ich diesmal so nicht, nur das Ideenbild des K200, somit ist es eigentlich wie beim Bau des Peterbilt Wreckers, ich weiß also durchaus wo die Reise hingehen soll.

Willkommen an Bord Eugen und Jurij, schön das ihr mit dabei seit. Ja Jurij, die meisten dieser schweren Bergefahrzeuge sind auch Conventionals, aber ein Hauber mit zwei oder sogar drei Vorderachsen hat mir einfach nicht zugesagt, so das ich sehr lange nach einem Vorbild gesucht habe.

Aber gut, da das Wetter heute auch nicht besser werden soll als gestern und da habe ich mir, trotz Sonne, den Ar... abgefroren, weil ein sehr starker und kalter Wind ging, auf dem Flohmarkt, will ich dann mal sehen was heute noch so geht, beim weiter bauen, also allen noch einen schönen Sonntag undbis dann wieder,


LG Bernd
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Beiträge: 1 137

Realname: Wilfried Hoffmann

Wohnort: Braunschweig

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20

Sonntag, 29. April 2018, 11:57

Einen schönen Sonntagmorgen allerseits,

@ Bernd
Da hast du dir ja ein richtiges Monster vorgenommen.
Ich liebe solche Umbauten.
Klar werde ich das weiter beäugen. :D

@Andreas und alle, die es interessiert
Klar kann man Ethylacetat in der Apotheke kaufen, wenn es schnell gehen muss.
Was es dort kostet, weiß ich leider nicht.
Wenn aber ein paar Tage Vorlauf kein Problem sind, bestellt es besser bei Kremer Pigmente.
Auf dem Wege kann Methoxypropanol-pm (wird hier immer als Dowanol bezeichnet) fürs Entlacken gleich mitbestellt werden.

Hier der aktuele Preis für jeweils 1Liter mit Versand.



Den Preisvergleich muss nun jeder selbst machen.
Hier noch die Links zu den Produkten.

Ethylacetat

Methoxypropanol-pm

:!: BITTE BEACHTEN: :!:
Lest zuerst die Sicherheitsdatenblätter, ob ihr die Produkte wie vorgesehen lagern könnt!
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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21

Sonntag, 29. April 2018, 15:32

Hallo Bernd,

ja sag mal das ist ja mal ein richtiges Gerät, da werd ich auf alle Fälle auch platz nehmen und dir über die Schulter schauen.

Der Anfang sieht ja schon mal richtig gut aus, wie von dir gewohnt sehr sauber gebaut.

Gruß Berni
________________________________________________________________
Glücklich ist wer vergisst,was eh nicht mehr zu ändern ist.

22

Sonntag, 29. April 2018, 17:25

Hallo Bernd und Willie
Vielen dank für eure Antworten.
Wille Ich werde das Zeug da bestellen wo du sagtes.
Bernd Ich werde wie immer deinen Baubericht folgen auch wenn Ich nichts schreibe,und zum Schluss nur noch Staunen was du wieder auf die Räder gestellt hast.

gruß Andreas

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23

Montag, 30. April 2018, 22:49

Servus Bernd,

ich bin bei dem Projekt auch wieder dabei! Die zusätzlichen Staufächer sehen auch sehr gut aus! :ok:

Ich freue mich schon drauf, wenn du dich ans Fahrgestell machst! :cracy:

Ich denke auffällig sollte der Towtruck schon werden! Immerhin soll er ja auf dem Highway, wenn er gerade einen anderen Truck aus dem Graben zieht, möglichst schnell gesehen werden! Ist ja nicht immer ganz ungefährlich. :!:

Auf DMAX, ist gar nicht mal so lange her, kam mal eine Sendung von Fahrern von diesen Tow-Trucks. War sehr interessant. Die hatten, glaube ich, auch so riesige Trucks! Hast du dich davon auch inspirieren lassen?

Ich habe da noch ein bis zwei Fragen:

Was genau ist eigentlich dieses GAP? Meine Suchversuche haben leider nichts gebracht. :pc:

Dieses Ethylazetat wie muss man sich die Eigenschaften davon vorstellen? V.a. im Vergleich zu dem Revell Contacta Professional?

MfG Paul
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." (Henry Ford)
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Meine bisherigen und aktuellen Arbeiten findet Ihr HIER.

24

Dienstag, 1. Mai 2018, 08:22

Moin Paul,

Schön das du auch mit dabei bist, darüber freue ich mich sehr, ja die Sendung kenne ich und wurde auch schön öfter gezeigt. Die Idee solche Fahrzeuge zu bauen habe ich schon sehr lange, meine ersten Um- bzw. Eigenbauten waren allerdings im H0 Maßstab, Basis dafür waren die, in den 1980iger Jahren, heraus gekommenen Herpa Trucks.
Seit kurzem habe ich aber auch das Buch von Klaus Lassen, „TOW TRUCKS, Abschleppwagen in Amerika“, vom EFB-Verlag.

Das du zum GAP nichts im Netz gefunden hast wundert mich so eigentlich nicht, der Begriff ist ja hier im Forum geprägt worden und ich habe das dann auch so übernommen.
Es ist nichts anderes als Gießast, bzw. Kunststoffreste, die beim Bauen anfallen, die in Ethylazetat aufgelöst wurden. Der Vorteil zu herkömmlicher Spachtelmasse ist, das man die Konsistenz selber bestimmen kann, also dicker, oder flüssiger, wie man es gerade braucht. Ein weiterer Vorteil ist, das es nach dem aushärten eine homogene Kunststoffverbindung ist, die sich auch so wie Kunststoff bearbeiten lässt und kaum mehr brechen kann. Sein Nachteil ist, das es, im Gegensatz zum Kleben und in Abhängigkeit der Dicke, in der man es aufgebracht hat, länger braucht bis es vollkommen ausgehärtet ist.
Der Unterschied, von Ethylazetat zu herkömmlichen Kleber ist, das es keine Füllstoffe hat, sehr schnell klebt und durch seine kapillar Wirkung, unter die Teile fließt, somit braucht man weniger davon und unschöne Klebekanten gibt es auch keine. Der Nachteil ist seine gesundheitsgefährdende Wirkung und man muss für gute Belüftung beim Arbeiten sorgen, alles weitere findest du weiter oben, in Beitrag #17, von Matze.
Etwas Übung, im Umgang mit Ethylazetat, braucht man auch, ich habe da am Anfang auch erst einmal geübt, Reste zu verkleben, bevor ich mich an richtige Teile gewagt habe, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt.
Das war jetzt erst mal lang genug und ich hoffe es reicht so als Antwort, wenn nicht dann einfach weiter Fragen.


LG Bernd und allen noch einen schönen 1. Mai
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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25

Dienstag, 1. Mai 2018, 16:08

Servus zusammen,

Etwas weiter, ist es in den letzten Tagen aber auch gegangen, zwar nur langsam, aber immerhin. Als erstes wurden die Seitenteile, nun noch von innen verschliffen. Man sieht davon zwar später nichts mehr, wie auch bei allen anderen Schleifarbeiten, die jetzt noch kommen, aber ich finde es einfach besser so.




Als nächstes wurde die Lache vorne am großen Hauptteil entfernt, diese bleibt nur an der Ergänzung erhalten.




Dann wurde das Unterteil, mit den Seitenteilen verklebt und anschließend wurde gemessen wie viel da nun fehlt.




Die Maße wurden nun auf das zweite große Unterteil übertragen und die Sägelinie wurde mit Tape abgeklebt.




Das Teil wurde dann bündig mit der Front eingeklebt und der leider etwas zu breite Schnitt, zwischen den beiden Teilen wurde noch verspachtelt.




In der Zeit, wo die Spachtelmasse aushärtete, habe ich den großen abschluss Staukasten gebaut, dieser nimmt dann ja die vorderen Stützen auf. Der kleine viereckige Kasten ist die Führung für die Stützen, damit man sie seitlich ausziehen kann, nachdem die Türen geöffnet wurden.




Das ging auch ziemlich Problemlos von statten, einzig beim Einbau der Türen und Scharnierteile muss man etwas aufpassen, ich habe zuerst das obere Scharnier (1) eingebaut, dann die Tür eingesetzt und zum Schluss das untere Scharnierteil (2), leicht schräge eingesetzt und dann von unten her gerade gedrückt, siehe Pfeil und dann verklebt.






Analog dazu war dann die andere Tür dran, zum Schluss wurde noch das mittige Abschlussteil, oben, eingeklebt. Alles anderen Teile, die hier noch kommen, sind verchromt und werden nach der Lackierung eingebaut.




Danach war dann mal wieder schleifen, was das Zeug hält, angesagt, die Naht wurden nun verschliffen.




Zu guter Letzt, wurde der große Staukasten mit dem Aufbau zusammen geklebt und hier ahnt man schon, wie lang das einmal wird.




Weiter gehen wird es nun aber erst ab morgen Mittag, mir ist die Stahlfeder, von meinem Seitenschneider gebrochen, so ist der nur noch schwer zu handhaben und er schneidet auch nicht mehr Präzise.




Einen Neuen habe ich mir aber am Montag schon bestellt und dieser sollte dann Morgen im laufe des Mittags bei mir eintreffen, so zumindest die Vorankündigung.

So, zum Schluss für heute, dann aber doch schon mal eine Stellprobe, mit dem Fahrgestell vom Teilespender. Wie man sehen kann, muss das Fahrgestell, weder verkürzt noch verlängert werden, es bleibt bei der Länge vom Cando. Aber durch die andere Geometrie des Aufbaues und der anderen Kabine wirkt es einfach ganz anders.



So bleibt nur noch zu sagen, bis zum nächsten mal, wenn es dann hoffentlich mit dem Fahrgestell weiter geht,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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26

Dienstag, 1. Mai 2018, 16:13

Hallo Bernd,
das geht ja wieder flott voran.
Bringst du das Zwischenergebnis nach Wettringen mit?
Viele Grüße
Willie

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27

Dienstag, 1. Mai 2018, 23:12

Servus Bernd,

sieht gut aus! :ok:

Ich hab mich bei der Stellprobe gefragt, warum das Fahrgestell von der Länge her so passt wie es ist. Aber der Cando-Wrecker hat ja eine Haube und den Sleeper dran.

Aber den Rahmen musst du doch bestimmt trotzdem umbauen, oder? Ich denke da an die Radabstände und v.a. die zweite Vorderachse!

Ich bin gespannt wie´s weiter geht!

MfG Paul
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28

Mittwoch, 2. Mai 2018, 08:17

Moin zusammen,

Flott ist das nicht gerade, Willie, vier Tage zwischen den zwei Berichten, in der Zeit habe ich früher einen ganzen Laster zusammen geschustert. :lol: Ob ich das zwischen Ergebnis mit nach Wettringen nehme, weiß ich noch nicht, es kommt darauf an, wie weit ich dann bin und ob es auch transportabel ist. Also da verspreche ich mal gar nichts. :nixweis:

Danke dir Paul, für dein Lob, meine Idee, war es ja gerade, den Rahmen, bzw. das Fahrgestell so zu lassen wie es ist und so einfach mal den Aufbau zu verändern. Die hinteren Radabstände, gibt ja der Aufbau vor und so kann es auch am Rahmen so bleiben.
Allerdings werden einige Anbauteile, verlegt werden müssen, wie z.B. die Drucklufttanks, das würde mit der zweiten Vorderachse kollidieren. Auch außenliegende sichtbare Kraftstofftanks wird es nicht geben, hier wird es so sein wie bei meinem Ideenbild, der auch keine sichtbaren Tanks hat, also nicht so wie auf meiner Zeichnung.
Ein bisschen Kopfzerbrechen, macht mir noch die Geometrie, des Lenkgestänges, wegen seiner Führung, hier wird es wohl die meisten Änderungen geben. Aber alles zu seiner Zeit, das lasse ich mal ganz ruhig auf mich zukommen.


LG Bernd
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29

Mittwoch, 2. Mai 2018, 11:19

:kaffee: Moin Bernd.

Hm,der Rahmen von dem Wrecker ist ja sehr lang weil der für einen Hauber mit Schlafhütte konzipiert ist,von daher sollte das mehr oder weniger passen da die Cabover-Hütte ungefähr so lang ist wie Haube,Kabine und eben schlafbude ;) .
Hinten bleibt ja eh alles so wie der Kit konzipiert wurde.Interessant wird es die 2e Frontachse drunter zu bauen.Die Achsgeometrie beziehungsweise Verbindung der Lenkung ist etwas kompliziert aber auch keine Rocketscience :D .
Kommst Du nach Wettringen?
Vielleicht erscheine ich dort,mal schauen...ob dann nur zum gucken und :party: :prost: oder mit plastikklimbim :lol: weiss ich noch nicht.
Alles was denkbar ist lässt sich als modell umsetzen.:wink:

30

Donnerstag, 3. Mai 2018, 09:42

Servus zusammen,

Moin Werner, Wettringen ist nun doch fest eingeplant, bei mir und ich hoffe das nichts mehr dazwischen kommt.
Das mit der Hütte ist aber so, nicht ganz richtig... die Aerodyne Hütte ist deutlich kürzer, als Hundehütte, Kabine und Haube vom Cando, sonst hätte ich den Aufbau ja nicht verlängert. :grins:




Etwas weiter geht es nun aber auch wieder, nachdem mein neuer Seitenschneider,gestern eingetroffen ist...




… habe ich mit dem Fahrgestell begonnen. Zuerst der kleine Rahmen, der hinten eingebaut wird, hier gab es dann auch schon die ersten Schleifarbeiten, damit es passt und nicht so gruselig aussieht.




Die kleine Querstrebe, am Ende, soll man entfernen, das habe ich nachdem Zusammenbau der beiden Teile gemacht.




Das Teil wurde dann zuerst verbaut, so das der Rahmen auch eine vernünftige Ausrichtung bekommt. Das heißt, hier habe ich penibel darauf geachtet das alles im Winkel und gerade ist.




Nun waren die Querträger an der Reihe, soweit es nötig war wurden diese zusammen gebaut, aber jeder einzelne musst nachgearbeitet werden, damit es passgenau eingebaut werden konnte. Ein bisschen hat mich das an einen AMT-Rahmen erinnert, da ist so etwas ja Standard. ;( hier nur ein Teil als Beispiel.




So habe ich mich dann, nach und nach, von hinten nach vorne durchgearbeitet und aufgepasst, damit alles gerade wird.




Als nächstes ist nun der Abschluss, mit den Federn und dem Motorträger, vorne, an der Reihe und auch die erste Achse soll soweit fertig gestellt werden. Die zweite muss erst noch entlackt und zerlegt werden, da ich hier mit Backofenreiniger, keine Chance hatte, habe ich gestern noch Dowanol PM bestellt und hoffe das es die Tage noch kommt.
Das ist nun der Stand der Dinge und bis zum nächsten mal dann wieder,


LG Bernd
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Verwendete Tags

Bergefahrzeug, K100, Kenworth, Revell, Wrecker

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