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Beiträge: 1 246

Realname: Gustav Stefan

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31

Samstag, 17. Juni 2017, 08:37

Sehr aufschlussreich...und sauber gearbeitet :ok:
Zu meiner Balsaholz-Ära habe ich anstatt der Lektürenpresse ein Hartholzbrett und Schraubzwingen beim Verleimen benutzt.
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

32

Samstag, 17. Juni 2017, 19:26

Schöner Unterbau. Darauf lässt sich gut weiterarbeiten. :ok:

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


Fertig: Golden Star, Seehexe,

33

Sonntag, 18. Juni 2017, 13:11

Moin Alex,

schaut gut aus der Rumpf. Balsa ist ja leicht zu schleifen, Poly aber auch. Wäre es daher vielleicht sinnvoll die Spantenaußenkanten einzufärben damit eher auffällt wann man anfängt die Spanten zubearbeiten?

Bekomme glatt Lust auch mal einen Plaste Scratch-Bau in 1:350 zu wagen. Im Moment steht aber der Bau einer Terrasse mit Sichtschutz und danach die Reparatur/Austausch der Ortgangbretter auf der Wetterseite an.
Grüße Jörg


Fummeleien aus Holz & Plaste:
Aktuell m Bau: Bucentaure der Tonnant Klasse

Größe ist nicht alles. Die kleinere Truppe wir sind, dafür größer im Geist. Meister Yoda

34

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:04

Hallo Alex,

diese Pötte faszinieren mich seit meiner Kindheit immer wieder.
Ich sichere mir mal einen Platz in der ersten Reihe, obwohl es dort schon recht eng ist :D .

Schönen Sonntag noch
Steffen
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


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Realname: Alex

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35

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:14

Nabend Leute!

Danke für eure Kommentare :) Da will ich erstmal auf eure Fragen anworten:

@ Jochen: Balsa und Plastik verkleb ich immer mit Sekundenkleber. Das klappt super, man muss halt nur schnell und präzise arbeiten! Allerdings sollte man vermeiden, die zu schleifenden Flächen des Balsaholzes mit Sekundenkleber zu tränken. Erstens macht der Kleber das Holz deutlich härter und damit auch schwerer zu schleifen, und zweitens entsteht dann fieser Schleifstaub, der in den Augen brennt und bestimmt nicht gesund ist (der hatte es damals sogar hinter meine Schutzbrille geschafft)...

@ Gustav: Ja, Schraubzwingen oder Leimpressen hab ich für einige Balsa-Sandwiches auch benutzt, aber für die großen Dinger brauchte ich eine möglichst flächige Pressung, da waren die Bücher die "quick and dirty"-Lösung :)

@ Jörg: Danke fürs Mitdenken! :ok: Die Idee mit dem Einfärben der Spantenaußenkanten hatte ich auch schon - Ich glaube, das ist sinnvoll und ich werd das auch so machen... Das mit den anstehenden Arbeiten im Garten kenn ich gut - Bei mir ist da momentan auch immer was zu tun. Aber es ist ja auch schön, dass das Wetter so gut ist, dass man was im Garten machen kann! Scratch-Bau in 1:350 klingt auch mehr als interessant :whistling:

Auffüllen des Spantgerüstes - weiter geht's...

Heute war Fahrradtour angesagt, aber ich hab mich nochmal kurz an die Säge gesetzt und die restlichen Füllklötze grob in Form gesägt. Mit dem Ergebnis, dass der Kahn jetzt so aussieht:



Weiter geht es dann zunächst mit dem Einkleben der Füllstücke und dann mit dem Zurechtschleifen.

Bis die Tage,

Alex

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Realname: Hans Juergen

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36

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:49

HI ,

das sieht schon mal sehr gut aus :ok:

37

Samstag, 24. Juni 2017, 11:14

Moin moin Alex

da ich ja auch schon den ein oder anderen Fischkutter gebaut habe bin ich auch mit dabei . Sieht auf jeden Fall schon mal sehr Interessant aus :thumbsup:

Heiko

  • »A-L-E-X« ist der Autor dieses Themas

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38

Samstag, 24. Juni 2017, 19:53

Danke Leute!

Momentan bin ich am Schleifen und es gibt nicht wirklich was zu sehen :) Vielleicht kann ich morgen schon ein paar Resultate zeigen...

Bis dann!

  • »A-L-E-X« ist der Autor dieses Themas

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39

Montag, 26. Juni 2017, 20:40

Nabend Leute!

Heute mal wieder ein kurzer Wasserstandsbericht:

Verschleifen der Füllstücke

Wie im letzten Teil des Bauberichts ja schon beschrieben, stand als nächstes das Verschleifen der Balsa-Füllstücke auf dem Plan - Aber davor waren noch zwei Dinge zu tun:

Als Erstes hab ich, wie Jörg es auch angeregt hatte, die Spantenaußenkanten mit Edding eingefärbt. Hier mal ein Beispielfoto von der vorderen Hälfte des Rumpfes:



Da der Rumpf im Bugbereich einen markanten Knick aufweist, habe ich für die Spanten dort drei unterschiedliche Farben verwendet (zwei hätten es wohl auch getan…). Grün für das Deck, Rot für den oberen Teil der Außenhaut bis zum Knick, Blau für den unteren Teil.

Als Zweites konnte ich dann die Füllstücke einkleben. Dabei hab ich mich entschlossen, mich erstmal auf den achteren Bereich, also den des Arbeitsdecks, zu konzentrieren und die restlichen Füllstücke später einzukleben. Dann noch schnell die nötigen Hilfsmittel geschnappt…



Das eigentliche Schleifen ist wenig fotowürdig - eine staubige Angelegenheit halt, ihr kennt das...

Dafür kann ich euch heute Fotos vom Resultat zeigen. So sieht die achtere Hälfte des Rumpfes mittlerweile aus:



Der im oberen Bild rot eingekringelte Bereich ist außen noch nicht verschliffen, der kommt dann bei der vorderen Hälfte mit dran…





Die Fotos zeigen auch gut, dass ich mich in meinem Fall nicht ausschließlich auf die Farbmarkierungen verlassen konnte. Durch das Kopieren vom Bauplan und die Arbeit mit der Säge haben sich zwangsläufig kleine Ungenauigkeiten eingeschlichen. Allerdings muss ich zu meiner Verteidigung auch sagen, dass der Bauplan kleinere Ungenauigkeiten aufweist...
In erster Linie hab ich also nach Augen- und Handmaß gearbeitet, um die Rumpfkonturen stimmig und fließend hinzukriegen. Hat auch ganz gut funktioniert, finde ich.

Hier nochmal zwei Fotos vom Heck, an dem einiges an Feinschliff nötig war, um es in die richtige Form zu bringen:





Und zum Schluss noch ein Foto, dass die maßstäblichen Dimensionen des Kahns nochmal etwas verdeutlicht. Das Arbeitsdeck fasst problemlos den Thunfischfänger Albatun, den ich auch noch im Bau hab :D



Als nächstes steht dann das Einkleben und Verschleifen der restlichen Füllstücke an…

Einen schönen Abend wünscht

Alex :wink:

40

Dienstag, 27. Juni 2017, 10:01

Wow! Schöne Fortschritte.

Die Spanteinfärbemethode ist ja topp. Dein Thunfischfänger übrigens auch. :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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Realname: Gustav Stefan

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41

Dienstag, 27. Juni 2017, 10:28

Atlantik-Supertrawler trifft Thunfischfänger.....
Klasse Alex .... :ok: ...aus welchem Material besteht denn der Thuna-Schreck?
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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42

Dienstag, 27. Juni 2017, 10:45

Moin Alex!

Schaut über alles Klasse aus, und die Decksladung in Form eines Riesenleckerlies erst. :ok: Bist wohl auch ein Simultanbauer wie ich. :five: :D


Zitat

Da der Rumpf im Bugbereich einen markanten Knick aufweist, habe ich für die Spanten dort drei unterschiedliche Farben verwendet (zwei hätten es wohl auch getan…).
Drei Farben sind vielleicht nicht nötig, dafür schauts aber sehr interessant aus.

Zitat

Die Fotos zeigen auch gut, dass ich mich in meinem Fall nicht ausschließlich auf die Farbmarkierungen verlassen konnte. Durch das Kopieren vom Bauplan und die Arbeit mit der Säge haben sich zwangsläufig kleine Ungenauigkeiten eingeschlichen. Allerdings muss ich zu meiner Verteidigung auch sagen, dass der Bauplan kleinere Ungenauigkeiten aufweist...
Ja das kenne ich, je kleiner der Maßstab um so mehr Probleme gibt es zwangsläufig damit. Eine Farbmarkierung der Spantaußenseite ist aber wegen der Warnfunktion beim Schleifen trotzdem noch hilfreich.

Schaut jedenfalls wie gewohnt bestens aus. :ok:
Grüße Jörg


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Realname: Alex

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43

Dienstag, 27. Juni 2017, 22:35

Danke, Männers!

@Jörg:

Zitat

Bist wohl auch ein Simultanbauer wie ich.:five::D
So kann man es sagen :D Bei mir gibt es irgendwie immer diverse "Nebenprojekte", die dann ab und an wieder Vorrang genießen... Momentan sind es außer dem Supertrawler drei unfertige Kähne, die auf dem Basteltisch warten :pfeif:

Zitat

Ja das kenne ich, je kleiner der Maßstab um so mehr Probleme gibt es zwangsläufig damit. Eine Farbmarkierung der Spantaußenseite ist aber wegen der Warnfunktion beim Schleifen trotzdem noch hilfreich.
Da stimme ich dir voll und ganz zu! Die Farbmarkierung ist total sinnvoll.

Zitat

Drei Farben sind vielleicht nicht nötig, dafür schauts aber sehr interessant aus.
Zwei hätten es getan - Ich wollte vor allem, dass im Bugbereich beim Schleifen immer klar ist, wo der Knick ist...


@Gustav:

Zitat

...aus welchem Material besteht denn der Thuna-Schreck?
Die Thunfischdose entsteht auf die gleiche Weise wie der Supertrawler, nur das die Basis hier ein Kartonmodellbogen ist. Ansonsten ist aber alles gleich - Spantgerüst aus Plastik, aufgefüttert mit Balsa und anschließend mit 0,3mm starkem Plastik die Außenhaut aufgebracht... Bei den Aufbauten bin ich auch so vorgegangen. Und da der Rumpf und die Aufbauten auch noch nicht grundiert wurden, sieht man hier und da das Balsa auch durchscheinen. :)

Schönen Abend euch noch!

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44

Sonntag, 2. Juli 2017, 14:16

Hallo zusammen!

Verschleifen der Füllstücke - Teil 2

Das verregnete Wochenende habe ich modellbautechnisch effizient genutzt, um den vorderen Rumpfteil zu verschleifen, so dass der Klotz nun so aussieht:



Eine Backbordgesamtansicht muss ich euch schuldig bleiben, da der jpg-compressor sie partout nicht verkleinern will :motz:

Dafür gibt's noch ein paar andere Fotos:









Mal sehen, ob ich heute noch ein bisschen mehr an dem Kahn schaffe...

Schönen Sonntag euch noch! :)

Alex

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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45

Sonntag, 2. Juli 2017, 19:08

Mahlzeit!

Könnte man ja fast unbeplankt lassen :D
Ist jedenfalls sehr gut gearbeitet, der Knick in der Bordwand kommt schon gut raus.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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Realname: Gustav Stefan

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46

Sonntag, 2. Juli 2017, 19:24

Eine gelungene Regentag-Nutzung... :ok:
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Realname: Franz Holzhauser

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47

Montag, 3. Juli 2017, 06:32

Sieht wirklich Klasse aus :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




48

Montag, 3. Juli 2017, 15:26

Den Knick haste sauber herausgearbeitet. :ok: Vielleicht hast Du es schon erwähnt, aber wird der Rumpf noch mit Plastikstreifen "beplankt" oder die Oberfläche mit Resin oder anderswie beschichtet?
Grüße Jörg


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Realname: Alex

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49

Montag, 3. Juli 2017, 17:31

Danke, Leute! :prost:

@ Jörg: Der Rumpf wird noch mit Plastik beplankt, das wird wie immer die heikelste Arbeit für mich :whistling: Ich hoffe es geht einigermaßen problemlos...

50

Montag, 3. Juli 2017, 17:58

Hi Alex,
Saubere Füllung! Wenn es mir bei der Wasa auch so gelingt,
wäre ich hoch zufrieden.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

51

Dienstag, 4. Juli 2017, 10:18

Hi Alex!

Danke für die prompte Antwort


Zitat

@ Jörg: Der Rumpf wird noch mit Plastik beplankt, das wird wie immer die heikelste Arbeit für mich :whistling: Ich hoffe es geht einigermaßen problemlos...
Ich bin sicher das kriegste hin, ist ja nicht das erste Mal. :smilie: Bin gespannt ob Du die Schanzkleider gleich aus der Rumpfbeplankung heraus mit hochziehst.
Grüße Jörg


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52

Mittwoch, 5. Juli 2017, 14:19

Hallo zusammen!

@ Ray: Danke :smilie: Aber bezüglich deiner Wasa mache ich mir da gar keine Sorgen ;)

@ Jörg: Es ist halt jedes Mal aufs Neue ein Nervenkitzel - zumal man beim Aufkleben dann eigentlich auch nur eine Chance hat :wacko: Das Schanzkleid im Bereich des Arbeitsdecks werde ich wohl gleich mit der Rumpfaußenhaut hochziehen, der markante Teil im Bugbereich wird aufgrund seiner Neigung nach Innen ein Extrateil... Auch muss ich die Rumpfaußenhaut in Segmenten aufbringen, weil der Kahn so groß ist - Das kostet momentan etwas Gehirnschmalz...

Beste Grüße,

Alex

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53

Sonntag, 27. August 2017, 21:23

Nabend Leute!

Längere Zeit war es ruhig in diesem Thread - erst war Urlaub angesagt (siehe hier) und dann gings auf der Arbeit gleich wieder in die Vollen…
Dieses Wochenende hab ich aber endlich mal wieder Zeit gefunden, am Atlantik-Supertrawler weiterzuwerkeln, also will ich diesen Thread mal wieder entstauben… :)

Arbeits- und Backdeck

Bevor ich mich mit der Außenhaut beschäftigen kann, mussten erstmal sowohl das Arbeits- als auch das Backdeck aufgeklebt werden. Das Arbeitsdeck erwies sich dabei als großer Zeitfresser. Im Original war es Segment für Segment mit Holzplanken belegt. Die richtige Länge der Segmente konnte ich anhand von alten Fotos nur grob feststellen. Ewig hab ich außerdem den Bauplan mit den alten Fotos verglichen, um mir über die Unterschiede der verschiedenen Bauausführungen und die Position der verschiedenen Luken auf dem Deck klar zu werden.



Auch die Heckaufschleppe war dann irgendwann an der Reihe. Hier musste ich zuerst noch den Balsa-Unterbau korrigieren, da die Aufschleppe am oberen Ende breiter wird, was ich bisher nicht bedacht hatte:



Direkt an die Heckaufschleppe schließt ein Stück Stahldeck an, in dem sich die Luken befinden, in die der Fang entleert wird. Auch hier war wieder messen, grübeln und viel feilen angesagt:



Im Original sind die Luken bündig ins Deck eingelassen, aber mir war klar, dass man sie so später kaum sehen würde, deshalb sind sie etwas niedriger als das Deck (0,2mm):



Als nächstes musste das vorderere Ende des Arbeitsdecks mit Schotts versehen werden, da ein Überstand des Backdecks an dieser Stelle eine solche Arbeit später sehr erschwert hätte.



Ein paar Stücken Plastik reichen da natürlich nicht aus. Also…



…und:



Gegen diesen ganzen Kram war das Backdeck (im Original ein Stahldeck ohne Holzbelag) dann ein Klacks:



Und hier jetzt der aktuelle Stand der Dinge:







Schönen Abend euch noch!

Alex

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54

Montag, 28. August 2017, 22:53

Nabend zusammen!

Bugschanz

Als nächstes stand die Bugschanz an, die zugleich den ersten Teil der Außenhaut bildet. Sie hatte mir im Vorfeld einiges an Kopfschmerzen bereitet hat, da sie sich am vordersten Ende des Bugs nach innen neigt. :idee: Aber was soll’s, heute bin ich es einfach angegangen. Zunächst mal hab ich im Bauplan mit dem Geodreieck gemessen, in welchem Winkel sich die Bugschanz binnenbords neigt - es sind 77 Grad. Dann habe ich mir eine Schablone oder Quasi-Negativform aus Poly-Resten gebastelt und diese am Bug festgetaped:



Die Schablone hat mir dann geholfen, den richtigen Neigungswinkel zu behalten, als ich anschließend einen Streifen Papier über den Bereich der zukünftigen Schanz gelegt und daran die Konturen des Bauteils angezeichnet habe. Herausgekommen ist schließlich diese Papierschablone:



Anschließend hab ich die Kante Deck/Rumpf noch etwas angeschliffen, damit die Schanz später dort gut anliegt. Und dann ging alles weitaus leichter, als ich gedacht hatte - Papierschablone auf 0,3mm Poly aufkleben, Bauteil ausschneiden, etwas vorbiegen und dann ankleben:







:tanz:

Ganz vorne am Bug gab es beim Original glücklicherweise eine kleine Plattform, die mir im Modell gut zupass kommt, da sie die Bugspitze zusätzlich stabilisiert:





Ich muss sagen, ich bin ziemlich zufrieden mit dem Resultat!





Und damit melde ich mich für heute Abend ab...

55

Montag, 28. August 2017, 22:57

Kannst echt zu frieden sein :thumbsup:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

56

Mittwoch, 30. August 2017, 19:21

Hallo Alex.

Sehr gute Ausführung. Das Holzdeck sieht man schon gut aus, bin auch schon auf die Farbgebung gespannt. Naja und die Kleinteile wie Vorreiber und Scharniere machen ein Modell immer erst perfekt.... es ist eigenartig gearde auf soche Sachen schaue ich gern bei Modellen. ---kopfkratz----- :S
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

57

Donnerstag, 31. August 2017, 11:03

Moin Alex,

da bist du ein gutes Stück vorangekommen, vorallem mit dem Bugschanzkleid hast du eine schwierige Baustelle gemeistert, :thumbsup:
Grüße Jörg


Fummeleien aus Holz & Plaste:
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Realname: Harald

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58

Freitag, 1. September 2017, 09:23

Hallo Alex,

hier ein tosender Beifall aus der Versenkung, in die ich seit Frühjahr verschwunden war!

Habe eine längere Pause bei der Verfolgung deines Bauberichts gemacht und habe doch einiges verpasst (... inkl. Trauerfall...).

Sehr schöne Ausarbeitung des Rumpfes mit den Balsaklötzchen! Der Bug gefällt mir außerordentlich!

Trotz des Gedränges in den Zuschauerreihen werde ich jetzt wieder häufiger deinen gewohnt spitze detaillierten Baubericht verfolgen!

Besten Gruß

Harald

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59

Samstag, 2. September 2017, 12:56

Moin Leute!

Danke für euren Zuspruch :prost: Das motiviert! Schön, dass ihr hier alle noch an Bord seid!

@ Torsten: Ja das stimmt, das ganze Kleinvieh erweckt so ein Modell erst zum Leben. Sieht man ja gerade schön bei deinem Krabbenkutter :ok: Freu mich auch schon, mit dem Rumpf selbst fertig zu werden und mich an die Details zu machen. Aber bis dahin muss noch einiges getan werden...

@ Harald: Danke auch dir! Schön, mal wieder was von dir zu hören! Was macht denn dein Schlepper?


So, weiter geht’s…

Rumpfaußenhaut Teil 1

Nun konnte ich mich endlich der „Beplankung“ (eher Beplattung) der Rumpfaußenhaut widmen, die ich wie immer mit etwas Respekt angegangen bin. Begonnen wurde an der schwierigsten Stelle, dem Bug. Die Außenhaut in mehrere Segmente aufzuteilen, wäre sowieso wegen des Längsknicks im Bugbereich nötig gewesen. Ich hab mich darüber hinaus nach einigen ersten Versuchen auch dazu entschieden, diese Segmente relativ kurz zu halten, da sich beim Abnehmen der Konturen mittels Papierschablonen immer mehr Ungenauigkeiten ergaben, je länger die einzelnen Segmente wurden.

Die erste Platte wurde vorgebogen und sitzt:



Weiter geht’s - Immer Stück für Stück die Rumpfkontur abnehmen…



…noch diverse Male testen, Papierschablone auf Poly kleben, ausschneiden, nochmals anpassen und dann möglichst mit Klebstoff auf der gesamten Rückseite aufkleben.



Wie immer gab es pro Platte nur einen Versuch…

Wenn sich kleine Zwischenräume zwischen den Platten ergeben haben, hab ich diese meistens nicht mit Spachtelmasse, sondern mit
Sekundenkleber aufgefüllt, denn bei so kleinen Spalten verabschiedet sich bei mir die Spachtelmasse beim Schleifen immer wieder schnell aus den Ritzen. Das Endresultat sieht nach ersten Schleifarbeiten so aus:





Die Fotos zeigen, dass ich gerade im Bereich, wo der Knick im Rumpf ausläuft, noch ein bisschen an den Konturen schleifen muss. :S Wobei momentan die durchscheinenden Spanten und die Stöße zwischen den Platten manchmal einen falschen Eindruck schaffen. Bin gespannt, wie der Rumpf später nach der Grundierung aussieht. Naja, einige kleine Unebenheiten wird er wohl immer behalten, aber ich schließlich hatte die das Original ja auch, sag ich mir - Möglicherweise (leise Hoffnung) trägt das später auch positiv zum Used-Look bei, wir werden sehen ;)

Die Ankertaschen wurden dann auch noch eingebaut:





Insgesamt bin ich vor allem mit der Bugspitze ganz zufrieden, hier gingen die Arbeiten besser von der Hand als gedacht.

Und hier noch ein Ausblick auf die nächsten Arbeiten: Im Bereich des Arbeitsdecks wird es auf jeder Seite zwei größere Platten geben und eine kleinere, weil dort der Rumpf seitlich nochmal extra winklig ist:



Bevor ich die großen Platten jedoch anbringe, will ich erstmal die Arbeitsdeck-Aufbauten, die quasi hinter dieser Platte liegen, bauen.

So, ich hoffe das war nicht zu verschwurbelt…

Schönen Tag euch noch!

Beiträge: 2 298

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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60

Samstag, 2. September 2017, 15:21

Ganz toll, was Du da baust, sehr, sehr sauber gebaut.
:respekt: :dafür:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




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