Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 8. März 2017, 22:07

Die Revell Voyager als mein Einsteiger-Modell


Hallo zusammen,

eigentlich habe ich mir die Voyager geholt, weil ich SicFi mag und es ein Modell ist, in das man nahezu so viel Technik reinstecken kann wie es einem gerade beliebt :D . Ich bin eigentlich schon eh und je technikbegeistert und hab hab jetzt erst dadrüber gemerkt sie interessant Modellbau generell ist, hehe.
Umgekehrt heißt das aber auch, dass ich mir das Modell "ursprünglich" gekauft hatte mit dem Hintergedanken: "Grau ist die Voyager ja sowieso, also einfach nur zusammen kleben und dabei eben alle mögliche an Technik reinstecken was geht und zum Schluss die 'Aufkleber' drauf!" :D

Mittlerweile sehe ich das etwas anders... ich habe im Netz mir schon sehr viele Bauberichte angeschaut, was machbar ist bzgl. Technik. und hab auch schon recht viel zum Modellbau generell mir angeschaut... und werde versuchen so gut ich es hinbekomme ein richtig schickes Modell aus dem Bausatz zu zaubern!

Hier mein Stand der Dinge:
Ich hab mir einen kleinen Handbohrer und kleine Feilen zugelegt:




Und hab angefangen alle ~500? Fenster aufzubohren und rechteckig zu feilen.



Mittlerweile habe ich die Unteruntertassensektion und eine Rumpfhälte fertig und bin bei der 2. Rumpfhälfte nun bei der Hälfte.

Ich ich habe mir die PE Teile von ParaGraphics geholt und auch hier schon ein paar Vorbeitungen getroffen:

Ich habe die Aufbauten auf der Brücke weggefeilt um die PE Teile dort anzubringen und schon fehlende Fenster seitlich an der Brücke angebacht so wie auch oben drauf die 2x 3 Fenster noch gebohrt. Nach dem Abfeilen der Brückendetails habe ich aber bemerkt, dass das Plastik an einiges Stellen dadurch sehr dünn und lichtdurchlässig geworden ist, weshalb ich dann innen mit Plasto nachgespachtelt habe.

Der Plasto hat allerdings das sehr dünne Plastik etwas angelöst und die dünnen Stellen außen dann leicht nach innen gezogen, weshalb ich dann außen noch mal mit "liquid green stuff" das ganze ausgeglichen habe:

Auf dem Bild sieht man auch schon die vorher noch fehlenden Fenster auf dem Deck unter der Brücke.

Außerdem hab ich bei den Pylonen angefangen die Durchgänge für die Kabel freizuschneiden und die Impulsantriebe vorne und hinten zu öffnen



So sieht's momentan aus...

Was ich mir schon mal noch zurgelegt habe, ist ein 10mm Alu-Rohl für als Fuß, durch den ich auch das Stromkabel legen kann. Am Modell und unten am Fuß werde ich ein 8mm Alu-Rohr befestigen das genau exakt in der 10er Rohr reingleitet. Ich habe einen 2-poligen Stecker, den ich im 10er Rohr versenken werde und eine dazu passende Buchse die in das 8er Rohr passt und somit beim zusammen stecken der Rohre auch gleichzeitig den Strom anschließt.




Auf dem letzten Bild ist der Stecker natürlich noch nicht weit genug versenkt... nur damit man ihn überhaupt noch sieht.

Was ich mir generell noch so an Spielereien zusammengesucht habe, was ich gerne in das Modell einbauen möchte sind:
- Eine animierte Phaser-Bank
- Motorisierte Warp-Pylonen (wie summX das hier gemacht hatte, was sehen ob ich das wirklich hinbekomme)
- Ich bin mir gerade noch ein 3D-Modell des AeroShuttles mit Blender am erstellen, das ich mir 3D-drucken lassen will um es auf der Unterseite der Untertassensektion rauszutrennen und dort ein echtes Modell mit Magneten aufzuhängen (vagant hat das ja hier schon gezeigt)
- Einbau eines Raspberry PI Zero zur Kontrolle der Lichter, des Servo für die Pylonen sowie abspielen von jeweils passenden Voyager Soundeffekten. Alles steuertbar, vermutlich über eine kleine Webseite, die per WLAN erreichbar sein wird.


So weit bin ich aktuell :D

Hubra

Moderator

Beiträge: 11 348

Realname: Michael

Wohnort: Kempenich in der Eifel

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 8. März 2017, 23:43

Hallo Thomas.

Du mußt deinen Beitrag noch mal bearbeiten, da Du die Bilder nur als Dateianhang hier eingestellt hast.
Den Cursor mußt Du immer zu erst an die Stelle setzen wo das Bild hin soll.
Erst dann darfst Du das Bild mit klick auf das Papier Symbol einfügen.
Ansonsten werden die Bilder nur angehangen, daß erkennt man an dem weißem Rand, der um das Bild zu sehen ist.

Das erste Bild habe ich mal für dich eingefügt, damit Du sehen kannst wie es Aussehen muß.

Alles nähere findest Du im unteren Link beschrieben.

Gruß Micha.


Das richtige einstellen der Bilder in eure Beiträge wird hier gezeigt.

3

Donnerstag, 9. März 2017, 00:10

Danke Micha für die Anleitung, jetzt passt es. So geht das jetzt auch viel einfacher! :ok:

4

Montag, 13. März 2017, 02:32

So hier mal wieder ein kleines Update:

Ich habe die Achsen-Vorrichtung für die motorisierten Warp-Gondeln fertig gemacht und schon mal zum Test reingelegt. Was hier noch fehlt, sind die Löscher in der Achse um den Draht anzubringen. Die Variante mit Kraftübertragung via Drachenschnur finde ich auch die praktikabelste. Des weiteren fehlt noch die mittige Aufhängung der Achse die zum Servo geht:


Mein IC (MAX7221CNG+) ist gekommen und mit ihm auch schon LEDs, die sich allerdings als viel zu schwach herausgestellt haben. Eine stärkere Variant ist aber schon bestellt. Mit dem Chip kann ich bis zu 64 LEDs steuern, d.h. pro Phaserbank könnte ich 32 LEDs verbauen. Bei den neuen LEDs werde ich mich hier auch mal an SMD LEDs ran wagen.
Aktuell wehrt sich der Raspberry aber noch gegen die Steuerung... irgendetwas fehlt mir hier hoch bei der Luma.LED_Matrix Library.


Und auch das 3D Modell für das Aero-Shuttle ist schon im Endstadion.... nur ein paar kleine Details fehlen mir noch:


Des weiteren habe ich mir überlegt ein kleines Wartungs Panel einzubauen. Nichts worüber ich wirklich in den Innenraum greifen könnte, was vermutlich auch nicht wirklich lichtdicht abgeschlossen werden könnte. Aber ich werde vermutlich unter der rechteckigen Sensorplatte oben hinter der Brücke einen Extraboden einziehen, den ich lichtdicht abschließe. In diesen werde ich einen SD-Card-Slot, einen HDMI-Anschluss und einen Micro-USB Anschluss monitieren. Darüber werde ich dann den Raspberry komplett warten können, solange ich nichts an den GPIO-Pins umklemmen muss. Entsprechende Adapterkabel um diese Anschlüsse nach draußen zu ziehen sind bereits unterwegs. Die eigentliche Sensorplatte werde ich dann vermutlich mit 2 ordentlichen Magneten oben drüber fixieren.

5

Sonntag, 2. April 2017, 22:24


Hallo zusammen :wink:

Ich melde mich auch mal wieder und zeige was sich bei mir so getan hat. Dass mein letzter Beitrag hier schon eine Weile her ist, liegt unter anderem an den langen Lieferzeiten aus China. Die sind ja wirklich ne Zerreißprobe für ungeduldige :pfeif:

Nach ersten Versuchen an der Animation der Phaserbank weiterzuarbeiten, die daran scheiterten, dass ich keine LEDs hatte die durch das Plastik ausreichend durchscheinen konnten, hab ich mir dann LEDs mit ca. 21 cd zugelegt und hab in der Nut unter der Phaserbank mit einer Feile ein paar Schichten abgetragen, bis man beim Blick gegen Licht, in der Mitte der Nut schon etwas Licht durchscheinen gesehen hat.



Mit der orangenen LED darunter sieht das nun so aus



Jetzt war die Frage, wie ich die LEDs in der Nut befestige.
Die erste Idee, sie mit der Heißklebepistole reinzukleben, hab ich schnell verworfen, da der Kleber milchig weiß ist und einiges an Lichtstärke schlucken würde, auch hatte ich Angst, das dünne Material in der Nut würde der Temperatur nicht ohne Schaden standhalten.
Die nächste Überlegung war, die LEDs mit klarem Epoxy reinzukleben. Aber auch hier hatte ich zu viel Angst um die obere Untertassensektion (mit den ca. 300 fertig gebohrten und gefeilten Fenstern :D) und hatte auch keine richtige Idee wie ich hier die LEDs hätte fixieren sollen bis der Epoxy genug ausgehärtet ist.
Auch Sekundenkleber hielt ich für problematisch, da die LEDs nur an zwei kleinen Punkten auf die Nut aufsetzen. Da hätte ich die komplette Nut mit Sekundenkleber auffüllen müssen was mir zu teuer war und ich mir auch recht sicher war, dass dieser sich beim Trocken auch wieder zusammen zieht.
Also hab ich mich für folgende Lösung entschieden: Mit Silikon eine Positivform von der "Nutfüllung" gießen und mit dieser dann eine Negativform herstellen, die ich dann mit Epoxy gieße. Das Ergebnis kann ich dann aufbohren und LEDs einsetzen auf die Untertassensektion aufhalten und wenn alles ok ist einkleben.

So bin ich vorgegangen: Ich hab mir erst ne Umrandung mit Knete gebaut



und hab dann eine Positivform gegossen



Das kam dabei heraus



Dann hier wieder einen Rahmen drum gebaut und Trennmittel drauf (Bisher mein erstes mal, dass ich Trennmittel benutzt/gebraucht hab). Bei diesem Schritt hatte ich etwas Angst denn leider hatte ich ein Silikon mit einer Shorehärte von nur 20, was zur Folge hatte, dass das Teil sehr wabbelig war. Daran hatte ich vorher gar nicht gedacht. Meine Angst war, dass ich es beim Abgießen nicht ganz "spannungsfrei" ablege und somit später die Krümmung stärker ist als im Modell. Daher habe ich den Silikon Guss in die Nut vom Modell gelegt um sicherzustellen, dass es die korrekte Krümmung hat. Dann habe ich ein zurecht geschnittenes Stück Styrol mit Sekundenkleber draufgeklebt... ist nicht die stärkste Verbindung, hat aber für meine Zwecke gereicht. Und dann hab ich das Silikonteil inkl. dem Styrolstreifen in den Gussrahmen gelegt.



Und wieder mit Silikon aufgefüllt



Nach vorsichtigem Herauspulen der Positivform hatte ich endlich meine Negativform



Und hier der Guss mit Epoxy



Hier muss ich jetzt nur mal noch etwas dran arbeiten, da das gegossene Teil sehr nahe an den großen Fenstern ist... dort werde ich ein Teil wegschleifen müssen, damit hier ausreichend Licht ans Fenster kommt. Ich werde jetzt noch schauen, dass ich mir noch eine Platine erstelle, die ich dann auf dem Epoxy aufmontieren kann und die LEDs damit gleich verschalten kann. Dar wird mir einiges an Kabelsalat ersparen.

Ansonst hab ich mir mal noch ein paar Shuttles nachgegossen, wo ich doch gerade Silikon und Epoxy da hatte. :lol:



Das mit dem Anmalen war mal nur ein Versuch, das ist noch weit ausbaufähig... auch einfach schon mal das Nutzen der Airbrush wird da ein wesentlich besseres Ergebnis bringen.

Mein nächster Bericht sollte dieses Mal nicht mehr so lange dauern, da ich jetzt das Gröbste schon alles soweit bestellt hab! :D

Dann mal noch einen schönen Abend und bis bald.

Werbung