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Realname: Knut

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1

Samstag, 18. März 2017, 13:36

Nakajima Ki 43-1 Hayabusa

Hallo Leute,

heute (eigentlich gestern) habe ich mein neues großes Modellbau-Projekt begonnen:


(Ein paar Teile fehlen aber noch: z.B. der Pilot und das transparent Grün für das Aotake habe ich auch vergessen zu bestellen. Vielleicht bestelle ich auch noch ein Vacu-Haube.)

Da ich eigentlich ehr Schwermetaller bin und das Modell mit echten Motor ist werde ich wohl auch einige Frage haben (zu gegeben Zeit) - deshalb hoffe ich auch auf eine rege Hilfe von euch!!!

Gewonnen habe ich den Flieger übrigens bei der Modellbauausstellung in Zabeltitz im letzen Jahr.


Die erste Bauüberarbeitung habe ich auch schon begonnen.

Die Positionslichter liegen nicht als Klarteile bei. Da sie von der Form her sehr einfache Tropfen und recht klein sind habe ich mir gedacht probierste es mal mit tiefzeihen!

Also ab in die Werkstatt, den nächstbesten Messingrest geschnappt und in Form gefeilt. Danach noch aus dem Sperrholz von meine Sohn eine Tiefziehhilfe zusammen gebaut und gleich einen Versuch gestartet.



Hier ist dann der erste ansehnliche Prototyp zu sehen (im Vergleich zu den Bausatzteil):



Noch ein bisschen groß aber prinzipell ganz ansehnlich.

Bin dann mal weg um mal ein paar Fotoätzteile zu biegen :D !

Gruß Knut

P.S. Bin ein langsamer Modellbauer, es gibt also nicht regelmäßig Updates!

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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2

Samstag, 18. März 2017, 19:20

Mahlzeit!

Interessant, die Maschine ist ja im Modellbau ziemlich unterrepräsentiert. Welcher Maßstab ist das denn?

Edit: Schon gefunden, 1:48
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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Realname: Knut

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3

Montag, 20. März 2017, 18:48

Hier seht ihr das Ergebnis meiner Eisenbiegerei!





Die rechte Hälfte hatte ich komplett verkehrt herum gebogen ;( . Also über einer Flamme den Kleber verdampfen lassen und alles zurück auf Anfang (sind natürlich alle Teile abgebrochen :bang: ). An ein paar Punken muss ich auch noch mal Kleber drunter zaubern.

Die Cockpit Grundplatte musste ich etwas verbreitern damit hinterher kein großer Spalt mehr sichtbar ist. Das ist aber kein Bausatzfehler sondern liegt dran das ich auf die Bausatz-Cockpitseitenteil verzichten kann wegen der Fotoätzteile.

Jetzt komme ich auch gleich mal zu meiner ersten Frage:
Parkende Flugzeuge werden ja gerne mit abgesenkten Steuerflächen dargestellt - ist das immer der Fall? Bzw. habe ich Fotos von der KI-43 gesehen wo die Steuerflächen abgesenkt sind und welche wo das nicht der Fall ist. Wo mein Flieger ja grade zu Start rollen will (Motor läuft) sind eingeklappte Steuerflächen sicher unnötig.

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Realname: Ralf

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4

Mittwoch, 22. März 2017, 00:13

Hallo Knut,

auch wenn die alten Japaner nicht ganz so meins sind, schau ich dir mal über die Schulter hier. Dein Start macht ja schonmal einen Guten Eindruck!

Zu deiner Frage: Das kommt ganz drauf an! Manchmal hängen die Steuerruder durch ihr Eigengewicht nach unten; Landeklappen werden, soweit ich weis, eher in Stufen ausgefahren und in diesen Stufen ähnlich festgestellt wie eine Handbremse beim Auto. Wenn du also ein Maschine bei Start oder Landung darstellen willst, wären ausgefahrene Klappen sinnvoll.

Grüße,
Ralf
Aktuelles Spezialprojekt: Modell der "Nautilus" aus "20000 Meilen unter dem Meer"

Sonstige: Vulcania Shipyard: Kapitän Nemos "Nautilus" (aus Disneys "20000 Meilen unter dem Meer" nach Jules Verne)

5

Mittwoch, 22. März 2017, 18:35

Hallo Knut,

Mein Tipp wäre:

Such Dir einfach ein Originalfoto (es gibt ja einige im Netz oder in den bekannten Flugzeugzeitschriften), das Deinen Vorstellungen entspricht und orientiere Dich dran. Dann kannst Du eigentlich nicht so sehr falsch liegen...

klick, klick, klick, klick, klick, klick, klick...
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
"Er hielt das damals für eine blendende Idee!"

("Die glorreichen Sieben", Mirisch/Alpha, 1960)

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6

Donnerstag, 13. April 2017, 19:49

Hallo Dirk,

ich sehe du hast meinen "Motor"Baubericht schon gefunden und für deine Links will ich mich hiermit auch bedanken.

Nach langer Suche hatte ich auch einen schönen Link für das Cockpit gefunden und da es den einen oder anderen vielleicht auch interessiert will ich ihn gerne mit euch teilen: http://cs.finescale.com/fsm/modeling_subjects/f/2/t/51178.aspx


Eigentlich will ich euch heute kurz noch meinen Baufortschritt zeigen.

Die Stahlbauarbeiten im Cockpit :D sind weitestgehend abgeschlossen!



Major Tateo Kato ist auch schon eingetroffen und hat die Baustelle besichtigt.



Leider hat er sich dabei die Beine 4 Fach gebrochen und in einer Notoperation musste ich dann auch noch die Unterschenkel verkürzen :cursing:. Wahrscheinlich ist der Flieger für Hobbits konstruiert wurden aber ohne diese Maßnahe würde er nicht reinpassen. Den tollen militärischen Gruß muss ich mir wohl auch schenken da die Schultern genau auf Höhe der Cockpitkante liegt und so für einen ausgeklappten Ellenbogen kein Platz ist.

Bild entfernt, da bei weitem zu groß. (Der Rheinenser 22.4. 13:30)

So, hoffe das ich euch damit nicht gelangweilt haben!

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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7

Donnerstag, 13. April 2017, 20:13

Mahlzeit!

Setz den Major doch etwas höher, ich hab mal gelesen, den japanischen Piloten sei zwar schon recht früh ausdrücklich befohlen gewesen, einen Fallschirm dabeizuhaben, sie hätten den aber oft als Sitzpolster mißbraucht...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

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8

Donnerstag, 13. April 2017, 20:27

Hallo Jochen,

das ist leider schon mit berücksichtigt :D. Bei Trockproben schwebt der quasi über seiner Sitzschale, ohne Kindersitz geht da gar nichts. Hatte mal probiert ihn so hoch zusetzen, dass das mit den Arm klappt aber das sah dann auch komisch aus und ich hatte Angst das er über seine Frontscheibe drüberweg schaut.

Gruß Knut

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9

Freitag, 14. April 2017, 13:06

Ich habe mal eine Trockenprobe mit militärischen Gruß gemacht. Es sieht wie folgt aus:



Im Vergleich zur Haube schaut der Kopf zuweit raus obwohl ich schon etwas die Achselhöhle ausgearbeitet habe um den Major etwas tiefer zu bekommen.

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10

Samstag, 22. April 2017, 13:25

Ich habe mir ebend die Bilder von Michas Moskito angeschaut und nun traue ich mir schon fast nicht mehr meinen Primitivbau zu zeigen. Aber eben nur Fast!!!

Im Cockpitbereich ist nun Farbe ins Spiel gekommen.





Ich habe zum ersten mal die Vallejo Metallic Colors eingesetzt und sie haben mich richtig begeistert. Während ich bei den normalen Vallejofarben, beim Chipping, die Grundfarbe gerne mit runterhole scheinen die Metallic Colors bombenfest zu sitzen.
Das Grün gefällt mir nicht so 100% aber bei meinen Mischversuchen bin ich auf kein besseres Ergebnis gekommen. Ansosten will ich nochmal mit einen Pinwash drüber gehen.

Auch wenn man auf den Fotos nicht viel sieht will ich euch meine Aotake Testreihe mal zeigen.
Ich habe einfach mal transparent Grün und Blau in verschiedenen Verhältnissen gemischt. Wahrscheinlich nehme ich die 2:1 Mischung.


(Die Klammer habe ich gebraucht damit meine Kamera was zu fokusieren hatte)

Ich glaube so langsam muss ich mir ernsthalft gedanken über die Elektrik machen.

11

Freitag, 5. Mai 2017, 12:15

Ach wunderbar, ein Oscar.
Eine meiner absoluten Lieblingsmaschinen. Untermotorisiert, keine nennenswerte Bewaffnung, lahm wie ne Schnecke und ohne jeden Schutz für den Piloten. Aber so wendig, dass er um jeden anderen Jäger Kringel fliegen konnte.

Zu den Sitzen: wenn ich das richtig weiß war der Sitz in der Ki43 eine Metallschale, in der man ohne den als Kissen unterm Hintern angeschnallten Fallschirm gar nicht Platz nehmen konnte. Ähnlich wie bei der Spitfire, aber dort ist das ganz stylish aus Mahagoni.
Zu den Klappen (nicht Steuerflächen!): Die Dinger dienen dazu den Auftrieb im Langsamflug zu erhöhen, steigern dabei aber den Luftwiderstand, machen die Maschine daher noch langsamer. Da der Oscar so leicht war, dass er fast von alleine in die Luft hupfte, andererseits aber so schwachbrüstig motorisiert, dass man um jeden Stundenkilometer froh sein musste, bezweifle ich, dass die Klappen beim Start ausgefahren wurden. Bei der Landung sicherlich.

Es wurde schon mal gefragt, aber ich hab wohl die Antwort überlesen: Was ist denn der Maßstab? 1:48?

Und bisher gefällt mir dein Pit sehr gut.

Viele Grüße

DerDa

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12

Montag, 8. Mai 2017, 19:57

Hallo Uwe,

mit deiner Beschreibung der Oscar liegst du sicher genau richtig. Wenn ich mir aber vorstelle das da noch 44-45 arme Schweine mit den Flieger gegen Corsair, P 51 und Spitfire antreten mussten. Die allierten Piloten mussten im Luftkampf ja nur mal kurz den Gashebel antippen um sich aus den Gefahrenbereich zu katapultiern und mit min 100 km/h Geschwindigkeitsvorteil hat man sowieso die Bedingungen des Luftkampftes diktiert.

Aber hübsch ist der kleine Oskar trotzdem!!!

Mit dem Sitz hast du auch recht, ist nur eine Schale. Deshalb ist es auch nicht so schlimm das der Pilot nicht perfekt mit den Po in (bzw besser an) der Schale sitzt. Da werde ich einfach ein dickeres Sitzkissen aus Zellstoff bauen. In den engen Cockpit sieht man das wahrscheinlich gar nicht mehr.

Die Schmetterlingsklappen will ich schon ausgefahren bauen, habe mir immerhin teure Resinklappen gebaut und von den schönen Aotake will ich auch möglichst viel sehen.

Mit 1:48 liegt du genau richtig.

Gruß Knut

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13

Sonntag, 4. Juni 2017, 14:08

Kleines Update.

Major Kato ist (eigentlich) bereit für den Einsatz. Für den Po habe ich einfach ein Kissen gebastet, ist nicht mal so dick geworden und könnte sogar für einen Fallschirm halbwegs passen:



Die Beine stehen natürlich auch nicht auf den Steuerpendalen, aber 1. sieht man davon später fast nichts mehr und 2. ist der Pilot noch nicht gestartet und hat sich deshalb vielleicht noch nicht so ganz in Flugposition gebracht.

Dann gibt nur noch ein Problem! Ich habe mich, beim Anzug, an die Verpackung für die Resinfigur gehalten und diesen grüngrau lackiert. Später habe ich denn nach Bildern von japanischen Piloten gegooglet :bang: und musste feststellen das die Übergroße Mehrheit der Anzüge scheinbar braun war, nur bei wenigen Bildern und Zeichnungen habe ich ein grüngrau gefunden. Jetzt hoffe ich das ich mit dem grün grau bei trotdem Luftwaffenpiloten richtig liege.

So langsam werde ich mich um die Elektrik gedanken machen müssen.

14

Dienstag, 6. Juni 2017, 13:16

Ich bin mir nichtganz sicher, aber es könnte sein:
Braun für die Piloten der Marine (von denen gibts mehr Bilder)
Grün für die Armeepiloten.

Dann wäre Major Kato in seiner Hayabusa völlig korrekt gekleidet.

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Realname: Gustav Stefan

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15

Dienstag, 6. Juni 2017, 22:23

Servus Knut
Interessant, was Du am Tisch liegen hast!
Ich nehme mir mal einen Stuhl und setze mich dazu... und verstecken musst Dich nicht.
Dein Cockpit hast du gut gescratched... der Pilot hat tolle japanische Gesichtszüge :ok:
Weiterhin gutes Gelingen
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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16

Sonntag, 2. Juli 2017, 19:24

Heute kann ich auch mal wieder einen Fortschritt verkünden und lasse erstmal Bilder sprechen:





Und hier die (fast) ganze Technik, es fehlt nur der Reedschalter.



Das Thema Elektrik habe ich, auf Grund von Ahnungslosigkeit :idee: , eine ganze Weile vor mich hin geschoben. Aber dank der Hilfe von nochsonBastler :wink: (Dirk, deine letzte PN hat mich gar nicht mehr verwirrt!!!) und die Entscheidung für die einfache Widerstand Lösung habe ich Alles auf Anhieb zusammenbekommen. Die Verdrahtung ist sicher nicht sehr schön, und die Vollprofis kriegen das bestimmt viel komapakter hin aber in meiner Ki ist ja Platz nicht so das große Problem und Notfalls kann ich auch noch ein wenig umbauen.

Ein kleines Ei habe ich mir beim normalen Zusammenbau aber auch noch gelegt. Ich habe die Entlüftung für die MG-Rohre geöffnet und obwohl ich doch sehr darauf geachtet habe nicht zu viel wegzunehmen kommen mir die Löcher doch etwas Groß vor.



Jetzt bin ich am Überlegen wie ich die Löcher wieder kleiner kriege ohne den massiven Spachtelmasseeinsatz (und ungewissen Ausgang, ob es besser wird)

@DerDa
die gleiche Überlegung habe ich auch gehabt. Wo sich die japanische Luftwaffe und Marine (und Heer) überhaupt nicht leiden konnten habe die wahrscheinlich auch nicht die gleichen Overalls angezogen.

17

Sonntag, 2. Juli 2017, 20:23

Prima! :ok:
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
"Er hielt das damals für eine blendende Idee!"

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18

Donnerstag, 17. August 2017, 19:31

Nachdem letzes Wochenende die Temperaturen auf meinen Balkonarbeitsplatz ;( erträglich waren habe ich mal etwas mehr Zeit in meinen Flieger investieren können. Mit folgenden Ergebnis:


Da ich von unten noch gut in den Rumpf komme, habe ich erstmal die Elektrik nichts weiter verklebt und dafür gleich den Rumpf zusammengebügelt. Danach noch alles Verschliffen was kein Prolbem war da die Hälften doch sehr gut gepasst haben. Mal sehen ob man noch was sieht wenn ich mal mit Gundierung darüber gehe.



Der Moter ist auch soweit fertig und sieht so aus. Wird aber noch eine Weile dauern bis er eingebaut wird.


Die 2 Entlüftungslöcher habe ich auch noch etwas kleiner bekommen. Natürlich mit einer total ineffektiven Methode. Zuerst habe ich eine Messing Schraube passend in Form gefeilt. Dann aus Lebensmittelverpackungen 2 "Trichter" tief gezogen und diese außen mit verflüssigten Gießast verstärkt. Nachdem das Plaste trocken war die "Trichter" rausgedrückt, die Plasteformen in die Löcher geklebt und alles was übersteht abgeschnitten. Alleine das Feilen der Messingform hat ca 3 h gedauert.

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19

Freitag, 1. September 2017, 19:29

Heute hatte ich einen leichten Frusttag (naja, der Bau war auch schon vorher etwas demotivierend).

Zur Zeit kämpfe ich mit mir ob ich noch ein Nietenrad brauche oder nicht (weil die Nieten in echt auch ziemlich unsichtbar waren).

Da ich deshalb noch keine Leitwerke ankleben will, habe ich mir meine Resin Butterfly flaps etwas genauer angeschaut. Während die Resinflaps perfekt in die Tragflächenlöscher passen ist das darunter angebrachte Fotoätzteil viel zu groß.


Ich habe hier sogar schon das Fotoätzteil leicht rund gebogen und trotzdem ist es immernoch zu groß :cursing: . Wenn ich es so einkleben würde, würden die Löcher teilweise verdeckt werden. Also entweder muss ich ganz viel Messing abschleifen oder die Flaps eingefahren bauen. Dies wäre wohl auch realistischer (was ich heute gelesen haben) und würde sich mit der Theorie von DerDa decken, sähe aber nicht so cool aus.


Hier mal ein Blick auf den Motor + Ölkühler + Propeller. Leider habe ich heute gesehen, das die Klammer die ich an der Propellerhülse (die an den Motor kommt) angezwickt hatt die Hülse mittig gespalten hat :motz: .
Vorher war mir, nachdem ich alles fertig lackiert hatte die Motorverkleidung runtergefallen und das Lüftungsgitter war natürlich abgefallen. Nachdem ich es wieder angeklebt hatte war es mir beim Nieten nachstechen aber nochmal abgegangen. Der Dritte Anklebeversuch ist mir dann nicht mehr 100%ig gelungen ;( .

Meine Versuche die Lampen tiefzuziehen wahren auch noch nicht von erfolg gekröhnt, ich finde einfach kein festes klares Material mit denen ich den tiefgezogenen Lampenrohling füllen kann und das dann transparent austrocknet.

Zum Schluss noch mein angerührtes Aotake.


Beim nächsten mal mache ich mal noch ein bisschen mehr glänzenden Klarlack mit rein. Aber an schich habe ich hier nichts zu meckern.

20

Samstag, 2. September 2017, 13:38

Mein ehrliches Mitempfinden!
Ich glaube diese Frustsituationen, gegen Ende des Baus, wenn man eigentlich mit allem zufrieden war und dann kommt ein Missgeschick nach dem anderen, das kennt jeder von uns.

Mir hat die Katze die Frontscheibe meines Hurricane Cockpits vom Tisch gewischt und beim Suchen bin ich draufgelatscht. War der Passform nicht förderlich ...
Wichtig ist es dann nicht aufzugeben. Und Katze mit Sahnesoße im Reisrand ist auch nicht zu verachten. :D

Den Motor hast du sehr beeindruckend hinbekommen und ich freue mich drauf den Oscar fertig zu sehen.


Viele Grüße


Uwe

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21

Sonntag, 10. September 2017, 19:00

heute würde ich gerne eure Meinung zu meinen Bauergebnis Schmetterlingslandeklappen hören.

Ich habe nun die Löcher für die Landeklappen ausgesägt die Fotoätzteile eingeklebt (nachdem ich sie etwas kleiner gefeilt habe) und die Tragflächenoberseite gegengeklebt.

So sieht das ganze nun aus.





Nun habe ich 2 Probleme.

1. Sind die Fotoätzteile etwas sehr eben, normalerweise müssten sie sich den Landeklappenform stärker anpassen was ich leider nicht so richtig hinbekommen habe ohne massiv in die Struktur der Tragfläche einzugreifen (dazu fehlt mir auch der elektrische Fräser).

2. Der Übergang Tragfäche/Fotoätzteil lässt sich sehr schwer verspachtelt und dann schleifen. Hier ist das Ergebnis meiner 2. Schleifaktion und wie ihr im roten Kästchen sehen könnt ist das Ergebnis nicht perfekt :( .

Nun stellt sich die Frage mit 1. und teilweise mit 2. (ein bisschen besser kriege ich es bestimmt noch hin) leben oder die Landeklappen doch geschlossen darstellen ?( . Noch sollte dass problemlos möglich sein.

Wie würdet ihr euch hier entscheiden.

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22

Samstag, 28. Oktober 2017, 17:27

Meine Ki-43 ist soweit zusammengesetzt und weil mir SergeiZhilinskis Schwarzer Doppelvogel so gut gefällt habe ich meine Ki auch schwarz gemacht.



Nein, das ist natürlich nur die Grundierung. Und weil ich sonst kein vernüftiges Foto hinbekommen habe bleibt es bei dieser kurzen Zwischenstandsmeldung.

An die Flugzeugprofis habe ich auch noch eine Frage: Wie lackiert ihr die Klarsichtteile von Innen oder macht ihr Quasi aus Grundierung die Innenfarbe von außen drauf?

23

Samstag, 28. Oktober 2017, 17:56

Baubericht

...bis jetzt super. Freue mich dabei sein zu können... :thumbsup:

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24

Dienstag, 31. Oktober 2017, 17:01

Laangen Wochenende und schlechten Wetter sei dank habe ich richtig was geschafft.

Steuerflächen lackiert (und abgeklebt) und Cockpithaube abgeklebt.


Für die Haubenabklebung habe ich von Edward die Oskar II Maske verwendet. Die passt zwar nicht ganz aber die Umarbeit hält sich in Grenzen.

Und dann kam Metallfarbe (Alu + Silber) ins Spiel.




Die Bilder offenbaren mir, dass das Ergebnis fleckiger ist als gedacht. An der Oberseite stört es mich nicht, da kommt eh Grün darüber aber Unten werde ich wahrscheinlich noch mal darüber gehen (nachdem die Fahrwerksschächte blau geworden sind).

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25

Freitag, 17. November 2017, 20:12

Der Flieger ist Silbern,

Wo jetzt schönes Wetter war habe ich mal versucht ein paar vernünftige Bilder zu machen, aber von 15 Stück ist nur eins halbwegs gelungen.


Ich habe versucht mit ein paar Metalltönen zu arbeiten. Ansonsten bin ich nicht 100% zufrieden, da ich schon wieder einige Farbabschubler sehe obwohl ich eigentlich immer mit Handschuh und Zellstoff arbeite und ich musst auch nochmal eine Stelle nacharbeiten wo man die Farbübergänge durch das abkleben immer noch leicht sieht. Ich hoffe das kann ich später noch mit ein wenig Staub und Dreck kaschieren.

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