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31

Donnerstag, 8. März 2018, 11:31

"Etwas" weiter nördlich, also genauer in Grönland usw. wo die Eskimos oder Inuits lebten, sind diese ja auch mit Kajaks oder Umiaks auf's Meer raus zum Jagen. Ich halte es für durchaus richtig, dass man damals mit kleinsten Booten auf's Meer ist.

Grüße,

Dany

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32

Donnerstag, 8. März 2018, 15:47

Ich glaube, dass ich mir die Teile, wie von Euch beschrieben, selbst baue. Columbus hat in seinem Tagebuch von Kanus gesprochen, die bis zu 40 menschen aufnehmen konnten. Ich denke auch, dass die Fischer zumindest Boote hatten.

Jetzt will ich mich aber erst mal dem Kastell auf der Santa Maria widmen. Wenn ich da ein Stückchen weiter bin, gibt es auch wieder Bilder. Freue mich jetzt erstmal auf das Mondfeld-Buch "Die Schiffe des Christofero Columbus", das ich für elf Euro in der Bucht entdeckt habe und ersteigern konnte. Gibt es da eigentlich Gründe, weswegen das Buch im Antiquariat bis zu 140 Euro kostet?

Blöderweise habe ich mir 3,5 mm-Jungfern besorgt, die aber rund sind. Wogegen die bei Columbus wohl aber dreieckig waren. Die habe ich nur nirgendwo gefunden. Schleift Ihr euch die zurecht?
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33

Donnerstag, 8. März 2018, 16:00

Schau mal hier http://www.krickshop.de/Produkte/Zubehoe…dNr=60902&p=172
Sind zwar 5 mm aber immerhin.
Schönen Gruß, Steffen

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34

Dienstag, 13. März 2018, 20:14

Schau mal hier http://www.krickshop.de/Produkte/Zubehoe…dNr=60902&p=172
Sind zwar 5 mm aber immerhin.
Moin Steffen, danke Dir für den Tipp. Mittlerweile hat Krick auch kleinere, dreieckige Jungfern von Shipyard im Angebot. Da warte ich jetzt mal drauf. :ahoi:

LG Ralf
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35

Mittwoch, 14. März 2018, 11:43

Hallo Ralf,

von Shipyard, hmm, ich glaube die sind zum selbst zusammenbauen aus Karton.
Ich war damit nicht zufrieden, aber vielleicht bekommst Du sie ja gut hin, oder sie sind mittlerweile aus Holz :nixweis: .
Halt uns auf dem Laufenden!
Schönen Gruß, Steffen

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36

Mittwoch, 14. März 2018, 18:51

Sind bestellt, ich hab jetzt auch gesehen, dass die aus Karton sind, schaun wir mal. Ich werde berichten.

Solange bastel ich noch an meinem Kastelldeck rum.

LG Ralf
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37

Donnerstag, 15. März 2018, 01:06

wenn du sie nach dem Zusammenbau von den Seiten /Schnittkanten allseitig und vorsichtig mit Sekundenkleber tränkst saugen sie sich regelrecht voll.
Nach dem guten Durchtrocknen sind sie knallhart und mindestens so stabil wie Holz ...

das ist ein ähnlicher Effekt wie wenn dir Tropfen vom Sekundenkleber auf ein Papier fallen und davon aufgesaugt werden ...
kann man auch nutzen um aus Papier sehr feine stabile Wandungen herzustellen ... bzw auf Stoff/Kleidung ... nur daß es da meistens eher unerwünscht ist.

Kann passieren, daß die Löcher nochmals mit feinem Bohrer nachzubohren sind ... aber das passiert bei Holz und Kunststoff auch.
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Markus

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38

Samstag, 17. März 2018, 21:18

Kastell-Deck

So stell ich mir das Kastell-Deck der Santa Maria vor, nachdem ich die "Schiffe des Christofero Columbus" von Mondfeld gelesen habe. Wird natürlich noch geschliffen und gestrichen und Geländer etc. kommen auch noch dran. Auch wenn das nicht unbedingt perfekt ist, glaube ich, dass mir das gefällt. Wie findet Ihr es?

Der Aufseher bekommt schon mal Besuch...



Das neue Deck aus Evergreen und Spachtelmasse






Und vorne schnitz ich noch einen Löwenkopf, oder ist das ein Wolfskopf, den Mondfeld da gezeichnet hat?


Freu mich auf Morgen, dann geht es weiter.

:tanz:
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39

Sonntag, 18. März 2018, 21:03

Kastell fertig

Und das ist es jetzt. Ich finde, es sieht gut aus, passt irgendwie zum Schiff und zu den Beschreibungen und Ansichten Mondfelds.

Was meint Ihr dazu? Geht das so?







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40

Montag, 19. März 2018, 09:07

Mir gefällt es gut, vor allem die Farbgebung hast du gut hinbekommen.
:ok:
Schönen Gruß, Steffen

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41

Montag, 19. März 2018, 09:08

Also ich finde es gelungen :thumbsup: Sieht toll aus. :respekt:

Gruß, Dirk. :ok:

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42

Montag, 19. März 2018, 11:37

Danke Euch. Hier und da werde ich noch ein wenig nacharbeiten, aber ich denke auch, dass das schon mal ok ist.

Was die dreieckigen Jungfern von Shipyard angeht - ich habe sie geklebt, mit Sekundenkleber getränkt, zu bohren versucht und bin bislang viermal gescheitert. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Vor allem brauche ich dünneres Takelgarn.



Ach, und @Dirk, ich verfolge mit Begeisterung Deine Baustelle der französischen Galeere. Das mit der Feuerstelle werde ich auf der Santa Maria zeitlich ein wenig verschieben. Ich warte mal bis zum Angrillen, bei uns im Garten, da gibt es sicherlich wieder anschauliche Farbvorlagen. Ob die damals schon Dutch Oven hatten? :lol:

@Steffen: Wegen der Pigmente habe ich Dir ne Nachricht geschickt.
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43

Dienstag, 27. März 2018, 16:09

Dreieckige Papp-Jungfern

Ich bin ein wenig verzweifelt. Habe wie schon geschrieben die dreieckigen Papp-Jungfern zum Zusammenbauen von Shipyard gekauft. So weit so gut. der Hinweis, die Dinger später mit Sekundenkleber zu befeuchten, erschließt sich und war auch kein Problem. Geklebt habe ich die drei Teile pro Jungfer einmal mit normalem Papierkleber, dann direkt mit Sekundenkleber.

Die Löcher nachzubohren ist nun unmöglich, weil das die Bauteile wieder löst. Ein Loch bohren geht auch nicht, weil dann die Pappe zerbröselt. Ich brauche aber Löcher, weil dort schließlich das Takelgarn durchgeführt werden muss.

Habt Ihr da Erfahrungen? Oder Tipps? Als letzte Lösung nehme ich die runden Holzjungfern, die ich bei Krick bestellt habe, die aber eigentlich für die Cutty Sark sein sollten, und begehe historischen Frevel. Wird das hier geduldet? :nixweis:
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44

Dienstag, 27. März 2018, 17:50

also hier ist diese Methode als funktionierend beschrieben und auch gezeigt worden
Plastik: Nau San Gabriel von Revell 1:100
frag da doch mal nachwelchen zusätzlichen Trick man eventuell braucht
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Markus

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45

Dienstag, 27. März 2018, 18:33

Mahlzeit!

Ich denke mir, das es wichtig ist, einen extrem dünnflüssigen Sekundenkleber zu verwenden, der die Pappe vollständig durchtränkt. Bekommt man z.B. bei jedem größeren Modellbauversand, zu vernünftigen Preisen.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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46

Dienstag, 27. März 2018, 21:00

Markus, danke für den Link, hab's mir angeschaut und muss mal überlegen. Ich baue die Santa Mria nach ihrer Ankunft. Könnte schon etwas verratzt sein (Ausrede).
Habe jetzt mal eine Holzjungfer eingebaut, selbst auf die Gefahr, dass die zu groß ist.
Was meint Ihr?

Und Jochen, ich habe dünnen Sekundenkleber benutzt, werde es aber auch noch mal probieren.

Unten liegt eine Kette, wie bei Mondfeld beschrieben und in Markus Link zu sehen. Wird vielleicht noch schwarz gestrichen.



Und so sieht die Jungfer aus.

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47

Mittwoch, 28. März 2018, 08:42

Scheint zu passen .. aber ob dem wirklich so ist weißt du erst wenn sie in Serie nebeneinander stehen und sich nicht berühren ... wird voraussichtlich sehr knapp werden
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Markus

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48

Donnerstag, 5. April 2018, 09:45

Kurzer Wasserstandsbericht. Die 3mm Holzjungfer passte nicht. Showrodder hatte es ja schon angedeutet. Aber über Ostern war Geduld möglich, da wir das Haus voll Besuch hatten und die Schiffsbauer in meiner Werft Eier suchen waren.
Der Tipp, die Papp-Jungfern mit Sekundenkleber zu tränken funktioniert. Hatte wohl beim ersten Mal zu wenig genommen. Eine Seite ist jetzt dran und die Bilder folgen.
LG Ralf
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49

Donnerstag, 5. April 2018, 10:41

Moin Ralf,
schade ... um wieviele Millimeter gehts denn ?

Ich denke in diesem Moment an eine Alternative die darauf beruht, daß es ja keine originalen Pläne gibt und deshalb eine Vielzahl Santa Maria Varianten auf dem Markt sind die zudem noch verschiedene technische Ausführungen haben ... so wie zum Beispiel dein Vorderkastell.

Das betrifft aber auch die Anordnung und Anzahl der Wanten ... da gibts auch deutlich längere Rüsten zu sehen.
Manche sogar noch länger mit Pardunen auf der gleichen Rüste ... manche mit und manche ohne Webleinen.

Einfach mal eine wilde Auswahl:
http://freeshipplans.com/wp-content/uplo…santa-maria.png
https://78.media.tumblr.com/4e889ce64c5a…27um1tnuifl.png
http://www.woodmodelboatbuilder.com/inde…&products_id=44
http://photobucket.com/gallery/user/mode…2Nzk1NQ==/?ref=

Wenn durch Deine 3mm Jungfern ein Engpaß von insgesamt 6mm entsteht, dann wäre es durchaus machbar eine nach hinten um 10mm längere Rüste zu verwenden.
Wobei die Länge nur ein Beispiel darstellt.

Ich schlage das nur deshalb vor weil das Modell das von der Größe her hergibt und vom Bausatz die Rüste sowieso als extra Teil anzusetzen ist.
Den Wanten-Lochabstand in der neuen Rüste so zu erweitern, daß das mit den Jungfern paßt ... macht vermutlich 1 bis 1,5mm aus ... aber vorher mit Fäden zum Mastkorb ausprobieren !

Schön, daß es mit den Papp-Jungfern jetzt auch klappt ... umso besser ... kannst Du ja nach Wunsch mit obigen Alternativen kombinieren
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Markus

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50

Donnerstag, 5. April 2018, 10:57

Wer weiß, die 3mm Jungfern brauche ich vielleicht mal für was anderes...

Markus, ich habe das Rüstbrett ohnehin selbst gebaut, daran meine ganz eigenen Püttingeisen mit Ketten vertüddelt und da hängen jetzt vier auf halber Masthöhe ausgerichtete Jungfern und vier auf Mastkorbhöhe - sicherlich noch etwas schlampig, aber es sind immerhin meine ersten, die ich selbst geknüpft habe.

Nach alledem, was ich bei Mondfeld gesehen habe, glaube ich, dass so sicher hätte sein können. Der hat in dem Buch "Die Schiffe des Christofero Columbus" Blöcke statt der Jungfern eingezeichnet.

Außerdem finde ich Pläne am Ende des Buches auch ansonsten spannend. Ich glaube, ich bau jetzt auch noch einen Knecht am Großmast und Kreuzklampen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass das stehende Gut für Fock und Besan am Geländer befestigt waren.

Kommt Zeit kommt Rat, zusammen mit Euren direkten Tipps und vor allem den Links innerhalb des Forums, wird diese "Nebenbeschäftigung, um Streß abbauen zu können" zu einer echten Dauer-Entspannungsübung mit Langzeitwirkung.

Hier nun die Bilder der Backbordseite.







und so sind die Wanten am Mast angebunden. Webeleinen gibt es nicht, dafür ist ja die Strickleiter da. Und Wurste sind zwei angeknüpft, weil eine einzige wohl die Leinenführung gestört hätte.

Ist das ok so?

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51

Donnerstag, 5. April 2018, 11:14

Hallo Ralf, die Verwendung von "Püttingblöcken" ist neu für mich . Deshalb mal eine Frage zur Funktionsweise: eine Talje mit einem zweiten Block hat Mondfeld nicht vorgesehen? Die Holenden hast du wahrscheinlich um die Wanten geschlungen? Auf jeden Fall eine interessante Variante. Beste Grüße Klaus

52

Donnerstag, 5. April 2018, 12:30

Das sehe ich auch so ... zu zweit sie immer sind ... der Meister und sein ...

Jungfern ... eine oben oben und eine unten .. (wie der Lord von Sandwich zu sagen pflegte )
zusammen ergeben sie die Funktion eines Flaschenzuges um mit mäßiger Kraftanstrengung eine große Seilspannung (gleich einem zu hebenden Gewicht) erzeugen zu können





Beim Aufbau immer beidseitig um einen schiefen Mast von vorne herein zu vermeiden ... später bekommst du das nie mehr gerade ...
ansonsten sind die Details überzeugend
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53

Donnerstag, 5. April 2018, 13:13

OK; ich seh, was bei den Jungfern falsch ist. Ich habe beim obersten Loch direkt nach oben das Wantentau "umschlungen", statt nochmal nach unten zu führen. Steuerbordseite wird daher besser werden.

Beim Aufbau immer beidseitig um einen schiefen Mast von vorne herein zu vermeiden
...Markus, stimmt, bei mir steht er aber noch gerade. Beim nächsten Mast werde ich auf jeden Fall Deinen Rat befolgen, ich denke, das ist dann auch einfacher mit der Wantenspannung, oder?

eine Talje mit einem zweiten Block hat Mondfeld nicht vorgesehen? Die Holenden hast du wahrscheinlich um die Wanten geschlungen?
... Klaus, ich hab es mal versucht, so zu zeichnen, wie es bei Mondfeld gezeichnet ist (wegen der Urheberrechte...)




Eine Kette unter dem Rüstbrett hält einen Block und der ist mit einem zweiten Block verbunden, an dem dann die Wanten beginnen. Holenden - sind das die Strippen zwischen Rüstbrett und Jungfer? Dann habe ich die losen Enden um die Wanten gebunden. Muss jetzt nur noch den glänzenden Kleber wieder matt bekommen. Was ist eine Talje? Sorry, ich bin noch kein Profi, daher muss ich immer mal wieder blöd fragen.

LG Ralf
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54

Donnerstag, 5. April 2018, 17:09

Ich glaube du bringst da zwei miteinander verwandte Techniken durcheinander

Jungfern, die zum wenig bewegten "Stehenden Gut" gehören, das sind die mit den 3 Löchern.
Das sind auch diejenigen die mit Kette oder Eisenband an den Rüsten dran hängen. An diesen hängen die Wanten.

Ihre Funktion ist zwar einem Flaschenzug durch die Tauführung durch die Löcher nicht unähnlich aber wird dennoch nur zur Fixierung benötigt.
Wenn diese fixiert bzw gespannt sind dann bleiben sie erst mal weitgehend unbeweglich ... deswegen gehören sie zum stehenden Gut

Siehe die oben von mir verlinkten Bilder und das folgende:


Blöcke gehören normalerweise zum "Beweglichen Gut" ... deshalb laufen da die Taue statt durch ein einfaches Loch über Rollen damit sich alles leicht bewegen läßt ...
wird für alles benötigt was häufig bewegt werden muß.

Sie sind, sobald zwei (oer mehr) miteinander verwendet werden, im Grunde einem Flaschenzug sehr verwandt ... jedenfall durch ihre Beweglichkeit noch deutlich mehr als die Jungfern.
Sagen wir es mal anders ... eine der klassischen Anwendungsarten ist der Flaschenzug um Lasten zu heben.

An ihnen werden die Wanten also nicht befestigt.
Sie dienen normalerweise dazu um bewegliche Teile wie Rahen oder Segel zu bewegen, Lasten zu Heben, Seile/Taue umzulenken uvm.

und ja, auch sie können mit eisernen Befestigungen an einer Seite befestigt sein ... zum Beispiel am Deck

Es gibt sehr, sehr viele verschiedene Ausführungen ... hier nur wenige Beispiele
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55

Donnerstag, 5. April 2018, 17:11

Sorry, kann altersbedingt nicht mehr so gut sehen... Oder liegt es an der geringen Auflösung deiner Bilder? Ich habe gedacht, dass auf den Rüstbrettern Ringe sind und keine Blöcke, oder... :nixweis: An diesen Ringen wären die unteren Blöcke anzubringen.
Eine Talje ist ein Schiffs-Flaschenzug.

56

Donnerstag, 5. April 2018, 18:28

Vielleicht gehts so von unten nach oben betrachtet:



Unterhalb des Rüstbrett ist ein Element, oft Püttingeisen genannt.
Das konnte aber auch eine Kette, ein Tau oder auch mehrere kettenartig verbundene Eisen sein.
Das war am unteren Ende fest in der Bordwand verankert. Es diente dazu den Zug der Wanten nach oben gegenzuhalten.

Dann das Rüstbrett, das eigentlich nur die Aufgabe hat die Wanten von der Bordwand und Reling fernzuhalten ... damit da nichts scheuert.
( Statisch wirkt dort der Druck des Bretts senkrecht auf die Bordwand ... stabilisiert sich also selbst )
Dieses Brett hat Löcher durch die die Püttingeisen durchgeführt werden.

Darüber kommt die Rüstjungfer. ( kein Block wenn es um die Wanten geht ! ) Das ist kein Block !
Für die Befestigung der Rüstjungfer am Püttingeisen gibt es verschiedene technische Lösungen.
Teils als fester Ring der schon Bestandteil der Püttingeisen ist ... teils mit einem extra Ring ... und noch ein paar mehr

Darüber die obere Jungfer mit ihrer Einbindung in die Want

Beide Jungfern werden durch das Taljereep miteinander verbunden
Das Taljereep hat eine Seilanordnung die einem Flaschenzug ähnlich ist.
So kann man mit mäßigem Kraftaufwand eine hohe Zugspannung erreichen und die Wanten bekommen ordentlich Spannung.
Diese wird dann fixiert

Bitte beachte, daß es sich bei den Beispielen nur um einige der möglichen Ausführungen handelt, die immer dem gleichen Prinzip folgen.
Es gab zum Beispiel für bestimmte historische Epochen recht typische Ausführungen ... wie zum Beispiel die dreieckigen Jungefern.
Danach solltest Du extra schauen oder fragen.

PS:
Es gibt auch ähnliche Anordnungen wie mit den Püttingeisen und Eisenringen um auch Blöcke zu befestigen.
Diese haben aber nichts mit den Wanten zu tun

Hier zum Schluß ein schönes Beispiel für die Befestigung von Wanten durch die Jungfern auf der LINKEN Seite ...
und die Befestigung von Blöcken mit laufendem Gut auf der RECHTEN Seite



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57

Dienstag, 10. April 2018, 19:36

Sorry für die Pause...

... aber mein Job erfordert immer wieder Baupausen. Am Samstag wegen Münsters Amokfahrer, und ab Montag der allgemeine Wahnsinn am Bodensee. Ce la vie...



Die Geschichte mit den Jungfern und deren Anordnung habe ich verstanden. Trotzdem schreibt Mondfeld in dem Columbus-Schiffe-Buch, dass zum Spannen von Wanten, die früher auch ohne Webleinen standen, auch mal Blöcke genutzt wurden. Ich kopiere mal eine Abbildung dazu aus seinem Buch. Trotzdem gefällt mir Eure Version besser, sodass ich die jetzt durchgängig so bauen werde (siehe Besanmast - heißt der so?)





Ansonsten habe ich am Wochenende mal die Lust ausgelebt, einen Kran für das Beiboot zu bauen - nach historischen Vorbildern und mit vier Holzbalken auf Deck fixiert. Meine Santa Maria befindet sich kurz nach der Ankunft vor dem Ufer liegend.







Und das ist der Großstag, auch nach Mondfeld und anderen Takelage-Ideen aus diesem Forum oder der hier angepriesenen Literatur gestrickt. Ostern hat mir zudem die beiden McKay-Bücher zur Bounty und zur Victory, sowie die Bücher von Petersson und Ulffers zur Takelage beschert. Danke für die Tipps, ich weiß grad nicht, wer die hier wo gegeben hat, aber Ihr wart irgendwie alle beteiligt.



Ich spare jetzt mal als nächstes für die Zusatzausstattung von Dafi für die Victory. Bis dahin wird ja auch noch eine Menge Zeit ins Land gehen.


Bis bald und liebe Grüße
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Donnerstag, 19. April 2018, 20:47

Kolderstock und Spierendach

Ich hab mal gebastelt. Mondfeld erwähnt bei der Santa Maria ein Spierendach, das es schon allein wegen des Klimas gegeben haben soll. Das befand sich auf dem Halbdeck über dem Kolderstock, an dem der Steuermann das Ruder bediente. Das habe ich nach den Abbildungen und Beschreibungen von Mondfeld mal versucht, nachzubauen. Den Kolderstock sieht man jetzt nur schlecht, aber er ist da und befindet sich hinter den Grätings auf dem Halbdeck.
Das Segeltuch für den Schatten ist in diesem Fall aufgerollt.

Ich würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.




Fertig geworden ist auch der Bootskran mit Bedienung und die Wanten an den restlichen Masten, die mit Jungfern getakelt sind.




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59

Freitag, 20. April 2018, 11:27

Durch das schräg von vorn kommende Licht und die Schattenbildung wirkt das Ganze sehr natürlich. Da kann man sich Senor Kolumbus in der Hängematte vorstellen...

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60

Montag, 23. April 2018, 21:22

Wie macht Ihr das eigentlich...

... mit den gerefften Segeln. Ich würde gerne die drei Columbusschiffe am Strand oder irgendwie nach der Ankunft in der Karibik darstellen. Da haben sie sicherlich gereffte Segel.

Ich würde jetzt dem Gefühl nach die Segel an die Rahen nähen, alle Leinen anbringen und dann über die Blöcke und die Takelage an der Rah hochziehen. Reicht das? Hat jemand dazu vielleicht einen guten Tipp?

Oder gibt es Leinen, die bei gerefften Segeln nicht vorhanden sein dürfen?

Wurden bei den Naos die Segel erst gerefft oder wurden die Rahen heruntergelassen? Was meint Ihr, wie Rahen und Segel während einer längeren Aufenthaltsphase in der Neuen Welt (also son paar Tage) ausgesehen haben?

Freue mich auf Antworten - Liebe Grüße
Ralf
:nixweis:
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Im Bau: Cutty Sark, Santa Maria, Nina, Pinta
Gebaut und segellos am Kai: CSS Alabama
Gebaut und unter Segel: English Man o' War
Gebaut und auf Grund gelaufen: USS Constitution, Santa Maria, Nina, Pinta, Spanische Galeone
In Vorplanung: Bounty, HMS Victory
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Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann - Francis Picabia

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