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61

Samstag, 2. September 2017, 19:48

Hi Alex,

kommt mir alles sehr bekannt vor, was Du da machst. Kontur abnehmen...Stück für Stück.
Dein Ergebnis spricht für sich :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

62

Montag, 4. September 2017, 11:57

Spitze!!!
Kann mir schon gut den Bug mit Farbe vorstellen. Der sieht ja jetzt schon MEGAgut aus.

Schönen Gruß
Steffen
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
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Realname: Alex

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63

Montag, 4. September 2017, 21:14

Nabend Leute!

Danke danke! :)

@ Ray: Stimmt, damit hast du dich ja bei deiner Spee auch eine ganze Zeit beschäftigen können :D

Heute Abend konnte ich noch etwas weiterbauen und zumindest die "Füllung" aus Balsaholz für die Arbeitsdeckaufbauten zurechtsägen. Nur ein kleiner Fortschritt - Als nächstes werden diese Teile mit Poly verkleidet...





Schönen Abend euch noch!

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Realname: Hans Juergen

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64

Montag, 4. September 2017, 23:35

saubere Arbeit , sehr exakt ; :ok:

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Realname: Alex

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65

Donnerstag, 7. September 2017, 10:01

Hallo zusammen!

@ Hans Jürgen: Vielen Dank! :)


Aufbauten auf dem Arbeitsdeck

Wie im letzten Post von mir schon angekündigt, ging es mit den beiden seitlichen Aufbauten auf dem Arbeitsdeck weiter. Zur Erinnerung: Deren Form wurde neulich schon aus Balsaholz ausgesägt:



Dann war erstmal wieder ein längeres Studium der Vorbildfotos bezüglich der Details angesagt… Es gibt kaum Fotos, die diesen Bereich des Decks zeigen, zudem scheint es mir nach einer eingehenden Durchsicht dieser Fotos so, dass die genaue Position von Schotts und Luken bei jedem der DDR-Supertrawler anders ist. Wahrscheinlich wurden hier mit jedem Neubau Veränderungen und Verbesserungen durchgeführt... Für mich heißt das, dass ich mit meinem Modell da etwas im Dunklen stochere, aber damit hab ich mich abgefunden.

Auf einigen Vorbildfotos ist zu sehen, dass die Aufbauten versenkte/zurückgesetzte Bereiche aufweisen, in denen Luken und Schotts platziert sind - Im Bauplan ist sowas nicht vermerkt. Die zurückgesetzten Bereiche wollte ich unbedingt umsetzen, weil sie diesem Decksbereich etwas mehr Leben einhauchen. Die entsprechenden Stellen wurden mit Bleistift angerissen und dann das Balsaholz einfach mit einem geeigneten Werkzeug (in meinem Fall eine Feile) eingedrückt. Das ging sehr gut, so dass kein Schleifen oder weiteres Schnitzen nötig war. Anschließend wurde zurechtgeschnittenes Poly in die Bereiche geklebt und die Schotts darauf platziert:



Dann wurde die restliche Außenhaut aufgeklebt und Handläufe angebracht - fertig! Hier ist das Teil schon fest mit dem Deck verklebt:



Gleiches geschah auch an Backbord - Die meisten der Luken und Schotts an diesen Aufbauten weisen auf den Vorbildfotos übrigens keine Vorreiber auf. Ich nehme an, dass man vermeiden wollte, dass sich beim Hantieren mit dem Netz an Deck selbiges in einem der Vorreiber verhakt und beschädigt wird. Dafür zeigen die Fotos Löcher, in die offenbar Vorreiber eingesteckt werden konnten, um die Luken zu öffnen. Diese hab ich mit Hilfe einer heißen Nadel ebenfalls umgesetzt…



Die Handläufe sind übrigens aus Resten von Gitarrensaiten (Stahlsaiten von einer Westerngitarre) entstanden:



Von den beiden Schotts auf diesem Foto wird man später übrigens kaum bis gar nichts mehr sehen, sie werden vom "Dach" der Aufbauten weitgehend verdeckt werden.

Ihr "Dach" werden die Aufbauten erst bekommen, wenn später das Arbeitsdeck und die Aufbauten darauf fertig bemalt sind, da man sonst gerade an den vorderen Bereich des Arbeitsdecks nicht mehr ordentlich herankommt. Um zu verdeutlichen, was ich meine, hab ich mal die groben Umrisse der "Dächer" auf dem letzten Foto mit Rot umrandet:



Das war’s mal wieder von mir! Euch einen schönen Tag!

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Realname: Franz Holzhauser

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67

Donnerstag, 7. September 2017, 10:30

:respekt:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




68

Donnerstag, 7. September 2017, 20:59

Westerngitarrensaiten :ok: Sieht gut aus und klingt bestimmt noch besser :D .
Die Handläufe sind dir gelungen, obwohl ich zu bedenken gebe, dass die bestimmt mit mehr als nur den beiden Anschlägen rechts und links befestigt waren.
Aber inwieweit man das nachher noch sehen kann ist fraglich.
Welche Stärke haben sie Saiten?
Schönen Gruß, Steffen

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Realname: Harald

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69

Donnerstag, 7. September 2017, 22:15

Wie gewohnt gut geplant und sauber ausgeführt!

Ööhm, sind die niedrigen Türen steuerbords Katzenklappen oder Hobbittüren und warum sind sie so niedrig? ?(

Harald

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70

Freitag, 8. September 2017, 10:22

Moin!

Erstmal herzlichen Dank an euch alle!

@ Harald:

Zitat

Ööhm, sind die niedrigen Türen steuerbords Katzenklappen oder Hobbittüren und warum sind sie so niedrig? ?(
Ich tippe auf Katzenklappen :abhau: Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung - Ich hab noch kein Foto gefunden, auf denen sie offen sind, so dass man sehen könnte was sich dahinter verbirgt. Wenn man wenigstens wüsste, was sich überhaupt in diesen Aufbauten befunden hat, könnte man zumindest Vermutungen anstellen... Aber wie gesagt, die Anordnung der ganzen Luken und Schotts dort scheint sich sowieso von Schiff zu Schiff geändert zu haben (zumindest bei den DDR-Schiffen).

@ Steffen:

Zitat

Die Handläufe sind dir gelungen, obwohl ich zu bedenken gebe, dass die bestimmt mit mehr als nur den beiden Anschlägen rechts und links befestigt waren.
Aber inwieweit man das nachher noch sehen kann ist fraglich.
:pinch: Damit hast du natürlich Recht, das hab ich im Basteleifer offenbar außer Acht gelassen. Aber was soll's, gab's den Morgenkaffee eben am Basteltisch :D :





Die zusätzlichen Anschläge sind aus 0,5mm Evergreen-Rundprofil entstanden. Die für die Handläufe verwendete Gitarrensaite ist übrigens etwas dünner und hat eine Stärke von ca. 0,4mm, was im Original 8cm Durchmesser entsprechen würde - möglicherweise 2-3cm zu dick, aber damit kann ich leben...

Einen schönen Freitag euch allen!

71

Freitag, 8. September 2017, 12:52

Top :ok: :ok: :ok: .
Und die Stärke der Handläufe ist ok, es geht eben nicht immer maßstäblich.
Schönen Gruß, Steffen

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72

Freitag, 8. September 2017, 13:20

Dann handelt es sich bei den Handläufen wohl um
eine H-Saite, vielleicht hättest Du die E-Saite nehmen
sollen. Aber egal, es sieht Top aus...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




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73

Freitag, 8. September 2017, 16:45

Ich glaub die E-Saite hab ich schon bei anderen Projekten verarbeitet ^^ Aber vielleicht sollte ich meinen Gitarren einfach mal wieder neue Saiten spendieren, damit sich das Materiallager wieder füllt :D Wobei die Dinger so störrisch sind, dass ich sie nur für wenige Zwecke einsetzbar finde...

74

Samstag, 9. September 2017, 09:28

Moin Alex,

schaut wieder sehr "lecker" aus, :ok:
Grüße Jörg


Basteleien aus Holz & Plaste:
Aktuell m Bau: Bucentaure der Tonnant Klasse





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75

Samstag, 9. September 2017, 20:24

Hallo Alex,

das Sheet-Profil von dem Holzdeck gefällt mir. Ich schätze es auf eine Plankenbreite von 1 mm. Wo hast du das her? :sabber:

Beste Grüße

Harald

76

Samstag, 9. September 2017, 23:21

Moin Alex,

Dein Trawler-BB ist bisher an mir vorbei gegangen. Ich habe ihn jetzt aber durchgelesen. Hut ab - da ist Dir bisher wieder etwas herrliches gelungen. Ein Supertrawler im wahrsten Sinne. :ok:
Schöne Grüße,
Bernd

"Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück."

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Einführung Kartonmodellbau

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77

Samstag, 23. September 2017, 22:05

Nabend Leute!

Entschuldigt, ich hab länger nichts von mir hören lassen. Auf Arbeit war mal wieder so viel los, das keine Zeit für anderes blieb... :(

@ Lemmi: Danke dir :prost: Aber es ist noch ein weeiiiiiter Weg bis das Teil fertig ist...

@ Harald: Entschuldige die verspätete Antwort :pinch: : Das is eine Platte von Evergreen, mit gefrästen V-Rillen. Die bekommt man z.B. bei architekturbedarf.de in verschiedenen "Plankenbreiten". Die "Plankenbreite" ist in diesem Fall 0,64mm. Wahrscheinlich waren die Planken im Original etwas breiter, aber den Look finde ich stimmiger als bei breiteren Planken (hab's mit den beiden nächst breiteren Varianten probiert)...

Heute bin ich endlich endlich mal wieder dazu gekommen, etwas weiterzubasteln:

Rumpfaußenhaut Teil 2

Mit der Rumpfbeblankung hab ich mich Stück für Stück weiter bis zum Heck vorgearbeitet - Das Prinzip ist dabei gleich geblieben, deshalb gibt's auch keine Bilder vom Abmessen und Verkleben der einzelnen Platten.

Der Heckbereich war knifflig, aber mittlerweile ist doch alles an Ort und Stelle:



Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Platten hab ich wie immer mit Sekundenkleber aufgefüllt und anschließend bündig verschliffen. Sieht zwar so aus, als würden da Spalten klaffen, aber ist nicht so :D





Insgesamt sieht der Kahn jetzt so aus:





Als nächstes müssen noch die Seitenteile der Heckaufschleppe gebastelt werden und dann ist endlich Schluss mit der Rumpfaußenhaut :thumbup: Anschließend geht's dann an die Speigatten u.ä. ...

Schönen Abend euch noch!

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78

Sonntag, 24. September 2017, 06:52

Hallo Alex,

bei dieser Präzision und der Tatsache, dass Du klasse Modelle baust,
bin sehr gespannt wie es hier weitergeht.
Viele Grüße
Johann

Im Bau: Video - La Créole - Französische Korvette 1827

ZUM BAUBERICHT


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Realname: Harald

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79

Montag, 25. September 2017, 20:49

Gefällt mir sehr gut!! Wie hast du die Speigatten so perfekt sauber hinbekommen? Ausgefräst?

Übrigens: 0,64 mm in 1:200 sind ca. 13 cm Plankenbreite. Find ich sehr stimmig für den Jahrgang des Trawlers. Ist ja keine alte Kogge.

Beste Grüße

Harald

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80

Dienstag, 26. September 2017, 09:32

Moin!

@ Johann: Vielen Dank! Ein großes Lob 8o

@ Harald: Was die originale Plankenbreite angeht, ist es auf jeden Fall schwierig, die nur anhand der Fotos zu bestimmen, die ich zur Verfügung habe. Aber ich denke auch, dass das im Gesamtbild stimmig ist. Mit der gleichen Plankenbreite hab ich bei meinen Seitentrawlern auch gute Erfahrungen gemacht.
Die Speigatten hab ich mittels Handbohrer und scharfem Bastelskalpell erstellt. Fräsen hatte ich mal bei einem (immer noch unfertigen) anderen Projekt probiert und bin im Nachhinein überhaupt nicht mit dem Ergebnis zufrieden. Deshalb lieber Handarbeit ^^ Ich werd dazu auf jeden Fall nochmal was schreiben, wenn es in Kürze an die restlichen Speigatten geht :)

Beste Grüße,

Alex

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81

Dienstag, 26. September 2017, 10:05

Riesen Respekt vor Deiner Leistung, gerade bei diesem
Maßstab :ok: :ok: :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




82

Dienstag, 26. September 2017, 13:32

Hey Alex,

mal ne Fachsimpelfrage. ^^ Wie hast du diese Plankenmaserung auf dem Deck hinbekommen?! Hast du das selbst gemacht oder fertig?! Mich würden gerne die Techniken interessieren, z.B. die Decktüren, wie du diese gemacht hast. Ich finde alles außerordentlich feinmotorisch genau hinbekommen, dass ich das Gefühl habe, du wärst ein menschlicher 3D-Drucker. :D

Also wenn du gerne dazu mal Lust hast, vielleicht auch auf die Methoden einzugehen, wäre ich durchaus dankbar. Mich würde das vielleicht im weiteren Bau der Corvette durchaus helfen. :ok:
LG

LittleSmiet :party:
oder auch einfach René :ahoi:
Mein Video Channel ---> hier
Im Bau: Die Black Pearl In Planung: Queen Anne's Revenge In Planung: Flying Dutchman Diorama: Tortuga // Pirates Bay - Black Pearl vs. Flying Dutchman

83

Dienstag, 26. September 2017, 22:05

Das ist schon filigrane Höchstleistung, so genau zu arbeiten. :ok: :ok: :ok:
Schönen Gruß, Steffen

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84

Mittwoch, 27. September 2017, 20:14

Danke Leute! :)

Es freut mich natürlich immer sehr, wenn hier meine Präzision gelobt wird, aber man muss auch sagen, dass das bisherige Weiß in Weiß des Rumpfes natürlich auch immer einiges wegretuschiert. 100% perfekt ist der Rumpf auf keinen Fall, insofern bin ich gespannt, wie das Ding nach dem Grundieren aussieht - Da treten ja mögliche Ungenauigkeiten/Unebenheiten dann nochmal besser hervor... Es bleibt also spannend ;)

@ René: Zum Holzdeck bzw. den Planken hatte Harald vor ein paar Tagen schon mal gefragt - Die sind nicht selbst graviert o.ä. (würde ich so wahrscheinlich auch nicht hinbekommen), sondern es handelt sich um passend zurechtgeschnippelte Stücke einer Evergreen-Platte mit gefrästen V-Rillen. Wenn sie in meinem lokalen Bastelladen nicht verfügbar ist, bestelle ich diese Platten bei architekturbedarf.de, man findet sie aber auch woanders. Die Plankenbreite ist in diesem Fall 0,64mm, das ist die schmalste Variante, die es gibt. Was die Decktüren/Schotten angeht, ist das eigentlich auch ganz einfach: Das sind zurechtgeschnippelte Stücke einer 0,3mm starken Poly-Platte, Scharniere und Vorreiber entstehen aus kleinen Drahtstücken mit einer Stärke von ca. 0,2mm. Also alles kein Hexenwerk ;) Aber ich kann da gerne auch nochmal "bildlich" drauf eingehen, wenn es demnächst wieder an solche Teile geht. Und auch wenn sonst irgendwas unklar bleibt, immer fragen!

Beste Grüße,

Alex

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85

Dienstag, 3. Oktober 2017, 21:08

Nabend Leute!

Weiter geht's:

Fehlerkorrektur

Als ich für die nächsten Arbeitsschritte (mal wieder) die verfügbaren Vorbildfotos studiert hab, fiel mir was ins Auge, was mir besser schon mal vorher aufgefallen wäre :bang: Nochmal kurz einen Blick in die Pläne geworfen - Findet den Unterschied selbst:





Richtig - Irgendwie hab ich's geschafft, einen entscheidenden Knick in der Reling des Hecks übersehen... Wie hab ich das nur geschafft? 8|

Und jetzt? So lassen? Auf keinen Fall! Dass dieses Detail falsch ist, hat mich schon unmittelbar nach Entdeckung dieses Fehlers tierisch genervt... Also blieb nichts anderes übrig, als das Bastelmesser auszupacken...

Nachdem nochmals die Vorbildfotos studiert wurden war klar, dass der Knick nicht direkt oberhalb der Speigatten sitzt, sondern da noch ca. 1mm Platz bleiben muss. Das machte es nicht gerade einfacher. Also die Linie mit Tamiya-Tape markiert:



Und das Messer angesetzt:



Gut, das Ergebnis hätte glatter ausfallen können... Anschließen wurde die Oberkante nochmal vorsichtig glatt geschliffen.

Dann hab ich mir einen Hilfswinkel für die korrekte Neigung der Reling in diesem Bereich gebastelt und mit Hilfe dieses Teils die seitliche Reling zurechtgeschnibbelt:



Anschließend einen passenden Streifen Poly ausgesäbelt und angeklebt. Und hier der direkte Vergleich - Links die alte, falsche Version, rechts die neue korrekte:



Wie man sieht hab ich oberhalb der Speigatten jeweils zurechtgefeilte Evergreen-Halbrundstangen angebracht. Diese Dinger gab es im Original auch. Sie schützten den Bereich vor den großen Scherbrettern, die manchmal in diesem hingen.

Und so sieht das Heck nun aus:





Jetzt kann ich mich wieder anderen Details widmen...

Euch noch einen schönen Abend! :wink:

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86

Dienstag, 3. Oktober 2017, 22:13

Sieht stark aus :ok: :ok: :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




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87

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:39

die Form ist damit perfekt umgesetzt :ok:

88

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:44

Kannst stolz auf Dein Heck sein :thumbup:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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89

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19:28

Servus Alex,
Ja, Du kannst stolz sein .... und nicht nur auf das Heck. :ok:
Ich kann mir bei Dir sehr viel abschauen, was das Arbeiten mit Plastiksheets betrifft.... denn das beherrscht Du perfekt!
Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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90

Freitag, 6. Oktober 2017, 07:00

Hallo Alex,

sauber korrigiert! Sieht gut aus. :ok:

Gruß vom Harald

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