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Sonntag, 19. März 2017, 12:47

BTR-80A Zvezda 1/35

Hallo liebe Kollegen des gepflegten Modellbaus.
Neuen Lebensumständen geschuldet, kam ich verdammt lange nicht dazu, Plastik mit Kleber anzulösen und konnte nur euren tollen Berichten folgen. Aber es juckt mittlerweile wieder stark in den Fingern und da musste endlich mal wieder was auf den Arbeitstisch.
Mein Sd.Kfz.222 "Ahoi" fristet leider seit Juni '16 :S das Dasein in der Warteposition. Da ich mich noch nicht an das Diorama traue, gehts da erstmal nicht weiter.
Also frisch ans Werk mit etwas neuem. Ich habe eine gewisse Vorliebe für Spähfahrzeuge und ähnlich eingesetzten Fahrzeugen, die sich das Schlachtfeld mit dem richtigen Schwermetall teilen.
In einem anderen Forum ist mir ein BTR für günstiges Geld über den Weg gelaufen und da konnte ich nicht widerstehen.

BTR-80A Zvezda

Die BTRs gefallen mir schon lange optisch sehr gut und mit dem neuen Turm noch besser.

Dies ist mein zweiter "älterer" Zvezda-Bausatz und er hat die gleichen Probleme. Schwierige Anleitung und teils sehr undefinierte Stellen für die Teile. Bei Trumpeter hätte man da Problem sicher nicht, aber ich traue meinen Fähigkeiten noch nicht und will keine teuren Kits versauen. Also Low-Budget und mit diesen Nervereien klar kommen. Man ist ja immer irgendwo Masochist in diesem Hobby. Am Ende sollte aber zumindest etwas auf den Rädern stehen, was nach BTR ausschaut und das reicht mir.
Größtes Manko dieses Bausatzes: die Scharniere für 8 von 10 Luken. Die sind so gestaltet, dass man die Luken jederzeit öffnen kann. Schön, aber es sieht dann halt doof aus. Zu groß und fern der Realität. Ging gar nicht, also weg damit.


Man kann es hier vielleicht erahnen.




Übrig blieben Löcher. Auch doof und wahrscheinlich noch doofer, dass ich dann einfach die Luken dahin geklebt habe, wo sie hingehören. Wird mir das verschließen der Löcher nicht einfacher machen.

Das ist dann auch der nächste Schritt: Löcher verschließen und neue Scharniere scratchen.
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Realname: Roland

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2

Sonntag, 19. März 2017, 16:54

8| Hat der leicht Interieur? 8| ?( oder baust das auch noch nach 8o
ALLE Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren

Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm, ein letztes Mal.
Dies Möge die Stunde sein da wir gemeinsam Schwerter ziehen, Grimmetaten erwachet auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morden

„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ - „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“

3

Sonntag, 19. März 2017, 17:02

Der hat nix innen drin. Daher werden auch alle Luken komplett verschlossen.

So, jetzt haben 6 der 8 Problemluken ihre Scharniere. Ist nicht ganz das gelbe vom Ei, aber bin erstmal zufrieden damit. Und wenn keiner zu nah ran geht, dann passt das auch. Realistischer als davor.
Die seitlichen Zugänge rechts und links zwischen der zweiten und dritten Achse bleiben erstmal unbearbeitet. da wage ich mich erst ran, wenn Ober- und Unterwanne zusammen sind. Das sieht auch nicht ganz unproblematisch aus.





Jetzt versuch ich mich mal am Fahrgestell. Die Anleitung sieht etwas abentuerlich aus.



Mal sehen. Da da "not glue" steht, könnte ich mir vorstellen, dass man die Räder lenkbar lassen kann. Kommt mir zugute, da ich eh einen kleinen Lenkeinschlag haben wollte. Vielleicht wirds dadurch einfacher.
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4

Sonntag, 19. März 2017, 18:57

Kannst du mal ein Bild des 14,5er KPWT und der Reifen im Bausatz machen? So eine Kiste, hübsch verstaubt, im Afghanistan-Outfit könnte ich mir auch vorstellen. Wobei dann fraglich wäre, ob man nicht gleich den von Trumpeter kauft, bevor man Teile per Aftermarket nachkauft, was den Preisvorsprung egalisiert. Zumindest was die Form betrifft, haut der Zvezda ja hin.
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5

Sonntag, 19. März 2017, 22:09

@casaubon: da hast du bzgl. des 14,5er aber Glück, dass Zvezda den alten Turm vom BTR noch im Kasten gelassen hat. Sollte dein BTR im sowjetischen Afghanistankrieg gefahren sein, könntest du den Bausatz aber sowieso nicht nehmen, oder? Der 80er wurde ja aufgrund der Erfahrungen in Afg mit den 70ern entwickelt. Da müsste man prüfen, wieviel sich äußerlich geändert hat. Also die KPWT sieht für meine Bedrüfnisse ganz gut aus. Mündung aufbohren, fertig. Die Reifen, naja, Felge dreiteilig, die Reifen aus Hartgummi. Von der Form her nicht ganz berauschend. Habe irgendwo gelesen, dass sie eventuell zu dünn sind. Und auf der Lauffläche fallen sie etwas ein. Im Aftermarket legt man für einen Satz aber mehr hin, als ich für den Bausatz gekauft habe... Mal sehen, was ich mache. Wenns ein Dio wird, steht er im Schlamm und von der Lauffläche sieht man nicht mehr soviel.
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6

Montag, 20. März 2017, 20:27

So, es ging ein wenig weiter. Das Fahrgestell ist drin und die beiden vorderen Achsen sind auch lenkbar. Leider zeigen nicht alle vier Räder 100% in die selbe Richtung. Auffällig besonders bei Geradeaus. Na zum Glück wollte ich ja eh die Räder einschlagen.



Beim ANpassen von Ober- und Unterwanne hat sich dann das nächste Problem gezeigt. Links und rechts beider Einstiegsluken zwischen zweiter und dritter Achse klaft ein richtig schönes großes Loch. Zvezda, ich zieh meinen Hut. Die Dinger gehen auf eure Kappe. Ich habe wirklich jeden Gußast dreimal gewendet in der Hoffnung, irgendwo noch vier Bauteile zu finden, die das verschließen. Und weil es so schön ist, ist das auch noch eine halbwegs komplizierte geometrische Form, die ich da irgendwie mit Sheet verschlließen muss.

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7

Dienstag, 21. März 2017, 10:47


Beim ANpassen von Ober- und Unterwanne hat sich dann das nächste Problem gezeigt. Links und rechts beider Einstiegsluken zwischen zweiter und dritter Achse klaft ein richtig schönes großes Loch. Zvezda, ich zieh meinen Hut. Die Dinger gehen auf eure Kappe.

Sicher? Bin der Meinung die Klappe sollte parallel zur Unterwanne liegen. Bei dir steht sie praktisch vertikal...
Gruß Fabian

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8

Dienstag, 21. März 2017, 21:46

@nng: Du hast mir heute Mittag, als ich im Büro deinen Post gelesen habe, einen ziemlichen Schrecken eingejagt. War tatsächlich nicht mehr ganz sicher, wie das ganze aussah und dachte ich hätte tatsächlich irgendwas verbockt. Nun habe ich das mal überprüft. Muss auch gestehen, dass ich deinen Einwand nicht ganz verstehe. Also vertikal sind die Klappen nicht. Sie weißen einen Winkel auf. Eventuell nicht ganz so stark wie im Original. Ist schwer zu bestimmen. Dein "parallel zur Unterwanne" versteh ich nicht ganz. Die Wanne, innen hinter den Rädern wo die Achsen aus dem Fahrzeug kommen, ist genau vertikal. Da wären parallele Luken in der Tat falsch. Ich habe mal versucht halbwegs aussagekräftige Fotos von meinem Modell und der Anleitung zu machen und dabei das ein oder andere zu markieren:









Wie man vielleicht sieht, hat der, ich nenn es mal, Erker, der da aus der Wanne rauskommt, also D10/11 auf der Wannenseite einen 90° Winkel zur Horizontalen und auf der anderen Seite, da wo ich die Luke angeklebt habe, einen etwas kleineren Winkel. Und die Aufnahme in der Wanne, im zweiten Anleitungsbild eingekreist, ließ gar keine andere Möglichkeit zu. Zusätzlich liegen auch die anderen Merkmale des Erkers (eingekreist) genau so, wie ich das aus der Anleitung entnehmen kann.
Bin also weiter optimistisch, dass nicht ich den Bock geschossen habe :)
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9

Donnerstag, 23. März 2017, 16:03

Auf dem ersten Bild sah es so aus als würde die Luke 90° zum Boden (vertikal) stehen. Ist aber wie man an den weiteren Bildern sehn kann nicht der Fall.
Mit "paralel zur Unterwanne" meinte ich eben dieses "im Winkel stehen", hatte eben nur die nicht im Kopf dass sich die Unterwanne vom BTR-70 dann doch deutlich vom BTR-80 unterscheidet.

Bin also weiter optimistisch, dass nicht ich den Bock geschossen habe

Ja, nachdem ich die anderen Bilder gesehen habe scheint das wohl so zu sein.
Sorry, falls ich dich da aufgehalten haben sollte, nächstes mal doch besser nicht schnell was am Handy schreiben... :pfeif:
Gruß Fabian

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10

Donnerstag, 23. März 2017, 20:31

Aufgehalten hast du mich gar nicht. Konnte mich nur nicht im Büro auf die Arbeit konzentrieren, weil ich versucht habe, mir mein Modeel vorzustellen, ob du nicht wirklich recht gehabt hattest :lol:
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11

Donnerstag, 23. März 2017, 23:46

Wollte heute Abend weitere Einzelteile anbringen. Zumindest die größeren, die ich im weiteren Verlauf des Baus bzw der Lackierung nicht ständig abbreche. Also den Auspuff für die linke Seite vom Gussast gelöst und die nächste Überraschung erlebt. Beim studieren von Originalbildern hatte ich schon schlimme Befürchtungen, die sich dann auch bewahrheitet haben. Am Original ist auf der linken Seite eine kleinere Luke im hinteren Bereich verbaut als rechts. Zvezda hat zwei gleich große in die Schachtel gelegt und die habe ich natürlich im guten Glauben schon verklebt.



Kann nicht passen...



Zum Glück ließ sich die obere Hälfte noch lösen. Leider wirklich nur die obere.



Also versucht einen möglichst geraden Schnitt hinzubekommen und ein Stück der oberen Hälfte abgeschnitten. Morgen muss ich dann versuchen, das möglichst passend wieder zusammenzufügen. Die Schnitt-/Klebekante verschwinden zu lassen wird eine miese Arbeit. Ich hoffe auf der rechten Seite wartet nicht ein ähnliches Abenteuer.

Bisheriges Fazit: Kein weiteren älteren Zvezda solang es Alternativen gibt und Originalfotos bis ins letzte checken und Trockenanpassen, bis wirklich kein Zweifel mehr herrscht.
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12

Freitag, 24. März 2017, 19:43

Bevor es nachher wahrscheinlich noch ein paar Fortschrittsbilder gibt, hier mal ein Beweis, dass ich schon etwas länger im "Geschäft" bin. Meine beiden Kleber. Mr. Cement ist neu. Stinkt wie Seuche, aber klebt wie Hölle.
Der Matchbox geht langsam zur Neige, hat mir aber beste DIenste geleistet, war nur nicht so leicht zu plazieren. Hinten steht "1992 by Revell AG" drauf :)

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13

Samstag, 25. März 2017, 16:52

So, weiter gings.


Die Luke auf der linken Seite konnte ich verkleinern. Leider ist mir ein Scharnier beim Ausschneiden weggesprungen. Und auch wenn ich akustisch erkennen konnte, wo es landete, war es optisch nicht mehr auffindbar... Also Sheet + Draht = Neu


Was links schief ging, konnte rechts natürlich auch nicht ganz unproblematisch gehen. Da war es aber nur gut ein Millimeter, den es wegzuschneiden galt. Ist arg eng, aber mehr konnte ich an der Seite nicht machen.


Am Heck habe ich die gespritzte Anhängerkupplung rausgeschnitten und durch ein Stück Draht ersetzt (hier noch vor der OP). Zusätzlich Aderendhülsen als Auspuff verklebt. Wirkt viel realistischer als das Bausatzteil.



Erste Schritte am Turm. Überraschend viele Einzelteile. Ist kompliziert konstruiert. Im Grunde 4 Baugruppen, die zueinander finden mussten. Ohne Feilen gehts auch hier nicht wirklich. Am Turm nehm ich noch ein wenig Nachbesserungen vor.

Das Studieren von Vorbildfotos des BTR lässt mich etwas zweifeln, was in der Schachtel nun wirklich liegt. Meine Kenntnisse des BTR-70/80/80A reichen aber nicht aus, das Problem genau einzukreisen. Es gibt wohl zwischen 80 und 80A doch mehr Veränderungen an der Wanne als gedacht. Vielleicht gibt es auch auch innerhalb der Reihe verschiedene Baulose. Ich habe ca 20 gute, hochauflösende Bilder und keins davon deckt sich zu 100% mit den Bauteilen, die vor mir liegen.
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14

Sonntag, 26. März 2017, 20:47

Heut war Tag der Kleinteile. Wenig gefühlter Fortschritt, viel Zeit benötigt.

Am Turm habe ich neue Zugösen hergestellt, Mündung und Hülsenauswurf aufgebohrt, einen kleinen Griff auf der MG-Wiege angeklebt und eine Optik erstellt.





Das Heck bekam Halterungen für den Tiefwattschacht. Der wird allerdings nur von wenigen Fahrzeugen mitgeführt. Wahrscheinlich dann Marineinfanterie. Aber gibt den Fahrzeug noch etwas "besonderes". Hab auch nur einen verbaut.





Dann gings an die Haltegriffe. Der BTR hat ne ganze Menge davon und noch sind gar nicht alle dran. Lag unteranderem an dem Frust über folgendes Bauteil:



Acht Angüsse auf 4cm länge. Mit Glück herausgelöst bekommen, aber beim Versäubern hat sich einer dann verabschiedet. Naja, Blumendraht sieht auch gut aus.
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Samstag, 1. April 2017, 18:33

Heut kam die erste "Farbe" ins Spiel. Gunrdiert wurde mit Vallejo Black Primer 70.602. Neben den in den Bildern zu sehenden Baugruppen gibt es 6 Bauteile, die ich allerdings erst ganz zum Schluß anbringe.
Ach ja, die Räder, besser die Felgen habe ich natürlich ganz vergessen, zu grundieren :bang: Wie ist es da eigentlich mit den Reifen, die bestehen aus Gummi. Geht man da auch nochmal mit Farbe drüber? Wie haftet da das ganze?









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16

Sonntag, 2. April 2017, 16:48

Heute gabs die erste Farbe. 2 Teile 71.074 Radom Tan und 1 Teil 71.025 Dunkelgelb. Es wird die "normale" 3-Ton Lackierung. Grün und Schwarz folgen später.









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Montag, 3. April 2017, 13:08

Kennst du das?
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18

Dienstag, 4. April 2017, 17:42

Die Bilder selbst, ja. Den Text dazu nicht. Danke
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Freitag, 7. April 2017, 16:20

Farbe Nummer zwei, das Grün.
Vorerst nur in den Radhäusern und für die Felgen. 5 Teile 71.022 Hellgrün + 2 Teile 71.094 Green Zinc Chromate. Ergab etwas, dass man für ein "russisches" Grün halten kann.





Vor dem Grün habe ich allerdings noch eine Schicht Haarspray über das Sand gesprüht. Falls ich beim freihändigen Tarnfleckziehen arg übers Ziel neble, erhoffe ich mir davon, die Schäden leichter zu beheben. Overspray kann man hier an der Front sehen. Würde vielleicht gar nicht auffallen, wäre da nicht die gerade Kante des Abklebebandes zu sehen...

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20

Freitag, 7. April 2017, 18:53

@casaubon: habe gerade bemerkt, dass ich dir auf deine Frage bzgl des 14,5er zwar geantwortet habe, aber die Bilder gar nicht angefügt hatte. Tut mir leid!





Falls du noch etwas bessere benötigst, sag Bescheid.
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Samstag, 8. April 2017, 10:31

Gestern hatte ich dann noch mit dem Tarnschema angefangen. Der Plan mit einem weichen Bleistift erstmal die Konturen vorzuzeichnen war erfolglos. Striche entstanden gar nicht, eher Kratzer. Also komplett ohne Führung nur anhand weniger Vorbildfotos. Zuerst habe ich mit dünnstmöglichen Linien versucht die Umrisse zu ziehen und dann fing ich an, auszufüllen. Folgend der derzeitige Stand. Das ging überraschend ganz gut. Meine Airbrush kann doch mehr, als ich ihr zugetraut hatte :)





Jetzt werden die Flächen ordentlich deckend ausgefüllt. Und vielleicht kommt heut noch das Schwarz dazu.
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Samstag, 8. April 2017, 12:34

Danke für die Nahaufnahme der Knarre. Ich habe Lehre draus gezogen: a) werde ich mir ein BTR-70 anlachen, damit die Kiste nach Afghanistan paßt, b) würde ich wohl Trumpeter wählen, wenn ich mir die Mängel anschaue und c) ist das für schlecht befundene KPWT ein Grund mehr für b).
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Samstag, 8. April 2017, 13:02

Ja. Für mich reichts momentan (noch). Aber wenn ich Bauberichte von Trumpeter oder Dragon sehe... :love:

So, weiter ging es ja mit Ausmahlen. Ist eine ganz schöne Plagerei. Gleichmäßig, aber der Strahl darf nicht zu groß sein, sonst gehts über die Ränder,...
Dauert entsprechend lang und damit kam dann der Hitzeschutz von meinem Kompressor nicht ganz klar. Also wieder mal nicht beenden können. Da brauchs noch mindestens einen Durchgang fürs Grün.
Exemplarisch am Turm (zweites Bild) ist zu sehen, dass irgendeine Chemie, die mittlerweile drauf ist, nicht so ganz mitspielen will. Man könnte denken, ich habe crackle medium aufgetragen. Ich vermute mal, es liegt am Haarspray. Hatte ich zwar noch nicht zuvor, aber ist auch das erste Mal Haarspray + Vallejo. Vielleicht waren 12h zwischen Haarspray und Farbe nicht lang genug. Ist aber nicht so schlimm. An anderen Stellen konnte ich es mit weiterer Farbe 100% abdecken.







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Sonntag, 9. April 2017, 14:03

Als letzte Tarnfarbe kam vor einer halben Stunde das Schwarz. Habe Teerschwarz 06 von Revell Aqua genommen, da das für mich das schönste Schwarz ist. Leider bekomm ich die Revell Aquas nur selten ohne Spratzel aus der Düse :( Da bedarf es noch Nacharbeiten. Aber auch rings um das Grün ists nicht alles so, wie ich mir das vorstelle. Mal sehen, ob das mit dem Haarspray so funktioniert, wie ich mir das gedach habe. Funktioniert das nicht, versuch ichs mit 2000er Schleifpapier nass. Die Airbrush möchte ich eigentlich nicht nochmal mit Farbe laden.







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Sonntag, 9. April 2017, 16:04

Sieht soweit doch schon recht gut aus :ok:

Wenn Du solche Tarnungen öfter machst empfehle ich Dir unbedingt Panzer Putty. Das ist wie Knete zum Abkleben und ist einfach klasse. So ersparst Du Dir unnötige Abeit.

Das da: https://www.dersockelshop.de/panzer-putt…ion_mxa001.html
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

26

Sonntag, 9. April 2017, 18:05

Ich hoffe einfach, dass das nächste Tarnmuster aus Farben besteht, die keinen so großen Kontrast zueiander haben. Das Overspray fällt halt hauptsächlich, was Wunder, auf dem Sand auf.
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Sonntag, 9. April 2017, 20:48

Wir vergessen jetzt mal kurz, das Makros einfach nur grausam sind und achten nur auf die Farbe :D
Ich hab mal an meinem Haarspray rumgerubbelt um das Overspray zu tilgen:

Vorher


Nachher


Also mein teuflischer Plan ging soweit auf. Warmes Wasser und mit Pinsel etwas gestrichen und schon war der Rotz weg. Also klasse Methode, unbedingt zur Nachahmung empfohlen?
Leider nein. Ich würde es wahrscheinlich nicht noch einmal auf diese Art machen.
Problem 1: Man bekommt nur sehr schwer eine schöne Linie hin. Es wirkt schnell ausgefranst. Diese spitzen Wattestäbchen könnten sich als nützlich erweisen.
Problem 2: Einmal Haarspray angelöst, muss man auf der restlichen Fläche, die die Grundfarbe (bei mir Sand) zeigt, auch nochmal komplett drüber. Sonst hat man eine Art Stufe. Vielleicht habe ich das Haarspray auch etwas zu dick aufgetragen. Ich musste also zum Grün/Schwarz Farbe wegstreichen und zur anderen Seite das pure Haarspray, bis man zur nächsten Farbe kommt.

Das nächste Mal versuch ich es mit feinstem Sandpapier/Schleifleinen.
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Sonntag, 9. April 2017, 23:50

Ich würde unbedingt Lichtpunkte mit aufgehellten Farben auf alle erhabenen Stellen setzen. Ohne sieht das Fahrzeug mit seinen vielen Flächen langweilig aus.

Diese Methode zur Beseitigung des Spraynebels kann ich übrigens nicht nachvollziehen. Für mein Geschmack sieht es sogar schlechter aus als vorher. Das Bißchen fällt doch kaum auf. Ich würde erstmal komplett filtern - hellbraun / orange / buff. Das bewirkt durch Ausblassen eine Homogenisierung der Farben und lässt das bißchen Spraynebel verschwinden. Das Haarspray wiederum ist die ideale Basis um Scratches zu setzen, etwa an dne Lukenrändern. Warum nutzt du es nicht dafür, wenn es drauf ist?

Das nächste Mal kaufst du im Schreibladen für kleines Salär eine Packung Pattafix, drehst kleine Würste daraus und nutzt das als Schablone. Das erspart einiges an Arbeit.
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Montag, 10. April 2017, 00:53

Ich hatte mir einfach versucht anfangs Gedanken zu machen, wie ich etwaigen Overspray beikomme. Ich wollte nicht unbedingt mit Sand nochmal gegen grünes oder schwarzes Spray gegenbrushen. Das mit dem Haarspray war also ein Versuch, mir eine Möglichkeit zu geben. Wie gesagt, nochmal mach ich das nicht. Bei den gröbsten Stellen hätte ich locker gegenbrushen können. Aber wie sagt man so schön: Später ist man immer klüger. Das es jetzt teils schlechter ausschaut, da geb ich dir recht. Ich werde als nächstes noch Stellen ausbessern, an denen noch nicht genug oder die falsche Farbe ist. Sind nur Kleinigkeiten, also wirds wohl mit dem Pinsel gehen. Und dabei auch gleich kleinere Kratzer aufbringen. Ob ich, wie von dir vorgeschlagen, mitten im Schwarz/Grün nochmal gegen das Haarspray kratze, weiß ich noch nicht. Ist mir ein wenig zu heiß, dadurch Kratzer zu setzen. Zu deinem Filtern, da muss ich mich erstmal weiterbilden. Nach der Lackierung und Kratzer mit Pinsel oder Schwamm gabs bei mir nur noch ein Washing mit verschiedenen Ölfarben. Das heißt, ich kenn mich bei den Techniken noch nicht so aus.
Mit den Highlights geb ich dir auch recht. Würde sich besonders bei dem Grün und Schwarz anbieten. Beim Sand vielleicht nicht so sehr.
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Montag, 10. April 2017, 06:26

Gerade beim sandgelb hätte ich eine color modulation durchgeführt. Dann mit putty abgeklebt und die Tarnfarben dünn übergesprüht. Nach dem trocknen hätte ich zwei Schichten Bodenglanz aufgebracht und danach sämtliche Alterungsprozesse wie Filter, fading, Pin wash, Chipping...
Übrigens kann ich dir wärmsten 2 DVD's empfehlen. Einmal zur Bemalung mit Acrylfarben von vallejo und enamel weathering von ak. Da siehst du alle Techniken und wie sie angewendet werden.

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