Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

dagmar bumper

Moderator

  • »dagmar bumper« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 672

Realname: Matze

Wohnort: Insel Fehmarn

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 12. April 2018, 16:44

1954 Chevrolet Panel von Revell in 1:25

Howdy Modelers :wink: ,

[i][b]dieser, fast schon antik zu nennende, Revellbausatz trägt als Copyright 1987. Ziemlich genauso lange hat er wahrscheinlich in seiner Schachtel ganz unten zugebracht. Zuträglich war das sicher nicht, ist die Karosserie doch arg verzogen. Da der Kunststoff relativ spröde ist, habe ich mich kaum getraut, da was zu verbiegen und zu richten.

Der Unterboden und das Fahrgestell sind nur sporadisch ausgebildet. Über den Motor kann ich nichts sagen, den hab ich gar nicht erst gebaut. Die Zierleisten habe ich entfernt, da sie nur sehr schwach ausgeprägt waren und habe sie durch eigene Zierleisten ersetzt.

Sämtliche verchromte Teile habe ich entchromt und mit Molotow Liquid Chrome per Airbrush neu verchromt. Die Scheibeneinsätze haben nach der Nacharbeit der Rahmen nicht mehr gepasst und mussten aus Klarsichtmaterial neu gemacht werden. Dabei war die Windschutzscheibe das größte Problem. Weil die Karosserie verzogen war, war das Einsetzen der neuen Scheibe eine Herausforderung. Wäre der Verzug der Karo und die weitere Fahrzeugsymetrie noch schlechter gewesen, wäre er in der Tonne gelandet.

Bei der Heckscheibe und den Blinker vorne habe ich etwas neues ausprobiert. Ich habe versucht Milchglas nachzubilden. Dazu habe ich dieTrennfolie aus einer Packung Käsescheiben verwendet. Die wurde natürlich vorher mit Isopropanol gereinigt.

Insgesamt bin ich froh, dass er fertig und halbwegs ansehnlich ist. Viel Spaß beim Gucken:

[/b][/i]


























So long

Matze

2

Donnerstag, 12. April 2018, 17:14

Seltenes aber schönes Gefährt.
Das grün steht ihm ausgezeichnet.
Mopar or no car!

Beiträge: 2 014

Realname: Henrik

Wohnort: Laichingen, auf der Alb

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 12. April 2018, 17:26

Hi Matze

Sehr schön, die Farbe, das Chrom...einfach top.
Sieht verdammt gut aus.... :ok:

Gruß Henrik

4

Donnerstag, 12. April 2018, 20:04

Sauber gebaut!
Die knallige Farbe hat was - darauf wäre ich nie gekommen. Und die wirkt nur gut in Verbindung mit den Weisswandreifen.
:ok:
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: mehrere Duesenberg, Mercedes 540K, Cadillac Eldorado Caddy Racer, Rolls Royce Phantom II 1:16, Bugatti Royale-Umbau, diverse 1:32-Modelle usw ........ :wink:

5

Donnerstag, 12. April 2018, 20:56

Hallo Matze

Die Farbe ist der Knaller :ok: . Sauber gebaut. Nach all den von dir beschriebenen Problemen ist das Ergebnis doch sehr ansehnlich.Die verchromten Stossstangen sehen realistisch aus.

Gruss

Peter

6

Freitag, 13. April 2018, 14:12

Hallo Matze,

den Bausatz hatte ich auch mal und war nach dem öffnen ähnlich entgeistert wie Du, deshalb hab ich ihn auch nie gebaut. Ich hab lediglich die Front dazu benutzt, um aus einem `53er Bel Air einen `54er zu machen.

Trotz der Mängel hast Du aber noch ein sehr schönes Modell draus gezaubert. Schade, dass kein Motor drin ist, ansonsten toll gemacht!

Gruss, der Olli
Alle meine Modelle gibts hier: Koellefornia Kustoms

Customs are rolling works of art, and their builders are the artists
Alan Mayes

Beiträge: 45

Realname: Oliver Löbert

Wohnort: Ansbach

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 15. April 2018, 09:46

Hallo! Sehr sauber gebautes Modell wenn man sich Basis betrachtet. Die Kits von Revell aus dieser Zeit hatten alle schlechten Chrom. Hatte auch schon ein paar und musste den Chrom kpl neu beschichten lassen. Du hast diesmal Molotow mit Airbrush verwendet. Was ist deine Erfahrung gegenüber Alclad? Im neuen Scale Auto Magazin wird ja das Zeug als Durchbruch im Modellbau gepriesen. Ich habe mir auch schon das Nachfüllpack geholt und im Tauchverfahren Radkappen und Spiegel gemacht. Der Effekt ist verblüffend. Man kann keinen Unterschied zu gutem Bausatzchrom erkennen. Ich finde auch die Handhabung klasse da die aufwändigen Schritte vorher wie bei Alclad nicht notwendig sind. Airbrush muss ich noch ausprobieren. Ganz abriebfest ist das Zeug ja danach nicht wie Alclad auch. Versiegelst du danach mit Klarlack und wenn, was für einen nimmst du damit der Glanz erhalten bleibt?
Gruss
Oli

dagmar bumper

Moderator

  • »dagmar bumper« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 672

Realname: Matze

Wohnort: Insel Fehmarn

  • Nachricht senden

8

Sonntag, 15. April 2018, 11:35

Howdy Modelers :wink: ,

zuerst möchte ich mich für eure netten Kommentare bedanken.

Molotow Liquid Chrome hat den entscheidenden Vorteil, direkt zu decken und den Effekt nicht erst durch schwarze Grundierung entstehen zu lassen. Ich habe beim Verarbeiten mit der Airbrush festgestellt, dass das Ergebnis "besser" wird, wenn der Druck möglichst gering und die Farbmenge hoch gewählt wird. Dabei besteht aber die Gefahr des Zuschwemmens von Details. Auch wird kein richtig spiegelnder Effekt erreicht. Das fand ich ein wenig schade.

Die Möglichkeit des Eintauchens hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, danke Oliver für diese Anregung. Das dieses Verfahren eine spiegelnde Fläche ergibt, kann ich mir schon deshalb vorstellen, weil da keine Pressluft, wie bei der Airbrush, das Liquid Chrome auf dem Weg zum Material leicht antrocknet. Bei nächster Gelegenheit werde ich das mal testen.

Zur Abriebfestigkeit: wenn es gut getrocknet ist ( ca. 48 h ), kann man Teile anfassen und ankleben, ohne Spuren zu hinterlassen oder das Chrome an- bzw. abzureiben. Wie bei allen lackierten Teilen generell, benutze ich für die weitere Verarbeitung ( Montage ) immer puderfreie Einmalhandschuhe. Würde man es drauf anlegen und stark genug reiben, würde es sich bestimmt auch auf das Chrome negativ auswirken, genau , wie auf Lack.

So long

Matze

edit: habe den Text kopiert und mal > > > H I E R < < < eingefügt. Da kann man auch weiter fachsimpeln ;)

9

Sonntag, 15. April 2018, 17:58

Hallo

Schicker Wagen.
Ich mag das schlichte Heck des Fahrzeugs.
Die Farbe passt hervorragend und der Chrom gefällt mir.
Muß das Molotov-Zeugs doch auch mal probieren.

Gruß Michael

10

Donnerstag, 26. April 2018, 22:28

Servus Matze! :wink:

Schön is' er geworden. Hast ihm eine, für die '50er, mutige Farbe gegeben. Gefällt mir!
Mich beeindruckt das herunter gekurbelte Heckfenster! :ok:


Gruß, Ernst :prost:
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

dagmar bumper

Moderator

  • »dagmar bumper« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 672

Realname: Matze

Wohnort: Insel Fehmarn

  • Nachricht senden

11

Freitag, 27. April 2018, 10:58

Howdy Modelers :wink:,

vielen Dank euch beiden.

@ Ernst: erstmal freue ich mich sehr, mal wieder was von Dir zu lesen. Du weißt schon, dass das mal Deiner war? Ich dachte, das wird so ein Zwischendurchprojekt, aber weit gefehlt.

Bei der Heckscheibe hab ich mal was neues ausprobiert. Ich wollte sowas wie Milchglas darstellen. Dazu hab ich die Trennfolie aus einer Packung Käsescheiben genommen und einfach hinter die Heckscheibe geklebt

So long

Matze

12

Samstag, 28. April 2018, 10:25

Du weißt schon, dass das mal Deiner war?
Ja, aber bei mir würde er sicher noch jahrelang herum liegen... ;)

Ahso, Käsescheibentrennfolie! Du hast Einfälle! :thumbsup:
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

Ähnliche Themen

Verwendete Tags

1:25, Chevrolet, Revell

Werbung