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1

Samstag, 1. Juli 2017, 18:53

Doppel F6F-3 Hellcat, Cyber-Hobby + Eduard, 1/72

Schönsten guten Tag,
zwei Modelle sind fertig (Fotos folgen), 3 liegen auf Halde ( :roll: ), also wirds wohl Zeit für was neues auf der Werkbank. Und da ich mehrfach gemerkt habe, wie meine Ungeduld an mir nagt, wenn ich warten muss, dass der Kleber fest, die Farbe trocken wird, gibt es gleich zwei Modelle.

F6F-3 Hellcat von Cyber-Hobby
F6F-3 Hellcat von Eduard

Zum Original bitte die einschlägigen Quellen nutzen.

Ich werde also beide Modelle, höchstwahrscheinlich ooB, bauen und die Fortschritte vergleichend nebeneinander zeigen.

Den Anfang habe ich gestern gemacht. Folgendes ist bisher passiert:


Cockpitteile Cyber-Hobby (CH)


Cockpit CH lose zusammen gesteckt


Cockpitteile Eduard (E)


Cockpit E lose gesteckt


Cockpit E lose gesteckt


Erste Farbe CH


Erste Farbe CH


Erste Farbe E


Erste Farbe E

Wie man vielleicht sieht, besteht das Cockpit bei Cyber-Hobby aus mehr Teilen und ist auch detailierter. Eduard passt dafür ein Tick besser zusammen. Schwierigkeiten gabs aber bisher gar nicht.

Robert
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2

Samstag, 1. Juli 2017, 20:43

Weiter gings:

Die beiden Cockpits sind soweit fertig. Farbe, Washing und ein wenig Abrieb mit einem silbernen Buntstift. CH hatte Ätzteile für die Gurte bereitgelegt. E welche als Decal. Verarbeitet hab ich beide erst, als die Pits komplett waren. Schön doof. War halt etwas eng.


CH

CH


E

E
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Beiträge: 735

Realname: Ralf

Wohnort: Mittelsachsen, Turku (Finnland)

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3

Samstag, 1. Juli 2017, 21:55

Hallo Robert!

Spannende Idee mit dem Parallelbau – da bleib ich mal interessiert dabei.

Grüße,
Ralf
Aktuelles Spezialprojekt: Modell der "Nautilus" aus "20000 Meilen unter dem Meer"

Sonstige: Vulcania Shipyard: Kapitän Nemos "Nautilus" (aus Disneys "20000 Meilen unter dem Meer" nach Jules Verne)

4

Sonntag, 2. Juli 2017, 16:19

Beide Rümpfe sind verklebt. Ohne Spalt, ohne Versatz :ok: Beim Versäubern der minimalen Klebenähte hab ichs allerdings übertrieben und jetzt Probleme beim Nachziehen der Panellines. Diese und auch die Nietenreihen sind bei beiden Kits sehr fein und ich zitter schon, was nach dem Lackieren davon übrig bleiben wird.

Folgend mal ein Bild vom Inneren des CH-Rumpfes. Viele Details, die man gar nicht mehr sieht. Mit dem richtigen Werkzeug könnte man sich hier bei den Rumpfabdeckungen richtig austoben.

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5

Sonntag, 2. Juli 2017, 19:17

An so einem Wochenende schafft man gut was weg.


Hell =CH, Dunkel = E






CH, kein Spalt, wie Ar*** auf Eimer.


CH. Eduard ist in dem Bereich anders konstruiert.


Bei der Cowling von CH lassen sich die Kühlöffnungen offen darstellen.


Der Motor von CH ist besser detailiert.


Schön zu sehen, die Zähne an der Propellernarbe bei CH.

Eduard liegt weiterhin bei der Passgenauigkeit etwas vorn. Aber Cyber-Hobby hat da auch keine wirklichen Defizite. Punktet aber mit Detailreichtum und Flexibilität bei der Darstellung. Auch das Ruder bei CH wäre angelenkt zeigbar gewesen.
Bin bisher von beiden Modellen begeistert. Werde CH aber bei der nächsten Auswahl eines Modelles näher ins Auge fassen.
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6

Samstag, 8. Juli 2017, 19:55

Wie erwartet, unter der Woche geht es nur sehr langsam voran. Aber zumindest haben die Hellcats jetzt ihre Flügel.
Bei E gestaltete sich das wunderbar einfach. Schwierig da einen Spalt zu fabrizieren. Mir gefällt diese Lösung sehr.


Gut zu erkennen, die Aufnahme im Rumpf. Sitzt sehr stramm, aber 100% Spaltfrei.


SIeht wie ein Flugzeug aus.

Bei der CH habe ich mich dazu entschieden, nur eine Seite anzuklappen. Sonst sieht man gar nix mehr von der Rumpfseite. Die Passung war im Grunde nicht schlecht. Aber ganz einfach war es nicht. Die ausgeklappte Tragfläche hat nur sehr dünne Kontaktpunkte für den Kleber. Da habe ich schon etwas geschwitzt. Die angeklappte Seite wird erst nach Farbauftrag angeklebt.



Bei dem Schritt der Tragflächen muss man allerdings aufpassen. Die Teilenummerierung in der Anleitung war falsch. Teils gegengesetzt falsch, teils komplett falsch. Und die Zeichnungen, besonders für die geklappte Variante lässt ein paar Fragen offen.




Wie man im zweiten Bild sieht, bleibt bei angeklappter Tragfläche ein Rumpfteil ziemlich frei in der Luft schwebend zurück. (gestrichelte rote Linie: da muss eine STrebe rein. Roter KReis: da fehlt noch Feinarbeit.

Das ist in 1:1 statisch sicherlich fragwürdig. In 1/72 nicht viel weniger. Im Netz habe ich ein Bild von einem Ätzteilsatz gefunden, wahrscheinlich 1/48, das mir hier eine Lösung zeigte. Es fehlt eine Querstrebe im Fahrwerkschacht, die dieses Teil stützt und gleichzeitig eine Aufnahme für das Fahrgestellbein hat. Das hat CH komplett unterschlagen und ich muss das jetzt mal irgendwie scratchen, dass das nach Flugzeugteil aussieht.
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7

Sonntag, 9. Juli 2017, 19:51

Gestern Nacht und heute bin ich mal der Querstreben-Problematik zu Leibe gerückt. MIttels Sheet und dem Verlust weiterer 0,5 Dioptrien ist was ganz taugliches rausgekommen, würde ich sagen.


Rohform


Ein paar NIeten.


Und die Halterung für das Fahrwerksbein.


So sieht das dann auf der linken Seite aus.


Wer erkennt auf dem Bild das nächste Problem, dass CH dem Modellbauer einbrockt? Richtig, die Abstrebung des Fahrgestells stützt sich im luftleeren Raum ab. Entweder ich biege die STrebe etwas nach innen oder muss noch eine Halterung, die von innen kommt, scratchen. Die Bilder im Netz sind da etwas undeutlich.
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8

Sonntag, 16. Juli 2017, 21:51

Ein bisschen ist was passiert in den letzten Tagen.

Ich habe das Fahrgestell kompletiert, allerdings noch ohne Reifen/Felgen.


Man sieht gut die Unterschiede in Stückzahl und Detail.

Dann gabs Farbe. Zuerst grauen Primer. Dann an einigen Stellen zinc chromate und eine Schicht Haarspray drüber. Ob ich am Ende wirklich bis aufs zinc runter rubbel, weiß ich noch nicht. Aber ich hätte zumindest die Möglichkeit.


Hier die beiden och ohne Farbe.


Ich habe weiß noch nie gut aus der Gun bekommen. Aber heute schein ich die richtige Mischung Druck+Trocknungsverzögerer+Verdünner+Farbe gefunden haben. War eine Wonne.



Bis demnächst.
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9

Samstag, 22. Juli 2017, 18:28

Nun gabs erstmals Blau auf die beiden Katzen.

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10

Sonntag, 23. Juli 2017, 18:54

Ich rede mal weiter selbst mit mir :lol:

Nun sind alle drei Farben drauf und es bedarf nur noch hier und da etwas Ausbesserung. Ich habe drei Herangehensweisen versucht. Maskiert mit Tape, mit Patafix-Röllchen und auch Freihand. Ging alles drei ganz gut. Freihand ist natürlich so eine Sache.


Die beiden Katzen mit den Baugruppen.


Cyber-Hobby


Eduard
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11

Sonntag, 23. Juli 2017, 22:43

Hi Robert!
Du machst sehr schnell und echt gut. :ok:
Welche Farben hast du für Cockpit genutzt?
Grüße
Sergei

12

Montag, 24. Juli 2017, 20:56

Hey, danke Dir!

Für das Cockpit habe ich eine Mischung aus "Green Zinc Chrom. (71.094)" und "Interior Green (71.010)" von Vallejo genommen.
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13

Montag, 24. Juli 2017, 21:41

Hallo Robert,

genial, Deine beiden Höllenkätzchen! Falls es Dich interessiert, in er aktuellen FliegerRevue X (66) gibt es einen 22-seitigen Bericht, mit vielen z.T. farbigen Fotos, zur Hellcat. Dieses Muster erzielte im Zweiten Weltkrieg eine Abschussquote von 19 zu 1 (!) und 55% aller abgeschossener Gegner im Pazifikraum gingen auf ihr Konto - und das mit gerade einmal 2 Jahren Einsatzzeit. Unglaublich!
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
"Er hielt das damals für eine blendende Idee!"

("Die glorreichen Sieben", Mirisch/Alpha, 1960)

14

Dienstag, 25. Juli 2017, 13:26

Oh, danke für den Tip. Werde ich mir mal anschauen.
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Sonntag, 6. August 2017, 15:40

Die Lackierung ist nun abgeschlossen. Das war aber auch bei beiden Kätzchen ein ziemlicher Akt.
Für die Farben nutzte ich Vallejos 71.299 'Intermediate Blue' und 71.295 'USN Sea Blue'. Das Intermediate war ganz ok, das Sea Blue sehr dunkel und nur mit Mühe war da ein Blaustich zu erkennen. Dennoch beide Farben drauf. Bei en letzten Bildern seht ihr ja die dunkle Monotonie. Die Monotonie versuchte ich mit aufgehellten Farben zu beheben. Das Intermediate bekam etwas 71.046 "RLM 76". Mit Weiß wollte ich nicht aufhellen, sonst wäre aus dem Blau vielleicht nur ein Grau geworden. Das USN Sea Blue bekam etwas Intermediate und dann doch auch etwas Weiß. Bei der Eduard F6F habe ich Panele einzeln aufgehellt. Bei der Cyber-Hobby ein Verfahren verwendet, dass dem Mottling beim Black-Basing ähnelt. Also mit feinen Linie/Kringeln/Schleifen/... die Flächen behandelt. Damit war dann die Gleichförmigkeit behoben, aber das dunkle Blau war immernoch nicht wirklich Blau. Gestern hab ich dann meinem Airbrush-Shop des Vertrauens wieder einen Besuch abgestattet und 71.313 'Dark Medit. Blue' gekauft. Ist ein schönes kräftiges "mitteldunkles" Blau. Dies habe ich 1:1 mit dem Sea Blue gemischt und hochverdünnt über die dunklen Bereiche genebelt. Die Fotos zeigen es nicht, aber beide Hellcats haben jetzt einen blauen Schimmer. Gefällt mir so und bei den finalen Galeriefotos (wann auch immer) geb ich mir Mühe, das einzufangen.


Eduard. Das Tarnschema mit dem weißen Rücken hatte mich zum Kauf gezwungen.

Eduard.

Eduard.

Cyber-Hobby. Die dunklen Quadrate am Rumpf und Leitwerk stellen übermalte alte Zahlen dar. Hatte das auf einem Foto aus WKII gesehen und fand das einen interessanten Touch.

Cyber-Hobby.

Cyber-Hobby.

Ich hoffe man sieht die unterschiedliche Lackierung der beiden. Die von Cyber-Hobby wollte ich gezielt etwas abgewirtschafteter zeigen.

Jetzt steht eigentlich das Chipping auf dem Plan. Wie Ihr euch erinnert, habe ich nach der Grundierung einen Schicht 'Chromate Zinc' stellenweise aufgetragen und mit Haarspray versiegelt. Mal sehen ob ich mich traue und wie es dann wird.
Lernen durch Mißerfolg!

Mein Erstling in der Galerie: F4U-1A

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