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Montag, 13. März 2017, 17:23

Haltehilfen für das Bemalen/Besprühen von Bauteilen

Hi,

ich suche nach Dingen/Ideen/Techniken wie ich verschiedene Bauteile beim Besprühen mit der Airbrush (besser) halten kann. Ich muss eigentliche alle Teile festhalten, sonst fliegen sie durch den Luftstrom weg und es lackiert sich auch besser wenn ich das Bauteil "in der Hand" habe.

Für größere Dinge wo ich nicht komplett das Bauteil besprühen muss benutze ich Wäscheklammern oder wenn es kleine Teile sind Krokodilklemmen. Das funktioniert auch super, ich muss nicht noch mal extra etwas kaufen/zurechtschneiden und kann die Sachen wiederverwenden.
Bei einem Schiffsrumpf hatte ich aber schon überlegt wie ich es ab Besten mache. Ich habe am Ende einfach auf die Unterseite doppelseitiges Klebeband gepackt und ein Stück Styropor draufgeklebt, so konnte ich das Bauteil dann relativ gut in der Hand halten. Das ging hier auch noch gut, da ich die Unterseite nicht lackieren muss und das Bauteil auch eine flache Unterseite hatte. Wie macht ihr sowas?

Wo ich noch keine gute Lösung habe sind solche Bauteile. In dem Fall ist es eine Rampe, die von beiden Seiten lackiert werden muss. Krokodilklemme macht sich vermutlich schlecht, da beide Seiten beklemmt werden und ich durch die Klemme evtl. die Farbe wieder kaputt mache. Teilweise sind auch die Krokodilklemmen für solche Bauteile so groß. Was habt ihr da noch für Tipps/Techniken um solche Sachen zu lackieren/zu bemalen?

mfg

edit Wettringer:
Bilderlinks entfernt!

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Montag, 13. März 2017, 23:26

Moin!

Ich benutze schon immer das Teil und hab nix auszusetzen

http://www.ipmsdeutschland.de/Tipps/Tamiya_Spray_work.html


Für extrem große Teile sicher nur bedingt geeignet aber Auto Karosserien in 1:24 oder Panzer lassen sich perfekt damit halten
Zwei Dinge sind unendlich,
das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)

3

Dienstag, 14. März 2017, 12:05

Moin,

die von Pothead genannten Lackierhilfen sollten - zumindest für Automodellbauer - zur absoluten Standardausrüstung gehören.
Allerdings bringt der runde Lackierständer in der Tat die Problematik mit sich, dass man die Teile daran entweder mit Kroko-Klemmen oder mit Gießästen bzw. angeklebten Stäben fixieren muss. Was nicht immer schön oder praktisch ist. Zumal die Teile dann i.d.R. noch nach dem Lackieren bearbeitet werden müssen.

Daher mache ich es z.B. für Motor- oder Interieurteile zumeist so, wie schon in diesem Beitrag beschrieben. Aktuell verwende ich vorwiegend die Unterplatte einer nicht mehr benötigten 1:18-Vitrine, indem ich sie mit doppelseitigem Klebeband beziehe und dann die zu lackierenden Teile darauf fixiere.

Einfach, gut und vor allem handlich.

4

Dienstag, 14. März 2017, 12:56

Für winzigste Kleinstteile, die dreidimensional bemalt werden müssen: Einen Zahnstocher mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber benetzen und an einer möglichst verdeckten Stelle mit dem Teil verkleben. Airbrushen, warten bis handtrocken und den Zahnsstocher zur Seite hin abziehen. Etwaige Rückstände mit aufrecht zur Oberfläche gestellter scharfer Klinge abkratzen.
Im Bau:

HMS Victory 1:84 (DeAgo) 15,8% | HMS Victory Querschnitt 1:72 (DeAgo) 63% | Schlachtschiff Bismarck 1:200 (Hachette) 15% | Soleil Royal 1:70 (DeAgo) 16,4%
Citroen 2CV 1:8 (DeAgo) 56% | Lamborghini Countach 1:8 (DeAgo) 45%
Panzerkampfwagen VI Tiger 1:16 (Hachette) 8,5% | Grumman F14-D Super Tomcat 1:32 (Hachette) 27,5%
JNR Class D51 1:24 (DeAgo) 64% | Bayerische S 3/6 1:32 (Eaglemoss/OcCre) 20%

5

Dienstag, 14. März 2017, 14:30

Moin Zusammen,
Allerdings bringt der runde Lackierständer in der Tat die Problematik mit sich, dass man die Teile daran entweder mit Kroko-Klemmen oder mit Gießästen bzw. angeklebten Stäben fixieren muss. Was nicht immer schön oder praktisch ist. Zumal die Teile dann i.d.R. noch nach dem Lackieren bearbeitet werden müssen.
also bei 1:24/25 Pkw Karosserien klappt das auch ganz gut sie innen mit gekreuzten Schaschlikspiessen zu versehen.
Bei der richtigen Länge kann man die darin ganz gut verklemmen.
An der Kreuzung kann man dann eine Krokoklemme als Halterung nehmen.
Wenn die dann auf einem solchen Spiess steckt, hat man auch einen ganz guten Griff und kann das lackierte dann
gut wegstellen (ich habe mir Bretter mit 3mm Bohrungen versehen, da kann man die Spiesse dann reinstecken
und nichts wackelt, wie, z.B., bei Styropor)
Für winzigste Kleinstteile, die dreidimensional bemalt werden müssen: Einen Zahnstocher mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber benetzen und an einer möglichst verdeckten Stelle mit dem Teil verkleben. Airbrushen, warten bis handtrocken und den Zahnsstocher zur Seite hin abziehen. Etwaige Rückstände mit aufrecht zur Oberfläche gestellter scharfer Klinge abkratzen.
Je nach Teil kann man, statt Sekundenkleber, auch Klebepads (z.B. Patafix) nehmen.
Das lässt sich dann leichter entfernen.

6

Sonntag, 19. März 2017, 17:18

Servus,

ich habe mir ein paar Rundstäbe aus Holz mit einen Durchmesser von ca. 15mm besorgt. Diesen habe ich dann in ein kleines Stück Holz gebohrt. Dadurch steht das ganze ziemlich sicher.

Für das lackieren einer Karosserie bzw. Bodengruppe in 1:24 klebe ich einfach ein Stück doppelseitiges Klebeband auf den Rundstab und befestige so die Karosserie an der Innenseite.



Gruß Jürgen

7

Montag, 20. März 2017, 12:06

Für das lackieren einer Karosserie bzw. Bodengruppe in 1:24 klebe ich einfach ein Stück doppelseitiges Klebeband auf den Rundstab und befestige so die Karosserie an der Innenseite.
Jedem seine Methode, Jürgen. Und im Zweifelsfall je einfacher, desto besser. Aber hält das wirklich in allen "Lagen", also auch, wenn wenn Du die Karo kopfüber hältst, um z.B. die Unterseite (Schweller etc.) zu lackieren? :hey:

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