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1

Donnerstag, 26. Januar 2017, 10:34

U-Boot Typ VII C/41

Moin moin,


ich möchte mich noch einmal kurz auch an dieser Stelle hier
Vorstellen, da auf diese Weise so einige Rahmeninformationen diesem Beitrag
vorangestellt werden, die für den Ablauf vielleicht interessant sind.



Ich bin Ende Dreißig aus Hamburg. Selbständiger im
Architekturbereich. Allerdings, Architekt darf ich mich (noch) nicht nennen, da
mir der dazu notwendige Eintrag in der Architektenkammer fehlt. Zudem bin ich verheiratet
und habe zwei Kinder. Was erklären wird, dass ich zeitlich sehr eingeschränkt
bin und eigentlich nur meinem außerberuflichen Hobby frönen kann, wenn die
ganze Bande im Bett ist.



Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden für mein Modellprojekt
so etwa ein Jahr anzusetzen. Ich habe leider vor etwa zehn Jahren dieses Hobby unterbrochen
und in dieser Zeit nur noch Architekturmodelle (Präsentations- und
Arbeitsmodelle) gebaut. Hin und wieder vielleicht auch mal eine Miniatur eines
bekannten Table-Top Klassikers bemalt. Also muss ich wohl auch erst einmal
wieder ein Gefühl für diese Art des Modellbaus entwickeln.






Zu dem angestrebten Projekt, welches ich hier begleiten
möchte:



Ich habe mich nach einigem hin und her für dieses Boot, Typ
VII C/41, der Deutschen Kriegsmarine (DKM) entschieden. U-Boote, so finde ich,
üben eine gewisse klaustrophobische Faszination aus. Zudem ist dieses Modell
mit etwa 93cm länge recht stattlich und bietet eine Menge Fläche um in das
Hobby wieder hinein zu kommen. Es würde sich, aufgrund der geringen Breite, auch
ganz gut an der Wand über meinem Schreibtisch machen. Zudem bietet der Markt auch
so einiges an Zurüstsätzen an. Das wird jetzt nicht bedeuten, dass ich mir
direkt einen riesigen Berg an Fotoätz- und Resinteilen anschaffen werde. Zumindest
nicht von Start weg. Das wird sich dann wohl während des Baus ergeben, falls
notwendig.



Interessant wird sicher auch die Farbgebung. Gerne würde ich
versuchen ein breites Spektrum der Farben meines eigenen Corporate Designs (CD)
zu verwenden, um sicher zu gehen, dass es auch ins Büro passt. ;) Aber dazu
dann später sicher mehr.






Ich freue mich schon auf Kommentare, Tipps und vielleicht
auch Hilfestellungen während dieser Zeit.


---
Ich werde diesen Abschnitt hier im Verlaufe des Berichtes regelmäßig bearbeiten und aktualisieren, um so das verwendete Material übersichtlicher an den Beginn dieses Beitrages zu setzen.


Die Basis bildet der Bausatz 05045 von Revell
Fotoätzteilesatz 53015 von Eduard

[color=rgb(0,0,0)][/color]

2

Donnerstag, 26. Januar 2017, 11:23

Da warte ich doch mal gespannt auf mehr Informationen und schönen Bildern. ;)

Herzlich Willkommen hier bei uns! :wink:
LittleSmiet :party: jo-ho!
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3

Donnerstag, 26. Januar 2017, 11:50

Na, denn man tau. Bin gespannt was Du uns da so zubereiten wirst.

...Farben meines eigenen Corporate Designs...
Nur gut, daß Du kein Telekomiker bist :abhau:
Gruß, Olaf

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4

Donnerstag, 26. Januar 2017, 12:26

Ein herzliches Willkommen, hoek

Ich setzte mich auch gerne zu deinem Baubericht....
WK II -U-Boot zur Büroeinrichtung passend.... das schreit nach Aufmerksamkeit....hoffentlich wird es kein Ikea-Look :D

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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5

Donnerstag, 26. Januar 2017, 18:51

Mahlzeit!

Ein U-Boot darf jede Farbe haben, nur grau muss es sein...
Bin gespannt!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

6

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:04

Na dann mal herzlich Willkommen. :ok:
Und...da setze ich mich mal gleich dazu und verweile mit beim BB. 8o

7

Donnerstag, 26. Januar 2017, 22:55

Oberflächentextur des Rumpfes

Zu meinem Vorgehen habe ich mich dazu entschlossen mit der linken Seite des Modells zu beginnen. Diese würde dann später die der Wand zugwandte Seite sein. Also kann ich mich hier erst einmal austoben und Dinge versuchen, ohne direkt das Endergebnis zu ruinieren.


Beginnen werde ich mit dem beliebten "oilcanning" und dem öffnen der Flutschlitze sowie dem überarbeiten der Schweißnähte.






Für die unteren Flutschlitze möchte ich zunächst auf die obligatorischen Fotoätzteile verzichten und diese so freistellen, wie sie am Bausatz vorgesehen sind. Dies mag zwar nicht den realen Vorbildern genügen, allerdings bekommen diese Bereiche dadurch eine sehr grobe, aufgenagte Optik. Gefällt mir im Moment irgendwie besser.
Die Materialstärke muss natürlich im Bereich der Flutschlitze noch reduziert werden.

8

Freitag, 27. Januar 2017, 13:29

Wie bekommst du denn diese typischen "Dellen" in den Rumpf hin? Gefällt mir sehr gut.
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9

Freitag, 27. Januar 2017, 13:31

Hallo,

für mein Empfinden sind die Dellen zwischen den "Spanten" schon zu ausgeprägt und auch zu gleichmäßig (kurze und lange Bereiche gleich tief?) .

Bei so kurzen Spantabständen durfte der Wasserdruck nicht so eine stark beulende Wirkung erzielen.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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10

Freitag, 27. Januar 2017, 13:37

Auch ein Hallo...
Ja ja ...das Oilcanning....
Für mein Empfinden auch zu markant...
Entsteht durch Wellenschlag...also hauptsächlich im Bugbereich...
Richte dich hier an Originalfotos aus dem Netz..

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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11

Freitag, 27. Januar 2017, 13:39

Ja, woher die kommen wusste ich schon, aber wie entstehen diese am Modell? :rot:
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12

Freitag, 27. Januar 2017, 14:44

@ LittleSmiet: Also, ich mache das so:
Als erstes nehme ich im Feld zwischen den Nieten etwas von dem Kunststoff ab. Durch schaben mit einer stumpfen (!) Messerklinge. Andere Stehen da vielleicht etwas mehr auf abgerundete Skalpellklingen, aber mit diesem stumpfen Messer komme ich am besten zurecht. Ich finde es auch etwas präziser und besser kontrollierbar.






Danach schleife ich die Fläche. Dafür benutze ich eine umgebaute Wäscheklammer als Mini-Schleifklotz. Aufgrund des Schnabelprofils ebenfalls sehr gut kontrollierbar. Low-Tech und Low-Cost Lösungen.





Aber das Heck sieht leider schon etwas aus wie ein Golfball :huh: . Gut, dass ich auf der abgewandten Seite begonnen habe. Am Heck das waren auch meine ersten Versuche. Nachdem ich die rechte Seite durch habe, werde ich wohl versuchen mit Spachtel und etwas Gefühl die Situation da hinten zu retten.

13

Dienstag, 31. Januar 2017, 12:43

Da mich White Ensign Models gerade etwas hängen lassen (Ich habe den Ätzteilesatz für die Mündungsklappen vor vier Wochen bestellt) mache ich mich nun schon mal am Gruppenhorchgerät (GHG) zu schaffen. Die meisten verwenden an dieser Stelle wohl Kupfer- oder Messingdraht. Mir ist nicht so ganz klar, ob das einen praktischen Hintergrund hat. Ich werde es mit einem 1mm Kunststoffstab versuchen.



14

Dienstag, 31. Januar 2017, 12:56

Danke dafür, das du mir das beschrieben hast, wie du das oilcanning anstellst. :ok: Klingt nicht nur nach mühselige Arbeit, sondern ist es sogar auch. :whistling: Richtige Fleißarbeit gepeppt mit Geduld. :thumbsup:
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15

Dienstag, 31. Januar 2017, 13:31

Aber der Effekt ist es wohl auch wert. ^^

16

Dienstag, 31. Januar 2017, 13:36

Ja sicher ist es das wert, das will ich auf keine Fall abstreiten!

Verstehe ich das jetzt richtig, wenn du dir jetzt soviel Mühe mit dem Oilcanning gibst, wirst du auch dein Unterwasdübel "verwittern"? :grins:
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17

Mittwoch, 1. Februar 2017, 21:47

Ich hoffe, er wird hinterher recht gebraucht aussehen. ;)

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18

Donnerstag, 2. Februar 2017, 07:08

Lieber Hoek
Gefällt, das du dir so viel Mühe machst
Persönlich würde ich das Oilcanning noch mehr reduzieren....zu deftig...die Grauen Wölfe waren keine Lampions...
Verwittern ....da freu ich mich auch schon drauf...
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
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19

Donnerstag, 2. Februar 2017, 12:38

Ich habe mir nochmal ein paar Bilder angesehen. Hier ist so ein Beispiel:





Da gab es noch ein krasseres Bild. Das Bug des Bootes wirkte wirklich wie ein Lampion. Leider finde ich dieses nicht mehr (Falls doch, werde ich es hier an dieser Stelle mal nachliefern). Allerdings muss man bei diesen Bilder beachten, dass die Oberflächen der Boote, aufgrund der Feuchtigkeit, leicht spiegeln. Dadurch wirkt der Effekt auf dem Bild zunächst recht stark. -Finde ich.
Aus meiner Erfahrung heraus kommen Oberflächenstrukturen am Modell durch die matte Bemalung nicht besonders gut heraus. Um dies zu kompensieren, so denke ich, kann man bei der Strukturierung etwas "überzeichnen", denn es wird durch die Matte Oberfläche ja wieder etwas abgemildert.
Ich finde, dieses Thema lässt sich gut diskutieren, da es einen wichtigen ersten Schritt bei diesem Modell darstellt. :)


20

Donnerstag, 2. Februar 2017, 15:59

Ich denke auch, dass es durch Licht und Nässe nicht unerheblich verstärkt wird. Mal sehen, was später das Endergebnis Deines Bootes zeigt, ob die Matte Farbe es tatsächlich etwas zurück nimmt.
Gruß, Olaf

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Sonntag, 5. Februar 2017, 12:06

Ich habe gelesen, dass ab Ende '44 wieder damit begonnen wurde C/41 Boote mit einem Deckgeschütz auszurüsten. Hat da vielleicht jemand Informationen zu?

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1 72, 1-72, DKM, Typ VII, Typ VII c, Typ VII c/41, U-Boot

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