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  • »janoschp« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 5. Juni 2017, 16:57

Chance Vought F4U-1 Corsair (1:32 Tamiya)

Die Chance Vought F4U „Corsair“ war ein Kampfflugzeug des Zweiten Weltkriegs aus US-amerikanischer Produktion. Sie war als Trägerflugzeug geeignet und flog im Pazifikkrieg beim US Marine Corps und danach auch bei der US Navy. Später kam die Corsair

noch im Koreakrieg zum Einsatz, ebenso bei den französischen Marinefliegern in den Kriegen der 1950er-Jahre. Die letzten Kampfeinsätze fanden 1969 im Fußballkrieg zwischen Honduras und El Salvador statt.

Der Prototyp der F4U wurde 1938 entworfen. Die primären Entwicklungsziele der F4U waren minimaler Luftwiderstand und maximale Geschwindigkeit. Dazu wurde der stärkste verfügbare Motor – der 18-Zylinder-Doppelsternmotor Pratt & Whitney R-2800

mit einer Leistung von 1.342 kW (1.824 PS) – in den kleinstmöglichen Rumpf eingebaut. Um die Leistung des Motors in Geschwindigkeit umzusetzen, war ein Propeller mit vier Metern Durchmesser erforderlich, der die Verwendung eines konventionellen Fahrwerks erschwerte,

da damit ohne weitere Änderung der für den großen Propeller nötige Abstand der Propellerspitzen vom Boden nicht zu erreichen war. Voughts Chefingenieur Rex B. Beisel versah deshalb die Maschine mit einem invertierten Knickflügel, durch den die F4U ihr

charakteristisches Aussehen erhielt.

Der erste Prototyp des von Vought als V-166B bezeichneten Entwurfs wurde im Juni 1938 bestellt. Der Erstflug der XF4U-1 fand am 29. Mai 1940 statt. Sie erreichte im Geradeausflug eine Geschwindigkeit von 708 km/h (404 mph). Mitte 1941 bestellte

die US Navy mehrere hundert Serienmaschinen, die jedoch einige Modifikationen aufweisen sollten. So bekam die F4U in der Serienproduktion noch selbstdichtende Treibstofftanks und anstelle des R-2800 wurde der R-2800-8 eingesetzt, der eine um

149 kW (203 PS) gesteigerte Leistung aufwies. Außerdem wurde das Cockpit um 91 cm nach hinten verlegt. Die erste Serienmaschine startete am 25. Juni 1942 zum Jungfernflug und einen Monat später wurden die ersten Maschinen ausgeliefert.

Die Trägererprobung, zuletzt im September 1942 auf der USS Sangamon, förderte Mängel wie schwierige Landeeigenschaften und ungenügende Sicht nach vorn zu Tage. Die Navy setzte die Maschinen bis zur Verfügbarkeit der verbesserten und ab

April 1943 ausgelieferten F4U-1A nicht auf Trägern ein. Bei den neuen Maschinen wurde das Cockpit angehoben und eine neue Rundumsichthaube eingeführt. Um die großen Stückzahlen zu realisieren, wurde die Corsair nicht nur bei Vought-Sikorsky

in Stratford Connecticut und Chance Vought Aircraft in Dallas, sondern auch bei Brewster in Long Island (als F3A) und bei Goodyear in Akron Ohio (als FG-1) gebaut. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Chance_Vought_F4U )




Auf eine Bausatzvorstellung habe ich verzichtet. Wen es interessiert, findet hier eine ausführliche Vorstellung des Bausatzes. Dem ist von meiner Seite nichts mehr hinzu zu fügen. Zusätzlich werde ich Photoätzteile von Eduard, die Accessory Bay

von Grey MatterFigures sowie die Gun Bay von Aires einbauen. Die Gun Bay ist zwar für die Trumpeter F4U gedacht, aber ich bin sicher, das sie angepasst auch in die Tamiya Corsair passt. Wir werden sehen.













Die Accessory Bay von Grey Matter Figures. In den Tütchen sieht alles sehr schön aus, bei genauerem Betrachten musste ich aber feststellen, das sehr viele Giesgrate und auch einige

Ungenauigkeiten vorhanden sind. Da war einiges an Nachbearbeitung angesagt.




Die Gun Bay von Aires

Gruß Richard

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2

Montag, 5. Juni 2017, 17:09

Update 1

Da ich schon eine Weile am Zusammenbau bin und ich mich nicht recht entscheiden konnte, ob Baubericht oder nicht, habe ich inzwischen das Cockpit fertig gestellt.













Das war es zunächst ein mal. Die weiteren Updates werden sicher in unregelmäßigen Abständen hier erscheinen. Anregungen, Tipps und konstruktive Kritik sind willkommen und erwünscht.


Bist dahin ...
Gruß Richard

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3

Dienstag, 6. Juni 2017, 13:16

Servus Richard
Bei Deinem Kosaren werde ich Dir über die Schulter schauen...
Das Cockpit sieht schon sehr vielversprechend aus :ok:
Gutes Gelingen
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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4

Mittwoch, 7. Juni 2017, 05:24

Hallo Gustav,

ich freue mich, das Du mit dabei bist.
Gruß Richard

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5

Sonntag, 12. November 2017, 10:12

Update #2

Nachdem ich mich in den letzten Monaten hauptsächlich um meinen Samba T1 gekümmert habe, geht es jetzt hier an der Corsair weiter. Zwischendurch habe ich immer wieder mal etwas gemacht und
bringe heute den BB auf den aktuellen Stand.



Die Rohrschellen für die Frisch- und Abgasrohre aus Ätzteilen sind schon recht klein und nicht einfach zu montieren.




Der fertige Motor.




Zusätzlich zu den Ätzteilen habe ich in jeden Zylinder ein 0,4-mm-Loch gebohrt und als Zündkerze einen passenden, weiß lackierten Messingdraht geklebt.




Die Zündleitungen werden durch "Klemmen" aus Teelichtblech zusammen gehalten.




Hauptfahrwerk mit den zugehörigen Klappen.




Fahrwerksbein gealtert und an den Gelenken Schmierfettspuren angebracht.




Räder und Klappen müssen noch endbehandelt werden. Mal sehen, wie ich die Staubpigmente ins Profil bekomme. Hab noch keine Idee.




Cockpit im Rumpf verklebt, Tragflächen, Klappen und Propeller zusammen gebaut. Auch hier sind einige Ätzteile verbaut worden.




Die Accessory bay von Grey Matter Figures hatte leider nicht die Passgenauigkeit, die ich erwartet hatte. Beim Zerlegen ist einiges zu
Bruch gegangen. Aber nichts, was sich nicht wieder reparieren lässt.




Das Gestänge der Motoraufhängung werde ich, wie den Dachträger beim VW Bus, aus Kupferdraht fertigen und die Resinteile dort einbauen.


Das ist der Stand der Dinge. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten.


Bis dahin

Gruß Richard

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6

Sonntag, 12. November 2017, 10:20

Saubere Arbeit :ok:
Schöne Grüße von der Mosel , Norbert

semper fidelis,vasco
Leb wohl, Lissy

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Realname: Gustav Stefan

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7

Sonntag, 12. November 2017, 19:34

Richard,
Der Sternmotor ist sowas von toll ... ich mag es wie du Alterst und Gebrauchsspuren imitierst :ok: :respekt:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

8

Sonntag, 12. November 2017, 23:35

Da hab ich ja ein wahres Juwel verpasst. Aber ab jetzt sitze ich in der ersten Reihe! Sieht sehr gut aus, was du bisher geschaftt hast.
Lernen durch Mißerfolg!

Mein Erstling in der Galerie: F4U-1A

9

Montag, 13. November 2017, 10:14

Warte mal, das Cockpit und der Motor, diese ganzen Nieten und dergleichen, das ist alles gemalt?! :respekt:

Das müssen doch decals sein oder? Das geht nicht.... ich glaube ich ziehe meine bestellung wieder zurück, sowas bekomme ich doch nie im leben hin! :doof:

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10

Montag, 13. November 2017, 19:57

Hallo,

zunächst mal ein Danke für die netten Worte an Norbert, Gustav und Robert


Warte mal, das Cockpit und der Motor, diese ganzen Nieten und dergleichen, das ist alles gemalt?!
Weiß jetzt nicht genau, was du meinst. Vielleicht kannst du mal ein wenig genauer drauf eingehen.
Gruß Richard

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11

Sonntag, 19. November 2017, 10:38

Update #3

Weiter geht´s mit dem Neubau der Accessory Bay.



Die Klebestellen am Motorträger sind nur etwa 0,5 mm tief und deshalb mehr als dürftig ausgebildet (oben und links). Um einen stabilen
Halt zu bekommen, habe ich die Stellen durchgebohrt.




Erste Stellprobe.




Auch am Hauptholm sind Bohrungen angebracht worden. Die Überstände werden später eingekürzt.




Alle vier Teile sind fertig und nur gesteckt. Sie werden nach dem Lackieren stückweise beim Einbau der Resinteile angebracht.




Wegen der Nähe zu den Kunststoff- und Resinteilen ist ein Verlöten nicht angebracht.Ich werde 2-K-Epoxyharz zum Verkleben einsetzen.




Hier noch einmal die Einzelteile der Accessory Bay. Was beim Ausbau nicht abgebrochen war, habe ich mit einer dünnen (0,1-mm) Säge getrennt.


Fortsetzung folgt.
Gruß Richard

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12

Sonntag, 19. November 2017, 13:39

Servus Richard
Die Mühe hat sich gelohnt :ok:
Gut geplant und perfekt umgesetzt :respekt:
Weiter so :thumbsup:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
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13

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 16:33

Update #4

Nächster Schritt war das Entlacken der Teile mit Isopropanol. Ging leicht und unkompliziert - besser als erwartet. Anschließend wurden alle abgebrochenen Teile wieder an ihren Platz

geklebt, verspachtelt und verschliffen. Davon gibt´s leider keine Bilder.



Danach sind alle Teile grundiert und lackiert worden.



Die Schraubenköpfe sind mit Messingfarbe hervorgehoben worden. Was Sinn macht, da sie nach dem Zusammenbau nicht mehr zu sehen sind.



An diesem Punkt erfolgte der Einbau in den Rumpf.




Einige zusätzliche Kleinigkeiten wie Kabel und Verteiler, ...




... Ölrohre (aus Lötdraht und Kabel), ...




... und Hinweistafeln (Reste aus dem Cockpit-Ätzteilsatz) durften nicht fehlen.


Fortsetzung folgt.


Gruß Richard

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14

Samstag, 16. Dezember 2017, 13:19

Servus
Ich kann mich an den Bildern gar nicht sattsehen... wieder einmal ganz großes Kino :respekt:
Und wie schon gesagt.... dein Weathering trifft genau meinen Geschmacksnerv :ok:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
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15

Sonntag, 17. Dezember 2017, 10:46

Ich kann mich an den Bildern gar nicht sattsehen... wieder einmal ganz großes Kino
Hallo Gustav,

jetzt übertreibst Du aber ein bisschen, oder? Aber mach ruhig weiter so. ;)

.... dein Weathering trifft genau meinen Geschmacksnerv
Dann wünsche ich Dir weiterhin guten Appetit.
Gruß Richard

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Realname: Richard Grell

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16

Sonntag, 17. Dezember 2017, 10:52

Nachtrag zum Update #4:

Die Alterung - wenn man es denn so nennen kann - bzw Verschmutzung habe ich mit ölfreier Pastellkreide gemacht. Mit einer Klinge Pulver von der Kreide abgeschabt, mit Wasser vermischt und mit einem Pinsel aufgetragen.

Nach dem Trocknen wurde an einigen Stellen noch "Brown Engine Soot" von Vallejo angebracht.
Gruß Richard

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Realname: Olaf

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17

Sonntag, 17. Dezember 2017, 12:45

Hi

Echt toll bis jetzt gebaut...

:ok:

Skorpi1211

18

Dienstag, 19. Dezember 2017, 22:56

Sauber, sauber. :respekt: Und den Overkill an Zubehör hast du dir auch noch geleistet. Die Gunbay hast du jetzt aber nicht eingebaut oder? Sonst müssten ja die Flächen ausgesägt sein. Ich habe das schon an der 1/48er von Tamiya gemacht. Ist eine bescheidene Arbeit.Hat lange gedauert. Ich habe mindestens 2 Jahre an dem Ding gebaut. Werde ganz interessiert weiter zusehen.
Grüße
Thomas

In Arbeit:


DH.9a "Ninak" WNW 1/32
M40 "BIG SHOT" U.S.155mm AFV 1/35
1958 Cadillac Eldorado Seville Arii 1/24

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Realname: Norbert Burgardt

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19

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 12:21

Hallo Richard :wink: super gebaut bis hierher :respekt:. Da die Corsair eines meiner Lieblingsmaschinen ist setze ich mich mal in die erste Reihe :) . Bin gespannt auf die updates.

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20

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 16:42

Hallo Olaf, Thomas B und Norbert.

Danke für Eure lobenden Worte.

@ Thomas B:
Die Gunbay hast du jetzt aber nicht eingebaut oder?

Bis jetzt noch nicht, aber noch ist das Thema nicht vom Tisch. Ich habe es bisher nicht gemacht, weil die Gunbay so, wie sie geliefert wird, nicht in die Flügel passt. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich sie einbauen soll. Die Wartungsöffnungen heraus zu schneiden ist

zwar keine "mal-eben-Baustelle", aber machbar. Ich habe ja auch die Seitenteile vorne am Rumpf herausgeschnitten, um einen besseren Einblick in die Accessory Bay zu bekommen. Dann stellt sich auch noch die Frage, was passiert, wenn ich´s beim Schneiden der Fläche

vergeige. Bekomme ich bei Tamiya Ersatz?

Zunächst habe ich mir vorgenommen, die Maschine soweit fertig zu stellen, dass sie "nur noch" lackiert werden muss. Dann entscheide ich mich, wie mit der Gunbay verfahren wird. Im Moment sieht es danach aus, dass sie doch eingebaut wird. Zumal das Modell

dadurch m.M.n erheblich aufgewertet wird.


Bis denne
Gruß Richard

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21

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 18:18

Update #5

Wieder ein Stück weiter gekommen.




Am Motor wurden die vordere Verkleidung und die Cowling Flaps angebracht.





Den Seilzug für die Betätigung der Flaps habe ich durch dünnen Kupferdraht angedeutet.





Danach ist der Motor ...





... an seinem Platz montiert worden.





Anschließend sollte aus Ätzteilen die Motorabdeckung hergestellt werden. Diese besteht aus jeweils zwei längeren und
zwei kürzeren Messingblechen und deren Verstrebungen.





Leider hat sich herausgestellt, dass die Bleche dünn, viel zu dünn sind. Für mich keine Option, das so zu belassen.





Ich habe deshalb Kunststoffteile genommen, die Vertiefungen und Auswerferstellen ...





... verspachtelt und verschliffen sowie die Verzahnung und Pfeile entfernt. Darauf sollten die Verstrebungen geklebt werden.





Aber auch das war so nicht machbar. Beim Anpassen bildete sich bei beiden Teilen in der Mitte ein Keil. Der Grund dafür war bald gefunden.
Die Umfänge vorne und hinten weichen geringfügig voneinander ab, daher ergibt sich diese Keilbildung.





Was tun? Ich habe schließlich die Verstrebungen aus Polystreifen nach gebildet, die Knotenbleche aus den Ätzteilen herausgetrennt und einzeln wieder eingeklebt.





Aus der rechten Seitenverkleidung der Accessory Bay habe ich zwei Wartungsklappen heraus gefräst. Sie werden durch Klappen ersetzt, die aus dem dem Resinbausatz
für die Accessory Bay beiliegenden Seitenteil geschnitten wurden. Sie werden später geöffnet gezeigt. An der Innenseite sind Verstrebungen aus Polystreifen
angebracht, so wie an den beiden Verkleidungen auf dem nächsten Bild zu sehen ist.





Die Cockpitverglasung ist maskiert und kann lackiert werden.


Fortsetzung folgt.


Bis dahin.
Gruß Richard

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Realname: Peter

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22

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 20:04

Hallo Reinhard,

das ist Modellbau vom Feinsten.

Gruß Peter

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Realname: Norbert Burgardt

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23

Samstag, 30. Dezember 2017, 11:24

Hallo Reinhard :wink: Das war sicher eine Heidenarbeit und sehr zeitintensiv, aber wie schon gesagt wurde: Das ist Modellbau vom Feinsten :respekt: :respekt:
Gruß Norbert

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24

Samstag, 30. Dezember 2017, 13:29

Moin Peter und Norbert,

Eure Worte gehen runter wie Öl. ;) Fühle mich echt geschmeichelt. :pfeif:


Und eine kleine Anmerkung in eigener Sache. Bitte nicht denken, ich wäre ein Erbsenzähler, kleinlich, pingelig oder ähnliches: :schrei: Ich heiße RICHARD und nicht Reinhard. :will: Nicht immer beim Nachbarn abschreiben, Norbert. :du:


:D
Gruß Richard

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25

Samstag, 30. Dezember 2017, 17:29

Update #6,

das letzte für dieses Jahr.



Alle Öffnungen am Flieger sind abgeklebt ...





... und das Modell ist grundiert worden.





Außerdem sind einige Kleinteile (Motorabdeckung, Verkleidung der Accessory Bay, Klappen für das Spornrad) grundiert worden und

wie auch die Cockpitverglasung mit dem endgültigen Lack (innen) versehen worden.




Außerdem habe ich eine Endscheidung getroffen, die mir nicht leicht gefallen ist. Die Gun Bay wird (noch) nicht eingebaut. Das Heraustrennen der Wartungsöffnungen ist mir zu riskant. Dabei

sind es weniger die geraden Linien. Diese sind relativ einfach mit einer dünnen Säge zu bearbeiten. Was mir Magenschmerzen bereitet sind die kurzen, abgewinkelten Stücke und die Scharniere

an den beiden länglichen Öffnungen links, die nur wenige Millimeter immer wieder im rechten Winkel abknicken.





Die Teile, die der Gun Bay beiliegen, sind nicht zu verwenden, weil sie völlig andere Abmessungen aufweisen und auf keinen Fall passen. Sie sind ja auch für

die Trumpeter - Corsair gedacht. Ich habe aber eine Mail an Tamiya geschickt mit der Bitte um Nachlieferung der Tragflächen. Sollte das klappen, kann ich die Öffnungen

heraus fräsen, die Wartungsklappen aus der Ersatzlieferung trennen. Ob es dann so läuft, wie ich es mir vorstelle, muss und wird sich zeigen.



Fortsetzung folgt.


Bis dahin.
Gruß Richard

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26

Montag, 1. Januar 2018, 17:07

Hallo Richard :wink:

sehr schön, ich setz mich mal dazu! :party:

Viele Grüße
Flo
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

Keep calm and support the Lions!

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27

Montag, 1. Januar 2018, 17:16

Hallo Flo,
... sehr schön, ...
Danke für die Blumen. Hab gerade in Deinem BB der ME 262 gestöbert und kann das Kompliment guten Gewissens zurück geben. Der kleine Fehler mit den Sitzgurten wird, wie schon die Kollegen angemerkt haben, kaum bis gar nicht auffallen.
Gruß Richard

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28

Dienstag, 2. Januar 2018, 19:07

Update #7

Da ich im Moment noch auf die Antwort von Tamiya bzgl. der Tragflächen warte, habe ich mich mit kleinen Teilen abgegeben.




Vorbereitung der Propellerblätter zum lackieren. Nabe und Blattspitzen sind schon fertig. Die Spitzen habe ich entgegen der Bauanleitung nicht mit Decals versehen,
sondern ebenfalls gebrusht.





Die abgeklebte Propellernabe. Ein Kunstwerk für sich.





Nachdem die Farbe trocken war, wurden die Decals angebracht, auf die Blattvorderseite ein wenig Chipping mit Schwamm und Alufarbe
aufgetragen und abschließend mit mattem Klarlack versiegelt.





Mal ein Blatt aus der Nähe. Da die Corsair mein erstes Modell ist, das Gebrauchsspuren haben soll und mir die verschiedenen Techniken noch nicht so
geläufig sind, möchte ich an dieser Stelle mal die Experten um ihre Meinung bitten. Zu viel, zu wenig oder passt es einigermaßen? Und bitte kein
"Gefälligkeitsgutachten", denn es hilft mir nicht weiter, wenn jemand sagt, dass es toll ist, es aber eigentlich doch nicht so ist.





Die Räder des Hauptfahrwerks. Da habe ich es mit dem Schmutz am rechten Rad wohl etwas zu gut gemeint. Aber die Farbe war schneller getrocknet, als ich
mit Wasser und Schämmchen beikommen konnte.





Der Hydraulikzylinder verliert wohl Öl. Sollte sich die Wartungsmannschaft mal drum kümmern.








Das Spornrad. Auch ein wenig verschmutzt und die Gelenke ...





... zeigen Spuren von Öl und Fett.


Dann hoffe ich mal, dass ich bald Bescheid von Tamiya bekomme und ich an den Tragflächen weiter machen kann.


Fortsetzung folgt.


Man liest sich.
Gruß Richard

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29

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:26

Neues von Tamiya.

Nachdem ich jetzt drei Tage warten und noch einmal nachhaken musste, um überhaupt mal eine Antwort zu bekommen, habe ich heute nun die Rückmeldung bekommen:

Sie lautet (Zitat):

Service

Service-Antwort:
Sehr geehrter Herr Grell,

dies kann bei uns gerne per Vorkasse bezogen werden, hier die entsprechenden Preise (zzgl. MwSt.):

A-Parts 19006612 zu 300060324 - 13,39€
Porto & Versand - 3,50 €


Leider ist der Artikel bei uns nicht lagernd und muss in Japan bestellt werden, Lieferzeit hier ca. 4-5 Wochen.

Sollten Sie damit einverstanden sein, senden wir Ihnen gerne eine Vorabrechnung für die Überweisung.

Mit freundlichen Grüßen



04.01.2018, 14:05 (GMT+1.0)

Zitat Ende

Macht dann mal knappe 20 €. Nix von Kulanz, wie man schon mal bei anderen Herstellern hört oder liest. Das dauert mir zu lange und ist mir außerdem zu teuer.

Jetzt mal sehen, ob ich in der Bucht oder sonstwo die Teile bekommen kann.


Bis später
Gruß Richard

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30

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:49

Autsch... da hätte ich um ehrlich zu sein etwas anderes erwartet. Ich meine... klar, die Entwicklungskosten von solch einem Modell in dem Detailgrad sind imens. Aber um ehrlich zu sein... die Herstellung der Teile dürfte im Centbereich liegen, sobald so ein Bausatz einige Zeit auf dem Markt ist. Naja... du findest schon eine Lösung! Nur nicht aufgeben, zu gut, was du bisher zeigst.
Beste Grüße aus Varel!



"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" - Albert Einstein
"Ich bin so klug... K - L - U - K" - Homer Simpson

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1:32, Corsair, Tamiya

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