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Sonntag, 20. August 2017, 20:29

Schleifen & polieren, leidiges thema orangenhaut

Moin,

Meine hellcat ist in den letzten Zügen. Flieger ist dunkelblau lackiert, drei Schichten glänzender Klarlack drauf und nun habe ich angefangen zu schleifen und polieren. Hat da jemand einen Rat, wie ich gegen die Orangenhaut ankomme? Habe am Flügel angefangen, zum Teil leider durch den Lack geschliffen an den Kanten aber es ist noch Orangenhaut da. Schleife mit alloy schleifvlies von 15000 bis 60000 und dann mit Politur von Tamiya. Wie viel Druck ist beim schleifen sinnig? Denke habe zu viel Druck gemacht und zu wenig Geduld. Lieber mit wenig Druck und dafür länger schleifen?

Danke an alle
Beste Grüße aus Varel!



"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" - Albert Einstein
"Ich bin so klug... K - L - U - K" - Homer Simpson

2

Montag, 21. August 2017, 14:32

Moin,
schleife mit alloy schleifvlies von 15000 bis 60000
Du meinst doch sicher von 1500 bis 6000, oder?

Was die Orangenhaut angeht, bei den von mir verwendeten 2k-Klarlacken gehe ich im ersten Schritt nötigenfalls mit "grobem Gerät" (beginnend mit 600er Körnung , dann in möglichst kleinen Schritten immer feiner werdend bis 8.000 - und immer NASS - dann Politur) ran. Aber wenn Du z.B. normalen Revell-Aqua Klarlack verwendet hast, der ist natürlich längst nicht so widerstandsfähig. Da kannst Du meines Erachtens nur mit einer feineren Körnung und viel Geduld arbeiten...

3

Montag, 21. August 2017, 14:36

Ich meinte es tatsächlich so, wie beschrieben. Konnte es auch nicht richtig glauben, dass es sowas gibt. :D => http://www.modellbau-koenig.de/Werkzeug_…239_24155_0.htm

Denke, ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. Hatte das an Bastelschrott mit gleicher Farbe, gleichem Klarlack und ähnlicher Schichtstärke mit anscheinend etwas mehr Geduld getestet und ein Bomben-Ergebnis erzielt. Nur am richtigen Modell bin ich bislang nicht zufrieden. An 2K - Lack traue ich mich nicht ran. Verwende Klarlack von AK Interactive auf Wasserbasis. Der ist an sich super, hinterlässt nur leider eine recht starke Orangenhaut.
Beste Grüße aus Varel!



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4

Montag, 21. August 2017, 14:37

PS: Ich poste nachher einfach mal Vergleichsbilder.
Beste Grüße aus Varel!



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Montag, 21. August 2017, 17:12

Ich meinte es tatsächlich so, wie beschrieben. Konnte es auch nicht richtig glauben, dass es sowas gibt. :D => http://www.modellbau-koenig.de/Werkzeug_…239_24155_0.htm

Denke, ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. Hatte das an Bastelschrott mit gleicher Farbe, gleichem Klarlack und ähnlicher Schichtstärke mit anscheinend etwas mehr Geduld getestet und ein Bomben-Ergebnis erzielt. Nur am richtigen Modell bin ich bislang nicht zufrieden. An 2K - Lack traue ich mich nicht ran. Verwende Klarlack von AK Interactive auf Wasserbasis. Der ist an sich super, hinterlässt nur leider eine recht starke Orangenhaut.
Okay, da bin ich aber jetzt einerseits ziemlich baff, dass es sowas gibt. Und andererseits, dass man mit solchen feinen Körnungen einen Lack durchschleifen kann. :idee:

6

Montag, 21. August 2017, 17:42

Muss zu meiner Verteidigung sagen: bei fliegern gibt es Kfz erhabene stellen, die manchmal nicht gut zu erkennen sind.und ne leichte Abweichung beim Bau hat hier sein übriges getan. Aber nur ne Kleinigkeit die ich beim altern vertuschen kann :ok:
Beste Grüße aus Varel!



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7

Samstag, 26. August 2017, 23:55

Hallo !
Welchen Klarlack verwendest du 1k 2k ?
Hast du in Klarlack verdünnt ?
Bei der Tamiya Politur hast du mit der groben begonnen zu Polieren ?


mfg
"Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter"
In Arbeit: Dodge Ram VTS Pickup,Tamiya Rally Mechaniker Set, Ferrari SA Aberta

8

Sonntag, 27. August 2017, 11:47

Hallo,

Also: Klarlack ist ein 1k von AK. Beim ersten Durchgang leider nicht verdünnt, Hier lag wohl auch mein Fehler. Habe geschliffen mit besagtem schleif Vlies und so das gröbste korrigiert. Jetzt noch mal mit verdünnter Klarlackmischung lackiert, Sieht schon viel besser aus. Poliert habe ich bisher nur mit der feinen Politur, am Test Teil ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Denke wenn der Klarlack nun trocken ist und ich noch mal poliere wird das Ergebnis gut sein. Ansonsten doch noch mal die grobe Politur kaufen und beide verwenden. Danke für die Frage ob verdünnt oder nicht. Dadurch bin ich auf meinen größten Fehler gekommen.
Beste Grüße aus Varel!



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9

Sonntag, 27. August 2017, 16:45

Ein sehr wichtiger Punkt bei diesem Thema finde ich, ist auch die Trocken- bzw. Aushärtungszeit des Klarlackes.
Viele 2K Klarlacke benötigen 2-3 Wochen bis diese endgültig (chemischer Prozess zwischen Stammaterial und Härter) ausgehärtet sind. Da 1K Klarlacke nur durch die Umgebungsluft trocknen benötigen diese auch mehr Zeit zum komplett Aushärten, dabei schwindet auch die Schichtdicke sehr stark. Poliert oder schleift man da zu früh, was in der Praxis gerne mal vorkommt, dann kann es zum unschönen Ergebis führen... Von der "trocken verschmierten" Oberfläche bis zu Schlieren oder matte Stellen die nicht mehr weggehen zu scheinen gibt es echt viele Fehler die dabei entstehen können - und die Orangenhaut geht trotzdem nicht weg, da der Lack eventuell noch zu "weich" ist.


Damit man einen schönen Verlauf der Oberfläche bekommt, ist es ganz ratsam ein Schuss Verdünnung zum Lack zuzugeben. Sollte dann aber auch vom selben Hersteller wie der Lack selbst sein, sonst kann es sein diese reagieren nicht miteinander oder geben unschöne Reaktionen miteinander.
Auch Interessant ist die Umgebungs- und Objekttemperatur beim Lackieren: Ist das Objekt zu kalt oder zu warm kann es sein dass der Lack sich nicht richtig legen kann, bzw zu früh beginnt chemisch mit dem Härter zu reagieren und erstarrt. Die optimale Temperatur zum Lackieren halte ich für zirka 20Grad... außer es steht auf dem Produkt natürlich etwas Anderes.
Nach dem Lackieren stellt sich noch die Frage ob das lackierte Teil mit Wärme getrocknet wird oder normal an der Luft, sollten künstliche Wärme/Hitze im Spiel sein, halte ich es auch für wichtig, das Teil erstmal 5 Minuten "ruhen" zulassen, damit sich der frische Lack noch etwas legen kann und er schön verläuft.
Hoffe ich konnte eventuell etwas weiterhelfen.
Grüße, Marcus


10

Sonntag, 27. August 2017, 18:28

@Marcus also besser kann man es gar nicht erklären :ok:
Also wie Marcus schon geschrieben hat das man eben der Farbe genug zeit gibt zum Trocknen ist auch ein Wichtiger punkt !

Freut mich das ich dir helfen konnte ;)
mfg
"Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter"
In Arbeit: Dodge Ram VTS Pickup,Tamiya Rally Mechaniker Set, Ferrari SA Aberta

11

Sonntag, 27. August 2017, 18:40

Flügel sind mittlerweile gut. Denke die Seiten werden morgen noch mal über gespritzt, Dann sehr lange trocknen lassen und dann das ganze noch mal schleifen und polieren. Und sollte ich irgendwann mal eine Corsair bauen, was geplant ist, sollte mir das Thema leichter von der Hand gehen. Danke für die super Resonanz!
Beste Grüße aus Varel!



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Mittwoch, 30. August 2017, 11:24

Mahlzeit.

Also der 2k Standox Klarlack, den ich benutze, der braucht nur einen Tag zum kompletten aushärten. Den kann man nach 24h ohne Probleme schleifen und polieren. Aber diesen nutze ich nur bei meinen Auto-Modellen. Bei dir scheint es sich ja um einen Flieger zu handeln, den du mit Klarlack von AK (AK Interactive?) gelackt hast. Auch ich habe verschiedene Farben von AK Interactive und von Vallejo, die sehr ähnlich sind. Die glänzenden Klarlacke von diesen Herstellern sind vom Glanzgrad des Standox meilenweit entfernt. Sie reichen aber aus, um das Modell zu versiegeln und die Decals aufzubringen, ohne das die silbern und für washings. Eventuell ist der Klarlack von Tamiya eine Alternative für dich. Der wird bei mir glatter als AK Interaktive und Vallejo. Die teuerste Alternative ist Future :(

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

13

Mittwoch, 30. August 2017, 11:53

Hallo Gregor,

Hier liegt genau das Problem. Ich wollte nicht einfach versiegeln. Ich wollte folgenden Effekt erzielen:

http://www.lcarsmotorcycles.com/wp-conte…f6f-hellcat.jpg

Leider sieht der Lack von der Oberfläche nun etwas bombadiert aus. Mal schauen. Projekt wird erst mal zur Seite gelegt, bis ich wieder Motivation und einen besseren Lösungsansatz habe. Vielleicht sollte ich in Zukunft doch mal 2K Klarlack testen, wenn es um Hochglänzende Modelle geht. Danke für die Kauf-Empfehlungen deinerseits.
Beste Grüße aus Varel!



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Mittwoch, 30. August 2017, 12:39

Okay, ich verstehe. Dann würde ich vielleicht zu dem Klarlack von Tamiya tendieren. Der lässt sich gut verdünnen und mit der Airbrush auftragen. Der Standox ist vielleicht etwas "zu viel". Denn er wird erst richtig schön glatt, wenn man eine satte nasse Schicht sprüht. Nicht dass dann einige Details und Panellines untergehen. Dann müsste man in dünnen Schichten sprühen und schauen, ob man damit zufrieden ist. Hab ich persönlich noch nicht auf einem Flieger ausprobiert. Dagegen den von Tamiya schon und wenn man alles richtig gemacht hat, dann glänzt der auch.

Standox geht in diese Richtung: Hudson

Wenn du gerne mit der Dose lackierst, kannst du auch den Topcoat von Gunze nehmen. Der läßt sich gut auftragen, braucht aber ewig, und ich meine ewig, bis er aushärtet.
Nukular, das Wort heißt Nukular.

15

Mittwoch, 30. August 2017, 12:48

Hab schon je 1 Dose Tamiya Matt und Tamiya Glänzend bestellt. Plus passendem Verdünner. Hatte den damals in Gebrauch und daher auch schon den Gedanken, es damit mal zu probieren. Liefert top Ergebnisse, man darf damit aber nicht rumsauen. Fehler werden da leider selten verziehen, da der Lack im Vergleich zu AK recht Angrifslustig ist, was den darunter liegenden Lack angeht. Lackiere lieber mit der Airbrush. Aus der Dose bekomme ich einfach nie gut hin, jedes mal zu viel Lack, Tropfen, etc. Könnte zwar Decantieren, aber dafür bin ich zu ungeduldig. :D

PS: Der Hudson sieht ja aus wie frisch aus dem Laden und vorher komplett beim Autoaufbereiter gewesen. Top Ergebnis!

Ich werde meine Ergebnisse mit dem Tamiya - Klarlack hier beizeiten mal teilen. Gerade gesehen, dass meine Bestellung vom König heute eingetroffen ist. Da ist dann auch die lang ersehnte Eduard - Spitfire in 1:48 drin. :cracy: :cracy: :cracy: :cracy: Mal schauen, wie der Bausatz so ankommt.
Beste Grüße aus Varel!



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Mittwoch, 30. August 2017, 13:10

Na dann drücke ich dir die Daumen, dass alles klappt. Ist das die Spitfire Mk.IX.c late Version, das Profi Pack? Die habe ich auch und das ist mal ein geiler Bausatz. Der will auch noch fertiggestellt werden :)
Nukular, das Wort heißt Nukular.

17

Mittwoch, 30. August 2017, 13:13

Korrekt, dieser hier:

http://www.modellbau-koenig.de/Spitfire_…_i0_60469_0.htm

Bin gespannt. Paket liegt daheim, ich auf Arbeit. Da passt was nicht. :D Hast n guten Eindruck vom Bausatz? Bin eh überzeugt von Eduard, aber als ich mir die Anleitung und die Reviews zu der Spit angesehen habe wusste ich, den muss ich haben!
Beste Grüße aus Varel!



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Mittwoch, 30. August 2017, 13:33

Ja genau, die meine ich. Ich habe noch nicht angefangen zu bauen, aber der Inhalt sieht top aus. Tolle Details, schöne Gravuren, Ätzteile, Resinteile und Maskiertape für die Kanzel. Was will man mehr für 30€. Wenn die nur halb so gut zu bauen ist, wie der Inhalt aussieht, dann macht die Spass :D
Nukular, das Wort heißt Nukular.

19

Mittwoch, 30. August 2017, 13:34

Das denke ich auch. Aber wohl eher ein langfristiges Projekt. Allein das Cockpit wird laut dem, was ich so auf Youtube gesehen habe, einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Freue mich schon auf den Moment, wenn mein Töchterchen heute Abend im Bett liegt und ich anfangen kann, den Bau zu planen. Baubericht wird es wohl auch geben. :)
Beste Grüße aus Varel!



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Freitag, 22. September 2017, 10:21

Hier mal das Endergebnis. War was den Klarlack angeht nicht mehr viel zu machen, aber naja. Fehler belehren einen ja. :D

Beste Grüße aus Varel!



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