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  • »Modbui033« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Ralf

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Mittwoch, 15. März 2017, 23:04

Der hungrige Spatz

Hallo,

Der Bau eines Dioramas zählt zu den Königsdisziplines des Modellbaus und obwohl ich schon einige Jahre Modellbau betreibe, habe ich mich bisher immer vor der wirklichen Umsetzung gescheut. Ideen habe ich genug, doch bisher fehlte mir selbst das theoretische Wissen, vom praktischen ganz abgesehen..........daher gingen alle Versuche bisher eher in die Hose oder versackten schon im Planungsstadium

Nach einigen kleinen Übungen möchte ich nun aber langsam auf den nächsten Schritt zusteuern und mich meinen großen Zielen (Feldflugplatz, Zivilflugplatz 1930er) nähern.

Soweit zum Hintergrund und nun zum Eigentlichen!

Als hauptmäßiger Flugzeugbauer wird natürlich ein Flieger der Hauptakteur meines Dioramas. Ich möchte eine Heinkel He 162 darstellen, welche im April 1945 am Rande ihres Flugfeldes für den nächsten Einsatz betankt wird.

Zunächst machte ich mir Gedanken darüber, wie ich die Grundidee mit welchen Mitteln umsetzten könnte. Ich entschied mich aus zwei Gründen gegen die Verwendung eines Tanklasters: Erstens handelte es sich bei der Heinkel 162 um ein eher kleines Flugzeug, noch kleiner als eine Me 109. Meine Furcht ist daher, ein möglicher Tanklaster würde optisch auf einem Diorama etwa gleichviel Raum einnehmen wie der Flieger selber.
Zweitens erschien mir der Kontrast spannend, die Hightechmaschine (die Heinkel hatte ein Strahltriebwerk) ganz altmodisch per Pumpe und Treibstofffass zu befüllen.

Damit war die zentrale Szene des Dioramas entwickelt und ich überlegte mir noch zwei Begleitszenen. Die Erste soll ein Gespräch des Piloten mit einem anderem Mitglied der Einheit darstellen und die zweite ist ein im Vordergrund des Dioramas vorbeifahrendes Kettenkrad.

Den Bau des Dioramas begann ich mit der Grundplatte. Ein Pappelholzbrettchen von 25x23cm versah ich zunächst mit Leisten und verkleidete dann diese Basis mit 0,5mm Karton. Auf dieses Grundgerüst klebte ich Streifen von zweiseitigem Klebeband zum Anbringen der farbigen Verkleidung der Basis. Ich habe dafür diesmal ein dunkleres Rotbraun (Fotokarton aus dem Bastelladen) gewählt – Ich denke es passt ganz gut zum Thema und den endgültigen Farben der einzelnen Elemente des Dioramas.







Nachdem die Dioramenbasis fertig war, schnitt ich mir eine Schablone der geplanten Grundplatte des eigentlichen Dioramas und überprüfte mit einer Standprobe ob meine Idee soweit stimmig wirkt.

An zwei Punkten bin ich mir noch nicht ganz sicher: Den Piloten und seinen Gesprächspartner werde ich eventuell durch zwei Figuren ersetzen die eine Karte studieren und mit dem Fahrwinkel des Kettenkrades aus dem Dio werd ich auch noch etwas experimentieren müssen. Geplant ist außerdem die Grundplatte zu zweiteilen: etwa von der Hinterkante des rechten Flügels der Heinkel bis zur rechten unteren Kante der Grundfläche soll eine Diagonale verlaufen. Alles rechts davon wird Wiese werden, alles links davon Betonplatten. Ich werde demnächst mal mit farbigen Masken arbeiten um meine Ideen zu visualisieren und hoffe Ihr könnt mir dann ein paar Tipps zum passenden Winkeln geben





Als Freund von ganzheitlichem Arbeiten werde ich keine einzelnen Bauberichte der jeweiligen Elemente des Dioramas machen (die Heinkel mal ausgenommen). Soweit notwendig und sinnvoll wirds also alles live hier zu sehen geben

Soweit zum Einstige und demnächst gehts dann zu den einzelnen Elementen des Dios!
Aktuelles Spezialprojekt: Modell der "Nautilus" aus "20000 Meilen unter dem Meer"

Sonstige: Vulcania Shipyard: Kapitän Nemos "Nautilus" (aus Disneys "20000 Meilen unter dem Meer" nach Jules Verne)

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Mittwoch, 22. März 2017, 23:10

Weiter gehts!

Bauabschnitt 1 – Basis und Grundplatte

Im ersten Beitrag hatte ich bereits grob den Bau der eigentlichen Dioramabasis beschrieben. Weiter ging es nun mit der Herstellung der Grundplatte des Dioramas. Zunächst klebte ich zwei 3mm starke und 20x22cm große Kartonplatten aufeinander. Die Kanten verspachtelte und verschliff ich anschließend. Für den Abschnitt der Wiesenfläche entfernte ich das entsprechende Stück von der oberen Platte und begann die Gestaltung des Bodens mit dem Aufstreuen von Kaffeesatz.
Im Bereich der Betonfläche zog ich mit einer runden Nähnadel einzelne Betonplatten. Anschließend folgte ein Preshading mit Schwarz und eine erneute Stellprobe mit den wichtigsten Dioramenelementen...........Bis jetzt entspricht es meiner gedachten Idee!











Grüße,
Ralf
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Sonntag, 2. April 2017, 12:18

Hallo!

Weiter gehts mit dem Heinkel-Dio.

Nach der grundsätzlichen Aufteilung der Dioramengrundplatte lackierte ich zunächst die Betonplatten mit Revell Staubgrau 77 und den Wiesenbereich mit einer Mischung aus Anthrazit und Erdfarbe. Anschließend wurden einige Bereiche mit Streufasern begrünt.



Danach schnitt ich zwei Streifen aus einer Grasmatte aus und brachte diese ebenfalls auf. Die Übergänge zwischen Grasmatte und Kaffeestreu erhielten ebenfalls Sreufasern. Nun begann ich die noch vorhandenen freiliegenden Stellen mit Flockage-Material zu füllen.



Zum Schluss setzte ich an ausgewählten Punkten einzelne Faserbüschel ein.



Im nächsten Schritt werde ich den Wiesenbereich mit verschiedenen Grüntönen brushen, um die Kontraste etwas abzumildern.

Grüße,
Ralf
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