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Plastik: USS America

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Freitag, 29. September 2017, 14:11

USS America

Ein Schiff mit Geschichte

Eines "der" Schiffe, die Geschichte machten, war die Yacht "America" bestimmt. Und jetzt hat Revell diese Yacht neu herausgegeben. Das Modell gab es schon in meiner Jugend. Und als "USS America" (das ist der Name, unter dem es jetzt verkauft wird) hat sich da wenig verändert.

Aber... das ist trotzdem ein sehr interessantes Schiff- und hat eine spannende Geschichte.
Meine eigene... bis 2011 so wie bei allen; dann hatte ich einen extrem schweren Unfall. Seither versuchte ich immer wieder, neu in den Modellbau zu kommen- aber ich habe 2 komplexe Probleme... Eines betraf die Feinmotrik. Und da war das extrem- vom Pinseln bis... und das andere...
Sonst bin ich sehr fit, aber dieser Dreck war sehr nervig.
Aber...
Jetzt kann ich DAS wieder:

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2

Freitag, 29. September 2017, 14:58

Ein erster Blick...

Die Yacht wandelt sich...

Der Heckspiegel der Yacht "America" an sich hat viele Wandlungen durchgemacht- wie das Heck und das ganze Schiff.

Ich werde zur Geschichte sicher noch was schreiben, aber hier mal kurz.

Das Schiff war als "die" Yacht gebaut- wurde im Unabhängigkeitskrieg nach aller Wahrscheinlichkeit von den Konföderierten ("Südstaaten") als "CSS Memphis" eingesetzt,
selbstversenkt und dann von von der Union ("Nordstaaten, "Yankees") gehoben und wieder in Dienst gestellt.

Es wurde mit 3 Dahlgren- Kanonen ausgestattet und war - so die Dokumente- recht erfolgreich eingesetzt.
Es wurde für - und während der Verwendung als Kriegsschiff umgebaut.

Es gibt gute Photos, die das dokumentieren. Aber diese Umbauten fanden am Modell von Revell keine große Beachtung.

Das Rigg

entspricht in Etwa (stark vereinfacht) dieser Epoche. Der Fockmast trägt eine Spiere am Top und ein Segel über der Gaffel.
Der Bugsprit hat einen Klüverbaum und einen Stampfstock.

Die Ausstattung

Aber auf dem Deck war - laut den Photos- achtern vom Fockmast zuerst vor dem Großmast ein Capstan (hier sehr schwach),

ein großes Oberlicht und ein großes Kaminrohr direkt davor oder bbd versetzt,
und später wurde das Oberlicht wohl nach vorn erweitert.

In einer Phase trug das Schiff wohl Davids an einer - für das Schiff vielleicht etwas ungewöhnlichen Stelle.
Auf der Höhe der Pflicht kann man so etwas wahrnehmen.

Später- in Zivilzeiten- gab es da wieder Davids mit einem kleinen Boot.
Aber als Kriegsschiff- mit 12- und 24-Pfünder-(Haubitzen) brauchte das Schiff Besatzung- und Boote...

Eines der größten Schwächen bei vielen Modellen der Yacht "America" und der "USS America" betrifft...
die Bettung des Bugsprit- hier durch 2 Knechte- und das Ankergear.

Da rollt sich mir als Seemann der Magen...
Ja- da gibts Ankerketten.
Und die?
Laufen über glatte "Rollen" um die Knechte und dann wieder raus zur anderen Klüse... Wären die aus Garn, wäre das mal Seemannsgarn.

Erstens. Brauchts Klüsen für Ketten.
Zweitens. Brauchts "Rollen" ("Trommeln") für Ketten (wie der Düvell wollt Ihr die Anker hochbekommen?)
Drittens. Brauchts ein "Werk"- sei es per Kurbel ( Stührmann s"l sei gedacht)- oder eine "Schaukel" (So was wie auf der Cutty Sark).
Viertens. Brauchts "Stopper", Bremsen.
Fünftens. Brauchts Klüsen im Deck.

Und... eine Glocke. Die hing da. Achtern von der Bettung. Und drauf stand- nach Augenzeugen.... "Memphis".
Es gibt Photos von der Glocke.

Und es gibt ein Modell der YACHT America, das damals dem Kapitän einer der Rivalen geschenkt wurde-
und da sieht das Ganze GANZ anders aus,als bei Revell und so gut wie allen Modellen.
Das Modell steht in San Fransisco; falls jemand da vorbei kommt. Und es gibt -wenige und schlechte- Bilder.

Auf der "Roald Amundsen" (wo ich auch mal mit rumfuhr) gibts auch so eine Einrichtung.
Unten gibts ein Bild zeigen, damit ihr einen Eindruck habt,
wie bei so einem Schiff in der Größe so was aussehen kann, respektive was es braucht, um Ketten etc. zu bedienen.

Die Anlage entspricht -von den Trommeln bis zu den Klüsen zum Kettenkasten- etwa dem Raummaß der "USS America".
Das ist nach achtern durch den Raumbedarf des Buggeschützes definiert.


Das Kriegsschiff

Von dem zeigt Revell abgesehen von den 3 Kanonen nichts.
Die Kanonen selbst sind zwar einfach - aber doch recht präzise- dargestellt.
Und die sind an sich spannend.
Revell hat da gute Quellen verwendet.

Auf dem Deck fehlen die typischen Laufschienen- doch die konnte ich nun- nach JAHREN ! zum ersten Mal wieder mit dem Kreisschneider herstellen...
(Das war z.B. eine Bremse bei der "CSS Alabama", die ich begann...).

Und die Laufräder der der Geschütze sind mal falsch- Takel etc. fehlen.
Aber diese Geschütze sind gut dokumentiert, und da sie besonders auf Booten (Vorläufer der Landungsboote...) eingesetzt wurden,
gibts sogar Bilder von Orginalen UND sehr guten Modellen.
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3

Freitag, 29. September 2017, 15:12

"Down with the Eagle and up with the cross"

Die Parteien des Bürgerkrieges begegneten sich mit wenig Sympathie; hat sich bis heute durchgehalten... in Charlottesville gabs erst Tote (und das wegen einer Statue von General Lee, der nun noch eher positiv aus dem Südvolk herausragte- aber politische Bildung...)
Da stellt sich die Frage WIE denn das Heck der "USS America" aussah.

Der Hass gegenüber den Symbolen der "Yankees" (ein btw. auch antisemitisch besetzter Name und ein Bild... "Uncle Sam"...) war groß.
Hört Euch den "Battlecry for freedom" an- mit dem man heute noch in den Südstaaten Kinder erzieht: "Down with the Eagle-and up with the CROSS"....
Da wird der Adler der Yacht "America" wohl ... Federn gelassen haben?
Als "CSS Memphis"... mit dem "Eagle"...?
Und dann, gehoben und in Dienst gestellt als schnelles Schiff gegen Blockadebrecher- in nüchternen Tagen? Dann -als Tender? Und dann als Ausbildungsschiff?
Also ich hab mal den Adler SO herausge "kratzt"... mit meinen steifen Fingern... aber ich stell das mal in den Raum.

Bibi
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Beiträge: 2 116

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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4

Freitag, 29. September 2017, 15:36

toll hast Du den Adler hinbekommen, habe kein Handikap an
den Fingern, aber das würde mir nicht gelingen...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




5

Freitag, 29. September 2017, 15:41

Kannste mir was pumpen...

Eines DER Mankos auf vielen Modellen der "America" betrifft die Pumpe.
Nun hat schon Stührmann (s"l) danach gesucht...
Aber das ist eventuell einfach. Die kann VOR einem der Knechte gestanden haben, die den Bugsprit "halten". Und kann eine der kleinen Metallpumpen mit abnehmbaren Schwengeln gewesen sein.
Wie komme ich drauf?

Semplice. Auf der "Roald" kann man erleben, wie die Kette aus dem Kettenkasten, durch die Bremse, über das Werk und dann durch die Klüse rauscht, wenn der Anker fallen gelassen wird,
In der Regel ist der Platz dann rot vor Roststaub.
Der muss weg. Und da ist die Pumpe dort- wo eben auch das Deck recht hoch über der Wasserlinie steht, gut platziert.
Fotobeweis: Es gibt ein Bild von BOSTON ; da liegt die "USS America" mit einem anderen Schiff still und ruhig. Ein paar Leute sind an Deck. Und einer steht an den Knechten vorne und tut da was.
Wenn man das Bild sehr genau anschaut, kann man raten... in der Mitte des Schiffes, unterhalb der Reeling ist eine Unschärfe, die doch so aussehen kann wie Wasser, dass durch ein Speigatt rinnt.
(Bedenke... damals gabs LANGE Belichtungszeiten)...

http://www.navsource.org/archives/09/46/094604108.jpg

Dann wäre dort eventuell eines der gesuchten Speigatten...

Wer Bock hat, geht mal auf das Napoleon-Forum und schaut sich dort ein HERRLICHES Bild der Yacht America an.
Dort gibts diskutabel ein paar Sachen. Zum Einen sieht man da Spuren der Umbauten. Das Schiff hatte da eine FEINE Spalte im Wassergang, auf der das Wasser abrauschen konnte. Eine Klüse für die Leinen auf Höhe des Spills.
Und... ein paar sehr gut integrierte Speigatten um die Püttingseisen des Großmastes, den Maßen des des Abstandes der Hölzer, die die Reeling tragen, entsprechend.

Na, und an den Knechten der Bettung vom Bugsprit ist besagte Glocke...
und die Spuren von Gerät sind sichtbar.

Bibi
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6

Freitag, 29. September 2017, 16:48

Der Raum im Bugsprit

Ein Bild zeigt die Bettung des Bugsprits, die Ankerwinden und die Gun mit Laufschienen und schon mal modifizierten Laufrädern- und einem Ring am Ende... ja- muss ja auch mindestens WAS gehabt haben zum verzurren.

Für die Richttakel gibt es - sichtbar- gute Ansatzorte an der Bordwand.

Eine Pivot- Kanone hatte einen festen Punkt, (der mit einem Bolzen, Pivot, gesichert wurde) und um den konnte sie gedreht werden.

Nach der Art der Lafetten gab es zwei Möglichkeiten:

Man konnte die Kanone über zwei Punkte zu bewegen-vorne und hinten- um entsprechend ein anderes Feld zu bestreichen.
In der Regel waren aber dann- im notwendigen 2. Bogen wieder Punkte definiert, wo Bolzen eingesetzt und die Kanone gefeuert werden konnte.
Dieser Bolzen war immer der am Kopfende der Lafette.





Die Lafette des Buggeschützes zeigt, dass sie die zweite Möglichkeit darstelt:
Sie läßt sich nur über einen Punkt bewegen; der Pivot am Kopfende ist in einem eisernen Kegel gelagert.

Entsprechend gibt es nur eine Laufschiene, über die die Kanone bewegt werden kann.
Hier habe ich schon mal zwei Räder angefügt, bei Revell gibts nur eines unter der Lafette- und das steht noch falsch.
Hier ist das Deck unbearbeitet- und nur eine Laufschiene -die man selbst machen muss- eingebaut.
Aber das Deck für das richtige Modell ist ohne die "Revell-Gravur"; da werde ich die Planken selbst eingravieren.

Bibi
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7

Freitag, 29. September 2017, 17:19

So sieht das rohe Deck aus:




Hier habe ich mal im selben Raum auf dem Deck die Öffnungen für die Klüsen angezeichnet, durch die eigentlich die Ketten in den Kettenkasten laufen sollen.

Dazwischen sieht man den Punkt, wo der Stützkegel der Lafette befestigt wird.
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8

Freitag, 29. September 2017, 18:36

Nachdem Du schon mächtig an diversen Umbauten für den Zustand als USS America dran bist dann könntest Du noch ein paar weitere Modifikationen einbauen.
Die Infos dazu stammen aus dem Buch "The Low Black Schooner" Yacht America.

Sie war 1856 verkauft worden und der neue Eigentümer, Lord Templeton, nannte sie CAMILLA . ( Eine gewisse Zuneigung zu diesem Namen scheinen die Engländer ja zu haben. )
Templeton nutzte sie wenig und verkaufte sie 1858 an einen Schiffsbauer namens Henry Sotheby Pitcher.
Pitcher ließ sie gründlich überholen ... und jetzt kommt das interessante ... die Masten waren angefault und wurden 5-6 Fuß ( ca. 1,5-1,8m ) abgeschnitten und statt dessen höhere Topmasten draufgesetzt.

1862 wurden bei der Versenkung die Masten entfernt ... im gleichen Jahr wurde sie auch wieder gehoben ... vermutlich die gleichen Masten verwendet (?) ... denn im nachfolgenden Bild unterscheiden sich die Masten schon von den Bildern aus früheren Zeiten bzw den später gemachten Änderungen.

Von 1863 gibt es das einzige mir bekannte Photo aus diesem historischen Zeitraum ... es läßt sich auch ganz passabel vergrößern.
Man kann ganz gut die etwas anderen, fast gleich hohen Masten mit Rigging erkennen.
Auch die Kanonen und ihre Position sind ganz gut erkennbar.
http://www.navsource.org/archives/09/46/094604108.jpg
Gleichzeitig würde ich nicht allzu viel in das Photo hineininterpretieren weil so alte Photos auch ne Menge Artefakte aufgrund des Materials haben.

Deine Umbauten für die Bugkanone sehen ungeheuer überzeugend aus ! Gefällt mir sehr gut

Auch interessant das Schicksal des "Goldener Adler Emblems" am Heck.
Es wurde bei oben genannter 1858er Überholung des Rumpfes in England entfernt und endete in der Bar des Eagle Hotels, Ryde, Isle of Wight.
Erst 1912 wurde es von der Royal Yacht Squadron gekauft und dem New Yorker Yacht Club geschenkt.
Demzufolge war es auch nicht auf der CSS Memphis und auch nicht auf der USS America installiert.
Schade ist, daß nirgends so richtig zu finden ist was die America statt dessen am Heck hatte ... gar nichts ?
Und die Frage ob der Adler den Konföderierten als verhasstes Symbol gefallen hat stellte sich in Wirklichkeit niemals.

Zur Pumpe ... ist sie so weit vorne sinnvoll ?
Bei der Rumpfform und so wie sie auf allen Abbildungen immer hinten tief im Wasser liegt müßte sich doch das Wasser in etwa unter dem hinteren Oberlicht an der tiefsten Stelle gesammelt haben ...
dann wäre ungefähr dort doch der praktischste Ort für eine Pumpe ... oder liege ich da total daneben ?

Dieses Bild von 1891 läßt sich extrem vergrößern ... ist aber leider schon der Zustand nach den letzten größeren Umbauten ...
vielleicht läßt sich dennoch das eine oder andere Detail erkennen was auch schon vorher da war.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c…ner_America.jpg
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

9

Freitag, 29. September 2017, 19:09

Salü Markus!

Du hast genau DAS gute Bild gewählt....

Auf das beziehe ich mich.
Das gibt sehr viel her. Die Farbe der Reeling innen, die Leiter, das - noch kleine- Deckshaus... und wie gesagt, es KANN eine Unreinheit sein- aber es ist doch erstaunlich, dass gerade DA der Schatten ist.

Was viele vergessen: Die "America" war ein modernes Schiff- und sehr praktisch angelegt. Da kann zwar es schon sein, dass die z.B. einen Wassertank hatten. Aber der hätte dann Wasch- und Brauchwasser ( zum Kochen etc.) gebracht. Aber so was konnte auch vorne im Bereich des Kettenkasten durch eine Pumpe bedient werden. Nur eben nicht die zum Deckswaschen. Auf Handelsschiffen derzeit war das oft am Bug- die Cutty Sark z.B. hatte zwei solche Pumpen- eine bestimmt aus dem Tank (vor der vorderen Luke, achterlich vom Spill, die zweite (vielleicht Salzwasser)? , mit Waschbecken bbd an der Toilette.

Beim allgemeinen Brauchwasser - für Deckschrubben z.B. - könnte sein, dass die ein Rohr gelegt hatten- das neben dem Kielschwein ging und vorne dann hoch. Denn egal wie- dort wurde es gebraucht. Das Wasser fließt leichter vom Bug abwärts....und dort war die Stelle, wo es eben auch am dreckigsten wurde. Es war ja eben auch eine Yacht.... und eine moderne dazu (vgl. Ruderanlage).

Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick auf das Bild.
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10

Freitag, 29. September 2017, 19:36

Volle Breitseite

Die zwei großen Geschütze (Dahlgren) waren bbd und stbd an der Stirn befestigt. Diese Guns hätte man auch achtern über den Pivot drehen können. Bloß wohin? Das kann "man" durchspielen.

Real war es so, dass diese Geschütze- doppelt so schwer wie das Buggeschütz- wohl ein "Lager" hatten. D.h. eine Ort, wo sie -per 2. Pivot fest gestaut wurden. Das war in der Regel parallel zur Reeling, hier wäre dann auf der Heckseite entweder ein Loch für einen Pivot- oder sogar so ein "Lager"
Ein Vergleich mit den Pivots /Lagern, die bei den Geschützen dieser Art üblich waren, zeigt gravierende Unterschiede. Das waren in der Regel fast "Kupplungen" in die die Köpfe der Lafetten eingehängt, und dann durch Pivots gesichert wurden.

Hier zeigt sich: Revell hat den richtigen Punkt für die Seitengeschütze gefunden- und dort ist aber eine (notwendige) Klampe. Entweder war die Gun hier (wie im Modell nur über einen Pivot vorne gesichert- was kaum glaubbar ist, denn die Art der Kanonen verschoss Vorderladergranaten und wurde "Howitzer" genannt... oder es gab ein Lager vor der Klampe. Das ginge auch. Auf jeden Fall ist es unwahrscheinlich, dass dies Lager an der Bordwand angebracht war.
Vieleicht gibts da noch Ideen.


Man sieht hier auch das schwache "Deckshaus" mit der Fake-Gräting... das könnte Revell besser...

Und man sieht: Der Rauchabzug der Pantry- wie vom Modell der Yacht "America" beibehalten, kann schwerlich dort so nahe an der Schiene gestanden haben. Das Photo von Annapolis zeigt ihn eben auch an einer anderen Stelle.
BBD sieht man den Wassergang.

Die Decksteilung- hier revellisch NOCH beplankt (kommt weg) hat vielleicht einen Sinn: Das von vorne kommende Wasser kann nicht einfach bis achtern durchfließen. Aber dann muss es "wegfließen". Hier erinnere ich an die Schatten auf dem Bild von Annapolis.
Und an mögliche, kleine Klappen in der Bordwand, wie in dem von Showrodder ebenfalls benannten 2. Bild - das viel später war. Aber dort sieht man solche halbhohen Klappen. Die wiederum würden schön in die Rundung des Zustandes des Modells passen... (ich hab das schon ausprobiert)





Ich schlage mal z.B. die letzte volle Stelle an der Bordwand achterlich vom Spill vor. Wenn das Schiff krängt, ist es dort ideal.

Und eine könnte entsprechend vor dem Spill gewesen sein. Genau da ist der Wasserrschatten unterhalb der Deckskante.....
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11

Freitag, 29. September 2017, 20:02

What the heck...

Jo.

Wer nachdenkt und recherchiert, wird NIE so ein Heck finden. Drum habe ich mal den Adler komplett aus dem "Feld"-Brett rausgenommen. Vielleicht verwende ich ihn- trotz besseren Wissens? Aber macht sich auch am Ständer gut.

Die "USS America" trug wohl nur den Schriftzug und ein minimales Dekor... Nach dem "Memphis"- Zwischenspiel halte ich alles andere für unwahrscheinlich. Es gibt ein Gemälde der "America", das so ein schlichtes Heck zeigt.

Das Heck war "verformt" und hat eine starke Kante. Die habe ich hier schon mal gebrochen und den Spiegel etwas achterlicher definiert.
Verformt war es durch das Desing des Spiegels- das laut Photos eher in eine spätere Zeit passt. Es gibt EIN Photo mit einer harten Linienführung. Aber auch die war achterlicher- und etwas höher,
Real verformt ist auch der Rumpf dort; da gibt es rechte Dellen vor der Kante.



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Freitag, 29. September 2017, 20:23

the rockets red glare, the bombs bursting in air...

Die Geschütze:

A. Die 12-Pfünder Dahlgren am Bug
Die Geschütze sind gut getroffen. Aber... das Mittelrad achtern ... und naja...wenig Details... bei 1:60....
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Freitag, 29. September 2017, 20:36

B. Die zwei 24 Pfünder Dahlgren (Boat Howitzer)

- von Außen. Am hinteren Ende seht ihr EIN Laufrad. HIER kann das- abgesehen von der falschen Ausrichtung- sogar korrekt sein. Denn diese Lafette läuft direkt über das Deck- und das Rad rollt über die (zu machende) Schiene...



und von Innen:





und alle Beschläge.

Diese Schrauben waren so was wie Bremsen...



Und das kleine Teil ist der Metallzylinder. auf dem das Buggeschütz über den Pivot ruht.

Und... say; da gabs vielleicht KEINE Brooktaue! Das wird einen Ruck getan haben, wenn so ein Ding Granaten verschoss....
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Freitag, 29. September 2017, 20:45

wat mut

Das Modell ist SAGENHAFT groß; da könnte man RC einbauen oder detailverliebt die ganze Einrichtung....

Wenn das Deck sauber ist und die "Deckel" entfernt sind, sieht man gut "rein"....

Hier ist noch viel zu tun... aber der Wille...

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Freitag, 29. September 2017, 20:54

Screwed up..

Der Bug... den ziert so eine "Gevalt"von Beschlag... hier ist der schon verschlankt.... aber im Grund müsste der ersetzt werden.
Denn er hat 2 "Aufnahmen", dieser- unbearbeitet sehr fette - Beschlag hat die Öffnung für für den
eisernen Wasserstag und ein Auge für einen Schäkel für einen Taustag.


Nun... da es einen "Stampfstock/ Dolphin-striker gibt, wird da kaum ein
zweites Gut hingekommen sein. Oder habt Ihr eine Theorie?
Ein Stag war das ja wohl auch- und nicht zwei.

Und dann muss man entscheiden.
Denn die Reveller haben einen "eisernen" Wasserstag mitgeliefert.

Aber der Stag sieht auf den Photos sehr nach dem Üblichen (Tau) aus.




Aber Ihr seht.. auch da gibt dieses Fossil was optisch her. Oben sieht man noch die Betting vom Bugsprit und die Ankerwinsch. Dort in die Ecke könnte die Pumpe kommen. Oder aber auch die Waage, die die Ankerwinde antreibt... SO wie hier dargestellt, ginge da technisch gar nix.

Na, und die Planken... im Macro sind die saftig fett... das Schiff hatte real eine sehr glatte Oberfläche...

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Freitag, 29. September 2017, 21:11

1870

Zu guter Letzt:

Es gibt noch eines der alten Bilder des Schiffes-und auf der Seite von navsorce gibt es doch ganz passable Infos.

Hier ist vor dem großen Oberlicht zwischen den Masten ein Einbau (Kamin KANN dahinter sein) und eventuell noch eine Fortsetzung davor. Die Geschütze sind entfernt und vorne ist wohl ein Niedergang.

http://www.navsource.org/archives/09/46/094604105.jpg

Bonne nuit!

Zur Nacht noch ein Video... es war einer DER Shanties an Bord der "HMS" Rose... und passt so gut zur "USS America" und zun Civil War....
Schauts euch an...
https://www.youtube.com/watch?v=YvBHdw-EqLM


Bibi
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Freitag, 29. September 2017, 21:58

Noch zwei weitere Bilder im passenden Zeitraum von 1866/67 in diesem Link ... vielleicht kannst Du sie ja brauchen
http://blog.sandemanyachtcompany.co.uk/a…n-appreciation/

Und in diesem Link solltest Du mal auf die Vergrößerungsfunktion gehen ...
da kannst Du Dich hammermäßig in die Decksdetails reinzoomen ...
https://www.digitalcommonwealth.org/sear…ealth:3t946q74d
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



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Freitag, 29. September 2017, 23:26

Abgetakelt- aber SEHENSWERTEST

Lieben Dank, Markus!

Das eine kannte ich schon und habs oben kommentiert- aber der Artikel ist toll, der dabei ist.
Aber das zweite Bild kannte ich nicht.

Was dort auffällt- obwohl das Schiff da Lichtjahre von seinem Urzustand entfernt ist

- die feinen Decksplanken.
- die Reeling mit dem hauchdünnen Durchlass für das Wasser....
- die POSITION der achteren Davids
- Details der Oberlichter.

Beachtenswert:
Die Gräting bbd am Bugsprit.
Der Abschluss der Reeling vorne über dem Bugsprit.

Das werde ich aufnehmen, denn das ist bestimmt in einer Form IMMER auf dem Schiff gewesen.

Warum?

Semplice.
Der Bugsprit ist so lang wie eine Rah bei einem großen Segler.
Man muss da fix rausturnen um die großen Segel zu belegen.
Bei keinem Schiff bleibt da ein"Loch", man muss da ohne "Glitsch" auf die Spiere.

(Btw.: Auf der CSS "Alabama" gabs das auch; wenn man genau schaut, sieht man es auf Photos...)

Schön: Die Mastfüße...

Das Ankergear ist hier in Metall und weit hinten.

Beachtenswert:
1. Die Ketten laufen auf "Schienen", die das Deck schützen"
2. Der Antrieb ist hier eine traditionelle "Waage", die elegant angesetzt ist.

Bei dem Modell in St. Franzisco- das oft übersehen wird- ist so was vorne am Bugsprit,wo bei dem Modell die "Knechte" der Bettung des Bugsprits sind.


Das ganze Zeug für das Ankergear MUSS aber auch sein;
Zahnräder für das Werk,
Führung für die Ketten, Klüsen....
und das wiegt alles und braucht solide Ausrüstung.

Wer mal im Kettenkasten der "Roald" gestaut hat, der weiß dass das "heavy gear" ist...
Hier mal ein Bild von der "Roald Amundsen":

Also, da fehlt im Vergleich einiges Zeug auf der USS "America"...
wie oben schon mal gesagt: Die Trommeln, die Bremse, die Klüsen an Deck... na- und hier sieht man mal den Dreck, den Ketten so machen...




Wie gesagt-
Ein Blick lohnt...
auch in die Geschichte des Modells.
[url]https://www.nps.gov/safr/learn/historyculture/modelamerica.htm


Masaá al chajr!

Bibi
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19

Samstag, 30. September 2017, 00:18

Das Modell ist SAGENHAFT groß; da könnte man RC einbauen


:-)

Wie viel Verdrängung hat das Modell denn ?

20

Samstag, 30. September 2017, 09:56

Lieber Frank!

Ich wollte auch wissen, wie das im Wasser liegt. 275 Gramm trägt das gut, es kann auch bis 300 Gramm sein. Vor allem kannst Du Unmengen "Plastik" abnehmen, wenn Du allein die "Deckel" der Luken und Bauten abnimmst und deren Innenmaße seriös feilst. Da ist dann noch mal Luft.

Und dann liegt das Schiff fein und klar. Es schreit regelrecht nach RC.
Und das Deck hat so große Flächen, dass man Öffnungen gut "einbauen" kann.--
Es gibt für um 40 USD einen Satz Segel....

Und der Bausatz ist doch mal günstig- preislich und technisch:
Die Masten sind "hohl" genug für Verstärkungen- und die Gaffeln sind "bespielbar" angelegt- d.h. sie haben "Führungen" statt der üblichen Klauen.
Das ist für seriöse Modellbauer dann EINE Herausforderung, da gescheite Klauen und Lager für den Baum zu bauen- aber bei 1:60 wohl machbar...
Für RC kannst Du diese "Führungen" ideal verwenden- und wirst Gaffeln und Baum aus was härterem machen.

Das empfiehlt sich auch für andere Modeller. Aber ist kein Muss.
Wenn hier Leute eine Wasa mit Wanten bauen... da sind die leichtesten Spieren der USS "America" noch wie Eichen im Vergleich.

Dein

Bibi
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21

Samstag, 30. September 2017, 11:56

Hi.
Ihr habt es mal wieder geschafft: Ich habe soeben den Bausatz geordert :)

Wobei 300 Gramm (für meine Verhältnisse) arg wenig ist..... 8|
Gruß
Frank

22

Sonntag, 1. Oktober 2017, 03:06

Wirst es nicht bedauern, Frank!
Ich war sehr überrascht von dem Schiff. Es hat ein paar Mankos. Aber auch viele Stärken... und da freue ich mich, dass ich Dich anzünden konnte. Deine Schiffe sind große Klasse...

Bibi
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23

Montag, 2. Oktober 2017, 14:10

What the heck...II

Wie sah nun das Heck der "USS America" aus?

Also bestimmt nicht wie das Heck vom Revellmodell.

Das hat hat die schon gezeigte "Platte" mit "integriertem" Adler - die so gar nicht geht- und eine markante Form mit betonten Kanten.

Zwar hatte die Yacht "America" auf einem recht modernen Photo ein sehr betont kantiges Heck


- so wie RECHTS auf dem Bild das Orginalteil von Revell- aber der Ansatz der Kanten war etwas höher und achterlicher.

Links ist mal eine überarbeitete Version, die weicher ist und den Spiegel mehr "achterlich" definiert. Außerdem kann man etwas von den "Dellen" ahnen, die im achteren Bereich vorkommen. Sonst ist das Modell recht perfekt, was solche Verwerfungen betrifft.




Da bin ich noch am Überlegen, wie ich das mache.

Und ob es da überhaupt Schnitzereien gab?

Der Adler des Modells war auf jeden Fall nicht dran- weder in der gelieferten Version in der Platte, noch in der herausgearbeiteten Version zu Eingang des Berichtes.
Dieser spezielle Adler war zu jener Zeit abgenommen und befand sich auf der Isle of Wight....

Nun wird die "America" auch nach der Abnahme dieses berühmten- und etwas wuchtigen Dekors wohl wieder was dekoratives am Stern gehabt haben.

Aber da kam der Civil War- sie wurde die CSS "Memphis" - und da waren bestimmt alle vielleicht vorhandenen Formen des Adler oder der US-Flagge verschwunden...
(Siehe oben: "Down with the Eagle and up with the cross!")

Nach der Hebung und Wiederindienststellung- jetzt für die US- Navy- war bestimmt keine Zeit für Dekor...

Es gibt 2 Gemälde mit "einfachen" Heckdekors- eines ganz in schwarz- und eines wie hier:


https://www.incollect.com/sites/uploads/DSC_2633.jpg

Da sieht man auch eine Spiegelform, die gut aussieht.

Vielleicht mache ich ganz einfache Messingbuchstaben, maximal 1 Stern links und rechts. Oder ein einfaches Namensbrett- wie gemalt auf dem Plastik ( aber seriöser).
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24

Montag, 2. Oktober 2017, 22:31

Nochn Foto

Ich habe hier noch ein ganz gutes Foto gefunden:

http://justice.co.uk/british-designer-je…at-14.54.03.png


Keine Ahnung von wann es ist. Aber die beiden weiß gekleideten Damen deuten wohl auf eine zivile Nutzung hin.

Gruß

Thomas

25

Dienstag, 3. Oktober 2017, 08:29

Lieber Thomas!

DAS ist ein tolles Bild; exakt so was suche ich! Herzlichen Dank!

Bibi
Let go your shank painter, let go your cat stopper!
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26

Dienstag, 3. Oktober 2017, 11:34

Eine Überlegung:
gemäß dem Buch ist bei der sehr umfangreichen Überholung 1858 auch so einiges an der Formgebung oberhalb der Wasserlinie, nennen wird mal "aktualisiert" worden.
Andere Hölzer, andere Technik, andere Decksaufbauten ... vorher wird sie ja immer fast mit glattem Deck gezeichnet oder gemalt ...
und auch eine andere Formgebung ... nicht mehr die fast rundlichen Seiten die auf allen moderneren Gemälden und Photographien nach dem Umbau eher scharf geschnitten sind. Ich meine, daß auch das erste Modell deutlich rundlicher ist als spätere Darstellungen.

Auch das Heck wurde so weit verändert, schärfer geschnitten, gefühlt weiter auskragend ... so wie Du es auch schon öfters angemerkt hast ...
ich denke das ist nicht eine Frage der Perspektiven und dem Können der Maler geschuldet sondern Resultat einer echten Veränderung.
vielleicht hat man ja bei diesem Umbau das Heckemblem ganz einfach deswegen weggelassen weil es nicht mehr an die neue Form gepasst hatte ?

Das Schiff war damals ja nur ein wenige Jahre alter Gebraucht"wagen". Es aus heutiger Perspektive 150 Jahre in die Vergangenheit zu sehen verbietet sich.
Irgendwelche historischen Werte, Animositäten oder Wünsche nach einem "Originalen Herstellerzustand" gab es selbstverständlich nicht ...
sondern man baute Gebrauchsgegenstände einfach so um wie man es für richtig hielt.
Die Pseudooriginalität ist erst eine historisch verfälschende Krankheit des 20. und 21. Jahrhunderts.

Obendrein war es ja zum Zeitpunkt des Umbaus in britischem Besitz ... wozu also hätte er das US-Symbol dran lassen sollen ?
Man sollte dazu auch nicht vergessen, daß US und GB in den damaligen Zeiten öfters erbitterte Feinde als Freunde waren.
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

27

Dienstag, 3. Oktober 2017, 13:50

Nicht dafür.

Ich habe mir den Bausatz nach der tollen Vorstellung von Dirk selbst besorgt und hoffe ihn demnächst angehen zu können.
Daher folge ich hier mit großem Interesse. Bisher konnte ich schon viel lernen.

Gruß Thomas

28

Dienstag, 3. Oktober 2017, 14:00

Weiß eigentlich jemand, was aus Hagens (Stüermann) unfertiger America geworden ist? Er hatte u.a ein komplett neues Deck gefertigt und große Modifikation bei den Aufbauten vorgenommen. Ich hatte ihm ein Reservebausatz überlassen und die problematische Heckzier abgegossen.

Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

29

Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:50

Hallo.
Ich hab da mal eine Frage:
Wie hat bei Dir das Deck gepasst?
Ich musste recht viel schnitzen... :huh:

Gruß
Frank

30

Dienstag, 3. Oktober 2017, 19:15

Lieber Frank!

Ich habe zum Experimentieren zwei Bausätze gekauft. Die Teile waren-bis auf die Kanonen (die zu dicht am Gussast sitzen) recht gut.

Bei dem Deck, das ich schon mal lackiert habe, musste ich bei der "Teilung" etwas nacharbeiten, das andere Deck passte wie angegossen.
Aber man muss das Deck bis ganz vorne durchschieben... dann fügt sich das Abschlussbrett am Heck perfekt.

Mich nervt nur die schwache Ausprägung der Grätings und die Holzstruktur der "Aufbauten" unten... Und das Dach des Skylight...
aber das mache ich nun so oder so selbst.

Merci für das Päckle! Mal gespannt, was ich draus mache. Im Grund war das Ding mit den Kanonen der Auslöser für den Kauf;
ich habe Berge von Material von der CSS "Alabama" her.
Und wenn das hier mit dem Schiff geht, mache ich dort weiter...

Vor Kurzem forschte ich was über die CSS "Shenandoah".
In der Periode sind überhaupt noch viele aufregende Geschichten eingepackt...

Bibi
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Geschütz, Haubitze, l, Revel, Yacht America

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