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  • »Golfkilo« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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1

Mittwoch, 17. Januar 2018, 21:02

Tsesarevich von Trumpeter, 1:350

Mahlzeit allerseits!


Quelle: Wikipedia

Die Tsesarevich (oder der Tsesarevich, russische Schiffe sind männlich) war ein sogenanntes Einheitslinienschiff, 1899 auf Kiel gelegt und 1903 in Dienst gestellt.Der Name bedeutet Kronprinz, kleiner Zar, und kommt in verschiedenen Schreibweisen vor, ich halte mich da an den Bausatz. Einheitslinienschiff deshalb, weil etwa 10 Jahre lang, bis zum Erscheinen der Dreadnought 1906, Linienschiffe auf der ganzen Welt praktisch gleich gebaut wurden, Verdrängung um 12000 Tonnen, Geschwindigkeit 18 Knoten, Hauptbewaffnung 4 Rohre etwa 30cm, Sekundärbewaffnung 12-14 Rohre 15cm, zahlreiche leichte Geschütze und Torpedorohre. Russland war im allgemeinen Wettrüsten ins Hintertreffen geraten, es fehlte an Werftkapazität und Fachwissen, und weil neuerdings auch Japan ein ernst zu nehmender Gegner war, ließ man viele Schiffe im Ausland bauen, in den USA, in Deutschland und auch in Frankreich.
Tsesarevich wurde in Frankreich gebaut, als Prototyp für die dann in Russland gebauten 5 Schiffe der Borodino-Klasse, die unter Experten als die schlechteste Schlachtschiffklasse der Welt gilt.
Der damaligen Mode im französischen Schiffbau folgend, hatte der Rumpf einen birnenförmigen Querschnitt, der das Schussfeld für die Mittelartillerie verbesserte, aber die Rollstabilität verschlechterte. Zusammen mit starker Topplastigkeit und einem wasserdichten Längsschott, das eingedrungenes Wasser auf einer Seite hielt, führte das zu einer fatalen Neigung zum kentern. Die Japaner haben 3 Borodinos versenkt, alle sind gekentert, kaum Überlebende.
Tsesarevich hatte da mehr Glück, wurde zwar 1904 erheblich beschädigt, konnte sich aber in die deutsche Kolonie Tsingtau (oder Qiundao) in China retten, wo sie, bis zum Ende des Krieges interniert, provisorisch repariert wurde, um dann in die Ostsee zurückzukehren, wo sie blieb. Im ersten Weltkrieg war sie kaum aktiv und wurde nach der Oktoberrevolution von den Bolschewiki übernommen, die sie in Graschdanin (Bürger) umbenannten, aber weiter keine Verwendung dafür hatten und sie verkommen ließen. 1924 wurde die Hulk dann in Deutschland verschrottet.

Das Modell

Ich hatte auch mit der Mikasa von Hasegawa geliebäugelt, wollte aber nicht schon wieder einen Japaner bauen, so ist es dann ein Schiff geworden, das immerhin mal gegen die Mikasa gekämpft hat. Trumpeter bietet Bausätze in verschiedenen Bauzuständen an, ich habe den letzten von 1917. Das bedeutet vor allem eine von 16 auf 4 Rohre verkleinerte 75mm-Batterie, so das die Plattformen in den Masten und der doppelstöckige offene Aufbau achtern entfallen.
Der Bausatz enthält von Hause aus gute Ätzteile, die mir völlig reichen. Ein Holzdeck von Artwox und ein Rohrsatz von Master kommen dazu. Wird nicht ganz so eine filigrane Superdetailorgie wie die Mikuma, aber der Bausatz macht einen ganz ordentlichen Eindruck.



Holzdeck, die Kanten sind teilweise nicht so sauber, wie ich das von diesem Hersteller gewohnt bin. Kann ein Laser verkatert sein?



Rohrsatz, sogar die kleinsten (37mm) haben offene Mündungen (nicht ganz masstäblich, mehr als ein Zehntel mm...)



Trumpeter hat sich das getrennte Unterwasserschiff abgewöhnt, da ich ja Vollrumpf baue, freut mich das, mit Grausen denke ich an die Repulse...



Trotz aufwändiger Verpackung ein kleiner Nasenstüber, ausserdem ist eine Spiere gebrochen. Nicht schlimm..



Bin immer froh, wenn das geschafft ist.



Vor dem Zusammensetzen müssen noch einige Teile von innen eingeklebt werden. Die kleinen rechteckigen Einsätze sind Lukendeckel über regelrechten vierflügeligen Fenstern, allerdings waren diese eigentlich trapezförmig, unten breiter als oben. Ist mir aber zu aufwändig, den Fehler zu beheben.



Schraubenwellen und Schlingerkiele sind schön gestaltet und passgenau.



Über das verrutschte Torpedorohr kommt noch ein Deckel.



Hier ebenso.



Die Stücke Schanzkleid waren wohl abnehmbar, auf manchen Fotos sind sie nicht zu sehen.



Erstaunlich, wie schnell so etwas Gestalt annimmt, wenn man einfach nur Teile zusammenklebt..



Deckshäuser sind einteilig gegossen, hier schon mit kleinen Anbauteilen. Wirklich gut gemacht.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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Realname: Franz Holzhauser

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2

Mittwoch, 17. Januar 2018, 21:13

Und schon wieder ein interessanter Bausatz in Deinen
Händen, da bin ich natürlich gerne dabei...
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





3

Donnerstag, 18. Januar 2018, 22:32

Hey, ein Einheitslinienschiff. Toll!
Bin dabei.

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty

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Realname: Gustav Stefan

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5

Samstag, 20. Januar 2018, 07:59

Servus Jochen
Das Projekt spricht mich an ... und wir Alle wissen, das Du daraus ein Schmuckstück zaubern wirst!
Also viele viele Fotos... ich freue mich darauf :ok:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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6

Samstag, 20. Januar 2018, 08:18

Mahlzeit die Herrschaften!

Freut mich, daß das Projekt interessiert, ich finde diese alten Zossen, denen man ihre Herkunft vom Segelschiff noch ansehen kann, auch faszinierend.
Besonders herausfordernd wird da die üppige Takelage, wie üblich habe ich da auch zu wenig Referenzen, aber immerhin gibt es überhaupt brauchbare Fotos (wäre noch ein Argument für die Mikasa, die ist im Original erhalten.., allerdings ist mir Japan zu weit weg).

Frische Fotos in Vorbereitung...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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Realname: Harald

Wohnort: Herne (Wanne-Eickel)

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7

Samstag, 20. Januar 2018, 08:55

Sehr interessant, wie schon geschrieben. Diese fast barocken Formen der pre-Dreadnoughts sind hier im Forum selten. Und ich freu mich schon auf die gewohnt tollen Fotos.

Mit bestem Gruß

Harald

8

Samstag, 20. Januar 2018, 09:40

Grüße von der "Spee"
Wir haben Aufstellung genommen und schauen begeistert zu!
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

9

Samstag, 20. Januar 2018, 10:46

Junge Junge, du legst ein Tempo vor :ok:
Während meiner Abwesenheit hast du nicht nur die Mikuma komplett gebaut, nein, du bist auch schon beim nächsten Schiff voll dabei :thumbsup:
ich schaue ab jetzt wieder sehr gespannt zu. Übrigens sehr interessant, dass Deutschland mal Kolonien in China hatte, war mir noch nicht bekannt 8|

Beste Grüße,
Robin

10

Samstag, 20. Januar 2018, 11:13

Der Panzerbauer ist auch mit dabei :D Ein schönes Schiff hast Du Dir da ausgesucht, wie lang ist das denn überhaupt?

Glückwunsch auch noch zur Fertigstellung der Mikuma, die sieht einfach nur klasse aus :ok: Respekt für Deine Fummelarbeiten mit den Ätzteilen :ok:
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

Im Bau: Jagdtiger
Im Bau: AMT 1/25 74er VW Scirocco LS
Fertig: Dragon: SU 76i in 1:35

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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11

Samstag, 20. Januar 2018, 12:30

Mahlzeit!

Harald, als barock hatte ich das noch nicht betrachtet, trifft die Sache aber ganz gut.
Ray, wenn die wohlmeinende Abnahmekomission von der Spee dabei ist, kann ja nichts mehr schief gehen.
Robin, diese Kolonie, eigentlich ein Pachtgebiet, war auch nur eine Episode, ein Flottenstützpunkt, um den in kurzer Zeit eine Musterkleinstadt entstanden ist, mit Krankenhaus, Friedhof und Brauerei. Die Brauerei ist heute noch in Betrieb und in ganz China berühmt..
Marc, das Modell wird 34cm lang, nach der schlanken, eleganten Mikuma (fast gleiche Verdrängung, doppelte Länge) nun das genaue Gegenteil...
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-Otto von Bismarck

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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12

Samstag, 20. Januar 2018, 14:16

Tsesarevich - Zwischenstand

Mahlzeit allerseits!

Die Farbgebung wird nicht besonders originell: Unterwasserschiff in Rostschutzrot, bei den Russen gab es auch Dunkelgrün, schwarzer Wasserpass, Holzdecks, nun ja, Holz, ansonsten ein helles Blaugrau über alles, auch Stahldecks, nur Schornsteine und Beiboote in etwas dunklerem Grau. Deshalb werde ich vieles vor dem lackieren zusammenbauen.



Mal probeweise zusammengesteckt, etwas Anpassung und Spachtel ist nötig. Nirgendwo dramatisch, aber überall genug, um Lack wieder zu zerstören. Bin da allerdings auch verwöhnt, nach Bauten von Dragon und Tamiya..



Brückenbereich ist sehr verschachtelt.



Unter die Brücke kommt eine große Winsch, liebevoll gestaltet..



..obwohl nachher kaum zu sehen.



Und ein paar Winden auf Deck, alles Bausatzteile, Lob an den Koch!



Warum muss ich hier an Uhrwerke denken?

Meine Airbrushreinigungsfaulheit nötigt mich zu einer verqueren Baureihenfolge, jetzt wäre der Rumpf soweit zur Lackierung, im selben Rot kommen aber auch die Unterseiten der Dampfbarkassen, die ich aber, aus abklebetaktischen Gründen, erst oben grau machen werde, im selben Grau wie die Schornsteine usw,usw...



Barkassenrümpfe sind schön gemacht, nur die klotzigen Ruderblätter habe ich verschlankt.



Hier kann man schon von Beischiffen reden, zumal sie auch schwer bewaffnet waren, Kanonen, MGs und sogar Torpedos.



Dazu kommen 10 Ruderboote von schlichter Machart. Riemen sind keine dabei, für die auf Deck gelagerten Boote waren sie möglicherweise auch woanders gestaut, aber in den beiden Bereitschaftsbooten werden sie schon parat gelegen haben. Werde also die Restekiste fleddern..



Und schon mal Ankerketten angebracht, ist aus dem Bausatz, aber selber brüniert.

Ja, und dann hat mein Airbrushkompressor mich in letzter Zeit mit sehr kränklichen Geräuschen genervt, bin also, während der Orkan "Friederike" tobte, losgezogen und habe eine Sturmkonserve besorgt.



Brauche den nicht nur für Airbrush, dafür wäre er ein vielfacher Overkill, aber finde das sehr angenehm, daß, wenn der Kessel einmal vollgepumpt ist, die Luft für einige Minuten reicht.
Der Kleine heißt übrigens R2D2..
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-Otto von Bismarck

13

Samstag, 20. Januar 2018, 16:57

Hallo Jochen!

Ein sehr interessantes Schiff hast du dir da ausgesucht - Da gucke ich dir gerne beim Bau zu :)

Hab auch noch einen Borodino-Bausatz hier auf Lager mit Zubehörteilen... Den hab ich allerdings angeschafft, bevor ich mich für Fischereischiffe zu interessieren begann ^^ Naja, eines Tages kommt er vielleicht trotzdem auf den Tisch!

Fröhliches Weiterbasteln!

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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14

Samstag, 20. Januar 2018, 21:47

Mahlzeit Alex!

Borodino von Zvezda? Hartes Stück Arbeit, hab sie auch liegen, aber noch keine Ätzteile. Irgendwann...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

15

Sonntag, 21. Januar 2018, 10:49

Moin Jochen (alias Rasputin), auch Herr des Thronfolgers genannt. :smilie: ;)

Der Bausatz schaut allerliebst aus. Die Schiffe des frühen französischen Panzerschiffbaus sind einfach zum :love:
Freu mich aus der Ferne deine Fortschritte begleiten zu können.
Retired

16

Sonntag, 21. Januar 2018, 18:48

Nabend Jochen!

Zitat

Borodino von Zvezda? Hartes Stück Arbeit, hab sie auch liegen, aber noch keine Ätzteile. Irgendwann...
Ja genau, die! :) Irgendwann bin ich mal für einen Euro oder so an dieses Buch gekommen. Ich fand's sehr spannend und dann kam unweigerlich die Idee, eines der Schiffe auch mal zu bauen. Aber irgendwie hab ich den Zeitpunkt dafür damals wohl verpasst ;)

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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17

Dienstag, 23. Januar 2018, 12:54

Tsesarevich - Zwischenstand

Mahlzeit allerseits!

Ich bin keineswegs der Herr des Thronfolgers, höchstens der Herr der Schornsteinringe:

Immer noch meiner kruden Baureihenfolge folgend, habe ich erstmal die Schornsteinhälften zusammengeklebt.



Kommen je 2 schmale rote Ringe drum, also erstmal rot gemacht und die Ringe abgeklebt. Habe hier für teuer Geld im Fachhandel gekauftes 1mm-Abklebeband, dessen tatsächliche Breite aber von 0,7 bis 1,3 mm schwankt.
Also Tamiya-Tape in Streifen geschnitten..

Dann die im selben Grau zu lackierenden Beischiffe zusammengesetzt.



Lüfter, Suchscheinwerfer und Schornsteine vorsichtig aufgebohrt, wer meint, dafür müsse man einen an der Waffel haben, hat Recht...



47mm-Kanone. Bei so winzigen Rohren habe ich mir angewöhnt, nicht, wie vorgesehen, in den Rohrstumpf von hier 0,7mm stirnseitig ein 0,4mm Loch zu bohren, geht, aber geht nicht gut, sondern den 0,4mm Haltestift abzuschneiden und das Rohr stumpf aufzukleben. Ist nicht grad stabil, aber sieht besser aus.



Maxim-Mg auf Dreibein, die Proportionen sind erstaunlich gut wiedergegeben. 2 für die Boote, 4 kommen auf das Schiff, der Bausatz enthält 12. Gut so, 6 zum üben!



Soweit fertig gebaut, nach dem lackieren kriegen sie noch geätzte Propeller.



Keine Ahnung, wofür diese Tonnen auf der Plattform sind. Die Reling hat diesmal keine eingeätzten Biegerillen, was die Anpassung erschwert, dafür ist das Material aber ziemlich weich und federt kaum zurück, was die Sache wiederum erleichtert.



In diesem Stadium habe ich dann diverse 0,3mm-Löcher in den oberen Ring gebohrt, in die später die Abspannseile eingesetzt werden.

Und dann bin ich daran gescheitert, die Unterteile der Beiboote sauber abzukleben, habe sie letztlich mit dem Pinsel freihändig rot gemacht---der ganze Reihenfolgengehirnschmalz fehlinvestiert :abhau:



Blick ins Schatzkästlein. Die merkwürdige Sichelform der Propellerblätter stimmt so!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

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Realname: Franz Holzhauser

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18

Dienstag, 23. Januar 2018, 13:23

Deine Bauberichte sind nicht nur spannend und
lehrreich, Nein, sie sind auch äußerst amüsant...
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





Beiträge: 155

Realname: Michael

Wohnort: Meerbusch

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19

Dienstag, 23. Januar 2018, 14:21

Uii der BB ist irgendwie an mir vorbei geschwommen, da setzte ich mich dazu ^^
Die Rumpfform gefällt mir ^^

20

Dienstag, 23. Januar 2018, 20:15

Dieser Detailreichtum ist einfach der Wahnsinn. :respekt:
Aus Hackepeter wird Kacke später!

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Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Österreich

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21

Dienstag, 23. Januar 2018, 20:31

Servus, Herr der 350er
Schöne Fortschritte ... :ok:
Machst etwas mit den regelmäßigen Schweißnähten am Rumpf? Wäre auch das richtige Modell sich mal beim Abwettern zu versuchen... ;)
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

22

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:58

Oh, neues aus Mikronesien, fast übersehen. Schöner Pott, Jochen. :prost:
Gruß, Olaf

Im Bau Zerstörer Mölders 1:100 scratch
Fertig: Hachette U96 1:48, Academy Graf Spee 1:350, VIIc 1:350

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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23

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:59

Tsesarevich - Zwischenstand

Mahlzeit allerseits!

Gustav, die Blechstöße sind zwar erhaben statt versenkt, aber nicht so ausgeprägt wie bei Deinem U-Boot, etwa 0,2mm breit und hoch und auch nicht überall gleich, weiter oben auf dem Schraubenwellenbild gut zu sehen. Ich werde sie so lassen, bin ja froh, daß sie überhaupt da sind und befürchte außerdem, andere schöne Details zu verwüsten, wenn ich sie entferne und neu graviere.
Abwettern, och nööö, kann ich mich einfach nicht zu durchringen...
1917 sah das Schiff auch wirklich gepflegt aus, was sich mit der Übernahme durch die Sowjets allerdings sehr schnell änderte. Ich denke, bis dahin hat man die Besatzung mit putzen auf Trab gehalten, damit sie nicht auf dumme (revolutionäre) Gedanken kam. War ja bei der kaiserlichen Hochseeflotte genauso.

Murmeln..



..können als Biegehilfe wertvolle Dienste leisten, für die letzte Feinheit war es dann ein antiker Polsternagel.



Und wo ich schon mal Schwarz in der Pistole hatte..



Schön gemacht, die Deckstützen am gepanzerten Kommandostand, schöner noch wäre ein Hinweis gewesen, daß die Schenkel verschieden lang sind. 0,2mm sind so wenig, daß es nicht direkt auffällt, aber so viel, daß das ganze nachher unegal aussieht. War aber vielleicht gar keine Absicht, die Teile haben alle etwas Versatz.



Die Treppe blockiert eine Tür, ist aber später nicht zu sehen.



Wilde Konstruktion!



Kompasshäuschen, einteilig gegossen. Leider ist das Geländer totaler Murks, weil die Pfosten nicht zu den Ecken passen.

Habe ein ganz gutes Foto davon, wo man sehen kann, wie es richtig ist und auch, wo die Treppe hinkommt, die Trumpeter vergessen hat...
Das was ist also klar, nur das wie...so ein Geländer in der Winzigkeit (2,5mm hoch) scratch , hmm, öh, also, eh,... :idee:

Elastikfaden!

Die Position der Stützen mit einer Nadel angepiekst und 0,3mm (mein kleinster Bohrer) gebohrt..



..und Stücke 0,3mm Stahldraht, dünn aber stabil, eingesetzt. Vorher ablängen ging nicht, weil die Löcher unterschiedlich tief..



..nachher ablängen (Klotz als Anhalt) ging aber auch nicht, weil zu stabil, flog immer weg. Ausserdem, ob mit Seitenschneider oder Dremel, das Ende war immer unsauber.



Plan B war gezogener Gussast, das ging dann besser als erwartet. Ist noch etwas windschief, durchaus vorbildgetreu, aber sicher auch Übungssache. Masstäblicher als jede noch so filigran geätzte Reling, aber das ganze Schiff so machen, würde die Bauzeit wohl verdreifachen...bin ich dafür bescheuert genug?



Anfassen bei Strafe verboten!!!

An der Rahnock aufhängen geht noch nicht..



.. aber kielholen ist schon möglich!
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-Otto von Bismarck

24

Donnerstag, 25. Januar 2018, 20:18

Tolle Geländerlösung!
Und sauberer umgesetzt als das originale Ätzteil :respekt: :respekt: :respekt:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 3 084

Realname: Franz Holzhauser

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25

Donnerstag, 25. Januar 2018, 20:57

mein Kompliment, unfassbar wie Du das Geländer gebaut hast...
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





26

Donnerstag, 25. Januar 2018, 23:10

Das Geländer sieht absolut klasse aus! :love:

Beiträge: 1 486

Realname: Gustav Stefan

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27

Freitag, 26. Januar 2018, 07:21

Servus
...und schwuppdiwupp ..... hat er doch das Unterwasserschiff schon lackiert :ok:
Kompasshütte mit Geländer..- was soll man da noch sagen ... was nicht schon gesagt wurde.. :love: ... ich frage mich jetzt doch tatsächlich, ob du crazy genug bist das am ganzen Pott durchzuziehen... :D
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Im Bau: U-505 Revell 1:72

28

Freitag, 26. Januar 2018, 10:57

Moin,

auch ich finde deine Idee mit der Reling absolut klasse und verdammt sauber umgesetzt!! :ok:

Kannst Du mir deine Bezugsquelle für den Stahldraht verraten und auch wie flexibel der ist. Ich bin immer noch auf der Suche und hab bis jetzt nichts wirklich festes/steifes/stabiles gefunden.

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


29

Freitag, 26. Januar 2018, 11:08

Alle Achtung, die Reling kommt gut :respekt:

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30

Freitag, 26. Januar 2018, 12:05

Mahlzeit allerseits, danke für die Blumen!

Gussast ist aber einfach zu weich, die Dinger wollen nicht aufrecht stehen bleiben...
Gedanklich arbeite ich daran, doch Stahldraht zu nehmen, Löcher auf definierte Tiefe zu bohren ist ja nun ein kleineres Problem, eigentlich gar keines, ich denke über eine Vorrichtung nach, um gleichmäßig lange bzw. kurze Drahtstücke sauber abzuschneiden und dann auch wiederzufinden...

Ingo, ist lange her, daß ich den Draht gekauft habe, ich meine, er käme von Graupner, bezogen über Amazon. Ist jedenfalls mit Abstand stabiler als alles, was ich in der Dicke sonst zur Hand habe, Stahl eben, wenn auch kein richtiger Federstahl.
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-Otto von Bismarck

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