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151

Dienstag, 21. November 2017, 11:14

Bei mir fehlt das kleine Teil aus der 22. Bauanleitung auch.

Zudem gibt es den Baurahmen 1139 aus Baualeitung 20 nicht - enthalten ist eine Holzleiste.

Zu Beitrag 136 von Thomas B Klebeversuche:

Material: MDF-Platte, Kunststofffteil (Rest), Sekundenkleber MX 401 flüssig-langsam
Klebefläche ~ 7 mm², Belastung 977 Gramm

Ergebnis: beim zweiten mal Anheben leicht verkantet ist das Material aus der MDF-Platte ausgerissen.
Fazit: Klebeverbindung hält, Schwachstelle ist die MDF-Platte.
Da die gesamte Klebefläche von Heck und Bug aber grösser ist dürfte das kein Problem sein.


MfG DietmarH

152

Dienstag, 21. November 2017, 22:56

Klebetest- Beitrag 136/Folge- Beiträge von "Ede"- Wolgang und DietmarH

Guten Abend,

zunächst einmal ein freundliches Dankeschön an Wolfgang und Dietmar für die Testergebnisse nach der Fragestellung im Beitrag 136.

Dietmar zeigt hier sehr schön und mit Fakten unterstrichen, wie sich der Werkstoff -MDF bei Belastung verhält. :ok:

Zur Anwendung kam Sekundenkleber, der auch etwas in die Faserstruktur eindringt, ehe dieser dann reagiert.

Ein leichtes Verkanten und schon reißt die Verbindung bis in die letzte, mit Sekundenkleber, durchdrungene Faserstruktur aus.

Nun- ein Standmodell wird sicherlich nicht solchen extremen Belastungen ausgesetzt werden, aber wollen wir mit dem Modell ins nasse Element, treten verschiedenste Kräfte an den Fügeverbindungen auf. Sei es durch Temperaturschwankungen, oder gar durch den Wasserdruck. Beim ersten zu Wasser lassen registriert man es meist nicht wirklich, denn es ist fast nicht hörbar. Das Knacken und Knirschen in der Verbindung! Der / die Werkstoffe reagieren teils unterschiedlich in Ausdehnung, oder Zusammenziehen. Da treten dann Kräfte auf, die sind im Gramm- Bereich nicht mehr zu beschreiben!

Schauen wir uns dann das Testergebnis von Dietmar an, so bleiben ein paar MDF-Fasern am Kunststoffteil mit dem Klebstoff haften, aber ....

..am MDF-Rumpf-Gerüst haben wir jeweils einen oberen und einen unteren Führungszapfen für die Bugbauteile; somit eine recht kleine Fügefläche, für all die Kräfte, die dann später im Wasser wirken könnten.

Alles klar im Lack??? -war dann meine letzte Frage, bevor ich mich "absetzte".

Um den Gefahren, die da auf uns RC- Varianten- Modellbauern zukommen könnten, herr zu werden, behandle ich den MDF -Werkstoff mit einem chemischen Tiefengrund, der faktisch gesehen ein sehr stark verdünnter Lack ist. Das "Zeugs" wird in der Regel verwendet, um feuchtes Mauerwerk etc. gegen Feuchtigkeit zu dämmen/ absperren. Dieser "Lack" dringt sehr tief in die Faserstruktur ein und "tötet" die Eigenschaften des Werkstoffes. An der Oberfläche kann dieser Tiefengrund dann je nach Verarbeitung auch eine sehr harte Lackoberfläche ausbilden.

Das "Teufelszeug" nennt sich "G4" und kommt als Zwei Komponenten daher. Selbst Karton-Modelle sind seiner Zeit so RC-tauglich hergerichtet worden und mancher Sehmann am Ufer eines Gewässers war dann erstaunt, ein Modell von "Papier" zu erkennen...

Natürlich hat solche Chemie auch Nachteile! Es riecht gewaltig- also nicht in geschlossenen Räumen verarbeiten und die meisten Farben halten auch nicht mehr auf der behandelten Oberfläche. ;(

Kein Nachteil kann aber so groß sein, es entspringt immer noch ein kleiner Vorteil ...

Mein Warmfester Tesa-Kleber verbeißt sich förmlich bildet dann eine Zwischenschicht zu beiden Werkstoffen und kann super arbeiten- bei Kälte, wie auch bei Wärme, oder gar unter Druck :prost:

Bei richtiger Anwendung des Teufelszeugs, dringt die Chemie bis zu 2 mm in die Faserstruktur ein und das soll dann mal Jemand wieder trennen.

Ich geh jetzt pennen ...

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

Beiträge: 1 496

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Österreich

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153

Mittwoch, 22. November 2017, 07:14

Servus Thomas,
Das sich diese "Pressplatte" für den Modellbau nur bedingt eignet, ist bekannt. Möge dieses billigste Material für Standmodelle noch genügen, wird es für den Rc-Modellbau schnell eng. Ich hatte früher auch mal ein Modell aus diesem Material gebaut (Riva Auqarama) - ebenfalls mit einer Sperr-Grundierfarbe für Holz behandelt....was schon half.... zusätzlich wurden die beanspruchten Stellen mit Epoxy und Glasfaser verstärkt.... das zähflüssige Harz mit einem Fön erwärmt und schön dünn angerichtet....dann war es "Bombenfest" ... und Wasserdicht! :)
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

154

Mittwoch, 22. November 2017, 23:09

zu Beitrag 153

Servus Gustav- Stefan,

:five: Danke für Deinen Beitrag.

Natürlich gibt es immer noch andere Varianten, den verwendeten Werkstoff für seine Zwecke tauglich zu gestalten, will man nicht gänzlich neues Baumaterial verwenden ...( Sammelserien betreffend)

Ein guter Freund aus dem "wilden, netten Süden dieser Rep." beplankt seine Modelle meist nur mit einer Schicht Holzplanken und verwendet dann Glasfaser und Harz- mit Erfolg.

So dürfte dieser "Wilde" -Modellbaukollege momentan der Einzige sein, der seine Drohung wahr gemacht hatte und das Amati/ U 96 Modell als RC-Variante mit MDF-Werkstoff zu Wasser gelassen hat ... :ok: ; zwar nicht mit Tauchfunktion, aber immerhin als Schwimmmodell!

Im Bereich Standmodell lasse ich mir den Werkstoff -MDF auch gerne noch gefallen, kommen wir in den Bereich RC, ist es dann wirklich schon fraglich, ob dieser Werkstoff in den Abmessungen bis 8 mm dicke dann noch für das nasse Element einsetzbar ist- mit Blick auf´s Gewicht ... ;)

( Herrgott waren das noch Zeiten, als wir Schiffsmodelle noch aus Schichthölzern-selbst ausgesägt- fertigten und dann trimmen durften .... :pfeif: )

Freundschaftliche Grüße nach Österreich

Thomas :hand:

155

Sonntag, 26. November 2017, 14:23

Hallo Thomas,

hab dich (nach langer Zeit) doch tatsächlich wieder ausfindig gemacht und freue mich über deinen (im gewohnt witzig informativen Stil) Essecken-Baubericht. Werde mir hier weiterhin was abgucken kommen :thumbup:

Grüße

Rüdiger

156

Montag, 27. November 2017, 00:34

Die Bauanleitungen 24 bis 27 sind Online und wie versprochen soll das fehlerhafte Teil 45 aus der 16. Bauanleitung
mit der 26. Lieferung ersetzt werden.

Mit diesen Teilen 45 gibt es eventuell noch ein weiteres Problem.
Unter diesen Teilen sitzt das Teil 37 aus der 14. Bauanleitung und verdeckt den geraden Schlitz zur Hälfte.
Ich habe vorsorglich in das Teill 37 zwei Schlitze gesägt da dies nachträglich schwierig ist.
Sollte dies nicht nötig sein ist es auch nicht schlimm.

MfG DietmarH

157

Montag, 27. November 2017, 11:41

Beitrag von "Pentium" .... /// Beitrag von "DietmarH" ....

Ahoi Rüdiger,

-schicke Dir mal eine PN, wenn ich von der Arbeit wieder zurück bin... ( 11 Std-ab jetzt...) :wink: :hand:

____________________

Hallo Ditmar,

mit Beitrag 123 zeigte ich, dass die Bauteile noch nicht an der Aufbaustruktur fest verleimt wurden, daher rechne ich nicht mit Problemen.

Danke für die Info- Vorschau :ok: ; am Wochenende sind die neuen Bauteile Ausg. 20 bis 23 eingetroffen; ich muss jetzt nur noch die Bilder entsprechend bearbeiten und dann kann auch wieder berichtet werden ...

Mit freundlichen Grüßen in die "Runde" -Thomas B

158

Montag, 27. November 2017, 22:44

Ausgabe 20 bis 23; die Essecke berichtet...

Guten Abend,

entgegen der SfSB verarbeite ich die gelieferten Bauteile weiterhin größten Teils nur provisorisch! Die Platte 61 wird vorbehandelt und lediglich auf die Aufbauten-Struktur aufgelegt; Die Teile 62 bis 64 werden als kleine Baugruppen behandelt, werden zwar geleimt, aber noch nicht an den Aufbauten befestigt!

Hier die Aufbauten-Struktur bis Ausgabe 19 weiterhin prov. gefügt/gesteckt; des weiteren sind die kleinen Teile 65/ 66 mit Ausgabe 21/ 16 hier oben auf der Platte 61 mit abgebildet. Die Baugruppen 62/ 63 sind auf diesem Bild leider durch Klebeband verdeckt.

Das Bug- und das Heck-Formteil (Ausgabe21 + 22)habe ich auch nur kurz einmal am Rumpfgerüst angehalten ...



- Passt -

- und schon halte ich die Deck Beläge der Ausgabe 23 in Händen.

Gefällt mir, was ich da so erblicke! :ok: Da haben sich wieder gute Modellbauer Gedanken gemacht! Den Einsteiger im Modell-zusammen-bau fällt es evtl. nicht gleich auf.

Nach dem verputzen der Verbindungsstege und Ruß entfernen, wollte ich natürlich auch gerne wissen, ob gefuscht wurde- in der Essecke, also legte ich Deck "Belag P5 und P4" auf das Rumpfgerüst.

-Passt -

Nun begann die eigentliche Arbeit... :pfeif:

Beide Deck- Beläge wurden mit einer Mittellinie versehen, damit die Aufbauten und der Rumpf genau ausgerichtet werden kann -später.

Die achteren Aufbauten ( Ausgabe 12/13) sollen dann später mal auf der Deckplatte P4 aufgesetzt werden. Also richte ich hierfür schon mal alles nötige.

Deckplatte P4 liegt ausgerichtet auf dem Rumpfgerüst; ferner sind neben dem Plattendurchbruch Bauteilrahmen-Reste für das Ausrichten der Aufbauten in dem Bereich mit Stecknadeln fixiert.

dann betrachten wir uns die Aufbauten von der Unterseite! Hier habe ich das Durchbruch-Formteil für meine Zwecke mit verarbeitet- aber nur mit Stiften fixiert!

Jeder Zeit kann jetzt diese Baugruppe passgenau und ohne Klapperspiel angesetzt werden, denn wir dürfen die Baugruppe des Öfteren zur Hand nehmen.

...die Seitenansicht mit angesetzter Aufbauten- Baugruppe.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

159

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:06

Ausgabe 23 -Deck Beläge "P4 + P5"

Guten Tag,

anbei ein Bild vom derzeitigen Bauzustand; die Deck Beläge sind nach Mittellinie der M-Spanten ausgerichtet und mit Stecknadeln bündig zur Querspant-Oberfläche fixiert.

So kann in der nächsten Zeit der Werkstoff schon einmal die leicht gebogene Form annehmen und das Rumpfgerüst für die RC-Variante ist weiter stabilisiert ...

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

160

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 17:55

Hier mal mein aktueller Bauzustand.



Da ich das Schiff nicht als RC-Variante baue bin ich schon weiter als Thomas.
Wie auf dem Bld ersichtlich fehlt noch immer das Bauteil 45 aus der 16 Lieferung.
Es soll Ende 2017 / Anfang 2018 als Nachlieferung kommen.
Die Decksbeläge habe ich auf einer Glasplatte exakt ausgerichtet und mit Klammern fixiert.
Zwischen den einzelnen Platten habe ich einen Abstand von 0,15mm gelassen und diesen dann mit Sekundenkleber ausgefüllt. (Backpapier unter die Beläge legen)
Nach 24 Stunden Trockenzeit habe ich die Klebestellen geglättet und dann das ganze auf das Spantgerüst geklebt.
Die Plastikteile Bug und Heck habe ich mit Stabilit Express geklebt.
Die Aufbauten sind nur zur Übersicht aufgelegt.

Mit freundlichen Grüßen DietmarH

161

Freitag, 22. Dezember 2017, 16:08

Ahoi Dietmar,

Danke für das Zeigen; ich habe die Lieferung noch nicht erhalten... :wink:

:whistling: HM- Bug -und Heck-Baugruppe hätte ich jetzt noch nicht fest am Rumpfgerüst befestigt, mit blick auf das leichtere Beplanken und Nacharbeiten ...

Die "Essecke" bleibt über die Feiertage geschlossen und so berichten wir dann etwas später von den Fortschritten.

Allen Bauberichtsverfolgern wünsche ich Frohe Festtage und einen gesunden Rutsch 2018

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

162

Sonntag, 24. Dezember 2017, 11:43

Ausgabe 24, 25

Frohe Weihnachten- überall,

als kleine vorweihnachtliche Bescherung trafen gestern noch die o.g. Abo-Ausgaben 12/ 2017 in der "Essecke" ein.

Ich stand meiner "Kriegsgegnerin im Weg und wurde gleichermaßen aus der Essecke verbannt! SCHÖNE Bescherung ... :will:

In so manchem Baubericht, oder auch Video wird auf einschlägigen Medien über einen angeblichen 1 mm Spalt zur Bugbaugruppe diskutiert.

Nun- ich war natürlich gespannt und wollte es genau wissen! So legte ich die Bauteile der Deck Beläge auch schon mal auf das Rumpfgerüst.

Deck Belag P1 liegt nach Mittellinie ausgerichtet zu den anderen D.-Belägen bündig am Kunststoffbauteil -Bug. Ich kann nicht klagen und mit einem Toleranz-Spalt-Maß von 1mm kann ich auch nicht dienen.

Eine Detailansicht der Position von P1 zu P2. die Stirnkannte von P2 schließt hier bündig mit dem gedoppelten Querspant ab; kommt mir sehr entgegen für das abnehmbare RC-Deck.
Als nächste Aufgabenstellung werden dann nach Weihnachten die Aufbauten wieder entsprechend ausgerichtet, wie schon gezeigt.

So -aber nu!

Frohe Festtage

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

163

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 14:32

Ausgabe 26; erste Ätzbauteile

Guten Tag,

die mittlere Aufbauten-Baugruppe soll mit Ätzbauteilen ausgestattet werden.

hier die Baugruppe vorbereitet mit der normalen Draufsicht. entgegen der SfSB ist hier dieses Ensemble nicht komplett geleimt, sondern wird teilweise noch als Steck-System verwendet. Die obere Platte ist mit den Distanz-Spanten verleimt, jedoch nicht mit Platte 40. diese Vorgehensweise gibt mir die Möglichkeit geringfügig die Struktur in den Steckverbindungen und dem minimalen Toleranz-Spiel weiterhin zu justieren.

Der Plattendurchbruch-Rest von Deck Belag P3 ist an der Unterseite von Platte 40 mit Stecknadeln fixiert und richtet die Baugruppe immer wieder genau aus, wenn die mittleren Aufbauten für Handgriffe aufgelegt, oder entfernt werden muss.

Platte 39 als Dopplung und Verstärkung habe ich bis auf die Bogensegmente vom zusätzlichen Material- für Gewichtseinsparung- frei/ausgeschnitten. Auflagerstege der Distanz-Spanten wurden entsprechend wieder unterfüttert.

Die gelieferten Bauteile, ob nun MDF, oder Messing-Bleche, sind von sehr hoher Genauigkeit! Respekt und Danke an den Hersteller! Damit diese Genauigkeit nicht in das Gegenteil umschlägt, nutze ich auch gerne die Bauteile-Rahmen-Reste, um die Ätzbleche ( z.B. "68" ) genau in den Segmentbogen einpassen zu können. Dabei achte ich darauf, dass die entsprechenden Blechkanten für das Folgeblech bündig angesetzt werden kann- also faktisch ohne Spalt-Maß! So schließen die Bleche 67 und 68 absolut bündig mit der Stirnkante in der Mitte der Baugruppe, wo der Distanz-Spant 35 erkennbar ist, ab! Oder anders ausgedrückt, achte auf die mittlere, diagonal gesetzte Spannzange....

Mit dem Detail-Bildausschnitt der SfSB 26/ Bild 02 und dem Begleittext ist dann der Zusammenbau auch genau ausgeführt.

...auch verwende ich sehr gerne sogenannte "Alleskleber". Geben diese mir die Möglichkeit, das zu verklebende Bauteil in aller Ruhe an die Baugruppe anzusetzen, auszurichten, dann zu fixieren- hier wieder mit Bauteile-Rahmen-Resten. Wer jetzt genau hinschaut, erkennt auch die Dopplung von Platte 39.

Ist die mittlere Aufbauten-Baugruppe dann im Laufe der Zeit komplett mit Ätzblech- Bauteilen bestückt, wird weiteres Material an der MDF-Struktur eingespart, aber dazu dann später mehr.

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

164

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 22:53

Ausgabe 26; erste Ätzbauteile (2)

Guten Abend,

dann wären da noch die Bauteile 72 + 73 für Lüfter- Schächte.

Die 16 kleinen Bleche (72) sollen zu vier Schächten gepackt werden. Zunächst entferne ich die Oxidschichten der Oberflächen im Bauteilerahmen- beidseitig- mit K 400 Schleifleinen. nach dem Trennen werden die Verbindungsstege egalisiert und die Stirnseiten der Bleche einseitig mit einer umlaufenden kleinen Fase versehen. Gemäß der SfSB werden dann jeweils vier Bleche übereinander gelegt- immer einseitig zur Fase.

Auf einer geraden MDF- Platte ( Rest eines Bauteilerahmen) fixiere ich zwei Weitere, welche die gestapelten Bleche in der Länge als Nut aufnehmen und entsprechend geklemmt werden können. Einseitig verschließe ich diese "Klemmnut" und positioniere das Vierer-Blech-Ensemble mit der schmalen Stirnkante an dem Klemmnutende. Jetzt sind die kleinen gestapelten Bleche winklig ausgerichtet und ich kann überlegen, ob ich hier lieber löte, oder doch den Sekundenkleber in die kleinen Fasen benetzte und verstreiche. Nachdem alle Stirnseiten entsprechend fixiert sind, werden diese noch verputzt, ehe die Bauteile 73 aufgeklebt/ gelötet werden.

Im Bild eingefangen, einer der Lüfter-Schächte in Position, wo dieser später mal angebracht werden darf ...

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

165

Freitag, 29. Dezember 2017, 00:48

Das abnehmbare Deck (Teil 2) Fortsetung v. Beitrag 118, 119

:wink: Guten Morgen,

oder - ... die "Nächtliche Stund hat auch was goldiges" ... ;)

nachdem die MDF- Deck Beläge für das Modell vollzählig sind, die vorderen bis hinteren ersten Aufbauten-Strukturen, ebenfalls, wurde damit begonnen, das abnehmbare Deck weiter vor zu bereiten.

Deck Belag "P1" ist weiterhin mit Stecknadeln im Bug Bereich fixiert und darf sich die nächste Zeit weiter durch Umwelteinflüsse der Formgebung anpassen. Fest verleimt wird dieser Deck Belag, wenn das Beplanken des Rumpfes ansteht.

Deck Belag "P2 bis P5" sollen mobil bleiben und können bereits mit dem vorbereiteten Spanten-Gerüst eine Bindung eingehen.

Die MDF-Unterkonstruktion, welche ich mit Beitrag 118 + 119 vorbereitet hatte, wurde mit "Propellerleim" benetzt, dann der Belag "P2" aufgelegt und wieder mit Stecknadeln, welche auf gesamter Länge verwendet wurden, an der Unterkonstruktion fixiert. Hier im Bild sind bereits die Klemmen im äußeren Stirnkanten -Bereich zum Einsatz gekommen. Auch das eigentlich überschüssige Deckplatten-Material zu den vorderen Aufbauten wurde hier verwendet, aber nicht mit der Unterkonstruktion verleimt, sondern ebenfalls lediglich als zusätzliche Ausricht-Hilfe mit Nadeln in Position gebracht.

Deck Belag "P3" sollte als Nächstes verarbeitet werden. Hier die Verklebungen im Bild festgehalten. Natürlich werden die Beck Beläge untereinander auch verleimt und damit diese mit dem Rumpfgerüst nicht versehentlich eine Bindung eingehen, durch überschüssigen Klebstoff, wurde hier Klebeband an den Nahtbereichen untergelegt!

Nach dem genauen erneuten Auflegen der Platte -"P3" wurde hier wieder mit Nadeln und Klemmen alles gesichert! Siehe bitte Folgebildanhänge ...

Ein Blick in den entkernten Rumpf; stellenweise durchdringen die langen Nadeln den Werkstoff, pressen aber das Deck somit auf die Deckunterkonstruktion. Des weiteren sind Längssteifen-Enden erkennbar, die das abnehmbare Deck weiterhin mit den Querspanten in Position halten erkennbar. Der Bereich, wo diese Längsträger über die Querspanten greifen, wird erst später- nach dem Beplanken- von den Querspanten entfernt!

Es folgt P4 ... ... zu P5

Jetzt lasse ich Alles gut durchtrocknen und dann schaun wa mal ... :wink:

Mit freundlichen Gute Nacht-Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

Beiträge: 1 496

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Österreich

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166

Freitag, 29. Dezember 2017, 07:24

Servus
Die Feiertage hatten es bei Dir aber in sich... schöne Fortschritte :ok:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

167

Freitag, 29. Dezember 2017, 13:17

Das abnehmbare Deck (Teil 2a) Fortsetung v. Beitrag 118, 119

:kaffee: Moin,

nun ja - Gustav; die Festtage standen ganz im Zeichen von Familie und Freunden; die "Essecke" hatte Pause ( :love: = :!! ) ... und das ist auch Gut so :wink:

________________________________________________



... sodele; darauf können wir dann ja aufbauen :wink:

Guten Rutsch 2018

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

Beiträge: 11

Realname: Wolfgang

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168

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:39

Frohes Neues

Hallo Freunde der See

Hoffe ihr seit gut gerutscht.
Nicht auf Grund.hi
Habe die Deckteile mit 1.6 er vor gebohrt und 2-12 Spax verschraubt.
Denke so entgehen ich späterer Probleme.

Tolles Projekt Thomas.Ich werde nur das Standmodell bauen.
Ich denke ich habe trotz Standmodell ein Problem mit den Bug- und Heckteilen.
Mir ist die Sache zu wacklig.Mit Harz auslaufen lassen?


LG EDE :cracy:


169

Mittwoch, 3. Januar 2018, 17:10

Zu Beitrag 138 v. "Ede"; wackelige Bug- & Heckteile ...

Hallo Wolfgang und allgemeine Bauberichtsverfolger,

Die beiden Bug - und Heckbaugruppen ( Kunststoff-Formbauteile) kippeln ein wenig - ja das ist richtig.

Die eigentliche Festigkeit kommt später mit dem Beplanken, weil dann die Stirnkanten der Lindenholz-Leisten das/ die Bauteil/-e auch stirnseitig stützen werden. Entscheidend ist dann lediglich eine gute Verbindung der beiden Werkstoffe zueinander!

Für das Standmodell glaube ich weniger, dass es wirklich von Nöten sein wird, hier zum Holkörper mit Kunstharz zusätzlich zu hantieren. Der verwendete Kunststoff besitzt praktisch fast den gleichen Ausdehnungskoeffizienten, wie das Holz. Wichtig ist somit vielmehr eine saubere Verklebung und ein Klebstoff, der nicht zur Rissbildung neigt, sondern die Klebefuge entsprechend flexibel überbrückt.

Da die Klebefuge aber sicherlich auch noch gespachtelt wird, rechne ich nicht mit sonderlichen Aufgabenstellungen für das Standmodell, da dieses eigentlich immer in der gleichen Umgebung aufgestellt sein dürfte - ohne größere Temperaturschwankungen.

Nun- mit Beitrag 167 ist auch erkennbar, dass die "Essecke" diese beiden Formbauteile noch nicht am Rumpfgerüst angebracht hat ....

... wir dürfen ja evtl. noch die Querspanten etwas straken. :idee:

MfG Thomas B

170

Montag, 22. Januar 2018, 00:34

Ausgabe 28; Fortsetzung v. Beitrag 164

Guten Morgen,

als Erstes möchte ich anmerken, dass ich immer mehr positiv :ok: von dieser Sammelserie angetan bin.

Bauteil 80 von Ausgabe 28 wird mit diesem Bild an der MDF-Struktur ausgerichtet und soll dann geklebt werden. Mancher Bauberichtverfolger/Leser dürfte jetzt enttäuscht sein, weil ich die Ätzbauteile nicht unter einander weichlöte, ist aber recht schnell erklärt. Da momentan noch nicht abzusehen ist, wie schwer die gesamten Aufbauten werden, achte ich verstärkt auf Gewicht. Jedes Gramm Lot beeinträchtigt auch u. Umständen später das Fahrverhalten auf dem Wasser.

Im Detail: Die MDF-Unterkonstruktion wurde hier NICHT weiter im Maß verändert! Bauteil 80 passt lichtspaltfrei an die mit Beitrag 164 verarbeiteten Ätzbauteile! Das Bauteil ist mit Filament-Klebeband in Position fixiert und wird von der Innenseite verdeckt geklebt.

Ein weiteres Bildbeispiel für ausgezeichnete und hergestellte Bauteile ... :ok: ...

Die soweit vorbereitete mittlere Aufbauten-Struktur- die Ätzbauteile sind 100% Passgenau!

Dann kann ich mich ja getrost Ausgabe 29 widmen, sollten zur Vorgehensweise keine Fragen gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

171

Mittwoch, 24. Januar 2018, 14:09

Ausgabe 29; -Reling als Beispiel Bauteil 86

Guten Tag,

erste Reling-Bauteile dürfen an der mittleren Aufbau-Struktur verarbeitet werden.

Die Sperrholzplatten "45" von Ausgabe 16 sind weiterhin nicht mit dem restlichen MDF-Gerüst verleimt-siehe auch Beitrag 163! So erleichtere ich mir das Handhaben der Bauteile 86 bis 89.

Nach dem heraustrennen aus dem Bauteilerahmen werden die Bauteile wieder sorgfältig von den Verbindungssteg-Überständen befreit und dann mit Hilfe von einer Rundzange, wie auch einem festen runden Körper als Biegehilfe umgeformt. Dabei wird das entsprechende Bauteil immer wieder an die Struktur von Bauteil 45 angehalten, um die Formgebung zu kontrollieren.
Die ersten Rundungen entstehen.
Als Alternative zu einer Zange, kann hier auch das Bauteil zwischen einer Pinzette eingeklemmt werden und dann mit einer Cutter Klinge scharfkantig am Rand der Klemmung abgewinkelt werden.

Erst, wenn das Bauteil komplett zu Bauteil 45 passt, wird der Klebevorgang ins Auge gefasst.

Die Aufbaustruktur wird am Rumpf aufgelegt und entsprechend fixiert; dann nutze ich die bereits gezeigten Bauteilrahmen-Reste, um die Reling, wie die bereits verarbeiteten Ätzteile aus Ausg. 28 zu klemmen.

Bauteilerahmen als Unterfütterung für das gebogene Reling-Teil.

Mit Hilfe der Rahmen der Ausgabe 16 kann nun die Reling fest an das Bauteil 45 gedrückt und ausgerichtet werden.

Dann folgt das Kleben mit Sekundenkleber entlang der Fügekante der Bauteile-Fertig.

Das Ergebnis; Das Ensemble 45/86 ist hier aus der Aufbau-Struktur herausgehoben gezeigt.

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

172

Mittwoch, 24. Januar 2018, 14:34

Ausgabe 29; (Teil 2) -Reling fertig

....natürlich sagen die gezeigten Bilder nichts über die Passgenauigkeit aus!

Daher hier noch ein paar Ansichten :wink:

Beide "Baugruppen 45" als Übersicht

Stoßkanten und Übergänge ....

Ausgabe 30; es wird filigraner- Versprochen ....

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

Beiträge: 1 496

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173

Mittwoch, 24. Januar 2018, 14:54

Servus
Die Reling hast Du schön gemacht... ohne das zu verbiegen was gerade sein soll :respekt:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

174

Mittwoch, 24. Januar 2018, 15:46

Ahoi Gustav,

da "sprichst" Du etwas an... :wink:

Aber klar doch, kann ich auch Das ,was gerade sein /bleiben soll SUPER verbiegen; nur gezeigt habe ich es hier jetzt nicht ;)

Wenn Du genauer hinschaust, sind da schon ein paar Biegungen zu erhaschen, die mal wirklich gerade und glatt im Bauteilerahmen waren :whistling:

Die feinen Spanndrähte zwischen den Steifen verziehen schon gerne mal, oder Mann drückt aus versehen an Bereichen, wo man lieber die Handwerkzeuge von lassen sollte.

Dann nehme ich eine Pinzette, schiebe diese zwischen die Steifen und drücke mal kräftig zu, dann noch etwas an einer, oder der anderen Steife etwas gezogen und schon ist wieder alles "fast" gerade.

Falls es interessieren sollte, kann ich entsprechendes Bildmaterial mal für den/die Einsteiger/-in, als Hilfestellung im Folge-Bauberichts- Beitrag mit einbringen.

Gruß aus dem nass-kalten Norden -Thomas

Beiträge: 185

Realname: Ewald Lünse

Wohnort: Bielefeld

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175

Mittwoch, 24. Januar 2018, 18:59



Moin Thomas ,

ein Tip von mir für den Weiterbau der Reling . Befestige bitte auf beiden Seiten der Reling einen
passenden Pappstreifen , der schützt die Relingzüge vor Beschädigungen beim Weiterbau, die kann
man später zum Bemalen wieder entfernen. :ok:


:wink: :wink: :wink:
Gruß aus der Pudding-Stadt BI

Ewald, Senior-Bastler :ahoi: Achsnagel

176

Mittwoch, 24. Januar 2018, 19:31

Ausgabe 30; (Teil 1) -Grätings fertig

Guten Abend,

bin gerade in Berichtslaune.... :whistling:

also weiter im Text: Ausgabe 30 wartet mit Einfachem und etwas Filigranerem auf.

beginnen möchte ich dann mit dem Einfachen- den Grätings, welche zwischen die angebrachte Reling der Ausgabe 29 -zunächst nur- gelegt werden.

Die Auflagerpunkte der Grätings bedürfen schon etwas Aufmerksamkeit, sind diese verlängerten Zapfen-Enden jeweils links und rechts der Außenkante schnell mal durchtrennt!

Diese Bauteile habe ich hier lediglich für Passgenauigkeits-Überprüfung nur aufgelegt; ich halte mir ein "Türchen offen" für die weitere Bearbeitung...

zum Filigranen:
Bauteil 93-Reling an der Gräting- ist sehr, sehr mit Sorgfalt zu behandeln!

Es beginnt bereits mit dem Arbeitsgang- Heraustrennen aus dem Bauteilerahmen! VORSICHT! Das Reling-Bauteil ist sehr Verzug freudig und ein Richten der Struktur dürfte für einen Einsteiger recht problematisch werden!

Besonders die Verbindungsstege zu den Seiten (links/rechts auf die Länge) des Bauteiles gemessen, weil nicht viel Platz für den Trennschnitt mittels Cutter, oder Meißel vorhanden ist, verleitet zum Verbiegen der geraden Reling!

Es empfiehlt sich, erst die beiden mittleren Verbindungsstege-ausgehend vom Stabilsten ( Klebefuge) zu durchtrennen!

Dann mit einem guten Seitenschneider am Rand zu dem Bauteil die Trennspannung aus dem Bauteilerahmen zu nehmen!

Letztendlich erst dann den eigentlichen Verbindungssteg auf der Längsachse durchtrennen!

Es empfiehlt sich die Diagonalstützen, welche an Bauteil 80 geführt werden sollen, vor dem Vorrichtungsaufbau zu kanten( ca.45° Winkel)

Zu den Bildanhängen: Manchmal ist ein Vorrichtungs-Bau sehr entspannend, spart viel Zeit-auch wenn hierfür auch ca. 30 Minuten verwendet werden, aber Mann am Ende der Arbeiten Stunden einsparen kann.... :pfeif:


Dieses Baugruppen-Ensemble -92/93 ist nur gesteckt! Nach der Fertigstellung wurde diese Baugruppe wieder vom mittleren Aufbau-Gerüst entfernt (mobil gehalten) und in einer sicheren Ablage verwahrt ....
_________________

zu Beitrag 175 v. "Achsnagel":

Richtig und auch Wichtig! :ok:

Ich gehe hier sogar noch weiter und verwende entsprechende Holzleisten, um die Reling-Struktur vor Beschädigungen zu schützen, soweit die Bauteile nicht "mobil" gestaltet sind...

________________________________

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

177

Freitag, 26. Januar 2018, 20:30

Ausgabe 31-"Seiltrommeln"

Guten Abend,

mit Bild 6 .... der SfSB darf der Modellbauer die "Seil-" /oder auch Schlauchtrommeln herstellen. Entgegen der Bauanleitung längte ich nicht jedes Mal Stücken von 4 mm länge ab, um diese Enden dann mühselig mit dem faden zu umwickeln; vielmehr beließ ich den Holzrundstab auf der gelieferten Länge und umwickelte diesen Stab mit dem Faden- machen übrigens die meisten fortgeschrittenen Modellbauer und ist nicht auf meinem "Mist" gewachsen ;)

Für die Trommel, wie für die Stellbeine habe ich mit eine Montagehilfe gefertigt, wo die prov. gefügte Seiltrommel in Position fixiert werden kann. des weiteren soll sich später die Trommel auch drehen können, daher wurden die angedeuteten Naben mit 0,5 mm aufgebohrt und ein entsprechender MS-Draht durchgesteckt.

Bis es aber soweit ist -mit der farblichen Gestaltung, werden die Trommeln wieder zerlegt und gut verwahrt.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 12:07

Rumpfgerüst- Kontrolle; Vorbereitungen für die Außenbeplankung (Teil 1)

Guten Tag,

bis mit der Außenbeplankung gemäß der SfSB begonnen wird, möchte ich die Zeit nutzen und bereite schon mal ein paar Dinge vor, wie auch eine Kontrolle durchgeführt wird, denn das Rumpfgerüst hat nun schon ein paar Wochen auf dem Buckel und wurde entsprechend viel bewegt.

So durfte ich feststellen, dass eine Kielverbindung zum Querspant 9 sich gelöst hatte und in dem Bereich der Kiel nach "Innen" absackte!

Das Rumpfgerüst ruht über Kopf gelagert auf meinem Esseckentisch, der NICHT 100-Prozentig als gerade Arbeitsunterlage was taugt!

Daher wurden an den äußeren Deckplatten in mehreren Bereichen sogenannte Distanzklötze prov. aufgeklebt. Die jeweilige Distanz ergibt sich durch spannen eines Mittelfaden entlang der oberen Rumpfstruktur und der Abnahme der Distanzmaße Deck Belag zum gespannten Mittelfaden. Als Kontrolle dient dann auch ein weiter gespannter Mittelfaden entlang des Kiels!

Ergeben sich dann weitere Distanzen zwischen den aufgeklebten Distanz-Klötzchen zur Tischoberfläche, wird entsprechend weiter mit mobilen Keilleisten abgestützt!

Bug Bereich- erkennbar mit Distanzklotz und prov. aufgelegten 3 mm breiten Holzleisten am Kiel, welche nur mit Klarsichtklebeband fixiert wurden. Der Übergang Kunststoff- Bug-Bauteil zum Kiel passt, wie der gespannte Mittelfaden zeigt.

Kiel/ Querspant -Bereich 9; auch hier passt jetzt wieder alles.

Zu guter Letzt noch die Kontrolle Richtung Heck mit der Kielleiste von Ausgabe 20; auch hier passt alles.

So habe ich mir die Freiheit genommen, eine gelieferte Holzleisten-Reihe entlang des Kiels- mittig des Selbigen schon mal zu leimen, damit mir die Klebeverbindungen des MDF-Rumpfes zu den Querspanten nicht an einer beliebigen Stelle wieder aufreißt.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Sonntag, 4. Februar 2018, 18:38

Rumpfgerüst- Kontrolle; Vorbereitungen für die Außenbeplankung (Teil 2)

Guten Tag,

bevor jetzt mit Ausgabe 32 die ersten Außenplanken am seitlichen Rumpfgerüst angebracht werden können, wird das MDF-Gerüst noch ein wenig gestrakt- soll heißen: die Querspanten werden dem Leistenverlauf etwas angepasst, damit diese - Leisten - dann Vollflächig an den Stirnseiten geleimt werden können.

Je nach dem, wie jetzt die Rumpfgerüst-Bauteile gefügt wurden, können sich auch Absätze, Überstände, oder gar Rücksprünge der Bauteile zueinander ergeben.

Das hier gezeigte Bild verdeutlicht, dass ich die Bauteile nicht bündig zur äußeren Stirnkante des Rumpfabbildes gefügt habe, sondern die Fügeverbindungen immer ganz eingeschoben verleimt habe. So ergeben sich Bereiche, die u. Umständen aufgefüttert werden sollten, damit man sich später unnötiges Spachteln der Oberfläche ersparen kann ... ;)

... hier ein Ausschnitt meiner zusammen setzt- Situation in Richtung Heck des Rumpfgerüstes. "Sprünge" wurden hier mit Leisten (dicke 0.6 mm) im Bereich der Längsträger aufgefüttert und dann die Stirnfläche der Querspanten entsprechend Bei geschliffen!

Noch mehr Vorbereitungen.

Am Modell soll auch der Zitadellen-Panzer dargestellt werden. Entsprechende Querspant-Versätze/-Sprünge sind am oberen Querspant Bereich direkt unterhalb der Deckplatten zu erkennen. Der Hersteller beginnt mit der Verlegung der ersten Holzleisten am Querspant-Versatz -der Zitadellen-Panzerung! Dieser Zitadellen-Panzer soll später schön gleichmäßig dem Rumpfbild folgen!

Damit diese Aufgabenstellung von Erfolg gekrönt wird, weil ich bin auch nicht mehr der Jüngste und die Bio-Optik spielt mir auch schon gerne mal einen Streich, selbst mit Sehhilfe auf dem Nasenrücken, treffe ich entsprechende Vorbereitungen, damit ich den Streichspielern einen Strich durch die Rechnung machen kann. :smilie:

Das Schlagwort lautet: Opferleisten, welche ich mit Bild zwei hier zeige. Es handelt sich hierbei um zwei 5 mm breite Leisten, welche direkt unter dem aufgelegten Deck Belag positioniert werden; hier hefte ich sogar mal- im gedoppelten Bereich der Querspanten!

Es folgt eine weitere "Opferleiste" aus der Lieferung -Ausgabe 31, welche stirnseitig auf der Breite, mit einer ca. 45° Fase entlang der Länge versehen wird.

die Ansicht mit Blick auf den Zitadellen-Versatz.

Straken:

Hierfür verwende ich ein dünnes Sperrholz-bestückt mit Schleifleinen, welches sich der Kontur leicht anpasst!

Zur Verdeutlichung habe ich hier meine Strak-Hilfe mit Klammern ins rechte Bild gesetzt.

Geduld ist gefragt, bei diesem Arbeitsgang und sollte nicht mal eben zwischen "Tür und Angel" umgesetzt werden! Nicht, dass es später heißt : Scheibenkleister-da passt ja nix ...

Mit freundlichen Grüßen aus der Essecke Thomas B

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