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  • »Stephan83« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Stephan

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1

Mittwoch, 29. März 2017, 20:32

SAR Kreuzer Hermann Marwede 1:72 von Revell

Hallo liebe Modellbaukollegen :)

Nachdem ich das Piratenschiff von Revell leider etwas lieblos zusammengeklöppelt habe, packte mich dann doch noch mal der Reiz, mich an einem Plastikmodell zu versuchen.

Und da ich bei dem Rumpf meiner Fly gerade etwas stocke und zwischendurch mal etwas anderes auch ganz schön ist :rolleyes: , war jetzt genau der richtige Zeitpunkt.

Allerdings zwei Vorgaben der Regierung: Nicht zu teuer (es fließt bereits genug Geld ins Holz :rot: ) und es darf keinen militärischen Hintergrund haben (sie verabscheut Kriegsschiffe).

Sie findet zwar die Modelle der Kollegen hier großartig und beeindruckend, möchte so eines aber nicht zuhause stehen haben ...

Also, was tun?

Eifrig im Internet geforscht und schließlich fiel meine Wahl auf den SAR-Kreutzer Hermann Marwede. Ein schönes Modell, eine ansprechende Größe in 1:72 und hier im Forum in jüngster Zeit auch nicht vertreten.

Also bestellt und gefreut .. und gestern sehe ich den BB von Torben ... ich sage ja ... Matrix :ok:

Wenigstens habe ich eine andere Größe :D

Heute kam das Paket und ich war etwas erschlagen von der Größe. So groß hatte ich mir das gar nicht vorgestellt ^^



Also nach dem ersten Schock Paket geöffnet und jede Menge weißes Plastik entdeckt.



Der Wahnsinn. Auf was habe ich mich da bloß eingelassen?

Der Rumpf (ein Bauteil) ist größer als die Fly :) Erste Reaktion meiner Frau: Wo willst du das denn noch hinstellen?

Weiß ich auch noch nicht ?( :lol:

Und natürlich ein riesen Satz Farben ...



Einziger Nachteil der ganzen Geschichte ... es gibt zu diesem Modell zwei Sätze Ätzteile. Die hätte ich gerne mit verbaut. a) habe ich dafür keine Freigabe bekommen und b) war ich von dem Preis selbst geschockt. Im Internet habe ich sie für 59 Euro pro Satz gefunden.

So schön die Teile auch sind, aber das war mir dann doch zu viel. Vor allem für ein Alternativmodell und den ersten ernsthaften Plastikbau. Also wird ohne Ätzteile gebaut. Die Profis mögen mir verzeihen ;(

So, nun werden aber erstmal die Einzelteile gesichtet und die ersten Ideen sprießen, was man umbauen könnte :D

Vielleicht versuche ich auch, das Modell ein ganz klein wenig zu altern.

Die SAR-Schiffe sind natürlich immer im Topzustand, aber ein klein wenig Dreck, der sich festsetzt und hier und dort an vielbenutzten Stellen etwas abgerieben, verkratzt ... usw. Mal sehen ;)

LG
Stephan
LG
Stephan :wink:


2

Mittwoch, 29. März 2017, 20:50

Na dann Stephan,ran am Bau.
Die Schiffsbrüchigen warten :ahoi:

3

Mittwoch, 29. März 2017, 21:04

Viel Spaß beim Bau Stephan. Ich bin gern dabei. :ok:

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Realname: Torben

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4

Donnerstag, 30. März 2017, 08:47

Da bin ich doch glatt dabei! Wünsche Dir viel Spass und Erfolg! :)

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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5

Donnerstag, 30. März 2017, 09:54

Mahlzeit!

Immerhin heißt es Kreuzer :lol:
Kann das gut verstehen, daß man zwischendurch auch mal was anderes machen will (Ich baue nebenbei 1:72er Flieger aus dem ersten Weltkrieg), auch wenn dies schon ein sehr großes Zwischendurchding ist.
Also wird ohne Ätzteile gebaut. Die Profis mögen mir verzeihen ;(

Da ist nichts zu verzeihen, ist ja keine Pflichtübung. Holz/Plastik, historisch/modern, militärisch/zivil, oob/Zubehör, groß/klein, Bausatz/Scratch--- Hauptsache, Spass dabei!
Deshalb wünsche ich viel von demselbigen.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

6

Donnerstag, 30. März 2017, 10:16

Zitat

Erste Reaktion meiner Frau: Wo willst du das denn noch hinstellen?
Badewanne?! Man weiß ja nie wann man die DGzRS mal braucht. :D

So ein Schwan ist jedenfalls eine schöne Abwechslung zu einem Segler.

Viel Spaß!
Grüße Jörg


Fummeleien aus Holz & Plaste:
Aktuell m Bau: Bucentaure der Tonnant Klasse

Größe ist nicht alles. Die kleinere Truppe wir sind, dafür größer im Geist. Meister Yoda

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Realname: Stephan

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7

Donnerstag, 30. März 2017, 10:25

Ah, willkommen liebe Zuschauer :)

Freut mich, dass ihr alle dabei seid. :ok:

Jochen, du hast schon recht. Man baut wegen dem Spaß, aber die Ätzteile wären schon schön gewesen :) Mal sehen, ob noch mehr Plastikmodelle kommen ;)

Ich glaube, in die Badewanne darf das Schiffchen nicht :) Mir schoss gestern so eine Vitrine durch den Kopf: Die Marwede auf einem Ständer, das Tochterboot daneben und dann schön in den Flur stellen. Mal sehen :)

Die Badewanne darf ich wohl nicht zweckentfremden :D

Als Holzwurm ist es aber schon sehr komisch, diese ganzen vorgeformten Plastikteile in der Hand zu haben ^^
LG
Stephan :wink:


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Realname: Franz Holzhauser

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8

Donnerstag, 30. März 2017, 10:43

Hallo Stephan,

ja da wünsche ich Dir doch viel Spaß und viel Erfolg.

Bin auch gespannt...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




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Realname: Gustav Stefan

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9

Freitag, 31. März 2017, 15:57

Der Stephan baut den Hermann in 1:72...
Das ist mal eine Ansage ... und ich schnappe mir einen Stuhl und setze mich dazu...
Gutes Gelingen auch von mir...

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

10

Freitag, 31. März 2017, 16:11

Ich schnappe mir passend das Tretboot, bittte retteet mich.
Grüße Jörg


Fummeleien aus Holz & Plaste:
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11

Freitag, 31. März 2017, 21:26

Hallo zusammen :)

Irgendwie hatte ich bisher viel zu wenig Zeit, leider :( Und auch heute nur ein kleiner Fortschritt.

Ich habe den Bug abgeschliffen, Das Unterwasserschiff angezeichnet und entsprechend abgeklebt. Da der ganze Rumpf (zumindest das Grundgerüst) ein Bauteil ist, ist dort kein Gespachtelt nötig. :whistling:

Anschließend habe ich noch die erste Schicht Farbe aufgetragen.

Die Farbe möchte ich morgen einmal sanft abschleifen und dann kommt die zweite Schicht drauf.



Ich wünsche euch schonmal ein schönes Bastelwochenende (gerne auch auf der Terrasse :ok: )
LG
Stephan :wink:


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12

Samstag, 1. April 2017, 10:16

Mahlzeit!

Kleiner Tip aus der Erfahrung: Das Klebeband immer so schnell wie möglich entfernen, auch wenn man es dann mehrfach machen muß, möglichst, solange die Farbe noch flüssig ist. Sonst bildet die Farbe an der Kante einen dauerhaft sichtbaren, erhöhten Rand (ist mir oft genug passiert....).

Ansonsten: Schön, daß es ernsthaft zur Sache geht!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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13

Samstag, 1. April 2017, 21:00

Guten Abend :)

Trotz vollem Programm konnte ich heute ein wenig weitermachen :rolleyes:

Erste Erkenntnis des Tages: Ich brauche Grundierung. Die Farbe hält teilweise so schlecht auf den Teilen. Das ist Wahnsinn.



Das ist wirklich eine Umgewöhnung von Holz, wo Beize und Öl sofort ins Holz einzieht und sich problemlos verarbeiten lässt :D

Mal davon ab sieht die Messingfarbe von Revell, sorry für den Ausdruck, scheiße aus. Überhaupt kein metallischer Glanz. Ich habe mal ein bisschen herumprobiert und schließlich eine recht gute Mischung zwischen Messing und Aluminium gefunden. Das sieht ordentlich aus. Mal sehen, wie es später auf der Schraube wirkt. ?(

Dann habe ich die Bugstrahlruder entgratet und in Ziegelrot lackiert. Das Gestell für die Schrauben wurde schwarz.



Hier gleich eine große Kritik an dem Bausatz: Das gesamte Bugstrahlruder (abgesehen von den Schrauben) ist ein Bauteil. Eine vernünftige Innenbemalung und die klare Trennung zwischen dem Schwarz und dem Rot ist kaum möglich. Hier wären drei Teile (Vorder- und Rückseite und in die Mitte das Gestell einsetzen) wesentlich angenehmer zu verarbeiten. Meinethalben auf das ganze Rohr in Ober- und Unterhälfte getrennt und das Gestell einzeln eingesetzt.

Das Unterwasserschiff hat seinen zweiten Anstrich bekommen und sah im Endeffekt scheußlich aus. Für den zweiten Anstrich hatte ich etwas Farbe mit Wasser verdünnt, was zu Schlieren und Flecken führte :bang: . Als hätte ich Spülmittel in die Farbe gemischt. Hab ich da etwas falsch gemacht?

Also habe ich das ganze Unterwasserschiff noch einmal abgeschliffen und neu lackiert. Diesmal unverdünnt. Da ich ausschließlich mit Pinseln arbeite, habe ich die Farbe so dünn wie möglich aufgetragen. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und es sieht erstaunlich gleichmäßig aus.





An ein paar Stellen ist Farbe unter das Klebeband gelaufen (was ich dank Jochens Tipp direkt von der flüssigen Farbe abgezogen habe, danke :ok: ) was ich aber mit feinem Schleifpapier problemlos korrigieren konnte.

Jetzt muss ich mir wohl erstmal Grundierung besorgen, damit ich die Kleinteile auch bemalen kann.
LG
Stephan :wink:


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14

Samstag, 1. April 2017, 21:25

Vielleicht mußt Du nicht grundieren, nur vor dem anmalen ordentlich
reinigen und entfetten. Die Revell Grundierung taugt angelich überhaupt nichts.
Schaut wirklich sehr gut aus, was Du bastelst.
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




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15

Samstag, 1. April 2017, 21:45

Grundieren oder nicht ist so eine typische 2 Experten = 3 Meinungen-Frage, muß man letztlich für sich selber austesten, wobei man öfter hört, daß es sich für die Revell-Aquas besonders empfiehlt. Eine billige Grundierung, die für praktisch alle Untergründe und Farben geeignet ist, ist schnöder grauer Haftgrund aus der Spraydose, Autozubehör/Baumarkt.
Ich benutze ja meist Revell-Email-Farben, für Propeller Gold mit etwas Grün, sieht am ehesten nach Bronze aus (jedenfalls viel mehr als der Farbton Bronze).
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-Otto von Bismarck

16

Sonntag, 2. April 2017, 12:15

Die Revell Aqua Color Metallic-Farben sind wirklich sehr schwierig zu verarbeiten, es gibt auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Döschen. Während bei mir die Aluminiumfarbe sich einwandfrei pinseln lässt ist die Farbe Eisen einfach ein dicker Pigmentklumpen mit ein bisschen Lösemittel in der Dose. Das muss man sehr gründlich verrühren. Alle rötlichen Metallic-Töne (Messing, Bronze, Gold etc.) decken dazu extrem schlecht. Nachdem sie wirklich gründlich durchmischt wurden, verdünne ich sie in der Regel im Verhältnis 1:1 und trage sie dann in mehreren dünnen Schichten (3-4 dürfen es meist sein bis es deckt) auf. So bekommt man eine ordentlich gleichmäßige Oberfläche. Danach kann man die Oberfläche noch mit Papier oder einem Zahnstoche etwas polieren und bekommt so einen halbwegs realistischen Metallic-Effekt.
Ich bin zwar noch ein ziemlicher Grundier-Muffel, aber es hat sich bei mir gezeigt, dass die Farbe auf der Revell-Grundierung wesentlich besser hält als auf dem bloßen Plastik. Vor allem Weiß war da bei mir schon immer ein riesen Problem und deckt sehr schlecht. Außerdem sieht man durch die Grundierung sehr gut, wo man mit Spachteln und Schleifen nochmal ran muss.

Die Email-Farben von Revell habe ich früher benutzt, jetzt kann ich die nicht mehr nutzen, da ich in der Wohnung airbrushe und die Familie nicht den Lösemitteldämpfen aussetzen möchte. Nach meiner Erfahrung schwankten die Email-Farben auch sehr in der Qualität und es gab Dosen in denen die Pigmente sich als riesiger Klumpen vom Lösemittel abgesetzt hatten, ich erinnere mich da noch an das Ocker als ich meine Titanic gebaut habe, selbst nach 3 Anstrichen deckte die Farbe nicht annähernd.

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Realname: Gustav Stefan

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17

Sonntag, 2. April 2017, 13:01

Servus
Ohne Entfetten geht gar nichts. ?..Geschirrspüler ist gut, besser Aceton (giftige Dämpfe) Größere Flächen vor Lackieren mit 600 er Schleipapier oder noch feiner Anschleifen (Nassschleifen)
Besorge dir Maskiertape von 3M ... Tapekante mit Zahnstocher andrücken...dann läuft keine Farbe drunter...ist flexibel und kann besser um Wölbungen geführt werden.
Du solltest dir über die Anschaffung einer Airbrush Gedanken machen .... Die billigste Airgun bringt schon Ergebnisse die du mit dem Pinsel nicht hinbekommst...oder Spraydose...
Farbhersteller gibt es viele...Geschmackssache..ich mag Vallejo Acryl ..stinkt nicht, Grundiere aber Alles...Messingfarbe: Schau mal zu MIG ... Dort gibt es sogar verschiedene Abtönungen...
Weiterhin gutes Gelingen
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

18

Sonntag, 2. April 2017, 14:44

Servus
Ohne Entfetten geht gar nichts. ?..Geschirrspüler ist gut, besser Aceton (giftige Dämpfe)


Kann man mit Aceton auch das Polystyrol entfetten? Ich hab mich da noch nicht dran getraut, da ich dachte, dass das Aceton das Plastik angreift.

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19

Sonntag, 2. April 2017, 14:49

Mahlzeit!

Bezüglich Airbrush stimme ich Gustav zu, wenn man so ein Ding erstmal hat, fragt man sich, wie man bislang ohne leben konnte. Auch das anschleifen als erster Arbeitsschritt (nein, zweiter, nach entfetten) ist eine gute Sache, macht jeder Lackierer genauso. Die Farbe kann sich in einem Miniaturgebirge besser festhalten, eine Grundierung, die ja matt auftrocknet, bietet den gleichen Effekt.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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20

Sonntag, 2. April 2017, 15:08

Oh man, so viele schöne Tipps :D :D

Da spielen die Gedanken ja gleich wieder verrückt.

Über die Anschaffung einer Airbrush habe ich schon öfter nachgedacht, nur beim Holz nie wirklich gebraucht. Jetzt muss ich erstmal warten, bevor ich mir wieder etwas "größeres" anschaffe :)

Aber dieses Wochenende bin ich eh fast nicht zum bauen gekommen, zu viel anderes um die Ohren.

Ich schaue nachher nochmal nach den Schrauben, in der Hoffnung, wenigstens die Bugstrahlruder montieren zu können :ok:
LG
Stephan :wink:


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21

Montag, 3. April 2017, 20:55

Guten Abend zusammen :)

Leider immer noch nur kleine Fortschritte. Ich habe heute die getrockneten Schrauben der Bugstrahlruder montiert und die Ruder im Rumpf eingebaut.

Bitte entschuldigt die katastrophale Farbe. Ich musste die Fotos so kräftig aufhellen, weil man sonst fast nichts gesehen hätte.

Und bei den Makroaufnahmen fällt natürlich auf, dass die Farbe mit dem Pinsel aufgetragen wurde ... in der Realität sieht das nicht ganz so schlimm aus ;(





Die Kante des Unterwasserschiffs wird noch abgeklebt, etwas angeschliffen und schließt dann bündig mit der Grundierung ab. Dann sieht sie auch nicht mehr so unsauber aus. Ich wollte heute die Wellen für die Schrauben bemalen, habe jedoch gleich abgebrochen. Ich habe die Oberfläche gründlich gereinigt und leicht angeschliffen, aber die Farbe wollte nicht so wie ich. :bang: Also habe ich sie komplett wieder entfernt und muss jetzt tatsächlich warten, bis ich die Grundierung habe. Vielleicht bin ich einfach zu doof, die Teile richtig vorzubereiten. :rolleyes:

Bei Holz ist es einfacher :D
LG
Stephan :wink:


22

Dienstag, 4. April 2017, 14:24

Hallo Stephan,
Vielleicht bin ich einfach zu doof, die Teile richtig vorzubereiten.
Ich glaube zu doof ist niemand :P
Das Problem hab ich auch ganz oft, dass Farbe nicht direkt auf dem Bauteil haftet.

Aber einfach vorher grundieren und danach hat es zu 99,99% immer geklappt.

Gutes Gelingen weiterhin!

LG,

Marco
Life's too short to be sitting around miserable :ahoi:

Fertig: RMS Titanic (Hachette 1/250)

Auf Lager: Battleship USS Arizona (Trumpeter 1/200), Passagierdampfer France (New Maquettes 1/200), Pirate Ship Black Pearl (Hachette 1/43)

In Planung: RMS Britannic (Hachette 1/250), Diorama Titanic Wrack (Minicraft 1/350)

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23

Dienstag, 4. April 2017, 18:57

Danke :)

Aber heute ist echt nicht mein Glückstag. Schöne Grundierung mitgebracht, alles vorbereitet ...

Wollte gerade lossprühen, da bricht dieser scheiß Sprühkopf. Das Zeug kam überall raus :bang:

Also morgen nochmal los, reklamieren :( mein ganzer schöner Arbeitsplan im Eimer :(
LG
Stephan :wink:


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24

Dienstag, 4. April 2017, 19:31

Das ist ´ne Sauerei, im wahrsten Sinne des Wortes...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




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25

Freitag, 7. April 2017, 21:05

Guten Abend zusammen :)

So, neue Grundierung ist da ... und zuwenig Zeit ^^ Ein wenig habe ich dann aber doch geschafft.

Erstmal natürlich die Grundierung probiert. Klappt super. Sie deckt, nimmt gut die Farbe an und ist (richtig aufgetragen) wirklich hauchdünn. Toll :ok:



Anschließend habe ich die Wellen der Schrauben gestrichen und nach der Trockenzeit montiert.







Dabei habe ich mich das erste mal am "altern" versucht. Mit stark verdünnter schwarzer Farbe habe ich die die Welle etwas eingestrichen und an ihrem Ende etwas mehr verteilt. Das soll etwas das Schmierfett und die Verschmutzung der Welle darstellen.

Dabei ist mir ein massiver Fehler von mir aufgefallen. Ich habe vor dem anmalen nicht diese kleinen Erhebungen am Rumpf abgeschliffen (die, die darstellen, wo nachher die Teile hinkommen.) Nochmal den ganzen Rumpf lackieren möchte ich aber auch nicht. Wenigstens ist das die Unterseite, die wohl kaum jemand sehen wird ;(

Dann konnte ich noch das Stück für die letzte Schraube fertigstellen und montieren. Dabei gleich der zweite dicke Fehler ... mehr Anleitung lesen (auch für spätere Bauschritte!).



Durch das nachträgliche Einbauen ist jetzt ein deutlicher Spalt zu sehen. Es wäre besser gewesen, das Stück erst zu montieren, zu spachteln und dann den Rumpf zu lackieren. Aber hinterher ist man halt immer schlauer. Plastik ist halt echt ungewohnt :D
LG
Stephan :wink:


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26

Freitag, 7. April 2017, 21:55

Mahlzeit!

Ich würde empfehlen, diese Stelle trotzdem noch zu verspachteln und zu verschleifen, eine reparierte Stelle im Lack fällt allemal weniger auf als so ein Spalt. Wenn Du es perfekt haben willst, kannst Du auch danach den ganzen Rumpf noch einmal leicht überschleifen (600er Nasschliff, nicht durchschleifen, sondern nur, bis die Pinselspuren weg sind, sieht man an einer gleichmäßig matten Oberfläche) und dann nochmal mit stark verdünntem Rot drüber, ist dann nicht mehr für Farbe, nur noch für Oberfläche. Aber die Arbeit mußt Du Dir nicht unbedingt machen...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

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27

Freitag, 7. April 2017, 22:00

ist doch im Wasser Jochen, sieht man doch nicht...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


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28

Samstag, 8. April 2017, 21:22

Guten Abend zusammen :D

Das mit dem stark verdünnten Wasser/Farbe-Gemisch muss ich irgendwie nochmal üben. Bei meinem letzten Versuch damit sah der Rumpf aus, als hätte ich Spülmittel darüber gekippt. ;(

Aber Jochen hat natürlich recht. Ich habe das Bauteil nochmal gespachtelt, etwas heruntergeschliffen und neu lackiert. Und ja, meine nächste größere Anschaffung ist definitiv ein Airbrush-System :rolleyes:

Danach war der Spalt weg und das ganze Stück sah deutlich angenehmer aus.







Nicht perfekt geworden, aber so kann ich es jetzt lassen.

Als nächstes habe ich die drei Ruder abgeschliffen, grundiert und lackiert. So langsam sieht das Ganze nach Antrieb aus :)





Es war noch Zeit übrig, also habe ich mich auch noch den Schrauben gewidmet. Ich habe etwas Messing (AquaColor-Revell) mit einem Tropfen grün vermischt um die typische Messingfarbe zu bekommen. So haben die Schrauben (nur im Licht) einen ganz leichten Grünstich. Das gefällt mir soweit ganz gut. Nach der Trockenzeit habe ich die Schrauben dann auch noch montiert und damit ist der Antrieb und das Ruder fertig.







Was mit jetzt noch nicht so gefällt ist, dass ich die Schrauben nicht "gealtert" habe. Ich bin mir irgendwie noch total unsicher, wie das richtig funktioniert. Noch ist das ja nicht so deutlich zu sehen, aber wenn es auf das Deck geht, sollte das schon vernünftig aussehen und nicht mehr "er hat es mal probiert" ;(
LG
Stephan :wink:


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29

Donnerstag, 13. April 2017, 15:58

Soooo,

nun habe ich so schön den Rumpf grundiert und wollte mit dem Weiß beginnen .... keine Chance. Trotz mehrfachen anschleifen, gleichmäßigem Auftragen und diversen Versuchen bekomme ich es nicht hin, das weiß deckend und gleichmäßig auf der großen Fläche des Rumpfes aufzubringen.

Heißt: Ich brauche doch ein Airbrush-System.

An die Profis hier: Könnt ihr da etwas empfehlen? Am besten eines, was für den Anfang reicht? Wenn ich Übung habe und es später auch entsprechend benutze, werde ich mir dann was vernünftiges kaufen, aber es ist ja erstmal ein Anfang (Ja, ich weiß, lieber gleich was richtiges ;) aber da ich noch nicht weiß, wie ich mich überhaupt im Plastikmodellbau entwickle, möchte ich da nicht gleich ein Vermögen für hinblättern. Bei Holz brauche ich das nämlich so gar nicht, da ich da fast nur mit Beize und Öl arbeite :D )
LG
Stephan :wink:


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30

Donnerstag, 13. April 2017, 17:36

Mahlzeit!

Also für Deine geplante Anwendung ein gutes, aber auch teures Markengerät anzuschaffen, fände ich auch blödsinnig, ich habe mir vor längerer Zeit auch erstmal was billiges zum testen gekauft und bin damit immer noch voll zufrieden. Es gibt hier im Forum kilometerweise Disskussionen zu dem Thema, wo lauter inbrünstig vertretene und auch fundierte Meinungen aufeinanderprallen, zu denen mir immer eine alte Fotografenweisheit einfällt: Viel wichtiger als die Kamera ist der Mensch dahinter.
Mein Gerät ist derart markenlos, daß ich nichtmal die Bezugsquelle genauer nennen kann als eben Elektrobucht, hat ca. 60.- verschlungen und bietet dafür 3 verschiedene Becher und 3 Düsen/Nadeln von 0,3 , 0,5 und 0,8mm, deckt alle meine Anwendungen ab. Wichtig dabei ist die gesteckte Düse, was gegenüber einer geschraubten die Reinigung enorm vereinfacht. Wenn Du willst, mache ich mal ein Bild von der Kiste.
Luftversorgung: Da gilt das gleiche, natürlich ist ein superleiser Profikompressor was feines, aber nicht überlebensnotwendig. Er muß einen kleinen Puffertank für einen gleichmäßigen Luftstrom und einen regelbaren Druckminderer haben sowie ausreichende Luftmenge, die ganz kleinen mit ca. 10l/min reichen nicht. Maximaldruck ist unwichtig, der macht nur den Unterschied zwischen zuviel und viel zuviel.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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