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Donnerstag, 18. Januar 2018, 21:38

Methode zur Wassergestaltung für kleinere Maßstäbe ;)

Hallo an Alle :wink:


ich möchte Euch gern meine Methode zur Wassergestaltung für kleinere Maßstäbe
(hier am Beispiel: 1:200, Hermann Marwede, Revell) veranschaulichen. Viel Vergnügen... :ok:



Man muss sich erst mal überlegen, wie groß das Diorama/ die Base werden soll. Auch das Wellenbild ist interessant. (Windrichtung)
Dann habe ich eine Styroporplatte zugeschnitten und mehrere Hauptwellen
mit Hilfe eines kleinen Gasbrenners (Baumarkt) geformt. Geht prima... :D (Aber Vorsicht: Dämpfe nicht einatmen!!!)




Dann kam Fimo Air Basic (Hobby/Künstlerbedarf/Online) zum Einsatz, eine an der Luft trocknende Knete.
Kann mit wenig Wasser glatt gestrichen werden.
Die Rumpfform wird abgebildet und die Wellenbewegungen, die das Schiff macht, mit Fimo modelliert.




Passprobe mit Modell



Jetzt mit Holzleim bestreichen zum
stabilisieren. Gut durchtrocknen lassen!




Balsaholz-leisten zuschneiden/sägen für Dioramen – Umrandung...



...und diese verkleben.



Nun kommt wieder Fimo Air Basic und die Kanten werden sozusagen verspachtelt.
Hab ich mit den Fingern gemacht, geht einfach am besten. ;)




Nachdem jetzt alles gut getrocknet ist, geht es weiter.
Wir rühren ein sehr dünnes Holzleim – Wassergemisch mit ein paar Spritzern Fit/Spüli an.
Gut verrühren! Das Spüli dient dem Abbau der Oberflächenspannung, somit entstehen keine Risse oder so.
Tempotaschentücher oder Kosmetiktücher in die einzelnen Lagen zerlegen und dann mit Hilfe
der angerührten Brühe und einem Pinsel Schicht für Schicht auf-modellieren.
Dabei an die Windrichtung denken, die bei der Gestaltung der Wellenrichtung eine wichtige Rolle spielt!
(Originalbilder, ...muss ja auch bisschen Dynamik rein :ahoi: )




Das aufgewirbelte Wasser Achtern habe ich dicker modelliert.
Dabei einfach die Tuchlagen zerreißen und mit der Leim-brühe aufpinseln.
Durch das Zerreißen entstehen unregelmäßige Kanten, die besser mit dem Rest verschmelzen.




Wenn alles Fertig ist und es gefällt, dann richtig durchtrocknen lassen!
Man kann auch später noch Veränderungen machen, kein Problem. :pfeif:




Jetzt kommt endlich Farbe ins Spiel.
Ich habe Acrylfarben aus dem Baumarkt benutzt.
Farbe des Wassers am besten durch Originalfotos bestimmen.




Dann von dunkel nach hell arbeiten. (Wellentäler dunkler, Wellenkämme heller)
Die Farbtöne auch untereinander mischen, um so schöne Übergänge zu zaubern.
...einfach ausprobieren, macht richtig Spaß... :D
Ach ja, man kann auch jetzt schon eine Klarlackschicht (Revell Acrylfarbe klar glänzend) drüber brushen/sprayen,
das sieht dann schon richtig nach Wasser aus. 8)




Jetzt kommt das Weiß, um das mit
Sauerstoff angereicherte Wasser darzustellen.




Immer wieder mal Probe, wie es
aussieht und wirkt. :rolleyes:




Die „Wellenausläufer“ mit
Weiß trocken-malen/bürsten...




...solange bis es gefällt.
Danach das gesamte Kunstwerk mit ein paar Schichten Klarlack glänzend versiegeln und wieder schön trocknen lassen.
(habe Revell Acrylfarbe benutzt und die Airbrush)




Nun muss noch eine schöne Gischt her.
Dafür Viskose-Watte in kleine Stücke zupfen und mit Alleskleber befestigen.
Sieht dann erst mal komisch aus, macht aber nix. :cracy:




Nachdem alles getrocknet ist,
jetzt mit Pinzette und feinem Pinsel die Watte zurecht zupfen und ziehen, bis es stimmig ist.




Nun noch alles mit Haarspray fixieren und...



...et voilà... :thumbsup:
Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen Bastler eine kleine Hilfe geben.
Wünsche Euch viel Spaß beim nachmachen...


Beste Grüße David :wink: :hand: :)

Beiträge: 571

Realname: Oliver

Wohnort: Münsterland/ Havixbeck

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2

Freitag, 19. Januar 2018, 06:32

KLASSE, sehr gute Anleitung und ein sehr gutes Ergebniss :hand:
"Wenn es blutet, können wir es töten." :!!

3

Freitag, 19. Januar 2018, 11:53

Hallo Oliver, vielen Dank Dir.
Hab ich gern gemacht :ok:

Beste Grüße David

4

Freitag, 19. Januar 2018, 14:02

GROSSE kLASSE :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

5

Freitag, 19. Januar 2018, 23:50

Moin David

Klasse Anleitung :respekt: :thumbsup:

LG Heiko

6

Samstag, 20. Januar 2018, 17:30

Hallo an Euch und Danke für die positive Rückmeldung, freue mich. :ok:

Auch deshalb, weil man mit dieser Methode viel machen kann, baue ich so gerne Schiffchen in den kleineren Maßstäben.
Und ich finde, man kann dadurch das eigentliche Modell cool in Szene setzen. :thumbsup:

Beste Grüße David

Beiträge: 664

Realname: Norman

Wohnort: Dresden. Kommt aus NRW

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7

Sonntag, 28. Oktober 2018, 16:15

...erst jetzt gesehen. Saubere Arbeit... :respekt:
Klagt nicht, Kämpft!

8

Sonntag, 28. Oktober 2018, 21:42

:ok: :ok: :ok: :lol: :thumbsup: :wink:
Gruß David

10

Montag, 29. Oktober 2018, 14:11

super coole Methode. Danke für den Tipp

LG Manuel

11

Dienstag, 30. Oktober 2018, 22:27

Hallo Leute :wink:

Na klar doch, dafür ist das Forum doch da. :ok:


Beste Grüße David ;)

12

Dienstag, 30. Oktober 2018, 23:57

Hallo David,
die Vorgehensweise ist von dir gut beschrieben. Ich habe auch so meine Erfahrung mir der Darstellung von Wasser, zwar ruhigeres Wasser im Hafen, aber ein paar Wogen gibts auch dort und aus diesem Grund finde ich deine Idee
mit den zerrissenen dünnen Papiertücher super. Besonders das ablaufende Wasser auf den Wellen ist gut sichtbar.
Mit deiner Methode hätte ich weniger mit Gips modellieren müssen.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

LG Bert

13

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 14:48

Hallo Bert, Danke für Dein positives Feedback. :ok:

Da sag ich nur...auf zum nächsten Projekt mit Wasserdarstellung... :thumbsup:


Beste Grüße David :wink:


P.S. Dein Flugboot sieht aber auch klasse aus. :smilie:

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