Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

61

Samstag, 24. Juni 2017, 18:58

DER OFFIZIERSAUM 2


So nach der langen Wartezeit melde ich mich mal wieder aus der Versenkung. Es ist auch einiges passiert in der Zwischenzeit. Die letzten Wochen habe ich mich auf den Offiziersraum konzentriert und was soll ich sagen, der ist nun tatsächlich fertig :)

Aber bevor ich darauf eingehe hier noch eine tolle Neuerung die nur indirekt etwas mit dem Modell zu tun hat. Na wer erkennt’s?




Das ist der Blick in eine Fotobox, etwa 50 cm breit, tief und hoch, die ich mir gegönnt habe. Damit kann ich nun vor neutralem Hintergrund und immer in gleichem Licht Aufnahmen vom Modell machen. Gut, das ganze U-Boot wird da nicht rein passen, aber ich schnippel es ja eh in Teile ;)

Also könnt ihr ab jetzt auf bessere Bilder hoffen und wer einen ersten Eindruck haben möchte der muss jetzt einfach ganz nach unten runterscrollen.

Zurück zum Offiziersraum. Letzter Stand war ja der soweit fertig gestellte ich nenn’s mal Rahmen, sprich Wände, Bunker, Holzverkleidung einschl. Möbel. Und erste Dekoration. Es fehlte nur noch Leben in der Bude. Wie schon beschrieben kamen dann noch Bettbezüge dazu. Das gute Porzellan wurde von den vorgestellten Tee- und Kaffeekannen noch um Becher und Suppenschüsseln ergänzt:




Die Offiziere (vier an der Zahl / ein Fünfter steht als W.O. später auf der Brücke) sollten um den Tisch herum sitzen. Mir schwebte hier eine Szene vor in welcher der Backschafter gerade nachschenkt und die Herren gerade zwischen Trinken und Essen sind. Die anfängliche Idee hier noch einen weiteren Mann durch das Bild laufen zu lassen um die Enge im Boot hervorzuheben habe ich schnell wieder fallen gelassen, dafür war dann tatsächlich kein Platz mehr da. Zunächst habe ich mir aus diversen Figuren den einschenkenden Backschafter mit der großen Kanne geschnitzt:




Dann kamen die Offiziere dran, die rund um den Tisch Platz nehmen sollten. Gar nicht so einfach passende Figuren zu finden die mit einander Harmonieren. Vor allem gibt es kaum sitzende Figuren auf dem Markt. Es hat also ein bisschen gedauert bis die Runde beisammen war.

Hier eine Stellprobe/Zwischenstand aus der Suche wovon am Ende nur der Backschafter, der Mann ganz rechts und der hinter dem Backschafter verdeckte tatsächlich an Bord geblieben sind. Die beiden anderen Figuren habe ich noch getauscht und werde sie wohl noch anderweitig verbauen…




Der Kommandant hatte als erstes seinen festen Platz:




Nach und nach hatte jeder seinen Platz gefunden. Zwei Mann sitzen nun auf dem Bett (Kommandant und L.I.). Die anderen Beiden (W.O. und Bordarzt) haben als Sitzgelegenheit noch Klappstühle erhalten, welche mehr oder minder maßgeschneidert um sie herum entstanden. Der Tisch wurde auch noch gedeckt (einschließlich Besteck versteht sich):




Der Kleiderhacken wurde noch belegt:




Weiteres Zubehör, wie Mülleimer und Stiefel kamen noch hinzu, dann war dieser Teil fertig für den Zusammenbau mit dem anderen großen Teil:




Auf der anderen Seite galt es noch die offene Schotttür zu montieren. Schade dabei nur, dass diese einen schönen Holzschrank verdeckt. Zunächst habe ich die Schotttür noch um ein paar Griffe ergänzt:




Auch die Vorhänge mussten noch ergänzt werden. Diese habe ich aus Taschentuchpapier in Leim-Wasser-Mischung gefaltet hergestellt und später auf einen dünnen Eisenstab gezogen. Dieser ist mit zwei winzigen Halterungen aus PU an die Bordwand geklebt. Alles sehr filigran, daher habe ich mir das bis zum Schluss aufgehoben:




Ansonsten gab es noch Schirmlampen zu montieren, Bettgeländer anzubringen, Handschuhe und Mütze auf dem oberen Bett zu platzieren, eine Tauchrettertasche in die Ecke zu verstauen und einen Lappen am Waschtischschrank aufzuhängen.

Hier die Schirmlampen (links) und ein Tauchretter (rechts), von dem ich noch nicht so recht weiß wo ich ihn unterbringen werde:




Hier noch ein Bild von der Montage der Schirmlampen. Diese entstanden aus Papier das ich um einen Kegel gedreht und verklebt habe. Zur Stabilität fanden sich Quinoa-Samen. Die passten genau in das Schirmchen herein und erwecken ein wenig den Eindruck einer überdimensionierten Glühbirne. Ein kleiner Eisenstab (der gleiche wie bei den Vorhängen) durch den Quinoa Samen gestochen und durch ein Loch in der Decke gesteckt und verklebt miemt das Kabel. Mit dem Stab ließen sich die Lampen gut ausrichten, verkleben und der Überstand einfach abkneifen:




Bei der Deckenbeleuchtung habe ich nun auch passende 3 mm LEDs gefunden, die eine Farbtemperatur nahe der neutralen 5.000 Kelvin haben und mir davon einen großen Vorrat von 45 LEDs besorgt. Um sie einzusetzen bohre ich die vorgesehenen Anklebepunkte der vorgesehenen Lampen passend auf und brauche die LEDs dann später nur noch von oben einzuschieben, festzukleben, ggf. nach außen abzublenden und zu verkabeln. So auch die zwei Leuchten im Offiziersraum. Eine dritte Deckenlampe habe ich nicht als LED ausgeführt sondern eine klar gegossene Variante gewählt. Der Raum ist auch ohne sie ausreichend beleuchtet.

Nachdem also nun das alles abgeschlossen war, war der Raum bereit für die Hochzeit von Boden und Stb-Seite mit der Bb-Seite, Decke und Schottwand. Das ging dann auch leicht von der Hand und fertig war der Offiziersraum. Weiter geht es für mich nun zunächst mit dem darunter liegenden Akkuraum. Kleine Spalten sind bereits verspachtelt und ein neuer Anstrich ist auch schon drauf. Es können also bald die Verstrebungen des Druckkörpers folgen. Aber dazu dann später mehr. Hier nun erstmal die versprochenen Aufnahmen mit der neuen Fotobox, welche die Sektion vor dem Zusammenkleben zeigt:



Und so sah es dann nach der Hochzeit aus:



So das war’s dann erstmal von mir. Bis zum nächsten Mal.

Gruß
Malte
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

Beiträge: 2 569

Realname: Michael

Wohnort: Rheinland-Pfalz

  • Nachricht senden

62

Samstag, 24. Juni 2017, 19:27

Hammer :ok:
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

63

Samstag, 24. Juni 2017, 19:58

moin,
was du hier machst,grenzt schon fast an das achte Weltwunder.
Deine Sektionen leben ja richtig.
wenn ich nicht wüsste,das es ein Modell ist,würde man fast denken.
Fotoaufnahmen von einen Schiff von früher.
:respekt: :respekt: :respekt: :respekt:

Mehr kann ich dazu nicht sagen,sprachlos,und nochmal: :respekt: :respekt: :respekt:

65

Samstag, 24. Juni 2017, 20:44

Das ganz große Kino kann man nicht genug betonen. :love: :sabber: :thumbsup:
Die Scenerie sieht wirklich aus wie aus einem früheren U-Boot Film.

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


Fertig: Golden Star, Seehexe,

Beiträge: 1 690

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

  • Nachricht senden

66

Samstag, 24. Juni 2017, 20:49

Wow... Malte....
ich bin sprachlos... :sabber: :sabber: :love:
Gefällt mir wieder ausgesprochen GUT !!
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

Beiträge: 2 015

Realname: Jochen Große-Katthöfer

Wohnort: Gladbeck

  • Nachricht senden

67

Sonntag, 25. Juni 2017, 10:46

Mahlzeit!

Unfassbar, sowas sieht man echt nicht oft. Und dann gibt es hier dieses Modell gleich zweimal, und beide spielen in derselben Liga--- unglaublich, aber wahr!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

68

Sonntag, 25. Juni 2017, 11:30

Moin moin

auch wenn ich mich wiederhole .....Genial !!!!! :respekt: :sabber: :sabber: :sabber:

Heiko

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

69

Dienstag, 27. Juni 2017, 00:56

Vielen Dank zusammen für die neten Kommentare. Freut mich wenn es euch gefällt. Bin übrigens mit dem Akkurraum schon ein ganzes Stück vorangekommen :)
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

70

Dienstag, 4. Juli 2017, 23:59

DER AKKUMULATORENRAUM 1


Statt euch lange warten zu lassen hier schon mal ein kleines Update aus der Hamburger Werft: Unterhalb des angeschnittenen Offiziersraum liegt der Akkumulatorenraum 1 auf welchen ich mich die letzten Tage konzentriert habe. Zunächst habe ich nach dem Zusammenkleben die kleineren Spalten verspachtelt, an der Rückwand Versteifungen ergänzt und eine mini LED hinter der Luke angebracht. Der Raum hat dann noch Farbe abbekommen. Hier hieß es in den Bauvorschriften, dass die Akkuräume weiß gestrichen war. Um Farbe zu sparen hat man die spezielle Säureschutzfarbe während des Krieges nur im Bereich der Druckkörperhülle, der Trägerfundamente und der unteren Seitenwände etwas über die Druckkörperhülle hinaus aufgetragen. Leider schweigt sich die ansonsten sehr umfangreiche Vorschrift über den Farbton der Säureschutzfarbe aus. Daher habe ich mich einfach für ein helles Grau entschieden.

Als nächstes ging es dann an die Ringe der Druckkörperhülle. Mit einem Schneidezirkel habe ich diese aus PU ausgeschnitten, verschliffen und dann passend geschnitten aufgeklebt. Um ein bisschen Material zu sparen habe ich bei den hinteren Ringen ein bisschen geschummelt und aus den Resten einen neuen Halbring zusammengeklebt. Das überlappende Klebestück sieht man später nicht mehr.




Als nächstes klebte ich auf die Ringe noch dünne PU-Streifen auf. Das macht die Träger plastischer und stabiler. Noch später wird dann über den Bereich des Bb. Treibölbunkers und des Akkuraums ein Stück Druckhüllenhaut gezogen. Aber das wie gesagt erst später, damit ich nun noch da ran komme und etwa die Träger der Akkuzellen montieren kann.

Die Ringe sind mit PU-Streifen versteift und im Bereich der Bunker sind noch kleine Dreiecke ergänzt:








Die nächste große Baustelle waren die Akkuzellen. Wie schon erwähnt habe ich diese aus selbst erstellten (genauer gesagt selbst gezeichneten) Ätzteilen zusammengebaut. Diese setzten sich aus der Frontseite, der Oberseite mit den Stromkontakten und den Seitenteilen zusammen.

Ausschnitt aus dem Ätzteilbogen mit Teilen für die Akkuzellen:




Den eingeätzten Kontakten habe ich noch kleine Punkte aufgesetzt um die Kontakte zu erhöhen. Diese Punkte, verbunden mit kleinen Verbinder-„Fäden“, schauen aus wie Spinnen. Aber bei 15 Punkten pro Zelle (der Akkuraum 1 zählt in dem gezeigten Ausschnitt alleine 28 Zellen) war es mir dann doch ein bisschen zu viel hier ohne Verbinder zu arbeiten…). Die Akkuzelle habe ich schließlich zusammengesetzt und mit Hilfe von PU-Material zusammengesetzt:




Der zweite Block von 3 x 7 Zellen besteht dann nur noch aus der Oberseite, da der Rest nicht einsehbar ist. Zwischen diesem Block und der ersten Reihe habe ich eine kleine Lücke gelassen. Das ganze habe ich dann dunkelgrau gestrichen und einen Teil der Kontakte silbern hervorgehoben.

Die Kontakte einer Zelle sind über Metallschienen mit den Kontakten der jeweils benachbarten Zelle verbunden. Also bei einer Reihe mit 7 Zellen sind dies 6 Schienen pro Kontaktreihe mal 6 Kontakte pro Zelle ergeben 36 Schienen pro Zellenreihe. Das setzt sich dann nach hinten über die drei weiteren Zellenreihen fort … Sprich jede Menge Schienen und da ich keinen besseren Weg gefunden habe sind diese auch noch als Einzelteile geätzt. Das raustrennen, abschleifen, tlw. in Form knicken und Aufkleben ging dann aber doch schneller als gedacht. Jedenfalls ist nun schon die erste Zellenreihe fertig. Drei weitere folgen noch.

Leider haben die für die äußeren Kontakte vorgesehenen Schienen nicht so funktioniert wie ich es mir gewünscht hätte. Diese Teile muss ich noch überarbeiten und neu ätzen. Und ob ich ansonsten mit den vorhanden Schienen hinkomme, weiß ich auch noch nicht so genau. Jedenfalls wird sich das ganze Spiel dann noch mal wiederholen, wenn es an die nächste Sektion mit der Zentrale geht. Denn auch in diese kann man einblicken und den anderen Teil des Akkuraums sehen. Hier erwartet mich dann sogar noch eine fünfte Zellenreihe. Aber die Übung hab ich ja jetzt ;-)

Hier die ersten sechs Schienen auf dem Akkublock:




Nach dem die erste Reihe fertig war habe ich diese silbern angemalt und die kastenförmigen Vertiefungen an den Zellenseiten noch durch etwas Illusionsmalerei (Schatten- und Lichtkanten) hervorgehoben:






Und so schaut der Akkublock lose eingesetzt aus (vor bzw. nach der Illusionsmalerei):




Was jetzt neben den Details am Akkublock noch fehlt sind die Trägerfundamente der Zellen, eine Arbeitsbühne unter der Decke, sowie Stromschienen und deren Anschlüsse.

Also bis zum nächsten Mal
Malte
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

71

Mittwoch, 5. Juli 2017, 05:53

Da bleibt einem ja der Akku im Halse stecken!
Daher auch die Sprachlosigkeit

Soooooo geile Bilder!!!
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 3 343

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

72

Mittwoch, 5. Juli 2017, 07:58

Wirklich wieder mal eine Klasse Arbeit.
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





Beiträge: 1 690

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

  • Nachricht senden

73

Mittwoch, 5. Juli 2017, 08:00

Moin Moin... wie ihr im hohen Norden zu sagen pflegt...
Klasse Bilder. :sabber: :love: .. die Illusionsmalerei musst du uns verraten... damit wir auch "zaubern" lernen !
Säure-Schutz-Farbe in den 40ern .... würde einen Gelb/Beigeton nehmen....hoher Kautschukanteil...(gesehen Säurebecken KZ) ...ob es im IXC auch so war, kann ich nicht sagen..
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

74

Mittwoch, 5. Juli 2017, 14:10

Moin,

da fällt mir nur eins ein....

WIE GEIL IST DAS DENN??????

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

76

Freitag, 7. Juli 2017, 01:28

Hi,

danke für euren Zuspruch. Schön das es euch auch gefällt :)

Mit der Illusionsmalerei ist es ganz einfach: Es geht im Prinzip nur darum den Lichteinfall und damit Lichter und Schatten zu betonen.
Und so bin ich dafür vorgegangen: Ich hab einen mittleren Dunkelgrauton als Basis genommen und damit das komplette Ätzteil bemalt. Als nächstes habe ich mir einen etwas helleren Grauton genommen und bei den quadratischen Einbuchtungen an der unteren und rechten Ecke je einen kleinen Streifen direkt an die Kante gemalt. Auch die hervorstehenden Rahmen habe ich mit dem helleren Ton bemalt. Also ein gedachter Lichteinfall von links oben würde diese Bereiche erhellen. Um den Schatten zu malen habe ich einen dunkleren Farbton als die Grundierung genommen und diesen an der oberen und linken Ecke ebenfalls als Streifen aufgemalt. Der Rahmen durfte davon nichts abbekommen. Und Voila, das war's schon.

Danke für den Tipp mit dem Säurefarbton. Ich denk mal drüber nach, ob ich das noch ändere. Klingt aber plausibel.

Malte
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

Beiträge: 1 690

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

  • Nachricht senden

77

Freitag, 7. Juli 2017, 06:50

Happy Birthday, Malte :happy:
Alles Gute dem Illusionisten :party: :prost:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

78

Freitag, 7. Juli 2017, 08:58

Happy Birthday auch von mir, jung Kerl Malte!

Am besten auf Tauchstation gehen und da unten dann ordentlich einen abbeißen, :prost:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 3 343

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

79

Freitag, 7. Juli 2017, 09:06

:happy:
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

80

Samstag, 8. Juli 2017, 11:00

Moin und vielen Dank für die Glückwünsche :party:
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

81

Sonntag, 9. Juli 2017, 11:16

Wenn auch schon vorbei, trotzdem alles Gute und weiterhin so gute Ideen und Umsetzungen. :happy:

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


Fertig: Golden Star, Seehexe,

82

Sonntag, 9. Juli 2017, 16:22

Oh oh

schließe mich dem Heinz an :happy: nachträglich :prost:

LG Heiko

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

83

Mittwoch, 12. Juli 2017, 00:11

Danke Jungs :-)
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

84

Donnerstag, 3. August 2017, 00:16

DER AKKUMULATORENRAUM 2


Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update. Auch wenn sich in der Zwischenzeit nicht allzu viel getan hat, so ist mein Boot durch um den Unterbau der Akkumulatoren, ein paar Stromschienen und ein paar Farben gewachsen. Ersteres entstand aus Polysterolstreifen in L-und S –Profilen zusammengeklebt. Den Anfang machten zwei der äußeren Reihen. Dann folgten nach und nach die anderen, jeweils ausgerichtet an der Position der vorherigen. Die Profile waren an den Ringen des Druckkörpers verstrebt. Also musste jedes der acht Profile je viermal verstrebt werden. Da man später aber bei den hinteren Profilen nichts oder fast nichts mehr von den Verstrebungen sieht habe ich hier nicht so genau gearbeitet. Viel Arbeit hat es dennoch gemacht: Verstrebung ankleben, Probe einsetzen, Akkublock reinschieben, Profil zurechtschieben, Mist, passt so noch nicht, Profil und Akkublock wieder rausnehmen, Verstrebung auf die richtige Länge kürzen, wieder ausprobieren, und dann das ganze Spiel von vorn für die nächste der vier Verstrebungen, …

Darunter hat besonders der bereits bemalte Akkublock gelitten der unzählige Male in die Hand genommen werden musste. An den Griffstellen ist die Farbe wieder abgeplatzt und das Messing scheint durch. Der muss also noch mal nachbemalt werden, bevor der Akku eingeklebt werden kann.
Beim Einsetzen des Akkumulatorenblocks stellte ich fest, dass ich dessen Vorderwand nicht gerade ausgerichtet hatte (oder ist der Raum selber schief???) und diese somit schräg in dem Schnitt hing. Diesen Kunstfehler habe ich noch so gut es ging behoben.

Die ersten vier Profile sitzen:


Hier entsteht das nächste Trägerprofil:


Langsam füllen sich die Reihen:


Probesetzen des Akkublocks:


Und schließlich kam der Pinsel. Wer jetzt gut aufgepasst hat, wird feststellen, dass nicht nur der Akkuraum in neuem Farbkleid erscheint











So das war's für heute. Werde wohl demnächst noch langsamer, da ich jetzt noch ein Hausdiorama-Projekt im Maßstab 1:1 angefangen habe...

Gruß
Malte
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

85

Donnerstag, 3. August 2017, 07:46

Hallo Malte,

wieder mal tolle Bilder!

Als ich in Deinem Alter war, habe ich auch mal so ein Hausbauprojekt-Diorama in 1:1 gebaut.

Das geht schneller als so manches gut gebautes Schiffsmodell in anderen Maßstäben :)
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

Beiträge: 172

Realname: Michael

Wohnort: Meerbusch

  • Nachricht senden

86

Donnerstag, 3. August 2017, 08:11

Der Wahnsinn was du da Baust :ok: :ok:
Mit den Batterien sieht sehr gut aus aber wie viel wird man am Ende davon noch sehen?
Grüße
Micha

Beiträge: 242

Realname: Olaf

Wohnort: Bietigheim/Karlsruhe

  • Nachricht senden

87

Donnerstag, 3. August 2017, 08:39

Des isch richtig geil gebaut!!

:thumbsup:

Totaler Respekt!

Da gibt's ja mal nix auszusetzen,

außer,

- Die Figuren bewegen sich nicht
- die Seife fehlt in der Dusche
- Aus der Kanne kommt kein Kaffee...
- wo ist die Milch frage ich mich.... und Würfelzucker... ja Mensch,,, :motz:

Spass gemacht. :tanz:

Mein Neid ist Dir gewiss...

Skorpi1211

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

88

Sonntag, 6. August 2017, 09:33

Hallo,

Danke für euer Feedback.

@Ray: Ja, ich denke/hoffe auch dass das Haus vor dem U-Boot fertig wird :)

@Popeye: Gute Frage. Also von den Trägern wohl nur die Vorderseite und ein bisschen was dahinter wenn man schräg reinblickt. Oben im Raum habe ich ne LED, daher wird man bei den Akkumulatoren später noch etwas mehr sehen können. Allerdings soll da auch noch eine Arbeitsbühne unter die Decke, die eventuell etwas vom Licht nimmt... Mal gucken, ich werde jedenfalls berichten :)

@Skorpi1211: Ich glaube die Figuren bewegen sich nur nachts, wenn keiner hinschaut ;) Hmm, guter Einwand mit der Milch überleg ich es mir auf jeden Fall nochmal. Nur Konserve oder im Kännchen???

Schönen Sonntag
Malte
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Realname: Malte Gaack

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

89

Mittwoch, 6. September 2017, 23:55

DIE MUNITIONSKAMMER 2


Nach einiger Zeit gibt es nun wieder einen kleinen Fortschritt am Modell. Nachdem ich die Kombüse an die Offiziersmesse angeklebt hatte waren die darunterliegende Munitionskammer 2, Trinkwasserzelle 3 (StB) und Schmutzwasserzelle (Bb) an der Reihe. Die beiden Zellen waren soweit schon fertig gebaut, blieb also die Munitionskammer zu füllen. Zunächst galt es Patronen für das 10,5 cm Bordgeschütz herzustellen. (In dieser Kammer lagerten 66 Patronen.) Dafür habe ich einen Messingstab mit 2 mm Durchmesser abgelängt, in meine Proxxon-Tischbohrmaschine gespannt und dann die erste Patrone gedreht. Die zweite wich dann doch ganz schön von der ersten ab, aber ab der dritten ging es bereits ganz gut gleichmäßige Patronen herzustellen.




Mit etwa 10 Minuten Arbeitszeit pro Patrone hab ich dann die Idee verworfen die Patronen abzugießen sondern habe mir vorgenommen alle per Hand zu drehen. 18 sind es mittlerweile. 33 brauche ich maximal, da nur die Hälfte der Patronen an der einsehbaren Backbord-Seite lagerte.




Inzwischen sind die Patronenköpfe gelb und die Führungsringe bronzefarben bemalt:




Leider habe ich keine Fotos der Munitionskammern auftreiben können. Aus den Plänen kann man aber ersehen, dass die Patronen in zwei Racks quer zur Schiffsrichtung oberhalb der beiden Zellen an Backbord und Steuerbord lagerten. Vorsorglich hatte ich mir schon vier Trägergestelle geätzt, die nun zum Einsatz kamen. In dem amerikanischen technischen Report über den U-Bootstyp IX sind die Munitionskammern beschrieben. Dort ist etwa von Stauhölzern und Garnier die Rede. Dieses wollte ich nachbilden, was recht einfach war: PU Platte zurechtschneiden, Latten gravieren, Holzmaserung einkratzen und Nagelstellen einbohren. Die Gerüste fanden an kleinen Querstreben einen sehr stabilen Platz.








Beim Probeplatzieren der Patronen stellte sich schon heraus, dass nicht jede passen würde und die Patronen noch einen Längenunterschied aufwiesen. Zweiteres wird aber später selbst ohne entsprechende Anordnung der Länge nach nicht sichtbar sein. Da man beim Blick in die Munitionskammer fast nur die Patronenspitzen sieht. Daher habe ich für das Steuerbordrack auch nur Patronenböden (geätzt) auf einer Platte verteilt statt sie zu drehen.
Soviel wird man später in etwa noch sehen (mit einem Licht wird es vielleicht noch etwas mehr):






Die Bemalung ging gut von der Hand. Aufwendig war hingegen die Einpassung der Decke.







Und was war sonst noch?
Zwischenzeitlich habe ich auch weiter mit klarem Harz, mit welchem ich Wasser und Öl in den Tanks simulieren will experimentiert, dabei aber eher festgestellt wie man es nicht macht. Die Erkenntnisse:
1. Das Harz braucht zwei Tage zum Aushärten statt einem
2. Vorzeitiges Ablösen versaut die Oberfläche
3. Emailfarben und Washes blättern unter dem Harz ab
4. Papier hält nicht dicht
5. Papier verschmilzt ohne Trennmittel mit dem Harz
6. Papier / Abschleifen schafft keine transparente Fläche
7. Der Kapillareffekt verhindert eine glatte Oberfläche
8. Farblich kommt es immerhin mit dem Gelb für Öl recht gut hin

Es scheint noch ein weiter Weg, bis ich die Tanks füllen kann …

Die Versuchsanordnung:




So das war's erstmal wieder.
Bis zum nächsten Mal!

Malte
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
Buchprojekt: www.dieBismarck.de

Beiträge: 3 343

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

90

Donnerstag, 7. September 2017, 09:09

Patronen aus 2 mm Material drehen, das ist
schon der Hammer :ok: :ok: :ok:
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





Werbung