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Holz: Ray`s WASA

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211

Sonntag, 23. Juli 2017, 13:24

Danke Männer,

für Eure wohl wollenden Worte und Eure Tipps und Hinweise.

Das Einpacken des Schegs ist keine schlechte Idee. Wenn`s mich nicht beim Beplanken stören würde...
Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden wir sehen.


Ja lieber Michael, das sind wirklich hilfreiche Tipps.
Nicht neu, nicht unbekannt und dennoch oftmals nicht mit der notwendigen Aufmerksamkeit bedacht.
Diese von Dir genannten Praktiken habe ich schon öfter angewendet.
Und trotz großer Sorgfältigkeit war dann am Ende dann doch hier oder da mal wieder etwas aus dem Ruder gelaufen.
Ich glaube, sowas kennt jeder. Es ist halt der nicht zu leugnende Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Fehler ganz ausschließen kann man sicher nicht, aber die Ursachen für diese auf ein höchstmögliches Mass reduzieren,
das geht alle mal.

In diesem Sinne mögen mich Eure Tipps begleiten auf der langen Wasa- Modellbaureise.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

212

Montag, 24. Juli 2017, 12:12

Mahlzeit allerseits,

die guten Tipps berücksichtigt und den Gaul (Schiff) von hinten aufgezäumt (aufgespantet).

In beiden Dimensionen den rechtwinkligen Sitz der Spanten überprüft, fixiert, geklebt und mit Längsträgern gesichert.

So der da oben will, hat nach dem Trocknen des Leims alles seine angedachte Lage behalten...







:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 3 343

Realname: Franz Holzhauser

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213

Montag, 24. Juli 2017, 12:35

Saubere Arbeit, ist wieder ein absolutes Vorbild,
Deine Vorgehensweise und Deine saubere Herstellung.
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





214

Montag, 24. Juli 2017, 13:47

...hast ja nun die KWL und Deckshöhen an den Bauspanten doch nicht angezeichnet/eingesägt...ich tät`s tun...es hilft doch sehr... :D
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

215

Montag, 24. Juli 2017, 15:48

Hallo Ray,

mal eine Fragenkolonne eines ansonsten vor Begeisterung und Ehrfurcht sprachlosen Laien: Sollten die Spanten nicht ...ausgehöhlt... sein? Kommen da keine Decks rein? Wird das unterste gebaute Deck oben auf den Spanten zu liegen kommen?

:nixweis:

Viele Grüße

Thorsten

216

Montag, 24. Juli 2017, 16:17

Hallo Matthias,

Du kannst einem ja richtig bange machen.

ich denke, es passt so. Obwohl ich weiß, was Du meinst.
Sweaty und Patsy haben ja auch schon in diese Richtung gedacht.

Das Anzeichnen der unteren Deckshöhen erfolgt bei mir erst nach Komplettierung des Spantengerüstes.
Die Höhe des Oberdecks entspricht Spantenhöhe und der Verlauf wird durch die einzuziehenden Trägerleisten kontrolliert.
(so zu sagen gestrakt)
Eventuelle Abweichungen in der Höhe werden vor dem Aussägen des jeweiligen Spantes kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.
Ich hoffe, Du kannst meine unorthodoxe Vorgehensweise nachvollziehen.


Hallo Thorsten,

danke für Deine Meldung und Deine Fragen.
Ja, es kommen Decks rein. Das obere durchgehende sichtbare Deck wird dabei auf den Spanten zu liegen kommen.
Darum auch der halbkreisförmige Ausschnitt zum späteren freien Durchblick durch die Grätings.
Da die unteren Decks nur sehr eingeschränkt durch die mit Kanonen zugestellten Stückpforten zu sehen sein werden,
habe ich Spanten voll belassen.
Die jeweiligen Deckabschnitte zur Aufnahme der Kanonen werden dann parallel zur Beplankung dazwischen gebaut.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

217

Dienstag, 25. Juli 2017, 10:30

Guten Morgen,

habe gestern noch „meinen“ Hauptspant gesetzt.
Hier liegt das Oberdeck am tiefsten und hier hat das Schiff zusammen mit dem nach achtern nächst folgenden Spant auch seine größte Breite.
Und da alles per Hand gemessen und gesägt ist, wird es nun im Gegensatz zum computergesteuerten Laserschnittmodell so langsam spannend.
(und selbst da geht es ja bekannter Weise nicht immer ohne Probleme ab)

Und damit das Schiff nicht gleich wie beim Original dem Untergang geweiht ist, habe ich seine geistlichen Hochwürden (übrigens maßstabsgerecht) um Segnung des Bau`s gebeten.









Da es ja leider immerzu dauerregnet habe ich die Zeit genutzt und gleich noch die Buchenholz-Spantenden eingesetzt.



:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 3 343

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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218

Dienstag, 25. Juli 2017, 11:08

Sollte man Dir jetzt weiterhin Dauerregen wünschen?
Es bleibt spannend.
Beim dritten Bild kann man gut sehen was für riesige
Dimensionen das Schiff hat.
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





219

Dienstag, 25. Juli 2017, 13:50

Hey Ray,
wie immer ein saubere Arbeit - finde auch die Idee mit den aufgesetzten sichtbaren Bereichen der Spanten nach wie vor gut, bringt glaube ich optisch doch einiges, auch wenn sich in der Lösung natürlich auch die Gefahr verbirgt, dass sich so Verzüge und kleinere Ungenauigkeiten einschleichen- muss man halt auf dem Schirm haben - aber das hast Du glaube ich ganz gut im Griff. ;)
Was mir aber nicht so ganz einleuchtet, ist warum Du ausgerechnet jetzt den Hauptspannt setzt - einfach nur der Wunsch nach Abwechslung, oder steckt da eine ganz bestimmte Überlegung dahinter?
Was ich auch sehr gut gelöst finde, ist das Sichern der einzelnen Spanten gegen Torsion- einfach ganz unauffällig kleine Hölzchen angeleimt, die verhindern, dass sich die Spannten verdrehen können - eine gute Idee, auch wenn man genau hinschauen muss, um es zu sehen. :ok:
Und nochmal eine kleine Frage - die obersten Leisten, die die hinteren Spannten miteinander verbinden ahmen den Decksverlauf des Oberdeckes nach, wie kommt es allerdings zur Höhe der unteren Verbindungshölzchen zwischen Spannt zwei und Spannt drei (von hinten her gezählt). Entspricht der Verlauf dieser Hölzchen bereits dem nächst tiefer gelegenen Deck und müssten diese Hölzchen nicht eigentlich leicht zur Kuhl hin gebogen sein, um den Deckssprung nachzuverfolgen? Zudem sieht der Abstand dieser Hälzer zum Oberdeck ein wenig zu gering aus, um ein Deck aufnehmen zu können, kann aber natürlich auch täuschen.
Wenn Du die Hölzchen gerade verlegst aus Gründen der Praktikabilität würde ich das natürlich absolut verstehen ;)
Macht Spass Dir bei der Erschaffung der Vasa zuzusehen :thumbsup:
LG Martin

220

Dienstag, 25. Juli 2017, 19:09

....Du kannst einem ja richtig bange machen....Sweaty und Patsy haben ja auch schon in diese Richtung gedacht....
Ich hoffe, Du kannst meine unorthodoxe Vorgehensweise nachvollziehen.....
Naja, also bange machen war jetzt nicht mein Gedanke; ich wollte nur einen Hinweis geben, dass es sich vor dem Verbauen leichter macht. Eben aus Erfahrung wie auch Sweaty und Patrick sagten.
Gerade bei der Dimension des Modells ist eine gute Längsversteifung im Rumpf unverzichtbar damit sich nix verdreht, umsomehr, da Du kein Mittelbrett hast in dem die Bauspanten Halt finden.
....nachvollziehen...hmm; nun ich würde es halt anders bauen aber mach mal.... :D
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

221

Mittwoch, 26. Juli 2017, 08:09

Danke Euch Dreien,

mal schauen, ob ich Martin`s Fragen zufriedenstellend beantworten kann.

1. Den Hauptspant habe ich bewusst jetzt schon gesetzt, da hier das Oberdeck am tiefsten liegt und das Schiff seine größte Breite hat.
Von diesem Spant aus werde ich alles andere vermessen.

2. Die von Dir angesprochenen unteren Verbindungshölzchen stellen lediglich das Auf(Wider)lager für den Besanmast dar.
Dieses Auflager sollte schon auf Höhe des Decks liegen. Da man in diesem Bereich jedoch keinen Einblick auf selbiges haben wird,
konnte ich das eigentliche Deck mit Deckssprung und leichter Biegung in Richtung Kuhl vernachlässigen.

Der Abstand zwischen Oberdeck und dem darunter liegenden Deck passt schon (UK Mastfundament bis OK obere Verbindungsleiste).
Die oberen Verbindungsleisten entsprechen jedoch nicht gänzlich dem Decksverlauf, da die Neigung dieser Leisten noch nicht mit der
tatsächliche Decksneigung übereinstimmt. Diese wird im weiteren Bauverlauf noch steiler ausgeführt werden, sobald alle Spanten gesetzt sind und
der „Schwung“ des Oberdecks genau definiert ist und übernommen werden kann.


Hallo Matthias,

ja, ich werde mal machen. Deine Tipps möchte ich aber auch in Zukunft trotzdem nicht missen.
Allerdings verstehe ich nicht ganz, was Dein Rat mit der Stabilität bzw. der Längsversteifung zu tun hat.
Ich habe ihn vielmehr der Problematik der Spantenausrichtung zugeordnet.
Und die von Dir beschriebenen seitlichen Aussteifungen kommen bei mir ja oben zum Einsatz.
Aber warten wir das weitere Baugeschehen mal ab.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

222

Mittwoch, 26. Juli 2017, 10:15

Moin Ray,

nun ja; es hängt ja eben alles doch irgendwie zusammen. Du hattest gefragt ob ich Deine "unorthodoxe" Vorgehensweise nachvollziehen kann. Darauf bezieht sich mein Hinweis zur Längsversteifung des Rumpfes. Also nochmal genauer was ich meine.

Ich hab das so verstanden, dass Du den Rumpf bis zum Gundeck füllen willst. Dies gibt eine gute Festigkeit. Dazu ist es m.E. hilfreich wenn diese Deckslinie und die KWL auf den Bauspanten sichtbar ist und eben einfacher sie vor dem Verleimen symetrisch aufzutragen. Ein stetiges Kontrollieren auf Verzug ist dann kein Problem.

Wenn es an`s Füllen geht sollte das Spantgerüst gut gerade stehen und sich währenddessen nicht verdrehen können. Da Du derzeit nur zwei gegenüberliegende Festpunkte hast (Kiel und obere Verbindungsleisten) ist eine Verwindung möglich. Ich will Dich nicht zutexten aber das Bauspantgerüst meines Lotsenschoners ( der ist nur 45 cm lang) hatte ich mal eine Woche auf der Helling stehen ohne was zu machen und es hat sich eine leichte Drehung im Mittelbrett (Sperrholz) eingeschlichen. Nach dem Einbauen von zwei Längsverstrebungen (10 x 10 mm Kiefernleisten) war es wieder im Lot. Will damit nur rüberbringen, dass schon die wechselnde Raumfeuchte dafür ausreicht. Der Tip von Patrick diese Art Stringer ( z.B. 5 x 20 mm Kiefer) am Verlauf der geraden KWL außen in den Bauspanten einzubauen ist daher zu empfehlen. Bei der Größe des Modells wäre es jammerschade wenn es dann am Ende nicht fluchtet.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
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223

Mittwoch, 26. Juli 2017, 15:58

Hey Ray,
erstmal vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen :thumbsup: - ich möchte infach nur Deine Vorgehensweise verstehen, was mir nun auch etwas besser gelingt. Wobei ich auch nie Zweifel daran hatte, dass Du Dir schon was dabei gedacht hast, warum Du wie vorgehst - nru wenn man´s dann auch genau verstehen kann, ist es auch besser möglich was dabei zu lernen. Bin auf den weiteren Fortschritt gespannt, wird bestimmt gut. :)
LG Martin

224

Mittwoch, 26. Juli 2017, 20:08

Danke Euch Beiden,

nun ist alles gesagt und auch verstanden. Mal sehen was der alte Zausel draus macht.
Wenn`s schief geht, ist er selber schuld ;)

In diesem Sinne...na, Ihr wisst ja, immer schön neugierig und kritisch sein :wink:


:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

225

Donnerstag, 27. Juli 2017, 09:57

Guten Morgen,

nach viel Text nun wieder Handarbeit.
die nächsten zwei Spanten sind gesetzt – die Lücke zum Bug hin geschlossen.









Danach wurden die Spantenden in Buchenholzqualität hergestellt und eingebaut.



:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 58

Realname: Gerhard Groen

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226

Donnerstag, 27. Juli 2017, 10:03

moinsen Ray,
und das alles mit der Laubsäge, Respect wer´s selber macht! Du arbeitest ja schneller als eine Dekopiersäge. :abhau:
gruß
Gerhard

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Realname: Franz Holzhauser

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227

Donnerstag, 27. Juli 2017, 10:07

Die Wasa wäre jetzt doch wirklich Grund genug
Dir eine Dekupersäge zuzulegen.
Mir tut der Arm weh vom hinkucken...
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





228

Donnerstag, 27. Juli 2017, 12:35

Hey Ray,
schön gearbeitet die Spannten und soweit das auf den Bildern zu beurteilen ist auch richtig schön gerade. Sieht wirklich gut aus. :thumbsup:

229

Donnerstag, 27. Juli 2017, 15:25

Moin,

Zitat

Die Wasa wäre jetzt doch wirklich Grund genug, Dir eine Dekupiersäge zuzulegen.

….warum Franz? Früher haben sie doch auch alles per Hand geschafft.


Ja Martin,

bis jetzt ist wirklich alles bestens ausgerichtet.
Da der Kiel über seine gesamte Länge fest eingespannt ist und die Spanten rechtwinklig zum Selbigen sowie zum Hellingbrett verleimt sind,
sollte unten nicht viel passieren.
Eventuelle leichte Abweichungen im oberen Bereich lassen sich später durch das Festsetzen der Spanten an den Längsträgern korrigieren.
(so zumindest der Plan)
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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Realname: Peter

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230

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:48

Hallo Ray,

in deinem Ersten Beitrag zeigst und beschreibst du, dass der Kiel in der Helling vorne höher in der Helling eingespannt ist.
Also, Frage.
Werden die Spanten nun senkrecht zum Kiel oder senkrecht zum Hellingsbrett eingeklebt? Oder habe ich jetzt irgend etwas total missverstanden?

Gruß Peter

231

Donnerstag, 27. Juli 2017, 21:44

Hallo Peter,

die Spanten habe ich senkrecht (im Winkel von 90°) zum Hellingbrett eingebaut,
und gleichzeitig aber in der Waagerechten auch rechtwinklig zum Kielbrett.

Habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt.
Hier nochmal zur Verdeutlichung:

:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

232

Freitag, 28. Juli 2017, 09:51

Wobei nochmals zur Sicherheit: Ist eigentlich egal wie man sie positioniert, da diese Mallen ja mit dem Originalschiff nichts zu tun haben sondern nur zur Befestigung für die Modellplanken dienen.

@Ray wird toll :-)

XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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233

Freitag, 28. Juli 2017, 10:13

Wie war das denn beim richtigen Schiff?
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





234

Freitag, 28. Juli 2017, 12:50

Hallo Dafi,

Danke für's Lob und den Hinweis.
Ja, das stimmt. Aber da meine "Hilfsspanten"
im oberen Bereich la nicht durch ein inneres
Schanzkleid verkleidet werden, habe ich sie
gleich so eingebaut, dass ich sie im sichtbaren
Bereich gleich verwenden kann.

Franz,
echten Spanten standen ja dicht an dicht und waren bei
vielen Schiffstypen voll verkleidet. Die Ausrichtung war
dabei von Schiffs- zu Schiffstyp recht unterschiedlich.

Hoffentlich war das jetzt alles für jeden verständlich.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

235

Freitag, 28. Juli 2017, 12:53

Hallo Ray !

:respekt:


Hofi

236

Freitag, 28. Juli 2017, 18:42

@Franz

Spanten lagen dicht an dicht, nur wenig Luft dazwischen, siehe Bild #35.

http://wasadream.com/Index/indexgerman.html



XXXDAn
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237

Freitag, 28. Juli 2017, 19:19

Hallo Dafi,

in deinen letzten zwei Beiträgen verwendest du die Begriffe "Mallen" und "Spanten". Beides mal für die gleichen Holzteile an Rays Wasa (Vasa).
Also, für mich sind "Mallen" nur die Schablonen für die "Spanten".
Wenn ich jetzt falsch liege, bitte ich um Aufklärung.

Danke und Gruß Peter

238

Freitag, 28. Juli 2017, 19:41

Moin Peter,

Das ist eigentlich ganz einfach. Spanten verbleiben nach dem Bau im Rumpf und Mallen werden wieder entfernt und können weiterverwendet werden. Das macht man gern bei kleineren Booten - besonders wenn diese geklinkert sind. Als Spanten werden dann erst später z.B. vorgebogene Leisten eingesetzt. Näheres findet sich hier
Also im Fall der Wasa "Spanten"

Beiträge: 243

Realname: Peter

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239

Freitag, 28. Juli 2017, 20:19

Hallo Lars,

was "Mallen" und "Spanten" per Definition sind, weiß ich auch.
Meine Frage an Dafi beinhaltete nur, warum er für gleichen Hozteile an Rays Wasa zwei inhaltliche unterschiedliche Begriffe verwendet.

Gruß Peter

240

Freitag, 28. Juli 2017, 20:45

Hey Ray,
schöne Erklärung, wie Du die Spanten ausgerichtet hast - und wenn Peter nicht gefragt hätte, hätte ich mich das auch irgendwann gefragt.
@ Peter - ich denke das vermeintliche Begriffswirrwar kommt daher, dass Dafi, so wie ich es verstehe mit Spanten ausschließlich die konstruktiven Bauteile am Original bezeichnet, während Mallen die Hilfskonstruktion bei dem Modell sind.
Diese Unterscheidung ist schon zutreffend und sinnvoll, da es ja auch die Möglichkeit gibt ein Konstruktionsgerippe eines Modellschiffes so zu bauen, dass man dieselben Konstruktionsspanten wie beim Original verwendet - man denke dabei nur Admiralitymodelle.
Spanten beim Modell wären demzufolge also dann als Spanten zu bezeichnen, wenn diese in Position , Lage, Formgebung und Funktion (soweit möglich) eine Repräsentation der jeweiligen Spanten des Originales wären. Andernfalls müssten die "Spanten" eines Modelles, welche die Funktion erfüllen die Form des Rumpes zu definieren eben Mallen genannt werden.
@ Dafi - berichtige mich Bitte, wenn ich hier was falsches von mir gebe - und ich hoffe Du verzeihst, wenn ich mich mal vorlaut zu Wort gemeldet habe :S - bin Philosoph und Historiker - wir können nicht anders. :D
LG Martin

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