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Montag, 6. November 2017, 19:15

Peterbilt California Hauler 359 Special

Guten Abend geehrte Modellbaukollegen,

nach langer Abwesenheit und Vergang des Sommers sowie Fertigstellung diverser Projekte habe ich endlich wieder Zeit für etwas altes Neues. Es begab sich zu einer Zeit im letzten Jahrtausend, da war ich noch Besitzer eines 4-achsigen Canadian Haulers von Revell. Dieser hatte aber leider einige Umzüge nur in Einzelteilen überlebt und verschied leider in den Abgründen des Plastikmülls, Jahre bevor ich rausgefunden hatte, dass man Modelle auch restaurieren kann.
Seitdem ärgert es mich etwas und da der Wiederaufbau des Black (green-gold) Magic gut geklappt hatte spielte ich mit dem Gedanken aus einem Spendermodell und Teilen der Restekiste etwas zu kreieren.
Durch Zufall bin ich kürzlich über online Pläne folgenden Modells gestoßen:



und wie der Zufall nun will habe ich tatsächlich noch komplette Fahrgestellteile eines Peterbilts von AMT auf Lager, die fast exakt passen (dürften). Also schnell bei meinem Online Händler des Vertrauens bestellt...



und nach dem das Paket dann da war auch schnell ausgepackt und festgestellt, ja es passt.
Zusätzlich habe ich auch noch die alte Schlafkabine vom Black Magic, die genauso gekürzt wird.



Da es mir in den Fingern juckt, habe ich mir auch schon die Hälften vom Fahrgestell gekrallt und entsprechend geteilt. Zusammengeklebt werden diese heute abend mit 0,35 mm Streifen auf der Innenseite. Ich hoffe, dass das hält, beim Canadian Hauler musste man seiner Zeit auch die 3. Achse extra in den Rahmen einfügen.



Mal sehen, wie das Ergebnis nachher wird. Ich klebe erst mal ne Runde, bis morgen dann...

2

Dienstag, 7. November 2017, 07:36

Moin Alex,

Schön das du wieder mit dabei bist und ein interessantes Projekt hast du auch gleich am Start. Den alten California, auf 4 Achsen umzubauen, finde ich eine sehr interessante Idee, da bin ich auf jeden Fall dabei. :)
Das mit den 0,35 Sheetstreifen, sollte zur Verstärkung der Klebeverbindungen gut funktionieren, du solltest nur wegen den Anbringungspunkten der Querträger aufpassen, das sich da nichts ins Gehege kommt, damit du die Querträger nicht kürzen musst.

LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

3

Dienstag, 7. November 2017, 09:07

Hallo Alex!

Klingt interessant dein Projekt.....setze mich mal dazu. :wink:
Servus

Klaus

4

Dienstag, 7. November 2017, 19:51

Guten Abend geehrte Klebegemeinschaft,

tja, so wie es aussieht hat das mit den papierdünnen Klebestreifen nur teils funktioniert. Auch wenn die Querträger direkt auf die Streifen geklebt worden wären (danke Bernd, habe daran gedacht), scheint mir a) die ganze Kontruktion etwas empfindlich und b) was mir viel wichtiger ist, was ich allerdings erst nach dem Zusammenkleben festgestellt hatte, die alten Rahmenteile nicht wirklich die selben Abmessungen haben wie die neuen ?( .


Leider sieht man es wegen der geringen Fotoqualität nicht so gut, aber entweder hätte ich die Hauptteile an die alten anpassen müssen, sprich die Kanten angleichen, oder aber einen 0,35 mm sheet Streifen oben und unten über die gesamte Länge des Rahmens zur Verstärkung kleben und die eingesetzten Teile verspachteln. Was mir leider im Letzteren vielleicht einige Details verhunzt hätte.



Mal abgesehen davon dass das Ganze trotz Aluprofilen, Klebeunterstützungskonstruktion aus Klammer, Legosteinen und Holzklötzen sowie untergelegtem Stahllinial leider krumm und schief ist. :cursing:



Nein, das gefällt mir nicht wirklich. Ich glaube ich werde eher meine aus Horror vor dem Aufwand erst nicht umgesetzten Variante durchführen. Mir die Rahmenteile komplett aus 1mm Material zurechtschneiden und die Feder- und Motoraufhängungen aus den Originalteilen raussägen und dann alles zusammensetzen.

Das was mich daran gehindert hatte es gleich umzusetzen, ist der Verlust der ganzen Details an den Originalteilen, sprich die ganzen Nieten...irgendwer hier im Forum hatte schon mal so einen Rahmen selbst gebaut, auch mit Nite...
hat jemand eine Idee wie man sowas "einfach" herstellen könnte?

LG Rocky

5

Mittwoch, 8. November 2017, 07:53

Moin Alex,

Da kann man nur sagen, das ist dumm gelaufen! Allerdings gehe ich bei einer Fahrgestell Verlängerung anders vor, den Rahmen erst einmal komplett zusammen bauen, danach dann Teilen und die Verlängerungsteile einbauen, so ist es leichter das Ganze gerade auszurichten. Das ist bei dir aber schon zu spät.
Nieten und Schraubenkopfimitationen kann man kaufen, hab jetzt aber gerade keinen Link parat. Selber bauen geht aber auch, aus gezogenen Gussästen und/oder aus Rundstäben, dann an der Stelle wo eine Niete hin soll, ein entsprechend großes Loch Bohren, ein kurzes Stück einkleben und nach dem hart werden, verschleifen. Das ist aber eine aufwendige und auch zeitraubende Methode.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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6

Freitag, 10. November 2017, 14:27

Guten Nachmittag geehrte Klebegemeinschaft,

ja Bernd, da hast du recht. Ich hätte erst alles zusammen kleben sollen und dann die Rahmen zurecht sägen, das wäre besser gewesen. Allerdings hatte ich das bereits schon einmal gemacht, mit folgendem Resultat:



Bei dem Peterbild habe ich zwei Rahmen kombiniert, was auch geklappt hat, bis die schwere Kabine dann zum Schluss montiert worden ist. Da drohte der Rahmen nämlich auseinander zu brechen und ich habe aus Sicherheit das Ding für alle Zeiten auf einer Holzplatte festmachen müssen. :heul: Deswegen wollte ich diesmal den Rahmenseiten erst vernünftig zusammenfügen bevor mir da noch mal passiert. Egal wie man es macht, nie ist es richt :bang: .Tja, da das nun auch nicht funktioniert hat, habe ich wohl nur noch die Möglichkeit offen einen eigenen Rahmen zu bauen. Hat auch den Vorteil das ich die Länge sowie Anbringpunkte für Tanks und Batteriekasten etc. selbst bestimmen kann.

So, aber bevor ich mich in das Abenteuer stürze, erst mal experimentieren:



Wegen der Details habe ich mir ein wenig Gedanken gemacht und probehalber verschiedenes Material getestet. Da ich nicht den Nerv hatte und auch nicht das handliche Geschick vorweisen kann aus Gussästen immer genau 1mm Strang rauszuschmelzziehen (??? wie nennt sich diese Methode eigentlich genau???) hier einige Variationen, mit nicht ganz durchgebohrtem Loch:
1 ) Kupferdraht, leider viel zu fest um hinterher abgefeilt zu werden, es bricht wieder raus.
2 - 4) Isolationsmaterial von ISDN Kabel, welches ich auch zur Herstellung von Schläuchen etc. verwende
5) Trick aus dem Schiffsmodellbau, statt einem tiefen Loch nur so tief wie die Bohrerspitze und dann mit einem Tropfen dickflüssigem Lack füllen.

Ich habe tatsächlich erst letztere Methode genommen, aber das Resultat war für einen Perfektionisten wie mich ZU unregelmäßig, daher habe ich noch mal alles aufgebohrt und glatt geschliffen um dann die Iso Art anzuwenden.



Das Ergebnis kann sich sehen lassen und stimmt mich zufrieden. Oder was meint Ihr dazu?



So, ich werde mal kurz einklauen fahren und dann mich weiter um den Rahmen kümmern.

Bis später

7

Samstag, 11. November 2017, 07:41

Moin Alex,

Die Frage der Rahmenverlängerung hat sich ja nun geklärt und das was da sehen kann, die Neubau Rahmenteile, sieht gut aus.
Die Nieten kommen auch gut rüber, nur die Löchern, in der Mitte, stören noch. Rundstäbe wären auch eine Möglichkeit gewesen, dieses Vollmaterial bekommt man ja schon für wenig Geld, in den gängigsten Größen.
Aber gut ich bleibe mal gespannt mit dran, bei dir.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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8

Donnerstag, 16. November 2017, 20:03

Moin Allerseits,

während meiner Online-Abwesenheit der letzten Tage war ich fleißig und habe den Rahmen teilweise zusammengesetzt. Allerdings lief nicht alles wie geplant. Ich hatte ursprünglich vor, nicht den gesamten Rahmen neu zu bauen, sondern nur die beiden Hauptteile und die unten abgebildeten Querträger wieder zu verwenden.



Leider war ich 1. doch etwas zu genau als ich die Profile zugeschnitten habe und 2. habe ich nicht richtig bei den Originalen hingesehen. Diese hatten nämlich wo die Querträger sitzen sollten oben sowie unten Aussparungen. Wäre auch nicht so schlimm gewesen, also Rechteckfeile rausgeholt und losgelegt die Kanten abzufeilen. Um dann festzustellen, daß ich dann hätte zu viel abtragen müssen um diese passend zu machen. Nun denn, da ich sowieso schon in Fahrt war habe ich eben die Querträger auch noch selbst hergestellt.



Wärend das Ganze Geklebe im Keller ausgedünstet hat, ging ich mit der Säge an die leider angegossenen Achsaufhängungen. Die Einzelteile habe ich dann entgratet und von den Resten der Hauptprofilen mit der Rechteckfeile befreit. Oben sind die drei Hinterachsfedern zu sehen, die schwarzen sind von dem alten Rahmen. Unten die Vorderachsaufhängungen.



Und so sieht dann das im Ganzen (in Teilen) nun aus.



Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher was den Sleeper betrifft. Auf der einen Seite sieht dieser gekürzt gar nicht mal so schlecht aus obwohl dann leider die Rückwand der Fahrerkabine mit den ganzen Nieten nicht mehr sichtbar wäre. Auf der Anderen hätte ich dann eine Schlafkabine für den noch nicht gebauten Mack R Serie. Ich baue erst mal den Rahmen komplett mit Motor fertig und sehe mir das dann noch mal im Ganzen an.

Bin gespannt auf Kommentare / Vorschläge.

Schönen Abend noch

9

Freitag, 17. November 2017, 08:03

Moin Alex,

Die Querträger auch neu zubauen, ist die bessere Wahl gewesen, Passprobleme mit den Bausatzteilen sind da eigentlich immer vorprogrammiert.
Dein Rahmenbau sieht gut aus, bin gespannt wie sich das dann mit den Federn und Achsen macht, da wirst du schauen müssen das alles gerade gerichtet und nichts verzogen ist, da solltest du schon mal die Räder parat liegen haben.
Ob mit oder ohne Sleeper, wirst du wohl selber entscheiden müssen, meine Wahl wäre wahrscheinlich ein Daycab und wenn schon eine Hundehütte dann eine in der auch Platz ist, lang genug dafür ist das Fahrgestell.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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