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Mittwoch, 8. März 2017, 22:28

Lenkwaffenkreuzer CG-47 USS Ticonderoga in 1:350

Die Idee

Am Anfang stand der Wunsch, mir einen Jugendtraum zu erfüllen, die CVN-65 USS Enterprise von Tamiya in 1:350. Hier im Forum wurde mir dann dazu geraten, mich zuvor mit kleineren Schiffen an dieses Modell heran zu tasten um es dann in ansprechender Qualität zu bauen. Die Idee gefiel mir sehr und so entstand in meinem Kopf langsam das Konzept, eine Trägerkampfgruppe darzustellen.



Die amerikanischen Flugzeugträger reisen niemals allein, sie sind lediglich die größten Mitglieder sog. Carrier Strike Groups, Verbände aus gut einem Dutzend Schiffen und U-Booten verschiedener Klassen. So wird ein Flugzeugträger in der Regel von einem Kreuzer, einigen Zerstörern, Jagd-U-Booten und Trossschiffen begleitet. Mein Plan ist es nun, jeden dieser Schiffstypen durch einen Vertreter seiner Klasse darzustellen. Aus Platzgründen wird aber kein Diorama entstehen, sondern alle Schiffe sollen als Vollrumpf-Modelle in Vitrinen für sich allein stehend ausgestellt werden.

Los geht es ab sofort mit dem Kreuzer.


Der Lenkwaffenkreuzer CG-47 USS Ticonderoga



Die CG-47 USS Ticonderoga ist das Typschiff der Ticonderoga-Klasse. Diese Klasse wurde in den 70er Jahren als Weiterentwicklung der Zerstörer der Spruance-Klasse geplant und basiert zu großen Teilen auf dieser. Konzipiert wurde die Klasse als Multifunktionskampfschiff, es sollte sowohl zur U-Boot-Jagd als auch zur Schiffs- und Flugabwehr tauglich sein. Um dieser Rolle gerecht zu werden, wurden die Schiffe erstmals mit dem AEGIS-System ausgestattet, einem integrierten Warn- und Feuerleitsystem, mehr dazu später im Baubericht.

Schließlich wurden die Entwicklungs- und Baukosten des Schiffes immer teurer, der Stückpreis lag letztendlich bei etwa 1 Mrd. Dollar. So entschied sich die Navy, den Schiffstyp von einem Zerstörer zum Kreuzer aufzuwerten, da es sonst aussichtslos war, dass der Kongress diese Preise für reine Geleitschiffe zu zahlen bereit war.

Die Indienststellung des Typschiffs CG-47 USS Ticonderoga war am 22. Januar 1983. Im Verlauf wurden noch 26 weitere Schiffe dieses Typs gebaut, Indienststellung des letzten Schiffes CG-73 USS Port Royal war am 9. Juli 1994. Die ersten fünf Schiffe der Klasse wurden mittlerweile ausgemustert, da ihre Modernisierung zu aufwendig wäre, sie waren mit dem Mk. 26 Doppelarm-Raketenstarter ausgestattet, alle weiteren wurden mit dem VLS (Vertical Launch System) ausgerüstet und sind dadurch auch mit allen modernen Navy-Raketen kompatibel.

Die USS Ticonderoga hatte ihren ersten Einsatz im Jahr 1984, als sie im Schlachtschiffverband der USS New Jersey (BB-62) im Mittelmeer operierte und die libanesische Küste beschoss. 1986 operierte sie als Luftkampf-Kommandoschiff in der Auseinandersetzung mit Libyen. Sie schoss dabei libysche Luftabwehrstellungen ab, die eine amerikanische F-14 Tomcat beschossen. Außerdem barg sie eine F-111, die während der Kämpfe von einem libyschen ZSU-23 Flakpanzer abgeschossen wurde.
Bemerkenswert ist, dass sie innerhalb der ersten drei Einsatzjahre mehr als 100 SM-2 Raketen abfeuerte.

Anfang der 90er Jahren war die USS Ticonderoga verschiedenen Flugzeugträger-Kampfgruppen zugeordnet, ab 1996 operierte sie regelmäßig allein oder zusammen mit südamerikanischen Streitkräften im Kampf gegen Drogen.
1999 war sie das erste Schiff des „Smart Ship“ Programms der Navy. Sie wurde in 14 Monaten EDV-technisch modernisiert, die meisten analogen Kontrollsysteme wurden durch digitale ersetzt.

Die nächsten 5 Jahre war das Schiff weiter im Südatlantik an verschiedenen Operationen im Kampf gegen Drogen beteiligt und dabei sehr erfolgreich.

Am 30. September 2004 schließlich erfolgte die Außerdienststellung der USS Ticonderoga, da sie wegen des fehlenden VLS (Vertical Launch System) nicht kompatibel zu den neueren Navy-Raketen war und sich eine Modernisierung nicht rechnete.
Sie liegt nun im Philadelphia Naval Shipyard zur Abwrackung bereit.


Der Bausatz



Den Bausatz der Ticonderoga ergatterte ich für einen guten Preis bei eBay, im Handel ist dieses Schiff im Maßstab 1:350 derzeit nicht erhältlich.
Die Formen stammen ursprünglich von Dragon. Italeri versah den Bausatz mit neuen Decals um alle 5 Schiffe der Baselines 0 und 1 (dies sind die ursprünglichen Bauzustände) darstellen zu können. So enthält der Bausatz zwar sowohl den alten vierbeinigen als auch den neueren dreibeinigen Mast.

Die Passgenauigkeit ist laut verschiedenen Bauberichten im Internet wohl als eher mangelhaft einzustufen, in der Detaillierung geht er aber vollkommen in Ordnung.

An Zubehör gibt es einen Ticonderoga-Ätzteilsatz von WEM, der ist aber wohl für die Bausätze der späteren Versionen gedacht, da die Relings nicht richtig passen. Weiterhin gibt es von GMM noch einen allgemeinen Satz für moderne Navy-Schiffe, der vor allem für die Radar-Antennen interessant ist. Da beide Sätze aber mehr als das doppelte des Bausatzes kosten habe ich mich dagegen entschieden, mir diese zuzulegen. Stattdessen habe ich mir einen Bogen Reling und zwei gedrehte Geschützrohre besorgt und eine passende Ankerkette wird noch bestellt. Der Rest des Modells soll im Originalzustand gebaut werden, das ist Herausforderung genug für mich.

Das soll als Vorwort nun aber langsam genügen. Ich werde im Laufe des Bauberichts die einzelnen Systeme des Schiffes noch weiter erläutern, wenn sie gerade gebaut werden. Ich würde mich wieder über zahlreiches Feedback eurerseits freuen, das motiviert ungemein für den Bau.


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2

Mittwoch, 8. März 2017, 22:44

Na da bin ich ja mal gespannt!

Interessant, daß die Bezeichnung Kreuzer politische Gründe hat, habe mich schon öfter gefragt, was das soll. Umgekehrt geht aber auch: Es gibt einen fast hundert Jahre alten, aber noch immer gültigen Vertrag, nach dem der Zugang zum schwarzen Meer nicht von Flugzeugträgern passiert werden darf. Deshalb heißen russische Flugzeugträger Flugdeckkreuzer :lol:

Wenn der Kit ursprünglich von Dragon ist, kann es mit der Passgenauigkeit eigentlich nicht so schlimm sein. Deren Schwächen liegen auf anderen Gebieten.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

3

Mittwoch, 8. März 2017, 22:47

Der Rumpf

Los geht es mit dem Rumpf. Dieser besteht aus zwei Hälften, die zusammengefügt werden wollen.



Entgegen einiger Berichte im Internet, wonach die Hälften nur mit Gewalt zusammen passen, war dies bei meinem Bausatz kein größeres Problem. Vorbereitend müssen insgesamt drei Querstreben zur Stabilisierung in den Rumpf eingeklebt werden.





Natürlich wurde der Rumpf bei dieser Größe Stück für Stück verklebt, in einem Schritt wäre dies nicht in vernünftiger Qualität möglich. Zuerst habe ich die beiden Hälften mit Klebestreifen in Position fixiert und begann dann mit dem Verkleben des Rumpfes am Bug. Hier zeigt sich ein Spalt an der Bugwulst, der aber mit einer Fixierung durch Spannklammern geschlossen werden konnte.

Die Bugwulst enthält das AN/SQS-53 Aktivsonar zur U-Boot-Jagd. Am Heck verfügt die Ticonderoga außerdem noch über das AN/SQR-19B TACTAS Passiv-Schleppsonar



So arbeitete ich mich in insgesamt 4 Abschnitten von Bug bis Heck den Rumpf entlang. Das Verkleben des Rumpfes nahm so inklusive Trocknungszeit etwa 2 Stunden in Anspruch. Dieser Aufwand lohnt sich aber, da die Rumpfnaht nicht zu spachteln und nur wenig zu schleifen ist.



In den Trockenpausen begann ich mit dem Zusammenbau der Oberdecks...

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Mittwoch, 8. März 2017, 23:10

Hubschrauberhangar und die ersten Teile des Oberdecks

Die Kreuzer der Ticonderoga-Klasse verfügen über einen Hubschrauber-Hangar für die Unterbringung von zwei Hubschraubern.



Schon bald nach Auslieferung der ersten beiden Schiffe wurde deren Anflug-Technik erneuert, da sie nicht den Anforderungen für LAMP 3 Operationen entsprach. So konnten die Schiffe vorerst nur die veralteten Kaman SH-2 Hubschrauber nach LAMP 1 Standard beherbergen. Seit Aufrüstung auf LAMP 3 Standard werden alle "Ticos" von zwei SH-60B Seahawk-Hubschraubern bei Versorgungsaufgaben und bei der U-Boot-Jagd unterstützt.

Im weiteren Verlauf wurde das achterne Oberdeck Stück für Stück zusammengefügt, auch hier zeigte sich wieder eine recht ordentliche Passgenauigkeit, mit ein bisschen Drücken hat alles gut gepasst.






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5

Mittwoch, 8. März 2017, 23:23

Da schau ich auch ein wenig zu...
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





6

Mittwoch, 8. März 2017, 23:26

Achternes Deck und Brückenaufbau

Nachdem der Rumpf einen Tag trocknen konnte, begann ich mit dem Einbau des Decks. Da das Vorderdeck noch etwas vorbereitende Arbeit erfordert ging es mit dem achternen Deck los.



Hier zeigen sich erste Probleme in der Passgenauigkeit. Der Spalt am Heck ließ sich partout nicht weg drücken, sodass hier wohl erste Spachtelarbeiten erforderlich werden.
Der Brückenaufbau besteht aus 6 Bauteilen, auch hier ist die Passgenauigkeit sehr gut, wenn man langsam und mit Bedacht vorgeht bekommt man alle Teile weitgehend spaltenfrei zusammen.



Nun war es an der Zeit mal einen ersten Gesamteindruck zu gewinnen...



Das Vorder- und das Hauptdeck passen nur unter rohem Kraftaufwand in den Rumpf, hier werde ich wieder langsam und in kleinen Abschnitten verkleben können um ein sauberes Ergebnis zu bekommen.
Die restlichen Bauteile der Oberdecks passen auf einen ersten Blick dagegen gut. Hier gilt es aber aufzupassen, da einige Bereiche bereits lackiert werden müssen, da sie später nicht mehr zugänglich sind. Das betrifft in erster Linie den Hubschrauber-Hanger.

Schließlich muss am Vorderdeck noch die wirklich sehr rudimentäre Ankerkette entfernt werden bevor es in den Rumpf eingefügt wird. Aufgrund der Platzenge rätsele ich hier noch über die richtige Vorgehensweise um die Kette möglichst schadfrei zu entfernen.



Das ist nun der aktuelle Stand. Bisher ca. 4 Arbeitsstunden. Der Bausatz gefällt mir sehr und es tut gut mal wieder in einem größeren Maßstab zu bauen, die 1:1200 sind doch auf Dauer ziemlich fummelig.

7

Mittwoch, 8. März 2017, 23:33

Da schau ich auch ein wenig zu...

Na da bin ich ja mal gespannt!

Interessant, daß die Bezeichnung Kreuzer politische Gründe hat, habe mich schon öfter gefragt, was das soll. Umgekehrt geht aber auch: Es gibt einen fast hundert Jahre alten, aber noch immer gültigen Vertrag, nach dem der Zugang zum schwarzen Meer nicht von Flugzeugträgern passiert werden darf. Deshalb heißen russische Flugzeugträger Flugdeckkreuzer :lol:

Wenn der Kit ursprünglich von Dragon ist, kann es mit der Passgenauigkeit eigentlich nicht so schlimm sein. Deren Schwächen liegen auf anderen Gebieten.


Hallo Frank und Jochen :) ich begrüße euch herzlich auf meiner Werft.

@Jochen: Mit welchen Schwächen darf ich denn bei einem Dragon-Bausatz rechnen? Ist mein erster Bausatz von denen und bisher bin ich recht zufrieden mit dem Bausatz. Die Gussqualität ist gut, die Bauteile sinnvoll aufgeteilt und die Passgenauigkeit weiß bis auf ein paar Ausnahmen bisher zu überzeugen. Das einzige, was ich zu bemängeln hätte wäre, dass das Plastik recht dünn ist, die Teile sind doch ziemlich flexibel und scheinen an den Auswerfermarken durch. Ich bin am überlegen, ob ich die großen Hohlräumen vorsichtshalber von innen mit Alufolie beklebe... ?(

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8

Donnerstag, 9. März 2017, 00:03

An sich sind die Dragon-Kits teuer, aber gut, wobei dieser wohl ein Frühwerk ist, solche Probleme wie hier am Achterdeck gibt es bei den neueren nicht. Die Probleme, die ich so kenne, entstehen meist, wenn, auf Basis eines vorhandenen Kits, andere Schiffe oder Bauzustände durch zusätzliche Teile dargestellt werden, da geht dann einiges durcheinander, wenn z.B. aus DD-710 Gearing DD-742 Frank Knox wird (bei mir ist dann noch aus DD-742 Frank Knox DD-805 Chevalier geworden, aber da bin ich natürlich selber schuld). Dürfte hier aber kaum der Fall sein, die Tico ist m.W. der ursprüngliche Bausatz.
Eine reine Katastrophe ist die Bauanleitung, unübersichtlich, unvollständig, fehlerhaft. Hoffentlich hat Italeri die neu gemacht!

Sowas wie die Ankerkette entferne ich mit einem eigens dafür scharfgeschliffenen kleinen Schraubendreher, man kann aber auch Skalpelle oder Schnitzmesser in dieser Form kaufen.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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9

Donnerstag, 9. März 2017, 00:05

Hallo Robin :hand:
Jetzt wird es spannend.... und ich bin natürlich auch an Bord bei deiner Projektreise..
Gutes Gelingen

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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10

Donnerstag, 9. März 2017, 09:17

Da schaue ich doch mal zu.

Die modernen Kriegsschiffe sind zwar nicht unbedingt mein Fall,

aber der Bau und die Details sind interessant :ok:

Und Schritt für Schritt nähert man sich dann dem Großprojekt :D

LG
Stephan
LG
Stephan :wink:


11

Samstag, 11. März 2017, 13:51

Mangelhafte Passgenauigkeit und erste Versuche im Scratch-Bau

Lieber Stephan, lieber Gustav, Willkommen an Bord :hand: :wink:


An sich sind die Dragon-Kits teuer, aber gut, wobei dieser wohl ein Frühwerk ist, solche Probleme wie hier am Achterdeck gibt es bei den neueren nicht. Die Probleme, die ich so kenne, entstehen meist, wenn, auf Basis eines vorhandenen Kits, andere Schiffe oder Bauzustände durch zusätzliche Teile dargestellt werden, da geht dann einiges durcheinander, wenn z.B. aus DD-710 Gearing DD-742 Frank Knox wird (bei mir ist dann noch aus DD-742 Frank Knox DD-805 Chevalier geworden, aber da bin ich natürlich selber schuld). Dürfte hier aber kaum der Fall sein, die Tico ist m.W. der ursprüngliche Bausatz.
Eine reine Katastrophe ist die Bauanleitung, unübersichtlich, unvollständig, fehlerhaft. Hoffentlich hat Italeri die neu gemacht!

Sowas wie die Ankerkette entferne ich mit einem eigens dafür scharfgeschliffenen kleinen Schraubendreher, man kann aber auch Skalpelle oder Schnitzmesser in dieser Form kaufen.


Ein paar Fehler weist der Bausatz aber doch auf gegenüber dem Original, da werde ich während des Bauberichts an entsprechender Stelle drauf eingehen. Was die Bauanleitung angeht...da steht zwar Italeri drauf, aber nach dem, was ich so im Internet gefunden habe, sind wohl mindestens die Skizzen von Dragon übernommen. Ein bisschen unübersichtlich sind sie, aber man friemelt sich irgendwie durch :)
Danke übrigens weiterhin für die vielen tollen Tipps von dir. Auch wenn ich nicht auf jeden explizit antworte, beherzige ich sie und sie haben mir bei vielen Dingen schon weiter geholfen. :ok:

An der Tico ging es in den letzten Tagen ein bisschen weiter. Zunächst mussten noch einige kleinere Aufbauten zusammengesetzt werden wobei die Passgenauigkeit zwischen super und miserabel ziemlich doll schwankt.
Ein Beispiel für miserable Pass(un)genauigkeit sind die Schornsteine, die Formen passen nichtmal annähernd zusammen, das wird eine Menge Spachtel- und Schleifarbeit...







Auch die Schanzkleider beidseitig von der Kommandobrücke passten nicht wirklich auf die Form, sie waren ca. 1,5mm zu breit und mussten dementsprechend mit der Feile bearbeitet werden, links das unbearbeitete Teil, rechts auf korrekte Breite angepasst:



Gestern und heute habe ich dann mit dem Bearbeiten des Vorderdecks verbracht und erste Schritte im Scratchbau unternommen.
Hier ein Vorher/Nachher-Vergleich:




Es wurden die Ankerklüsen und die Schanzkleider aufgebohrt, die ursprüngliche Kette wurde entfernt, die Kettenlaufwege mit 0,2mm dickem Sheet erstellt (der Winkel passt nicht ganz, vielleicht mach ich das nochmal neu) und am Bug vorn wurde noch ein kleiner Tritt gebaut und als neue Ankerkette kommt eine fertig brünierte Kette von LZmodels zum Einsatz, 13 Glieder pro cm in der Größe.

Als nächstes werden der Hubschrauberhangar und die Masten bearbeitet.

Grüße, Robin

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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12

Samstag, 11. März 2017, 14:41

Mahlzeit!

Die Passform am Schornstein ist ja wirklich gruselig, bin ich so von Dragon nicht gewohnt.
Ankergeschirr ist Dir gut gelungen, macht enorm was aus.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

13

Samstag, 11. März 2017, 20:55

Die Idee und die Umsetzung der Ankergeschirrsubstitution ist klasse.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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Realname: Stephan

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14

Samstag, 11. März 2017, 21:01

Sehr schön geworden, die gescratchte Ankerkette. :ok:

Aber irgendwie tust du mir ein bisschen leid. Und deine bessere Hälfte. Du kommst hier ins Forum um einen Flugzeugträger zu bauen und jetzt baust du eine ganze Flotte in der Größe und hast hinterher die ganze Wohnung in ein Marinemuseum verwandelt :D

Aber irgendwie passiert das hier recht schnell 8)

Lg
Stephan
LG
Stephan :wink:


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15

Samstag, 11. März 2017, 21:19

Robin lernt schnell, in jeder Hinsicht...
Die Ankerkette - gelungen!
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





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Montag, 13. März 2017, 23:30

einmal Scratchbau, "immer" Scratchbau..

Vielen lieben Dank für eure lobenden Worte.

Heute gibt es leider nur minimalste Fortschritte zu vermelden, denn es geht nur sehr langsam voran.
Da das Ankergeschirr so gut geklappt hat, geht es an den Masten auch schon weiter mit Scratchbau. Denn da passt so einiges nicht, zum Vergleich mal ein Originalbild:


Quelle: www.navysite.de

Auf auffälligsten ist, dass die schrägstehenden Streben des Mastes auf Steuerbord im Bausatz verkehrt herum waren, sodass ich sie rausgetrennt und durch 1mm starken Evergreen-Stab ersetzt.



Auch der Mast-Anbau sieht in Realität komplett anders aus und muss noch grundlegend umgebaut werden.



Weiterhin wird derzeit der Hubschrauber-Hangar noch weiter detailliert, aber davon gibt es erst später Bilder, wenn ein bisschen was davon fertig ist.

Bis dahin...

Beste Grüße, Robin

17

Freitag, 17. März 2017, 13:53

...ich brauch 'ne Lupe...

Hallo liebe Wettringer :wink:

zur Zeit nur minimalste Fortschritte, da ich nach wie vor am Detaillieren des Mastes bin. Es wurden weitere zusätzliche Streben aus 1mm und 0,5mm Evergreen-Stab hinzugefügt



Auch der Hubschrauber-Hangar bekam ein paar Details, ist aber noch nicht ganz fertig..



Als Abwechslung von dieser ganzen Fummelarbeit habe ich dann mal begonnen, die Bugsektion zu verspachteln, dort gibt es ziemlich große Fugen und starken Versatz zu bereinigen.



Heute habe ich mich dann weiter dem Hauptmast gewidmet. An ihm befindet sich eine Antennen(?)-Anlage, die ich versuchen möchte, darzustellen. Im WEM-Ätzteilset ist sie enthalten, aber da ich mich gegen den Kauf dieses Sets entschieden habe, versuchte ich, die Teile selbst mit 0,3mm Kupferdraht herzustellen. Ein erster Versuch mit Lötkolben schlug fehl, entweder bin ich nicht geschickt genug dafür oder mein Lötkolben wird zu heiß, jedenfalls löste sich beim Anlöten der zweiten Strebe die erste Lötverbindung wieder.
Heute kam dann der Versuch mit Sekundenkleber, das hat ganz ordentlich funktioniert. Bleibt nur zu hoffen, dass die Klebeverbindung nach aushärten stabil genug ist, um das Teil noch zurecht zu biegen und anzubringen, ohne das es sich wieder in Wohlgefallen auflöst...
für beide Teile habe ich zusammen ungefähr eine Stunde gebraucht :pinch: :verrückt:



Jetzt kann ich mir in Grundzügen vorstellen, wie es wird, die Ätzteile zu bearbeiten :cracy:

Beste Grüße

Robin

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18

Freitag, 17. März 2017, 17:43

Mahlzeit!

Dir graut auch vor gar nix!
Das Klettergerüst sieht richtig gut aus, gefällt mir.
Das einem Lötstellen wieder auseinanderfallen, kann man verhindern, indem man sie kühlt, davorgesetzte Krokoklemmen oder nasse Wattebäusche oder Stoffstreifen. Aber diese Teile hätte ich auch geklebt. Ich bin da im Vorteil, weil ich einen großen Fundus an Resten aus allen möglichen Sätzen und an Meterware (Reling) habe, oft findet sich da was, das man zweckentfremden kann. Also, alles aufheben (So wird man zum Messie :pfeif: ).

Ach ja, von verschiedenen Herstellern wie Aber oder Eduard gibt es auch geätzte Leitern in verschiedenen Abmessungen, daraus hätte ich diese Antennen gemacht.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

19

Samstag, 25. März 2017, 20:14

Hallo Wettringer :wink:

Mahlzeit!

Dir graut auch vor gar nix!
Das Klettergerüst sieht richtig gut aus, gefällt mir.
Das einem Lötstellen wieder auseinanderfallen, kann man verhindern, indem man sie kühlt, davorgesetzte Krokoklemmen oder nasse Wattebäusche oder Stoffstreifen. Aber diese Teile hätte ich auch geklebt. Ich bin da im Vorteil, weil ich einen großen Fundus an Resten aus allen möglichen Sätzen und an Meterware (Reling) habe, oft findet sich da was, das man zweckentfremden kann. Also, alles aufheben (So wird man zum Messie ).

Ach ja, von verschiedenen Herstellern wie Aber oder Eduard gibt es auch geätzte Leitern in verschiedenen Abmessungen, daraus hätte ich diese Antennen gemacht.


Danke für den Zuspruch. Leider war die ganze Fummelei umsonst, beim Geradebiegen der "Klettergerüste" haben sich selbige wieder in ihre Einzelteile zerlegt. Da der Mast sonst keine so feinen Details bietet habe ich mich schließlich dazu entschlossen, die Teile wegzulassen, ich denke, das bringt insgesamt einen homogeneren Look, so allein hätten die Teile ziemlich deplatziert gewirkt. Aber trotzdem war es eine nette kleine Fleißaufgabe und hat die Feinmotorik geschult :D


Hier war es ja die letzte Woche über recht ruhig geworden, was einerseits daran liegt, dass mein Sohnemann gerade in die KITA kommt und ich durch die Eingewöhnung zeitlich recht stark gebunden bin. Andererseits war aber das, was ich am Modell gemacht habe nicht wirklich sehenswert und ziemliches Stückwerk.
Es wurden einige Kleinteile gebaut, der Rumpf gespachtelt und geschliffen und die Wellen angebracht.



Die Schornsteine mit ihrer grausigen Passgenauigkeit brauchten jede Menge Spachtel und anschließendes Schleifen.



Hier die zwei Phalanx CIWS (Close-In Weapon System, in etwa "Nahbereichsverteidigungssystem"). Dabei handelt es sich um vollkommen autonom arbeitende Geschütze zur Abwehr von feindlichen Flugzeugen und Seezielflugkörpern. Als Geschütz kommen 6-läufige, vollständig bewegliche Gatlingkanonen mit einer Kadenz von 3000 Schuss/min zum Einsatz, die durch ein Radar mit automatischer Freund/Feinderkennung angesteuert werden. Die Reichweite des Systems beträgt bis zu 3km, es stellt somit die letzte Barriere dar, wenn alle anderen Defensivmaßnahmen versagen.
Für die Phalanx-Geschütze gibt es hervorragend detaillierte Resin-Bausätze von Veteran Models, den ich aber erst bei späteren Projekten einsetzen will. Für die Tico reicht mir, meiner Meinung nach ziemlich gute, Detaillierung der Dragon-Version vollkommen aus.



Der Hauptmast ist nun fertig. Als Abschluss wurde das AN/SPS-49-Radar auf dem Mast installiert. Dabei handelt es sich um das am weitesten in der Navy verbreiteten Luftraum-Suchradar. Es dient der Erfassung sämtlicher Luftraumaktivitäten in einem Umkreis von bis zu 400km.



Schließlich noch eine Stellprobe für den Gesamteindruck.

Weiter müssen noch ein paar kleinere Details fertig gebaut werden, und dann geht es mit der Lackierung des Hubschrauber-Hangars los.

Beste Grüße
Robin

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20

Sonntag, 26. März 2017, 00:41

Mahlzeit!

Bist doch ganz gut weitergekommen, man kann nicht nur sehen, daß es mal ein Schiff wird, sondern schon, welches.
Die R2D2´s (Phalanx) sehen wirklich ganz gut aus, würde ich auch so lassen. Wieviele Teile hat eins?

Ach ja, bei der Reichweite hat sich wohl ein Dreckfehler eingeschlichen.
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21

Sonntag, 26. März 2017, 13:48

Die R2D2´s (Phalanx) sehen wirklich ganz gut aus, würde ich auch so lassen. Wieviele Teile hat eins?


Die bestehen aus drei Teilen, der Basis, der Aufhängung inklusive Radarkopf und dem Geschütz.
Die Resinteile von Veteran Model bestehen ebenfalls aus drei Teilen, bei ihnen ist die Aufhängung aber an die Basis gegossen wodurch man das Phalanx frei positionieren kann.

HIer mal zum Vergleich ein ungebautes Phalanx von Veteran Model:




Ach ja, bei der Reichweite hat sich wohl ein Dreckfehler eingeschlichen.


Danke für den Hinweis, habe es korrigiert.

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22

Sonntag, 26. März 2017, 14:15

Servus Robim
Es geht voran..
Kupferdraht kann nicht wirklich durch Sekundenkleber verbinden.... wenn Du hier erfolgreich sein möchtest wirst du um eine halbwegs vernünftige Lötstation nicht herumkommen (digitale Temperaturregelung) Gibts ab ca. 50,- .... Den Draht unbedingt vorher mit 600 er Schleifpapier ausstreichen, danach Lötwasser (Elektronikflussmittel) ..Abkühlen hat Jochen erwähnt.... abschließend Bad in Aceton..( Entfettet) dann kannst Grundieren.
Gruß Gustav
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Im Bau: U-505 Revell 1:72

23

Donnerstag, 30. März 2017, 14:27

Der Geist war willig, doch das Fleisch ist schwach...

Hallo Gustav,

danke für deine umfangreiche Hilfe. Ich werde das mit der Lötstation im Auge behalten.


An der Tico ging es heute dann endlich mal wieder weiter. Ein paar Tage Pause hatte ich gemacht, weil ich auf eine Lieferung wartete, denn als ich nach Teilen für die Enterprise suchte, fiel mir ein Sonderangebot für einen Flagship Models Ätzteilsatz für die Ticonderoga ins Auge. Ich konnte letztlich nicht widerstehen und griff zu:



Der Ätzteilsatz ist recht allgemein gehalten und bietet eine grundlegende Detaillierung der Ticonderoga-, Spruance- und Kidd-Klassen. Die meisten speziellen Teile wie Mast-Plattformen etc., die die WEM-Platine bietet, fehlen hier zwar, aber dafür war die Flagship-Platine auch ein echter Schnapper.

So machte ich mich heute an meine ersten Schritte im Ätzteil-Bau, das Ergebnis ist weit entfernt von perfekt, aber ich bin recht zufrieden damit. Der Mast bekam ein neues AN/SPS-49-Radar sowie die Fußtritte, die ich zuvor versucht hatte mit Kupferdraht nachzubilden.





Das war es erstmal wieder von mir.

24

Donnerstag, 30. März 2017, 14:33

Moin Robin,

das sieht doch schon mal fein aus. Das mit den Ätzteilen geht von Teil zu Teil leichter von der Hand und auf den Bildern kann ich nicht erkennen, was nicht perfekt sein soll. Aber so ist es halt, Du kennst die Stellen, Du siehst sie.

:prost:
Gruß, Olaf

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25

Donnerstag, 30. März 2017, 14:36

Hast gut hinbekommen... :ok: kein Vergleich zum Plastikradar...
Der Kauf hat sich gelohnt.
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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26

Donnerstag, 30. März 2017, 14:54

Sehr schönes Radar :ok:

Auch wenn der Satz relativ allgemein gehalten ist, lohnt es sich doch, den zu verbauen.
LG
Stephan :wink:


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27

Donnerstag, 30. März 2017, 16:18

Mahlzeit!

Musste doch erstmal lachen, keine Ätzteile :lol:
Auf jeden Fall gute Sache, auch wenn es nicht die volle Breitseite ist, die meisten Schwachstellen kriegst Du damit ausgebügelt. Die Matratze sieht jedenfalls schonmal gut aus, nur die abstehenden Streben seitlich würde ich noch ranbiegen.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

28

Donnerstag, 30. März 2017, 16:47

Ich nörgel Mal, aber nur wenig und das auch nur wegen des geätzten SPS-49 Radar.

Für me sieht das geätzte Teil nicht ganz korrekt aus, Und zwar insbesondere der Ausleger, der sich ja mit der Radarmatte zusammen dreht, scheint mir zu lang zu sein. Im Moment scheint mir als wäre die Intension der Herstellers gewesen das die Radarmatte sich innerhalb der Länge des Auslegers drehen kann. Was wenn ich das richtig sehe nicht korrekt wäre/ist..

Ich hoffe man versteht mich inhaltlich, sowie das ich hier nicht rumstänkern möchte.
Siehe Link.
Retired

29

Donnerstag, 30. März 2017, 16:56

Hallo Jörg,

da hast du nicht ganz unrecht, der Ausleger wirkt wirklich sehr lang. Das wird wohl daran liegen, dass ich das Empfängerteil an der Spitze des Auslegers falsch montiert habe, der müsste weiter rein gesetzt werden. Je nachdem wie fest das Teil sitzt werde ich das korrigieren. Danke für den Hinweis. :ok:

PS: konstruktive Kritik nehme ich niemals als Stänkern oder Nörgeln wahr, sondern nur als Hilfe, mich zu verbessern und Fehler zu finden. :)

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Donnerstag, 30. März 2017, 17:24

Matratze sieht jedenfalls schonmal gut aus, nur die abstehenden Streben seitlich würde ich noch ranbiegen.


An denen habe ich mich nochmal versucht, das bekomm ich leider nicht mehr ganz hin, der Fehler war, die rückseitige Verstrebung an der Matratze nicht genug in ihre V-Form gebogen zu haben, beim nächsten SPS-49 weiß ich es und mach es besser :ok:

Den Fehler mit dem zu langen Ausleger konnte ich aber glücklicherweise nochmal beheben, das Empfangsmodul wurde weiter nach hinten versetzt. So sieht es dem Original jetzt etwas ähnlicher. Fehlt nurnoch die IFF-Antenne am SPS-49, die muss mit einem Stück Plastiksheet noch hergestellt werden.


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