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31

Sonntag, 13. August 2017, 09:09

Moin zusammen,

Du sagst es Willi, das mache ich eigentlich ständig, vor allem bei einem Umbaumodell, wo auch noch Eigenbauteile mit dazu kommen, so wie jetzt. :)

Ich habe den Hilfsrahmen, erst noch mal nach hinten geschoben, da ich eine Idee von Anfang der Woche umsetzen wollte. Denn mir gefällt die original Lightbar vom Kennworth Bausatz so gar nicht und da ich auf einem Bild, etwas anderes gesehen hatte, habe ich mir da zunächst eine Handskizze gemacht.




Eigentlich wollte ich die Idee dann doch wieder verwerfen, da das ganze einfach zu viele Rundungen hat, aber gestern Morgen dachte ich, nun ja versuche es mal. Daraus ist dann folgende Bauteilezeichnung entstanden.




Und wie immer habe ich es dann auf Etikettenfolie gedruckt und auf 0,5mm Sheet aufgeklebt.




Da ich aber selbst, meinen Kreisschneider, nicht auf 42,5cm ausziehen kann und ich auch kein Kurvenlineal habe (das ändere ich demnächst), habe ich mit den leichten Bögen am Mittelteil angefangen, frei Hand versteht sich, wenn es schief gegangen wäre, hätte ich es auch gelassen und was anderes gemacht.
Aber es hat geklappt, auf Anhieb und der Rest war dann auch nicht mehr schwierig.




Auf der Bauteilezeichnung, sieht man das ich mir die Mitte, der einzelnen Teile, angezeichnet hatte, das hab ich noch vor dem Ausschneiden, mit dem Skalpell, angerissen, das diente nun beim Zusammenbau zum Ausrichten der Teile.




Geklebt habe ich das mit Etnylacetat, das hat den Vorteil, das es sehr schnell abbindet und man es bei nochmaligem anfeuchten auch wieder lösen kann. Auch gibt es keine Füllstoffe, wie bei normalen Kunststoffkleber, so das man fast ohne Rückstände und Klebenähte, kleben kann.
Allerdings fehlte mir hier, noch die Erfahrung, wie es unter Spannung klebt, so bin ich dann auch erst mal Schritt für Schritt vorgegangen. Zu sehen auf den nächsten drei Bildern und habe auch immer etwas gewartet, bevor der nächste Schritt gemacht wurde.








Das Zeug klebt wie der Teufel, was ich zwar schon wusste, aber auch unter Spannung, ist es besser als jeder Kunststoffkleber. Allerdings sollte man für ausreichend Belüftung sorgen und auch seinen Rüssel (Nase) nicht ständig über dem Gläschen halten, denn so ganz ohne ist das Zeug nun auch nicht... :cracy:
Aber gut, auf einmal war ich dann fertig, schneller als gedacht...






In diesem Bereich, soll der Bügel dann am Aufbau angebracht werden.






So weit, so gut, etwas an den Kanten schleifen muss ich aber noch und auch die Halterungen für die Lightbar's müssen noch zugeschnitten werden, das wird so im laufe des Tages der Fall sein.
Nun allen noch einen schönen und hoffentlich nicht verregneten Sonntag wünsche,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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32

Sonntag, 13. August 2017, 09:41

Hallo Bernd,

schön geworden ist die Lightbar. :ok:
Ethylacetat ist schon ein geniales Zeug. Ich habe bei Luise die gesamte Karo damit verklebt. Es geht super schnell und bei entsprechendem Druck bildet sich eine erhabene Kante, die dann geschliffen werden kann. Ich habe diese Kanten dann mit Aceton vorsichtig behandelt und dann geschliffen. Danach sieht es aus, als wäre alles aus einem Guss. :thumbsup:
Gruß
Marcel

Ich kann nichts dafür, ich bin so!

dagmar bumper

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33

Sonntag, 13. August 2017, 12:34

Howdy Bernd :wink:

mit grossem Interesse verfolge ich Deinen Baubericht. Gerade die Scratcharbeiten sind sehr lehrreich und "Fachgebietsübergreifend" zu nutzen. Die Idee, Holz zu verschiedenen Zwecken einzusetzen, ist mir bekannt. Schön, das Du eine Variante hinzugefügt hast ;)

Ethylacetat ist in der Tat ein toller "Kleber", aber er ist mit Vorsicht zu benutzen. Ich habe dazu mal was geschrieben


Ich bin echt gespannt, wie es hier weitergeht :ok:

So long

Matze

34

Montag, 14. August 2017, 08:10

Moin euch beiden,

Freut mich das der selbst Bau „Bügel“ gefällt, eine Lightbar soll es ja erst noch werden, daran arbeite ich gerade.
Gute Idee, Marcel, das später noch mit Aceton zu behandeln, nur wollte ich bei mir eine Kantenbildung, vom Material, vermeiden, da die Kanten später noch gebrochen werden sollen und ich keine Lust auf viel Schleiferei habe.

Schön das du den Link zu dem Klebezeugs, noch mal mit rein gestellt hast, Matze, das erspart mir die Suche danach. :grins:
Nur was du mit einer weiteren Holzvariante meinst, ist mir jetzt so nicht ganz klar. Wenn du die Holzleisten meinst, die ich unter den Aufbau zum höher bringen, gelegt hatte ist das leider nicht richtig. Sie werden nicht zum Einsatz kommen und waren nur zufällig zur Hand und rein zufällig hatten sie dann auch noch die richtige Stärke... :D
Der Hilfsrahmen hier wird aus Sheet zusammen geschraubt, aber einen Hilfsrahmen aus Holz, habe ich schon mal gebaut, ist schon einige Zeit her. Das war damals bei meinem Ford C600, wer da noch Interesse hat, kann ja mal rein schauen, das war so ab Beitrag 134.

Nun aber erst mal die Wäsche aufhängen :) , bevor es an den Leuchten weiter gehen kann, bis dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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dagmar bumper

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35

Montag, 14. August 2017, 13:47

Howdy Bernd :wink:,

da hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, das Du das so lassen könntest. Passt ja auf Anhieb und würde auch nicht auffallen.

So long

Matze

36

Dienstag, 15. August 2017, 10:27

Servus allerseits,

Ah ja so meintest du das Matze, ja wäre eine Möglichkeit gewesen, allerdings ist eine Verbindung, von Holz und Plastik, nicht wirklich sicher, wie ich vom Ford her weiß, daher wurde der Hilfsrahmen aus Sheetstreifen aufgebaut.

Was ich dann auch gemacht habe, zuerst wurden 0,5mm Streifen, am Fahrgestell verklebt, damit wurde der erhöhte Bereich, wo normalerweise die Sattelplatte hinkommt, ausgeglichen. Damit ich dann auf eine Höhe von 2mm komme, wurden zunächst zwei Lagen mit 0,75 Sheetstreifen verklebt und zum Abschluss noch mal eine Lage aus 0,5mm Sheet.






In der Zeit, wo die einzelnen Sheetlagen, trockneten, habe ich dann das Blinkblink, für den Bügel zusammen gebaut. Das heißt ich habe die Leuchten, einem meiner beiden Cando's geklaut und zunächst die Hälften, von Innen orange klar eingefärbt und danach die Leuchteneinsätze, mit Kristal Clear eingeklebt.






Danach wurden die Hälften aufeinander geklebt und später aus dem Gussast heraus getrennt.




Da mir das dann doch noch etwas zu langweilig aussah und ich auch an Originalleuchten gesehen hatte, das man hier noch Chromstreifen dran hat, wurden die erhabenen Stellen mit 1mm Chromstreifen beklebt. Die Sockel, der Leuchten, wurden dann noch mit dem Molotowstift verchromt, was genauso gut aussieht, schneller ging und einfacher zu machen war, als mit Chromfolie.




Nun mussten noch zwei Halterungen, für die beiden kleinen Leuchten, angefertigt werden, sie wurden aus 0,5mm Sheet zugeschnitten, mit 0,75mm Sheet, verstärkt und mit je zwei 1mm Bohrungen versehen und am Bügel angeklebt. Zur Verstärkung und für die Optik, wurden noch kleine Dreiecke aus 0,5mm Sheet zugeschnitten und angebracht.




Dann war es an der Zeit, die Leuchteinheiten, am Bügel an zu probieren, noch lose, weil das ja noch lackiert werden muss.




Klar das es dann auch noch im Zusammenspiel, von Fahrgestell, Aufbau und Kabine beguckt werden wollte.






So kann ich das schon mal lassen, denke ich, somit kann es erst mal bei Seite gelegt werden, als nächstes wird dann das Fahrgestell fertig gemacht und ich kann mich dann auch mal um die Motoren kümmern.
Bis dahin dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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37

Sonntag, 20. August 2017, 11:04

Servus zusammen,

Als nächstes, war bei mir die Wahl des Motors angesagt, zur Wahl standen der Reihensechszylinder, mit oben liegendem Turbo, aus dem Revellbausatz, oder der V8 Diesel mit Kompressor von AMT. Entschieden habe ich mich letztendlich für den V8, denn am 6Zylnder hätte es einiges mehr an Umbauarbeiten gegeben, z.B. der Turbo hätte an die Seite verlegt werden müssen, aber selbst dann wäre der Motor noch zu hoch gewesen, um später unter die Kabine zu passen.

Die Motorhälften, vom AMT, wurden zusammen geklebt und wie üblich bei AMT, mussten die Klebenähte ordentlich nachbearbeitet werden.






Einen sehr interessanten Hinweis, zum Motor, habe ich dann noch im AMT-Bauplan gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.




Es war vor allem die Bemerkung zum weißen Motor, die mir auffiel, ob das nun nur auf Kundenwunsch gemacht wurde, oder auch generell so war, konnte ich bei meiner Recherche dazu, aber auch nicht heraus finden. Wie auch immer, die Möglichkeit, den Motor weiß darzustellen, gefällt mir aber schon sehr gut.
Zuvor mussten aber noch die hinteren Motoraufhängungen, verlängert werden, damit er später auch in den Rahmen passt und ein paar Anbauteile wurden noch angebracht.




Für die Verlängerung, der Aufhängung, habe ich 0,5mm starke und 3mm breite Sheetplatten oben und unten angeklebt und dazwischen mit Resten aufgefüllt, dann zugeschnitten und verschliffen, so passt der Motor nun problemlos in den Rahmen.




Separat zu lackierende Teile wurde auf Gussastreste geklebt, Motor und Lüfterrad wurden auf Schaschlikspieße gesteckt.




Ein paar Teile wollte ich dann aber doch Verchromen, das sollte sich mit dem weißen Motor, später, ganz gut machen. Verchromt wurden der Kompressor, Zylinderkopfdeckel und die Krümmer, das habe ich der Einfachheit halber, mal mit dem Molotowstift, probiert und war von dem Ergebnis selber überrascht. Das ging nicht nur schnell, sondern auch ohne jegliche Vorarbeiten, wie bei Allclad.




Die anderen Teile, sowie der komplette Motor wurden nun zunächst mit Alu lackiert.




Das ist nun erst einmal wieder der Stand der Dinge, auf meiner Baustelle, bis zum nächsten mal dann wieder,


LG Bernd
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38

Dienstag, 22. August 2017, 13:40

Hallo Bernd,



hier wird Einiges erklärt in Sachen die Motorfarbe der Peterbilts im 60er, 70er und teilweise 80er Jahre:

http://www.timstrucks.com/pbs3.htm


Der Bügel hast du übrigens sehr gut umgesetzt :ok:


Grüsse,



Rolf

39

Dienstag, 22. August 2017, 14:04

Servus zusammen,

Danke für dein Lob und den Link Rolf, den werde ich mir noch in aller Ruhe zu Gemüte führen :)

Es ging wieder etwas weiter, zunächst habe ich noch den Aufbau mit Alu 99 lackiert, damit ich eine einheitlich Oberfläche hatte.




Danach wurden dann alle vorbereiteten Teile, Kabine, Aufbau, Motor und Kleinteile, mit reinweiß RAL 9010, lackiert. Die Farbe, ist aus der Sprühdose und war noch ein Rest der vom Prostar übrig war. Allerdings habe ich die Farbe aus der Sprühdose geholt und mit der Airbrush verarbeitet, der Vorteil ist hier, weniger Sprühnebel und Geruchsbelästigung, aber man braucht auch weniger Farbe.




Das muss nun aber erst noch richtig trocken werden und in der Zeit habe ich die eine Riffelblechplatte, aus dem Revellbausatz, entchromt, weil ich dann beim schleifen den Chrom eh beschädigt hätte und dann wurde die Platte um ca. die Hälfte flacher geschliffen. Maschinenhilfe sei dank das ich mir hierbei nicht die Finger abgebrochen habe...






Nun wollte ich mit dem Kranaufbau anfangen, aber so einfach ging das dann doch nicht, Auswerfermarken, an der Außenseite und eine Oberflächenstruktur, als wenn da wer mit dem Cuttermesser herum gekratzt hat!




Da hatte wohl der Formenbauer vergessen, die Form noch zu polieren, aber gut so ging das nun mal nicht, also erst mal verspachteln.




Und mal wieder schleifen, schleifen und noch mal schleifen...




Nun habe ich das eine Seitenteil mit der Bodenplatte verklebt...




… bin dann aber vom Bauplan abgewichen und habe zunächst das eine Dreieckteil angeklebt, hier hat mir ein 2mm Bohrer, zum genauen ausrichten geholfen.




Dann kam das untere Mittelteil dazu, danach das andere Seitenteil, sowie das dazu gehörige Dreieckteil, nun noch das mittlere Dreieckteil und die obere Mittelplatte, anbringen.




Nun war dann aber wieder Spachteln angesagt, zwei Senkstellen, die nicht von der hinteren Platte überdeckt wurden, mussten noch gespachtelt werden.




Das trocknet nun und so wird es hier, erst später wieder weiter gehen, bis dahin also wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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40

Freitag, 25. August 2017, 20:33

Servus allerseits,

Nachdem die Kranhalterung soweit fertig ist, ging es an die drei Kranausleger, nach dem verkleben war dann doch noch eine gehörige Portion an Nacharbeit fällig, also erst mal die Klebenähte verspachteln. ;(




In der Zeit wo die der Spachtel zum aushärten brauchte, habe ich noch Bilder von den weiß lackierten Teilen gemacht, also Motor, Kabine und Aufbau.








Im Zusammenspiel sieht es dann schon mal so aus:




Dann war schleifen angesagt, das hat dann fast einen ganzen Nachmittag gebraucht, bis die drei Auslegerteile fertig waren. X(




Ein paar Teile wurden danach auch noch angebracht, das sieht man dann aber später, als nächstes sind die Hydrauliken dran, wobei ich die Hydraulikstempel erst einmal entchromt habe, um sie besser versäubern zu können. Anschließend wurde nur ein kurzer unterer Bereich wieder verchromt, der Rest kommt nach der Lackierung.




Die Stempel wurden dann in die Hydraulikteile eingelegt und die Hydraulik zusammen geklebt. Hierbei habe ich aufgepasst, damit die Hydraulikstempel auch beweglich bleiben.




Als nächstes war dann die Doppelseilführung für das Ende des letzten Kranauslegers an der Reihe, hier gibt es vorab schon ein paar Teile, die zusammen geklebt werden und trocknen müssen. Ein bisschen Spachtel und Schleifarbeit war auch hier noch nötig.




Anschließend konnte das Teil dann zusammen gesetzt werden, auch hier habe ich darauf geachtet das alles was beweglich sein soll, sich auch bewegen kann.






Nun habe ich den Kran, zu einer Passprobe zusammen gesetzt, aber ohne etwas zu kleben, alle Haltebolzen sind nur lose eingesteckt, halten so aber schon ganz gut, so das ich denke das später, nach der Lackierung, ein verkleben wohl nicht nötig sein wird.




Zum Schluss für heute, kam der Kran auch mal auf den Aufbau, langsam sieht man das es ein „Abschlepper“ werden soll... :grins:




Als nächstes muss ich dann aber wirklich mal den Abstand zwischen Kabine und Aufbau vermessen, damit ich mich an den großen Staukasten machen kann, als bis dahin dann wieder,


LG Bernd
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41

Sonntag, 27. August 2017, 20:21

Servus zusammen,


Gestern habe ich also mit dem Staukasten angefangen und wie man es ja schon von mir kennt, wurden die Einzelteil, mit CorelDraw gezeichnet.




Dann in eine Druckvorlage zusammen gefasst, ausgedruckt und aufgeklebt.




Nun wurden die Teile ausgeschnitten, dabei habe ich in die Seitenteile und die Türteile, je ein 4x3mm Loch geschnitten (rote Pfeile) dazu kam dann noch je eine kleine Umrandung (hellblaue Pfeile) und die Türöffner (gelbe Pfeile). Die Öffner bestehen aus je drei 2,5x2mm und 0,5mm starken Sheetstücken, die über einander geklebt wurden, damit später die Höhe stimmt.




Anschließend wurden die Türteile auf die Seitenteile geklebt, kurz trocknen lassen, danach wurden die Rahmen angebracht, nun wurde hier und da ein bisschen nach gefeilt und die Löcher schließlich von hinten/innen mit einem Rest Sheet verschlossen.




Wozu nu dieser ganze Aufwand, wird sich der Eine oder Andere fragen, ganz einfach, die Antwort, ich wollte so nah, wie es irgend ging, an die original Türöffner des Aufbaues heran kommen.




Heute Morgen ging es dann an den Zusammenbau der Staukastenteile, die weißen Punkte, die man auf den nächsten beiden Bildern sieht, gehören zu einer alten Glasplatte aus einem nicht mehr existenten Kühlschranks, ich benutze sie immer dann, wenn es absolut Plan sein soll, beim Zusammenbauen.
Außerdem wurde der Staukasten noch von innen mit Sheetstreifen verstärkt, wobei die Streifen für den Boden, an diesem vor dem einkleben angebracht wurden. Der war dann ja auch das letzte Teil und ich wäre nach dem einkleben ja nicht mehr dran gekommen um die Verstärkung anzubringen... :grins:






FERTIG!




Nur noch rundherum etwas nach schleifen und die Kanten leicht abrunden und es kann dann zum Lackierer gehen.




Zwischendurch habe ich dann noch die Riffelblechplatte neu verchromt, dazu habe ich diesmal aber wieder Chromfolie benutzt, das ist einfacher und geht schneller.




Die Folie wurde grob zugeschnitten und dann zunächst nur locker auf die Platte gelegt, dann mit einem Wattestäbchen, von innen nach außen hin, angedrückt und an den Rändern umgeschlagen.




Das Ergebnis:




Und so sieht der Staukasten nun am Fahrzeuge aus, na ja ok ist alles noch etwas wackelig :wacko: aber das wird schon noch... :rolleyes:






Somit ist diese Lücke, zwischen Kabine und Aufbau, auch geschlossen, als nächstes geht es dann wieder am Fahrgestell weiter, da fehlen ja noch so einige Teile, bis dahin dann wider und allen noch einen schönen Sonntag Abend wünsche,


LG Bernd
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dagmar bumper

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42

Mittwoch, 30. August 2017, 12:34

Howdy Bernd :wink: ,

die Stellprobe zum Schluss zeigt ein doch sehr beeindruckendes Bild, sehr imposant :ok:

So long

Matze

43

Freitag, 1. September 2017, 16:04

Servus allerseits,

Danke für dein Lob, Matze, ja mit der COE Kabine bekommt das alles gleich einen ganz anderen Charakter.

Ich habe jetzt erst einmal mit den Tanks weiter gemacht, allerdings kann ich die Tanks ohne Umbaumaßnahmen nicht einfach so verwenden. Die beiden vom AMT Bausatz sind zu klein, aber auch die beiden vom Revellbausatz sind so nicht zu verwenden.

Ich habe also die vier Tankhälften vom Pete zusammen geklebt und dann die beiden Tankröhren aneinander geklebt, so entsteht ein großer Tank für die linke Seite. Auch bleiben dann zwei von den Tankdeckeln übrig, die dann beim rechten Tank verwendet werden.




Dann habe ich die Tankbänder und die mittleren Halterung, sowie die Tankstutzen, mit einem Zahnarztfräser und meiner kleinen Bohrmaschine entfernt.




Nun wurde die Hügel und Kraterlandschaft glatt geschliffen und die noch zu sehenden Löcher wurden verspachtelt.






In der Zeit wo die Spachtelmasse trocknete, habe ich einen der beiden Tanks aus dem Revellbausatz zusammen geklebt.




An diesem Tank wurde zunächst die Trittstufe entfernt, dabei kam dann ein langer Schlitz zum Vorschein, der später wieder verschlossen werden musste. Davor habe ich den Tank an beiden Seiten, mit dem Fräser, geöffnet, so lassen sich später die anderen übrigen Deckel, besser anbringen. Auch hier wurden dann noch die Tankbänder entfernt.




Den langen Schlitz habe ich dann zuerst mit einem Sheetstreifen wieder geschlossen und danach großzügig Verspachtelt.




Nun wurden noch zwei neue Tankstutzen, aus einem 5mm Röhrchen zugeschnitten, dieser werden aber erst nach der Lackierung mit Tankdeckeln versehen.




Nun hieß es mal wieder schleifen was das Zeug hält, hier und da noch mal nach spachteln und wieder schleifen, bis alles schön rund und glatt ist. Dann noch die Tankstutzen ankleben und für die Lackierung wurden dann noch Gussastreste angebracht.




Nun noch waschen, schneiden... nein trocknen lassen und es kann mit der Lackierung weiter gehen, aber das ist dann beim nächsten mal dran, bis dahin dann wieder,


LG Bernd
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44

Freitag, 1. September 2017, 19:32

Ja Bernd, dies sind wieder sehr schöne Detail arbeiten die du uns hier zeigt.
die Riffelblechplatte aus Folie sieht auch sehr gut und gelungen aus.

Grüß Hermann. :wink:

45

Samstag, 2. September 2017, 20:24

Hallo Bernd,

war ja seither eher der stille Zuschauer, aber jetzt muss ich es einfach loswerden das ist echt Stark was du hier wieder zeigst sehr schöne Arbeit viele Details. Macht richtig Spass deinen Bauberichten zu folgen.

Gruß Berni
________________________________________________________________
Glücklich ist wer vergisst,was eh nicht mehr zu ändern ist.

46

Sonntag, 3. September 2017, 16:17

Servus zusammen,

Schön das ihr beide, einmal vorbei geschaut habt und herzlichen Dank für die lobenden Worte zum Bau.

Bei mir ging es dann mit den Tanks weiter, d.h., der kleinere musste noch mal gespachtelt und geschliffen werden, ich habe der Einfachheit halber das mal in einem Bild zusammen gefasst, einfach nur dem goldenen Pfad..., äähmm gelben Pfeil folgen. :) :D




Nun wurden beide Tanks in einem dunklem Rot lackiert, das ich mir selber angemischt habe.




Da das noch nicht wirklich trocken ist, da werde ich mit dem weiter machen bis Morgen warten, habe ich mir zwei neue Tankdeckel gebastelt. Die runden Teile, sind alte zurecht geschliffene Federspeicher, dazu noch drei Streifen Sheet.




Je zwei kurze Sheetstreifen wurden über die runden Teile geklebt und anschließend zurecht gefeilt, aus dem anderen Sheetstreifen wurden je zwei kleine Seitenteile zu geschnitten.




Nun wurde alles zusammen geklebt und nach dem aushärten noch zugeschliffen.




Zum Schluss wurde noch je eine Verschlussklammer, in der Mitte angebracht und nach dem aushärten des Klebers wurden die Deckel mit Alclad verchromt.






Auch der große Staukasten ist mittlerweile lackiert worden, zunächst in Alu um zu sehen ob es noch Nacharbeit gibt und dann in weiß, wie die restlichen Fahrzeugteile.






Das ist nun wieder der Stand der Dinge, nicht viel, aber man muss Geduld haben, wenn das eine oder andere erst noch trocknen muss, bis demnächst dann wieder,


LG Bernd
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47

Montag, 4. September 2017, 14:14

Howdy Bernd :wink: ,

ich find Dein Gefummele ja richtig klasse, dennoch bleib ich nach Deinem letzten post etwas ratlos zurück. Diese Tankdeckel sehen gut aus, aber mir fehlt das Verständnis für die Optik und Funktion :doof: . Wenn es nicht allzu grosse Mühe macht, könntest Du vielleicht ein Bild eines Originals einstellen. Ich könnte dann wesentlich besser schlafen :abhau: . Danke im Voraus

So long

Matze

48

Montag, 4. September 2017, 14:40

Servus Matze,

Ein Foto würde ich dir ja gerne dazu einstellen, aber habe ich nicht. Sie sind so aus meiner Erinnerung entstanden, als ich vor ein paar Jahren, in Texas bei einem Freund zu Besuch war und ich sie bzw., so ähnlich gesehen habe. Die Funktion ist eigentlich ganz einfach, das Mittelteil wird entriegelt und nach oben geklappt und der Deckel kann abgenommen werden. Wie genau das geht weiß ich auch nicht mehr, aber man wird davon eh so gut wie nichts mehr sehen, da sie unter der Kabine liegen werden, leider, :heul: einfachere hätten es wohl auch getan. :grins:


LG Bernd
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49

Montag, 4. September 2017, 16:12

Aah okay, trotzdem danke. Dann zerbreche ich mir auch nicht weiter den Kopf. Trotzdem ein nettes Detail, davon lebt so ein Bausatz ja auch, auch wenn man es letztlich nicht mehr so genau sieht.

So long

Matze

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50

Dienstag, 5. September 2017, 08:32

Moin Bernd,
ich denke mal, der Tankdeckel wird so ähnlich wie der Kühlerverschluss bei meinem Chevy ausgesehen haben.

Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Fertig:

Scratchbau beleuchtete Bühne mit Euro-Truss Traversen in 1:25

In Bearbeitung:
VW Bus T3 – Mein erster Tourbus

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51

Dienstag, 5. September 2017, 08:38

Howdy Modelers :wink:,

danke für das Bild Willie. Das ist ja interessant. Dann wirkt der rote Hebel wie eine Sicherung, wenn ich das richtig sehe. Super, wieder was dazu gelernt.

So long

Matze

52

Dienstag, 5. September 2017, 15:38

Servus zusammen,

Ja genau Willi, so in etwa haben die Tankdeckel ausgesehen, nur größer und der Hebel war in Seitenteilen gelagert. Vielen Dank für die Bildmäßige Unterstützung, von dir.

Bevor es nun aber mit den Tanks weiter geht, war noch eine kleine andere Bastelei angesagt, es geht um diesen offenen Kasten hinten auf dem Aufbau.




Den jetzt einfach offen lassen und evtl. irgendwas reinlegen, fand ich blöd, das würde ja alles raus fallen, beim fahren, also zumachen. Im Bausatz selber, war dafür nichts vorgesehen.
Bei meiner Such nach anderen Tankdeckeln, hatte ich dann dieses alte Teil gefunden, das war mal als Rückwand, in einem anderen Bausatz dabei gewesen, welcher weiß ich nicht mehr. Aber für mich genau das richtige, zwar schon ganz schön ramponiert, aber ausreichend und entchromt war es auch schon.




Daraus habe ich mir zwei Teile zugeschnitten, so das es später wie Klappen mit Griff aussieht. Die Teile habe ich von hinten, mit einem Stück Sheet verbunden, die Maße dazu gab der Kasten am Aufbau vor, so entstand zwischen den Teilen eine 1mm breite Lücke.






Diese Lücke habe ich mit einem 1mm Rundstab verschlossen, so sieht es aus wie ein durchgehendes Scharnier.




Das wurde dann auch wieder mit meiner Baumarktfolie verchromt, bzw. beklebt.




Am Aufbau wird das dann später so aussehen, wenn es verklebt ist.




Mit den Tanks ist dann nicht mehr viel passiert, zunächst die schwarzen Bänder, aus Isolierband, anbringen. Die Breite dazu orientiert sich, an der Breite der Halterungen.




Danach wurden dann die Chrombänder, 1mm schmäler als die schwarzen Bänder, zugeschnitten und angebracht.




Nun noch die Tankstutzen anschleifen, damit der Kleber auch Kontakt zum Material hat und die Tankdeckel ankleben.




Das war es dann auch schon wieder, wie es dann am Fahrgestell weiter geht, beim nächsten mal. Bis dahin dann wieder,


LG Bernd
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53

Dienstag, 5. September 2017, 18:33

Zaubermittel Chromfolie...
Echt Hammereffekt. Schade, dass es an der Wasa nichts zu verchromen gibt.

Aber vielleicht probiere ich das mal am Harley-Motor.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

54

Mittwoch, 6. September 2017, 08:48

Moin Ray,

Freut mich das du mal wieder, hier, vorbei geschaut hast und das dir der Chromeffekt gefällt. Ich wage aber zu bezweifeln, das man damit einen kompletten Harleymotor Verchromen kann, da wäre wahrscheinlich Alclad Chrom die bessere Wahl. Auch weil die Folie nur 5cm Breit ist, wie auf folgendem Bild zu sehen.




LG Bernd
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55

Mittwoch, 6. September 2017, 15:31

Guten Tag Bernd.
Ich habe bisher leise zugeschaut,wir quatschen ja auch öfter übers Smartphone.
Ich finde den Wrecker sehr gut gelungen bisher,ein COE als Wrecker wird ja auch nicht sooft gebaut.Ich habe ja auch bisher nur Conventionals als Wrecker,bin aber gerade dabei so aus verschiedenen Teilen einen Cabover mit Palfinger Kfan zusammen zu "schustern"...evtl zeig ich das Unikum wenn es fertig ist. :ok:
Alles was denkbar ist lässt sich als modell umsetzen.:wink:

56

Samstag, 9. September 2017, 20:06

Servus zusammen,

Freut mich das dir mein Umbau, bisher gefällt, Werner und mit einem hast du recht, denn wie auch beim Vorbild, sind COE's als Wrecker, eher selten an zutreffen.

Nachdem ich in den letzten Tagen, mit anderem Beschäftigt war, ging es dann heute, aber mit der vorderen Kabinenhalterung weiter. Auch habe ich mehr auf die Funktion, zum kippen der Kabine, als auf die Vorbildtreue geachtet. Auch wird später die Kühlerblende, an der Kabine angebracht und nicht am Kühler selber, so erspare ich mir hier weitgehende Umbaumaßnahmen, am Kühler und an der Motoraufhängungen, da die Kabine, bedingt durch die größeren Reifen, ca. 6mm höher sitzt.
Gut, also wie immer erst einmal die benötigten Teile am PC gezeichnet.




Dann wieder eine Druckvorlage erstellt, ausgedruckt und aufgeklebt.




Zunächst wurden die acht Bohrungen angekörnt und mit einem 1mm Bohrer aufgebohrt. Dann wurden alle Teile vorsichtig ausgeschnitten.




Nun wurden die Teile auf eine 1mm Messingstange gesteckt, die mir zunächst zum ausrichten, beim verkleben der Teile dient, so wurden dann zuerst die kleinen, unteren Teile mit einander verbunden.




Nach einer kurzen trocken Zeit, konnten die langen Teile mit dem Rahmen verbunden werden.




Dann habe ich erst einmal die Halterung, provisorisch mit Tape in der Kabine befestigt und von vorne nochmals die Position angezeichnet.






Anschießend wurde eine Anpassprobe gemacht, ob das alles so stimmt...






… morgen wird dann eine neue Halterung für hinten unterhalb der Kabine gebaut und es wird die Position der Stoßstange festgelegt.
So, das war dann heute nicht viel, aber sehr wichtig, wünsche euch allen noch einen schönen Samstagabend und einen ruhigen Sonntag,


LG Bern
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57

Sonntag, 10. September 2017, 19:43

N'Abend allerseits,

Nun heute ging es dann tatsächlich mit er hinteren Kabinenhalterung weiter, leider sind dazu so gut wie keine Bilder im Netz zu finden. So habe ich dazu nur ein Bild gehabt, auf dem man kaum was erkennt und das was ich dazu in meinen Büchern gefunden habe.




Daraus habe ich mir dann eine Halterung zurecht gelegt, die für mich logisch erscheint und Sinn macht.
Zuerst habe ich mir den Bereich, hinten, wo die Auflagen sind, abgezeichnet und 1 zu 1 in mein Grafikprogramm gescannt. Daraus habe ich dann folgende Halterung gezeichnet, die ich für das Bild unmaßstäblich vergrößert habe, darunter in rot ist die original Größe zu sehen.




Daraus ist dann wieder eine Bauteile Druckvorlage entstanden, die ausgeschnitten und auf 0,5mm Sheet geklebt wurde.




Für die Halterung habe ich mich für die Schichtbauweise entschlossen, zum einen weil es leichter zu schneiden ist und das Teil doch recht filigran wurde, zum anderen aber auch weil ich eine dünne Abschlussplatte wollte, die, die dreieckigen Öffnungen nach hinten verschließt.




Nun wurden drei Teile übereinander geklebt und nach dem trocknen wurden die dreieckigen Ausschnitte verschliffen, danach wurde das vierte Teil, geschlossene Teil angeklebt und alles rund herum geschliffen.
Dann wurden an den Seiten noch 2mm breite Sheetstreifen angeklebt, um die Befestigung am Rahmen darzustellen. Zum Schluss wurden noch 1mm Schraubenkopfimitationen, für die Optik, angebracht.




Nun noch geschaut, ob das alles so zusammen passt, zunächst noch ohne Kabine am Rahmen, danach dann mit der Kabine.






Sieht auch wieder nach nicht viel aus, aber das Erstellen der Teile, dann das Ausschneiden und zusammenkleben, braucht so seine Zeit. Auch wollte ich das hier die Optik stimmt, leider wird man das später nur bei aufgeklappter Kabine sehen können.
Das war es dann auch schon wieder, allen noch einen schönen Sonntagabend und bis demnächst,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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58

Mittwoch, 13. September 2017, 10:03

Moin zusammen,

Tscha nun wo fange ich an, gestern Morgen ist dann das passiert, was ja nun auch mal passieren musste... ich habe mir die halbe, vordere Kabinenhalterung, bei dem Versuch die Kabine zum weitermachen ab zunehmen, schlicht und ergreifend abgerissen! :bang: :schrei: :motz:
Gut, was ist passiert, ein paar Fehler die ich selber gemacht habe, der erste ist das ich die Messingstange nur an einer Seite entgratet hatte, die Löcher in den Halterungen waren einfach zu eng, der nächste war, das die von mir selbst angerührte Spachtelmasse noch nicht richtig ausgehärtet war und sie darüber hinaus, die Halterungen weich gemacht hat. Der Letzte und schlimmste, war dann meine eigene Ungeduld und das ich zu heftig gezogen habe und ab war dann der Krempel, hier mal die traurigen Überreste. :heul:




Das nun wieder zusammen zusetzen und es gerade Biegen, einfach unmöglich, so habe ich dann alles entfernt und gerade geschliffen.
Nun hieß es, alles wieder auf „0“ und auf ein neues, dabei wurde dann auch gleich ein weiterer Fehler bereinigt, den ich später bestimmt noch bereut hätte. Die geraden Halterungen, die in der Kabine angebracht werden, wurden überarbeitet und mit einem Winkel versehen, damit sie später besser über die Stoßstange kippen können.
Also neu berechnen, neu zeichnen, ausdrucken, aufkleben und die Teile ausschneiden war angesagt, dabei habe ich dann auch gleich eine neue Messingstange zugeschnitten, die alte hatte ich auch verbogen und die Enden wurden penibel entgratet. Auch die Löcher wurden einen Hauch größer gefeilt und zu guter Letzt habe ich noch stärkeres Material genommen, anstatt 0,5mm Sheet, sind es nun 0,75mm.
Und so lagen dann gestern Mittag, die neuen Teile, wieder vor mir.




Diese konnten dann wieder so nach und nach und mit aller Zeit der Welt, zusammen geklebt werden und am Nachmittag war die neue Halterung dann fertig.




Nun wurde die Halterung, wieder in die Kabine eingeklebt und alles konnte zusammen wieder am Fahrgestell angeklebt werden.




Das habe ich dann bis heute Morgen in Ruhe gelassen und dann wurde ganz vorsichtig, die Kabine vom Fahrgestell wieder herunter genommen und diesmal ohne Probleme, denn auf das einzementieren habe ich zunächst verzichtet.




Dann habe ich die Messingstange, zur Stabilisierung wieder rein geschoben und die unteren Halterung mit der selbst angerührten Kunststoffmasse, zusätzlich, auch um Unebenheiten auszugleichen, fest gemacht.




Das lasse ich nun aber in aller Ruhe aushärten, bevor es noch etwas bei geschliffen wird. Man sieht also mal wieder, kleine Fehler haben eine große Wirkung, aber man lernt dabei und die Rettung war ja dann auch erfolgreich, auch wenn es einen ganzen Tag gedauert hat. :whistling:
So, nun kann ich also dran gehen und die noch fehlenden Teile am Fahrgestell ergänzen, bevor es dann ins Farbbad fällt, bis dahin dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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59

Mittwoch, 13. September 2017, 10:10

Hallo Bernd,

zwar ärgerlich, aber wir wären nicht Modellbauer...

Ausserdem ist die neue Konstruktion jetzt definitiv besser als das Original. :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 909

Realname: Wilfried Hoffmann

Wohnort: Braunschweig

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60

Mittwoch, 13. September 2017, 19:42

Hallo Bernd,
da du weißt, wo die Fehler lagen, ist das einfach ein Stück weit Erfahrung.
Wenn dann das 2. Ergebnis auch noch besser als das 1. ist, dann sollte es eben so sein. :nixweis:

btw.
Beim GAP habe ich auch schon festgestellt, daß eine kleine Menge davon, dünn aufgetragen, ziemlich schnell nachbearbeitungsfest ist.
Meine Spachtelungen an den Ausbuchtungen des T3 haben aber auch 4 Tage gebraucht, bis ich schleifen konnte.
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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