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1

Sonntag, 26. März 2017, 18:18

Tank Mark IV Male

Moin moin. :wink:

Ursprünglich wollte ich ja keinen BB produzieren, aber nachdem der Bau einige Herausforderungen bietet, die so nicht zu erwarten waren, möchte ich doch davon berichten. Da der Bau bereits fortgeschritten ist, werde ich den Bericht etwas raffen.

Angeregt durch den Bau eines Plaste-Mark V wollte ich ebenfalls das vermeintlich einfache Modell eines englischen Tanks aus dem 1. Weltkrieg anfangen, unter anderem um ein bisschen Abstand vom Bau der Bleichen zu bekommen. Wie ich meinte eigentlich ein nettes Projekt zwischendurch. Wie man sich doch irren kann. :bang:

Um dieses Modell geht es. Ein Mark IV aus dem Verlag Modelik in 1/25. Ein Lasercut-Spantensatz wurde ebenfalls besorgt.













Das Modell ist gar nicht mal so klein, wie der Vergleich einer Seitenwand mit dem Modell des 38t zeigt:



Dies war der hoffnungsvolle Beginn noch ohne Probleme.

Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

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2

Sonntag, 26. März 2017, 18:37

94 Teile wollen zu einem Grundgerüste zusammen gesetzt werden.




Im Bereich des Bugs beginnen aber die Probleme. :motz: Überflüssige Laschen, fehlende Ausklinkungen oder zu große Teile - die ganze Palette. Das Ärgerliche: Die gelaserten Teile passen perfekt auf die Schablonen.



Das Problem steckt also im Bogen selbst - das kann ja Heiter werden. Ich habe die Probleme mal fototechnisch dokumentiert.

Aussparung an flascher Stelle und Spant zu hoch:









Gott sei Dank ist es bloss Finnpappe, und so ging die Korrektur gut von statten.

Neue Oberkante geschnitten:





Und so ist der Grundkörper fertig.



Als nächstes waren die Seitenteile und die Erker dran. Um es vorweg zu nehmen, es kommt noch schlimmer. Seltsamerweise hat mich das Ganze zu dem Zeitpunkt nicht gestresst, und tut es bisher immer noch nicht. Liegt wohl daran, das ich das Ganze noch nahezu perfekt gerichtet bekomme.
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

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3

Sonntag, 26. März 2017, 18:57

Bei den Seitenteilen passen Löcher und Zapfen nur bedingt zusammen. Zum Teil wurden die Löcher sogar vergessen. Und das Beste: Es fehlen 4 Spanten für das zweite Seitenteil. Und demjenigen mit dem Laserschwert kann man gar keine Vorwürfe machen. Er hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Die Probleme liegen bei der Vorlage, den Schablonenteilen!!! Ein Anfänger würde jetzt verzweifeln. Also kein Bogen für Anfänger!!

Weitere Bilder der Korrekturarbeiten:
Versatz zwischen Zapfen und den Zapfenlöchern und vergessene Löcher.



Alle rot markierten Zapfen passen nicht mit den Löchern zusammen:



Bei den Teilen der Kasematten setzt sich das Chaos fort. Erschwerend ist, dass die Nummernbezeichnungen in der Bauskizze mit den Nummern der Bauteile selbst nur bedingt übereinstimmen. Des Weiteren wurden Nummern sogar doppelt vergeben (hier Nr. 25).



Die Schotten beider Kasematten haben einen schmalen und einen breiten Zapfen. Problem: Boden und Decke der linken Kasematte haben jeweils breite Löcher, und die Gegenstücke rechts jeweils schmale Löcher. Das passt nicht mit den Schotten zusammen. Lösung: Da die Decken spiegelbildlich sind werden sie gegeneinander getauscht.





Nächstes Problem: Der Tausch ist unnötig, da ich beim Zusammenbau festgestellt habe, dass die Wände der Kasemattaussparung 1mm niedriger als die Schotten sind. Der Fehler liegt bei den Schotten. Der Zapfen reicht bei Vergleich mit der späteren Außenhaut über diese hinaus. Lösung: die Zapfen werden abgeschnitten und die Decken aufgetrennt und zwischen die Schotten geklebt statt darüber. Auch hier liegt der Fehler bereits in den Schablonenteilen.



Das Ganze ist zwar ärgerlich, lässt sich bisher aber mit ein bisschen Überlegung korrigieren und zeigt am Ende doch ein ordentliches Ergebnis. Nachdem der Rohbau fertig war, habe ich die Teile einfach Pi mal Daumen lose zusammengestellt. Eventuelle weitere Ungenauigkeiten werden dann im Zuge des "Tapezierens" mit der Außenhaut beseitigt (hoffe ich).

Schöne Grüße,
Bernd

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4

Sonntag, 26. März 2017, 19:20

Nach Recherchen für einen Freund zum Bau eines Mk. V bin ich darauf aufmerksam geworden, dass mein Modell nur zum Teil ein Mk. IV ist. Es steckt auch etwas von einem Mk. V drin. So sind z.B. die Lüfterjalousien hinter den Kasematten ein Merkmal für den Mk. V. Dies und ein Kastenaufbau in der Mitte des Daches sind die einzigen äußeren Merkmale für einen Mk. V. Das Dach bei meinem Modell entspricht aber einem Mk. IV. Verdammte Zucht.... Ich bin wirklich kein Nietenzähler (obwohl man mir das auch schon vorgeworfen hat), aber wenn ich erst einen groben Schnitzer entdeckt habe, kann ich ihn nicht einfach hinnehmen. Den größten sichtbare Fehler stellen dann die Lüfter an den Seiten dar. Diese operiere ich raus und ersetze sie durch die Ersatzflächen.



Langsam schwante mir warum alle Modelle, die ich im Netz finden konnte komplett neu lackiert waren.Die Ungenauigkeiten gehen weiter. Eigentlich Kleinigkeiten zwar aber trotzdem störend. Wenn ich da an den 38t von DrafModel denke, der war der reinste "Schüttelbausatz" - perfekte Passung.

Die Aussparungen sind leicht versetzt, bzw. zu klein.



Die Seitenteile der großen Rhomben sind keineswegs gleich groß!!!



So wird es also Schritt für Schritt weitergehen. Was dabei nervt ist, dass man wirklich alle Teile hinterfragen muss. Im Großen und Ganzen lässt sich der Bogen gut
bauen, braucht aber an einigen Ecken Nachbesserungen. Der Fahreraufbau ist größer als das Grundgerüst, was sehr ärgerlich ist. Denn ohne Unterstützung hängen die Flächen durch. Also Dach und Schräge leicht unterfüttert. Die Breite stimmt auch nicht, wobei ich daran aber nichts geändert habe. Fixpunkt ist hier die Fahrerfront. Solche Fixpunkte muss man sich für die Montage der gesamten Beplankung suchen und den Rest daran anpassen.



Hier ein Beispiel für das Anpassen. Der Kranz um den Fahreraufbau war als U gedacht, was aber nicht passt. Also die Seitenarme abgeschnitten und die Knicklinie verschoben, um die Leiste höher ansetzen zu können.

Schöne Grüße,
Bernd

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5

Montag, 27. März 2017, 00:01

Mahlzeit!

Au Backe!
Ich bemängele bei Plastikbausätzen ja gelegentlich, daß der Hersteller keinen Testbau gemacht oder dessen Ergebnisse ignoriert hat, daß scheint ja hier genauso zu sein. Umso ärgerlicher, weil Korrekturen hier doch viel einfacher umzusetzen sind als bei Spritzguß, weil keine neuen Formen gebaut werden müssen. Recherchefehler wie hier mit den Lüftern sind ärgerlich genug!
Na ja, Du machst das schon, wünsche gutes Gelingen!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

6

Montag, 27. März 2017, 11:24

Hallo Bernd,

schön, wieder was von Dir zu lesen und zu sehen.

Das mit dem ungenauen Lasercutsatz ist überaus ärgerlich. Musstest Du den extra dazu kaufen, oder war der inclusive?

Deine Modellauswahl gefällt mir sehr. Könnte mir vorstellen, dieses Teil ähnlich wie bei der "Spee", aus Holz nach zu bauen.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

7

Mittwoch, 29. März 2017, 10:10

Schön, dass sich Zuschauer/Kommentatoren eingefunden haben. :wink:

@Jochen:

Normalerweise werden Testbauten durchgeführt. Dieser Bogen wurde aber digital überarbeitet. Ich nehme an, dass dabei etwas schief gegangen ist und man sich, weil es ja ein eingeführter Bogen ist, einen erneuten Testbau geschenkt hat. Ein Anfänger würde aber an diesem Bogen verzweifeln, da es wie man noch sehen wird schlimmer kommt. Die Recherchefehler sind wirklich ärgerlich, da es immerhin ein auch im Netz gut dokumentiertes Fahrzeug im Armeemuseum Brüssel gibt.ay:

@Ray:

Der Lasercutsatz ist extra. Von ungenau kann man da im engeren Sinne aber nicht sprechen. Er entspricht genau den Teilen aus dem Bogen, die sonst zu verstärken sind. Der Fehler liegt dort. Aber abgesehen von der Arbeitsersparnis hat mir die Investition in den Satz den Weiterbau gerettet - auch dazu später mehr. Was ein Holzmodell angeht solltest Du keine Probleme haben den Bogen in Holz umzusetzen, da die Teile an sich recht einfach ohne komplizierte Formen sind.
Schöne Grüße,
Bernd

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8

Donnerstag, 30. März 2017, 16:02

Erste Kleinteile:
Die 3D-Darstellung der Kettenspannvorrichtung. Eigenartigerweise sind einige Teile doppelt vorhanden. Ich will aber nicht meckern, da ich so Ersatzteile habe. Es sind 4 Kästen und 4 Schrauben herzustellen. Fehler hier: Die Schraubenkörper sind im Durchmesser zu groß und die Fahne für die Kastenwände ist zu kurz. Es ist aber auch schwierig 3 x Seitenlänge korrekt aufzuaddieren. :!! Mit etwas Anpassung passen die Teile aber zusammen und das Bild sieht stimmig aus.









Es war an der Zeit auch die Bewaffung in Angriff zu nehmen. Als Aufwertung habe ich die Mündung der Geschütze geöffnet und kurze Röhrchen dahinter geklebt. Kommt auf dem Bild nicht wirklich als Verbesserung raus, ergibt in Natura aber gegenüber der gedruckten Variante ein deutlich besseres Bild.




Zugleich habe ich mit meiner liebsten Arbeit begonnen - dem Aufkleben der Nieten und Schrauben. Allein nur das Wannendach sind schon 200 Stück verbaut. :S

Schöne Grüße,
Bernd

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9

Donnerstag, 30. März 2017, 16:22

Die erste Kasematte: Schwierigkeit hier: Das Gerüst passt nicht in die Hülle! Auf dem Bild sieht man, dass die beiden Ecken exakt zusammenpassen. Das dürften sie aber nicht, da das Gerüst ja innenliegnd ist und damit geringfügig kleiner sein müsste.




Jetzt war Grips gefragt, wie ich das so löse, dass es a) passt und b) trotzdem stabil ist. Also habe ich die Erkergrundgeüste mit Hilfe der Bausatzschablonen neu aufgebaut. Gott sei Dank hatte ich die noch, da ich den Lasercutsatz verwendet hatte. Die Anpassung erfolgt an Hand der zusammengesetzten Außenhaut. An Hand des Daches sieht man, dass ich in der Länge etwas wegnehmen (einschließlich Anpassung der Schräge) und in der Breite fast 1mm dazu geben musste.






Des Weiteren wurden die Klebelaschen nicht berücksichtigt. Hier habe ich Material abgetragen, da sich die Laschen beim Andrücken der Außenhaut sicher abzeichnen würden.



Mein Fazit: Die Teile des Lasercutsatzes für die Kasemattenerker sind unbrauchbar. Zu lang und zu hoch kann man anpassen, aber zu schmal nicht. Motto: 3 x abgeschnitten und immer noch zu kurz! :!! Besonders ärgerlich ist, dass den Hersteller des Lasercutsatzes gar keine Schuld trifft. Die Schablonenteile sind es, die falsch sind. :bang: Wer den Bogen ohne Lasercutsatz baut, also die Schablonenteile verstärkt und munter ausschneidet, ist am Ende gelackmeiert, weil er keine Ersatzteile mehr hat. So einfach das Modell am Anfang wirkte, jetzt entwickelt es sich zu einer Herausforderung.


An Hand der rechten Kasematte noch einmal ein Überblick zur Anpassung der Spanten mit (+) und (-):



Schöne Grüße,
Bernd

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10

Dienstag, 4. April 2017, 10:17

Moin Lemmi,

das mit den Fehlern ist wirklich ärgerlich. Trotzdem, für mich als Erstleser eines Panzer Baus aus Karton ist dein Baubericht höchst interessant.
Ich bin sicher dein Panzer wird werden.
Übrigens solche Lasercut Ungenauigkeiten hatte ich auch bei meiner HMS Prince von Aeropiccola. Präzise Technik das Lasern, aber wenn der Mensch Fehler macht.... :nixweis:
Grüße Jörg


Basteleien aus Holz & Plaste:
Aktuell m Bau: Bucentaure der Tonnant Klasse





11

Donnerstag, 6. April 2017, 17:12

.... Genau, Jörg. Und dieser Konstrukteur hat wohl was geraucht. :D

Die fertigen Kasematten.



Die nächste Baustelle ist der Geschützeinbau. Es tun sich Lücken auf und die Geschützpanzerung ist erheblich niedriger als die Kasemattenöffnung.



Die Kasematten selbst sind kürzer als die Flächen auf den Seiten vorgeben.



Langsam muss ich versuchen den Farbton zu treffen. Auf dem letzten Bild sieht man übrigens die bereits entfernte und ausgebesserte Fläche für einen der seitlichen Lüfter. Gut, dass der Modellbogen farbige Ersatzflächen hat.

Schöne Grüße,
Bernd

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12

Freitag, 7. April 2017, 17:55

Weiter eht das Verwirrspiel. Ich haber ein wenig mit der Farbpalette gespielt und nun denke ich einen passenden Farbton gemixt zu haben. Ganz perfekt ist er noch nicht, aber ich kann damit leben. Aus diesen zu etwa gleichen Teilen gemischten Farben entsteht mein Farbton:



Das Ergebnis ist OK, obwohl es durch die Digicam härter im Kontrast wirkt als in Natura. Die Kleckse um die Nieten sind mir erst auf dem Bild aufgefallen.



Der hintere Beobachtungsturm passt "natürlich" nicht und wurde daher rigoros passend gemacht und eingepasst.





Zu wenige Teile gibt es auch (Nr.102, Soll 8 Stück, Ist 4 Stück), daher musste ich 4 weitere Teile Nr. 102 angefertigen und konnte danach die Kettenspanneinrichtungen fertigstellen.



Weiter geht es mit dem Rändern der Rhomben. Selbst hier schafft es Modelik den Modellbauer zu verwirren. Diese beiden Teile haben die gleiche Nummer, ohne wie sonst einen Hinweis auf Links oder Rechts.



Oder die Teile passen nicht zu den dafür vorgesehene Flächen. Hier sieht man Teil 105 vor der dafür vorgegebenen Fläche.



Ich bin dann dazu übergegangen alle Teile auszuschneiden, zu schauen, wo sie passen könnten, und sie dann zu verkleben.



Und wieder eine Etappe geschafft.
Schöne Grüße,
Bernd

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13

Samstag, 20. Mai 2017, 15:25

Moin zusammen.

Nach diversen Renovierungsarbeiten in Haus und Garten bin ich ein wenig dazu gekommen an diesem Modell weiterzuarbeiten. Zurzeit beschäftigt mich das Klein-Klein. Auch wenn dieses Modell auf die Räder verzichtet, die äußeren Lagerungen sind noch da. Sie sind aufgedruckt, können aber auch als 3D-Variante hergestellt werden. Dabei stellt mich die Bausatzvariante nicht zufrieden. Also bin ich dazu
übergegangen die Lagerungen aus gescratchten Einzelteilen
zusammenzusetzen. Das zieht sich jetzt. Hier erstmal die Bilder dazu:







Schöne Grüße,
Bernd

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14

Samstag, 20. Mai 2017, 18:04

Hallo Bernd,

das sieht doch sehr nach Fleißarbeit aus was du da machst :D !

Wie gleichst du später die Farbe der bemalten Teile an? Ich kann mir vorstellen das man da nie den Farbton des Bogens zu 100% trifft.

Gruß Knut

15

Montag, 22. Mai 2017, 11:21

Moin Knut,

da sprichst Du mein größtes Problem an, die Farbgebung. Mit meiner Mischung bin ich noch nicht zufrieden. Zur Färbung der Kanten und der Nieten geht der Farbton, für Flächen ist die Abweichung zu groß. Da werde ich noch etwas probieren müssen. Ansonsten trifft man eigentlich nie den richtigen Farbton und man lebt mit den kleineren Abweichungen.
Schöne Grüße,
Bernd

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16

Dienstag, 23. Mai 2017, 08:23

Moin Bernd,

da Du doch alle "Erhebungen" in 3-D baust (großes Lob dafür :ok: ), verlieren die nur gedruckten Elemente für Dich doch sowieso jeden Sinn.

Damit könntest Du den Tank dann komplett in einem einheitlichen, Dir genehmen Farbton streichen.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

17

Donnerstag, 25. Mai 2017, 19:47

Danke fürs Lob, Ray. Ganz Bemalen ist leider keine Option in diesem Stadium. Dafür hätte ich noch mehr detaillieren müssen, da einige Details ja "nur" grafisch dargestellt sind.

Würde ich einfach kritiklos drauf los bauen, hätte ich es einfacher. Aber wer will es schon einfach? :pfeif: Und so wird der nächste grobe Fehler des Modells ausgebügelt: die Türen der Kasematten. Die sind hier einfach eine Platte. Auf Bildern vom Original oder auch an Michas Modell sieht man aber ohne Ausnahme eine Art Ausbuchtung am unteren Rand. Also schnell mal was auf die Reservefläche gestrichelt, ausgeschnitten, gefaltet und aufgeklebt. Dann noch die restlichen Teile an die Tür und schon kommt man dem Original wieder ein Stück näher. Hier die Bilder dazu:





Nächste Baustelle: die Geschützblende. Das Teil aus dem Bogen ist niedriger als die Öffnungder Kasematte hoch ist. Also eine ungefähr passender Papprolle (Kern einer Geschenkpapierrolle) genommen und ein Stück an die Kasematte angepasst. Zur Stabilisierung erhält das Teil einen Deckel und einen Boden. Danach nur noch die Ausschnitte für das Geschütz und das Genze ein wenig mit Kleber stabilisieren.





Bis bald.
Schöne Grüße,
Bernd

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18

Donnerstag, 25. Mai 2017, 21:19

Mahlzeit!

Schöner Semi-Scratch!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

Beiträge: 822

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19

Sonntag, 28. Mai 2017, 16:29

moin moin ..

Hab deinen Bericht eben gefunden.

ärgerlich das der Kasten so viele Fehler hat aber beachtlich wie du das ab änderst.. In Karton könnt ich das so wohl nicht geb ich zu .

Mein erster Gedanke war auch ab auf den Kopierer und Groß Modell aus Holz.. Aber so beim zweiten Blick sieht man dann die Konstruktion würde da auch nur ein Stand Modell zulassen
denn für ein Fahrmodell müßte man wohl deutlich mehr umbauen als so schon durch die Fehler bedingt..

Andererseits so ein Gerät in sagen wir mal 1:8 und dann nich durch den Acker rocken können wäre ja auch irgendwo etwas lau .......
Aber letzteres ist nur beim Gedanke..

Lg Werner

20

Sonntag, 4. Juni 2017, 20:33

Moin Werner,
um den Panzer beweglich zu machen, müsste man nur selbst einige Rollen einbauen - also ran. :D

Weiter geht es.Ich habe die Geschützlagerung so umgestaltet, dass eine innenliegende Walzenblende entsteht. Aus den Bausatzteile kann man die aber nicht herstellen. Genauso wenig ist die offenbar vorgesehene vorstehende Blende, wie sie die deutschen Beutetanks hatten, möglich. Dafür wären die Teile zu breit. Ich bin aber mit meiner Lösung ganz zufrieden. Des Weiteren ist nur die übliche Nietenarie zu vermelden. Das Modell verbraucht dermaßen viele Nieten, dass ich erstmal Nachschub ordern musste. Hier die Bilder zum Stand der Dinge:





Zwischenzeitlich habe ich auch damit begonnen die Radlagerungen zu bauen.



Bis bald. :wink:
Schöne Grüße,
Bernd

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21

Mittwoch, 7. Juni 2017, 19:49

So, es ist geschafft. Die Kasematten sind bestückt und ebenso wie die Rhomben mit Nieten versehen. Auch die Radlager sind dran. Jetzt sind die Nieten am Rumpf dran, wobei ich mir die am Boden spare, da der eh verschmutzt wird.







Bis bald.
Schöne Grüße,
Bernd

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22

Samstag, 10. Juni 2017, 00:01

Servus
Habe Deinen BB erst jetzt entdeckt..
Unglaublich was Du hier wieder zauberst..... :ok:
Der Meister des Kartonbaus beim Panzerprojekt.... wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen und bin gespannt wie die Geschichte weitergeht...
Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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23

Dienstag, 20. Juni 2017, 17:35

Moin moin.

Endlich bin ich mal wieder dazu gekommen an dem Panzer etwas zu machen. Neben den Nieten habe ich die großen Teile mal zusammen gefügt.





Jetzt werde ich die Ketten in Angriff nehmen.
Schöne Grüße,
Bernd

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24

Dienstag, 20. Juni 2017, 21:17

Guten Abend Lemmi,

war schon lange nicht mehr hier.Tolle Fortschritte.
Auch der original farbliche Kartondruck kommt gut rüber :ok:
Erst richtig in Szene gestzt durch Deine Nietimitationen.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

25

Dienstag, 4. Juli 2017, 19:45

Die Ketten sind dran. Ursprünglich sollte der Lasercutsatz Erleichterung bringen. Aber wie so oft, ein Satz mit "x"..... Der Satz besteht aus den Laufplatten und einem Verbindungsstreifen. Da die Platten und der Streifen
zusammen am Rand viel zu dick würden, habe ich den Streifen seitlich gekürzt.



Ein Teil der Laufplatte soll Halbrund aufgebogen werden. Das ist bei dem verwendeten Karton aber illusorisch. Also habe ich mal nach Anleitung eine Platte aus dem Bogen verstärkt. Ergebnis: Beim Formen spaltet sich der Karton, da das Ganze für so eine geringe Biegung zu dick ist.



Also habe ich die lasergeschnittenen Laufplatten genommen und um den zu biegenden Teil gekürzt. Darauf kommt die Laufplatte (übrigens nicht auf Karton, sondern auf Papier gedruckt) aus dem Bogen. Anschließend wird der gebogene Teil mit Sek.kleber versteift. Die 8 Nieten je Laufplatte werde ich durch Leimtropfen darstellen.



Halleluja, und ich dachte schon der Rest wird langweilig. :!!
Schöne Grüße,
Bernd

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26

Mittwoch, 5. Juli 2017, 10:09

Servus,
Das Du bei den vielen Teilen am Tisch nur den Überblick hast... ?(
Da bin ich auf die fertige Laufkette wirklich gespannt..!
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
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27

Mittwoch, 5. Juli 2017, 10:39

Mahlzeit!

Ist sicher nichts für schwache Nerven...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

28

Mittwoch, 5. Juli 2017, 17:15

Da ich zurzeit nur die Ketten herstelle geht der Überblick nicht verloren. Und was die Nerven angeht, so arbeite ich immer in kleinen Mengen mit Pausen dazwischen. :D

Ich habe mal einige der Kettenteile platziert und mit Eisenfarbe bemalt. Nun sieht man auch die Nietenimitationen auf den Laufplatten. Jetzt nur noch so 140 Stück und ich bin fertig.



Schöne Grüße,
Bernd

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29

Donnerstag, 6. Juli 2017, 08:14

Servus
"Was tust Du Dir nur an?" hast in meinem BB geschrieben.... die gleiche Frage könnte ich Dir auch stellen...
Eins kann ich jetzt schon sehen... es wird SUPER !! :ok:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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30

Freitag, 7. Juli 2017, 14:56

Wenn wir ehrlich sind, Gustav, dann wissen wir doch warum wir uns das antun - weil es besser aussieht!!! :D
Schöne Grüße,
Bernd

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