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Sonntag, 21. Mai 2017, 15:02

F-14 Tomcat, Sammelserie v. hachette

Guten Tag,

der Modellbau Kollege "Greyhawk"- Michael, hat in diesem Forum bereits einen guten Baubericht, seit Anbeginn der Sammelserie hier im Wettringer Modellbau-Forum gestartet und erfreut sich entsprechender Leserschaft.

Vorbemerkung:

Mit meinem weiteren Themen- "Baubericht" möchte ich einigen Modellbau- Kollegen noch ein paar andere Seiten des Modellzusammenbau aufzeigen und somit evtl. auch noch eine kleine Hilfestellung bieten, denn es wird sich meiner Meinung nach all zu oft auf Bauberichte verlassen (siehe u.a. Videos im Welt weiten WEB), welche aber nicht wirklich auf die Thematik einer fachgerechten Montage der Bauteile eingehen und auch nicht können!

Jeder Modellbausatz eines Herstellers darf in manchen Bereichen etwas nachgearbeitet werden! Sei es, die Guss-Äste vom Bauteil trennen, oder Grate entfernen, wenn es den Ansprüchen des Modellzusammenbauers genügt.

Mit der Sammelserie F-14 Tomcat erhält der Modellbau-Schrauber vorgefertigte, recht maßhaltige Bauteile, welche in Serie hergestellt werden. Auch um die Lackierung braucht sich der Zusammensetzer eigentlich keine Gedanken machen, da bereits geschehen!

Oder vielleicht doch....????

Na- wir werden es ja gewahr... ;)

Auswurfmarken: (Teil 1)

Eigentlich in fast jedem Kunststoff- Bausatz- stolpert der Eine, oder Andere, früher, oder später mal über diese "kleinen Übeltäter"!

Als Beispiel dürfen hier, mit Bauausgabe 03 mal die Trittbleche am Modell herhalten. Kleine Auswurfmarken befanden sich an der Innenfläche, welche bei meinem Modell verhinderten, dass sich die beweglichen Trittbleche einwandfrei zuklappen ließen; kleine Ursache, mit großer Wirkung. So entfernte ich die Marken mit einer im Bogen verlaufenden Modellbau-Klinge vorsichtig mittels Schaben, bis die Oberfläche eingeebnet war. Ich ging sogar noch einen Schritt weiter und verjüngte die Trittbleche in der Dicke und klebte dann Antirutsch-Belag in Form von sehr feinem Schleifpapier auf die Innenfläche der Tritthilfen.

... hier noch schnell eine Innenansicht der eingesetzten Trittbleche. Zu erkennen dürfte auch sein, dass im Durchbruch noch ein kleiner Fertigungsgrat( scharfkantig) vorhanden ist. Diesen Grat entfernte ich mit einer kleinen Cutter-Klinge, die Spitz zulaufend geformt war, wieder mittels Schaben. Auch die Lagerachsen der Trittbleche wurden vorsichtig von der Farbbeschichtung befreit, aber dazu komme ich in einem weiteren Themen -Bericht noch genauer beschrieben.

die Trittbleche mit Ansicht von der Außenseite am Rumpf des "Tomcat".

Dann ist es mir gelungen, diese Auswurfmarke - im unteren Bildausschnitt einfangen zu können, aber jetzt darf ich erst einmal mit meinem Sohn Federball spielen- SCHÖÖÖÖNES WETTERRR

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Sonntag, 21. Mai 2017, 16:54

Auswurfmarken: (Teil 2)

... und weiter geht´s.

Diese Auswurfmarke des vorangegangenen Beitrages, mit letztem Berichts-Bild sollte sich mit den noch folgenden Bauausgaben als hinderlich bemerkbar machen.

Mit Bauausgabe 03 ( wenn ich mich recht entsinne) sollte diese Cockpit-Baugruppe -die Hintere- eingesetzt werden. Bei ersten Montageversuchen ließ sich diese Baugruppe nicht völlig verspannungsfrei einsetzen. Kleinere Bauteilüberstände an den Außenseiten waren als Ursache recht schnell gefunden und ich ebnete diese sehr geringen Überstände mit Schleifleinen ein. Betrachtete diesen Umstand aber auch nicht als Mangel, da sich die Toleranz im Prinzip durchaus im Bereich des Möglichen befand.

..die Cockpit-Baugruppe prov. eingesetzt. Unterhalb meines eingefügten Schriftzuges - Übergange der dunklen Plattformen (linke und rechte Seite) zu den Instrumenten, lässt einen Spalt erkennen! OK- ist dann so - hat sich sicherlich so mancher Modellschrauber gesagt, so es denn überhaupt aufgefallen sein sollte.

Na- dann schauen wir uns diese "Geschichte mal von Dichtem an.

Unterhalb der Plattform entdecken wir sodann einen kleinen hellgrauen Segment-Bogen, der an die hintere, eingesetzte Cockpit-Baugruppe stößt!

Nun- dieser Umstand muss nicht zwangsläufig bei allen Sammelserien-Kunden der F-!4 aufgetreten sein, denn diese Auswurfmarken können während des Produktionsprozesses auch unterschiedlich ausfallen! Bleiben wir also weiterhin gelassen und rücken den "Übeltätern" zu Leibe -ganz generell, sollte auf diese Auswurfmarken ein Auge gerichtet sein und entsprechend entfernt werden.

auf beiden Seiten der oberen Cockpit- Baugruppe (Bauteil 02-002) wurden die Auswurfmarken mit einem kleinen Fräser, oder auch Feile, entfernt.

Die hintere Kunststoff-Instrumenten Baugruppe für den zweiten "Fluggast" dieses Transportmittels, sitzt dann genau in Position! Eine genaue Ausrichtung der Bauteile zueinander ist ein ganz wesentlicher Punkt, der möglichst immer Beachtung finden sollte- an diesem Modell, weil sehr viele Motoren und bewegliche Bauteile von der genauen Verarbeitung / Montage abhängig sind - mit Blick auf die späteren Funktionen!

Nächste Themenüberschrift/ Frage: Kann denn Farbe auch hinderlich sein ...???

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Sonntag, 21. Mai 2017, 18:19

Kann denn Farbe auch hinderlich sein ...???

Hier darf ich schreiben: Ein ganz klares - JA - lieber Modell-zusammen-Schrauber ;)

Wir kaufen hier eine Sammelserie, wo die Bauteile bereits fertig lackiert sind; somit bekommt auch der Anfänger, oder die Anfängerin in diesem Modellbau-Zweig die Möglichkeit ein schönes Modell zusammen gesetzt zu bekommen- sei es ,weil man keine Möglichkeit für aufwendiges Oberflächen veredeln hat, oder gar das Talent dazu nicht ausreicht- SPASS soll im Vordergrund stehen und der Spieltrieb des Menschen befriedigt werden... oder so ähnlich :rolleyes:

Alle Bauteile sollen kostengünstig hergestellt, aber entsprechend dem Qualitätsanspruch genügen- also Preis /Leistung sollten stimmen! Soweit glaube ich sind wir alle einer Meinung.

Im Laufe der nun bereits fortgeschrittenen Sammelserie werden aber immer mehr Stimmen vernommen, wo Probleme beim Zusammenbau auftreten!

Fahrwerk, Schwenkflügel, Klappen etc. usw. -überall kneifst immer mal wieder und ich lese in den unterschiedlichen Foren eigentlich immer wieder das Gleiche: Modellschrauber sind enttäuscht von der "Qualität"!

Dann kommen da Leute daher, wie "Greyhawk" oder auch dieser "Thomas B" und behaupten auch noch frank und frei, es sei alles Bestens! Diese Beiden "Kandidaten" sind doch vom Hersteller gekauft worden- anders ist es mit rechten Dingen nicht zu begründen?!!!

Bei den Auswurfmarken durften wir bereits erkennen: Kleine Ursache, mit entsprechender Wirkung. Verhält sich mit Farbe nicht viel anders.

Lieber Modellbau-Freund, es sind meist nur sehr wenige Zehntel eines Millimeters, die Auswirkungen haben können!

Der Mitarbeiter im fernen, sehr gastfreundlichen, asiatischen "Weltraum" bekommt den Auftrag, die Bauteile mit Farbe zu versehen- schnell, weil Zeit ist Geld und gilt nicht nur in unserm "Weltenraum" ;) So benetzt der liebe Mitmensch auch die Bereiche, welche eigentlich gar keine Oberflächenveredelung benötigt, aber zeitraubendes Abkleben der Fügekanten, oder beweglichen Bauteilgruppen, wird nicht umgesetzt. Der kaufende Kunde würde sich dann bestimmt dreimal überlegen, ein solches Modell zu ergattern- ich übrigens auch :wink:

Im Februar 2016 erhielten wir "Schrauber" die aufklappbare Bugnase, wie auch das Trennschott für den Radarspiegel. Alles fein säuberlich mit Farbe benetzt.

Leider verhält sich dieser Farbauftrag derart, dass sich die flüssige Farbe von den scharfkantigen Bauteilkanten immer etwas zurückzieht, weil hier nicht genügend Haftkräfte an den Bauteilecken wirken, die die Farbe an Ort und Stelle festhält. So bildet sich eine etwas dickere Farbschicht an den z.B. schmalen Schottwand-Stinkanten- ist halt physikalisch begingt und in der Industrie werden solche scharfen Kanten nach Möglichkeit immer gebrochen, oder abgerundet. Die getrocknete Farbschicht verändert an der Bauteiloberfläche natürlich das vorgegebene Toleranzmaß- so dieser Umstand nicht im Vorwege berücksichtigt wurde! Da kommen dann schnell mal pro zu fügendem Bauteil mehrere Zehntel/Millimeter oben drauf.

Das Trennschott wurde an den Seiten mit Bleistift ( unsichtbare Hinterkante nach Einbau) markiert, wo überschüssige Farbe entfernt werden darf.

Hier zunächst nur die Flächen, noch nicht aber die schmalen Stirnflächen, welche am Bt. 02 -002 eingesetzt gehören. Auch diese Flächen am genannten Cockpit-Metall-Bauteil wurden bei mir von der Farbschicht in diesem Fügebereich "gereinigt".

Das Schott ist wieder prov. eingesetzt, aber ohne lästige Farbbeschichtung, wo darauf im unsichtbaren Bereichen verzichtet werden konnte.

Die aufklappbare Bugnase- hier war der Stahlstift ebenfalls mit Farbe benetzt- gereinigt.

Die Stahlstiftaufnahme ( Schanier) der Bugnase- gereinigt.

Der Stahlstift liegt sauber in der Scharnier-Vertiefung. Das Gegenstück -die Schottwand - da aus Kunststoff gefertigt bekam ein Trockengleitmittel (Bleistift-Staub) verpasst; so schleifen dann später, die sonst nicht entfernten Farbpartikel, nicht mehr an den Lagerschalen des Scharniers.

Generell kann man behaupten, das zu viel aufgebrachte Farbe immer an Fügekanten für ein Spaltmaß sorgt.

Wer ist nun verantwortlich zu machen, für diesen "Pfusch"???

Die Bauteile sind generell sehr, sehr Maßhaltig gefertigt. Einziger Nörgelpunkt z.T. könnte somit sein, dass die Bauanleitung der Sammelserie nicht auf diese Umstände/Fakten eingeht, sondern sich hier eher kurz, knapp und verständlich für Jedermann/- Frau ausdrückt: Zitatauszug- "wenn alles passt, setzen Sie die Bauteile zusammen." Zitatauszug- Ende"

Na- Freunde- was woll´n wa denn noch mehr??? Den Pfusch hamm´wa selber jemacht, wenn wir nicht darauf achten... :bang: ;)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

--- das nächste Thema (überlege ich mir noch) Jetzt kommt Bewegung ins Spiel?---

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Sonntag, 21. Mai 2017, 19:32

Bauteil 05 -001 das Modell-Gerüst

Mit Bauausgabe 5 erhielt der Sammelmodell-Bauer das Gerüst für den Tomcat.

Manch ein Schrauber war enttäuscht, weil es nichts zum Zusammensetzen mit dieser Ausgabe gab... nur ein wenig an dem Cockpit Interieur.

Dabei gab es doch ein paar Dinge, auf die meines Erachten schon geachtet werden sollte!

Das Gerüst trägt viele der bereits gelieferten und noch zu erhaltenden Bauteile. Viele E- Kabel dürfen dann verlegt, oder gar durchgezogen werden...

So- und nun mal Hand auf´s Herz! Hast Du, oder haben Sie sich die Mühe gemacht, dieses Gerüst von scharfkantigen Rückstanden/Graten zu "reinigen"??? Nein!? :nixweis: :pfeif:

Einmal ganz von der Tatsache abgesehen, dass an scharfen Bauteilkanten/Graten auch eine erhebliche Verletzungsgefahr für das eigene Fleisch und Blut besteht, neben dem Umstand, dass auch Bauteile beschädigt werden könnten- in einem unachtsamen Moment.

Mit einem solchen "auf den Zahnfühlfräser" entgrate ich beispielweise die Stanzlöcher, weil an der Gerüstunterseite das Stanzwerkzeug eine scharfe Stanzkante beim Durchstoßen des Werkstoffes hinterlässt.

Der lange Führungs-Durchbruch* für den Schwenkflügel-Schlitten am Schrittmotor würde ohne entgraten mit der Zeit einem Abrieb zum Opfer fallen!

Auch die äußeren Stirnkanten des Gerüst-Bleches werden von sämtlichen, in allen Bereichen vorzufindenden scharfkantigen Graten "gereinigt"

Aktuell zeige ich schon mal einen Bereich, der mit den Bauausgaben 68 - 71 interessant sein könnte.

In diese Aussparung wird eine Getriebemotor-Hohl-Welle durchgesteckt. Diese Antriebs- Hohlwelle soll möglichst berührungsfrei in der Aussparung sich drehen können! Da hier bei mir zum Beispiel ein kleiner Stanzversatz an der abgewinkelten Motorhalteplatte vorlag, habe ich die Durchdringung ein wenig erweitert.

..jetzt hat die H.-Welle die Möglichkeit für eine lange Lebensdauer- ohne überall anzuecken- (reicht ja auch, wenn ich überall anecke... :smilie: )

Mit freundlichen Grüßen aus der Essecke Thomas B

*Auf diese Langlöcher gehe ich aber dann noch einmal gesondert ein, wenn ich den Zusammenbau der Schwenkflügelmechanik noch aufgreife.

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Sonntag, 21. Mai 2017, 20:58

von Fügeflächen; Zapfen und Löcher...

..wo Du gehst und stehst, überall werden Dir Steine in den Weg geworfen. :!!

Das macht der Lieferant übrigens mit Absicht, damit Du ihn ja nie wieder mit dem Kauf eines solchen Sammelmodelles reich machst!- ist natürlich ironischer Natur, diese meine Behauptung.

Nun -gut; in der Überschrift ist von Fügeflächen etc. die Rede und jedem sollte eigentlich bewusst, oder auch klar sein, was damit gemeint ist.

Fügeflächen = Bereiche, wo ich z.B. bei anderen Modellen auch mal Klebstoff auftrage.

Zapfen = komische verlängerte Bereiche an Bauteilen, welche so manche Aufgabe erfüllen sollen, wie auch klemmen.

Löcher = das soll wieder gestopft werden.

Aber erkennt Mann/ Frau eigentlich immer gleich, um was für eine Aufgabenstellung es sich bei diesen genannten Begriffen geht, sich dreht? NEIN???!!!

Kunststück, wie auch, wenn noch nicht alle Bauteile vorhanden sind, aber schon fleißig zusammengesetzt werden darf!

Mancher Modell-Monteur beschwert sich bereits, dass er einige Bauteile schon wieder demontieren durfte, oder gar nicht erst zusammen bekam...

JA- ist ja richtig, wenn da auch ein Modellbaukollege in einem Beitrag im BB von "Greyhawk" anmerkte, dass diese Vorgehensweise eigentlich gar nicht geht, da man ja nicht im Prototypen-Fertigungs-Bereich sich bewegt, sondern ein fertig konstruiertes Modell erstanden haben möchte!

"Außerdem ist die Bruchgefahr sehr hoch, wenn ich immer wieder etwas zerlege und zusammensetze ... " war ein weiterer Einwand.

Das wir uns hier nicht im Prototypen-Bau befinden unterstreiche ich hier gerne mit. Der Bruchgefahr stimme ich natürlich auch zu, aber wir sollten bis jetzt aus den vorangegangenen Beiträgen dieses "Sonderbaren" Bauberichtes hier auch schon über das Eine, oder Andere aufmerksam geworden sein...

Wir haben bis jetzt erkennen dürfen, dass diese genannten Steine ,welche jemand uns in den Weg wirft, den Graten, der Farbe und auch manchmal anderen Widrigkeiten geschuldet sind.

Die meisten Steine aber schmeißen wir uns selber in den Weg!!!

Weil wir nicht erkennen, was eine Fügefläche ist und welche Konsequenzen unser Tun dann hat, weil wir es ja auch nicht gelernt haben, sondern eher der "Schreibtischtäter" bin.

eine kleine unscheinbare Bauteilverbindung. Klar! Mit etwas mehr Pressdruck bekommen wir die Beiden schon zusammen; dabei ginge es gaaanz einfach, indem der Fügebereich -hier bereits gereinigt, von Farbe befreit wird; auch einer gefahrlosen Demontage stünde hier nicht im Wege, denn der Steckzapfen lässt sich leicht durch das Loch einführen!

Fällt Dir eigentlich auf, dass ich die schmale Stirnkante vor dem Steckzapfen an dem Bauteil, mit einer leichten Fase versehen habe, damit das Bauteil auch nicht mit einer scharfen Kante in der Ecke des anderen Bauteiles klemmen kann????

Beide Bauteile sind hier prov. zusammengesteckt und können jeder Zeit wieder gefahrlos getrennt werden, weil da sind noch weitere Fügekanten auf dem Bild- alles Klar???

hier habe ich dann die oberen Bauteile dieser Baubeschreibung am Wickel. Zu erkennen die Leuchtkörperaufnahme - mit Farbe, der Steckzapfen mit Auflager- auch mit Farbe ... und und und, lauter viele kleine "Felsbrocken", die hier liegen ;)

aber wenn Du/Sie alle Steine beiseite geräumt hast, dann passen auch solche Bauteile richtig klasse zusammen.

Das war es dann zunächst einmal für heute, kommt gut in die verkürzte Arbeitswoche

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 18:11

Lichtleiter...

Guten Tag,

so mancher Modell Schrauber hatte auch bei den Lichtleitern seine liebe Not! Mit Bauausgabe 17 durften wir Flugzeugmonteure die erforderlichen Bauteile in den Schwenkflügel- Unter-Bauteilen einsetzen bzw. verlegen.

Eine vormontierte LED sollte in die entsprechende Aufnahme eingesetzt werden...

Hier ist die LED mit der Platine vorsichtig in die Aufnahme eingesetzt, hat aber noch nicht die richtige Einsteck-Position!! Bei mir klemmte es ein wenig und so erweiterte ich die Einschubnut für die LED -Platine geringfügig mit einer Cutter-Klinge, bis sich die Baugruppe gut und ohne viel Pressdruck einsetzen ließ.

Für den Lichtleiter ist eine kleine halbrunde Vertiefung vorgefertigt, in die der Lichtleiter gelegt werden sollte. Dabei ist auf die genaue Höhenausrichtung der LED-Platine zum L.-Leiter zu achten, wie auch darauf, dass das eine Leiter-Ende direkten Kontakt zur LED hat! Der Funktionstest mit der Testplatine, wie unter Schritt 3 der SfSB aufgezeigt, sollte unbedingt Beachtung finden.

Hier der erfolgreiche Test ohne Bauteil 17-002. Dieses Lichtleiter-Ende sollte auch möglichst festen Kontakt zu Bauteil 17-002 haben! Nachdem der Lichttest erfolgreich abgeschlossen war, wurde der Lichtleiter an den gezeigten Führungsnuten mit Sekundenkleber fixiert, damit dieser bei der weiteren Flügelmontage nicht mehr verrutschen kann.

An einem Lichtleiter musste ich die Kontaktflächen zur LED, wie zum Leuchtkörper 17-200 mit dem Cutter gerade nach-Trennen, da der Trennschnitt von dem Lieferanten/Hersteller nicht genau ausgeführt war! Das bedeutet, wenn die Kontaktfläche des Lichtleiters nicht zu 100% FLÄCHIG an der LED anliegt, kann das Licht auch nicht entsprechend durchgeleitet werden!!!

Wer jetzt meint, hier mit Sekundenkleber an den Leiter-Stirnflächen hantieren zu können, sei gewarnt, denn der Kleber härtet hier nicht glasklar aus und somit kann nicht das ganze Licht der LED-Quelle genutzt werden!! Wer den Lichtleiter mit etwas Vorspannung zwischen beiden Kontaktstellen verlegt, erzielt hier die beste Lichtausbeute!

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:09

Nabend Thomas B,

dies ist mal wieder eine wunderbare Bauanleitung für die "Originalbauanleitung"!

Gruß Peter

P.S. Was ist mit deinem Stammforum los?

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:16

Störklappen -Montage ( Ausgabe 19 ...)

An dieser Stelle überspringe ich ein paar Bauausgaben und widme mich den "ersten" beweglichen Bauteilen an den Schwenkflügeln- die Störklappen oder auch Spoiler (Bt 19 -001 bis 19- 004)

Wieder werden uns hier kleine Steine in den Weg gelegt, welche weggeräumt gehören! Und wieder ist es der Oberflächenveredelung -Farbe in erster Linie zu verdanken, dass es auch bei der Funktion dieser Klappen mit Problemen einherging.

Nebenstehendes Bild soll verdeutlichen helfen, worum es mit diesem Baubericht geht. ( Mir liegt eine schriftliche Genehmigung Seiten des verantwortlichen Verlages vor, wonach ich für Erklärungsbedürftige Zwecke, Auszüge aus der SfSB hier zeigen darf.)

Die Scharnier-Zapfen (a) an den Störklappen wiesen geringfügige Spritzguss-Form-Grate auf, wie auch eine sehr dünne Farbschicht! Diese Grate und Farbüberschüsse wurden mit einer, wie im Bild gezeigten Klinge vorsichtig von den Zapfen abgetragen (schaben).

Auch die Zapfenaufnahmen an der Flügel-Bauteil-Hälfte (b) wurden vorsichtig mit einen passenden, geschärften Draht ( z.B. Büroklammer-Draht-Ende) ausgekratzt, bis der weiße Grundwerkstoff an das Tageslicht kam. Hierbei war auf eine weiterhin runde Halbschalenaufnahme für die Störklappen-Zapfen zu achten. Ein erstes Einlegen in die Scharnieraufnahmen der Störklappen zeigte dann den zunächst reibungslosen Bewegungsablauf.

Die Störklappen ließen sich dann aber nicht komplett und Bündig zur Flügeloberfläche einklappen- bei mir jedenfalls.

So wurde auch die überschüssige Farbe an den Auflagerflächen für die einzelnen Störklappen von Farbe gereinigt. Es kam auch vor, dass ich an den vertikalen Stirnflächen der Schwenkflügel-Bauteilhälfte, im negativen Winkel zur Oberkante etwas Farbe abschaben durfte, damit die Stirnkante der Störklappen im Bereich der Scharnierzapfen auch frei drehen konnten. Die Arbeiten erforderten etwas Geduld und Sorgfalt, aber dieser geringe Mehraufwand hatte sich dann auch gelohnt. Mit einem spitzen Bleistift habe ich dann noch die Lagerschalen und Zapfen benetzt, um eine Trockenschmierung zu erreichen.

Ergebnis: Die Störklappen lassen sich sehr leicht mit untergreifen eines Fingernagels anheben und auch wieder senken. Auch die andere Schwenkflügel-Bauteilhälfte sollte entsprechend auf überschüssige Grate, wie Farbe hin überprüft werden, bevor die Bauteile gänzlich zusammengesetzt werden; aber es soll ja auch noch ein kleiner Motor und etwas Mechanik in den Schwenkflügeln untergebracht werden, somit harrte ich dem weiteren Zusammenbau, bis alle Aufgaben positiv abgeschlossen werden konnten.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:20

Vielen Dank Peter für Dein Feedback.

Zu Deiner Frage: Momentan habe ich sehr viel Arbeit und komme nicht wirklich zum Modell-Zusammenbau, daher kann ich dort auch noch nicht viel Neues verfassen, aber es ist ja bald wieder Wochenende und dann sollte ich meine kleinen Helferlein auch mal wieder an die Leine bekommen... :!!

Gruß Thomas

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 21:12

Die Landeklappen (Ausgabe 15)

Die Landeklappen sollen mit weiteren Bauteilen später via Motorantrieb und Mechanik eine Hub-/Senkbewegung ausführen ...

Ich fasse mich jetzt mal kurz ;)

Steine auf dem Weg = Grate und Farbe am "Bewegungsapparat" ( Bei uns Menschen damit zu vergleichen, wenn wir in die Jahre kommen und nicht sonderlich gesunden Lebenswandel betreiben, dann kann es zu Ablagerungen, oder Abnutzungen im Bewegungsapparat kommen. Auch die Chirurgie greift hier gerne zur Klinge...

Eine Übersicht; die Landeklappen sind prov. angesetzt und können mit der gelieferten Zahnstange einem ersten Test unterzogen werden.

Reibungsloser Bewegungsablauf Ja= 0/ Nein = X; ?!

Wurde Bei Dir das "X " bei Nein gemacht, so solltest Du an den Landeklappen die Scharnierzapfen überprüfen- auf : Grate, anhaftende Farbe!

Die Scharnierzapfen wurden nach dem "Reinigen" wieder mit einem Trockengleitmittel mit Hilfe eines weichen Bleistiftes behandelt.

Ebenso benetzte ich die Lagerschalen für die Landeklappen-Zapfen mit Bleistiftstaub. Da die Landeklappen aus Kunststoff sind, werden beide Bauteile entsprechend an den Fügeflächen etwas mit feinem Schleifpapier angeraut und dann mit verträglichem Kunststoff-Kleber (z. b. Revell ) gefügt. Vorteil bei dieser Vorgehensweise: sollte mal etwas Klebstoff in die Lagerschale, oder an den Scharnierzapfen gelangen, so verhindert der Bleistiftstaub die Verbindung der Werkstoffe im "Bewegungsapparat".

Die Zahnstange, welche die Motorkraft auf die Landeklappe überträgt. Auch hier überprüfe ich das Bauteil! Auf eine Trockenschmierung kann in der Regel hier verzichtet werden, da es sich um sehr guten Spezialkunststoff handelt, der sehr, sehr verschleißfest ist! Nun-ja; ich bin halt ein kleiner Schmierfink und kann mit diesem Bauteil schon mal eine Trockenübung mit den Landeklappen am Schwenkflügel-Bauteil (eine Bauteilhälfte) vornehmen... ALLES ist SEHR LEICHT GÄNGIG. Somit wird der Antriebsmotor sicherlich auch nicht übermäßig viel Strom aufnehmen und wird geschont werden, wie alle beweglichen Bauteile bis jetzt.

Mit freundlichem Gruß Thomas B

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:52

Der Antrieb für die Landeklappen (Ausgabe 20)

Guten Tag,

die Trockenübung mit den Landeklappen-Bauteilen ist erfolgreich verlaufen- so gehe ich jetzt mal davon aus.

Wir haben vor uns liegen: Einen Getriebemotor mit Zahnrad (vormontiert), ein weiteres Zahnrad -20-004, Verbindungskabelbaum 20-002, E.-Platine 20-001 und Schrauben.

Widmen wir uns zunächst dem Getriebemotor und dem Aufsteck- Zahnrad für Selbigen. Unter Schritt 2 der SfSB wird das Aufsteckzahnrad - 20- 004 am Getriebemotor angesetzt und wir dürfen feststellen, es hat extrem viel Klapper-Spiel! Warum ?? Ich habe keine Ahnung! Liegt hier ein Fehler vor; gehört das so??? Ich habe keine Ahnung! Aber ich habe eigentlich gelernt, das Zahnräder mit möglichst geringem Spiel "sauber " Zahn an Zahn kämmen sollen!!!- wenn sich die Mechanik in gang setzt. Diese beiden "POM"- Zahnräder ( POM = der bereits genannte hoch verschleiß feste Kunststoff-um es einfach zum Ausdruck zu bringen) benetze ich mit Kontaktkleber und lasse es nach Herstellerangaben bei Raumtemperatur gut Ablüften.

An dem Getriebemotor-Gehäuse trage ich wieder etwas Bleistiftstaub auf (Trockenschmierung zum Gehäuse) wie auch an der Stirnkante des Zahnrades 20-004 zum Gehäuse !

Der Kontaktkleber, welchen ich verwendet habe, ist hochwarmfest (bis ca.130°c; wie auch bis minus 20°c einsetzbar) und bleibt relativ elastisch, nimmt aber das Klapperspiel aus der Steckverbindung. auch geht der Kontaktkleber nicht wirklich eine Verbindung mit dem "Pom"-Material ein, sondern überbrückt lediglich; somit kann die Verbindung jeder Zeit auch wieder getrennt werden, sollte es mal von Nöten sein! Holzauge sei wachsam- so heißt es doch immer-odaaa?!

Der Mechanik-Aufbau in der Übersicht. Des weiteren zu entdecken: Die mit Bleistiftstaub benetzten Gleitflächen für die Vorflügel ( Slat).

Die Getriebemotoreinheit mit fixiertem Aufsteck-Zahnrad für die Kraftübertragung zur Zahnstange ( z.b. 16-002).

Beim Fügeprozess Getriebemotorblock und Aufsteckzahnrad legte ich ein dünnes Stück Backpapier zwischen beide Bauteile, um etwas Spiel zum Getriebegehäuse beizubehalten! Des weiteren erfolgte der Fügeprozess bei eingesetzter Zahnstange im Bauteil der einen Schwenkflügelhälfte, wie auch das Motorgetriebe-Gehäuse in die dafür vorgesehene Aufnahme erfolgte. Der Kontaktkleber bekam dann ca. 24 Stunden Zeit zum reagieren!

Die Zahnstangenführung mit Trockengleitmittel ( Auswurfmarken eingeebnet/oder entgratet), der Getriebemotorkasten mit Durchbruch für das Aufsteckzahnrad- ebenfalls mit Trockengleitmittel benetzt.

Der gesamte "Bewegungsapparat" hier in der Übersicht. Der Getriebemotorblock ist bei mir mit Isolier-Klebeband einmal flächig umklebt, damit das Gehäuse eine Klemmung erfährt. Im japanischen Video des Modellbauers wird gezeigt, dass dieser Kollege hier das Gehäuse festklebt- ich mache das NICHT! Beim KFZ wird der Motorblock ja auch nicht mit der Karosserie verschweißt.... ;)

Am anderen Schwenkflügel-Ensemble wird das Getriebe-Gehäuse natürlich mit dem Segmentbogen nach innen zum Getriebekasten -Boden eingesetzt- also praktisch über Kopf- anders herum... :ok:

So- dann steht dem Bewegungstest jetzt eigentlich nicht mehr im Wege.

Gelber Pfeil: achte auf die richtige Einbautiefe des Getriebemotors! Zuviel Anpressdruck am Aufsteckzahnrad zur Zahnstange (Kraftübertragung) kostet Energie! Zu viel Spiel an den Zahnradflanken und die Z-Räder kämmen nicht richtig!! Der Hersteller gibt Dir hier die Möglichkeit mittels Unterfütterung, oder Auffütterung im Getriebeaufnahmekasten entsprechend zu reagieren /justieren... :ok: :ok: :ok:

Roter Pfeil: Der Mikroschalter sollte reagieren, wenn die Landeklappe sich in der vorgesehenen 0-Stellung befindet!

Der grüne Pfeil. deutet auf die Schalter-Zunge, welche den Bewegungsapparat stilllegt, wenn die richtige Position erreicht wurde.

Übrigens: Ich habe die Schwenkflügel immer noch nicht mit beiden Bauteilhälften Oben und Unten verbunden!

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Freitag, 26. Mai 2017, 18:27

Das Fahrwerk (ab Ausgabe 28...40) ... Teil 1

Guten Tag,

... "Von Einfachen zum Komplexen!" lautet auch eine Regel, wenn es darum geht gewisse Vorgänge/Zusammenhänge zu erklären bzw. vermitteln.

So hoffe ich, Vermitteln zu können-bis Dato, dass wir auch beim Zusammenbau von sogenannten Fertig-Modellen auf ein paar Gegebenheiten achten sollten!

1) Farbe an Fügebereichen ist nicht immer hilfreich, wenn es um Passgenauigkeit bei Bauteilen geht, die in indirekter, wie auch direkter Funktion zu einander in Abhängigkeit stehen!

2) Wenn Bauteile nicht gleich zusammenpassen, sollte möglichst keine Gewalt ausgeübt werden, um die Bauteile montieren zu können, sondern sollte der Ursache auf den Grund gehen! Hier kann auch die Modellbau-Hotline meist eine Hilfestellung anbieten.

3) Genaues Arbeiten/ Montieren und Justieren der mechanischen Bauelemente garantiert auch eine gute Funktion der beweglichen Bauteile.

Beherzigen wir diese Punkte, werden wir in der Regel viel Spaß und Freude mit dem F14-Sammelmodell haben / können.

Das Fahrwerk ab Bauausgabe 28 bis 33

Eines der Fahrwerk-Beine mit Ausgabe 33 soweit vorbereitet-fertig gestellt.

Vor dem Zusammensetzen wurden alle gelieferten Bauteile auf Auswurfmarken, Grate und überschüssige Farbanhaftungen überprüft!

Bewegliche Bauelemente werden/ wurden auf Leichtgängigkeit hin überprüft z. B. durch einsetzen in eine Bauteilhälfte etc. , bevor eine Fügung der Bauteile erfolgt/e!

Die beiden Fahrwerkbeine Bt.29-003 und 29-004 habe ich an den Fügeflächen mit einander verklebt, obgleich die Presspassungen sehr gut gefertigt sind- vom Hersteller.

Durch das Kleben der Bauteil-Hälften erlange ich eine zusätzliche Versteifung des Fahrwerk -Beines und es kann nicht in den Fügenähten bei auftretenden Kräften, wie beim Einklappen /Ausfahren, in den Fügenahtbereichen verwinden/verdrehen! Damit Klebstoff nicht die beweglichen Bauteile aus versehen mit fixieren kann, wurde wieder fleißig mit Bleistiftstaub alles benetzt, was beweglich sein soll!

Also bis hierhin sollte es dann für das Fahrwerk noch EINFACH sein, die Regeln einzuhalten, denn es wird komplexer. Versprochen ;)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Freitag, 26. Mai 2017, 20:03

Das Fahrwerk (ab Ausgabe 28...40) ... Teil 2

Mit den Bauausgaben 35 & 36 / Schritt 1 & 2 werden die Fahrwerkkästen zusammen gesetzt, geklebt und auch mit einer Schraubverbindung versehen.

Die Biegeflächen ( gefaste Nut) der Seitenwände, welche vorsichtig gekantet werden sollen, erwärme ich leicht durch Reiben mit einem Stofftuch an der äußeren Biegekante. Der Werkstoff wird durch die Reibung etwas erwärmt und neigt dadurch nicht zu Materialbruch beim Biegevorgang! Vielmehr gibt die Biegekante durch die Reibungswärme nach und die Seitenwände klappen/ bzw. kanten wie von "Geisterhand" fast selbsttätig in die vorgegebene rechtwinklige Position!

Worauf ist genauestens zu achten ?

Der Fahrwerkasten sollte mit allen Seiten in der Flucht verlaufen! Stirnkanten sollten zu den angrenzenden Bauteiloberkanten bündig abschließen, sofern hier kein anderer Materialversatz es vorgibt!

Klebungen sollten so ausgeführt werden, dass der Fahrwerkasten zwar prov. vormontiert ist, aber die jeweilige Fügefläche entsprechend ausgerichtet und fixiert werden kann!

Das bedeutet, es müssen NICHT alle Fügeflächen gleichzeitig bearbeitet werden, sondern der Kleber darf auch gerne nacheinander verwendet werden, bis der Klebstoff seine Endfestigkeit erreicht hat. Diese Füge-Arbeit kann sich somit auch über Tage hinziehen, wenn nicht Sekundenkleber zur Anwendung kommt, sondern der klassische Modellbaukleber für Kunststoffe z.B. von Revell. Aber es hetzt mich ja auch niemand und in der Wartezeit kann ich mich anderweitig nützlich machen, denn, ob ich am Kiosk, oder als Abo-Bezieher die Ausgaben erhalte/ kaufe, Zeit ist im Überfluss gegeben. ;)

Ein Fahrwerkkasten ist prov. am Aluminium-Gerüst mit den vorhandenen weiteren Baugruppen -Bauteilen angesetzt und wird auf Passgenauigkeit hin überprüft.

Leichtes Ansetzen - gemäß der SfSB (Bauanleitung) Nr. 38!

Schließen die Fahrwerkklappen bündig?! liegen die anderen Bauteile mit den Fügekanten/Flächen genau an?!

Alles auf diesem Bild ersichtlich!!!

Der Fahrwerkasten aus einer anderen Ansicht.

Liegt/sitzt auch hier der F.-Kasten passgenau? Die Achse für das Schwenkflügelkugellager - hat genügend Spiel/Toleranz?!

Liegt der Fahrwerkboden flächig am Alu-Gerüst der Schwenkflügelaufnahme an?!

Das Zahnradlager (35-005) - hat hier ausreichend Spiel/Toleranz für die Aufnahme der Sechskantwelle ( 38- 007)!

Bei Dir auch?

Dann verläuft der weitere Zusammenbau recht EINFACH, obgleich es immer komplexer wird... :wink: ... :trost:

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Samstag, 27. Mai 2017, 11:50

Die Fahrwerktüren ( Ausgabe 8 & 11) Teil 3

Guten Tag geehrte/-r Leser/- in,

an das Bauteil 08- 001 sollen die Fahrwerktüren funktionstüchtig montiert werden. Der Hersteller hat an den Türen (innenseitig) mit Bedacht auf jegliche Farbbeschichtung verzichtet!

Am Bauteil 08- 001/ 11-001 ist dann aber doch etwas Farbe in die Scharniervertiefung für die Aufnahme der Fahrwerktüren geraten.

Ich möchte anmerken, dass es sich vorteilhaft, aber auch negativ auswirken kann. Lassen sich die Fahrwerktüren von vornherein leicht bewegen, ist es nicht von Nöten hier aktiv zu werden und die Farbe aus den Scharnierangel-Aufnahmen zu entfernen! Ich habe es im Eifer des Gefechtes allerdings mal wieder so gehandhabt, dass ich die meines Erachten überschüssige Farbe entfernt habe. Zumindest bei den Fahrwerktüren 08-004 und 11-004 wirkte sich diese Maßnahme leicht negativ aus -bei mir! So durfte ich nachträglich an den Bauteilen 08-001 und 11-001 eine Klappbegrenzung an der äußeren Scharnierkante anbringen ( ich zeige es noch im Verlauf der weiteren Berichterstattung). Wer jetzt also ganz genau nach der SfSB die Bauteile dieser beiden Ausgaben montiert hat, dürfte für die weitere Zusammensetzarbeit auf keine wesentlichen Probleme treffen! An den Fahrwerktüren 08-003/ 11-003 entschärfte ich den kantigen (innenseitig) Winkel etwas mit feinem Schleifleinen und rundete diese Winkelkante leicht ab.

Wenn sich die Fahrwerktüren leicht öffnen lassen, aber nicht frei hin und her klappen / schwenken, sondern eher in der Position verharren, die vorgegeben wurde, so ist es für die weitere Funktion des gesamten Fahrwerkes später sehr von Vorteil! Bilder zu diesem Bauschritt folgen mit einer der Fortsetzungen für diesen Aufgaben-Bereich.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Samstag, 27. Mai 2017, 12:24

Motor und mechanische, wie elektrische Bauteile für das Fahrwerk ( Ausgabe 37, 38) Teil 3.1

Mit der Bauausgabe 37 erhält der Modellzusammen-Bauer den Antriebsmotor. Diesen lege ich bis auf weiteres bei Seite und beachte ihn einfach gar nicht! Aber es ist schön ihn schon mal zu haben... :ok:

Interessanter wird dagegen die Bauausgabe 38! Wir dürfen testen, prüfen, justieren und fast alles wieder mehrmals zerlegen, wie auch montieren. Na- Klasse! Erste lautere Stimmen werden vernommen! Was soll das denn?! Erst montieren, dann wieder zerlegen, wir sind doch nicht im Prototypenbau!

Hört nicht auf diese Kritiker!

Wir dürfen uns selbst überprüfen, ob wir alles richtig gemacht haben und bekommen die Möglichkeit, die Mechanik bestens auszurichten, damit es später auch mit dem Antriebsmotor funktioniert und die Fahrwerktüren mit einem freundlichen, wie auch deutlichen Klapplaut, sich öffnen und schließen lassen!

KLAPP- AUF;

KLAPP -ZU...

Klappt doch!

Eigentlich GAAAAANZ Eeiiinfach :pfeif: ;)

Aber nun erst einmal Schritt für Schritt; es wird KOMPLEX

Sollten bis hier, zu diesem Zeitpunkt, Fragen aufgekommen sein, die beantwortet sein wollen, so wäre jetzt die Gelegenheit, damit ich die Antworten entsprechend mit einfügen kann.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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Samstag, 27. Mai 2017, 16:36

Motor und mechanische, wie elektrische Bauteile für das Fahrwerk ( Ausgabe 38,39,40) Teil 3.2

Ich nehme dann jeweils einen Fahrwerkasten mit Fahrwerkbein zur Hand, wie auch die Sechskantwelle (38-007) und teste somit die Funktion des Fahrwerkes ohne Türen und andere Bauteile.

Die Sechskant-Welle ist in die Aufnahme des Fahrwerkbeines eingesetzt und ich prüfe, ob sich das F.-Bein problemlos ein- und ausfahren lässt; Schritt 1 : das Fahrwerkbein ist gänzlich ausgefahren und steht mit dem Rad in Flucht zum Gerüst in Längsrichtung!

Das Fahrwerk wird langsam eingefahren und während des Bewegungsablaufes wird darauf geachtet, ob es irgendwo auf dem Verfahr Weg ruckelt, oder klemmt.

Das Fahrwerkbein ist in seiner Ruheposition im Fahrwerkkasten angekommen und liegt jetzt mit dem gummibereiften Rad flach am Fahrwerkboden auf.

Den gleichen Test führe ich natürlich auch mit dem zweiten Fahrwerkbein durch!

Gemäß der SfSB unter Schritt 2 setze ich sodann beide Fahrwerk-Ensemble mit dem Hebel ( 38-006) und der S.-Welle (38-007) am Aluminium-Gerüst des Modelles an.

Dabei ist auf die Ausrichtung des Hebels 38-006 zu achten! Das Fahrwerk ist eingefahren und der genannte Hebel neigt sich um eine Sechskantabstufung Richtung Flugzeugnase nach vorn und gemäß der Bebilderung nach "oben"!

Nach dem erfolgreichen Ansetzen der beiden Fahrwerkkästen, mit Welle und Hebel, schraube ich die Bauteile gemäß Schritt 4 - fest.

Ein weiterer Bewegungs-Test bestätigt mir dann den richtigen Einbau der Komponenten. Die Sechskantwelle steckt Verzug frei in den Fahrwerkbeinen und liegt nicht auf der Gestell Fläche an, sondern kann sich frei drehen, wenn ich den Hebel 38-006 betätige.

Mit Ausgabe 39/ Schritt 3 wird der Getriebeblock für den Motor montiert. Zunächst montiere ich lediglich die Bauteile 38-001, 38-004 und 38-005!

Mit Ausgabe 40/ Schritt 4 setze ich das vorgenannte Getriebe-Ensemble ohne Motor am Gestell fest, wie in der Bauanleitung vorgegeben.

Wieder teste ich zunächst die Beweglichkeit der hinzugekommenen Komponenten- sicher ist sicher...

Erst, wenn auch dieser Test positiv abgeschlossen werden kann, setze ich die Bauteile mit den Fahrwerktüren an.

Die Bauteile mit den Fahrwerktüren in Warteposition...

und am Gerüst mit den Fahrwerkästen montiert. Zwischenzeitlich habe ich mit diesem Bild die Getriebeeinheit ( Ausgabe 39/ Schritt 3) bereits wieder entfernt, denn mir war etwas aufgefallen, welches einer Lösung bedurfte .... nichts Schlimmes, also bleiben wir zunächst weiterhin die Ruhe selbst- OKey?! ;)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

17

Samstag, 27. Mai 2017, 18:31

Motor und mechanische, wie elektrische Bauteile für das Fahrwerk ( Ausgabe 38, 39, 40) Teil 3.3

Vorab möchte ich anmerken, dass die jetzt beschriebenen Maßnahmen nicht zwangsläufig auch bei anderen Modellzusammensetzern vorliegen müssen!

Bevor ich mit dem Fahrwerk selbst fortfahre, möchte ich folgende Bausituation, welche bei meinem Modell auftrat, zumindest einmal "angesprochen" haben; es gilt also:

Es KANN sein, Muss aber Nicht sein...

Natürlich testete ich auch den Motor auf Funktion, als dieser geliefert wurde, wie auch die schlüssige Kraftübertragung vom Motorzahnrad zum Zahnrad 38-004,welches mit Ausgabe 38 unter Schritt 3 montiert werden soll. Mit Schritt 4 der gleichen Bauausgabe entdecken wir im Bild "FERTIG" die montierte Getriebe-Motor-Einheit samt Platine. Auf dieser Platine befinden sich zwei Mikro-Endschalter, welche dafür Sorge tragen sollen, dass der Motor bei erreichen der entsprechenden Fahrwerksposition mit dem Bauteil 38-005 abgeschaltet wird.

Also testete ich auch diese Aufgabenstellung- allerdings ohne Motor- manuell!

Der Testaufbau: Motor-Getriebekasten ohne Motor; das Fahrwerkbein ist ausgefahren--- Aber NICHT ZU 100%!!!

Die Schaltlippe für den Mikroschalter (neben dem weißen Kabelbaum) reicht nicht bis an den Mikroschalter heran und kann diesen nur unter Kraftaufwand betätigen ( die Situation ist auf diesem Bild nicht deutlich erkennbar). Der Hebel 38-006, welcher auf der Sechskantwelle montiert, zur Gerüstplatte gedreht- zeigt, liegt fast unmerklich an der Vorderkante des Gestell - Durchbruchs auf!

Das Fahrwerk ist hier gänzlich eingefahren, die Schaltlippe des Hebels 38-005 hat den Mikroschalter an der Platine betätigt! Problemlos :thumbsup: ( auch auf diesem Bild ist der Mikroschalter leider nicht gut erkennbar) ... aber wir brauchen ja auch nicht mit Bildmaterial geizen; dafür dann das nun folgende Bild: -Rot, Gelb und Grün-

Der grüne Pfeil deutet auf den nun gut erkennbaren Mikroschalter am rechten Bildausschnitt; der gelbe Pfeil zeigt auf die Schaltlippe, welche den Mikroschalter für das ausgefahrene Fahrwerk nur anschnäbelt; der Rote Pfeil zeigt auf die Durchbruch-Stirnkante im Modellgestell.

AhA! Übertäter dingfest gemacht! Das ging aber flott ....

... dann will ich mal dem 2Übeltäter den GAR ausmachen- darfst auch zuschauen, wie ich Gewalt ausübe.

Mit einem schwarzen permanent Marker zeichne ich die Bereiche an, welche den weiteren Bewegungsablauf bei mir stören.

1) Durchbruch im Metall-Gestell-Vorderkante --> wird mit einer Cutter Klinge, oder Flachfeile weiter gefast/ abgeflacht.

2) --> Der markierte Bereich am Hebel wird mit einer Cutter Klinge nachgearbeitet- mittels Schaben.

Hier habe ich zum besseren Verständnis die Bereiche noch einmal farblich hervorgehoben.

Es sollte jetzt nicht wild drauf los -Material vom Hebel, wie von der Gestell-Platte abgetragen werden, sondern immer schrittweise! Der "Pom"-Hebel sollte NICHT unnötig geschwächt werden, da dieser auch Hebelkräfte aufnehmen soll und muss! Also -etwas hier schaben, dort feilen und immer wieder TESTEN, bis der Mikroschalter ein leises, aber hörbares KlICK- Geräusch von sich gibt, wenn die Schaltposition ohne großen Kraftaufwand erreicht werden kann! Es schont die Mechanik und später auch den Motor, wie die elektrischen Bauteile allgemein, da es zu geringerer Stromaufnahme kommt, wenn alles "Leichtgängig" funktioniert. :idee:

EDIT: Erweiterter Bildeintrag FERTIG und Funktionsbereit...



Eventuell überprüfst Du /Ihr ja mal die hier beschriebene Bausituation, falls es noch nicht aufgefallen sein sollte; es erspart dann unnötiges Zerlegen vieler Baukomponenten, wenn der Zusammenbau fast abgeschlossen sein sollte... ;)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

Beiträge: 4

Realname: WolfgangE

Wohnort: Hamburg

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18

Sonntag, 28. Mai 2017, 00:07

Hallo Thomas.

Respekt, das macht garantiert mehr Spaß als unser gemeinsames Projekt. Das ist da gegen bestenfalls sinple! Wieso kommt Hachette hier mit bestem Material und in anderen Fällen mit Magerkost bis Mist!
Aber du bleibst dir treu, mal machst du aus Mist wenigsten Blech und hier wird aus Silber eben Gold. Du kannst Beides! :respekt:
Gruß Wolfgang
WolfgangE

19

Sonntag, 28. Mai 2017, 00:19

Das Fahrwerk (ab Ausgabe 28...40/ 59) ... Teil 4 und Ende

Kommen wir zum Montage-Ende des Fahrwerks. Mit Bauausgabe 59 unter Schritt 1 wird das montierte Fahrwerk auf Funktion geprüft!

Zitat: " Erweitern Sie die Distanz zwischen Fahrwerkbein und Tür um 2 mm." Zitatende :idee: (Das Fahrwerkbein ist in der entsprechenden Abbildung ausgefahren!)

;( Häää??? ---> :cracy: ... was soll ich WO hin erweitern??? ALLES festgeschraubt; da bewegt sich nix!!! :nixweis:

Ich HASSE Komplexität :bang: ... von wegen EINFACH :hey:

Also ich habe es dann so gemacht: Ein Holzleistenende auf höhe der Pom-Buchse ( schaue mal GENAU hin) für die Sechskantwelle zwischen Alu-Gestell-Rahmen und hinterem Fahrwerkkasten als Distanzstück in den Spalt eingesetzt! Vorher die Schraubverbindungen vom Fahrwerkasten zum Gestell leicht gelöst und dann wieder angezogen.

Huch! ... da hat sich was bewegt!

Ich TESTE ...

Diese kleine Nase an der Stützdiagonalen für das Fahrwerkbein sorgt dafür, dass sich die Fahrwerktür nicht aus versehen schließen kann, wenn diese zu Leichtgängig sein sollte. So beginne ich das Fahrwerk -immer noch ohne Motorantrieb- manuell zu schließen...

Eine Mitnehmer-Nase am Fahrwerkbein geht beim Verfahr Weg knapp an der Stirnkante der Tür vorbei...

... und greift sich die vorstehende Mitnehmer-Nase an der "ersten" Fahrwerktür und zieht diese mit weiterem Bewegungsablauf runter. Soweit -so gut.

Nebenbei werfen wir mal einen verstohlenen Blick auf das Fahrwerkbein, welches möglichst parallel zur "inneren" Seitenwand des Fahrwerkkasten verlaufen sollte... :thumbsup:

...gleich schnappen mit einem "Klapp"-Laut beide Fahrwerktüren zu!

ABER HALT!!! Diesen Moment lassen wir uns nicht entgehen!! ;)

Dieses Ergebnis-Bild ist der Komplexität geschuldet. Das gummierte Rad des Fahrwerkes sollte bei genauer Ausrichtung gaaaanz knapp (ca. 1 mm Abstand zur abgerundeten Ecke) vorbeigehen!

Dann greift auch schon das Gummi den Mitnehmer dieser Tür an und drückt die Tür zu...

KLAPP! Falle zu; "aus die Maus" JEEEAAAA -ich hol mir ein Bier- Prost :prost:

... Und DU, oder SIE... alles klar jetzt??? :nixweis:

... wenn Dein Fahrwerkbein nicht parallel zum Fahrwerkasten verläuft und viel Spiel/Toleranz am Zahnradkranz aufweist, dementsprechend auch in der Querachse zum Modell hin und her schlackert und der Gummireifen an die große Fahrwerkklappe stößt-beim Einfahren, dann solltest Du, oder Sie sollten das Toleranzspiel hier verringern! Klebstoff an der richtigen Stelle angebracht wirkt hier bei aller Komplexität - EINFACH und wirksam...

Mit freundlichen Grüßen... Thomas B wünscht eine geruhsame Nachtruhe :pc:

index.php?page=Attachment&attachmentID=338038

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Sonntag, 28. Mai 2017, 09:07

zu Beitrag 18 v. Wolfgang E

Moin Wolfgang, :wink:

nun übertreibe mal nicht-bitte; Du sprichst hier das Prinz Eugen- Sammelmodell an, welches wir mit diesem Schraubmodell nicht vergleichen sollten.

Gut- wir brauchen uns um viele Fertigungs-Arbeiten nicht mehr große Gedanken machen. Auch ist an einem Modell, wie dem "Tomcat", die Fehlerwahrscheinlichkeit im Bereich der Toleranzen eher gering, denn es brauchen keine Holzleisten am Rumpf angebracht und beigeschliffen werden. Hier an diesem Modell ist eigentlich alles fertig.

Dennoch muss, oder sollte der Modell-Bauer/ - Schrauber auf einige Gegebenheiten achten.

Die Bauteile an unserem "gemeinsamen" Modell sind in der Regel maßhaltig, was wir dann daraus machen bleibt uns überlassen...

In der Community, in der wir ja beide recht aktiv sind, haben wir ja bereits entsprechende Kritiken verfasst und auch weiterleiten können, so möchte ich das Thema hier nicht abermals neu aufrollen.

hachette Collections,Paris vertreibt Modelle unterschiedlicher Hersteller und mit entsprechenden Ansprüchen! Das sollten wir bei all unserer Kritikfreudigkeit immer berücksichtigen; sicherlich- auch ich bin vom Prinz Eugen etwas enttäuscht und hatte hier etwas mehr Detailtreue erwartet, aber für einen Neueinsteiger/ Anfänger ist es eigentlich schon fast etwas zu schwierig.

Du setzt ja das F14-Tomcat- Modell nicht zusammen, folgst also nicht zwangsläufig den Nöten, die einige Modellbauer mit dieser Sammelserie haben; es gibt bestimmt nicht weniger Kritiker, die sich entsprechend "Luft" machen!

Mit diesem " Baubericht" möchte ich versuchen, das Augenmerk für den Zusammenbau des F14-Modelles etwas zu verdeutlichen und zeigen/ erklären, worauf es ankommt...

...damit die Funktionen dann Freude bereiten.

So freue ich mich natürlich über Dein Feedback, aber aus "Silber " -Gold machen ist etwas übertrieben- lieber Freund :wink:

Gruß "Esseckentyrann" ___________________________



Da bis jetzt keine Fragen zu den beschriebenen Vorgehensweisen gestellt wurden, setze ich diese Berichterstattung demnächst mit den Schwenkflügeln fort.

21

Dienstag, 30. Mai 2017, 10:40

Nachtrag zu :Das Fahrwerk (ab Ausgabe 28...40/ 59) ... Teil 4 und Ende

... wenn Dein Fahrwerkbein nicht parallel zum Fahrwerkasten verläuft und viel Spiel/Toleranz am Zahnradkranz aufweist, dementsprechend auch in der Querachse zum Modell hin und her schlackert und der Gummireifen an die große Fahrwerkklappe stößt-beim Einfahren, dann solltest Du, oder Sie sollten das Toleranzspiel hier verringern! Klebstoff an der richtigen Stelle angebracht wirkt hier bei aller Komplexität - EINFACH und wirksam...

Ausgabe 59 08wmf.jpg

... hier, in diesem Bereich des Fahrwerkbeines- Zahnradaufnahme kann es zu Toleranzen kommen! Dieses Toleranz-Spiel gilt es zu minimieren.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

22

Donnerstag, 1. Juni 2017, 12:16

Die Schwenkflügel; ab Ausgabe 41 ... ( Teil 1)

Guten Tag,

mit Bauausgabe 41 erhielten wir "Monteure" den Schrittmotor für die Schwenkflügel-Mechanik. Der Motor treibt eine Gewindestange zwischen der Montageplatte an, die auf dem Modellgerüst befestigt werden sollte.

Es ist von besonderer Wichtigkeit, dass die Gewindestange ohne Verspannung arbeiten kann! Es sollte also darauf geachtet werden, wenn die zum U-Profil gekantete Motorplatte auf dem Gestell befestigt wird, dass die Gewindestange leicht zu drehen ist! Grate, oder Fremdkörper zwischen den Auflager-Flächen können die Motorplatte verwinden und somit die Beweglichkeit der Schrittmotor-Welle beeinträchtigen!

Hier ist der Schrittmotor (41-001) prov. auf der Modell-Gestell-Platte montiert. Die Gewindestange ist vom Hersteller am Übergang zum Motor bereits mit entsprechendem Fett geschmiert! Weitere Maßnahmen sind nicht vorgegeben und in der Regel auch nicht notwendig, da die weiteren Bauteile TROCHENLAUF-EIGENSCHAFTEN haben!

So auch die Messing-Mutter auf der Gewindestange. Auf zusätzliches Fetten, oder gar der Einsatz von "Leichtlaufölen" (z.B. für Modelleisenbahn) sollte gänzlich verzichtet werden, da hier Schmutzpartikel eher gebunden/ anhaften können und somit über einen Zeitraum der Benutzung/Anwendung zu Verschleiß führen können. Es ist also von vornherein auf eine genaue Ausrichtung und Montage-Leichtgängigkeit - zu achten.

Die Motor-Platte (U-Profil) wurde mittels Stanzen hergestellt. So entstehen auch an dieser Metallplatte wieder Trenn-Grate, die recht scharfkantig sind! auf dem gezeigten Bild sind diese Stanz-Grate noch nicht entfernt!

Mit der Ausgabe 42 wird der "Schlitten" (Bt. 42-001/-002) geliefert. Besonderes Augenmerk sollte zunächst auf das Bauteil 42-002 gerichtet werden, welches über die Motorplatte des Schrittmotors gleiten soll. dieses "Pom"-Bauteil ist wieder sehr Verschleiß-/Abriebfest, mag aber auf Dauer keine scharfkantigen Führungen, welche hier die Motorplatte des Schrittmotors übernimmt. Fast unmerklich schabte bei mir dieses Schlitten-Unterteil über die scharfkantigen Stirnkanten der Schrittmotorplatte. Also räumte ich auch diesen kleinen "Stein" mal wieder aus den Weg, indem ich die Profilkanten der Schrittmotor-Platte mit einer Cutter Klinge entgratete/ mit einer kleinen Fase versah. Weiter sollte auch darauf geachtet werden, dass dieses Bauteil 42 -002 nach dem Unterschieben unter die Gewindestange leichtgängig hin und her /vor und zurück bewegt werden kann und die Gewindegänge nicht am "POM" Werkstoff der Unterplatte schaben, oder gar die Gewindestange/-Welle wegdrückt. Nachdem das Bauteil 42-002 auf Leichgängigkeit überprüft war, widmete ich mich dem oberen Schlitten-Bauteil 42-001. Als Erstes durfte ich bei mir feststellen, dass die seitlichen Führungs-Zapfen ( Bildausschnitt der SfSB u. Schritt 3) nicht einwandfrei in dem Langloch zu verschieben waren! Entsprechend wurden die Flanken der Langlochführungen vorsichtig nachgearbeitet. Bleistiftstaub ließ mich sofort erkennen, wo noch etwas mehr Material von der Modell-Gestell-Platte im Bereich der Langloch-Durchbrüche entfernt werden sollte. Wichtig ist auch hier wieder das Fasen der Durchbruchkanten! Lässt sich dann auch das Schlittenoberteil gut und einfach vor und zurück schieben, folgt der Bewegungstest mit dem Verschrauben beider Bauteile, wie der Funktion mit der Messing-Mutter. Die Gewindestange sollte sich nach dem Verbinden beider Bauteile weiterhin sehr leicht mit den Fingern drehen lassen, ist dieses nicht der Fall, kann es sein, dass die Führung der Gewindestange im Bauteil 42-001 noch etwas nachgearbeitet werden sollte; denn auch hier ist wieder darauf zu achten, dass der Antriebsmotor nicht übermäßig belastet wird. Mit der Motor-Test-Platine teste ich dann den "reibungslosen" Bewegungsablauf auf der gesamten Länge , der mechanisch vorgegeben ist.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

Teil 2: Die Schwenkflügelmontage

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Samstag, 3. Juni 2017, 00:11

Die Schwenkflügel; ab Ausgabe 41 ... ( Teil 2)

Guten Abend/ guten Tag- wie auch immer geartet,

möchte ich mich mit diesem Beitrag, speziell den Achsen und den Kugellagern, für die Schwenkflügel kümmern.

Eine Achse für die Kugellageraufnahme! Erkennbar sollte sein, dass die senkrechten Achsflächen des "Rundkörpers" noch mit grauer Farbe benetzt sind. Diese Farbschicht sollte vor der Montage der Kugellager entfernt werden, möglichst ohne den darunter befindlichen Werkstoff maßlich zu verändern! Im vorliegenden Fall lässt sich der innere Kugellager-Ring nicht leicht auf die Achse drücken, weil das Toleranzmaß mit der Farbbeschichtung überschritten wurde! Gewalt ist hier bei der Montage definitiv fehl am Platze!

Der Innere Kugellagerring soll zwar recht "stramm", aber auch nicht als Presspassung (H6) verarbeitet werden. Wird die Farbe entfernt, so sollte eine -H7 -Passung als Kugellageraufnahme genügen. Anders ausgedrückt: ... relativ einfach aufsteckbar mit / ohne "Klapperspiel-Toleranz! Vorsichtig entferne ich also die Farbbeschichtung und benetze die "gereinigte Achsfläche mit Bleistiftstaub- als Trocken-Gleit-Hilfe.

Die Kugellageraufnahme -hier mit Bleistift-Staub benetzt.

Das Kugellager auf der Schwenkflügelachse prov. aufgesteckt. Lässt sich das Lager wieder gut abziehen, steht der weiteren Montage nur noch die Aufnahme des äußeren Lagerringes im Wege.

Auch die Passung an den Schwenkflügel-Bauteilen, welche den äußeren Kugellagerring aufnehmen, werden von Farbüberschüssen "gereinigt", mit Bleistift benetzt und vorsichtig dann die Passprobe mit dem Kugellager vorgenommen. Ich empfehle hier, das Kugellager vorher von der Achse zu heben und die Passprobe nur an der Schwenkflügel -Aufnahme für das Kugellager vorzunehmen! Achte auch bitte darauf, dass das Lager entsprechend bis zum Anschlag Auflager-Fläche eingedrückt werden kann- also auch die horizontale Lager-Auflager-Fläche entsprechend von Farbe befreit gehört!

Funktionstest OHNE Motor!

Funktionstest MIT Motor /// die Flächen für die Folgebauteile sind hier noch nicht von Farbüberschüssen befreit!

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" Thomas B

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Samstag, 3. Juni 2017, 13:16

Die Cockpithaube

Guten Tag,

mit Beitrag 2 dieses Berichtes erwähnte ich den Einbau der hinteren Cockpit-Baugruppe, diese sollte jetzt entsprechend passgenau eingesetzt sein! Die Bauteile der Ausgabe 43 werden nach Erhalt wieder genau auf Grate, wie auch auf das einfache Zusammensetzen überprüft (Schritt 1 der SfSB). Besonderes Augenmerk richte ich hier wieder auf die Verbindungszapfen, wie auch auf das Scharnier. Etwas Bleistift-Staub an den beweglichen Bauteilen aufgetragen, schon werden Unebenheiten sichtbar.

Die Bauteile 43-001 / -002 sind an der Haube montiert und ausgerichtet. Manuell überprüfe ich die Klapp-Funktion unter Bauphase 3 der Ausgabe. Die Haube liegt im geschlossenen Zustand in Flucht, bündig auf! Siehe bitte nachfolgendes Bild.



Mit den Ausgaben 44,45 und 46 erhält der F14-Monteur die weiteren Bauteile für die Hauben-Mechanik. Jedes der gelieferten Teile wird auf Funktion und Passgenauigkeit geprüft. Vorgehensweise, ähnlich wie beim Fahrwerk, daher erspare ich mir die einzelnen Prüfbeschreibungen, um nicht mit Bekanntem zu langweilen.

Anmerken möchte ich jedoch, dass die Baugruppen 100% -tig im "Bewegungsapparat" gefügt sein müssen, damit die Haube auch mit dem Antrieb entsprechend funktionieren kann; schließt die Haube nicht bündig, oder gar leicht seitlich versetzt, so sollten die Scharniere auf Passgenauigkeit abermals getestet werden!

... der Funktionstest

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

25

Samstag, 3. Juni 2017, 23:56

Das Bugfahrwerk ... (Teil 1)

Wir erhalten mit Bauausgabe 53 die vordere Rumpfunterseite, mit Nr. 54 den Antriebsmotor, wie weitere mechanische Bauteile, welche ich mit diesem Beitrag zunächst bei Seite lege.

Die Ausgabe 55 wird dafür um so interessanter! Wir dürfen das vordere Fahrwerkbein vorbereiten...



Eine Fahrwerk-Beinhälfte, ausgerüstet mit der LED Nr. 55- 012. Das schwarze und rote Kabel sollen am linken Verbindungszapfen vor dem Zapfen vorbei, im Innenbereich des Fahrwerkbeines nach links am Vierkantdurchbruch, wieder das Fahrwerk verlassen! Da ist nicht viel Spielraum!!!

Am rechten Bildausschnitt ist bereits eine Feder (55-008) am rechten Verbindungszapfen angesetzt. Im unteren,rechten Bildausschnitt ist Bauteil 55-006 erkennbar. Die Gleitflächen für dieses Bauteil wurden wieder mit Trockengleit-Mittel (Bleistiftstaub) benetzt, wie auch Auswurfmarken und deren Grate sichtbar gemacht wurden.

Wir erblicken: das rote, wie das schwarze Kabel, werden am Zapfen vorbei geführt- hier aus der gegenüberliegenden Ansicht!

Die Feder 55-008 ist mit diesem Bild FALSCH montiert! Die abgewinkelte Feder-Öse sollte hier besser mit dem Ösen-Ring nicht zum Fahrwerkbein-Grund zeigen, sondern eher mit dem Aufnahmering nach "OBEN" zum Hakenfuß des Bauteiles 55-006! Alles Klar?? ÖSE ANDERSRUM!!! Wär doch blöd, wenn die Öse bei dieser Art des Einbau, den Halt verliert. Odaaaa???!

Das vorerst fertig montierte Fahrwerkbein mit Schritt 4 der SfSB Nr. 55; auch die Kabel schauen unbeschädigt am linken Bildausschnitt aus dem Bein heraus...

... ich habe nichts mit Klebstoff fixiert- nur gemäß der Bauanleitung gefügt.

.... Teil 2

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

26

Sonntag, 4. Juni 2017, 11:38

Das Bugfahrwerk ... (Teil 2)

Guten Tag und schöne Pfingsten,

ich nehme dann die Rumpfunterseite (53-001) zur Hand und schaue mir die Innenseite des Bauteiles genau an. Auswurfmarken, so diese erhaben sind, werden geebnet. Die Fahrwerktüren (56-001 / -002) dürfen am Bauteil 53-001 eingesetzt werden- die Funktion wird geprüft ...

... eine der Fahrwerktüren; die Achsen wieder mit "Staub" benetzt.

... und siehe DA! Ein kleiner Fertigungsgrat an einer der Achsen hatte sich genüsslich niedergelassen. WEG damit ( auf dem Bildausschnitt bereits entfernt).

Die Fahrwerktüren am Bauteil eingesetzt; leichtes Öffnen und Schließen ist gegeben. Es dürften auch noch die bearbeiteten Auswurfmarken auf dem Bild erkennbar sein.

Der Fahrwerk-Kasten wird an der Bauteil-Struktur 53-001 ausgerichtet/ zusammen gesetzt/ verschraubt und entsprechend der SfSB 56/Schritt 1 - geklebt. Zum Aushärten gebe ich dem Kleber 24 Stunden Zeit und kann mich unterdessen dem Fahrwerkbein mit Ausgabe 57 widmen.

... Teil 3

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

27

Sonntag, 4. Juni 2017, 12:35

Das Bugfahrwerk ... (Teil 3)

Die Ausgabe 57 beschreibt den Einbau des Bugfahrwerkes - mit den Schritten 1 bis 4 . Für manche Modellbauer war, oder ist es ein Problem, das Kabel für die LED im Fahrwerkbein bei der Montage der Vierkantwelle nicht zu beschädigen! So möchte ich kurz zeigen, wie einfach es sein kann.

Das LED-Kabel mit dem Stecker ist relativ frei beweglich und ist beim Einstecken der Vierkantwelle ( 55-007) schnell beschädigt, wenn nicht gar durchtrennt!

Um einen evtl. Bruch vorzubeugen, steckte ich einen passenden Fräserschaft (ca. D= 3 mm) in das Loch und klemmte so die beiden Kabel flächig in die vorgegebene Kabel-Nut.

Bitte darauf achten, dass das Schaftende des Fräsers, oder eines vergleichbar passenden Hilfswerkzeuges nicht scharfkantig, sondern eher abgerundet sein sollte!

Das Schaftende wird so weit wie möglich in das Loch des Fahrwerkbeines eingeschoben ( leichtgängig-ohne pressen). Dann nehme ich die Vierkantwelle zur Hand, überprüfe die Wellenenden auf evtl. scharfe Grate und runde gegebenenfalls diese Wellenenden etwas mit einer Schlüsselfeile ab. Dann führe ich die Welle in die Wellenaufnahme des Fahrwerkbeines ein, bis das eingesteckte Wellenende an den Flanken des Fräser-Schaftes nicht weiter eingeschoben werden kann. Langsam ziehe ich dann das Hilfswerkzeug aus der "Kabelführung" heraus. Dabei drücke ich die Vierkantwelle stetig mit leichtem Druck weiter durch die Wellenaufnahme. Dann kommt der Moment, wo beide gerundeten Stirnkanten der Welle, wie auch des Fräsers an einander vorbei gleiten. Die beiden Kabel werden aber weiterhin vom Fräserschaft in der Nut eingeklemmt. Die Welle kann dann vorsichtig gänzlich in das Fahrwerkbein eingeschoben werden. Jetzt übernimmt die Vierkantwelle die Zugentlastung für die Kabel.

Deutlich sollten mit diesem Bild die abgerundeten Wellen-Enden erkennbar sein, wie auch die Klemmung in der Kabel-Nut durch die V.-Welle.

Für die weitere Montage kann nun die V.-Welle entsprechend hin und her verschoben werden, ohne hier Beschädigungen zu verursachen.

Funktionstest -ohne Motor ( Ausgabe 58 )



Mit freundlichen Grüßen Thomas B

28

Freitag, 16. Juni 2017, 11:40

Verkleidungen ( Ausgabe 10, 49, 51)

Guten Tag,

auch ist immer wieder zu lesen, dass die Verkleidungsbauteile nicht so recht "nahtlos" zusammen passen.

Mit Bauausgabe 51 darf der Modell-Monteur drei Formteile zusammenstecken, welche später durch "Gummi" ( z.B. 51-002) am Modellgerüst gehalten werden sollen.

Beschrieben werden die Bauschritte 1 der SfSB 51 mit den Bauteilen 10-003 ( prov. bereits einmal am Modell angesetzt) und 49 -001, wie unter Schritt 2 das Fügen von Bt. 51-001.

Beide Verkleidungs-Teile ( 10-003, 49-001) besitzen diese Verbindungsflächen, welche wechselseitig an den Bauteilen angebracht, in eine Aufnahme-Nut gesteckt gehören. Auf diesem Bild wurde die Steck-Auflager-Fläche und die äußere, runde Halte -Wulst bereits etwas von der Oberflächenveredelung mittels Cutter "gereinigt". Ganz schön viel Farbe! Es handelt sich mal wieder nur um ein paar wenige (< mü ) Millimeter, aber die Farbe setzt den scharfkantigen Absatz zur Auflagerfläche und dem angesetzten "Rund" zu. Es kommt unweigerlich zu unerwünschten Maßtoleranzen, da hier beide Bauteile entsprechend beschichtet wurden. Dieses Toleranzmaß also mal zwei genommen, plus das Klapper-Spiel und wir befinden uns im Zehntel-Millimeter-Bereich! Wohl gemerkt! Die Bauteile selbst sind für die gestellte Fügeaufgabe absolut Maßhaltig gefertigt!

Alle drei Verkleidungs-Bauteile wurden von überschüssiger Farbe an den Fügeflächen (außen/ innen-seitig) befreit und mit Schritt 2 der SfSB 51 gesteckt. Bitte auch auf die in den roten Detail-Kreisausschnitten gezeigten Details achten! Wurde sorgfältig vorgegangen, lassen sich die drei Bauteile mit einem vernehmbaren "Klicklaut" passgenau zusammenstecken und halten sich gegenseitig in Position! Auf der Innenseite der Baugruppe befinden sich dann wiederum mehrere Steckzapfen, welche später in die Gummi-Klemmlager gedrückt gehören. Auch hier sollte mit Sorgfalt darauf geachtet werden, dass die entsprechenden Anschlag-/ Auflager nachgearbeitet werden sollten!

Ich betone noch einmal ausdrücklich, dass es sich bei den von mir beschriebenen Maßnahmen NICHT um einen Fertigungsmangel Seiten des Herstellers handelt, sondern um Maßnahmen, die ich selbständig vornehme, um später die Endmontage, wie evtl. Reparatur-/ Ausricht- Wartungsmaßnahmen mir zu erleichtern!

Des weiteren behalte ich mir vor, die Bauteile zum Ende der Modell-Arbeiten untereinander zu kleben, um etwas mehr Steifigkeit in die Verbindungen zu bekommen, wenn die Steckzapfen dann mit etwas "Spüli" in die Gummi gepresst werden, aber bis dahin fließt noch etwas Wasser den Bach hinunter...

Vorerst fertig und wird bei Seite gelegt.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

29

Dienstag, 20. Juni 2017, 21:11

Ausgabe 73/ 74

Guten Abend,

Im Baubericht von dem Modellbaukollegen "Greyhawk" ist mit Beitrag 412 zu lesen, dass eine Schraube "SS" für die Befestigung der Platine 73 -001 an der Grundplatte 74- 001 nicht eingesetzt werden kann/ konnte, weil die Bohrung zu groß-/oder die Schraube zu klein bemessen ist! Dieser Umstand machte mich natürlich stutzig und als ich die Bauteile in Händen hielt, brannte es auf meinen Nägeln...

Die selbe Situation ist auch bei meinem Modell aufgetreten.

Anbei das zugehörige Bild; hier habe ich bereits eine Reserve-Schraube "CC" von Bauausgabe 49 verarbeiten können- passt genau. Ein entsprechender Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr/ Verantwortung.

Auf weitere Bilder verzichte ich, da "Greyhawk" in seinem Baubericht zur F14 Tomcat bereits alles wesentliche gezeigt hat und ich ebenfalls keinerlei weitere Aufgabenstellungen bis hier her erwarte.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

30

Montag, 3. Juli 2017, 16:08

Ausgabe 75, 76

Guten Tag,

neue Bauteile sind eingetroffen.

... der obere Abschnitt der Luftbremse-Bildvordergrund; hinterer, oberer Abschnitt des Rumpfs Bildhintergrund; alles nur gesteckt.

... die Bauteile wurden, wie bereits mehrfach beschrieben, an den Fügeflächen von Farbe befreit.

ein Detail des Bauteilefügebereiches. Warum hier eine Stecksicherung eingearbeitet, aber nicht Verwendung findet, entzieht sich meiner Kenntnis.

... ist aber auch nicht zwangsläufig von Bedeutung- alles passt wieder SUPER.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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