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Freitag, 2. Juni 2017, 11:31

Ferrari 612 Scaglietti von Revell

Hallo zusammen,
ich möchte Euch hier zum ersten Mal ein Modell präsentieren. Es ist nicht das erste Auto, was ich fertig gestellt habe, aber das erste, was ich für soweit vorzeigbar halte, dass ich mich damit vom Basteltisch weg und vor Eure Augen traue.
Es handelt so um einen Ferrari 612 Scaglietti von Revell, den ich vor einiger Zeit mal mit recht ramponiertem Karton für 10,-€ erstanden habe. Aufgewertet wurde er mit Metall-Decals und dem Ätzteilsatz von Hobby Design sowie Gurten an den Fahrersitzen. Lackiert habe ich mit Zero Paints Azzuro California und 2K Diamond Gloss, poliert mit den Tamiya Polituren.
Insgesamt ging der Bau gut von der Hand, einzig die Klarsichtteile (Frontscheinwerferabdeckung re und Seitenscheiben) und vor allem die Motorhaube waren mehr oder weniger verzogen. In die Vitrine wird er deshalb nur mit geöffneter Haube wandern ...
Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis - es gibt sicherlich noch einiges zu verbessern, aber vielleicht klappt das ja bei den nächsten Modellen besser :thumbup:
Aber genug der Worte, hier die Bilder:

















Freue mich über Lob, sachliche Kritik und Anmerkungen :wink:

Grüße aus Berlin,

Peter
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

Zuletzt gebaut: Ferrari 612 Scaglietti von Revell; Ferrari 360 Modena von Tamiya
Im Bau: Ferrari California Close Top von Revell

2

Freitag, 2. Juni 2017, 14:03

Hallo Peter,

schön, dass Du hier einen der nicht so häufig gezeigten Ferrari, noch dazu in einer schönen "nicht-roten" Farbe, zeigst.

Der Innenraum gefällt mir und gehört sicher zu den Stärken Deines Modells.
Wenn Du erlaubst, möchte ich aber bezüglich der Karosserie die von Dir angesprochene sachliche Kritik üben.

Das erste, was mir ins Auge fällt, ist die nicht schließende Motorhaube. Wenn die Haube derart ungenau ist, würde ich sie ausschließlich geöffnet zeigen. Vielmehr würde ich aber der Ursache für diesen Makel auf den Grund gehen. Liegt es evtl. an den beiden Scharnieren, die die Haube nicht weit genug gängig machen, um sie zu schließen? Das wäre ein nicht gerade seltenes Problem. In dem Fall würde ich versuchen, die Scharniere entsprechend zu korrigieren bzw. zu biegen. Im schlimmsten Fall würde ich die Scharniere ganz entfernen und die geöffnete Haube lieber mittels eines Stabes geöffnet darstellen.
Wenn es wirklich die Haube selbst ist, die dermaßen schief ist, würde ich versuchen, diese vorsichtig mittels eines Föns oder heißen Wassers zurechtzubiegen.

Dann ist mir aufgefallen, dass Du das Ferrari-Emblem auf der Motorhaube leider viel zu weit nach rechts gesetzt hast. Da Du einige deutlich schwierigere Sachen, z.B. die Bemalung der Fensterränder, gut hinbekommen hast, ist diese Nachlässigkeit umso unnötiger und ärgerlicher, sie trübt den Gesamteindruck.

Letztlich muss ich noch etwas zum Lack sagen. Anhand der Bilder würde ich niemals auf einen 2k-Klarlack tippen. Eher auf eine Acrylfarbe ganz ohne Klarlack.
Es ist keine glatte, glänzende Fläche entstanden, sondern, soweit ich sehen kann, eine starke Orangenhaut über dem ganzen Auto.
Ich vermute, dass Du den Lackierprozess zu früh beendet hast, nämlich bevor der Naß-in-Naß-Effekt entsteht. Und das kann ganz schön dauern...

Bitte verstehe meine Kritik ausschließlich so, wie sie gemeint ist - nämlich als sachlich und konstruktiv.

Ich bin der Letzte, der hier bislang mit perfekten 2k-Lackierungen "glänzen" konnte, aber ich erkenne auch Fehler, die ich selbst vor nicht allzu langer Zeit gemacht habe. Im Übrigen empfehle ich Dir, ebenso wie anderen "Betroffenen", den Link zum englischen Forum, der in diesen Thread bzw. Post genannt wurde:
Farben: Zero Paints - was sind Eure Erfahrungen bei der Verbrauchsmenge?

Mich hat der definitiv weiter gebracht!

In diesem Sinne, weiter machen und dazulernen. Das tun wir hier alle. :five:

3

Freitag, 2. Juni 2017, 22:41

Saubere Arbeit, das scheint ein schöner Bausatz zu sein!

4

Freitag, 2. Juni 2017, 23:16

Hallo Peter !


Also ich finde deinen Ferrari Klasse schöne Farbe hast du ausgewählt. Für innen so wie außen passt es gut zusammen. Ich finde es etwas schade das du deine anderen Modelle nicht vorzeigst auch wenn die nicht jetzt perfekt sind ! Hier sollte es ja nicht darum gehen wer der beste ist und ich finde auch das man nicht die Modelle immer mit Ätzteilen usw aufbessern muss nur das sie vl dann besser aussehen. Mir gefällt sowas genau richtig du hast dir nen Bausatz geholt von jemanden der es nicht geschafft in zu Bauen und hast trotzdem in gebaut mit seinen Macken und hast ein tolles Modell erschaffen :respekt:
"Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter"
In Arbeit: Dodge Ram VTS Pickup,Tamiya Rally Mechaniker Set, Ferrari SA Aberta

5

Samstag, 3. Juni 2017, 00:02

@ Tommy:

Danke für deine Rückmeldung und vor allem die konstruktive Kritik :ok:
Dass ich das Ferrari-Emblem auf der Motorhaube zu weit auf die linke Seite gesetzt habe, war mir noch garnicht so aufgefallen - jetzt ärgert es mich noch mehr :bang:
Bei der Haube ist das Problem, dass sowohl diese selbst verzogen ist und in der Kombination mit der Halterung noch schiefer wirkt - insgesamt war mir das zuviel Aufwandzu ändern, nachdem ich es mit Fön etc. probiert hatte ... Ich werde sie einfach mit nem kleinen Stab offen darstellen.
Orangenhaut sehe ich allerdings nicht wirklich - ich glaube die Metallicpartikel des Lacks täuschen hier durch die Sonneneinstrahlung eine unebene Oberfläche vor ... Allerdings ärgert mich der Wasserfleck am Heck auf den Fotos ...

@ Detroit Iron Fever:
Auch Dir danke für die Rückmeldung - der Bausatz ist sehr schön zu bauen und wenn er die Macken an Haube und Klarsichtteilen nicht hätte, würde ich ihn uneingeschränkt empfehlen!

@Speedy88:
Danke für das Kompliment zu der Farbauswahl!
Was meine anderen Modelle angeht, bin ich wahrscheinlich selbst mein größter Kritiker ... vielleicht zeige ich sie ja irgendwann doch nochmal :nixweis:
Was die Ätzteile angeht, finde ich schon, dass sie Bausätze deutlich aufwerten können, da Strukturen so viel filigraner dargestellt werden können. Allerdings gibt es hier natürlich viele tolle Beispiele für reine OOB-Modelle ... Trotzdem finde ich es schön, einen passenden Ätzteilsatz zu haben, um bei Bedarf auch wählen zu können :thumbsup:
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

Zuletzt gebaut: Ferrari 612 Scaglietti von Revell; Ferrari 360 Modena von Tamiya
Im Bau: Ferrari California Close Top von Revell

6

Samstag, 3. Juni 2017, 12:02

Orangenhaut sehe ich allerdings nicht wirklich - ich glaube die Metallicpartikel des Lacks täuschen hier durch die Sonneneinstrahlung eine unebene Oberfläche vor ... Allerdings ärgert mich der Wasserfleck am Heck auf den Fotos ...
Hallo Peter, sorry, wenn ich mich da geirrt haben sollte. Ich zumindest kann auf den Fotos oben aber wirklich nicht den typischen "Wet Look" eines 2k-Klarlackes erkennen. Und so kam ich auf die besagte Annahme...

7

Samstag, 3. Juni 2017, 12:33

Hallo Peter, sorry, wenn ich mich da geirrt haben sollte. Ich zumindest kann auf den Fotos oben aber wirklich nicht den typischen "Wet Look" eines 2k-Klarlackes erkennen. Und so kam ich auf die besagte Annahme...


Hallo Tommy,

kein Problem ... ich weiß, was Du meinst, aber das scheint eher eine optische Täuschung auf den Fotos zu sein :nixweis: bei Tageslicht sieht alles schön glatt aus ... Aber es war mein erster Versuch mit eiunem 2K-Lack - also habe ich auch hier noch Steigerungspotential :thumbsup:
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

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8

Samstag, 3. Juni 2017, 13:00

Bei der Haube ist das Problem, dass sowohl diese selbst verzogen ist und in der Kombination mit der Halterung noch schiefer wirkt - insgesamt war mir das zuviel Aufwandzu ändern, nachdem ich es mit Fön etc. probiert hatte



Solche Dinge checke ich immer am Anfang, noch bevor irgendwas lackiert wird.

Dann kann ich eventuelle Spalten schmaler machen und evtl. einen Verzug richten. Mit Fön oder so mache ich dann nichts, sondern biege das Teil so zurecht bis es passt.

Erst wenn ich weiss, dass auch das Chassis keinen Verzug mehr an der Karosserie nach dem Zusammenfügen verursacht, lackiere ich die Teile.

...

Ach ja, ein schöner Wagen und eine schöne Farbe. Steht dem Wagen gut.
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: mehrere Duesenberg, Mercedes 540K, Cadillac Eldorado Caddy Racer, Rolls Royce Phantom II 1:16, Bugatti Royale-Umbau, diverse 1:32-Modelle usw ........ :wink:

9

Samstag, 3. Juni 2017, 13:15

@Automodellbauer:

Ich habe die Passung vor der Lackierung getestet - allerdings ließ sich das auch mit Fön nicht richten!
Da Ersatzteile für ältere Revell-Modelle nicht mehr so einfach zu bekommen sind, habe ich auf weitere Maßnahmen verzichtet, bevor die Haube ganz hinüber ist ...
Aber danke für das Kompliment zur Farbgebung :thumbsup:
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

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10

Sonntag, 4. Juni 2017, 13:27

Hallo Peter,

ich finde, Du hast einen sehr schönen Scaglietti auf die Beine gestellt. Klar, es gibt immer etwas, was man besser machen könnte, aber die Luft nach oben braucht man schließlich auch. Sonst kannste Dich ja beim nächsten Modell nicht verbessern :D Was mir beim betrachten der Bilder auffällt, ist ein Phänomen, dass ich bei meinen Metallicfarben auch schon gesehen habe, vor allem bei den Zeros. Gleich beim ersten Bild ist mir das Dach ins Auge gestochen, und zwar der Verlauf der Metallicpartikel. Die sind am Rand extremst vorhanden, in der Dachmitte dagegen eher weniger. Das habe ich bei meinem Grigio Silverstone auch schon gehabt. Insbesondere bei Sonneneinstrahlung sieht man ganz deutlich den Lackierverlauf, bei Kunstlicht eher nicht. Das hing mit meinem Lackierverlauf zusammen. Ich habe immer erst nach der Grundierung die Ränder mit der Farbe lackiert, sprich Karosserieränder und Scheibenränder und erst dann die Fläche. Ich mach das jetzt auch noch so, aber ich gehe nahtlos zur Fläche über und lackier nicht erst alle Ränder.

Und dann sehe ich Kleberreste bei den Ätzteilen am Heck, also dem Schriftzug und dem Gaul. Ich verwende beim Kleben dieser Ätzteile auf Lack in der Regel Klarlack, aber nicht Zuviel. Sonst schwemmt es dir z.B. den Schriftzug zu. Sondern ein kleiner Tropfen von irgendeinem 1K-Klarlack, das vermeidet diese weiße Flecken, die üblicherweise bei den Sekundenklebern entstehen. Und da Du den Ferrari ja nicht jeden Tag in den Händen hältst, reicht diese Klebekraft vollkommen aus. Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreibern an.
Grüße aus dem Schwarzwald

Ralf

11

Montag, 5. Juni 2017, 00:16

@Ralf:
Das mit der unterschiedlichen Konzentration der Metallicpartikel ist mir so auch nicht aufgefallen vorher - danke für den Hinweis :ok:
Darf ich Dich fragen, welchen Klarlack Du verwendest, um Schriftzüge oder Embleme zu befestigen wenn Du mit Zero Paints arbeitest? ?(

Grüße aus Berlin,

Peter
Gutes Gelingen und viele Grüße aus der Hauptstadt :wink:
Peter

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12

Montag, 5. Juni 2017, 09:26

Ich nehme den Klarlack, je nachdem auf was für einen Untergrund das Ätzteil geklebt werden muss, glänzend oder matt von Modell-Master. Der von Revell geht aber auch, da hat ja jeder so seinen Favorit. Verdünnter Holzleim geht auch, aber der trocknet eher Richtung matt.
Grüße aus dem Schwarzwald

Ralf

13

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:41

Hallo Peter,
das Problem mit der Haube hatte ich auch bei meinem 612 Scaglietti. Scheint also eher normal zu sein.
Grüße
Thomas

In Arbeit:
Ferrari Testarossa Tamiya 1:24

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