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  • »A-L-E-X« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Alex

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1

Sonntag, 19. Februar 2017, 14:09

Atlantik-Supertrawler in 1:200

Hallo zusammen!

Nachdem ich endlich die Arbeit an ein paar Langzeitprojekten beenden konnte :tanz: , juckt es mir gewaltig in den Fingern, mich einer neuen Herausforderung zu widmen und ein neues Projekt zu beginnen. Wer mich aus dem Forum kennt, weiß, dass es mir Arbeitsschiffe der Hochseefischerei angetan haben.

Warum?
Nun, zum einen spiegeln diese Schiffe, genau wie andere Schiffstypen auch, den jeweiligen Stand der Schiffbautechnik dar - finden in der Regel jedoch weniger Beachtung als beispielsweise Kriegsschiffe. Fischereischiffe sind oft in sehr rauen Fanggebieten unterwegs, sie müssen daher sehr seefähig sein und über verlässliche technische Einrichtungen verfügen. Darüber hinaus zeigen sie auch, wie sich die Hochseefischerei im Lauf der Jahre und Jahrzehnte verändert hat - Von verhältnismäßig kleinen Segelloggern und Dampfschiffen über immer größere und später dieselgetriebene Seitenfänger hin zu Hecktrawlern und riesigen Fabrikschiffen, die die weitgehende Verarbeitung und Frostung des Fangs bereits an Bord ermöglichen.
Zum anderen waren und sind diese Schiffe durch ihren harten Einsatz äußerlich oft in einem schlechten Zustand, also sehr rostig - Und ich mag Rost :D

Mittlerweile hab ich in „meinem“ Maßstab 1:200 Fischdampfer, Seitentrawler und Hecktrawler gebaut. Ein Thunfischfänger befindet sich im Bau. Die logische Konsequenz für mich war also, mich irgendwann einem größeren Brocken zu widmen. Hier kommt der „Atlantik-Supertrawler“ ins Spiel, von dem ein Modellbauplan aus DDR-Zeiten existiert, den ich kürzlich ersteigern konnte.



Modell der „Arnold Zweig“ im Maßstab 1:50 im Meeresmuseum Stralsund (Foto: Wikipedia-User Klugschnacker unter Creative-Commons-Lizenz)


Ein kurzer Abriss zur Geschichte des Schiffstyps „Atlantik-Supertrawler“

Die DDR verfügte, obgleich sie selbst nur eine verhältnismäßig kurze Küstenlinie besaß, über eine sehr große Fischereiflotte mit Heimathäfen in Rostock und Saßnitz. Der Großteil dieser Flotte war in den
traditionellen Fanggebieten im Atlantik im Einsatz. Die Staaten, vor deren Küsten gefischt wurde (allen voran Island), setzten im Laufe der Jahre durch, dass ihre sogenannte „ausschließliche Wirtschaftszone“, also der Bereich, in dem einzig und allein sie über die Bewirtschaftung des Meeres bestimmten, mehrfach ausgeweitet wurde. Die Auseinandersetzungen zwischen Island und Großbritannien, dessen Fischereiflotte in großem Maßstab in dem betreffenden Gebiet vor Island fischte, waren denkbar handfest und wurden als "Kabeljaukriege" (cod wars) bekannt. Die isländische Küstenwache versuchte, die englischen Trawler aus dem Seegebiet abzudrängen oder ihre Netze zu durchschneiden, während die britischen Schiffe wiederum von der Royal Navy beschützt wurden, die ihrerseits mehrfach die Küstenwachschiffe rammte.



HMS „Scylla“ und die „Odinn“ der isländischen Küstenwache kollidieren während der cod wars. (Foto: Wikipedia-User Isaac Newton unter Creative-Commons-Lizenz)

Die „Atlantik-Supertrawler“ waren laut Literatur wohl kein Eigenentwurf der Volkswerft Stralsund, sie wurden dort aber seit 1972 in einer Serie von insgesamt 201 Stück hauptsächlich im Auftrag der Sowjetunion gefertigt. Der Bau einiger „Atlantik-Supertrawler“ auch für die DDR-Flotte war letztlich die Reaktion auf die letztmalige Ausweitung der „ausschließlichen Wirtschaftszone“ zum 01.01.1977 auf 200 Seemeilen. Mit dieser Erweiterung gingen wichtige Fanggebiete verloren und mussten neue erschlossen werden. Die DDR-Fischereiflotte musste weitere Wege zurücklegen, die Schiffe länger auf See bleiben. Vor diesem Hintergrund baute die Volkswerft Stralsund zwischen 1976 und 1982 in zwei Serien insgesamt acht Atlantik-Supertrawler für die DDR-Flotte. Mit einer Länge von fast 102m waren sie bis zur Indienststellung der „Helen Mary“ (fast 117m) 1996 die größten deutschen Fangschiffe. (Die noch größeren DDR-Bauten „Junge Garde“ und „Junge Welt“ waren lediglich Transport- und Verarbeitungsschiffe, die mit einer Flotte von Zubringertrawlern arbeiteten.)

Die Schiffe konnten 14,6 Knoten fahren und waren sogar in antarktischen Gewässern im Einsatz. Ihr konnte autonom oder im Flottenverband mit Kühl- und Versorgungsschiffen erfolgen. In jedem Fall waren sie, in dem Versuch, das Fischen einigermaßen wirtschaftlich zu gestalten, lange auf See. Teilweise wurde der Heimathafen Rostock mehrere Jahre lang nicht angelaufen und es gab lediglich kurze Aufenthalte bspw. in kanadischen Häfen. Die Besatzungen wurden dann z.B. mit dem Flugzeug aus der DDR nach Kanada befördert... Eine schöne zeitgenössische Dokumentation über genau jene teilweise absurde Phase
der DDR-Fischerei gibt es auf youtube, Teil 1 hier, Teil 2 hier.

Dementsprechend heruntergewirtschaftet sahen die Schiffe im Einsatz dann auch aus. Siehe z.B. dieses Foto. Da bietet sich auf jeden Fall genügend Alterungspotential für mein Modell :D

Nach der Wende wurden sukzessive alle DDR-Supertrawler ins Ausland, z.T. nach China, verkauft. Ob einer von ihnen noch betrieben wird, kann ich nicht sagen, aber Schiffe dieses Typs sind in verschiedenen
Pflegezuständen bis heute auf den Weltmeeren unterwegs. Siehe z.B. hier, hier und hier.

Der Bauplan

Meine bisherigen Modelle sind fast ausschließlich auf Basis von Kartonmodellbaubögen entstanden. Warum also nicht auch diesmal? Es existiert tatsächlich ein Bogen dieses Schiffstyps vom MDK-Verlag.



(Sorry für das Hochkant-Foto, der jpg-compressor wollte es partout nicht im Querformat verkleinern :!! )

Allerdings gibt es bei diesem Modellbaubogrn zwei Probleme für mich:

Die MDK-Modelle werden nicht mit einem herkömmlichen Spantgerüst gebaut, das sich adaptieren ließe. Stattdessen wird die Außenhaut einfach mit einer Bodenplatte und dem Deck verbunden:



Diese Methode lässt sich für meine Bauweise nicht ohne weiteres übernehmen. Außerdem ergibt sich daraus das zweite Problem: Der Rumpf gibt nicht hundertprozentig das Vorbild wieder, da sich mit dieser Baumethode die charakteristischen Knicke im Bereich des Vorschiffes nicht realisieren lassen. Der MDK-Verlag hat sie entsprechend nur durch die Bedruckung angedeutet.



Außerdem wurde beim Kartonmodell auch nicht die nach innen geneigte Bugschanz realisiert, die ich ebenfalls recht prägend für das Gesamtbild empfinde.



Vor kurzem konnte ich einen alten Modellbauplan des „Atlantik-Supertrawlers“ erwerben, der zu DDR-Zeiten, genauer gesagt 1974, herausgegeben wurde. Er soll mir als Grundlage für mein Modell dienen.



Der Plan dokumentiert jedoch keinen der DDR-Supertrawler, sondern das Typschiff dieser Baureihe, die sowjetische „Prometey“. Das wird auf den ersten Blick vor allem an zwei Details deutlich: Die „Prometey“ war mit einem zusätzlichen Deck unterhalb der Brücke ausgestattet, das bei den DDR-Schiffen in dieser Form nicht zu finden war (Rote Markierung, rechts). Außerdem war das Schanzkleid auf dem Hauptdeck hinter dem Brückenaufbau bei den DDR-Schiffen durchgängig geschlossen. Bei der „Prometey“ ist das Schanzkleid hier niedriger und die Gangway ist an dieser Stelle angebracht.



Das kann man problemlos abändern. Soweit so gut.

Die ersten Schritte

Bevor ich mit dem Bau loslegen kann, musste ich mir die für den Rumpfbau wichtigen Teile des Plans erst einmal von 1:100 auf 1:200 verkleinern. Das geschieht mittels eines Kopierers. Der Plan ist entsprechend der Schiffsgröße riesig und passt nicht komplett (geschweige denn zur Hälfte) auf den Kopierer, weshalb ich Stück für Stück kopieren musste. Anschließend kamen Schere und Kleber zum Einsatz, um alles wieder korrekt zusammenzustückeln. Daraus entstand wiederum eine Kopiervorlage der wichtigen Teile, diesmal im richtigen Maßstab. Herausgekommen ist zu guter Letzt dies:



Damit kann ich jetzt daran gehen, das Spantgerüst auf Polysterolplatten zu übertragen und das Gerüst des Rumpfes zu bauen (die Zwischenräume zwischen den Spanten sollen später mit Balsaholz gefüllt werden). Schon jetzt wird für mich deutlich, was für einen Brocken ich da bald vor mir haben werde - Zumindest für meine Verhältnisse…

Weiter geht es dann im nächsten Beitrag - Diesmal dann mit weniger bla bla ;)

Ich würde mich über eure Beteiligung an diesem Baubericht freuen! :wink:

Beste Grüße,

Alex

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Realname: Gustav Stefan

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2

Sonntag, 19. Februar 2017, 15:34

Hallo Alex
Mir gefallen deine Pötte....
Klingt sehr interessant....und somit setze ich mich hier dazu.
Gutes Gelingen

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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Realname: Jochen Große-Katthöfer

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3

Sonntag, 19. Februar 2017, 18:07

Mahlzeit!

Das schau ich mir an, wird bestimmt interessant und lehrreich.
Auch von mir gutes Gelingen!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

4

Sonntag, 19. Februar 2017, 18:21

Hi Alex,

hab das Monokel geputzt :ahoi: und bin gespannt, lass die Polyspäne fliegen!
Gutes Gelingen..., da bin ich sicher!


Den Plan hab ich auch noch liegen, Schuld ist meine Schiffspläne-Sammelleidenschaft . :whistling:
Grüße Jörg


Fummeleien aus Holz & Plaste:
Aktuell m Bau: Bucentaure der Tonnant Klasse

Größe ist nicht alles. Die kleinere Truppe wir sind, dafür größer im Geist. Meister Yoda

5

Sonntag, 19. Februar 2017, 20:08

Moin moin :wink:

Schaue auch gerne zu . Währe auch mal was für mich ^^

LG Heiko

6

Montag, 20. Februar 2017, 12:23

Den DDR-Plan hatte ich auch mal, ganz ganz früher.

War aber damals noch nicht in der Lage darauf aufbauend ein Schiff herzustellen.

Dann schaue ich eben jetzt bei Dir zu und erfreue mich an Deinen Modellbaukünsten.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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7

Montag, 20. Februar 2017, 22:04

Nabend Leute!

Erst einmal will ich mich für eure ganzen Antworten bedanken! Ich hätte nicht gedacht, dass der Kahn so viel Aufmerksamkeit bekommt :) Freut mich, dass ihr alle an Bord seid!

@ Jörg: Diese Art Sammelleidenschaft entwickle ich offenbar auch gerade :pfeif: Ich frag mich jetzt schon, wann ich das alles bauen soll...

@ Ray: Dann hast du wahrscheinlich zu den Glücklichen gehört, die damals noch 4,90 DDR-Mark dafür bezahlt haben :D Schau doch mal, ob du ihn noch findest, dann könntest du ihn sozusagen "vergolden" - Mittlerweile geht das Ding für ein Vielfaches weg...


Weiter geht's - Spanten basteln, die Erste

Den gestrigen Sonntag hab ich komplett dafür gebraucht, um die Vorlagen für die Spanten zu erstellen. Sehr meditativ...
Pritt-Stift und Schere war im Dauereinsatz und herausgekommen ist dabei das:



Sieht vielleicht etwas rumpelig aus, wird aber seinen Zweck erfüllen. Das alte Holzlineal oben ist 50cm lang. :)
Etwas kniffelig waren die achteren Spanten, bei denen der Platz für die Heckaufschleppe ausgespart werden muss.
Da die Spanten 6-11 oberhalb der Wasserlinie identisch sind und ich ja ein Wasserlinienmodell baue, werde ich mir die Spanten 7-10 sparen. In den entstehenden Raum werde ich einen großen Balsablock einsetzen. Zwischen die anderen Spanten sollen ja auch Balsa-Füllstücke kommen, so dass der Rumpf ohne irgendwelche weiteren Maßnahmen eine schöne Steifigkeit werden sollte.

Ich habe heute auch günstig eine Proxxon-Dekupiersäge geschossen. Mal sehen, ob mir das Ding bei den weiteren Arbeiten nützlich sein wird ^^

Die Dimensionen des Kahns sind schon beeindruckend, vor allem wenn man die Vorlage für die Wasserlinien-Grundplatte mal neben ein paar Fischdampfer aus den 1920ern im gleichen Maßstab legt:



Entschuldigt die schlechten Fotos - mehr war heute nicht mehr drin...

Beste Grüße,

Alex :wink:

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Realname: Harald

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8

Montag, 20. Februar 2017, 22:26

Hallo Alex,

klasse Projekt! Wird bestimmt wieder ein Spitzen-Modell!

In Erwartung eines Leckerbissens

Harald
In Werft: Revell Schlepper "Long Beach" (Revell "Lucky") 1:108

In Konstruktionsabteilung / Materialbeschaffung: X-bow "Bourbon Orca" 1:350

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Realname: Alex

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9

Freitag, 24. Februar 2017, 08:24

Guten morgen!

@ Harald: Puh, nur nicht zu viel Druck aufbauen ^^

Weiter geht's...

Bodenplatte und falscher Kiel


Jetzt geht es darum, aus den Schablonen die tatsächlichen Bauteile zu erstellen. Angefangen habe ich mit der Bodenplatte auf Wasserlinienhöhe Die Papiervorlage dazu habe ich mit Pritt-Stift auf eine 0,5mm Poly-Platte geklebt.



Dann lasse ich den Kleber etwas anziehen, damit die Schablone beim Ausschneiden nicht verrutscht. Man sollte allerdings auch nicht zu lange mit dem Ausschneiden warten, da sich durch die Austrocknung des Klebers sonst die Schablone teilweise von alleine wieder lösen kann. Für das recht dünne 0,5mm-Poly reicht zum Ausschneiden eine scharfe Schere:





Hinterher kann man die Papierschablone dann wieder mit etwas Geschick und einem scharfen Messer problemlos vom eigentlichen Bauteil lösen:



Dann noch die Position der Spanten auf die Platte übertragen und das Teil ist soweit fertig...



Beim falschen Kiel gehe ich genauso vor. Er soll jedoch eine Stärke von 1mm bekommen, was sich dann schon nicht mehr ohne weiteres mit der Schere schneiden lässt. :wacko: Vor ein paar Tagen habe ich dann für solche und ähnliche Arbeiten nach langem hin und her eine gebrauchte Proxxon Dekupiersäge geschossen. Und ich muss sagen, dass ich bis jetzt zufrieden bin. Sie tut genau, was sie soll:





Herausgekommen sind dabei die beiden Teile für den falschen Kiel. Warum zwei? Naja, das Teil ist so lang, dass es als Gesamtstück nicht auf eine einzelne Poly-Platte gepasst hätte.



Anschließend wurde die Trennstelle großzügig mit einer Verstärkung versehen und die beiden Teile so wieder zusammengefügt. Ich hatte ja in einem vorherigen Beitrag schon mal erwähnt, dass der Bereich zwischen den Spanten 6 und 11 nur mit Balsa aufgefüllt werden soll, dementsprechend sind dort auch keine Spanten vorgesehen.



Zum Schluss noch ein provisorischer Aufbau der Bauteile:



Einen schönen Tag wünscht

Alex

10

Freitag, 24. Februar 2017, 08:30

Sieht erstmal etwas komisch aus, aber...

...ach ja, es soll ja wieder ein Wasserlinienmodell werden. :idee:

Der Anfang sieht schon mal sehr sauber und vielversprechend aus.!
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

11

Freitag, 24. Februar 2017, 08:31

Guten Morgen Alex!

Dein Bericht gefällt mir durch deine sehr ausführliche Beschreibung besonders gut! Ich hoffe auf mehr! :ok:

Und ja, die Proxxon habe ich auch günstig geschossen, lohnt sich! :)
LittleSmiet :party: jo-ho!
Im Bau: Die Black Pearl Im Bau: Sinagot Im Bau: Flower Class Corvette

12

Freitag, 24. Februar 2017, 08:48

Hallo Alex,

das wird bestimmt ein Supermodell. Ich bin schon sehr neugierig.
Das Teil, was du als "falschen Kiel" ( auch Loskiel genannt) bezeichnest, ist keiner. Nenn es doch Längstspant.

Gruß Peter

13

Freitag, 24. Februar 2017, 11:11

Moin Alex,

ich hab ein Auge :ahoi:auf deinen Supertrawler. Bin auf den nächsten Schritt gespannt.
Grüße Jörg


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14

Samstag, 25. Februar 2017, 08:56

Hallo Alex,

wie gewohnt, ein perfekt detaillierter Baubericht.

Und ach ja, ohne Druck keine Spitzenleistungen. Da musst du durch. Also, wir wollen was sehen!

Weiter so

Harald
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15

Samstag, 25. Februar 2017, 15:41

Sieht recht interessant aus was und wie Du baust.
Da schau ich Dir gerne über die Schulter. :wink:


LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


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16

Samstag, 25. Februar 2017, 16:06

rutsch ma a bisserl, will auch gucke...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




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17

Montag, 27. Februar 2017, 14:49

Hallo Leute!

Vielen Dank für eure Kommentare, über die ich mich sehr freue!

Leider habe ich einen Trauerfall in der Familie. Hier wird es vorübergehend also erstmal ruhig werden...

Viele Grüße,

Alex

18

Montag, 27. Februar 2017, 14:57

Tue dir kein Stress an! Mein Beileid an die Familie! Wir warten in Ruhe.
LittleSmiet :party: jo-ho!
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19

Montag, 27. Februar 2017, 15:16

meine aufrichtige Anteilnahme.
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




20

Montag, 27. Februar 2017, 17:15

Hallo Alex,

das tut mir leid zu hören, mein aufrichtiges Beileid.
Grüße Jörg


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21

Montag, 27. Februar 2017, 17:58

Mein Beileid ;(

Und so einen Baubericht kann man auch nach Ewigkeiten noch fortsetzen. Da gibt es wichtigeres!

LG
Stephan
LG
Stephan :wink:


22

Montag, 27. Februar 2017, 19:27

Ebenfalls meine Anteilnahme und Beileid.

Mach Dir wegen des Bauberichts keine Gedanken, dafür hat jeder Verständnis.

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


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23

Mittwoch, 14. Juni 2017, 10:43

Hallo Leute!

Erst einmal vielen Dank für eure Anteilnahme. Einige Monate herrschte nun Stillstand auf meiner Werft - Andere Dinge waren wichtiger…

Nun soll es langsam wieder losgehen. Gestern habe ich mich mal wieder an das Modell gesetzt und bereits begonnene Arbeitsschritte beendet:

Spanten

Der nächste logische Schritt war, die Spanten auszusägen. Das geschah analog zur Herstellung der anderen bereits gefertigten Bauteile, deswegen will ich hier gar nicht so viele Worte darüber verlieren. Bei zwanzig Spanten zog sich die Arbeit entsprechend hin… :whistling:

Anschließend konnte zunächst der Längsspant mit der Bodenplatte verklebt werden. Damit alles passt und auch wirklich rechtwinklig zusammengefügt wird, habe ich hier die Spanten 6 und 11 zur Hilfe genommen.



Nun habe ich nach und nach die restlichen Spanten einfügen und verkleben können:



Wie das Bild oben zeigt, fehlt noch der Heckspiegel. Der kommt erst später dran…



In einigen Fällen mussten Ungenauigkeiten, die sich durch das Kopieren und Ausschneiden/Aussägen ergeben hatten, mit dünnen Evergreen-Streifen wieder ausgeglichen werden. Nach langwieriger Klebearbeit steht der Rumpf nun so vor mir:



Das Spantgerüst des Rumpfes ist soweit also fertig. Wie geht es jetzt weiter?

Als nächstes werde ich die Zwischenräume zwischen den Spanten mit Balsaklötzen ausfüllen, die anschließend in Form geschliffen werden müssen. So wird der Rumpf seine Konturen erhalten. Angefangen habe ich schon mit den ersten Klötzen. In Form geschliffen sind sie noch nicht:



Das Auffüllen ist nötig, um dem großen Rumpf Stabilität zu geben. Er würde sich beim Anbringen der Außenhaut sonst mit Sicherheit verziehen. Außerdem dürfte diese Arbeit kompliziert werden, so dass die
Außenhaut eine gute Grundlage benötigt...

Beste Grüße,

Alex :wink:

24

Mittwoch, 14. Juni 2017, 10:53

Moin Alex,

:hey: freue mich das du wieder da bist und weitermachst.
Grüße Jörg


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25

Mittwoch, 14. Juni 2017, 11:24

Hallo Alex,

schön, dass Du wieder dabei bist... :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




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26

Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:47

Servus,
Schön, das Du wieder Zeit findest, uns Fortschritte Deines Trawlers zu berichten...
Freu mich auf weitere Updates..... so Long.
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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27

Mittwoch, 14. Juni 2017, 15:51

Schön, dass Du weitermachst.
Deine Bauweise ist recht interessant.
Ich bleib´dran.

LG Heinz
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28

Donnerstag, 15. Juni 2017, 11:35

Danke, Leute! :)

Ich hoffe, dass ich das anstehende verlängerte Wochenende (in Hessen ist mal wieder Feiertag) nutzen kann, um weiter voranzukommen...

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29

Freitag, 16. Juni 2017, 21:03

Hallo allerseits!

Auffüllen des Spantgerüstes

Wie angekündigt ging es damit weiter, die Zwischenräume zwischen den Spanten mit Balsaholz aufzufüllen, damit der Rumpf verwindungsfest wird und ich für das spätere Aufkleben der Rumpfaußenhaut eine gute Grundlage habe.

Vor einiger Zeit hatte ich dazu im örtlichen Bastelladen ein ganzes Sortiment Balsaholz in verschiedenen Stärken gekauft. Toll, dass es so einen Laden in Zeiten starker Internetkonkurrenz überhaupt noch gibt! Wenn es geht, schaue ich zuerst dort nach den Dingen, die ich brauche. Trotzdem war ich mehr als überrascht, dass sie im hintersten Ladenwinkel eine Riesenauswahl an Balsaholz hatten. Also hab ich mal zugegriffen…



Diese verschiedenen Brettchen verklebe ich dann, je nachdem welche Stärke ich brauche, zu Sandwiches. Ganz wichtig dabei wenn man Holzleim benutzt: Der richtige Druck, da sich sonst die Außenkanten auseinanderbiegen. Deshalb sieht es dann auf meinem Basteltisch schon mal so aus :D :



Da das Arbeitsdeck keine Variationen in der Höhe aufweist, konnte ich für dieses Deck einfach ein großes Sandwich herstellen:



Anschließend wurde das Ding mit Hilfe der Proxxon-Säge auf die jeweilige Breite der Spantzwischenräume gesägt…



Dank der Säge ging das auch denkbar schnell an einem Abend und die Kanten der Klötzchen wurden auch schön präzise. Da hat sich die Anschaffung der Säge mal wieder gelohnt!

Und das ist der momentane Stand der Arbeit - Alle Klötze für das Arbeitsdeck sind fertig und können eingeklebt werden. Im Heckbereich ist die Aufschleppe für die Netze schon eingearbeitet. Ansonsten müssen die Klötze nach dem Einkleben noch im Bereich des Decks und der Außenhaut verschliffen werden. Auf diese staubige Arbeit freue ich mich schon besonders…







Das war’s mal wieder für heute!

Einen schönen Abend wünscht

Alex :wink:

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30

Samstag, 17. Juni 2017, 07:52

Mahlzeit!

Schaut schön sauber aus, man sieht zwar nachher nix mehr davon, aber ein ordentlicher Untergrund erleichtert doch die weiteren Arbeiten. Womit verklebst Du Balsa und Plastik?

So ein gut sortiertes örtliches Bastelgeschäft hätte ich auch gern...seufz...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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